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Geheimtipp für 28€? Das ICY BOX IB-PS1002 100W USB C Ladegerät mit Display im Test

Der Hersteller ICY BOX ist kein ganz unbekannter auf dem Markt für PC-Zubehör, externe Gehäuse, Controller-Karten usw.

Allerdings Ladegeräte oder Powerbanks von ICY BOX waren mir bisher noch nie untergekommen. Das soll nicht heißen, dass es diese nicht vielleicht gegeben hat, aber sie waren nie spektakulär genug um mir ins Auge zu springen.

Dies sieht aber beim IB-PS1002 ganz anders aus! Bei dem IB-PS1002 handelt es sich um ein 100 W USB C Ladegerät mit 2 Ports, einem ausziehbaren Kabel und einem Display für Leistungswerte. Wir haben hier also auf den ersten Blick ein Modell das durchaus in die Oberklasse gehört.

Das wirklich Spannende ist aber der Preis! Zum Zeitpunkt des Tests habe ich für das Ladegerät gerade einmal rund 28€ gezahlt! Und das war anscheinend kein „super special Angebot“, sondern ist ein Normalpreis.

28€ für 100 W, ein ausziehbares Kabel und Display? Das klingt nach einem ziemlich guten Deal! Wollen wir uns also einmal das ICY BOX 100W USB C Ladegerät im Test ansehen!

 

Das ICY BOX 100W USB C Ladegerät im Test

Mit 63,5 x 71 x 37 mm ist das ICY BOX IB-PS1002 ein mittelgroßes 100 W USB C Ladegerät. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 201 g.

Allerdings ist das hier auch absolut keine Überraschung, denn das Ladegerät hat eine Besonderheit.

So verfügt dieses nicht nur über ein Display, sondern auch über ein integriertes ausziehbares USB C Kabel! An der Seite ist ein USB C Stecker eingelassen, welchen du auf eine Länge von bis zu ca. 68 cm ausziehen kannst.

Dies kann gerade auf Reisen ein sehr praktisches Feature sein! Du musst nicht immer zwingend ein USB C Kabel mit dir herumschleppen, um das Ladegerät zu nutzen. Natürlich trägt dieses Kabel ein Stück weit auf und macht das Ladegerät etwas größer.

Allerdings würde ich die Abmessungen dennoch als passabel einstufen, selbst für Reisen.

Die Verarbeitungsqualität ist dabei generell „OK“. Der verwendete Kunststoff ist zwar etwas anfällig für Fingerabdrücke, aber ansonsten macht das Ladegerät einen guten Eindruck. Es hat zwar keine „Premium“-Qualität, ist aber auch nicht übel.

 

Das Display

Auf der Oberseite des ICY BOX IB-PS1002 findet sich ein relativ großes und schönes LCD Farbdisplay.

Dieses zeigt dir im Betrieb mehrere Informationen an, zwischen welchen du mithilfe einer Taste durchschalten kannst.

Welche Informationen werden angezeigt?

  • Ausgangsleistung in Watt
  • Leistung pro Port
  • Temperatur-Status

Damit ist das Display ganz klar ein Mehrwert! Hast du keine Geräte verbunden, geht das Display nach ein paar Minuten aus.

 

Anschlüsse des ICY BOX 100W Ladegerätes

Neben dem integrierten USB C Kabel, das du ausziehen kannst, besitzt das Ladegerät auch noch einen USB C und USB A Port.

  • USB C – 100 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A

Mit 100 W hat der USB C Port bzw. das Kabel eine sehr gute Leistung, welche in der Praxis nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte wie Notebooks gut ausreicht.

Wichtig: Nutzt du mehrere Ports, werden diese gedrosselt! Zum Beispiel bei der Nutzung beider USB C Anschlüsse haben wir 65 W + 35 W.

 

Mit PPS

Natürlich unterstützt das Ladegerät auch den gerade für Smartphones extrem wichtigen PPS-Standard!

  • PPS 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide USB C Anschlüsse eine perfekte PPS-Range! Etwas, was in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

So ist das Ladegerät wunderbar für Apple, Samsung und Google Pixel Smartphones, wie auch für die diversen chinesischen Smartphones geeignet.

 

Auch mit AVS?

Erfreulicherweise vermeldet mein Messgerät auch einen AVS-Support! AVS wird derzeit (Anfang 2026) praktisch noch nicht genutzt, könnte aber in Zukunft ein wichtiger Standard werden.

So hat Apple z.B. angefangen, diesen in einigen Ladegeräten zu integrieren.

Bei AVS müssen wir zwischen AVS + EPR und AVS + SPR unterscheiden.

Wir haben hier AVS + SPR, wie im USB PD 3.2 Standard vorgesehen.

  • AVS – 9 bis 20 V bei bis zu 3 A

Spannenderweise gibt es allerdings nur auf dem USB C Kabel eine AVS-Range! Dennoch ist dies ein großer Pluspunkt für die Zukunftssicherheit. 99,9% aller Ladegeräte auf dem Markt unterstützen AVS noch gar nicht.

 

Konstant 100 W?

Leider ist es mittlerweile nicht mehr selbstverständlich, dass Ladegeräte und Powerbanks die vom Hersteller versprochene Leistung auch konstant liefern können.

Wie steht es hier um das ICY BOX 100W USB C Ladegerät? Ich habe dieses mithilfe einer elektronischen Last konstant mit 100 W belastet, um zu prüfen, ob dieses die Leistung konstant bereitstellen kann.

Leider ist die Antwort nein. Das ICY BOX 100W USB C Ladegerät kann rund 1,5-2 Stunden die vollen 100 W liefern, danach drosselt es sich herunter (ca. 60W).

Nicht optimal, aber ca. 1,5 – 2 Stunden 100 W sind in der Regel meist ausreichend.

 

Spannungsverlauf

5-V-Stufe

Last (A) Spannung (V) Maximal Minimal
0A 5,104 5,5 4,75
1A 5,119 5,5 4,75
2A 5,152 5,5 4,75
3A 5,185 5,5 4,75

9-V-Stufe

Last (A) Spannung (V) Maximal Minimal
0A 9,101 9,45 8,55
1A 9,093 9,45 8,55
2A 9,123 9,45 8,55
3A 9,154 9,45 8,55

20-V-Stufe

Last (A) Spannung (V) Maximal Minimal
0A 19,964 21 19
1A 20,045 21 19
2A 20,072 21 19
3A 20,087 21 19
4A 20,103 21 19
5A 20,124 21 19

 

Werfen wir auch einen Blick auf den Spannungsverlauf unter Last. Hier prüfe ich, wie sich die Spannungen der einzelnen USB-PD-Stufen je nach Last verhalten. Dies ist in der Praxis nicht ganz so relevant für die Ladegeschwindigkeit, sofern wir keine Ausreißer über die Grenzwerte oder ein zu wildes Schwanken haben.

Und hier sieht beim ICY BOX 100W USB C Ladegerät alles gut aus! So bewegen sich alle drei geprüften Spannungsstufen sauber innerhalb ihrer jeweiligen Toleranzbereiche.

Die 5-V-Stufe pendelt sich zwischen 5,10 und 5,18 V ein, die 9-V-Stufe zwischen 9,09 und 9,15 V und auch die 20-V-Stufe bleibt mit 19,96 bis 20,12 V sehr stabil. Auffällig ist, dass die Spannung mit steigender Last sogar leicht ansteigt, statt wie sonst oft üblich abzufallen. Insgesamt eine ordentliche Vorstellung, hier gibt es nichts zu meckern.

 

Leerlaufstromverbrauch

Der Leerlaufstromverbrauch schwankt je nachdem, ob das Display aktiv ist oder nach wenigen Minuten im Standby ist.

  • Display aktiv – ca. 0,7 W
  • Display aus – ca. 0,2 W

Das ist ein akzeptabler Leerlaufstromverbrauch

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

Diese schwankte bei mir zwischen 68,3 % bei sehr niedriger Last bis hin zu 92,3 %. Die 68,3 % bei niedriger Last sind ein etwas schwacher Wert, während die 92,3 % bei Volllast wiederum sehr gut sind.

Im Schnitt erreichte das Ladegerät eine Effizienz von 85,2 %. Solide, aber auch nicht besonders.

 

Fazit

Das ICY BOX IB-PS1002 ist für mich ganz klar ein Geheimtipp! Für rund 28 € bekommst du hier ein Ladegerät, das eigentlich locker das Doppelte kosten dürfte.

Schauen wir uns einmal an, was du für dein Geld bekommst: 100 W an einem USB-C-Port, ein integriertes ausziehbares USB-C-Kabel, ein hübsches LCD-Farbdisplay mit Anzeige der Leistung, einen zusätzlichen USB-C- und USB-A-Port und eine sehr umfangreiche PPS-Range von 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A. Damit lädst du sämtliche aktuellen Apple-, Samsung- und Google-Pixel-Smartphones optimal schnell und kannst auch problemlos ein Notebook anschließen.

Richtig spannend wird es aber beim Thema AVS! Das ICY BOX IB-PS1002 ist eines der ganz wenigen Ladegeräte auf dem Markt, das den AVS-Standard bereits unterstützt. Auch wenn das aktuell noch praktisch keine Rolle spielt, ist das ein dicker Pluspunkt für die Zukunftssicherheit.

Auch technisch macht das Ladegerät einen sehr soliden Eindruck. So liefert es saubere, stabile Spannungen über alle PD-Stufen hinweg, hat einen akzeptablen Leerlaufverbrauch und eine im Schnitt akzeptable Effizienz von 85,2 %.

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Pro ✓

  • Sehr attraktiver Preis (ca. 28 €)
  • 100 W USB-C nach USB Power Delivery
  • Integriertes ausziehbares USB-C-Kabel (super praktisch für unterwegs)
  • Zusätzlicher USB-C- und USB-A-Port
  • Schönes LCD-Farbdisplay mit Leistungsanzeige
  • Sehr umfangreiche PPS-Range (3,3 – 21 V bei bis zu 5 A)
  • AVS-Support (Zukunftssicherheit!)
  • Stabile Spannungsversorgung über alle PD-Stufen
  • Akzeptabler Leerlaufverbrauch (0,2 – 0,7 W)

Kontra ✗

  • Keine konstanten 100 W über mehrere Stunden (Drosselung auf ca. 60 W nach 1,5 – 2 Std.)
  • Verarbeitung „nur“ solide, nicht Premium
  • Effizienz geht besser

Wo gibt es Kritik? Der einzige echte Wermutstropfen ist, dass das Ladegerät die vollen 100 W nicht dauerhaft liefern kann. Nach ca. 1,5 – 2 Stunden drosselt es sich auf rund 60 W herunter. Für die meisten Nutzer wird das in der Praxis kaum eine Rolle spielen, aber wer ein Notebook über viele Stunden unter Volllast laden möchte, sollte das im Hinterkopf behalten. Auch ist die Verarbeitung „nur“ OK und nicht auf Premium-Niveau wie bei einem Anker.

Aber ganz ehrlich, für den Preis kann man da überhaupt nicht meckern. Wer ein günstiges, gut ausgestattetes 100-W-Ladegerät mit Display, ausziehbarem Kabel und sogar AVS-Support sucht, der greift hier bedenkenlos zu!

Welche Ladegeräte und Powerbanks für das Dell XPS 14 / 16 2026?

Mit im Lieferumfang des XPS 14 und 16 2026 legt Dell ein 100 W USB C Ladegerät bei. Super, dass dieses mit im Lieferumfang ist, das ist mittlerweile leider nicht mehr selbstverständlich, aber brauchen diese Notebooks wirklich ein 100 W Ladegerät?

Reichen kleinere Ladegeräte für die 2026er XPS Modelle? Wie steht es um Powerbanks?

Gibt es hier Kompatibilitätsprobleme oder „Herstellerbindungen“? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Dell 100 W Ladegerät

Mit im Lieferumfang aller Versionen des Dell XPS 2026 liegt ein 100 W USB C Ladegerät. Dieses besitzt wie ein typisches Notebook Ladegerät ein integriertes USB C Kabel.

Das Ladegerät ist qualitativ sehr gut und auch für eine Dauerlast ausgelegt.

Grundsätzlich handelt es sich aber um ein USB Power Delivery Ladegerät.

  • USB C – 96 W – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/4,8A

Spannenderweise liefert dieses laut meinen USB PD Triggern allerdings keine 100 W, sondern maximal 20V/4,8A, also 96 W. Ob jetzt 96 W oder 100 W spielt allerdings in der Praxis wahrlich keine Rolle.

Da es sich um ein „normales“ USB PD Ladegerät handelt, kann dieses auch für andere USB C Geräte genutzt werden.

Allerdings hat das Ladegerät keine PPS Stufe, es ist also möglich, dass die Ladegeschwindigkeit in Kombination mit Smartphones nicht optimal ist. Eine generelle Kompatibilität besteht aber.

 

XPS 14 und XPS 16 2026

Das XPS 14 und 16 zeigen grundsätzlich ein sehr ähnliches Ladeverhalten! Beide laden +- gleich schnell.

Alle Infos in diesem Artikel gelten also +- für beide Modelle.

 

Leistungsaufnahme via USB C

Die Leistungsaufnahme des Dell XPS schwankt natürlich je nachdem, was du mit diesem machst. Ausgeschaltet, im Leerlauf oder unter Last macht einen massiven Unterschied.

Was konnte ich hier am USB C Port beobachten (mit leerem Akku)?

  • In der Spitze – ca. 91 W
  • Unter konstanter Last – ca. 61 W
  • Leerlauf – ca. 40 W

Bei kurzen Lastspitzen konnte ich temporär bis zu 91 W beobachten. Bei konstanter Last pendelte sich das Notebook bei ca. 60 W ein und im Leerlauf (mit leerem Akku) bei rund 40 W.

Also ja, mit kurzzeitigen Spitzenwerten von bis zu 91 W nutzt hier jetzt das XPS 14 das 100 W Ladegerät recht gut aus.

Allerdings sind dies nur kurze Spitzen bei Last. In der Regel lädt das Notebook mit +- 40 W bzw. 60 W bei konstanter Last.

+- 40 W ist auch im Standby die Leistungsaufnahme beim Laden des Akkus.

 

Universelle Ladegeräte?

Akzeptiert das Dell XPS universelle USB C Ladegeräte und Powerbanks? Ja! In meinem Test machte das Dell XPS 14 2026 keinen Unterschied zwischen dem Dell eigenen Ladegerät und einem 3. Anbieter Modell mit gleicher Leistung.

Hier einmal die Leistungsaufnahme im Standby an verschiedenen Ladegeräten mit unterschiedlicher Leistung.

Leistungsaufnahme im Leerlauf
Original Ladegerät 40 W
140 W Ladegerät 40 W
45W Ladegerät 39 W
20W Ladegerät 17,5 W
30W Ladegerät 27,5 W

 

Erfreulicherweise kann das XPS 14 und XPS 16 praktisch an allen USB Power Delivery Ladegeräten mit mehr als 18 W laden.

Natürlich, nutzt du ein 20 W Ladegerät und nutzt das Notebook parallel, kann es sein, dass dieses extrem langsam lädt oder vielleicht sogar bei Lastspitzen auf den Akku zugreifen muss.

Aber grundsätzlich akzeptiert die 2026er XPS Serie auch kleinere Ladegeräte. Effektiv würde ich aber empfehlen, mindestens 45 W zu nutzen.

 

9V, 15V oder 20V, keine 5V

Grundsätzlich kann das Dell XPS 14 und 16 mit 9 V, 15 V und 20 V via USB PD umgehen. Wenn vorhanden, wird dieses immer zur 20 V USB PD Stufe greifen.

Nutzt du aber ein kleines USB PD Ladegerät, das z.B. keine 20 V Stufe hat, kann dieses auch mit 9 V oder 15 V umgehen, sehr gut

An einem 20 W Ladegerät

Das erhöht die Kompatibilität zu alternativen Ladegeräten und Powerbanks massiv.

Lediglich mit 5 V kann das Notebook nichts anfangen. Hast du ein USB C Ladegerät, das nur eine 5 V Stufe hat (wie ältere Ladegeräte oder 15 W Modelle), dann ist dieses nicht kompatibel.

 

Ladedauer

Aber wie lange dauert das Laden des Notebooks? Im Folgenden habe ich die Leistungsaufnahme des Dell XPS 14 2026 mitgeloggt.

Ich habe dieses auf 5 % entladen und in den „Windows Standby“ geschickt und dann mit dem originalen Ladegerät geladen.

Eine vollständige Ladung des XPS 14 dauerte so ca. 2:24 h.

 

Fazit

Erfreulicherweise ist das Dell XPS 14 und 16 2026 in Sachen Ladegeräten und Powerbanks sehr unkompliziert! Es handelt sich hier um ein „normales“ USB Power Delivery Notebook, ohne irgendwelche Eigenheiten oder Herstellerbindungen.

Du kannst das XPS also problemlos an universellen USB C Ladegeräten und Powerbanks von Drittanbietern laden. Hier macht das Notebook keinen Unterschied zum originalen Dell Ladegerät, sehr gut! Lediglich auf eine 5 V Stufe kann das XPS nicht zugreifen, was aber bei modernen USB PD Ladegeräten in der Regel kein Problem ist, da diese praktisch immer auch eine 9 V oder 15 V Stufe besitzen.

Auch interessant: Mit Spitzenwerten von ca. 91 W nutzt das XPS 14 das beiliegende 100 W Ladegerät zwar in Lastspitzen recht gut aus, im Schnitt lädt das Notebook aber eher mit 40 – 60 W. Du musst also nicht zwingend ein Ladegerät mit 100 W oder mehr nutzen.

 

Meine Empfehlung

Für unterwegs würde ich dir mindestens ein 45 W USB C Ladegerät oder eine entsprechende Powerbank empfehlen. Damit lädst du das XPS im Standby oder bei normaler Office-Nutzung problemlos, auch wenn du in dieser Konstellation natürlich keine 91 W Lastspitzen mehr abdecken kannst (hier greift das Notebook dann auf den Akku zu). Für ein bisschen mehr Reserve sind 65 – 70 W Ladegeräte wie das Anker Nano 70W ein guter Kompromiss aus Größe und Leistung.

Für zuhause oder am Schreibtisch greifst du am besten zum originalen Dell Ladegerät oder zu einem Modell mit 100 W+, damit das XPS auch unter Last die volle Leistung abrufen kann. Hier bietet sich z.B. das Anker Prime 200W USB C Ladegerät an, wenn du gleichzeitig noch Smartphone, Tablet oder andere Geräte mitladen willst.

Auf Seiten der Powerbanks würde ich folgende Modelle empfehlen: Anker Prime 26K 300W, INIU P64-E1 25.000 mAh 140W, INIU BI-B64 27.000 mA 140W.

Kurzum: Das XPS 14 und 16 2026 ist ein wahrlich unkomplizierter Kandidat in Sachen Laden, fast schon vorbildlich!

Alienware 15 vorgestellt: Premium-Gaming-Laptop für ein breiteres Publikum

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Dell hat heute mit dem Alienware 15 einen neuen Gaming-Laptop vorgestellt, der das Alienware-Lineup nach unten erweitert und damit eine deutlich größere Zielgruppe ansprechen soll. Nach dem ebenfalls preislich attraktiven QD-OLED-Monitor AW2726DM, den Alienware bereits im April auf den Markt gebracht hat, ist das die nächste Maßnahme, mit der die Marke ihr Versprechen vom CES 2026 einlöst: Alienware-Qualität für mehr Gamer zugänglich zu machen.

Der Preis startet bei 1.299 US-Dollar für die AMD-Version und 1.349 US-Dollar für die Intel-Variante. Damit positioniert sich der Alienware 15 deutlich unter den Aurora- und Area-51-Modellen, die das Lineup nach oben abrunden.

Alienware 15 – Die wichtigsten Eckdaten

Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Specs auf einen Blick:

  • CPU: AMD Ryzen 5 220 / Ryzen 7 260 oder Intel Core 5 (Series 2) 210H / Core 7 (Series 2) 240H
  • GPU: NVIDIA GeForce RTX 3050, RTX 4050, RTX 5050 oder RTX 5060 (Laptop)
  • Display: 15,3 Zoll, WUXGA (1920×1200), 16:10, 165 Hz, 300 Nits, sRGB 62,5 %
  • RAM: Bis zu 32 GB DDR5-5600 (2x SO-DIMM, vom Nutzer austauschbar)
  • Speicher: Bis zu 1 TB PCIe Gen 4 NVMe SSD (M.2, vom Nutzer austauschbar)
  • Akku: 54 Wh (4-Zellen) oder 70 Wh (3-Zellen)
  • Anschlüsse: RJ-45, HDMI 2.1, 2x USB-A 3.2 Gen 1, 1x USB-C 3.2 Gen 2 (DP 1.4a, PD bis 100 W), 1x USB-C 3.2 Gen 1, 3,5-mm-Klinke
  • WLAN: Wi-Fi 6 + Bluetooth 5.2 (MediaTek MT7920)
  • Gewicht: 2,25 kg
  • Maße: 349,5 x 250,3 x 22,95 mm
  • Preis: Ab 1.299 USD (AMD) / 1.349 USD (Intel)

Performance – AMD Ryzen 200 oder Intel Core Series 2

Beim Alienware 15 hast du die Wahl zwischen zwei Plattformen. Auf der AMD-Seite kommen entweder der Ryzen 5 220 (6 Kerne, bis 4,9 GHz) oder der Ryzen 7 260 (8 Kerne, bis 5,1 GHz) zum Einsatz. Auf der Intel-Seite gibt es den Core 5 210H (8 Kerne, bis 4,8 GHz P-Core) oder den Core 7 240H (10 Kerne, bis 5,2 GHz P-Core). Die CPU-TDP liegt bei beiden Plattformen bei bis zu 30 W.

Bei den Grafikkarten setzt Alienware auf eine breite Palette an NVIDIA-GeForce-RTX-Optionen. Vom Einstieg mit der RTX 3050 (6 GB GDDR6) über die RTX 4050 (6 GB GDDR6) bis hin zu den neuen 50er-Modellen RTX 5050 und RTX 5060 (jeweils 8 GB GDDR7) ist alles dabei. Die TGP liegt bei den 30er- und 40er-Modellen bei 70 W, die 50er-Modelle dürfen sich bis 85 W gönnen.

In Kombination mit NVIDIA Dynamic Boost erreichen die Top-Konfigurationen mit RTX 5050 oder RTX 5060 eine Total Performance Power von bis zu 110 W. Das ist für die Klasse durchaus ordentlich.

Ein wirklich erfreulicher Punkt: Sowohl der Arbeitsspeicher als auch die SSD sind vom Nutzer austauschbar. So kannst du den Laptop relativ entspannt mit der Zeit aufrüsten, statt zum Kauf direkt die teure Top-Konfiguration nehmen zu müssen.

 

Display – 15,3 Zoll im 16:10-Format

Statt des klassischen 16:9-Formats setzt Alienware beim Display auf ein 16:10-Seitenverhältnis mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Damit hast du etwas mehr vertikalen Platz, was beim Arbeiten, Browsen und auch in vielen Spielen angenehm ist.

Die 165 Hz Bildwiederholfrequenz sollte für die meisten Titel mehr als ausreichen, gerade in Kombination mit den verbauten GPUs. Die Helligkeit von 300 Nits ist solide, der Farbraum von sRGB 62,5 % ist allerdings eher ein Hinweis darauf, dass wir hier bei einem Einstiegs-Gaming-Laptop sind – für ernsthafte Bildbearbeitung ist das eher nicht die richtige Wahl.

Auf der AMD-Variante (DA15265) gibt es zusätzlich AMD FreeSync zur Tearing-Reduzierung.

 

Kühlung – Cryo-Tech und Cryo-Chamber

Bei der Kühlung greift Alienware auf die hauseigene Cryo-Tech-Technologie zurück. Konkret heißt das: 2 Lüfter mit insgesamt 146 Lüfterblättern, 3 Kupfer-Heatpipes und ein dedizierter Auslass auf der Rückseite, der die warme Luft aus dem Gehäuse befördert.

Spannend ist die Cryo-Chamber-Struktur, die allerdings den Konfigurationen mit RTX 5050 oder RTX 5060 vorbehalten ist. Diese sorgt für eine verbesserte Luftzufuhr von unten und damit für eine fokussiertere Kühlung der Komponenten. Die Einstiegsvarianten mit RTX 3050 oder RTX 4050 müssen ohne diese auskommen.

Ob das in der Praxis dann wirklich spürbar ist und wie laut die Lüfter unter Volllast werden, müssen erste Tests zeigen.

 

Gehäuse und Verarbeitung – Nova Black trifft auf 180°-Scharnier

Das Gehäuse setzt auf einen Polycarbonat-Kunststoff in einem neuen Farbton namens Nova Black, der laut Alienware einen metallischen Schimmer mitbringen soll. Optisch lehnt sich der Laptop an die AW30-Designsprache an, die wir auch von den größeren Alienware-Modellen kennen.

Mit 2,25 kg Gewicht und einer Höhe von 22,95 mm ist der Laptop für die Klasse durchaus akzeptabel portabel. Besonders erwähnenswert ist das 180°-Scharnier, das dir erlaubt, das Display flach auf den Tisch zu legen. Ob du das nun brauchst oder nicht, sei dahingestellt – aber es zeigt, dass Alienware hier auf eine robuste Mechanik setzt.

Apropos robust: Alienware verspricht hier die gleichen internen Tests wie bei den Flaggschiffmodellen. Konkret:

  • 20.000 Öffnungs- und Schließzyklen für das Scharnier
  • 40.000 Tastenanschläge pro Taste
  • Spritzwasserschutz bis zu 60 ml verschüttete Flüssigkeit
  • Falltest aus bis zu 45 cm auf allen sechs Seiten und vier Ecken

Das ist keine MIL-STD-810-Zertifizierung im klassischen Sinn, aber für einen Gaming-Laptop in dieser Preisklasse trotzdem ein guter Hinweis darauf, dass nicht an der Stabilität gespart wurde.

Anschlüsse – Erfreulich vollständig

Bei den Anschlüssen sieht es richtig gut aus. Alienware hat hier nicht den Fehler gemacht, an den Ports zu sparen. So haben wir:

Links:

  • 1x Power/DC-In
  • 1x RJ-45 Ethernet
  • 1x HDMI 2.1 (direkt an die dGPU angebunden)
  • 2x USB-A 3.2 Gen 1
  • 1x USB-C 3.2 Gen 2 mit DisplayPort 1.4a und USB-C Charging bis 100 W

Rechts:

  • 1x 3,5-mm-Headset-Klinke
  • 1x USB-C 3.2 Gen 1

Gerade der RJ-45-Port ist für Gaming-Laptops nicht mehr selbstverständlich und ein klares Plus, wenn dir geringer Ping wichtig ist. Auch HDMI 2.1 ist die richtige Wahl, wenn du den Laptop an einen externen Monitor mit 4K@120 Hz oder ähnlich anschließen willst.

Die Tatsache, dass der USB-C-Port links Power Delivery bis 100 W unterstützt, ist ebenfalls sehr praktisch. So kannst du den Laptop unterwegs auch mit einem USB-C-Ladegerät betreiben, sofern du nicht die volle Performance brauchst. Volle Leistung gibt es dann über das 180-W-Netzteil (bei RTX 5050/5060) bzw. das 130-W-Netzteil (bei RTX 3050/4050).

 

Tastatur, Touchpad und Stealth-Mode

Die Tastatur ist weiß hintergrundbeleuchtet und hat einen Tastenhub von 1,3 mm. Erfreulich: Es gibt einen vollwertigen Nummernblock, der bei 15-Zoll-Laptops keine Selbstverständlichkeit ist.

Das Touchpad misst 4,53 x 3,15 Zoll (115 x 80 mm), unterstützt Multi-Touch-Gesten und hat laut Alienware eine fingerabdruckresistente Oberfläche.

Eine nette Funktion ist der Stealth-Mode, den du über die F7-Taste aktivieren kannst. Damit schaltet der Laptop in einen Quiet-Mode, in dem die Lüfter zurückgefahren werden – ideal, wenn du den Laptop für Office-Aufgaben oder im Stream nutzt und nicht das Lüfter-Geräusch im Mikrofon hören möchtest. Logischerweise sinkt damit auch die Performance, aber das sollte für nicht-Gaming-Aufgaben kein Problem sein.

Die Webcam löst mit 720p HD bei 30 FPS auf, was 2026 inzwischen wirklich nicht mehr der Standard sein sollte. Ein 1080p-Sensor wäre hier definitiv die bessere Wahl gewesen. Die Dual-Array-Mikrofone sind dafür mit an Bord.

 

Preis und Verfügbarkeit

Der Alienware 15 ist ab sofort auf Alienware.com erhältlich. Die Preise:

  • Alienware 15 (AMD): ab 1.299 US-Dollar
  • Alienware 15 (Intel): ab 1.349 US-Dollar

Wichtig: Die RTX-3050-Konfiguration kommt laut Alienware erst etwas später und nur in ausgewählten Regionen.

In Deutschland startet das Notebook ab 998,99€ im Dell Store – https://www.dell.com/de-de/shop/gaming-and-games/alienware-15-gaminglaptop/spd/alienware-da15265-gaming-laptop/da15265_cto1

 

Einordnung

Mit dem Alienware 15 wagt sich die Marke in eine Preisklasse, in der bisher vor allem Modelle der Dell-G-Serie oder die Konkurrenz von Lenovo (Legion), ASUS (TUF/ROG) und MSI vertreten waren. Auf dem Papier sieht der Laptop spannend aus: Solide CPU-Optionen, eine breite GPU-Palette, ein anständiges Display, viele Ports und das volle Alienware-Designpaket.

Ob das Gesamtpaket dann auch in der Praxis überzeugt, müssen erste echte Tests zeigen.

Alienware kündigt zudem an, auf der Computex 2026 weitere Produkte zu zeigen, und stellt für den 1. Juni eine weitere Ankündigung in Aussicht. Es bleibt also spannend.

Das UGREEN Nexode Pro 100W mit Display und AVS im Test

UGREEN hat mit dem Nexode Pro 100 W ein neues USB C Ladegerät auf den Markt gebracht. Dieses bietet verglichen mit bereits bestehenden UGREEN Ladegeräten vor allem eine große Neuerung: das Display.

So verfügt das Nexode Pro über ein LCD Display auf der Front, welches dir Leistungswerte anzeigt.

Wollen wir uns im Test einmal anschauen, ob das Nexode Pro ein guter Deal und ein gutes Ladegerät ist!

An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN.

 

Das UGREEN Nexode Pro 100W USB C Ladegerät im Test

Mit 75,5 x 75,5 x 35,5 mm ist das Nexode Pro für die Leistung von 100 W eher ein etwas größeres Ladegerät. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 324 g, was sicherlich nicht extrem ist, aber ein Mini-Ladegerät ist das Nexode Pro 100W auch nicht.

Erfreulicherweise ist aber die Verarbeitungsqualität herausragend! Das Ladegerät fasst sich sehr hochwertig und gut gemacht an. Auch das Design ist gelungen.

Gerade dieser schwarz/Silber Mix gefällt mir gut. Ich würde sagen, dies ist optisch das schönste UGREEN Ladegerät.

Bonuspunkte gibt es für den einklappbaren Stecker. Dieser macht das Ladegerät etwas angenehmer in einem Rucksack oder einer Tasche.

 

Das Display

Aber die große Besonderheit dieses Ladegeräts ist das Display. Wir haben auf der Front ein LCD-Farbdisplay. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Ausgangsleistung in Watt insgesamt
  • Ausgangsleistung in Watt pro Port
  • USB PD Stufe (Spannung/Strom)
  • Temperatur-Status

Zwischen den einzelnen Anzeigen schaltest du mithilfe einer Taste unter dem Display durch. Grundsätzlich halte ich das Display für einen großen Mehrwert und dieses ist gelungen!

 

Anschlüsse

Da das Display auf der Front des Ladegerätes ist, sind die Anschlüsse auf die untere Fläche gerückt. Hier haben wir satte 4 USB C Ports und einen USB A Port.

  • 3x USB C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • 1x USB C – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A
  • USB A – 18 W Quick Charge, 22,5 W Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Die primären 3 USB C Ports bieten eine Leistung von bis zu 100 W nach dem USB PD Standard. Damit hat das Ladegerät generell genug Leistung auch für große Geräte wie Notebooks.

Hinzu kommt ein weiterer 30 W USB C Port und ein 22,5 W USB A Port.

 

Drosselung

Wir haben beim Nexode Pro eine maximale Leistung von 100 W, allerdings haben wir unter anderem auch 3x 100 W USB C Ports.

Was passiert, wenn du nun mehrere Geräte mit dem Ladegerät verbindest? Das Ladegerät drosselt sich.

Verbundene Geräte Leistungsverteilung
1 Gerät Volle Leistung je Port
2 Geräte 70 + 30 W
3 Geräte 45 + 30 + 20 W
4 Geräte 45 + 20 + 20 + 20 W

 

PPS

Natürlich unterstützt das Ladegerät auch den PPS Standard.

  • USB C 1–3 – 5 bis 21 V bei bis zu 5 A
  • USB C 4 – 5 bis 11 V bei bis zu 2,7 A

So bieten die 3 primären USB C Ports eine perfekte PPS Range von 5 bis 21 V bei bis zu 5 A!

Damit ist das Ladegerät wunderbar für Apple, Samsung, Google Pixel und viele chinesische Smartphones geeignet.

Es ist hierdurch ein starker Allrounder.

 

Mit AVS (und USB PD 3.2)

Spannenderweise bietet das UGREEN Nexode Pro auch Unterstützung für den AVS Standard.

AVS ist noch nicht relevant, könnte es aber in den nächsten Jahren werden, vor allem da Apple andeutet, dieses nutzen zu wollen.

AVS ist der „Nachfolgestandard“ von PPS.

  • AVS 9–20 V bei bis zu 5 A

Der AVS Support ist ein großer Pluspunkt für die Zukunftssicherheit!

 

Belastungstest

Ich habe mit dem UGREEN Nexode Pro einen Belastungstest durchgeführt. Hierbei habe ich das Ladegerät ca. 6 Stunden lang mit 100 W belastet. Dies mithilfe einer elektronischen Last.

Erfreulicherweise konnte dieses die 6 Stunden ohne Drosselung oder Probleme bei ca. 20 Grad Raumtemperatur durchhalten.

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Dabei erwärmte sich das Ladegerät zwar auf bis zu 70 Grad, das ist durchaus warm, aber auch nicht „extrem“.

 

Spannungsstabilität

5-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 5,109 V 5,5 V 4,75 V
1 A 5,161 V 5,5 V 4,75 V
2 A 5,217 V 5,5 V 4,75 V
3 A 5,273 V 5,5 V 4,75 V

 

9-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 9,112 V 9,45 V 8,55 V
1 A 9,165 V 9,45 V 8,55 V
2 A 9,222 V 9,45 V 8,55 V
3 A 9,279 V 9,45 V 8,55 V

 

20-V-Stufe:

Strom Gemessen Maximal Minimal
0 A 20,10 V 21 V 19 V
1 A 20,16 V 21 V 19 V
2 A 20,21 V 21 V 19 V
3 A 20,27 V 21 V 19 V
4 A 20,33 V 21 V 19 V
5 A 20,38 V 21 V 19 V

 

Die Spannungsstabilität des UGREEN Nexode Pro 100W ist tadellos! Über alle drei gemessenen Spannungsstufen, 5 V, 9 V und 20 V, bleiben die Werte weit innerhalb der erlaubten Grenzwerte und zeigen dabei ein interessantes Muster: Die Spannung steigt unter Last minimal an, anstatt wie bei vielen Ladegeräten leicht abzufallen. Bei 5 V beispielsweise bewegen wir uns von 5,109 V im Leerlauf auf 5,273 V bei 3 A, nach oben hin ist aber mit dem Maximalwert von 5,5 V noch reichlich Luft. Gleiches gilt für die 9-V-Stufe (9,112 V bis 9,279 V bei einem Limit von 9,45 V) und die 20-V-Stufe, die sich selbst bei voller Last von 5 A noch sehr entspannt zwischen 20,1 V und 20,38 V bewegt, weit weg von der 21-V-Grenze. Kurz gesagt: Hier gibt es absolut nichts zu meckern.

 

Standbyverbrauch

Im Leerlauf ohne angesteckte Geräte braucht das Ladegerät ca. 0,6 W mit aktivem Display und ca. 0,2 W, wenn das Display aus ist.

Das Display geht, wenn keine Geräte angeschlossen sind, nach ca. 5 Minuten aus.

 

Effizienz des UGREEN Nexode Pro 100W

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des UGREEN Nexode Pro 100W, also das Verhältnis von Energie, die in das Ladegerät geht, und die wieder herausgeht.

Diese schwankte zwischen 76,5 % und 91,7 %. Die 76,5 % werden allerdings nur bei einer sehr geringen Last erreicht, wo das Ladegerät unter anderem aufgrund seines Displays natürlich etwas ineffizienter ist. Bereits bei 10 W Last überschreiten wir die 80-%-Marke deutlich mit 84,4 %.

Im Schnitt lag die Effizienz bei 87,5 %, was ein solides Abschneiden verglichen mit anderen High End USB Ladegeräten ist.

 

Fazit

Du suchst ein hochwertiges USB-C-Ladegerät mit vielen Ports, einem praktischen Display und solider Technik unter der Haube? Dann ist das UGREEN Nexode Pro 100W eine sehr gute Wahl.

Fangen wir mit dem Positiven an: Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, das Design mit dem schwarz/Silber-Mix ist das schönste, das UGREEN bisher abgeliefert hat, und das LCD-Display auf der Front ist ein echter Mehrwert. Technisch gibt es ebenfalls kaum etwas zu meckern: tadellose Spannungsstabilität, eine solide Durchschnittseffizienz von 87,5 %, exzellente PPS-Unterstützung und als Sahnehäubchen sogar AVS, damit bist du auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt.

Die Kritikpunkte sind überschaubar, aber vorhanden: Mit 75,5 x 75,5 x 35,5 mm und 324 g ist das Nexode Pro für ein 100-W-Ladegerät kein Leichtgewicht. Und ja, bei 5 Ports und einer Gesamtleistung von „nur“ 100 W wird die Drosselung bei gleichzeitiger Nutzung deutlich spürbar. Wer regelmäßig Notebook und mehrere Smartphones gleichzeitig laden will, sollte das im Hinterkopf behalten.

Angebot
UGREEN Nexode Pro 100W USB C Ladegerät, GaN Netzteil 5-Port mit Smart...

Pro ✓

  • Herausragende Verarbeitungsqualität
  • Praktisches LCD-Display mit Leistungs- und Temperaturanzeige
  • Tadellose Spannungsstabilität
  • Exzellente PPS-Unterstützung (5–21 V / bis zu 5 A)
  • AVS-Support für Zukunftssicherheit
  • Einklappbarer Stecker

Kontra ✗

  • Für die Leistungsklasse eher groß und schwer
  • Bei mehreren Geräten spürbare Drosselung – 100 W für 5 Ports ist nicht üppig

Unterm Strich bleibt das UGREEN Nexode Pro 100W aber ein starkes Ladegerät, das vor allem durch sein Display und die zukunftssichere Technik punktet. Wenn du Alternativen vergleichen möchtest, schau dir auch das UGREEN 200W 8-Port GaN Ladegerät an.

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series im Test, für den Home Assistant

Vor einer Weile hatten wir uns das 7 Zoll CrowPanel ESP32 Display im Test angesehen und offen gesagt war ich hier nicht begeistert.

Dennoch möchte ich nochmal ein anderes 7 Zoll Panel ausprobieren, mit dem „ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series“. Hierbei handelt es sich um ein 5 Zoll ESP32 Display, welches beispielsweise mit dem Home Assistant nutzbar ist.

Und genau darum geht es mir, das ELECROW ESP32 5 Zoll Display als HomeAssistant „mini-Dashboard / UI“ an meinem Nachttisch nutzen zu können.

Wollen wir einmal im Test schauen, ob das Display funktioniert und wie gut es mit ESPHome funktioniert.

 

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series im Test

Beim ELECROW ESP32 5 Zoll Display „Advance-Series“ handelt es sich um ein „nacktes“ Displaymodul mit integriertem ESP32.

Wir haben hier kein Gehäuse oder Ähnliches. Du musst dir dies selbst basteln, am einfachsten vermutlich mit einem 3D Drucker (so werde ich es auch machen).

Die Front des ELECROW wird primär vom Display bedeckt, am Rand steht allerdings etwas das hintere PCB hervor, auf welchem das Panel montiert ist.

Auf der Rückseite finden wir den ESP32 mit diversen Headern, für weitere Module.

  • I2C-Out
  • UART0-OUT
  • UART1-OUT
  • UART0-IN
  • Speaker
  • Battery

Zudem finden wir einen Steckplatz für ein weiteres Wireless Modul (zusätzlich zum internen WLAN), wie auch einen microSD Karten Slot.

Seitlich ist der USB C Port angebracht.

 

Hardware unter der Haube: ESP32-S3 mit reichlich Speicher

Herzstück des ELECROW Advance ist das moderne ESP32-S3-WROOM-1 Modul, welches mit bis zu 240 MHz taktet. Erfreulicherweise hat Elecrow hier bei der Speicherausstattung absolut nicht gespart: Das Board verfügt über üppige 8 MB PSRAM und 16 MB Flash-Speicher. Sind diese gut dimensioniert? Ja! Gerade der 8 MB große PSRAM ist hervorragend für ein Display in dieser Größenordnung. Wenn du aufwendigere Benutzeroberflächen oder Dashboards mit vielen Grafiken, Schriften und Animationen (z. B. via LVGL) rendern möchtest, geraten ältere oder günstigere Module ohne ausreichenden PSRAM bei 800×480 Pixeln extrem schnell an ihre Speichergrenzen.

Auch die 16 MB Flash-Speicher sind überaus großzügig bemessen. Sie bieten mehr als genug Platz für umfangreichen Code, hinterlegte Bilddateien und vor allem für absolut problemlose Over-The-Air (OTA) Updates via ESPHome, für die der Speicherraum meist doppelt vorhanden sein muss. Hardwareseitig bist du hier für Smart-Home-Dashboards also hervorragend aufgestellt.

 

Displayqualität

Wir haben hier ein 5 Zoll Display mit einer Auflösung von soliden 800×480 Pixeln. Dabei nutzt ELECROW bei diesem Modell ein IPS Panel!

Das Panel und dessen Qualität war beim 7 Zoll CrowPanel mein größter Kritikpunkt. Erfreulicherweise gibt es hier aber nichts zu bemängeln.

Die Blickwinkel sind gut, Farben klar und allgemein ist das Display sauber. Die Hintergrundbeleuchtung ist gleichmäßig und das Backlightbleed „akzeptabel“.

In dieser Preisklasse ist hier alles soweit völlig in Ordnung.

 

Schlecht dimmbar…

Leider hat die 1.1 Version des „ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series“ einen großen Nachteil, diese ist nur in 5 Stufen (bzw. 6 Stufen mit aus) dimmbar.

Damit ist das Display leider für meinen ursprünglichen Einsatzzweck auf dem Nachttisch nicht geeignet, da es nicht genug dimmbar ist. Selbst auf der niedrigsten Stufe ist es noch vergleichsweise hell.

Mit Version 1.2 scheint dieses Problem vom Hersteller behoben worden zu sein, aber diese ist im Handel schwer zu finden.

 

Surren…

Ein weiteres Problem mit der Hintergrundbeleuchtung ist das Surren. Dimmst du diese, surrt das Display leicht.

In meinem Büro und Wohnzimmer ist das mir 0 aufgefallen. Allerdings im Schlafzimmer konnte ich dieses ganz leicht wahrnehmen.

Bei 100% und 0% Backlight haben wir kein Surren, bei allen Stufen dazwischen minimal. Im Alltag kaum hörbar störend, außer du nutzt es in einem absolut ruhigen Raum, wie dem Schlafzimmer.

 

Problemlos mit ESPHome

Ich habe das ELECROW ESP32 5 Zoll Display mit ESPHome und einer Verknüpfung mit dem Home Assistant genutzt.

Erfreulicherweise konnte ich hier keine Probleme beobachten! Alles funktioniert soweit tadellos, es gibt keine Bugs, die mir aufgefallen sind, und auch der Touchscreen funktioniert gut.

Hier hast du einen „Beispielcode“, der bei mir funktioniert hatte –> ELECROW ESP32 5 Zoll Display Advance-Series

Das ist natürlich nur ein Basic Code, den du noch anpassen musst. Mein Tipp, gehe mit der Modellnummer und eventuell dem Beispielcode zu der KI deiner Wahl und lasse dir das eine schöne UI generieren. Mit ein paar Versuchen + ein bisschen in die richtige Richtung lenken funktioniert das für ESPHome ganz gut.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des ELECROW ESP32 5 Zoll schwankt je nach Last und Displayhelligkeit.

Hier allerdings ein paar Basis-Werte, an denen du dich orientieren kannst.

  • 100% Helligkeit – ca. 1,9 W
  • 50% Helligkeit – ca. 1,6 W
  • Minimale Helligkeit – 0,99 W
  • Backlight aus – 0,75 W

Fazit: Starke Hardware, aber mit Schlafzimmer-Verbot

Das ELECROW ESP32 5 Zoll Display der „Advance-Series“* hat mich deutlich positiver überrascht als sein 7-Zoll-Geschwisterchen. ELECROW liefert hier ein grundsolides Bastler-Display ab, das vor allem unter der Haube punktet. Die Kombination aus dem performanten ESP32-S3, satten 8 MB PSRAM und 16 MB Flash-Speicher bietet eine hervorragende und zukunftssichere Grundlage für flüssige, aufwendigere ESPHome-Dashboards.

Auch das IPS-Panel ist für diese Preisklasse wirklich gelungen: Die Blickwinkel sind stabil, die Farben ansehnlich und die Auflösung von 800×480 Pixeln auf 5 Zoll völlig ausreichend. Die Integration in Home Assistant via ESPHome funktionierte im Test absolut reibungslos.

Ist es also das perfekte Smart-Home-Display? Leider nein.

Mein ursprünglicher Plan, das Display als Mini-Dashboard im Schlafzimmer zu nutzen, scheitert an der verbauten Hintergrundbeleuchtung der Version 1.1. Die grobe 5-Stufen-Dimmung lässt das Display selbst auf niedrigster Stufe zu hell erstrahlen. Hinzu kommt das leichte, aber in ruhigen Räumen wahrnehmbare Surren beim Dimmen.

Wer das Display jedoch für den Flur, das Büro oder das Wohnzimmer plant und sich ohnehin ein eigenes Gehäuse drucken möchte, bekommt hier für sein Geld eine richtig starke und bastelfreundliche Hardware. Achte beim Kauf aber nach Möglichkeit darauf, die neuere Version 1.2 zu erwischen, bei der die Dimm-Problematik laut Hersteller behoben sein soll.

EarFun Clip 2 im Test: Offene und extrem Bequeme Ohrhörer!

Musik beim Sport ist etwas Schönes. Allerdings ist es dort oft nervig und auch gefährlich, wie abgeschottet du hier mit regulären In-Ear-Ohrhörern bist.

Gerade Laufen oder Radfahren mit normalen In-Ears kann gefährlich sein. Daher bringen nun immer mehr Hersteller „offene“ Ohrhörer auf den Markt.

Vor kurzem hatten wir uns hier bereits die Shokz Openrun Pro 2 im Test angesehen. Mit rund 200€ sind diese allerdings auch ein vergleichsweise teurer Spaß!

Willst du nicht so viel Geld in die Hand nehmen? Dann sind vielleicht die EarFun Clip 2 das Richtige für dich. Diese kosten rund 80€ und sollen ebenfalls mit einem offenen Klang punkten.

Dies macht allerdings EarFun etwas anders als Shokz.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut die EarFun Clip 2 auch im Vergleich zu den Shokz Openrun Pro 2 sind.

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das Zur-Verfügung-Stellen der Clip 2 für diesen Test.

 

Die EarFun Clip 2 im Test

Das Design der EarFun Clip 2 ist auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich. Denn anders als die Shokz Openrun Pro 2 mit ihrem Nacken-Bügel verzichtet EarFun hier komplett auf einen solchen. Stattdessen setzt EarFun auf ein sogenanntes Clip-On-Design, und der Name ist hier wirklich Programm.

Jeder der beiden Ohrhörer besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: einer kleinen runden Lautsprecher-Einheit, die in deine Ohrmuschel eingehängt wird, und einem C-förmigen Bügel, der sogenannten „C-Bridge“, der sich dabei um die Ohrmuschel schmiegt und die Einheit an ihrem Platz hält. Die Clip 2 sitzen hierdurch ohne irgendetwas in deinen Gehörgang einzuführen, ohne Bügel im Nacken und ohne Over-Ear-Konstruktion. Sie hängen einfach an deiner Ohrmuschel, fast wie ein Ohrring, der auch Musik spielt.

Das klingt auf dem Papier vielleicht etwas fragil oder wackelig, ist es in der Praxis aber nicht. EarFun gibt an, den Bügel über 20.000 Biegetests unterzogen zu haben. Die Verarbeitung macht für den Preis von rund 80€ einen sehr ordentlichen Eindruck. Das Kunststoffgehäuse der Ohrhörer ist matt-schwarz gehalten.

Mit gerade einmal 5,5 Gramm pro Ohrhörer sind die Clip 2 dabei ausgesprochen leicht. Dazu kommen noch IP55-Schutz gegen Wasser und Schweiß, sodass du hier auch bei Regen oder intensivem Training keine Sorgen haben musst.

Die Ladebox der Ohrhörer ist wiederum extrem schlicht und einfach. Diese besteht aus einem „normalen“ mattschwarzen Kunststoff.

Die Ohrhörer sollen mit einer Ladung rund 11 Stunden durchhalten (rechne in der Praxis mit 8–10). Die Ladebox kann sie unterwegs ca. 3x nachladen.

 

Hervorragender Tragekomfort

Das Highlight an den Clip 2 ist der Tragekomfort.

Diese werden, wie es der Name schon sagt, an dein Ohr „geklippt“. Das Ganze erinnert mich fast etwas an ein Piercing, von der Art, wie diese in deinen Ohren sitzen.

So ungewöhnlich das Ganze aussieht, so gut ist aber der Tragekomfort in der Praxis!

Das sind die bequemsten Ohrhörer, die ich jemals hatte! Diese übertreffen hier die Apple AirPods Pro 2 und auch die Shokz Openrun Pro 2. Die Clip 2 sind fast nicht zu spüren!

Ich bin hier wirklich beeindruckt! Dabei sitzen sie aber auch erfreulich fest und sicher. Joggen usw. ist problemlos möglich.

Kurzum, Tragekomfort 10/10!

 

Umfangreiche App

Die Clip 2 werden auch von der EarFun App unterstützt. Diese ist sehr umfangreich und bietet neben EQ-Einstellungen für die Klanganpassung auch z. B. Multipunktverbindung, einen Game-Modus usw.

Die EarFun App ist ein Mehrwert.

 

Ein offener Klang

Die EarFun Clip 2 sind komplett offene Ohrhörer. Es gibt hier praktisch keinerlei Versiegelung deiner Ohren.

Du hörst mit den Clip 2 ± genauso gut wie ohne Ohrhörer. Dein Gehör wird nicht gedämpft oder anders blockiert. Ja, die Openrun Pro 2 sitzen noch etwas offener und freier, aber in der Praxis ist der Unterschied minimal bis praktisch nicht vorhanden.

Hierdurch bekommst du deine Umgebung völlig natürlich mit, hörst Vögel, Menschen und auch z. B. das Hupen von Autos.

Selbst wenn du leise bis mittellaut Musik hörst, bekommst du deine Umgebung fast zu 100 % weiter mit.

Allerdings hat dieses Design auch Nachteile. Die Versiegelung deiner Ohren, wie es normale In-Ears machen, bringt klangliche Vorteile mit sich. Musik klingt im Allgemeinen direkter und druckvoller.

So gilt auch hier: Rein aus Sicht des Klangs sind normale In-Ears besser! Du darfst hier nicht die gleiche Art des Klangs erwarten. Du bekommst auch von EarFun für weniger Geld reguläre In-Ears, die besser klingen, dafür hast du aber nicht den offenen Sitz.

 

Der Klang

Aber wie klingen nun die Clip 2? Wenn wir das, was ich zuvor geschrieben habe, im Hinterkopf behalten, würde ich sagen: gut!

Diese liefern einen klaren und sauberen Klang. Die Höhen sind brillant, leicht und luftig. Auch Stimmen klingen im Allgemeinen sehr natürlich, wozu sicherlich auch der offene Aufbau beiträgt.

Der Bass ist in den Standard-Einstellungen gut. Dieser ist knackig und „rund“. Allerdings hörst du hier am stärksten den Unterschied zu regulären In-Ear-Ohrhörern. So ist der Bass weniger direkt und druckvoll.

Auch die Openrun Pro 2 brachten minimal mehr „Punch“ im Bass. Dennoch würde ich den Bass der Clip 2 als gut bezeichnen.

Sollte er dir dennoch zu wenig sein, kannst du hier aber über den EQ in der App etwas nachhelfen, das andere etwas ist aber halt bauartbedingt.

Klanglich entsprechen die Clip 2 eher zwei kleinen Lautsprechern, die du auf den Schultern mit dir herumträgst.

Du hast eine sehr leichte und offene Soundstage und nicht diesen direkten, harten Klang von normalen In-Ears.

 

Fazit

Du machst gerne Sport, liebst Musik dabei, willst aber nicht auf das Hören deiner Umgebung verzichten? Dann sind die EarFun Clip 2 genau das Richtige für dich!

EarFun hat mit den Clip 2 einen wirklich überzeugenden offenen Ohrhörer für rund 80€ auf den Markt gebracht. Das ungewöhnliche Clip-On-Design ist dabei nicht nur Marketing, sondern sorgt in der Praxis für den besten Tragekomfort, den ich bisher bei einem Ohrhörer erlebt habe. Fast nicht zu spüren, dabei aber sicher sitzend!

Klanglich musst du dir natürlich im Klaren sein, was ein offener Ohrhörer per Design leisten kann und was nicht. Einen druckvollen, direkten Bass wie bei normalen In-Ears bekommst du hier nicht. Dafür profitierst du von einem luftigen, natürlichen Klang und behältst deine Umgebung vollständig im Ohr, was beim Sport schlicht sicherer ist.

Im direkten Vergleich zu den Shokz Openrun Pro 2 schlagen sich die Clip 2 dabei erstaunlich gut. Klanglich liegen sie nah beieinander (die Shokz sind leicht besser), im Tragekomfort ziehen die Clip 2 sogar vorbei, und das für weniger als die Hälfte des Preises.

Kurzum: Die EarFun Clip 2 sind eine klare Empfehlung für alle Sport-Enthusiasten, die einen offenen Ohrhörer suchen, ohne tief in die Tasche greifen zu wollen.

EarFun Clip 2
Positiv
Herausragender Tragekomfort – bequemster Ohrhörer im Test
Sicherer Halt beim Sport (IP55, Joggen problemlos möglich)
Offenes Design für volle Umgebungswahrnehmung
Gute, umfangreiche App mit EQ und Game-Modus
Faire 80€ – deutlich günstiger als die Konkurrenz von Shokz
Negativ
Bass weniger druckvoll verglichen mit normalen In-Ears (bauartbedingt)
Klang insgesamt nicht mit regulären In-Ears vergleichbar
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Anker 165 W Powerbank vs. UGREEN Nexode Pro: Welche 25.000-mAh-Powerbank ist besser?

Mit der Anker Zolo Power Bank (A1695) und der UGREEN Nexode Pro (PB728) stehen sich aktuell zwei der spannendsten High-End-Powerbanks am Markt direkt gegenüber. Beide bieten 25.000 mAh, beide haben zwei integrierte USB-C-Ladekabel, beide setzen auf ein großes Display und beide spielen leistungsmäßig in der Oberliga.

Auf den ersten Blick sind sich die zwei Powerbanks erstaunlich ähnlich. Aber wenn du genauer hinsiehst, finden sich doch ein paar interessante Unterschiede. Wollen wir uns die beiden Modelle einmal direkt gegenüberstellen!

 

Anker Zolo A1695 vs. UGREEN Nexode Pro PB728 – die technischen Daten im Überblick

Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigsten Werte aus meinen Tests in einer Tabelle. So kannst du direkt sehen, wo die Unterschiede liegen:

 

Eigenschaft Anker A1695 Zolo (165 W) UGREEN PB728 Nexode Pro (200 W)
Kapazitaet (Hersteller) 25.000 mAh / 90 Wh 25.000 mAh
Gemessene Kapazitaet 20.065 mAh / 74,24 Wh (80 %) 20.546 mAh / 76,02 Wh (82 %)
Maximale Leistung 165 W (100 + 65 W) 200 W
Abmessungen 158 x 54 x 49 mm 157 x 54 x 52 mm
Gewicht 591 g 631 g
USB-C-Ports / Kabel 1x USB-C + 2x integriertes USB-C-Kabel (alle 100 W) 1x USB-C + 2x integriertes USB-C-Kabel (alle 100 W)
USB-A 33 W (QC 3.0, UFCS, FCP, SCP) 18 W QC / 22,5 W Super Charge
PPS-Range 4,5 – 21 V bei bis zu 5 A 3,6 – 21 V bei bis zu 5 A
Xiaomi 90 W Nein Ja
Konstante 100 W Drosselt ab ca. 25 % Restladung Drosselt ab ca. 29 % Restladung
Ladedauer 1:57 h 2:01 h
Display Ja Ja

 

Abmessungen und Gewicht

Beide Powerbanks setzen auf eine „Säulen-Form“ und sind ungefähr gleich groß. Die Anker A1695 misst 158 × 54 × 49 mm und wiegt 591 g. Die UGREEN PB728 ist mit 157 × 54 × 52 mm fast deckungsgleich, bringt mit 631 g aber rund 40 g mehr auf die Waage.

In der Praxis macht das kaum einen Unterschied. Beide Powerbanks sind keine Leichtgewichte, was bei 25.000 mAh und integrierten Ladekabeln aber auch nicht zu erwarten ist. Wenn du auf jedes Gramm achtest, hat die Anker A1695 hier einen kleinen Vorteil. Spürbar ist der Unterschied im Alltag aber nicht.

Qualitativ machen beide einen sehr guten Eindruck. Die UGREEN setzt auf ein etwas „premiumiges“ Design, während die Anker mit ihrer abgerundeten, verspielten Form aus der Masse heraussticht.

 

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen sind die beiden Powerbanks fast identisch ausgestattet:

  • 1× USB-C-Port
  • 1× USB-A-Port
  • 2× integriertes USB-C-Kabel (eines ausziehbar, eines als Trageschlaufe)

Alle USB-C-Ports und integrierten Kabel liefern bei beiden Powerbanks bis zu 100 W über den USB Power Delivery Standard. Damit kannst du sowohl Smartphones als auch größere Geräte wie Notebooks mit voller Geschwindigkeit laden.

Den einzigen wirklichen Unterschied gibt es beim USB-A-Port:

  • Anker A1695: bis zu 33 W über Quick Charge 3.0, UFCS, FCP und SCP
  • UGREEN PB728: 18 W Quick Charge oder 22,5 W Super Charge

Hier hat die Anker also klar die Nase vorn. 33 W am USB-A sind ein nettes Plus, vor allem für ältere Smartphones oder Geräte ohne USB-C. Auch die UFCS-Unterstützung ist ein Bonus, den UGREEN nicht bietet.

In der Praxis nutzen die meisten von euch aber sowieso primär die USB-C-Anschlüsse. Und da nehmen sich die zwei Powerbanks nichts.

 

Konstante Leistung 

Auf dem Papier sind 165 W bzw. 200 W beeindruckend. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Können die beiden Powerbanks ihre Leistung auch wirklich konstant abgeben?

Die kurze Antwort: Nein, aber das ist mittlerweile Standard.

Die Anker A1695 drosselt sich bei einer Last von 100 W bei einer Restladung von etwa 25 % auf rund 65 W herunter. Die UGREEN PB728 drosselt bei etwa 29 % Restladung.

Praktisch heißt das: Beide Powerbanks können nicht einmal konstant 100 W liefern, von den vollen 165 W bzw. 200 W gar nicht erst zu reden. Schade, aber leider mittlerweile ein typisches Bild bei High-Power-Powerbanks.

 

PPS-Support

PPS (Programmable Power Supply) ist heute Pflicht, wenn du Samsung-Smartphones mit dem vollen Tempo laden möchtest. Und hier liefern beide Powerbanks erfreulicherweise eine wirklich gute PPS-Range:

  • Anker A1695: 4,5 – 21 V bei bis zu 5 A
  • UGREEN PB728: 3,6 – 21 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide Powerbanks eine quasi perfekte PPS-Range. Sowohl die Anker als auch die UGREEN können alle aktuellen Samsung-Smartphones mit dem vollen 45-W-Tempo laden. Auch Google-Pixel-Modelle, die teilweise bis 21 V wollen, werden von beiden Powerbanks korrekt bedient.

Die UGREEN startet ihre PPS-Range mit 3,6 V einen Tick niedriger als die Anker (4,5 V). Praktisch ist das aber egal, die niedrigen Spannungen unter 4,5 V werden von Smartphones in dieser Form nicht angefordert. Beide Powerbanks sind in Sachen PPS auf einem Top-Niveau.

Wenn du nicht weißt, was PPS überhaupt ist und warum das wichtig ist: Ein normales USB-PD-Ladegerät bietet deinem Smartphone feste Spannungsstufen (5 V, 9 V, 15 V, 20 V) an. PPS erlaubt es dem Smartphone, innerhalb eines Bereichs frei eine Spannung zu wählen. Manche Smartphones brauchen das, um ihr volles Ladetempo zu erreichen, ein Samsung S24 Ultra lädt z. B. an einem normalen USB-PD-Ladegerät nur mit ~25 W, an einem PPS-Ladegerät mit 45 W.

 

Xiaomi 90 W – ein UGREEN-Bonus

Hier hat die UGREEN PB728 einen kleinen, aber feinen Vorteil: Sie unterstützt zusätzlich das proprietäre Xiaomi-90-W-Schnellladen.

Die Anker A1695 bietet diesen Standard nicht.

Wenn du ein modernes Xiaomi-Smartphone hast, das mit 90 W (oder mehr) laden kann, ist die UGREEN damit klar die bessere Wahl. Du bekommst dein Smartphone deutlich schneller voll als mit einer Powerbank ohne diesen Standard.

Hast du kein Xiaomi-Gerät, dann ist dieser Punkt für dich natürlich irrelevant.

 

Wie hoch ist die echte Kapazität?

Beide Powerbanks haben offiziell eine Kapazität von 25.000 mAh. Wie immer ist das aber die Zellkapazität – und nicht das, was am USB-Ausgang ankommt. Ich messe die Kapazität bei meinen Tests mit einer elektronischen Last bei verschiedenen Spannungen und Strömen.

Und genau hier zeigt sich ein kleiner Unterschied:

  • Anker A1695: 20.065 mAh bzw. 74,24 Wh im Schnitt → ca. 80 % der Herstellerangabe
  • UGREEN PB728: 20.546 mAh bzw. 76,02 Wh im Schnitt → ca. 82 % der Herstellerangabe

Die UGREEN bietet also ein kleines bisschen mehr nutzbare Kapazität als die Anker. Der Unterschied ist mit rund 480 mAh bzw. 1,8 Wh nicht riesig, im Alltag wirst du das kaum merken. Aber er ist messbar und auf dem Papier hat hier die UGREEN die Nase vorn.

82 % der Herstellerangabe sind ein guter Wert für eine Powerbank. 80 % sind okay, aber eher am unteren Ende dessen, was ich von einer Powerbank dieser Klasse erwarten würde.

 

Ladedauer

Beide Powerbanks können laut Hersteller mit bis zu 100 W über USB-C geladen werden. Auch hier können beide das Versprechen nicht ganz halten und drosseln sich relativ schnell auf ein niedrigeres Tempo herunter.

Im Test brauchten die zwei Powerbanks fast exakt gleich lange, um vollständig zu laden:

  • Anker A1695: 1:57 h
  • UGREEN PB728: 2:01 h

4 Minuten Unterschied – das ist im Alltag wirklich egal. Beide Powerbanks sind hier vergleichbar, wobei die Anker minimal flotter ist. Wirklich überragend sind beide Werte aber nicht. Andere Modelle wie die Anker Prime oder Anker 737 laden hier ein gutes Stück schneller.

 

Fazit

Du suchst nach einer Powerbank zwischen Anker Zolo A1695 und UGREEN Nexode Pro PB728? Dann muss ich dir gleich eines vorwegnehmen: Beide Powerbanks sind sich verdammt ähnlich!

Beide bieten:

  • 25.000 mAh Kapazität
  • Zwei integrierte USB-C-Ladekabel (ausziehbar + Trageschlaufe)
  • Drei USB-C-Anschlüsse mit jeweils 100 W
  • Ein großes, sehr informatives Display
  • Eine ähnliche gemessene Kapazität (80 % vs. 82 % der Herstellerangabe)
  • Eine fast identische Ladedauer (1:57 h vs. 2:01 h)
  • Ähnliche Drosselung bei konstanter 100-W-Last

Wenn du die beiden Powerbanks blind miteinander tauschen würdest, würdest du den Unterschied im Alltag wahrscheinlich gar nicht merken.

Wann zur Anker A1695?

Die Anker Zolo A1695 hat ihre Stärken vor allem beim Gewicht und Größe, wie auch de theoretisch leistungsstärkerem USB A Port.

Greif zur Anker A1695, wenn du den USB-A-Port mit höherer Leistung nutzen willst oder wenn dir das Design der Anker einfach besser gefällt.

Wann zur UGREEN Nexode Pro PB728?

Die UGREEN PB728 punktet mit dem Xiaomi-90-W-Support und einer minimal höheren gemessenen Kapazität (82 % statt 80 %).

Greif zur UGREEN PB728, wenn du ein Xiaomi-Smartphone hast und das proprietäre Schnellladen nutzen willst, oder wenn dir das Design der UGREEN einfach besser gefällt.

 

Unterm Strich

In den Punkten, in denen sich beide Powerbanks unterscheiden, gibt es keinen klaren Gesamtsieger. Beide haben ihre kleinen Vor- und Nachteile, aber im Großen und Ganzen bekommst du eine sehr ähnliche Powerbank.

Bei einem so engen Rennen entscheidet daher meistens der Preis: Welche der beiden ist gerade günstiger? Greif zu der Powerbank, die dir aktuell den besseren Deal bietet, falsch machen kannst du mit beiden nichts.

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Was sind „bevorzugte Quellen“?

Das Feature heißt Preferred Sources und ist seit Ende April 2026 verfügbar.

Du markierst Websites, die du regelmäßig und gerne liest, als deine bevorzugten Quellen. Suchst du anschließend bei Google nach einem aktuellen Tech-Thema, erscheinen Artikel dieser Seiten prominenter.

Du bestimmst mit, welche Seiten Google dir zeigt, nicht nur der „magische“ Algorithmus.

Warum das gerade für uns wichtig ist

Techtest lebt davon, dass du unsere Artikel findest, nicht davon, was Googles Algorithmus an einem Donnerstagmorgen gerade besonders gerne mag. Gerade kleine, unabhängige Tech-Publikationen spüren die Auswirkungen von KI-Übersichten und ständigen Ranking-Updates besonders stark. Und hier kannst du helfen!

 

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Shokz Openrun Pro 2 im Test: Open-Ear-Ohrhörer für Sportler

Shokz bietet mit den Openrun Pro 2 Bluetooth-Ohrhörer an, welche speziell für Sportler und Läufer designt sind.

So nutzen diese vor allem ein Open-Ear-Design. Hierdurch kannst du sie beim Sport tragen, Musik hören, aber dennoch auch etwas von der Umgebung mitbekommen.

Dies ist sowohl beim Laufen wie auch Radfahren ein großes Plus an Sicherheit.

Hierfür nutzt Shokz ein recht aufwendiges „Hybrid“-Design mit einer Mischung aus herkömmlichen Ohrhörer-Treibern und Knochenschall-Komponenten.

Dies soll die Klangqualität massiv verbessern, welche bei offenen Ohrhörern durchaus ein Problem ist.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut oder schlecht die Shokz Openrun Pro 2 wirklich sind und vor allem wie sie klingen!

An dieser Stelle vielen Dank an Shokz für das Zur-Verfügung-Stellen der Openrun Pro 2.

 

Die Openrun Pro 2 von Shokz im Test

Was das Design der Shokz Openrun Pro 2 angeht, hat Shokz hier wirklich gute Arbeit geleistet. Die Ohrhörer setzen auf ein schlankes, sportliches Erscheinungsbild ohne unnötigen Schnickschnack, und trotz des recht aufwendigen Aufbaus wirken diese angenehm leicht und nicht klobig.

Aber schauen wir uns erst einmal an, wie die Openrun Pro 2 überhaupt aufgebaut sind, denn das ist etwas ungewöhnlich. Anders als klassische In-Ears oder Over-Ear-Kopfhörer bestehen diese aus einem Bügel, der hinter deinem Kopf, also im Nacken, verläuft und die beiden Hörer-Einheiten miteinander verbindet. Dieser Bügel ist aus einer Nickel-Titan-Legierung gefertigt und mit weichem Silikon ummantelt. Das macht ihn gleichzeitig flexibel, leicht und robust. Von diesem Bügel aus verlaufen die Ohrbügel nach vorne, sodass die eigentlichen Treiber-Einheiten direkt vor deinen Ohren, auf dem Wangenknochen, zu sitzen kommen, ohne dabei in den Gehörgang einzudringen. Deine Ohren bleiben also komplett frei.

Genau hier steckt auch die Daseinsberechtigung dieser Ohrhörer: Shokz kombiniert in den Treiber-Einheiten klassische Knochenschall-Technologie mit zusätzlichen Luft-Treibern, die den Schall direkt vor dem Gehörgang abstrahlen. Ein hybrides Konzept, das die typischen Klang-Schwächen reiner Knochenschall-Kopfhörer ausgleichen soll.

Die Verarbeitungsqualität ist dabei durchweg solide. Alles fühlt sich robust und langlebig an, die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck. Gerade für den Outdoor- und Sporteinsatz ist das natürlich wichtig.

Die Openrun Pro 2 sind zudem nach IP55 gegen Wasser und Staub geschützt, du musst also keine Angst vor Regen oder intensivem Schweiß haben.

Geladen werden diese über einen USB-C-Port, welcher durch eine Klappe geschützt wird. Die Akkulaufzeit liegt bei 12 Stunden, vernünftig, aber auch nicht überragend.

 

Tragekomfort

Ein sehr wichtiger Punkt bei den Openrun Pro 2 ist der Tragekomfort. Und ja, hier bekommen diese die volle Punktzahl.

Die Ohrhörer sitzen dank des Bügels sehr sicher auf/an deinen Ohren. Ein Verlieren dieser ist praktisch unmöglich.

Dabei sitzen diese angenehm locker und luftig. Also ja, Laufen oder Radfahren mit diesen ist zu 100 % möglich, ohne dass sie stören.

 

Die Shokz App

Shokz bietet für seine Ohrhörer auch eine App an. Diese erlaubt dir eine Klanganpassung über diverse Presets, wie auch einen EQ.

Zudem lassen sich so auch Firmware-Updates einspielen.

 

Ein offener Klang

Beim Klang der Shokz Openrun Pro 2 müssen wir etwas „Erwartungsmanagement“ betreiben. Erwartest du hier einen „überragenden Klang“, dann muss ich dich etwas enttäuschen.

Wir haben hier offene Ohrhörer und entsprechend mit Limitierungen zu kämpfen. Neutral betrachtet ist der Klang von offenen Ohrhörern einfach immer „schlechter“ oder anders als von normalen In-Ears mit Silikon-Aufsätzen.

Das gilt auch für die Shokz Openrun Pro 2.

Zunächst das Positive: Wie beworben sind die Openrun Pro 2 komplett offen. Hast du die Ohrhörer auf und keine Musik an, gibt es keine Einschränkung deiner Hörfähigkeit. Es gibt keine Dämpfung oder Ähnliches. Du kannst ganz normal und natürlich hören und mit anderen reden.

Allerdings, selbst wenn du Musik an hast, bleibt dieser offene Klang weiter bestehen.

Musik mit den Openrun Pro 2 klingt so, als hättest du einfach zwei Lautsprecher auf den Schultern. Mit leiser Musik ist z. B. eine Konversation beispielsweise komplett natürlich möglich.

Ebenso bekommst du bei leiser bis mittel-lauter Musik die Umgebung, Verkehr usw. komplett mit.

 

Klang der Shokz Openrun Pro 2

Aber was bedeutet das für den Klang? Auf seiner Webseite beschreibt Shokz den Klang unter anderem mit den Worten „Konzertklang“, und ich denke, das ist tatsächlich recht treffend.

So klingen die Openrun Pro 2 nicht so direkt und druckvoll wie normale In-Ears. Die Ohrhörer klingen eher, als würdest du Musik via Lautsprecher hören.

Weniger direkt, aber deutlich offener und luftiger.

Für diese Art des offenen Klangs klingen die Openrun Pro 2 durchaus sehr gut! Wir haben absolut tadellose Höhen. Diese sind klar, sauber und brillant, aber nicht zu scharf oder stechend.

Der Bass wiederum ist erstaunlich satt, etwas, womit sich Knochenschall-Kopfhörer normalerweise extrem schwer tun.

Allerdings muss ich auch direkt wieder dazusagen, dass der Bass deutlich weniger druckvoll und direkt ist als bei In-Ears.

Wir gehen hier ganz klar Kompromisse im Austausch für das offene Design ein. Wären dies meine Lieblings-Ohrhörer für die Couch und den totalen Musikgenuss? Nein! Allerdings Outdoor sehe ich den Charme ganz klar.

Du hast eine ordentliche Musikqualität, bekommst aber deine Umgebung voll mit.

Als würdest du Musik über bessere Smartphone-Lautsprecher oder einen Bluetooth-Lautsprecher in der Öffentlichkeit hören, ohne dass du andere damit extrem belästigst.

 

Fazit

Du bist viel draußen unterwegs, läufst regelmäßig oder fährst Rad und suchst Ohrhörer, mit denen du Musik hören kannst, ohne dabei die Ohren vor der Umgebung zu verschließen? Dann sind die Shokz Openrun Pro 2 genau das Richtige für dich!

Das hybride Konzept aus Knochenschall und Luft-Treibern funktioniert gut. Der Klang ist offen, luftig und für diese Art von Ohrhörer überraschend vollwertig, vor allem der Bass überrascht positiv. Klar, mit klassischen In-Ears kann er sich nicht messen. Suchst du den maximalen Klang und „Bassdruck“, bist du hier falsch. Aber das bekommen auch andere offene Ohrhörer nicht besser hin.

Was wirklich überzeugt: Der Tragekomfort ist ausgezeichnet, der Sitz bombensicher, und dank IP55 musst du dir beim Schwitzen oder Regen keine Gedanken machen.

Für den Einsatz auf dem Sofa würde ich persönlich zu anderen Ohrhörern greifen, dafür sind die Openrun Pro 2 schlicht nicht gemacht. Aber als Sport-Begleiter mit echtem Sicherheitsplus durch das offene Design sind sie eine klare Empfehlung.

Shokz Openrun Pro 2
Positiv
Offenes Design für volle Situationswahrnehmung
Sehr guter Tragekomfort, sitzt bombensicher
Gute Klangqualität für offene Ohrhörer
IP55-Schutz gegen Wasser und Schweiß
USB-C-Ladeanschluss
App mit EQ und Firmware-Updates
Negativ
12 Stunden Akkulaufzeit nur solide, nicht überragend
Klanglich Abstriche gegenüber klassischen In-Ears
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QNAP TS-264 im Test, 2-Bay-NAS mit x86-CPU, NVMe und PCIe-Slot

QNAP bietet mit dem TS-264 ein 2-Bay NAS der gehobenen Einsteigerklasse an. Dieses setzt auf eine Intel CPU, 2,5 Gbit LAN, aufrüstbaren Arbeitsspeicher und sogar einen PCIe Slot!

Liest sich im ersten Moment doch sehr gut. Ist auch besser so, denn mit rund 500€ ist dieses auch kein absolutes Schnäppchen. Zumal wir hier den vergleichsweise alten Intel Celeron N5095 als Prozessor haben.

Der Intel Celeron N5095 hat zwar weiterhin genug Power für ein NAS und ist vielen ARM Prozessoren in dieser Klasse überlegen, High End schreit dieser aber auch nicht.

Kann das QNAP TS-264 dennoch im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das zur Verfügung Stellen dieses NAS.

 

Das QNAP TS-264 im Test

Bei dem QNAP TS-264 handelt es sich um ein recht klassisches 2 Bay NAS. Dieses setzt auf ein schwarzes Gehäuse mit Hochglanz-Elementen wie auch ein paar Gold-Verzierungen.

Unter der Hochglanz-Abdeckung auf der Front verbergen sich die beiden Festplatten-Slots. Diese erlauben das Verbauen von 2x 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll Laufwerken.

Ebenfalls finden wir auf der Front diverse Status-LEDs, den Einschalter und einen USB 3.0 Port. Dieser kann für externe Speicherlaufwerke genutzt werden oder für eine „Backup“ Funktionalität.

Das Netzteil ist beim QNAP TS-264 nicht intern, sondern es liegt ein externes bei.

 

Anschlüsse des TS-264

Das QNAP TS-264 verfügt über folgende externe Anschlüsse:

  • 2x USB 3.1 Gen 2 10 Gbit
  • 2x USB 2.0
  • 1x HDMI 2.1
  • 2x RJ45 2,5 GBit LAN
  • 1x DC Eingang

Das ist eine gute Ausstattung für ein Einsteiger/Mittelklasse NAS! Auch im Jahr 2026 gibt es hier nichts zu bemängeln.

 

NVME SSDs und PCIe

Neben den beiden 3,5/2,5 Zoll Laufwerken kannst du im Inneren des TS-264 auch noch 2x M.2 NVME SSDs verbauen.

Das QNAP TS-264 fasst also genaugenommen bis zu 4 Laufwerke.

Zudem haben wir noch intern einen PCIe 3.0 x2 Slot, den du für eine PCIe zu NVME SSD oder LAN Karte nutzen kannst.

 

Speichererweiterung möglich

Von Haus aus wird das QNAP TS-264 mit ausreichenden 8 GB RAM geliefert. Mehr RAM kann allerdings bei einem NAS immer Sinn machen, selbst wenn du nicht planst Docker oder Virtualisierung zu nutzen.

Warum? RAM wird als zusätzlicher Cache genutzt.

Erfreulicherweise besitzt das QNAP TS-264 zwei DDR4 SO-DIMM Slots. Das Erweitern des Speichers auf offiziell 16 GB ist also möglich.

 

Die Software des TS-264

QNAP setzt beim TS-264 natürlich auf seine QTS Software, welche so +- bei allen aktuellen QNAP NAS-Systemen zum Einsatz kommt.

QTS ist ein Betriebssystem, das auf Linux basiert und komplett über eine WebUI gesteuert wird. Wir haben hier aber keine „08/15“ WebUI wie du sie vielleicht von einem Router kennst, sondern fast eher eine Art Remote-Desktop in deinem Webbrowser.

Bei der ersten Verbindung wirst du aufgefordert, das System einzurichten, wobei du ein Benutzerkonto erstellen musst. Das NAS lädt automatisch die aktuelle Version von QTS herunter. Nach Abschluss dieses Vorgangs kannst du dich in QTS einloggen und wirst von einem Desktop begrüßt.

Wir haben hier auch wirklich einen „richtigen“ Desktop mit verschiedenen Apps/Programmen, einem Fenster-Manager, Datei-Manager usw. So kannst du hier auch Multitasking bei der Steuerung des NAS bzw. bei den Anwendungen auf diesem betreiben.

Die wichtigsten Apps wären:

  • Systemsteuerung: Hier findest du alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software-Updates, usw.
  • File Station: Dies ist der lokale Dateibrowser.
  • Speicher & Snapshots: Hier kannst du die installierten Festplatten/SSDs sehen, sie einem Pool hinzufügen, ein RAID erstellen, usw.
  • App Center: Wie der Name schon sagt, ist das App Center der App Store des QTS Systems.

Nach der ersten Basis-Einrichtung solltest du in die „Speicher & Snapshots“ Anwendung gehen.

QTS zählt gemeinsam mit Synologys Betriebssystem zu den beiden besten NAS-Betriebssystemen. Gerade was den Umfang und die Benutzerfreundlichkeit angeht, sind beide Betriebssysteme hervorragend und auch Ugreen, Terramaster oder ASUSTOR voraus.

Allerdings ist QTS im direkten Vergleich etwas „professioneller“ wirkend. So scheint sich QTS etwas mehr an erweiterte Nutzer zu richten.

Dies sehen wir gerade bei der Speicherkonfiguration. So kannst du hier Thin Volume, Thick Volume, Static Volume, SSD Over-Provisioning, usw. einrichten, was es bei anderen Systemen so nicht gibt.

Ein klarer Vorteil des TS-264 gegenüber vielen Konkurrenten ist die Intel Celeron N5105/N5095 CPU, eine vollwertige x86-Architektur. Das bedeutet für dich: maximale Kompatibilität mit Docker-Images und Anwendungen, ohne dass du dich um ARM-Einschränkungen Gedanken machen musst.

Das Erstellen von freigegebenen Ordnern und Benutzeraccounts ist wiederum sehr einfach und übersichtlich.

Zusätzlich gibt es im App Center zahlreiche Erweiterungen. So hat QNAP einen der umfangreichsten NAS App Stores. Wir haben hier einige etwas nischigere Apps, aber auch viele, die qualitativ sehr hochwertig sind und einen großen Mehrwert darstellen.

Sprechen wir kurz über ein paar spannende Apps.

 

QuMagie

QuMagie ist eine Art Google Foto Alternative. So besteht QuMagie aus einer WebUI und einer Smartphone App.

Diese sortiert deine Bilder in einer optisch schönen Timeline, wie auch auf Wunsch nach Alben, Ordnern usw.

In der Smartphone App besteht zudem die Möglichkeit für einen Auto-Upload von gemachten Bildern.

Als weitere Besonderheit bietet QuMagie sogar eine KI-Erkennung des Bildinhalts. Diese funktioniert zugegeben nicht so gut wie bei Google Foto, aber kann durchaus helfen, Bilder zu sortieren, ähnliche Bilder zu finden, Gesichter zu erkennen usw. Dank der x86-CPU des TS-264 läuft die KI-Analyse dabei spürbar flüssiger als auf ARM-basierten NAS-Systemen.

 

Container Station

Die Container Station ist eine App, welche dir das einfache Virtualisieren von Betriebssystemen und vor allem Containern wie von Docker erlaubt.

Und hier spielt das TS-264 einen echten Trumpf aus: Die Intel Celeron CPU mit x86-Architektur bedeutet, dass du so gut wie jeden Docker-Container nutzen kannst – ganz ohne Kompatibilitätsprobleme, die auf ARM-NAS-Systemen gelegentlich auftreten. Home Assistant, Plex, Pi-hole, Nextcloud – alles kein Problem.

Die Benutzeroberfläche und der Funktionsumfang der Container Station sind hervorragend! Hier ist klar ersichtlich, dass QNAP einiges an Arbeit in diese App gesteckt hat.

 

HBS 3

HBS 3 erlaubt eine einfache und unkomplizierte Sicherung der Daten auf dem NAS in die Cloud oder auf ein anderes NAS-System. Hierbei werden Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox, HiDrive, usw. unterstützt.

Daten lassen sich dabei auch „on the Fly“ verschlüsseln, so dass diese nicht offen in den Speicherdiensten liegen.

Ebenfalls ist hierüber eine Synchronisation zu diversen Cloud-Speicher-Diensten möglich.

 

Weitere spannende Apps aus dem QNAP App Center

  • Plex Media Server – Verwandle dein TS-264 in einen vollwertigen Medienserver. Dank der Intel-CPU mit Quick Sync unterstützt das TS-264 Hardware-beschleunigtes Transcoding, was Plex besonders flüssig macht.
  • Surveillance Station – Professionelle IP-Kamera-Verwaltung direkt auf dem NAS. Ideal für ein kleines Heimüberwachungssystem mit Aufzeichnung, Bewegungserkennung und Fernzugriff.
  • Qsirch – Eine leistungsstarke Volltextsuche für alle Dateien auf deinem NAS. Durchsucht PDFs, Office-Dokumente, E-Mails und mehr, quasi eine Google-Suche für dein NAS.
  • myQNAPcloud Link – Ermöglicht sicheren Fernzugriff auf dein NAS von überall, ohne komplizierte Router-Konfiguration oder Port-Weiterleitungen.
  • Qfiling – Automatische Dateiorganisation mit Regeln und Filtern. Ideal, wenn du Ordnung in deinen Ordnern halten willst, ohne selbst Hand anlegen zu müssen.
  • QVPN Service – Betreibe deinen eigenen VPN-Server direkt auf dem NAS. So hast du von unterwegs sicheren Zugriff auf dein Heimnetzwerk, ganz ohne monatliche Abo-Kosten.
  • Virtualization Station – Dank der x86-CPU kannst du auf dem TS-264 sogar vollständige virtuelle Maschinen laufen lassen, z. B. Windows oder Linux, eine Funktion, die ARM-NAS-Systemen komplett fehlt. (hier musst du aber die Limitierungen des N5095 bedenken!)

Der Intel Celeron N5095

Der schwierigste Punkt am TS-264 ist der Prozessor, der Intel Celeron N5095.

  • Intel Celeron N5095
  • 10 nm
  • 4 Kerne
  • 15 W TDP
  • Bis zu 2,9 GHz
  • Intel® UHD Graphics
  • 2021 veröffentlicht

Bei dem Intel Celeron N5095 handelt es sich um den Vorgänger des Intel N100. Entsprechend ist dieser auch recht energiesparsam, aber sogar noch ein Stück langsamer als der Intel N100.

Allerdings ist auch klar zu sagen, dass der Celeron N5095 für ein NAS mit 2,5 GBit LAN ausreichend ist, um nicht von der CPU limitiert zu werden.

Praktisch haben wir sogar noch genug Spielraum für einige kleinere Docker Anwendungen, etwa PiHole, vielleicht den Home Assistant usw.

Kurzum, ja in der Praxis ist der N5095 ausreichend, aber halt auch nicht großzügig im Jahr 2026.

Vorteil des Intel Celeron N5095 gegenüber dem Intel N100, wir haben 2x RAM Slots, was die Speichererweiterung günstiger macht.

 

Leistung / Datenraten

Aber wie sieht es nun in der Praxis aus? Schafft der Intel Celeron N5095 und somit das QNAP TS-264 die vollen 2,5 GBit?

Dies habe ich mit einer M.2 SSD getestet, um sicherzustellen, dass das Laufwerk nicht der Flaschenhals ist.

Ja! CrystalDiskMark bescheinigt dem NAS unter optimalen Bedingungen 296 MB/s lesend und 296 MB/s schreibend, perfekt!

Unter Windows kommen wir praktisch auf sehr stabile 282/283 MB/s lesend/schreibend, ebenfalls ein hervorragendes Abschneiden.

Aber was, wenn wir das Laufwerk verschlüsseln? Reduziert die Verschlüsselung die Datenrate?

Die Antwort ist nicht nennenswert. Auch mit Verschlüsselung schafft das QNAP TS-264 sehr stabile Datenraten von praktisch um die 280 MB/s, was für eine 2,5 GBit Verbindung ziemlich perfekt ist.

Der N5095 ist also im NAS Betrieb kein Flaschenhals.

Wo wir eher die Limitierungen des N5095 merken, ist in Anwendungen wie z.B. QuMagie. Hier dauert die KI Erkennung und auch das Erstellen von Miniaturansichten relativ lange. Ob das jetzt in der Praxis ein Drama ist, lasse ich mal dahingestellt, da dies einfach im Hintergrund durchläuft.

 

Mit 10 Gbit LAN?

Für einen kleinen Test habe ich im QNAP TS-264 eine 10 Gbit LAN Karte verbaut. Welche Geschwindigkeiten schaffen wir hier mit einer NVME SSD? Wichtig! Die NVME SSDs werden in dem NAS mit PCIe 3.0 x1 angebunden. PCIe 3.0 x1 = theoretisch maximal 970 MB/s.

Die M.2 Slots könnten also theoretisch ein Flaschenhals sein.

Praktisch konnte ich via 10 Gbit LAN 820-830 MB/s erreichen! Es ist also gut möglich, dass hier der M.2 Slot der Flaschenhals ist.

Das sind beachtliche Werte und zeigen, dass der N5095 durchaus zu +- 10 Gbit Geschwindigkeiten in der Lage ist.

Aber erneut, was ist mit der Verschlüsselung?

Und hier sehen wir nun einen Unterschied! Lesend kommen wir auch mit Verschlüsselung auf +- 830 MB/s. Schreibend sinkt allerdings die Datenrate auf rund 320 MB/s. Hier scheint dann doch der N5095 etwas zu limitieren. Dennoch ein starkes Abschneiden!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch eines NAS-Systems schwankt sehr stark, je nachdem, was du für Laufwerke nutzt.

Eine HDD kann durchaus bis zu 10 W Stromverbrauch haben, 2x HDDs dann entsprechend bis zu 20 W. Das ist ein gutes Stück mehr als das NAS selbst braucht.

Um den „reinen“ Verbrauch des QNAP TS-264 zu messen, habe ich nur eine NVME SSD verbaut. Diese brauchen im Leerlauf unter 1 W.

Was braucht nun das NAS?

Im Normalbetrieb braucht das QNAP TS-264 ca. 13–14 W. Mit ein paar laufenden Anwendungen haben wir noch 1-2 W mehr.

Wie gesagt, mit HDDs kannst du hier je nach Last mit 3-10 W mehr pro Stück rechnen.

 

Fazit

Das QNAP TS-264 ist ein sehr solides 2-Bay-NAS der gehobenen Einsteigerklasse, das gerade durch seine x86-Architektur und die starke Erweiterbarkeit punktet. Mit rund 500€ ist es allerdings auch kein Schnäppchen, gerade wenn man bedenkt, dass hier mit dem Intel Celeron N5095 ein mittlerweile in die Jahre gekommener Prozessor zum Einsatz kommt.

Aber lass dich davon nicht zu sehr abschrecken! In der Praxis ist der N5095 für ein 2,5-Gbit-NAS absolut ausreichend. Mit stabilen ~280 MB/s lesend und schreibend wird die 2,5-Gbit-Leitung nahezu perfekt ausgereizt, und das auch mit aktivierter Verschlüsselung. Selbst mit einer nachgerüsteten 10-Gbit-LAN-Karte schafft das TS-264 noch beachtliche 820–830 MB/s.

Der eigentliche Trumpf des TS-264 ist aber die x86-Architektur. Während ARM-NAS-Systeme bei Docker-Containern hier und da Kompatibilitätsprobleme haben, kannst du auf dem TS-264 quasi alles laufen lassen, was es so gibt. Home Assistant, Plex mit Hardware-Transcoding via Quick Sync, Pi-hole, Nextcloud, kein Problem. Auch vollwertige virtuelle Maschinen sind möglich, wenn du die Limitierungen des N5095 im Hinterkopf behältst.

Dazu kommt mit QTS eines der beiden besten NAS-Betriebssysteme am Markt. Im Vergleich zu Synologys DSM wirkt QTS einen Tick „professioneller“ und richtet sich etwas mehr an erweiterte Nutzer. Das App Center ist hervorragend bestückt, und Apps wie die Container Station oder QuMagie sind richtig stark.

Ein weiterer dicker Pluspunkt: Die Erweiterbarkeit! 2x DDR4 SO-DIMM-Slots (offiziell bis 16 GB), 2x M.2 NVMe-Slots zusätzlich zu den beiden 3,5-Zoll-Bays und ein PCIe-Slot. Hier bekommst du deutlich mehr Flexibilität als bei vielen Konkurrenten.

Wo merkst du den N5095? Vor allem bei rechenintensiven Aufgaben wie der KI-Bilderkennung in QuMagie oder dem Erstellen von Miniaturansichten. In der Praxis meist kein Drama, da sowas im Hintergrund läuft, aber „flott“ ist anders.

Unterm Strich ist das QNAP TS-264 eine Empfehlung, wenn du ein erweiterbares 2-Bay-NAS mit x86-CPU, exzellenter Software und maximaler Docker-Kompatibilität suchst. Die 500€ sind eine stolze Summe, dafür bekommst du aber ein NAS, das du auf Wunsch mit mehr RAM, NVMe-Caching und sogar 10-Gbit-LAN aufrüsten kannst, eine Flexibilität, die in dieser Klasse selten ist.

Wenn dir die x86-Kompatibilität und Erweiterbarkeit egal sind und du primär Cloud-Speicher mit Foto-App suchst, schau dir auch mal das UGREEN NASync DH4300 Plus oder ein vergleichbares ARM-Modell an. Wenn du aber Wert auf Zukunftssicherheit, Docker-Vielfalt und ein starkes Ökosystem legst, ist das TS-264 die richtige Wahl.

QNAP TS-264
Positiv
x86-Architektur (Intel Celeron N5095)
Sehr gute Datenraten (~280 MB/s) und schöpft 2,5 Gbit voll aus
Auch mit Verschlüsselung kaum Performance-Einbußen
2x M.2 NVMe-Slots zusätzlich zu den 2x 3,5-Zoll-Bays
PCIe-Slot zur Erweiterung (z. B. 10-Gbit-LAN)
2x SO-DIMM-Slots, RAM auf 16 GB erweiterbar
QTS ist eines der besten NAS-Betriebssysteme am Markt
Umfangreicher App Store
Gute Anschlussausstattung (2x 2,5 Gbit LAN, USB 3.1 Gen 2, HDMI 2.1)
Negativ
N5095 ist 2026 nicht mehr ganz frisch
Mit ~500€ kein Schnäppchen
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