Vier Smart Home Systeme für Amazon Echo/Alexa in der Kurzvorstellung

Mit dem Echo System und seinem Sprachassistenten „Alexa“ hat Amazon einen riesen Trend losgetreten.

Jedoch werden viele das System vor sich haben und sich Fragen „mh was mache ich nun damit?“.

Ein großer Bestandteil von Alexa ist die Smart Home Steuerung.

Jedoch was für Geräte lassen sich aktuell mit Alexa steuern und wie gut funktioniert das?

Hier vier Tipps für Smart Home Geräte welche sich via Alexa steuern lassen.

 

Philips HUE, der Klassiker

Was Philips HUE kann, macht und tut muss ich vermutlich niemanden mehr erzählen. Philips HUE zeichnet sich aber auch durch eine sehr breite Kompatibilität mit 3. Anbieter Systemen wie Amazons Echo aus.

Die Funktion ist wie man Sie erwartet. Nach der Einrichtung könnt Ihr das Licht mit „Alexa schalte das Licht in (Name der Gruppe in der HUE App) ein/aus“ ein oder ausschalten.

Auch das Wechseln der Lichtfarbe ist möglich. Hierzu sagt „Alexa schalte die Szene (Name der Szene) in (Name der Gruppe in der HUE App) ein“.

Der Licht an/aus Befehl funktioniert im Alltag auch tadellos. Das Umschalten der Szene hingegen wurde leider nur sehr schwergänig erkannt. Oftmals steht man da und muss seinen Satz 2-3 mal wiederholen ehe gemacht wird was man will.

Daher Funktionen gut, Umsetzung abseits von Licht an/aus eher mäßig gut.

Solltet Ihr Probleme mit dem Ein/Ausschalten vom Licht haben, versucht den Räumen andere Namen zu geben. Beispielsweise verwechselt Alexa bei mir „Esszimmer“ und „Gästezimmer“ ganz gerne.

 

Alexa mach wärmer, tado° Heizkörper-Thermostate

Es gibt diverse Thermostate welche versuchen mit Alexa Support zu punkten. Die besten hiervon stammen aus meiner Sicht von tado°.

tado° bietet sowohl Thermostate für Heizkörper an wie auch für Fußbodenheizungen. Auch ohne die Nutzung von Alexa können diese durch eine hohe Funktionalität wie auch ein tolles Designe überzeugen.

Die tado° Thermostate haben mich im Test sehr positiv überzeugt. Hätte nicht gedacht, dass solch ein gutes Produkt, welches auch neben Alexa beispielsweise IFTTT oder Apples Homekit unterstützt, aus Deutschland kommt.

Etwas gegen tado° spricht allerdings der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis.

Die Funktion ist allerdings in Kombination mit Alexa tadellos! „Alexa stelle die Temperatur in (Raum Name in der App) auf xx Grad“.

Daher Funktion und auch im Praxiseinsatz top!

 

Strom an, Strom aus, die TP-Link HS110 WLAN Steckdose

Das günstigste Smart Home Produkt welches mit Alexa kompatibel ist stammt von TP-Link. Bei der HS110 handelt es sich um eine WLAN Steckdose.

Diese kann, wie man es sich vielleicht auch schon denken kann, den Strom ein/ausschalten wie auch den Verbrauch messen und besitzt eine Timer- Funktion.

Eine dieser Steckdosen, welche im Übrigen auch abseits von der Amazon Alexa Unterstützung sehr gut ist, kostet um die 40€ im Einzelhandel.

tp-link-hs110-test-4

Ich selbst nutze aktuell zwei Stück und bin außerordentlich zufrieden.

„Alexa schalte (Name in der TP-Link App) ein/aus“.

Das Ganze funktioniert im Alltag sehr zuverlässig selbst beim Verwenden von eigenen Namen wie „Aquarium“.

 

Homematic IP, der Newcomer

Ganz frisch ist die Unterstützung von Homematic IP und Amazon Echo. Homematic IP ist ein sehr mächtiges System welches angefangen bei einer Alarmanlage über Heizkörpersteuerung bis hin zu smarten Steckdosen alles Mögliche an Optionen mitbringt.

Einige von diesen wurden auch schon auf Techtest getestet. Um diese Module zu nutzen ist die Homematic IP Basis Station (ca. 50€) und selbstverständlich eins der unzähligen Module nötig (ab 30€).

Die Steuerung ist wie man es erwartet, beispielsweise für die Heizkörperthermostate „Alexa stelle die Temperatur im Badezimmer auf xx Grad“ oder „Alexa schalte den Schutz ein“.

Funktionieren tut das Ganze sehr gut!

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Bericht konnte vielleicht ein paar Anregungen liefern, was man alles so mit Amazons Echo Systemen was Smart Home angeht machen kann.

Auch wenn der Hype groß ist, gibt es leider noch nicht so viele unterstütze Geräte. Aber die vier oben genannten sind schon ein guter Einstieg.

Gerade mit Homematic IP wird nun ein sehr mächtiges System unterstützt, welches schon sehr viele Punkte abdeckt.

Michael Barton

Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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