Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI im Test, läuft tadellos in der Praxis!

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Willst du ein gutes AM5 Mainboard mit einem großen Funktionsumfang und dem großen X670E Chipsatz, dann musst du einiges Geld in die Hand nehmen.

Je nach Mainboard kannst du hier auch locker 800€ oder mehr ausgeben. Die meisten X670E Mainboards drehen sich aber in der 400-600€ Preisklasse.

Das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI ist hier das vermutlich noch sinnvollste High End Mainboard in ASUS LineUp. So ist das Strix die Nummer 3, nach dem Hero und dem sehr teuren Extreme.

Aber was kann das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI alles und warum solltest du so viel Geld in ein Mainboard investieren?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Zurverfügungstellen des Mainboards für diesen Test.

 

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI im Test

Das Strix X670E-E ist ein recht klassisches „Gaming“ Mainboard von ASUS. Dieses ist weitestgehend in schwarz gehalten, großzügig mit Kühlkörpern verkleidet und besitzt einen kleinen Schuss RGB in Form eines leuchtenden ROG Logos im Bereich der IO.

Dabei bekommst du für dein Geld immerhin ein wirklich massives Mainboard! Dieses wirkt unheimlich schwer und stabil gebaut. So ist nicht nur das PCB recht dick, sondern auch die Kühlkörper und Abdeckungen, welche fast das komplette Mainboard bedecken, sorgen für ordentlich Masse.

Dabei halte ich das Design für durchaus geschmackvoll! Selbst wenn du nicht auf den “Gamer-Look” stehst, musst du lediglich die RGB-LEDs ausschalten und du hast ein fast komplett schwarzes Mainboard.

 

Der Aufbau und das Layout

Das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI setzt zunächst auf den typischen ATX Formfaktor. Die größte Besonderheit hier ist die fest integrierte IO Blende, welche ich klar bevorzuge.

Ansonsten gibt es keine Auffälligkeiten. Wir haben im oberen mittleren Bereich den AM5 Sockel inklusive der AM4 Halterung, welche es dir erlaubt auch alte Kühler zu montieren.

Rechts daneben sind die vier DDR5 Slots, eine Start Taste, 2x RGB Anschlüsse, der 24 Pin Mainboard-Stecker, der USB C 3.2 20 Gbit Header und der USB 3.0 Header.

Oberhalb des CPU Sockels finden wir 2x 8 PIN CPU Stecker wie auch drei 4-Pin Lüfter Stecker und die Status-Anzeige.

Unterhalb des CPU Sockels finden wir 3x PCIe Slots in voller Größe. Die 4x M.2 Slots sind unter Abdeckungen versteckt.

Rechts der PCI Slots sind die SATA Ports.

Unterhalb der PCIe Slots sind vier weitere Lüfter-Anschlüsse, wie auch die USB 2.0 Header, Front Panel Anschlüsse, Front Audio Header und Frontpanel Anschlüsse zu finden.

Fassen wir einmal zusammen:

  • 2x 8 Pin EPS Stromstecker
  • 1x 24 Pin Mainboard Stromstecker
  • 8x 4-Pin Lüfter/AIO Anschlüsse
  • 1x 4-Pin RGB
  • 3x 3-Pin RGB
  • 3x PCIe
  • 4x M.2
  • 3x USB 2.0 Header
  • 1x USB C Header
  • 1x USB 3.0 Header
  • 1x Front Audio
  • 1x Thunderbolt-Erweiterungskarten Header

 

PCIe und NVME

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI verfügt über eine recht großzügige PCIe Ausstattung. Beginnen wir bei den primären PCIe Ports.

  • 2x PCIe x16 5.0 Slots (x16 Anbindung oder 2x x8 wenn beide Slots genutzt werden)
  • 1x PCIe x16 4.0 Slot (x4 Anbindung über den Chipsatz)

Wir haben drei große PCIe X16 Slots. Dabei sind die beiden primären Ports nach PCIe 5.0 direkt an der CPU angebunden. Port Nummer 3 ist nur mit x4 über den Chipsatz angebunden und primär für LAN Karten, Thunderbolt Controller oder Ähnliches gedacht.

  • 3x M.2 PCIe 5.0 x4
  • 1x M.2 PCIe 4.0 x4

Wir haben ganze drei PCIe 5.0 Slots und noch einen zusätzlichen PCIe 4.0 Slot, welcher über den Chipsatz angebunden wird.

 

Damit hat das Strix theoretisch mehr M.2 als z.B. das ASUS ProArt X670E-Creator WIFI.

 

Die IO

Starten wir mit den Anschlüssen auf der Rückseite des Mainboards:

  • 10x USB A 3.1 10Gbit
  • 2x USB C 3.1 10Gbit
  • 1x USB C 3.2 20 Gbit
  • 5x 3,5mm Audio-Anschlüsse
  • 2x WLAN Antennen Anschlüsse
  • 1x Toslink Optischer Ausgang
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x 2,5 Gbit LAN

Damit verfügt das Strix über eine sehr gute Portausstattung, wie es sich für ein Mainboard dieser Klasse auch gehört.

Gerade die große Anzahl an USB A Ports mit 10Gbit ist erfreulich. Ich hätte mir vielleicht noch einen 2. 20Gbit USB C Port gewünscht oder sogar USB 4, aber abseits davon passt alles.

Auch der in dieser Mainboard-Generation mittlerweile zum Standard gehörende 2,5Gbit LAN Port ist aus meiner Sicht völlig ausreichend.

Neben diesen externen Ports haben wir auch noch einige interne Header für weitere USB Ports usw.

  • 1x USB C 3.2 20Gbit
  • 1x USB 3.0 5Gbit
  • 3x USB 2.0
  • 4x SATA
  • 1x Thunderbolt Header

Sofern von deinem Gehäuse unterstützt, kannst du noch einen zweiten USB C 20 Gbit Port hinzufügen, genau wie 2x USB A 3.0 Ports und insgesamt 6x USB A 2.0 Ports.

Die drei USB 2.0 Header sind allerdings primär für das Verbinden von Smart Hubs, AIOs usw.

Die lediglich 4 vorhandenen SATA Ports kommen vom Chipsatz und sollten in der Regel ausreichen.

 

BIOS Flashback

Das ROG Strix X670E-E verfügt über BIOS Flashback. Am Mainboard findet sich ein gesonderter USB 2.0 Port und eine BIOS Flashback Taste.

Du kannst hier einen USB Stick mit einer BIOS Datei verbinden und das BIOS updaten bzw. neu aufspielen, selbst wenn das Board gar nicht mehr starten kann.

Dies ist so ein Feature, dem man oft keine Beachtung schenkt, aber ein absoluter Lebensretter sein kann!

  1. Die ersten Ryzen 7000 CPUs werden natürlich von Haus aus unterstützt. Aber du kaufst das ROG Strix X670E-E später, wenn es neue AMD CPUs gibt, welche vom alten BIOS noch nicht unterstützt wurden. Dank BIOS Flashback kannst du das neue BIOS auch ohne alte CPU einfach aufspielen.
  2. Dein BIOS ist komplett zerschossen oder korrupt. Dies sollte nicht passieren, kann aber in seltenen Fällen doch vorkommen. Ohne BIOS Flashback wärst du hier verloren oder müsstest den BIOS Chip auslöten. Mit BIOS Flashback kannst du aber auch bei einem kaputten BIOS noch ein neues BIOS aufspielen!

Ich habe BIOS Flashback beim ROG Strix X670E-E nicht getestet (gab keinen Grund dafür), aber von anderen ASUS AMD Boards kenne ich dies und kann bestätigen, dass es funktioniert.

 

Mit Status Display

Erfreulicherweise verfügt das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI über ein kleines LED Status-Display.

Dieses zeigt dir beim Start den aktuellen Status deines Systems an und sollte es zu Problemen kommen erhältst du einen Fehlercode. Dieser kann ein Hinweis auf das zugrunde liegende Problem sein.

Nicht immer ist solch ein Fehlercode eindeutig, aber er kann oft ein sehr guter Startpunkt für die Fehlersuche sein. Daher bin ich ein großer Fan dieser Displays und fand beispielsweise den Verzicht von ASUS beim ProArt X670E-Creator WIFI sehr schade.

 

Der erste Start dauert lange!

Nach dem Zusammenbau musst du beim ersten Start deines PCs etwas Geduld beweisen und nicht direkt in Panik verfallen!

Das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI bzw. allgemein die Ryzen 7000 Plattform braucht beim ersten Start mit unbekanntem Arbeitsspeicher recht lange! Wir reden hier tatsächlich über Minuten!

Ist der RAM dem Board bekannt, dann geht der Start natürlich innerhalb von Sekunden.

 

Power Delivery

Bei Mainboards wird gerne über die Power Delivery gesprochen. Hier gibt es aber einen großen Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

ASUS ROG Strix X670E-E verfügt über ein 16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs.

Es gibt hier durchaus Mainboards die eine noch krassere Power Delivery haben, aber in der Praxis ist das völlig egal! Selbst für einen Ryzen 9 7950x ist diese Power Delivery derart überzüchtet, dass vermutlich sogar ein Betrieb komplett ohne Kühlkörper auf den Spannungswandlern möglich wäre.

70A * 16 = 1120A * 1,4V = 1568W theoretische maximale Leistung der Power Delivery. Selbst mit extrem OC wird keine AM5 CPU auch nur annähernd so viel Leistung benötigen.

Solch eine Power Delivery ist meist eher für die “Show” bzw. ASUS ist hier ja meist etwas Bodenständiger als z.B. ASROCK und Co., welche gerne völlig übertreiben.

In der Praxis geht es hier aber um die Effizienz. Belastet du die Spannungswandler mit mehr als 50% der maximalen Last, dann sinkt ihre Effizienz, was natürlich die Temperaturen explodieren lässt. Wir haben hier eine derartig niedrige Last für die Power Delivery, dass sich diese kaum erwärmen. Vor allem nicht mit dem dicken Kühlkörper von ASUS.

“Was schreibst du da, das kann doch gar nicht sein.”

Schau dir mal das GIGABYTE MC62-G40 an, ein 1000€ Threadripper Workstation Mainboard: https://www.gigabyte.com/Enterprise/Server-Motherboard/MC62-G40-rev-10

Oder das ASRock Rack TRX40D8-2N2T: https://www.asrockrack.com/general/productdetail.asp?Model=TRX40D8-2N2T#Specifications

Hier kannst du sehen wie “minimalistisch” die Spannungswandler bei diesen teuren professionellen Mainboards sind, trotz noch leistungshungriger CPUs.

Mache dir hier also keine Sorgen, die Spannungswandler des ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI reichen locker!

 

2,5 Gbit LAN, Intel Chipsatz

Das Strix verfügt über einen 2,5Gbit LAN Port. Dieser ist mittlerweile bei AM5 Mainboards “Standard”. Allerdings nutzt ASUS den Intel I225-V Chipsatz, welcher zumindest auf dem Papier höherwertig ist als der oftmals verwendete Realtek Chipsatz.

Ich hatte mit dem Vorgänger des I225-V leider des Öfteren Probleme. Allerdings der I225-V im ROG Strix X670E-E läuft bei mir bisher sehr gut!

 

WLAN 6E von Intel

Hier wird es nun etwas überraschend. Im ProArt X670E-Creator WIFI hat ASUS auf den MediaTek MT7922 Chipsatz gesetzt, welcher der Standard “AMD WLAN” Chipsatz ist.

Im ROG Strix X670E-E setzt ASUS hingegen auf den Intel AX210!

  • Intel AX210
  • WLAN 802.11a/​b/​g/​n/​ac/​ax
  • 2,4 Ghz, 5Ghz und 6Ghz Support
  • Bis zu 2404 Mbit

Eine Entscheidung, welche ich absolut begrüße, denn die Intel WLAN Module sind einfach hervorragend. Diese arbeiten generell sehr stabil und zuverlässig.

Auch hier hatte ich 0 Probleme mit dem WLAN, zumal die von ASUS beigefügte Antenne recht gut ist.

 

Treiber und Software

Bei einer frischen Windows 11 Installation sind die meisten Treiber von Anfang an vorhanden.

Lediglich der Treiber für den 2,5 Gbit LAN Port fehlte bei mir. Ich musste also auf WLAN zurückgreifen, über welches dann auch der LAN Treiber automatisch nachgeladen wurde. Es ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit bis der Intel LAN Treiber von Microsoft in der Windows 11 Installation integriert wird.

ASUS nutzt diverse Tricks um seine Steuerungssoftware automatisch bei einer frischen WIndows Installation mit zu installieren. Hiervon kann man halten was man will, aber an sich mag ich ASUS Armoury Crate.

Armoury Crate bietet dir eine Übersicht über diverse Performance Informationen, erlaubt dir Treiber einfach “nachzuladen” und vor allem erlaubt eine umfangreiche Lüfter und RGB LED Steuerung.

Ich denke für letztere beiden Punkte wirst du wenn Armoury Crate auch nutzen. So ist die ASUS Lüftersteuerung über die Software auch durchaus gelungen! Du kannst nicht nur Temperatur-Kurven einstellen, sondern auch beispielsweise die Geschwindigkeit, mit welcher Lüfter rauf und runter regeln festlegen.

Auch kannst du Aura RGB fähige Geräte gemeinsam über die Software steuern. Hierzu zählt beispielsweise die im Mainboard integrierte RGB LED, wie auch z.B. der Kingston FURY Beast RGB RAM, welcher tadellos mit dem Mainboard läuft.

 

Warum sind AM5 Mainboards so teuer?

Fast alle AM5 Mainboards sind sehr teuer, aber gerade die Mainboards mit X670E Chipsatz sind schon fast als “extrem” zu bezeichnen, was die Preise angeht. Aber warum sind diese so teuer? Nutzen die Mainboard-Hersteller hier die aktuelle Marktlage einfach nur schamlos aus?

In der Praxis ist es sicherlich nicht ganz so einfach. X670E Mainboards haben drei Faktoren welche die Produktion der Mainboards deutlich teurer macht.

  1. Der X670E ist ein “doppelter” Chipsatz, der aus zwei gesonderten Chips gesteht.
  2. PCIe 5.0 erfordert spezielle und dickere Mainboard PCBs, welche teurer sind
  3. Sind mehrere PCIe 5.0 Slots vorhanden wird eventuell eine PCIe 5.0 „Switch“ benötigt, welcher z.B. aus einem X16 Slot zwei X8 Slots machen kann. Dieser Switch ist derzeit extrem teuer.

Sicherlich der teuerste Faktor bei den X670E Mainboards ist PCIe 5.0. So brauchst du für PCIe 5.0 dickere Mainboards bzw. Mainboards mit mehr Layern, was diese teurer macht.

Das nach meinen Information mit teuerste ist allerdings ein PCIe 5.0 Lane Switch. Willst du beispielsweise aus einem 16x PCIe 5.0 optimal 2x x8 Slots machen benötigst du einen Chip, oft auch PLX Chip genannt. Dieser ist für PCIe 5.0 noch sehr teuer!

Daher wirst du bei günstigen X670E Mainboards durchaus einen PCIe 5.0 Slot finden, aber keine zwei Slots, da dafür solch ein Chip nötig wäre.

Sicherlich spielt hier auch die aktuelle Marktlage eine gewisse Rolle. Alles wird teurer und dies können die Hersteller durchaus nutzen um die Gewinnmarge etwas nach oben zu schrauben. Dies gilt aber nicht nur für ASUS, X670E Mainboards aller Hersteller sind saftig eingepreist.

 

Probleme in der Praxis? (nein)

Dieser Punkt ist glücklicherweise recht langweilig, denn ich habe in der Praxis nichts negatives in kombination mit dem ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI zu berichten.

Das Mainboard läuft absolut tadellos ohne Ausfälle, Zickigkeiten oder andere Probleme. Dies ist beim ersten Versuch sauber gestartet und hat auch keine Probleme mit dem Kingston FURY Beast RGB RAM.

Ich nutze das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI in meinem aktuellen Test-PC für SSDs, WLAN und Kühler. Entsprechend wechsel ich die Hardware des PCs regelmäßig und auch hier zeigte sich das ROG Strix X670E-E Gaming WIFI unproblematisch.

Und nein, so etwas ist nicht selbstverständlich, so war damals das ProArt B550-Creator um einiges zickiger. Vor allem was die Netzwerkanschlüsse betrifft.

Diese sind aber hier auch absolut stabil.

 

Fazit

Die Preise der großen AM5 Mainboards tun schon etwas weh. Anders können wir dies nicht sagen.

Allerdings funktional gibt es am ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI nichts auszusetzen! Das Mainboard funktioniert in der Praxis absolut tadellos und macht einen sehr runden und zuverlässigen Eindruck. So kann ich nicht von Problemen oder zickigem Verhalten berichten.

Dabei ist die Ausstattung des Mainboards stark! Wir haben eine sinnvolle Menge PCIe und M.2 Slots, welche auch weitestgehend via PCIe 5.0 angebunden sind, wie auch eine gute externe IO.

Alleine die 10x USB A Ports sind klasse, hinzu kommen zwei super schneller USB C Ports, WLAN, eine recht umfangreiche Soundkarte und 2,5 Gbit LAN. USB 4 wäre sicherlich noch nett gewesen, ist aber aktuell noch recht exotisch.

Bonuspunkte gibt es für die Intel LAN und WLAN Karte. Zumindest in der Theorie sind die Intel Chips hier besser als die Realtek oder MediaTek Chipsätze, zumindest sind sie teurer.

Technisch, vor allem was die Spannungswandler betrifft ist das Mainboard wie die meisten X670E Modelle absoluter Overkill. Das 16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs reicht für zwei oder drei 7950X 16 Kerner.

Und das meine ich ernst! Vermutlich könntest du beim Ryzen 9 7950X sogar den Kühlkörper über den MOSFETs weglassen. Diese sind so überdimensioniert, dass diese so effizient und kühl arbeiten, dass erst extrem OC diese etwas beanspruchen würde.

Verglichen mit anderen Herstellern, gerade z.B. Asrock ist vor allem das BIOS und die Software von ASUS doch ein gutes Stück besser.

Unterm Stich ist das ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI also trotz des hohen Preises absolut empfehlenswert und dieses wird bei Techtest nun als Testplattform für SSDs, Kühler usw. genutzt. Bisher kann ich hier auch von keinerlei Problemen berichten.

Allerdings würde ich dir auch einmal einen Blick auf das ProArt X670E-Creator WIFI empfehlen, welches ähnlich ist, aber über eine sogar noch bessere Ausstattung verfügt.

ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
POSITIV
Schickes und wertiges Design
WLAN 6E mit gutem Intel Chipsatz
3x M.2 PCIe 5.0 (+1x M.2 PCIe 4.0)
2x PCIe 5.0
Sehr gute IO
Gutes BIOS
16 + 2 Phasen-Design mit 70A MOSFETs
Mit Diagnose Display
NEGATIV
Kein 10Gbit LAN
Kein USB 4
91
Michael Barton
Michael Barton
Hi, ich bin der Gründer und Betreiber von Techtest.org. Ursprünglich war Techtest nur ein Hobby Projekt, mittlerweile ist die Leidenschaft für Technik aber mein Beruf geworden. Vielen Dank fürs Lesen und den Besuch!

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