Tipp, DataColor SpyderX Elite

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Wenn Ihr Fotos und Videos bearbeitet, egal ob hobbymäßig oder vielleicht auch professionell, ist ein guter Monitor essenziell. Richtig gute Monitore kosten aber auch sehr viel Geld, gerade wenn wir in den professionellen Bereich eintauchen.

Es ist aber auch mit einfachen Monitoren schon problemlos möglich Fotos und Videos gut und genau zu bearbeiten, sofern die Kalibrierung stimmt! Ist Euer Monitor aber zu kühl oder zu warm eingestellt, hat zu bunte Farben usw. ist es sehr schwer Bilder „on Point“ zu bearbeiten, so dass diese auch gedruckt oder auch auf anderen Monitoren richtig aussehen.

Für eine gute Monitor Kalibrierung ist ein Hardware Kalibrierungs-Tool, ein „Kolorimeter“, nötig. Es gibt zwar auch reine Software Lösungen, diese helfen aber nur bei ganz extremen Abweichungen oder wenn Ihr einen Referenzmonitor habt.

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Die beliebtesten Kolorimeter stammen von DataColor. So habe ich den DataColor Spyder 5 Elite fast seit bestehen dieser Webseite genutzt um meine Monitore zu kalibrieren und auch um Monitore zu testen!

Ja die Kolorimeter von DataColor können auch den Farbraum Eures Monitors, Kontrast usw. messen und nicht nur perfekt kalibrieren.

In diesem Artikel möchte ich Euch einmal kurz den SpyderX Elite vorstellen, den neusten und besten Kolorimeter von DataColor.

 

Das wichtige Basis-Feature, Monitor Kalibrierung

Das wichtigste Feature ist natürlich die Möglichkeit Euren Monitor zu kalibrieren. Dies geht mit dem DataColor SpyderX deutlich schneller als mit dem alten Spyder 5, allgemein arbeitet der SpyderX um einiges schneller.

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Um Euren Monitor zu kalibrieren müsst Ihr zunächst die Software von DataColor installieren und starten. Dort könnt Ihr Euch auch als Leihe recht problemlos durchklicken. Die Software von DataColor ist vergleichsweise einfach gehalten und verfügt über viele Assistenten, die Euch Schritt für Schritt durch die Kalibrierung führen.

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Wählt zunächst aus was Ihr kalibrieren wollt. Der SpyderX unterstützt normale Monitore, Notebooks und auch Beamer. Für einige Monitore und Notebooks sind auch Bereits Presets vorhanden, für die optimalen Test-Einstellungen. Das einzige was Ihr über Euren Monitor wissen müsst, ist was für ein Backlight vorhanden ist und hier hilft Euch gegebenenfalls eins der Presets.

Anschließend wählt den gewünschten Gamma Wert, Weißpunkt und Helligkeit aus.

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Die Kalibrierung dauert 1-2 Minuten und das erstellte Profil wird direkt angewendet. Ihr könnt aber auch noch einmal Umschalten um einen Vergleich zu haben.

Tendenziell sind die meisten Monitore etwas zu kühl eingestellt. Wundert Euch also nicht wenn die kalibrierte Version des Monitors etwas wärmer ist, dies ist richtig.

 

Mehrere Monitore aufeinander anpassen

Habt Ihr zwei unterschiedliche Monitore werdet Ihr immer mit dem Problem kämpfen, dass beide Monitore etwas unterschiedlich aussehen.

Ich arbeite beispielsweise an einem Dell XPS 17 und einem BenQ SW271. Selbst kalibriert ist der BenQ immer etwas kühler als der Dell. Für dieses Problem bietet der SpyderX auch eine Lösung. Diese Lösung nennt sich „StudioMatch“.

abstimmung

Studio Match erlaubt es zwei oder mehrere Monitore so gut wie möglich aufeinander abzustimmen. Dies funktioniert auch über mehrere Monitore hinweg, selbst wenn diese nicht am gleichen PC angeschlossen sind. Ideal falls Ihr mehrere Mitarbeiter habt oder einen Desktop und ein Notebook.

Dieses Feature ist aber nur bei der Elite Version vorhanden.

 

Testet Euren Monitor!

Der DataColor SpyderX besitzt ein sehr gutes Testprogramm für Monitore, welches einen detaillierten Bericht erstellt welchen Farbumfang Euer Monitor hat, wie gut Kontrast und Helligkeit sind usw.

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So nutze ich den DataColor SpyderX Elite für sämtliche Monitor Tests auf Techtest.org.

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Achtet hier aber auf die Version! Die „Pro“ Version ist beim Monitor Test etwas eingeschränkter als die „Elite“ Version. Dennoch bieten beide Versionen spannende Informationen zu Eurem Monitor.

Hier eins dieser Testdokumente als Beispiel: Monitor Test

Verglichen mit früheren Spyder Modellen fällt bei der X Version eine deutlich bessere Kontrast-Messung und erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit auf.

 

Fazit

Einem Profi muss ich sicherlich keinen Kolorimeter mehr anpreisen. Hier ist ein sauber kalibrierter Monitor etwas Essenzielles und sollte bei jedem Profifotografen vorhanden sein.

Allerdings kann die Anschaffung eines Kolorimeters auch bei Enthusiasten und Hobbyfotografen sicherlich Sinn machen. Gerade dann wenn Ihr Euch nicht sicher seid ob Euer Monitor gut von Haus aus kalibriert ist oder nicht.

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Eine gute Kalibrierung verbessert allerdings nicht direkt die Bildqualität, diese kann nur Farbstiche usw. etwas reduzieren bis entfernen. Dies ist besonders interessant wenn Ihr mehrere Monitore nutzt, die eventuell auch etwas unterschiedlich aussehen.

Hierfür bietet der SpyderX Elite auch gezielt das StudioMatch Feature, welches mehrere Monitore aufeinander abstimmen kann.

Grundsätzlich kann ich den DataColor SpyderX auch nur empfehlen! Gerade die sehr einfache Nutzung und gute Software heben diesen etwas von der Masse ab.

Michael Barton
Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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1 KOMMENTAR

  1. Funktioniert übrigens auch mit DisplayCAL, wenn man z.B. nur ein Farbprofil erstellen möchte und nicht die Software von DataColor.

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