Start Blog Seite 4

Olight Ostation 2 Review – Vollautomatisch laden, sortieren und verwalten

Olight hat mit der Ostation 2 ein außergewöhnliches Batterie-Ladegerät auf den Markt gebracht. So handelt es sich hier um eine Ladestation, welche über mehrere „Tanks“ verfügt, aus denen Batterien automatisch herausgeholt und geladen werden. Die geladenen Batterien werden dann in der Ladestation gelagert. So kann diese bis zu 12 AA und 12 AAA Akkus laden/aufnehmen.

Kaputte Akkus werden dabei automatisch aussortiert und ausgeworfen. Dabei unterstützt die Olight Ostation 2 klassische NI-MH Akkus wie auch Lithium-basierte AA/AAA Akkus.

Damit ist die Ladestation ideal, wenn du einen größeren Vorrat an AA und AAA Akkus besitzt. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist die Olight Ostation 2 und wie gut funktioniert das Konzept? Finden wir es heraus!

 

Die Olight Ostation 2 im Test

Bei der Olight Ostation 2 handelt es sich um eine ca. 217 x 90 x 161 mm große Box.

Diese besteht komplett aus Kunststoff, teils schwarz, teils semi-durchsichtig. Die Ostation 2 gibt es in zwei Versionen: einerseits die normale Version, die ich hier auch im Test habe, andererseits eine Pro-Version.

Letztere verfügt über einen Touchscreen auf der Front. Die normale Version hat lediglich vier Status-LEDs auf der Front und eine weitere auf der Rückseite.

Auf der Rückseite befinden sich auch eine Taste für die Kopplung mit der App sowie der USB-C-Port. Dieser wird für die Energieversorgung genutzt – sehr gut!

 

Eingang, Ausgang und Abfall

Die Olight Ostation 2 besitzt mehrere Fächer. So hast du auf der Oberseite jeweils ein Fach für AA- und ein Fach für AAA-Akkus.

Im unteren Bereich hast du nochmals jeweils ein Fach für die geladenen Akkus sowie ein gesondertes Fach für „kaputte“ Akkus bzw. Akkus, welche die Ladestation nicht laden kann.

 

Für NI-MH und Lithium-Akkus*

Grundsätzlich unterstützt die Olight Ostation 2 NI-MH- und Lithium-AA/AAA-Akkus. Allerdings gibt es hier eine wichtige Einschränkung! Während die Ostation 2 grundsätzlich alle NI-MH-Akkus unterstützt, werden Lithium-AA/AAA-Akkus nur von Olight selbst unterstützt.

Dies kann ich leider bestätigen: Lithium-AA- und AAA-Akkus von EBL, Zepath, PUJIMAX und Linogy wurden in den „Defekt“-Auswurf befördert. Schade! Allerdings auch in einem gewissen Rahmen verständlich, das Laden von Lithium-AA/AAA-Akkus scheint nicht genormt zu sein, auch wenn viele Hersteller ein ähnliches Prinzip nutzen.

Auch NI-MH-Akkus werden relativ schnell aussortiert, wenn diese zu tief entladen sind. Ich kenne da eine Handvoll Ladegeräte, die noch versuchen würden, diese wiederzubeleben.

Ob das sinnvoll ist, lasse ich mal dahingestellt, suchst du aber ein Ladegerät, das gnadenlos jeden tiefentladenen Akku versucht zu laden, dann bist du hier falsch. Ansonsten hat die Ostation 2 meine „guten“ NI-MH-Akkus ohne Probleme geladen.

 

4 Akkus auf einmal

Du kannst zwar bis zu 13 AA und 14 AAA Akkus in die Ostation 2 einlegen, aber es werden immer nur 2x AA und 2x AAA Akkus auf einmal geladen. Sind diese geladen, holt sich die Ladestation automatisch die nächsten Akkus und arbeitet diese so nacheinander ab.

 

Polarität egal

Erfreulicherweise ist bei der Ostation 2 die Polarität der Akkus egal! Egal wie herum du die Akkus einlegst – diese werden geladen.

 

Olight App-Support

Die Ostation 2 unterstützt auch die Olight App. Die Olight App ist etwas verschachtelt und offen gesagt nicht ganz so nützlich, wie ich gehofft habe. So kannst du in der App einfach nur sehen, wie der Ladestand der aktuell ladenden Akkus ist.

Zudem kannst du ein paar grundlegende Einstellungen festlegen – das war es. Ich hätte mir hier gewünscht, dass vielleicht auch noch mitgeloggt wird, wie viel Energie in einen Akku geladen wird oder Ähnliches, aber das gibt es leider nicht.

 

Ladegeschwindigkeit

Bei mir im Test dauerte das Laden von 2x AA und 2x AAA Akkus rund 2:10 h.

Für das Laden von NI-MH-Akkus ist das recht schnell!

 

Fazit

Die Olight Ostation 2 ist ein wirklich cleveres Produkt, das ein Problem löst, über das wohl jeder Nutzer von AA- und AAA-Akkus irgendwann gestolpert ist. Der Überblick über den Ladestand eines größeren Akku-Vorrats geht schnell verloren. Das vollautomatische Konzept – Akkus einwerfen, laden lassen, fertig geladene Akkus entnehmen – funktioniert in der Praxis überraschend gut und macht schlicht Spaß. Besonders das automatische Aussortieren defekter Akkus und die polaritätsunabhängige Einlegung sind Komfortfeatures, die man nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte. Auch die Ladegeschwindigkeit von rund 2 Stunden für vier Akkus gleichzeitig kann sich sehen lassen.

Dennoch gibt es zwei Punkte, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Der Lithium-Support ist in der aktuellen Form leider nur eine halbe Sache: Wer nicht ausschließlich Akkus von Olight selbst verwendet, wird seine Lithium-AA/AAA-Akkus im Defekt-Fach wiederfinden, egal ob von EBL, Zepath oder anderen bekannten Herstellern. Da ein einheitlicher Ladestandard für Lithium-Rundzellen schlicht fehlt, ist das technisch nachvollziehbar, für den Alltag aber dennoch ein spürbarer Wermutstropfen. Wer ein buntes Sortiment an Lithium-Akkus verschiedener Marken betreibt, sollte das vor dem Kauf im Hinterkopf behalten.

Auch die App-Integration bleibt hinter ihrem Potenzial zurück. Die Olight App erfüllt ihren Zweck, zeigt den aktuellen Ladestand der Akkus im Betrieb und bietet grundlegende Einstellungen – mehr aber auch nicht. Verbrauchsstatistiken, Ladezyklen-Tracking oder eine Übersicht über den Zustand einzelner Akkus wären bei einem smarten Gerät dieser Kategorie wünschenswert gewesen.

Unterm Strich ist die Ostation 2 aber ein Produkt, das sein Kernversprechen einlöst und das Konzept des automatisierten Akku-Managements wirklich durchdacht umsetzt. Wer hauptsächlich NI-MH-Akkus lädt und einen Vorrat von 20+ Zellen verwaltet, bekommt hier eine komfortable Lösung, die ich so auf dem Markt kaum ein zweites Mal sehe. Daumen hoch für das Konzept!

BenQ MOBIUZ EX271UZ im Test – 4K OLED für Gamer & Content Creator

0

Die OLED-Technologie setzt sich auch im Bereich der PC-Monitore immer weiter durch. So gibt es hier mittlerweile viele wirklich fantastische Modelle!

Einer dieser auf den ersten Blick fantastischen Monitore ist auch der BenQ MOBIUZ EX271UZ.

  • BenQ MOBIUZ EX271UZ
  • 26,5 Zoll
  • 4K-Auflösung
  • OLED-Panel
  • 240 Hz

Wir haben hier also einen Monitor mit sehr hoher Auflösung, guter Bildrate und natürlich dem OLED-Panel.

Dieses soll laut BenQ eine Abdeckung von 99 % des DCI-P3-Farbraums erreichen. Damit ist der MOBIUZ EX271UZ in der Theorie nicht nur für Gamer interessant, sondern auch für Content Creator!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der MOBIUZ EX271UZ wirklich so überzeugend? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Ausleihen des Monitors für diesen Test.

 

Der MOBIUZ EX271UZ von BenQ im Test

Bei dem MOBIUZ EX271UZ handelt es sich um einen Gaming-Monitor. Entsprechend ist dieser etwas auffälliger, aber weiterhin geschmackvoll gestaltet.

So setzt BenQ bei diesem auf einen schicken Schwarz-Weiß-Look. Pluspunkte gibt es hier für den Standfuß. Dieser erlaubt nicht nur eine Höhenverstellung, sondern nimmt auch recht wenig Platz auf dem Schreibtisch ein. Die Basis des Monitors ist recht klein.

Die generelle Verarbeitung ist sehr gut und die Rahmen sind angenehm schmal, was dem MOBIUZ EX271UZ einen modernen Look verleiht.

 

Anschlüsse

Bei dem EX271UZ handelt es sich durchaus um einen Premium-Monitor, was wir bei den Anschlüssen sehen.

  • 2x HDMI 2.1
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.4
  • 1x USB-C 3.0 (nur Daten, Versorgung USB-Hub)
  • 1x USB-C 3.0 (Ausgang, USB-Hub)
  • 2x USB-A 3.0 (Ausgang, USB-Hub)
  • 1x 3,5-mm-Ausgang

Neben 2x HDMI und 1x DisplayPort verfügt der BenQ MOBIUZ EX271UZ über mehrere USB-Anschlüsse.

Wir haben einen USB-C-Port, welcher ein „universeller“ Port ist. Dieser erlaubt das Einspeisen des Display-Signals, das Laden deines Notebooks und auch die Versorgung des integrierten USB-Hubs.

Nutzt du HDMI oder DisplayPort, willst aber dennoch den integrierten USB-Hub nutzen, dann haben wir noch einen zweiten USB-C-Port, der lediglich als Versorgung für den Hub gedacht ist.

 

Technische Daten

  • BenQ MOBIUZ EX271UZ
  • 26,5 Zoll
  • 3840×2160 Pixel
  • OLED
  • 10-Bit-Farbtiefe
  • 250 cd/m² SDR
  • 1000 cd/m² HDR
  • 240 Hz

Das Wichtigste am BenQ MOBIUZ EX271UZ ist das OLED-Panel. Es handelt sich hierbei um ein Samsung QD-OLED-Panel der 4. Generation, also ein sehr aktuelles Panel.

 

Textschärfe

Ein Problem der Samsung-OLED-Panels ist traditionell die Textschärfe. Dies liegt daran, dass die Subpixel-Anordnung hier anders ist als bei herkömmlichen Monitoren.

Gerade bei der 1. Generation der Samsung-OLED-Panels war das ein großes Problem. Bei den neueren Monitoren ist das deutlich besser geworden.

Allerdings ist auch beim BenQ MOBIUZ EX271UZ, der ein OLED-Panel der 4. Generation nutzt, die Textklarheit nicht ganz perfekt.

So ist hier ein leichtes farbliches Ausfransen von feinem Text sichtbar. Nicht dramatisch, aber sichtbar, wie derzeit bei jedem OLED-Monitor, der ein Samsung-Panel nutzt.

Wichtig: In Spielen oder bei Bildern oder Filmen tritt dieser Effekt nicht auf, nur bei Text.

 

Farbumfang

OLED-Panels sind beim Farbumfang immer sehr stark! So wirbt BenQ mit einem Farbumfang von 99 % P3. Wichtig: P3 und nicht sRGB! Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hier erreichte der BenQ MOBIUZ EX271UZ bei mir 100 % sRGB, 92 % AdobeRGB und 98 % P3 (DCI-P3).

98 % und nicht 99 %, aber das kann auch einfach eine normale Messschwankung sein.

Unterm Strich ist dies ein sehr gutes Abschneiden, auf dem Niveau eines professionellen Monitors.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
ASUS ProArt PA32UCDM 100% 94% 98%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
BenQ MOBIUZ EX271UZ 100% 92% 98%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
ASUS ProArt PA27UCGE 100% 86% 92%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
LC-Power LC-M34-Q-C-PRO 100% 82% 87%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

 

Spätestens mit OLED-Monitoren ist die Zeit vorbei, in welcher Gaming-Monitore schlechter aussahen als Monitore für professionelle Nutzer. So ist der EX271UZ vom Farbumfang problemlos fürs Gaming wie auch für Content Creation sehr gut nutzbar.

 

Kalibrierung

Der EX271UZ bringt sehr viele Bildmodi mit und erlaubt dir ein sehr freies Anpassen der Farben nach deinen Wünschen.

Von Haus aus hat dieser einen ganz leichten Lila-Stich. Grundsätzlich solltest du nach meinen Tests am besten in den DCI-P3-Modus wechseln für die beste Farbgenauigkeit.

Im Standard Modus
Im P3 Modus, sehr akkurat

Hier ist dieser mit einem Delta E von 1,23 im Schnitt sehr akkurat kalibriert!

Also ja, der Monitor ist im richtigen Modus problemlos für professionelle Arbeiten nutzbar.

 

Helligkeit – die Schwäche von OLEDs

Die Helligkeit im SDR-Modus, also im Normalbetrieb, ist leider ein großer Schwachpunkt von OLED-Monitoren.

So wirbt BenQ beim EX271UZ auch nur mit 250 cd/m². 250 cd/m² ist in einem normalen Raum gerade so ausreichend. Für hellere Räume sind die meisten OLED-Monitore nicht geeignet, da wir auch hier ein glänzendes bzw. spiegelndes Panel haben.

Aber haben wir wirklich 250 cd/m²?

Ja, im Test erreichte der Monitor 254 cd/m², also ziemlich genau die Herstellerangabe.

In einem Gaming-Zimmer oder am Abend völlig ausreichend, aber in einem hellen Büro ist ein normaler IPS-Monitor oder etwas mit Mini-LED-Backlight die bessere Wahl.

Allerdings im HDR-Modus sieht die Welt anders aus. Hier kann der EX271UZ bis zu 1000 cd/m² erreichen. Allerdings ist diese maximale Helligkeit abhängig vom „Weißanteil“ auf dem Display. Hast du ein schwarzes Bild mit 1 % weißer Fläche, dann kann diese weiße Fläche mit bis zu 1000 cd/m² strahlen.

Hast du HDR-Content, ist der EX271UZ ein absoluter Traum! OLEDs machen hier einfach richtig Spaß und Freude.

 

Kontrast – perfekt!

Beim Kontrast kann ich dir keine Messwerte geben. Warum? Der EX271UZ ist ein OLED-Monitor mit Hochglanz-Panel. Sofern kein direktes Sonnenlicht auf dem Monitor steht, hat er einen perfekten Kontrast.

Schwarz ist hier schwarz und nicht ein dunkles Grau, wie bei IPS- oder VA-Panels.

Das ist der Punkt, der OLED-Monitore so toll macht.

 

Sehr gutes OSD!

Ein Punkt, den BenQ immer sehr gut macht, ist das OSD bzw. die Steuerung des Monitors. Spielst du gerne mit den Einstellungen deines Monitors herum, wirst du viel Freude am EX271UZ haben!

So hat dieser unzählige Modi und Einstellungsmöglichkeiten, Bildverbesserer usw.

Alles natürlich Geschmackssache, aber gerade beim Gaming kann ein besonders kontrastreichen und farbkräftiges Bild wie in den diversen Gaming-Modi des EX271UZ Freude machen.

Zur Steuerung hast du einen Joystick auf der Unterseite des Monitors, wie auch eine Fernbedienung.

 

HDMI ARC

Eine weitere Besonderheit des EX271UZ ist der HDMI-ARC-Ausgang, welcher für den Anschluss z. B. einer Soundbar genutzt werden kann.

Dies in Kombination mit der Fernbedienung macht ihn auch für Konsolen-Gamer interessant, die keinen großen Fernseher benötigen.

 

240 Hz – top fürs Gaming und alles andere

Der EX271UZ richtet sich primär an Gamer. OLEDs sind hier dank ihrer perfekten Reaktionszeit und extrem hohen Bewegungsschärfe die beste Wahl. So bleibt das Bild auch bei schnellen Bewegungen sehr klar, was gerade in schnellen Shootern ein großer Vorteil ist.

Hinzu kommen beim EX271UZ die 240 Hz, welche allgemein auch abseits von schnellen Spielen für flüssige Bewegungen sorgen.

Aufgrund der sehr hohen Bewegungsklarheit würde ich den EX271UZ auch IPS-Monitoren mit z. B. 360 Hz vorziehen!

Allerdings sei auch dazu gesagt, dass ich kein Pro-Gamer bin. Ich bin der klassische Casual-Gamer. Ich freue mich in der Praxis also mehr über die hohe Bildqualität und OLEDs sind hier einfach auf einem anderen Level, gerade wenn dein Spiel eine gute HDR-Unterstützung hat.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von OLED-Monitoren ist nicht fix an die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung gekoppelt, wie bei IPS-Monitoren. So schwankt der Verbrauch je nach Bildinhalt.

Mehr Weiß = mehr Verbrauch

Hier allerdings ein paar Referenzwerte bei einem 50 % Weiß, 50 % Schwarz-Testbild.

 

Fazit: BenQ MOBIUZ EX271UZ

Der BenQ MOBIUZ EX271UZ ist ohne Frage ein hervorragender Monitor. Die Bildqualität ist schlicht auf einem anderen Level: Das QD-OLED-Panel der 4. Generation liefert perfektes Schwarz, eine nahezu makellose Farbabdeckung von 98 % DCI-P3 und im HDR-Betrieb ein Bilderlebnis, das schlicht Spaß macht. Dazu kommen 240 Hz, blitzschnelle Reaktionszeiten und eine sehr gute Kalibrierung ab Werk, zumindest im richtigen Bildmodus. Wer einen Monitor sucht, der gleichermaßen für Gaming wie für Content Creation taugt, findet hier ein echtes Allround-Talent.

Dennoch gibt es Grund zur Zurückhaltung. Der EX271UZ ist ein teures Gerät, und genau das ist sein größtes Problem. Denn OLED ist mittlerweile keine absolute Premium-Nische mehr. Günstigere OLED-Monitore sehen ebenfalls fantastisch aus und bieten in vielen Bereichen kaum schlechtere Bildqualität. Wer also nicht zwingend auf die spezifischen Extras des BenQ, wie den HDMI-ARC-Ausgang, die Fernbedienung oder das umfangreiche OSD, angewiesen ist, sollte den Preisunterschied abwägen.

Unterm Strich: Wer das Budget hat und das Rundum-Paket möchte, macht mit dem MOBIUZ EX271UZ nichts falsch. Gerade die Bonusfunktionen und die Top-Kalibrierung ab Werk heben den EX271UZ schon etwas von der Konkurrenz ab.

filamentor.io – Erfahrungsbericht: Fake-Shop oder einfach nur günstiges Filament?

Via Facebook bin ich vor einer Weile über einen Post zur Webseite filamentor.io gestolpert. Filamentor bietet 3D-Drucker-Filamente zu sehr günstigen Preisen an!

Unter 10 € pro Rolle, bei einer Mindestabnahme von 1 Stück. Das bei einem Versand aus der EU! Das ist außerhalb von Angeboten oder Aktionen extrem günstig, verdächtig günstig! Selbst TPU und andere spezielle Filamente gibt es für unter 10 €.

Da es sich um einen sehr neuen Shop handelt, der auch noch in Tschechien sitzt, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um einen Fake-Shop handeln könnte.

Selbst wenn wir ChatGPT befragen, kommt folgende Antwort:

➡️ Wahrscheinlichkeit: etwa 8 / 10, dass filamentor.io ein Fake-Shop oder zumindest sehr unseriös ist.“

Ok, ich war neugierig. So habe ich auch einige verdächtige Punkte gesehen, war mir aber auch nicht zu 100 % sicher. Kurzum, ich habe bei filamentor.io bestellt – schauen wir mal, was passiert ist.

 

Wichtig!

Wichtig: Vor diesem Artikel gab es KEINERLEI Kontakt zwischen mir/Techtest und filamentor.io! Ich habe die Bestellung ganz normal getätigt, mit einer normalen Privatadresse und privaten Mailadresse. filamentor.io hatte also keine Ahnung, dass ich hier über diese schreibe.

 

Verdächtig gute Preise!

filamentor.io ist noch ein sehr neuer Shop! So wurde die Domain am 08.02.2026 erstellt und läuft über das Shopify-System. Dies in Kombination mit den sehr günstigen Preisen ist verdächtig.

  • PETG – 6,95 €
  • PLA – 9,95 €
  • TPU – 8,95 €
  • ABS+ – 9,95 €

(Preise je nach Farbe schwankend)

Wichtig: Dies sind Preise bei einer Mindestabnahmemenge von 1!!! Bei höheren Abnahmemengen sinkt der Preis sogar noch weiter. Solche Preise sind ansonsten nur über AliExpress und 5+ kg realisierbar. Hier dürfen die Alarmglocken zurecht klingeln, zumal der Shop auch in Tschechien sitzt.

 

Bestellung Nummer 1

Die erste Bestellung habe ich am 16.03.26 getätigt und direkt via PayPal bezahlt. Bestellung Nummer 1 umfasste:

  • Schwarzes TPU-Filament – 10,95 €
  • Filament PETG weiß – 8,95 €
  • PETG-Filament orange – 8,95 €

Für lediglich 3 Rollen Bestellvolumen ist das sehr günstig. Gerade das TPU ist schon sehr attraktiv vom Preis. Wichtig: Es gibt immer 7,99 € Versand.

Versandmitteilung

Bereits rund 53 Minuten nach der Bestellung habe ich eine Versandmitteilung und Trackingnummer bekommen. Der Versand scheint aus Tschechien zu laufen und es handelt sich um eine „PPL-Trackingnummer“: https://www.ppl.cz/en/track-a-shipment

PPL scheint die tschechische Post zu sein, denn einen Tag später habe ich von DHL eine Benachrichtigung erhalten:

„Hallo Michael Barton, Ihre Filamentor-Sendung wurde von uns bearbeitet.“

Das Paketgewicht liegt laut PPL bei 3,9 kg, passend für 3 Rollen Filament.

Lieferung

Ich habe die Bestellung am 18.03.26 via DHL erhalten! 2 Tage Lieferzeit – top! Die 3 Rollen waren einfach in Folie eingewickelt.

Mit im Lieferumfang befand sich ein kleiner Dankeszettel mit Gutschein für die nächste Bestellung (4 € Rabatt, 40 € Mindestbestellwert) und eine Mini-Tüte Gummibären. Kurzum: Top! Keine Beschwerden.

 

Bestellung Nummer 2

Eine erfolgreiche Bestellung ist schon ein gutes Zeichen – schauen wir mal, ob es ein zweites Mal gut geht. Nach Erhalt habe ich am 18.03.26 direkt eine weitere Bestellung aufgegeben.

  • HS-PLA-Filament weiß – 10,95 €
  • HS-PLA-Filament weiß (andere Sorte) – 9,95 €
  • Weißes TPU-Filament – 8,95 €
  • PETG-Filament rot – 7,95 €
  • PETG-Kupferdraht – 7,95 €
  • Filament PETG ozeanblau – 7,95 €
  • PETG-Filament orange – 7,95 €

Die Bestellung hat mich 65,47 € inklusive Versand und nach Abzug des 4-€-Gutscheins aus der ersten Bestellung gekostet. Für 7 Rollen Filament ist das ein guter Preis.

Versandmitteilung

Diesmal kam die Versandmitteilung erst am nächsten Tag, ich hatte allerdings auch diesmal nachmittags bestellt. Am 19.03. um 11 Uhr kam die Mail mit der PPL-Trackingnummer. Am 20.03. ist eine Mail von DHL gekommen: „Ihre Filamentor-Sendung ist unterwegs.“

Lieferung

Einen Tag später, am 21.03.26, ist das Paket angekommen.

Diesmal war es auch wirklich ein stabiles Paket mit den 7 Rollen im Inneren und einem ähnlichen Dankesschreiben wie bei der letzten Bestellung. Kurzum: 3 Tage Lieferdauer – sehr gut!

 

Taugt das Filament?

Aber taugt das Filament von filamentor.io? filamentor.io stellt kein Filament selbst her, sondern verkauft zwei mir ansonsten unbekannte Marken:

  • Professional LAB Filament
  • Smart Print

Professional LAB Filament ist tendenziell etwas günstiger als Smart Print. Nach meinen ersten Drucken mit meinen Bambu-Lab-Druckern kann ich sagen: Ja, das Filament taugt, ist jetzt aber auch nichts „Besonderes“. Dieses druckt sich wie Geeetech, Anycubic usw., völlig ok also fürs Geld, auch wenn ich im Normalfall matte Filamente bevorzuge. Wirklich schlechtes PLA oder PETG ist mittlerweile auch wirklich selten!

 

Fazit

filamentor.io ist kein Scam oder Fake-Shop, sondern wirklich derzeit eine der günstigsten Optionen für 3D-Drucker-Filament. Gerade bei TPU, ABS und ASA ist filamentor.io extrem günstig!

Gibt es noch Günstigeres als filamentor.io? Klar, wenn du dich auf die Lauer legst, gibt es bei AliExpress usw. auch Filament für 6–7 € pro kg. Allerdings hast du hier meist Abnahmemengen von 5 oder 10 kg. Zudem kannst du meist nicht frei die Farbe oder das Material im Set bestimmen.

Das ist bei filamentor.io trotz der günstigen Preise möglich – bedenke nur die 7,99 € Versand. Es lohnt sich hier also in der Regel auch nicht, nur eine Rolle zu kaufen. Bei mir dauerte die Lieferung aus Tschechien 2–3 Tage, was sehr schnell ist – hier gibt es absolut nichts zu bemängeln.

Kann ich garantieren, dass du bei filamentor.io deine Bestellung erhalten wirst? Natürlich nicht, aber 2 Bestellungen von mir sind problemlos durchgegangen. Daher ist filamentor.io kein Fake-Shop, sondern halt einfach ein sehr neuer Shop mit recht aggressiven Preisen.

PUJIMAX AA Li-ion Akkus 4255 mWh im Test – Massive Diskrepanz zwischen Werbung und Realität

Vor einer Weile hatten wir uns die PUJIMAX AAA Akkus im Test angesehen. Diese werden vergleichsweise günstig über Aliexpress angeboten.

PUJIMAX hat nun auch Lithium-basierte AA auf den Markt gebracht, welche mit einer vergleichsweise hohen Kapazität werben. So sollen die PUJIMAX AA Li-ion Akkus satte 4255 mWh bieten.

Sollten sich die 4255 mWh bewahrheiten, wären dies die besten Lithium-AA-Akkus auf dem Markt! Wollen wir uns dies einmal im Test ansehen!

 

Die PUJIMAX AA Li-ion Akkus mit 4255 mWh

Bei den PUJIMAX handelt es sich um AA-Akkus. Entsprechend ist der Formfaktor von diesem Standard vorgegeben. Einer der Akkus wiegt ca. 19 g, was für Lithium-AA-Akkus passt.

PUJIMAX setzt dabei auf ein grünes Design, welches durchaus hervorsticht. Ich habe hier ein einfaches Set mit 4 Akkus gekauft, ohne Ladegerät!

Die PUJIMAX akzeptieren alle gängigen Lithium-AA-Akku-Ladegeräte. Wichtig: Das von mir im Test genutzte MC3000 kann diese Akkus nicht laden, ich nutze es nur für die Kapazitätsmessung.

 

Weshalb lohnen sich Lithium-AA- oder AAA-Akkus?

Wer regelmäßig Akkus in Alltagsgeräten nutzt, stellt sich früher oder später eine berechtigte Frage: Warum sollte man überhaupt zu Lithium-AA- oder AAA-Akkus greifen, wenn bewährte Ni-MH-Akkus seit Jahrzehnten ihren Dienst tun? Die Antwort liegt in zwei entscheidenden technischen Merkmalen.

Höhere Ausgangsspannung im 1,5-V-Bereich

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber klassischen Ni-MH-Akkus ist die deutlich höhere Ausgangsspannung. Herkömmliche Ni-MH-Akkus liefern lediglich 1,2 V, was in vielen Geräten zu spürbaren Leistungseinbußen führt oder dazu, dass das Gerät vorzeitig eine „Batterie leer“-Meldung anzeigt, obwohl der Akku noch Kapazität hat. Lithium-AA-Akkus wie die PUJIMAX arbeiten hingegen im 1,5-V-Bereich und sind damit als Ersatz für herkömmliche Einwegbatterien deutlich besser geeignet.

Dabei ist allerdings zu beachten: Anders als bei manchen anderen Lithium-AA-Akkus reguliert die PUJIMAX die Spannung nicht aktiv auf einen konstanten Wert. Die Spannung liegt zwar zu Beginn im 1,5-V-Bereich und damit klar über dem Niveau von Ni-MH-Akkus, fällt aber im Verlauf der Entladung ab, ähnlich wie es bei herkömmlichen Batterien der Fall ist.

Eingebauter Schutz vor Tiefentladung

Der zweite entscheidende Pluspunkt: Lithium-AA-Akkus verfügen über eine integrierte Schutzschaltung, die eine Tiefentladung zuverlässig verhindert. Sobald der Ladestand einen kritischen Schwellenwert unterschreitet, schaltet sich der Akku automatisch ab. Bei Ni-MH-Akkus hingegen kann es passieren – besonders in Geräten wie Taschenlampen oder dekorativen Lichterketten –, dass die Zellen von der Geräteschaltung unter 1 V entladen werden. Für Ni-MH-Akkus ist das schädlich und verkürzt ihre Lebensdauer erheblich. Dieses Problem existiert bei Lithium-AA-Akkus konstruktionsbedingt nicht, was ihre Lebenserwartung im Vergleich deutlich erhöht.

 

Nachteile von Lithium-AA/AAA-Akkus

So überzeugend die Vorteile klingen – es gibt auch einige Punkte, die man bei der Kaufentscheidung kennen sollte.

Integrierte Elektronik als notwendiges Übel

Eine Lithium-Zelle arbeitet mit einer Nennspannung von 3,6 bis 3,7 V. Um daraus die für AA-Akkus erforderlichen 1,5 V zu erzeugen, ist ein integrierter Spannungswandler nötig, ergänzt durch Schutzschaltungen gegen Überladung, Kurzschluss und eben Tiefentladung. All diese Elektronik muss im begrenzten Raum einer AA-Zelle untergebracht werden – das macht Lithium-AA-Akkus konstruktiv aufwendiger und in der Regel teurer als simple Ni-MH-Zellen.

Kapazität nicht zwingend besser

Ein verbreiteter Irrglaube: Lithium bedeutet automatisch mehr Kapazität. Das stimmt bei AA-Formfaktor-Akkus so nicht. Der Platz, den Spannungswandler und Schutzschaltung benötigen, geht auf Kosten der nutzbaren Zellkapazität. Im besten Fall erreicht ein Lithium-AA-Akku das Niveau eines guten Ni-MH-Akkus – einen deutlichen Vorsprung sollte man nicht erwarten.

 

mWh statt mAh – warum Lithium-Akkus anders gemessen werden

Wer Lithium-AA-Akkus kauft, wird schnell feststellen: Die Kapazität wird nicht in mAh (Milliamperestunden), sondern in mWh (Milliwattstunden) angegeben. Das hat einen guten Grund.

Die Angabe in mAh beschreibt, wie lange ein Akku bei einer bestimmten Stromstärke Energie liefern kann – unabhängig von der Betriebsspannung. Da Ni-MH-Akkus mit 1,2 V und Lithium-AA-Akkus mit 1,5 V arbeiten, wäre ein direkter mAh-Vergleich irreführend: Gleiche mAh-Werte bedeuten bei unterschiedlichen Spannungen unterschiedlich viel gespeicherte Energie.

Die mWh-Angabe löst dieses Problem, weil sie Spannung und Ladung bereits verrechnet (mWh = mAh × Spannung). Ein Ni-MH-Akku mit 2.900 mAh entspricht bei 1,2 V etwa 3.480 mWh. Zum Vergleich: Ein Lithium-Akku mit denselben 2.900 mAh käme bei 1,5 V auf rund 4.350 mWh – also deutlich mehr gespeicherte Energie. Für einen fairen Vergleich zwischen verschiedenen Akkutechnologien sollte man daher immer die mWh-Angabe heranziehen.

 

Testmethodik bei Techtest.org

Für den Test der PUJIMAX AA Li-ion Akkus kommt das bewährte SkyRC MC3000 Ladegerät und Analysegerät zum Einsatz. Die Akkus werden dabei bei drei verschiedenen Entladeströmen gemessen: 0,1 A, 0,4 A und 1,0 A. So lässt sich das Verhalten sowohl bei schwacher Last als auch bei moderater und höherer Belastung (z. B. Taschenlampen, Funkmäuse) realistisch abbilden.

Um herstellungsbedingte Streuungen sichtbar zu machen, werden jeweils vier Akkus aus dem Lieferumfang einzeln getestet und die Ergebnisse verglichen.

 

Wie hoch ist die Kapazität der PUJIMAX?

Laut PUJIMAX bieten die Akkus eine Kapazität von 4255 mWh, was beeindruckend wäre! Was konnte ich aber nun in der Praxis messen?

Das war wohl ein Satz mit X …

Bei 0,1 A Last konnte ich im Schnitt 2407 mWh bzw. 1714 mAh messen. Bei 0,4 A Last konnte ich im Schnitt 2290 mWh bzw. 1660 mAh messen. Bei 1 A Last konnte ich im Schnitt 2058 mWh bzw. 1521 mAh messen.

Das ist für einen Akku, der mit 4255 mWh wirbt, ein unentschuldbar schlechtes Abschneiden! Viel mehr gibt es da auch nicht mehr zu sagen.

Dies ist sogar genaugenommen eines der schlechtesten Abschneiden, das ich bisher bei einem Lithium-AA-Akku gesehen habe.

 

Spannungsverhalten

Zwar taugen die Akkus leider nichts, aber wir werfen dennoch mal einen Blick auf das Spannungsverhalten.

Die Spannung der Akkus schwankt zwischen 1,526 V im vollgeladenen Zustand und 1,1 V im leeren Zustand. Es gibt hier normalerweise zwei Typen Lithium-Akkus: die mit konstanter Spannung und die, welche versuchen, das Spannungsverhalten einer normalen Batterie zu imitieren. Die PUJIMAX gehören zur letzteren Gruppe.

 

Fazit

Was soll man zu den PUJIMAX AA Li-ion Akkus noch groß sagen? Die Fakten sprechen für sich und leider gegen den Akku.

PUJIMAX bewirbt die Akkus mit 4255 mWh, doch im Test erreichten sie bei 0,1 A gerade einmal 2407 mWh, rund 43 % weniger als versprochen. Bei 1 A Last fällt die Kapazität sogar auf 2058 mWh. Damit zählen die PUJIMAX zu den schlechtesten Lithium-AA-Akkus, die ich bisher im Test hatte.

Das Spannungsverhalten gibt keinen Anlass zur Kritik, rettet den Akku aber auch nicht.

Meine Empfehlung: Finger weg. Es gibt zahlreiche Alternativen, die ihre beworbene Kapazität deutlich ehrlicher einhalten.

Wie schnell lädt das Xiaomi 17 Ultra wirklich? 90W oder doch weniger?

Wenn es um die Ladegeschwindigkeit von Smartphones geht, haben die chinesischen Hersteller ganz klar die Nase vorn gegenüber Samsung, Apple und Google. Zumindest auf den ersten Blick, denn hier werben viele Hersteller mit 90 W oder sogar noch mehr. Aber das ist natürlich auch viel pures Marketing.

In diesem Artikel soll es um das Xiaomi 17 Ultra gehen. Dieses kann laut Xiaomi mit bis zu 90 W laden! Damit lädt es auf dem Papier glatt so schnell wie das Apple iPhone 17 Pro Max, Apple iPad Pro und MacBook Neo zusammen. Aber kann das Xiaomi 17 Ultra wirklich mit 90 W laden? Wie lange dauert eine Ladung? Und was für ein Ladegerät brauchen wir für die 90 W? Finden wir es heraus!

 

Globale Version!

Wichtig: Ich habe hier die globale Version des Xiaomi 17 Ultra. Es ist möglich, dass diese sich anders verhält als die chinesische Version. Letztere besitzt auch einen größeren Akku (6.000 mAh zu 6.800 mAh). Daher sind auch Unterschiede beim Laden zu erwarten.

 

Kein Ladegerät im Lieferumfang!

Für westliche Hersteller ist es völlig normal, kein Ladegerät in den Lieferumfang zu legen. Xiaomi legt beim 17 Ultra ebenfalls kein Ladegerät bei. Dies finde ich aber etwas problematisch.

Warum? Apple, Samsung und auch Google setzen bei ihren Smartphones ausschließlich auf den offenen USB-Power-Delivery-Standard. Xiaomi nutzt aber für das 90-W-Laden beim 17 Ultra einen proprietären eigenen Standard! Wer also das Laden mit vollem Tempo möchte, muss das Xiaomi-eigene Ladegerät kaufen.

 

Maximale Ladegeschwindigkeit

Bei Xiaomi findet sich immer wieder die Information bezüglich des „90-W-Ladens“. Aber wie schnell kann das Smartphone wirklich laden?

Ich habe das Laden an diversen Ladegeräten mit verschiedenen Eigenschaften getestet. Dabei habe ich die maximale Ladegeschwindigkeit bei einem Akkustand im Bereich 10–20 % gemessen.

Zunächst konnte das Xiaomi 17 Ultra bei mir leider 90 W nicht erreichen! Im absoluten Maximum konnte ich ± 72 W messen. Das ist schon ein gutes Stück unter 90 W.

Spannenderweise wurden diese 72 W sowohl an dem Xiaomi-90-W-Ladegerät erreicht (auf dem Display wurde auch „90W Laden“ angezeigt) als auch an einem universellen USB-Power-Delivery-Ladegerät mit 5–21 V / 5 A PPS-Stufe! Also braucht man theoretisch nicht das originale Ladegerät, zumindest wenn es um die Spitzenladegeschwindigkeit geht.

Ohne PPS
PPS 5 – 21 V bei bis zu 5A

Wichtig ist für das Xiaomi 17 Ultra, dass das Ladegerät eine PPS-Stufe besitzt! Ohne PPS-Stufe ist die maximale Leistungsaufnahme auf ± 13 W limitiert! PPS ist also essenziell fürs Xiaomi 17 Ultra – im besten Fall möchte man eine 5–21 V bei bis zu 5 A PPS-Stufe oder ein spezielles Xiaomi-Schnellladegerät.

 

Ladedauer

Aber wie lange dauert nun eine Ladung des Xiaomi 17 Ultra? Ich habe es auf 5 % entladen und dann geladen, bis es keine Leistung mehr aufnahm. Das Ganze im Flugmodus, damit keine Hintergrundaktivitäten einen zu großen Einfluss haben.

Dies habe ich sowohl am Xiaomi-eigenen 90-W-Ladegerät als auch an einem universellen PPS-Ladegerät mit 5–21 V bei bis zu 5 A getestet.

Punkt 1: Das Laden mit rund 70 W funktioniert beim Xiaomi 17 Ultra lediglich extrem kurz! Extrem kurz bedeutet: Maximal 2–3 Minuten wird mit 70 W geladen, danach erfolgt eine Drosselung auf 50–30 W.

Punkt 2: Grundsätzlich verhält sich das Xiaomi 17 Ultra an beiden Ladegeräten ähnlich. Allerdings stoppt es am originalen 90-W-Ladegerät nach rund 34 Minuten das Laden komplett und zeigt 100 % an. Am PPS-Ladegerät wurde langsam weitergeladen und das Laden stoppte erst nach 0:59 Minuten komplett.

Ich habe fast das Gefühl, das Smartphone hat am originalen Ladegerät das Laden vorzeitig gestoppt. Dies konnte ich bei weiteren Zyklen reproduzieren, scheint also ein gewolltes Verhalten zu sein.

34 Minuten wäre aber eine extrem schnelle und gute Ladedauer!

 

Welches Ladegerät / Welche Powerbank fürs Xiaomi 17 Ultra?

Beim Xiaomi 17 Ultra gibt es zwei Optionen für möglichst schnelles Laden:

  • Option A – ein Xiaomi-schnellladefähiges Ladegerät mit 90 W oder mehr.
  • Option B – ein universelles USB-Power-Delivery-Ladegerät mit großer PPS-Stufe (5–20/21 V bei bis zu 5 A).

Für Option A bietet Xiaomi eigene Ladegeräte und Powerbanks an. Alternativ unterstützen auch einige CUKTECH-Ladegeräte/-Powerbanks das proprietäre Xiaomi-Schnellladen. Grundsätzlich würde ich neben den Xiaomi-eigenen Schnellladern folgende Ladegeräte empfehlen:

 

Fazit

Das Xiaomi 17 Ultra lädt schnell, aber nicht ganz so schnell, wie Xiaomi es verspricht. Die beworbenen 90 W wurden im Test nicht erreicht; stattdessen lag die Spitzenleistung bei rund 72 W, und das auch nur für wenige Minuten. Dennoch ist eine vollständige Ladung in etwa 34 Minuten am Original-Ladegerät ein beeindruckendes Ergebnis.

Etwas ärgerlich: Ein passendes Ladegerät liegt nicht im Lieferumfang. Wer das volle Tempo ausschöpfen möchte, braucht also entweder das Xiaomi-eigene Zubehör oder ein hochwertiges Universal-Ladegerät mit großer PPS-Stufe (5–21 V / 5 A).

Unterm Strich gilt: Das Marketing übertreibt etwas, die Realität ist aber trotzdem ordentlich. Wer sich für das Xiaomi 17 Ultra entscheidet, sollte von Anfang an ein geeignetes Ladegerät einplanen.

 

ELECROW CrowPanel Basic 7″ – Solides Smart-Home-Display mit Schwächen

ELECROW bietet mit dem CrowPanel Basic ein Display mit integriertem ESP32-S3 an. Wofür können wir dieses nutzen? Beispielsweise in Kombination mit ESPHome zur Anzeige von Werten aus dem Home Assistant.

Genau dafür habe ich mir das ELECROW CrowPanel Basic auch gekauft, als „Display“, um einige wichtige Werte aus meinem Home Assistant in meinem Flur anzeigen zu lassen.

In diesem kleinen Artikel schauen wir uns vor allem die Hardwarekomponente des ELECROW CrowPanel Basic etwas näher an und wie gut dieses wirklich für meinen Einsatzzweck geeignet ist.

 

CrowPanel Basic

Du bekommst mit dem ELECROW CrowPanel Basic ein „nacktes“ Modul ohne Gehäuse. So ist dieses ein rotes PCB mit vormontiertem ESP32, diversen Headern und dem 7-Zoll-Touchscreen auf der Front.

Der Touchscreen ist mit Glas bedeckt und besitzt relativ kleine Rahmen, wodurch er sich hochwertig einbauen lässt. Allerdings musst du dir selbst ein Gehäuse bauen! So habe ich mir eines selbst designed und 3D-gedruckt.

Hast du diese Möglichkeit nicht, wird es vermutlich schwierig, dieses effektiv zu nutzen.

 

Das Herz, der ESP32-S3

Im CrowPanel Basic arbeitet ein ESP32-S3 von Espressif Systems. Dieser zählt zu den leistungsfähigeren Varianten der ESP32-Familie und ist speziell für grafikintensivere Anwendungen deutlich besser geeignet als ältere Modelle.

  • Dual-Core Xtensa LX7 @ bis zu 240 MHz
  • WiFi 2,4 GHz (802.11 b/g/n)
  • Bluetooth 5 (LE)
  • Hardwarebeschleunigung für KI-/Vektor-Operationen
  • Umfangreiche DMA- und Peripherie-Unterstützung
  • 512 KB SRAM
  • 8 MB PSRAM

Gerade bei einem 800×480 RGB-Display ist der verfügbare Speicher entscheidend. Ein vollständiger Framebuffer benötigt bereits einen großen Teil des RAMs. Mit PSRAM sind jedoch saubere Oberflächen mit LVGL, größere Schriftarten und mehrere Seiten problemlos realisierbar – ideal für ein Home-Assistant-Dashboard.

Ein großer Vorteil des ESP32-S3 ist die native RGB-Display-Unterstützung. Dadurch kann das Panel direkt und ohne SPI-Flaschenhals angesteuert werden, was für flüssigere Darstellung und bessere Reaktionszeiten sorgt. Zusätzlich stehen Schnittstellen wie UART, I²C, SPI, PWM und ein microSD-Interface zur Verfügung. Damit ist das CrowPanel nicht nur Anzeige, sondern kann als eigenständiger Smart-Home-Knoten agieren. Für ein Flur-Dashboard ist der ESP32-S3 damit technisch absolut passend dimensioniert – leistungsfähig genug, ohne unnötig überdimensioniert zu sein.

 

Native USB-Unterstützung

Ein Vorteil des S3 gegenüber älteren ESP32-Generationen ist die native USB-OTG-Unterstützung.

  • direktes Flashen ohne externen USB-Seriell-Wandler
  • stabilere Programmierung
  • potenziell USB-HID-Projekte

Für ESPHome ist das zwar kein Muss, aber beim Entwickeln und Debuggen ein echter Komfortgewinn.

 

Im Home Assistant, ESPHome

Ich habe das ELECROW ESP32 Display ganz „klassisch“ über ESPHome mit dem Home Assistant verbunden. Falls du dies nicht kennst: Du musst das ELECROW ESP32 Display einmal via USB-C mit deinem PC verbinden, eine passende Firmware-Datei hochladen, und dann kannst du dieses via WLAN „programmieren“.

Diese Firmware-Datei mit der passenden Home-Assistant-Verknüpfung kannst du dir vom ESPHome-Plugin generieren lassen. Was auf dem Display angezeigt wird, musst du dir „frei“ zusammenpuzzeln. Hierfür gibt es aber keine UI!

Du musst selbst einen Code erstellen. Mein Tipp: https://claude.ai/ Claude kann dir recht gut einen passenden Code generieren.

Du sagst der KI einfach, was du für ein Panel und einen ESP32 hast und welche Home-Assistant-Sensoren du anzeigen möchtest. Anschließend kopierst du den Code wieder in ESPHome und lädst diesen hoch.

Hier einfach ein „Beispiel Code“ elecrow

 

Derzeit kein Touch!

Leider gibt es in der aktuellen Version von ESPHome ein Problem: Touch funktioniert mit der aktuellen V3.0-Version des Displays nicht!

Bedenke dieses Problem.

 

Limits

Allerdings gibt es auch klare Limitierungen, vor allem durch die Leistung des ESP32-S3. Aufwendige Animationen kannst du vergessen. Ebenso funktioniert das Anzeigen von beispielsweise Überwachungskameras nicht.

Der ESP32-S3 kann zwar problemlos Werte von Home Assistant abholen und anzeigen, ebenso einfache Diagramme darstellen oder auch statische Bilder, aber Videostreams oder Ähnliches ist doch zu viel.

 

Displayqualität – ausreichend

Das Herzstück des „CrowPanel Basic“ ist das 7-Zoll-Display.

  • 7 Zoll
  • 800×480
  • Capacitive Touch Screen
  • EK9716BD3 & EK73002ACGB Treiber-ICs

Bei Amazon wird in der Beschreibung vom Händler mit folgendem geworben: „CrowPanel Basic 7 Zoll 800×480 HMI IPS Touchscreen Monitor“. Dies halte ich aber für eine falsche Angabe! Es handelt sich hier nach meiner Einschätzung um ein TN-Panel (oder ein sehr schlechtes IPS-Panel)! Dies ist ein wichtiger Unterschied.

Zunächst: Die Auflösung von 800 × 480 ist „akzeptabel“. Das Display ist nicht extrem scharf, Text wirkt schon etwas kantig, aber für ein einfaches Smart-Home-Panel ist die Auflösung nicht mein Kritikpunkt. Die Displayqualität selbst ist „durchwachsen“. Grundsätzlich passt die Helligkeit, aber die Blickwinkel sind mäßig. Mäßig, aber auch nicht furchtbar. So bleibt das Display auch bei schrägen Blickwinkeln noch ausreichend ablesbar, aber die Kontraste kippen sehr stark.

Allgemein sind die Kontraste bei dem Display schwach – Schwarz wirkt einfach nicht richtig schwarz. Alles typische TN-Panel-Probleme, die hier leider auftauchen. Für ein Smart-Home-Panel ist die Displayqualität ausreichend, aber ein Augenschmaus ist es nicht! Beispielsweise ist das Display des „Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD, 5″ kapazitiver RGB-Touchscreen, 1024×600″ im direkten Vergleich deutlich besser, wenn auch kleiner.

 

PWM-Dimmen

Ein Pluspunkt des ELECROW ESP32 Displays ist die Möglichkeit, die Helligkeit des Displays „frei“ einzustellen. Wir haben hier also eine vollständige PWM-Kontrolle der Hintergrundbeleuchtung, welche beispielsweise beim „Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD, 5″ kapazitiver RGB-Touchscreen, 1024×600″ nicht vorhanden ist.

 

Stromverbrauch

Wie hoch der Stromverbrauch ist, hängt natürlich etwas von deinen Projekten und den Einstellungen des ESP32 ab. Ich konnte ohne weitere Energiespar-Optionen und einem 5-Sekunden-Updateintervall der angezeigten Werte folgende Leistungsaufnahme via USB-C messen:

  • 100 % – 1,68 bis 2,01 W
  • 50 % – 0,61 bis 0,89 W
  • 0 % – 0,43 bis 0,67 W

Je nach eingestellter Helligkeit des Displays schwankte bei mir die Leistungsaufnahme zwischen 0,43 W und 2,01 W. 2,01 W im Maximum ist für ein 7-Zoll-Display dieser Art nicht zu viel, ganz im Gegenteil.

 

Fazit

Das ELECROW ESP32-S3 CrowPanel Basic ist ein technisch solides 7-Zoll-Panel für alle, die sich ein eigenes Home-Assistant-Dashboard bauen möchten. Der verbaute ESP32-S3 bietet ausreichend Leistung für Sensorwerte, Buttons, einfache Diagramme und mehrere Seiten in ESPHome. Dank 8 MB PSRAM sind auch größere LVGL-Oberflächen problemlos möglich. Besonders positiv ist die frei regelbare PWM-Helligkeit. Gerade bei einem Wandpanel im Flur ist es ein echter Vorteil, das Display sauber dimmen zu können – etwa nachts oder abhängig von der Umgebungshelligkeit.

Klar sagen muss man aber auch: Die Displayqualität ist nur „ausreichend“. Kontraste und Blickwinkel erinnern eher an ein TN-Panel als an ein hochwertiges IPS-Display. Für ein reines Smart-Home-Dashboard ist das nutzbar, ein optisches Highlight ist es jedoch nicht. Auch die Touch-Probleme mit der V3.0-Version stoßen sauer auf! Wenn du mit 5 Zoll auskommst und Wert auf eine bessere Displayqualität legst, solltest du dir alternativ das Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD 5″ anschauen.

Dieses bietet die höhere Auflösung (1024×600), ein sichtbar besseres Panel und funktionierendes Touch, aber kein PWM und 2 Zoll weniger. Kurzum: Das ELECROW ESP32-S3 CrowPanel Basic ist „OK“ – abseits vom nicht funktionierenden Touch mit ESPHome. Aber es ist auch kein „Highlight“ oder Schnäppchen.

Angebot
ELECROW ESP32 Display, ESP32-S3 CrowPanel Basic 7 Zoll 800x480 HMI IPS...
  • 【Leistungsstarke Eigenschaften】ESP32-Display verwendet den...
  • 7-Zoll-TFT-Touchscreen: Dieses ESP32-Touchscreen-Modul integriert...
  • 【Multi-Plattform-Entwicklung】ESP32-Bildschirm unterstützt...
  • 【Erweiterbare Konnektivität】ESP32-Display integriert einen...
  • 【Breites Anwendungsspektrum】 Der 7-Zoll-CrowPanel...

Tineco Osterdeals – Bis zu 50 % auf Top-Wischsauger bei MediaMarkt & OTTO [Anzeige]

0

Wer den Frühjahrsputz noch vor Ostern erledigen will und dabei gleichzeitig Geld sparen möchte, sollte jetzt aufhorchen: Tineco startet bis zum 6. April 2026 eine Osteraktion mit massiven Rabatten auf drei seiner beliebtesten Nass-Trockensauger. Die Deals laufen exklusiv bei MediaMarkt und OTTO und die Ersparnis kann sich wirklich sehen lassen: bis zu 430 Euro günstiger als der UVP.

Ich bin selbst ein großer Fan der Wischsauger und als Tierbesitzer möchte ich meinen ehrlich gesagt nicht mehr missen. Tierhaare, Pfotentapsen und die unvermeidlichen Krümel: Ein Wischsauger erledigt das in einem Durchgang, ohne dass man erst saugen und dann noch mal wischen muss. Wer Haustiere hat, weiß, wie schnell ein Boden wieder schmutzig aussieht, gerade im Winter mit Lehmpfoten, und genau da machen diese Geräte den Unterschied.

Alle drei Modelle teilen sich einige praktische Grundausstattungen: Das 180°-Lay-Flat-Design erlaubt die Reinigung unter Sofas und Betten, und die FlashDry-Funktion reinigt und trocknet die Bürstenrolle automatisch, kein Schimmelgeruch nach dem Putzen.

 

Tineco S9 Artist Premium – 469 € statt 899 € (–48 %)

Das Flaggschiff im Angebot. Wer das Beste will und bereit ist, entsprechend zu investieren, greift zum S9 Artist Premium. Das Gerät setzt auf kraftvolle Saugleistung, edles Design und intelligente Schmutzerkennungs-Sensorik, die die Reinigungsleistung automatisch anpasst. Highlight sind die motorisierten Rollen, die den Sauger aktiv über den Boden führen und so ermüdungsfreies Arbeiten auch auf großen Flächen ermöglichen.

Wo: MediaMarkt & OTTO Preis: 469 €* (UVP: 899 €) → Ersparnis: 430 €

Tineco S7 Max Pro – 399 € statt 649 € (–39 %)

Für alle, die vor allem Hartböden im Fokus haben, ist der S7 Max Pro die richtige Wahl. Das Gerät kombiniert klassische Saug-Wisch-Funktion mit einem Hochdruckwasserstrahl, der hartnäckige Flecken und eingetrockneten Schmutz effektiv löst, ohne manuelles Nachreiben. Ein integrierter automatischer Scraper (Gummilippe) sorgt für streifenfreie Ergebnisse direkt im ersten Durchgang. Auch hier passt die Sensorik die Leistung automatisch an den aktuellen Verschmutzungsgrad an.

Wo: MediaMarkt & OTTO Preis: 399 €* (UVP: 649 €) → Ersparnis: 250 €

 

Tineco FLOOR ONE S7 Stretch – 299 € statt 599 € (–50 %)

Der günstigste der drei Deals ist prozentual gesehen der stärkste: satte 50 % Rabatt auf den S7 Stretch. Das Gerät ist der ideale Allrounder für den täglichen Einsatz, Staub, Krümel und Flüssigkeiten werden in einem einzigen Arbeitsgang aufgenommen. Dank des flachen Designs kommt man auch unter niedrige Möbel problemlos ran. Wer keinen High-End-Sauger braucht, sondern einen zuverlässigen, vielseitigen Begleiter für den Alltag sucht, findet hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Aktionszeitraum.

Wo: Exklusiv bei OTTO Preis: 299 €* (UVP: 599 €) → Ersparnis: 300 €

 

Fazit: Lohnt sich?

Kurzantwort: Ja, besonders für den S9 Artist Premium und den S7 Stretch sind das ungewöhnlich hohe Rabatte auf ohnehin bereits gut bewertete Geräte. Und ich sage das nicht nur als jemand, der Technik testet: Als Tierbesitzer gehört ein Wischsauger bei mir inzwischen zur absoluten Grundausstattung. Ich habe über die Jahre bereits mehrere Tineco-Modelle ausführlich getestet und die Geräte haben mich dabei jedes Mal aufs Neue überzeugt, sowohl in der Alltagstauglichkeit als auch in der Verarbeitungsqualität. Wer meinen bisherigen Tests gefolgt ist, weiß, dass ich hier kein Produkt empfehle, das ich nicht selbst für gut befunden habe.

Die Aktion läuft nur bis zum 6. April 2026 (Angebot des S7 Stretch nur bis zum 31.März), also noch rund zwei Wochen. Wer mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen smarten Wischsauger zuzulegen, findet hier einen guten Einstiegszeitpunkt.

Welche Powerbank für das MacBook Neo?

Das Apple MacBook Neo besitzt zwar einen sehr guten Akku, aber ab und an kann doch eine Powerbank zum portablen Laden auch für das MacBook nützlich sein.

Aber unterstützt das MacBook Neo Powerbanks? Und falls ja, welche Powerbank ist optimal für das MacBook Neo?

Finden wir das in einem kleinen Test heraus!

 

Was du über das Laden des MacBook Neo wissen musst

Bevor wir zu den Powerbank-Empfehlungen kommen, schauen wir uns kurz an, was das MacBook Neo beim Laden überhaupt braucht, denn das ist entscheidend dafür, welche Powerbank für dich sinnvoll ist.

Das MacBook Neo setzt auf den USB Power Delivery Standard (USB-PD), also genau denselben offenen Ladestandard, den du von unzähligen Android-Smartphones und anderen Geräten kennst. Das ist eine gute Nachricht: Du bist nicht auf teures Apple-Zubehör angewiesen. Jede USB-C-Powerbank mit Power Delivery funktioniert problemlos, ohne Warnmeldungen oder Einschränkungen.

Welches Ladegerät für das Apple MacBook Neo? Wie schnell kann es laden? (2026)

 

Wie viel Leistung braucht das Neo?

Im Test konnte das MacBook Neo maximal 30–32 Watt aufnehmen, egal ob im Leerlauf oder unter Last. Das ist der Deckel, mehr zieht es schlicht nicht. Im Standby (Notebook zugeklappt) liegt die Aufnahme sogar etwas darunter, bei rund 28–30 Watt.

Als Orientierung:

  • 20 W – das praktische Minimum laut Apple, funktioniert aber langsam
  • 30 W – bereits ziemlich optimal, nur minimal langsamer als das Maximum
  • 45 W+ – perfekt, mit etwas Leistungsreserve

Das MacBook Neo kann auch an noch kleineren Ladegeräten bzw. Powerbanks laden, aber das ist in der Praxis nicht sinnvoll. Größere Ladegeräte als 45 W sind kein Problem, bringen aber keine weitere Reduktion der Ladezeit.

 

Wie lange dauert eine vollständige Ladung?

An einem 45-Watt-Ladegerät dauert eine vollständige Ladung (von 5 % auf 100 %) im Standby rund 2 Stunden und 45 Minuten.

 

Wie viel Kapazität?

Laut Apple besitzt das MacBook Neo einen 36,5-Wh-Akku, was ca. 9.864 mAh @3,7 V sind.

Eine 10.000-mAh-Powerbank wäre also theoretisch in der Lage, das MacBook Neo einmal komplett zu laden. Aber praktisch bietet eine 10.000-mAh-Powerbank meist nicht genau 10.000 mAh; zudem benötigt auch das MacBook Neo praktisch etwas mehr Energie, um komplett geladen zu werden.

Im Test benötigte das MacBook Neo im Standby für eine 5 %- auf 100 %-Ladung 44,1 Wh, also rund 11.918 mAh @3,7 V.

Nutzt du das Notebook parallel, steigt natürlich die benötigte Energie deutlich.

Effektiv musst du also eine 14.000–15.000-mAh-Powerbank wählen, um eine 100 %-Ladung beim MacBook Neo zu erhalten.

Zusammengefasst:

Im Optimalfall willst du fürs MacBook Neo eine Powerbank mit 30/45 W oder mehr und einer Kapazität von ± 15.000 mAh, wenn du eine komplette Ladung schaffen willst.

Mehr Leistung und Kapazität schaden natürlich nie, gerade wenn du gleichzeitig noch ein zweites Gerät wie dein Smartphone laden möchtest.

 

Welche Powerbanks für das MacBook Neo

Folgende Powerbanks würde ich für das MacBook Neo empfehlen. Alle Powerbanks habe ich selbst getestet.

Modell Kapazität (echt) Max. Ausgang Maße Gewicht Ladedauer Integriertes Kabel
Anker A1383 16.600–17.800 mAh 65 W (USB-C), 22,5 W (USB-A) 157 × 73 × 26 mm 431 g ca. 1:38 h
CUKTECH PB200N 16.000–18.100 mAh 45 W (USB-C), 33 W (USB-A) 162 × 72 × 29 mm 502 g ca. 3:40 h
INIU BI-B64 22.000–23.500 mAh 140 W (USB-C 1), 45 W (USB-C 2), 18 W (USB-A) 185 × 89 × 27 mm 598 g ca. 1:30 h
Anker Power Bank (A1695) 19.000–21.200 mAh 3× 100 W (USB-C), 33 W (USB-A) 158 × 54 × 49 mm 591 g ca. 1:57 h ✓ (2×)
UGREEN PB727 7.250–7.800 mAh 45 W (USB-C), 22,5 W (USB-A) 51 × 90 × 33 mm 240 g ca. 1:54 h
INIU P55L-E2 ~9.400 mAh 45 W (USB-C), 22,5 W (USB-A) 111 × 70 × 18 mm 191 g unter 2 h

 

Natürlich gibt es noch viel mehr Powerbanks, welche sich super fürs Neo eignen, aber diese 6 Modelle würde ich aus dem Bauch heraus empfehlen und machen aus Sicht des Preis-Leistungs-Verhältnisses Sinn.

Anker A1383 (20.000 mAh, 87 W) – ca. 50 €

Die Anker A1383 ist eine der empfehlenswertesten Powerbanks im Anker-Lineup. Mit 65-W-USB-C-Ausgang, PPS-Unterstützung und einem praktischen integrierten USB-C-Kabel an der Seite bist du für unterwegs bestens ausgestattet.

Am MacBook Neo kommt die volle Ladeleistung von 32 W an. Die echte Kapazität liegt bei rund 16.600–17.800 mAh, was überdurchschnittlich gut ist. Ein weiteres Highlight ist die Ladegeschwindigkeit der Powerbank selbst: Von 0 % auf 100 % schafft sie das in nur 1:38 h.

  • Kapazität (echt): 600–17.800 mAh
  • Ausgangsleistung: 65 W (USB-C), 22,5 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 157 × 73 × 26 mm, 431 g
  • Ladedauer (Powerbank): 1:38 h
  • Integriertes Kabel:
  • Zum Test

CUKTECH PB200N (20.000 mAh, 45 W) – ca. 30 €

Die CUKTECH PB200N ist der Geheimtipp in dieser Runde. Für rund 30 € bekommst du eine 20.000-mAh-Powerbank mit 45-W-USB-C-Ausgang und integriertem USB-C-Kabel – in dieser Preisklasse außergewöhnlich stark.

Am MacBook Neo liefert sie die vollen 30–32 W. Die echte Kapazität von 16.000–18.100 mAh entspricht hervorragenden 80–91 % der Herstellerangabe. Etwas schade: Beim gleichzeitigen Laden mehrerer Geräte werden alle Schnellladestandards deaktiviert. Zudem ist die PB200N vergleichsweise groß und schwer.

  • Kapazität (echt): 000–18.100 mAh
  • Ausgangsleistung: 45 W (USB-C), 33 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 162 × 72 × 29 mm, 502 g
  • Ladedauer (Powerbank): 3:40 h
  • Integriertes Kabel:
  • Zum Test

INIU BI-B64 PowerNova (27.000 mAh, 140 W) 2013 ca. 70€

Die INIU BI-B64 ist die Powerbank für alle, die maximale Leistung und Kapazität suchen. Mit 140 W am primären USB-C-Port und einer echten Kapazität von rund 22.000–23.500 mAh ist sie eine der leistungsstärksten Powerbanks auf dem Markt – und dabei sogar die leichteste bekannte 140-W-Powerbank ihrer Art.

Das MacBook Neo wird mit vollem Tempo geladen, und dank der großen PPS-Range kannst du parallel noch ein Smartphone mit Höchstgeschwindigkeit versorgen. Ein praktisches Display zeigt die Ein- und Ausgangsleistung in Watt an. Das mitgelieferte Kabel unterstützt leider nur 60 W; für die volle Leistung brauchst du ein eigenes 5-A-Kabel.

  • Kapazität (echt): 22100–23.500 mAh
  • Ausgangsleistung: 140 W (USB-C 1), 45 W (USB-C 2), 18 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 185 × 89 × 27 mm, 598 g
  • Ladedauer (Powerbank): 1:30 h (an 100-W-Ladegerät)
  • Integriertes Kabel:
  • Link zum Test

Anker Power Bank (25.000 mAh, 165 W) – ca. 90 €

Die Anker Power Bank (A1695) ist die außergewöhnlichste Powerbank im Test. Ihr größtes Alleinstellungsmerkmal: gleich zwei integrierte USB-C-Kabel – eines ausziehbar auf der Oberseite, eines klappbar an der Seite. Alle drei USB-C-Ports liefern je 100 W mit sehr großer PPS-Range; das MacBook Neo lädt also mit vollem Tempo.

Das umfangreiche Display zeigt Wattleistung, Temperatur, Akkuzustand und sogar Ladezyklen an. Die echte Kapazität liegt mit 19.000–21.200 mAh etwas unter dem Erwartbaren für 25.000 mAh. Dauerhaft 165 W kann die Powerbank aufgrund von Temperaturdrosselung nicht liefern – für das MacBook Neo ist das aber irrelevant.

  • Kapazität (echt): 000–21.200 mAh
  • Ausgangsleistung: 3× 100 W (USB-C), 33 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 158 × 54 × 49 mm, 591 g
  • Ladedauer (Powerbank): 1:57 h
  • Integriertes Kabel: ✓ (2×)
  • Zum Test

UGREEN PB727 (10.000 mAh, 55 W) – ca. 40 €

Die UGREEN PB727 ist die schickste Powerbank im Test. Das hochwertige Design, das integrierte USB-C-Kabel als Trageschlaufe und das Display mit Wattanzeige heben sie klar von der Konkurrenz ab.

Mit 45 W USB-PD lädt sie das MacBook Neo mit vollem Tempo – allerdings nicht dauerhaft: Ab etwa 42 % Restladung drosselt die Powerbank. Die echte Kapazität fällt mit 7.250–7.800 mAh (73–78 %) für eine 10.000-mAh-Powerbank etwas unterdurchschnittlich aus, reicht für das Neo aber für rund eine halbe bis dreiviertel Ladung.

  • Kapazität (echt): 250–7.800 mAh
  • Ausgangsleistung: 45 W (USB-C), 22,5 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 51 × 90 × 33 mm, 240 g
  • Ladedauer (Powerbank): 1:54 h
  • Integriertes Kabel:
  • Zum Test

INIU P55L-E2 (10.000 mAh, 45 W) – ca. 25 €

Die INIU P55L-E2 ist die kompakteste und günstigste Option im Vergleich. Trotz der geringen Größe bietet sie 45 W USB-PD und eine sehr gute echte Kapazität von rund 9.400 mAh (94 % der Herstellerangabe) – für eine 10.000-mAh-Powerbank exzellent.

Der Haken: Die 45 W sind nicht dauerhaft verfügbar; nach etwa 6 Minuten drosselt die Powerbank auf rund 29–30 W. Für das MacBook Neo bedeutet das aber trotzdem nahezu maximale Ladegeschwindigkeit. Das integrierte USB-C-Kabel dient gleichzeitig als Trageschlaufe.

  • Kapazität (echt): ~9.400 mAh
  • Ausgangsleistung: 45 W (USB-C), 22,5 W (USB-A)
  • Maße/Gewicht: 111 × 70 × 18 mm, 191 g
  • Ladedauer (Powerbank): unter 2 h
  • Integriertes Kabel:
  • Zum Test

Fazit – Welche Powerbank passt zu dir?

Für das MacBook Neo brauchst du keine teure Spezial-Lösung; jede der hier vorgestellten Powerbanks lädt das Neo problemlos mit USB-PD. Die Frage ist eher, wie viel Kapazität und Leistung du wirklich brauchst und wie viel du ausgeben möchtest.

Wer eine günstige und trotzdem leistungsstarke 20.000-mAh-Powerbank sucht, ist mit der CUKTECH PB200N für rund 30 € bestens bedient – das ist der Geheimtipp in diesem Vergleich. Willst du ein Markenprodukt mit integriertem Kabel und sehr schneller Eigenladung, greifst du zur Anker A1383 für rund 50 €.

Wenn du das MacBook Neo unterwegs mehrfach aufladen oder gleichzeitig noch weitere Geräte versorgen willst, empfehle ich die INIU BI-B64 mit 27.000 mAh und 140 W – hier bekommst du die meiste Kapazität und Leistung für dein Geld. Die Anker Power Bank mit 25.000 mAh ist die richtige Wahl, wenn du den Komfort von zwei integrierten Kabeln schätzt und das ausführliche Display zu schätzen weißt.

Reicht dir eine kompakte Powerbank für unterwegs, die du kaum spürst, schau dir die INIU P55L-E2 an – mit 191 g und unter 25 € ist sie die unkomplizierteste Lösung für einen Notfall-Akku. Die UGREEN PB727 punktet in dieser Klasse dagegen mit dem hochwertigsten Design und einem praktischen Watt-Display, kostet aber etwas mehr und liefert eine etwas schwächere echte Kapazität.

Kurz zusammengefasst:

Tipp: Magnetische Ladekabel

Bei meinen Streifzügen über AliExpress bin ich vor einer Weile über „magnetische“ Ladekabel gestolpert.

Damit meine ich nicht die Kabel mit magnetischem Stecker im Apple-MagSafe-Stil, sondern Ladekabel, die komplett magnetisch sind.

Dies soll helfen, die Kabel besser verstauen und aufrollen zu können. Und ja! Das kann ich absolut bestätigen. Diese magnetischen Ladekabel sind extrem cool und praktisch!

Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Die Kabel

Ich habe 3 verschiedene magnetische Ladekabel gekauft. Es handelt sich dabei um folgende Modelle:

Die Kabel kosten zwischen 4€ und 15€ bei AliExpress. Das teuerste ist das Hagibis-Kabel mit 15€. Dies liegt daran, dass dieses zusätzlich über ein kleines Display verfügt, welches dir Leistungswerte anzeigt. Praktisch, aber das macht das Kabel natürlich etwas teurer.

 

Magnete!

Das Entscheidende an diesen Kabeln sind die Magnete. Genau genommen sind die kompletten Kabel magnetisch!

Hierdurch rollen diese sich immer sauber von selbst auf. Und ja, das funktioniert in der Praxis erfreulich gut!

Gerade die Kabel von Essager und Cabletime sind sehr flexibel; kombiniert mit der Magnetisierung lassen sie sich wunderbar von alleine „zusammenziehen“.

Auch beim Hagibis funktioniert das gut, aber hier sind die Stecker etwas schwerer und das Kabel etwas dicker, wodurch die Magnetkraft etwas geringer ist.

Dennoch sind alle drei Kabel von Natur aus deutlich ordentlicher als jedes normale Ladekabel, das ich bisher gesehen habe.

 

Qualität

Auf den ersten Blick gefällt mir das Kabel von Cabletime am besten. Es ist sehr schön flexibel und besitzt Metallsteckergehäuse. Letztere wirken stabil, sind aber nicht übertrieben groß.

Leider kann ich die magnetischen Kabel von Cabletime NICHT empfehlen! Ich hatte davon 3 Stück, 2 Stück sind innerhalb kurzer Zeit kaputtgegangen. So besitzen die USB-C-Stecker keine richtige Zugentlastung. Bei etwas vertikaler Last auf dem Stecker brechen diese einfach ab. Daher kann ich leider das Cabletime-Kabel nicht empfehlen, auch wenn es in allen anderen Belangen super ist.

Das Kabel von Essager ist deutlich minimalistischer gestaltet. Es ist sehr schön flexibel und hat sehr kleine Stecker aus Kunststoff. Hierdurch wirkt es weniger hochwertig, ist aber im Alltag eine sehr gute und solide Wahl.

Das Hagibis-Kabel ist ganz klar das dickste der drei. Das stört mich allerdings weniger. Ein größerer Nachteil können die Stecker sein, welche hier sehr massiv und „gewichtig“ ausfallen. Für meinen Geschmack sind diese etwas zu groß und schwer. Dies liegt aber auch an dem integrierten Display.

 

Technik

Grundsätzlich spielt bei USB Power Delivery das gewählte Ladekabel keine so große Rolle, was die Ladegeschwindigkeit betrifft, sofern dein Kabel dem richtigen Typ entspricht. So gibt es 3 Typen von USB-C-Ladekabeln:

  • 60-W-Kabel
  • 100-W-Kabel (Essager)
  • 240-W-Kabel (Cabletime und Hagibis)

Hier musst du entscheiden, ob für deine Anwendung die maximalen 100 W des Essager-Kabels reichen oder ob du direkt ein 240-W-Kabel möchtest.

Innerhalb dieser Klassen gibt es wenn überhaupt nur minimale Unterschiede aufgrund des Kabels. Dennoch habe ich unsere 3 Testkandidaten einmal mit 2 Vergleichskabeln durchgemessen. Hierbei habe ich 5 V, 3 A und 5 A durch die Kabel gejagt und den Spannungsabfall gemessen.

Größerer Spannungsabfall = höherer Widerstand = schlechteres Kabel

Das beste der 3 Kabel ist das von Cabletime, gefolgt vom Hagibis und dem Essager. Wie gesagt, in der Praxis wird das bei Lasten bis 100 W keine große Rolle spielen, aber im Detail werden Cabletime und Hagibis minimal besser sein als Essager.

 

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einer cleveren Lösung bist, um deine Ladekabel endlich ordentlich zu halten, dann sind diese magnetischen Modelle von AliExpress ein echter Game-Changer. Sie rollen sich dank der integrierten Magnete von allein zusammen und machen das Verstauen zum Kinderspiel, das hat in meinen Tests super funktioniert und spart im Alltag eine Menge Frust.

Unter den drei getesteten Kabeln würde ich dir das Essager 100-W-Modell am ehesten empfehlen: Es ist flexibel, minimalistisch und robust genug für den täglichen Einsatz, ohne unnötigen Ballast. Dabei ist auch der Preis mit unter 4€ sehr fair.

Das Hagibis mit seinem LED-Display ist eine coole Option, wenn du Leistungswerte im Blick haben möchtest, auch wenn es etwas dicker und schwerer ausfällt.

Vom Cabletime 240-W-Kabel rate ich allerdings ab: Trotz top Flexibilität und minimalem Spannungsabfall haben sich bei mir zwei von drei Exemplaren schnell verabschiedet, weil die Stecker ohne echte Zugentlastung brechen.

DIY Home Server für Unraid und 12 Hot-Swap-Schächte

Ich war lange Zeit ein großer Fan der Synology-NAS-Systeme. Allerdings hat mich Synology in den letzten Jahren etwas vergrault.

Daher habe ich mir ein Ziel gesetzt: ein neues NAS, viel Leistung, wenig Stromverbrauch und jede Menge Platz für HDDs und SSDs.

Ich habe mich hier für die Intel-Core-200-Plattform entschieden. In diesem Artikel möchte ich dir mein neues Unraid-NAS vorstellen.

Dies soll für dich als Inspiration dienen, falls du dich auch entscheidest, ein eigenes DIY-NAS zu bauen.

 

Die gewählten Komponenten

Folgende Komponenten habe ich für das NAS gewählt:

  • Intel Core Ultra 5 225
  • ASUS Pro Q870M-C-CSM
  • Kingston FURY Beast 64 GB Kit DDR5-5600 CL40
  • Jonsbo N5
  • be quiet! Pure Rock 3
  • be quiet! Pure Power 13 M 750 W

 

Warum eine Intel-CPU?

Sicherlich eine etwas ungewöhnliche Wahl derzeit ist die Intel Core Ultra CPU. Aber die Wahl des Intel Core Ultra 5 225 hat mehrere gute Gründe.

Der für mich wichtigste Grund ist die Energieeffizienz. Intel Core Ultra 200 CPUs benötigen im Leerlauf weniger Energie als die AMD-Konkurrenten.

Zudem sind die kleineren Intel Core Ultra 200 CPUs, wie der 225, sehr effizient unter Last – siehe den Test von Computerbase: https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/intel-core-ultra-5-225f-235-test.92075/

Dabei ist die generelle Leistung der CPU gut, und wir haben eine moderne Plattform:

  • Intel Core Ultra 5 225
  • 10 Kerne (6C+4c)
  • 4,90 GHz
  • 65 W TDP
  • Intel 1851

Hinzu kommt die Intel-iGPU, welche beispielsweise Video-Transcoding unterstützt.

Ein weiterer Punkt, der nicht zu vergessen ist: der Preis. Der Intel 225 ist eine, wenn nicht sogar die günstigste CPU mit aktueller Plattform.

 

Das ASUS Pro Q870M-C-CSM

Beim Mainboard habe ich mich für das recht exotische ASUS Pro Q870M-C-CSM entschieden.

  • ASUS Pro Q870M-C-CSM
  • Intel 1851 (LGA1851)
  • Intel Q870
  • 4x DDR5 DIMM-Slots
  • µATX
  • 4x SATA 6 Gb/s
  • 2x M.2-Slots
  • 3x PCIe (1x x16, 1x x4 und 1x x1)
  • Gbit LAN

Bei dem Pro Q870M-C-CSM handelt es sich um ein Mainboard aus der ASUS-„Corporate Stable Model“-Serie.

Dieses ist also ein professionelles Mainboard, das auf Stabilität und Zuverlässigkeit ausgelegt ist. Das ist ihm auch direkt anzusehen. Wir haben kein besonders schickes Design oder aufwendige Kühlkörper. Alles ist sehr professionell und schlicht gehalten.

Und ja, ich kann bestätigen: Das Mainboard läuft wirklich perfekt aus Sicht der Langzeitstabilität. Hinzu kommen einige Intel-vPro-Features.

Allerdings hat dieses eine große Schwäche: Wir haben nur Gbit-LAN. Für höhere Geschwindigkeiten ist eine zusätzliche LAN-Karte nötig.

Reichen dir 2,5 Gbit LAN und kannst du auf einige der vPro-Features verzichten, dann ist vielleicht das ASUS Prime B860M-A-CSM eine bessere Alternative.

Mehr Infos zum ASUS Pro Q870M-C-CSM findest du im Einzeltest: https://techtest.org/asus-pro-q870m-c-csm-im-test-das-stabile-business-und-server-mainboard-mit-intel-q870-chipsatz/

 

Kingston FURY Beast 64 GB Kit DDR5-5600 CL40

RAM ist für ein NAS/Server wichtig. Leider ist RAM derzeit Mangelware bzw. extrem teuer. Ich hatte das Glück, das „Kingston FURY Beast 64 GB Kit DDR5-5600 CL40“ vor der RAM-Preisexplosion gekauft zu haben.

Warum das Kingston FURY Beast 64 GB Kit? Einfach: Ich vertraue Kingston bei RAM, und dieses Kit steht auf der offiziellen Kompatibilitätsliste des Mainboards.

Normalerweise achte ich darauf weniger, aber wenn es um ein Maximum an Stabilität wie bei einem Server geht, dann macht das durchaus Sinn.

 

So viel Platz – Jonsbo N5

Beim Gehäuse wollte ich zunächst auf ein Rackgehäuse setzen. Allerdings bei einem Blick auf die teils bescheuert hohen Preise habe ich mich doch schnell anders entschieden – vor allem, wenn es mit dem Jonsbo N5 solch ein perfektes NAS-Gehäuse gibt!

Warum ist das Jonsbo N5 „perfekt“?

Das Jonsbo N5 verfügt über 12 Hot-Swap-3,5-Zoll-HDD-Schächte! Zudem haben wir Platz für so ziemlich jede erdenkliche Hardware: Mainboards mit bis zu E-ATX-Größe, normale ATX-Netzteile usw.

Im Gegenzug ist das Jonsbo N5 aber auch ein absoluter Koloss! Dennoch: Wenn du den Platz hast, ist das Jonsbo N5 eine Top-Wahl!

Mehr Infos zum Jonsbo N5 im Test: https://techtest.org/das-perfekte-diy-nas-gehaeuse-12-hot-swap-schaechte-das-jonsbo-n5-im-test/

be quiet! Pure Power 13 M 750 W

Beim Netzteil waren mir drei Dinge wichtig: Zuverlässigkeit, Effizienz und Preis. Der Punkt Zuverlässigkeit hat die Auswahl schon auf eine Handvoll Hersteller eingeschränkt. Hierzu zählte auch der deutsche Hersteller be quiet!.

be quiet! bietet einige Modelle an, aber meine Wahl fiel auf das Pure Power 13 M 750 W.

  • be quiet! Pure Power 13 M 750 W
  • 750 W Leistung, ATX 3.1
  • 80 PLUS Gold bzw. ETA-Platinum laut Cybenetics
  • Vollmodular (abnehmbare Kabel)
  • PCIe 5.1 / 12V-2×6 für moderne GPUs (hier nicht relevant)
  • 120-mm-Silent-Lüfter
  • Fairer Preis!

Mit 80 Plus Gold bzw. sogar ETA-Platinum laut Cybenetics bietet das Pure Power 13 M 750 W eine gute bis sehr gute Effizienz. Dabei ist es preislich für rund 110 € zu bekommen, was für ein Modell mit dieser Leistung von einem vertrauenswürdigen Hersteller alles andere als schlecht ist!

Da dieses auch ein sehr populäres Modell ist, ist es auch schon in der Praxis erprobt.

 

be quiet! Pure Rock 3

Grundsätzlich würde für den Intel Core Ultra 5 225 auch der Box-Kühler vollkommen ausreichen. Dennoch – zur Sicherheit und für einen leisen Betrieb – habe ich mir noch den be quiet! Pure Rock 3 gekauft.

Diesen bekommst du für 30 € und er hält die CPU entspannt bei 60 bis 70 Grad unter Volllast, bei minimaler Lautstärke.

 

SATA-Controller

Leider bringen moderne Mainboards meist nur noch um die 4 SATA-Anschlüsse mit. Für mich etwas zu wenig. Daher habe ich mich nach etwas Recherche für eine Controllerkarte mit ASM1166 entschieden.

Der ASM1166 liefert 6x SATA-Ports pro Karte und ist ein recht moderner, sparsamer und auch zuverlässiger Chipsatz. Dieser arbeitet auch gut mit Unraid und TrueNAS zusammen.

Pass beim Kauf solcher Controllerkarten etwas auf. Es gibt hier viele Modelle mit sehr vielen SATA-Ports, die oft aber Port-Multiplikatoren verwenden, was zu vermeiden gilt.

Solltest du lieber etwas „Professionelleres“ wollen, dann würde ich mir z. B. die LSI 9400-16i anschauen. Die bekommst du für rund 100 €.

 

LAN – wie es dir beliebt

Willst du schnelles LAN in deinem Home Server? Dann musst du noch eine LAN-Karte wählen, denn je nach Mainboard hast du maximal 1 Gbit oder vielleicht 2,5 Gbit dabei.

Ich hatte zunächst eine LAN-Karte mit dem typischen Aquantia AQtion AQC107-Chip verbaut. 10-Gbit-LAN-Karten mit diesem Chip bekommst du für 50 bis 100 €.

Später bin ich aber auf die Intel X520-SR2 gewechselt – nicht weil die AQC107-Karte nicht gut war, sondern wegen SFP+.

Tipp: Schau im Zweifel bei eBay. Hier gibt es viele professionelle 10-Gbit-LAN-Karten für wenig Geld gebraucht.

 

Die Software – Unraid oder TrueNAS

Grundsätzlich kannst du auf einem DIY-NAS wie diesem jede Software installieren, die du magst. Allerdings bei einer NAS-/Server-Nutzung würden sich vermutlich Unraid oder TrueNAS anbieten.

TrueNAS ist die „professionellere“ Option, Unraid die flexiblere und „freundlichere“.

Beide Systeme haben eine deutlich steilere Lernkurve als die NAS-Betriebssysteme von UGREEN, QNAP oder Synology! Diese sind aber an die Hardware der Hersteller gekoppelt.

Ich habe mich für Unraid entschieden, welches nach meiner Meinung das für die Heimnutzung bessere System ist.

 

Das Unraid-Speicherprinzip

Das wohl größte Alleinstellungsmerkmal von Unraid ist das flexible Speicher-Array:

  • Keine klassischen RAID-Level wie RAID 5 oder RAID 6
  • Unterschiedlich große HDDs können problemlos kombiniert werden
  • Nur die Paritätsplatte muss mindestens so groß sein wie die größte Datenplatte
  • Fällt eine HDD aus, kann sie durch eine neue ersetzt und rekonstruiert werden

Gerade für ein DIY-NAS mit vielen Hot-Swap-Schächten wie dem Jonsbo N5 ist das extrem praktisch. Du kannst einfach nach und nach größere Festplatten hinzufügen oder austauschen, ohne gleich das komplette Array neu aufzusetzen.

Ein weiterer Vorteil: Es laufen im Normalfall nur die Platten, auf die gerade zugegriffen wird. Das spart Strom – ein wichtiger Punkt bei einem 24/7-System.

 

Docker und VMs

Unraid ist nicht nur ein NAS, sondern eine kleine Virtualisierungsplattform.

  • Docker-Container sind nativ integriert
  • Virtuelle Maschinen (KVM) werden direkt unterstützt
  • GPU-Passthrough ist möglich
  • Sehr einfache Verwaltung über das Webinterface

Gerade Docker ist hier ein riesiger Pluspunkt. Über die Community Applications kannst du mit wenigen Klicks Dienste wie die folgenden installieren und betreiben:

  • Plex oder Jellyfin
  • Nextcloud
  • Home Assistant
  • Pi-hole
  • diverse Backup- und Sync-Lösungen

Das Ganze funktioniert erstaunlich unkompliziert. Für Einsteiger ist das deutlich angenehmer als ein „nacktes“ Linux oder ein klassisches TrueNAS-Setup.

 

ZFS unter Unraid – inzwischen ebenfalls eine Option

Ein Punkt, der lange Zeit gegen Unraid gesprochen hat, war das fehlende native ZFS-Ökosystem. Das hat sich inzwischen geändert.

Unraid unterstützt mittlerweile ZFS nativ. Du kannst einzelne Laufwerke, Cache-Pools oder auch komplette ZFS-Pools mit klassischen RAIDZ-Leveln erstellen. Damit stehen dir viele der bekannten ZFS-Features zur Verfügung, wie wir sie auch in TrueNAS haben.

Das bedeutet: Wenn du die Datensicherheit und Integritätsfeatures von ZFS möchtest, musst du nicht mehr zwangsläufig zu TrueNAS greifen. Du kannst innerhalb von Unraid einen oder mehrere ZFS-Pools betreiben – beispielsweise für besonders wichtige Daten oder als performanten Cache-Pool mit NVMe-SSDs.

Allerdings ist Unraid konzeptionell nicht „ZFS-first“, so wie es bei TrueNAS der Fall ist. Das klassische Unraid-Array (mit Parität + Einzeldisks) ist weiterhin das Kernkonzept des Systems. ZFS ist eine zusätzliche Option.

Gerade das kann aber auch ein Vorteil sein. Du kannst beispielsweise:

  • Das klassische Unraid-Array für große Datensammlungen nutzen (maximale Flexibilität)
  • Einen ZFS-Mirror oder RAIDZ-Pool für besonders kritische Daten einsetzen
  • Einen schnellen ZFS-NVMe-Pool für Docker und VMs betreiben

Diese Mischform aus klassischem Unraid-Array und ZFS-Pools ist etwas, das man in dieser Flexibilität bei anderen NAS-Systemen kaum findet.

Genau das habe ich auch gemacht. Meine „großen“ Daten (Fotos, Videos) liegen auf einem Unraid-Array, während einzelne freigegebene Ordner mit wichtigen Daten auf einem ZFS-SSD-Pool liegen.

 

Performance

Das hier gebaute NAS ist sehr fähig und leistungsstark! Reine Netzwerktransfers – auch bei 10 Gbit – bringen den Intel Core Ultra 5 225 nicht zum Schwitzen. Genau genommen gibt es kaum einen CPU-Ausschlag.

Der Intel Core Ultra 5 225 wäre vermutlich sogar zu 25 Gbit oder mehr in der Lage, sofern dein Speicher mithalten kann.

Wo wir die Leistung des Intel Core Ultra 5 225 etwas mehr nutzen können, ist beim Thema Virtualisierung / Docker. Die meisten Docker-Container benötigen nicht viel Leistung. Beispielsweise habe ich Folgendes auf dem NAS installiert:

  • Nextcloud
  • Immich
  • Jellyfin
  • OpenSpeedTest
  • Duplicati
  • Und weitere kleinere Container

In der Regel hat der Intel Core Ultra 5 225 eine Auslastung von 2–8 %. Klar, wenn z. B. Duplicati Daten komprimiert, kann die Auslastung auch Richtung 100 % gehen, aber im Allgemeinen bewältigt der Core Ultra 5 225 solche Virtualisierungen völlig entspannt nebenbei.

 

Uptime

Dieses Projekt und dieser Artikel haben sich etwas hingezogen. Mittlerweile hat das NAS eine Uptime von über 3 Monaten!

Entsprechend – ja, die von mir gewählte Hardware in diesem Artikel läuft zu 100 % stabil in der Praxis.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch hängt stark von der jeweils gewählten Hardware ab, vor allem von deinen Festplatten, der LAN-Karte usw.

Einfach als „Referenz“ konnte ich folgende Werte des Systems ohne Festplatten (nur NVMe-SSDs) oder PCIe-Karten messen:

  • Windows 11 Leerlauf ohne Treiber – ca. 25 W
  • Windows 11 Leerlauf mit Treibern – ca. 14 W
  • Windows 11 mit Treibern Volllast CPU – ca. 99 W
  • Unraid Leerlauf ohne Monitor – ca. 17–20 W
  • Unraid Powertop-optimiert – ca. 16–18 W

Ohne HDDs kommen wir also mit unter 20 W hin, was in Ordnung ist. Du kannst davon ausgehen, dass wir mit 10-Gbit-LAN und den zusätzlichen SATA-Controllern um die 24–30 W laden.

 

Video

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Fazit

Ich erwarte nicht, dass du dieses NAS 1:1 nachbaust, aber vielleicht kannst du es als „Inspiration“ betrachten.

Gerade der Intel Core Ultra 5 225 ist für ein DIY-NAS der gehobenen Klasse eine echt spannende Angelegenheit! Für rund 150–160 € erhältst du hier eine (für NAS-Verhältnisse) recht mächtige CPU, die vor allem auch bei der Energieeffizienz punkten kann! Hier hat Intel sogar etwas die Nase vorn gegenüber AMD in dieser CPU-Klasse.

Zudem sind Intel-1851-Mainboards recht günstig zu bekommen. Unter 100 € für ein einfaches Mainboard ist kein Problem!

Ein weiteres Highlight ist das Jonsbo N5. Ein Koloss von einem Gehäuse, aber für einen Datenhoarder ein Traum!

Warum aber DIY und nicht Prebuild? Ich habe sehr lange ein „Fertig-NAS“ genutzt und grundsätzlich bevorzuge ich in sehr vielen Punkten die Software von UGREEN, QNAP oder Synology gegenüber Unraid oder TrueNAS. Aber mittlerweile will ich eine Herstellerbindung möglichst vermeiden – daher dieses DIY-Projekt.