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Filament Erfahrungsbericht: Welche Hersteller lohnen sich wirklich? SUNLU, JAYO, Bambu Lab und mehr

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Ich bin ein großer Freund des 3D-Druckens. Ich habe mehrere Drucker, welche oftmals 24/7 laufen. Ob nun Projekte für mich, Freunde oder meine Eltern.

Entsprechend jage ich auch einiges an Filament durch meine Drucker. Ich habe hier einen alten Creality Ender 3 V3 KE, wie auch den Anycubic Kobra S3, Bambu Lab A1 und H2S.

Bei 3D-Drucker-Filament bin ich allerdings in der Regel etwas „geizig“. PLA und PETG werden von mir in der Regel nur gekauft, wenn wir einen Preis von unter 10 € pro kg haben. Entsprechend kaufe ich in der Regel nicht das herstellereigene Filament, sondern alternative Filamente.

Hier habe ich mittlerweile schon einige durchprobiert! In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen mit einigen Filamenten und Herstellern schildern.

 

Persönliche Erfahrung

Wichtig, bei allem was ich hier schreibe, handelt es sich um persönliche Erfahrungen! Je nach Einstellungen oder Chargen kann natürlich die Qualität der Ergebnisse und die Druckzuverlässigkeit schwanken.

Ich habe derzeit zwischen 150 – 200 kg Filament auf Lager (darf man auch niemandem erzählen) und bestimmt 25 – 50 kg in dem letzten Jahr verdruckt.

 

Optik first

Ich beurteile die Filamente hier primär anhand der Optik und wie diese sich drucken lassen.

Geht es dir um Vergleiche der mechanischen Belastbarkeit, dann bist du hier leider falsch.

 

Was ist ein guter Preis für Filament?

Was ist aber ein guter Preis für Filament und lohnt sich „Luxus-Filament“?

  • Unter 10 € pro kg ist aus meiner Sicht ein guter Preis für PLA und PETG in Standardfarben.
  • Unter 8 € pro kg ist ein sehr guter Preis.
  • Unter 6 € ist ein extrem guter Deal!

Solche Preise bekommst du allerdings meist nur, wenn du 5 oder 10 Rollen auf einmal kaufst, was ich aber auch empfehlen würde.

Unter 10 € pro kg sollte eigentlich „permanent“ bei einem 3er- bis 5er-Set via eBay oder Aliexpress möglich sein.

 

Übersicht

Material /Farbe Preis Optik Farbqualität Einfach zu Drucken?
Anycubic PETG ★★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Azurefilm PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
Azurefilm PETG ★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Bambu Lab PETG HF ★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★
Bambu Lab PLA Matte ★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★
Creality CR-PETG ★★★★★ ★★★ ★★★★ ★★★★
Creality Soleyin Ultra PLA ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★
DAS FILAMENT PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★
ELEGOO PLA ★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★
ELEGOO PLA+ ★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
eSUN PLA ★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
Geeetech PLA ★★★★ ★★★ ★★★ ★★★★
JAYO PLA+ 2.0 ★★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
JAYO PETG High Speed Matte ★★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
SUNLU PETG High Speed Matte ★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★
SUNLU PLA+ 2.0 ★★★★ ★★★★★ ★★★★ ★★★★★
SUNLU PLA ★★★★ ★★★★ ★★★★★ ★★★★
SUNLU PLA Meta ★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★★
SUNLU PLA Meta (Weiß) ★★★★ ★★★★ ★★★ ★★★★★
SUNLU PLA Marmor ★★★★ ★★★★★ ★★★★★ ★★★★★

TECBEARS

PETG High Speed Matte ★★★★★ ★★★★ ★★★★ ★★★★

 

Glänzend oder matt

In der Regel finde ich matte oder zumindest leicht matte Filamente schöner als extrem glänzende Filamente. Letztere wirken immer mehr nach Kunststoff und haben oft diesen billigen 3D-Drucker-Look.

So bieten einige Hersteller speziell matte Filamente an, aber mir ist hier gerade bei PETG aufgefallen, dass einige Hersteller von „Natur aus“ einen matteren Look haben, während andere extrem glänzen.

Eher etwas mattere Oberfläche bei PETG:

  • Bambu Lab
  • SUNLU
  • JAYO
  • TECBEARS

Eher glänzende, glatte Oberfläche:

  • Azurefilm
  • Anycubic
  • Creality

Letztendlich ist das natürlich alles Geschmackssache. Du kannst auch mit der Drucktemperatur etwas beeinflussen, wie glänzend oder matt Oberflächen werden. Dennoch ist dies so etwas meine Tendenz, die ich beobachten konnte. Selbst das „Standard-PETG“ von Jayo oder SUNLU ist weniger glänzend als das von Creality, Azurefilm usw.

Bambu Lab hat eh nur noch sein PETG HF, welches auch eher ein mattes PETG ist.

 

SUNLU

Farbauswahl = ★★★★

SUNLU ist derzeit mein Go-To-Hersteller, wenn es um Filamente geht. Die SUNLU-Filamente lassen sich im Allgemeinen mit allen Druckern, die ich habe, gut drucken, die Ergebnisse sehen gut bis sehr gut aus und die wiederverwertbaren Rollen sind nett.

Auch sind mir bisher keine großen Probleme aufgefallen, wie eine schlechte Wicklung, schlechte Haftung usw. Farbunterschiede zwischen einzelnen Bestellungen waren minimal und gerade das PLA Marmor von SUNLU ist fantastisch!

Das Marmor-PLA von SUNLU ist optisch eins der besten Filamente, das ich bisher in den Fingern hatte.

Allerdings schwächeln teils etwas die Weißtöne. Gerade bei PLA Meta ist auffällig, dass dieses nicht so strahlend weiß ist, als ob „Klarlack“ untergemischt wurde. Bei den anderen Farbtönen kann ich nichts Negatives sagen. Diese sind sehr kräftig und sauber. Vor allem PLA 2.0 und die matten Filamente gefallen mir optisch richtig gut.

 

JAYO

Farbauswahl = ★★★★

JAYO ist anscheinend eine Tochterfirma von SUNLU. Praktisch scheint JAYO +- das gleiche Filament zu verkaufen wie SUNLU, nur auf billigeren Spulen.

Entsprechend ist die Filament-Qualität sehr hoch! Auch hier hatte ich keine Probleme beim Drucken und das Filament war von Haus aus gut getrocknet und generell unproblematisch. Vor allem das PLA+ 2.0 ist sehr einfach und gut zu nutzen.

Allerdings hatte ich bei JAYO etwas größere Schwankungen, was die Farben angeht, beobachten können. So waren bei ein paar Farben (Orange und Weiß) die Töne zwischen mehreren Chargen minimal unterschiedlich. Ob dies nun einfach Pech war, kann ich nicht sagen.

Aber es ist möglich, dass dies die kleinen Unterschiede zwischen JAYO und SUNLU sind. Dafür ist JAYO-Filament oftmals in 3er- oder 5er-Packs bei eBay und Aliexpress zu hervorragenden Preisen zu bekommen!

WICHTIG! Ohne Adapter passen die JAYO-Spulen nicht auf das Bambu Lab AMS Lite!

 

TECBEARS

Farbauswahl = ★★★

Bei TECBEARS können wir es kurz halten, denn nach meiner Einschätzung ist dies 1 zu 1 das JAYO-Filament unter einem anderen Namen, auf dem gleichen Typ Rolle mit ähnlichen Farboptionen.

 

Bambu Lab

Farbauswahl = ★★★★

Ich habe von Bambu Lab sowohl PLA wie auch PETG genutzt. Normalerweise ist mir das Bambu-Lab-Filament zu teuer, aber zum Black Friday gab es dieses im Großpack (18 kg) für unter 10 €.

Das Bambu-Lab-Filament ist qualitativ sehr gut. Dank der „perfekten“ Profile der Bambu-Lab-Drucker sind die Druckergebnisse in der Regel auch absolut perfekt.

Besser wird es im Zusammenspiel mit Bambu-Lab-Druckern nicht. Suchst du also das „beste“ Filament für solch einen, dann kaufe das Original.

Allerdings ist das Filament selbst nach meiner Einschätzung und bei der Nutzung mit anderen Druckern +- auf Level der SUNLU-Filamente.

Mich würde es auch nicht wundern, wenn SUNLU vielleicht sogar der Fertiger hinter den Bambu-Lab-eigenen Filamenten ist. Mit angepassten Einstellungen ist es also durchaus möglich, mit SUNLU oder JAYO ziemlich identische Ergebnisse zu erzielen.

 

Creality Soleyin

Farbauswahl = ★★★

Kommen wir zu meiner absoluten Hass-Liebe, dem Creality Soleyin Ultra PLA Filament. Dieses ist via eBay regelmäßig für unter 70 € für 10 kg zu bekommen, was ein Top-Preis ist!

Und grundsätzlich gefällt mir das Filament sehr gut. Creality Soleyin bietet auch ein paar exotischere Farben an und hat generell eine sehr schöne matte Optik.

Das matte Schwarz von Creality Soleyin ist eins der schönsten, das ich bisher hatte.

Allerdings ist das Creality Soleyin Ultra PLA Filament nach meiner Erfahrung etwas schwierig zu drucken. So ist hier die Layerhaftung und Druckbett-Haftung sehr schlecht!

Um dem etwas entgegenzuwirken, hilft oftmals eine etwas höhere Temperatur, dann neigt es aber zum Fädenziehen (vor allem die farbigen Versionen). Gerade beim Multifarben-Druck machten mir einige Farben dieses Filaments extreme Probleme, da dieses einfach nicht an den anderen Schichten haften möchte.

Hier musst du schauen, wie dein Drucker mit dem Filament klarkommt. Meine Bambu-Lab-Drucker kommen tendenziell besser mit diesem klar als der Anycubic oder der Creality Ender 3 V3 KE.

Erstaunlicherweise tat sich gerade der Creality Ender 3 V3 KE etwas schwer mit diesem Filament.

Kurzum, optisch sehr schön, aber nicht ganz einfach zu verarbeiten, vor allem die farbigen Versionen. Schwarz und Weiß sind etwas unproblematischer.

 

Geeetech

Farbauswahl = ★★★★★

Geeetech-Filamente sind gerade bei Schnäppchenjägern sehr beliebt, da diese über Aliexpress oftmals zu sehr guten Preisen verfügbar sind.

Auch bietet Geeetech eine sehr große Farbvielfalt an! So hat Geeetech einige Farben im Sortiment, welche ansonsten sehr schwer zu finden sind.

Allerdings bin ich dennoch nicht der größte Fan von Geeetech-Filamenten. Warum?

Die Farben von Geeetech sehen auf den Produktbildern oft deutlich besser aus als in der Realität. Auch bei anderen Herstellern gibt es Abweichungen, aber bei Geeetech wirken die Bilder auf mich stärker geschönt.

Das Filament ist abseits von der großen Farbvielfalt höchstens durchschnittlich beim Drucken.

Wenn du nicht gezielt eine Farbe suchst, die Geeetech im Angebot hat, würde ich in dieser Preisklasse eher zu Jayo gehen. Diese haben zwar weniger Farben, aber das Filament ist hochwertiger.

 

DAS FILAMENT

Made in Germany

Farbauswahl = ★★★★★

Rein vom Filament ist das PLA von DAS FILAMENT nach meiner Erfahrung „nichts Besonderes“. Wir haben hier ein absolutes Standard-PLA vor uns. Dieses lässt sich grundsätzlich sauber drucken, war gut getrocknet usw.

Allerdings war die Haftung und der Fluss tendenziell etwas schlechter als bei SUNLU oder generell vielen PLA+-Filamenten.

Die große Stärke von DAS FILAMENT sind die vielen, teils auch etwas ungewöhnlichen Farben und die „Lebensmittelechtheit“. Letztere kann zwar nicht zu 100 % garantiert werden, da beim Druck Verunreinigungen auftreten können, aber dennoch ist DAS FILAMENT einer der wenigen Hersteller, der dies in einem gewissen Rahmen verspricht.

Die meisten Hersteller setzen ihrem PLA irgendwelche Zusätze zu, selbst wenn es nicht als PLA+ gekennzeichnet ist. Dies kann auch Sinn machen, um PLA besser druckbar zu machen, die Stabilität zu verbessern usw. Ich vermute, DAS FILAMENT setzt hier nur auf sehr minimale Zusätze. Dies erklärt für mich zumindest die etwas schlechtere Haftung und wie diese „Lebensmittelechtheit“ hergestellt werden kann.

Unterm Strich ist DAS FILAMENT also etwas „spezieller“. Neutral betrachtet ist das Filament von SUNLU und JAYO besser und gleichzeitig günstiger. Allerdings suchst du einen Made-in-Germany-Hersteller, sind diese durchaus interessant, gerade bei exotischen Farben.

DAS FILAMENT hat einige Farben, die so bei SUNLU, Bambu Lab, Creality so nicht zu finden sind.

WICHTIG! Die alten 800-g-Spulen von DAS FILAMENT funktionieren nicht bzw. nicht gut mit dem Bambu Lab AMS Pro 2!

 

Anycubic (PETG)

Farbauswahl = ★★★★

Bisher habe ich bei Anycubic lediglich PETG genutzt. Hier hatte ich etwas gemixte Gefühle. Grundsätzlich sind die Farben bei Anycubic sehr gut! Strahlend, klar und wie auch auf den Produktbildern.

Allerdings fühlt sich das PETG bei Anycubic etwas „plastikhafter“ an als z. B. bei SUNLU oder Bambu Lab. So ist dieses sehr stark glänzend, was zwar der Farbwiedergabe hilft, aber auch etwas deutlicher macht, dass wir einen Plastik-3D-Druck vor uns haben.

Zudem gab es bei mir einen sehr starken Geruch beim ersten Öffnen der Spulen. So ein chemischer Geruch, der zwar direkt verflogen ist, aber ich so von anderem PETG nicht kenne.

Ich vermute, dass Anycubic hier möglicherweise etwas beisetzt, was die anderen Hersteller nicht oder nicht so stark machen.

Allerdings lässt sich das PETG gut drucken, Farben sind super und auch sind die Ergebnisse stabil. Daher würde ich es durchaus wieder kaufen, auch wenn es nicht mein Liebling ist.

 

eSUN

Farbauswahl = ★★★★

eSUN ist wie SUNLU ein großer Hersteller von Filament, der auch andere Unternehmen beliefert. Hier habe ich bisher primär PLA genutzt.

Grundsätzlich sind die eSUN-Filamente farbqualitativ sehr gut. Gerade das eSUN Weiß ist sehr schön! Auch wenn dies nicht gesondert beworben wird, kamen mir alle PLA-Filamente von eSUN vergleichsweise matt vor, was nicht negativ gemeint ist. Ich bevorzuge mattes Filament.

Allerdings ist leider eSUN-Filament eher in der mittleren Preisklasse angesiedelt.

 

ELEGOO

Farbauswahl = ★★★

Die ELEGOO-Filamente sind nach meiner Erfahrung sehr ähnlich zu den eSUN-Filamenten. Tendenziell mag ich die ELEGOO aber glatt etwas mehr.

Die PLA- und PLA+-Filamente von ELEGOO haben tendenziell eine etwas mattere Optik, was ich aber klar begrüße, da es Drucke hochwertiger erscheinen lässt. Dabei bietet ELEGOO eine solide Farbauswahl und ich kann nichts Negatives über das Druckverhalten sagen.

Die Pappspulen können zwar ein zweischneidiges Schwert sein, aber auch hier bin ich eigentlich eher positiv gestimmt.

Kurzum, das ELEGOO PLA und PLA+ Filament ist aus meiner Sicht voll zu empfehlen!

 

PLA oder PETG?

PLA und PETG haben natürlich sehr unterschiedliche mechanische Eigenschaften. Früher habe ich primär PLA gedruckt, mittlerweile bin ich aber auf 50/50 umgestiegen.

PETG ist in der Theorie widerstandsfähiger und auch UV-beständig! Damit ist dieses ideal für Töpfe und den Außeneinsatz. Mittlerweile ist PETG auch in sehr vielen Farben verfügbar.

Dabei hat PETG auf den ersten Blick keine wirklichen Nachteile.

Allerdings habe ich durchaus die Erfahrung gemacht, dass ultrafeine Details und Oberflächen mit PLA etwas besser werden. Daher nutze ich PLA weiterhin für Schlüsselanhänger, Skulpturen usw.

Allerdings für Dinge wie Blumentöpfe, Halterungen usw. nutze ich mittlerweile nur noch PETG.

 

Lieblingsfilamente

An dieser Stelle ein paar spezifische Filament-Tipps:

SUNLU PLA Marmor Kastanienbraun

Ein tolles Filament! Lässt sich sehr gut drucken und sieht am Ende fantastisch aus! So sind die typischen 3D-Druck-Linien bei diesem Filament praktisch nicht sichtbar. Figuren und Skulpturen sehen unheimlich gut aus.

JAYO PLA+ 2.0 Orange

Es gibt sehr viele orangene Filamente, allerdings unterscheiden diese sich sehr oft doch im Detail, vor allem beim Farbton. Orange ist meine Lieblingsfarbe, daher war es mir hier sehr wichtig, ein schönes Orange zu finden.

Das bisher schönste Orange ist das PLA+ 2.0 Filament von JAYO. Lässt sich super drucken, hat eine leicht matte Optik und ein angenehmes Orange. Kräftig, aber nicht zu kräftig.

 

Fazit

Natürlich ist dieser Artikel sehr subjektiv und vielleicht hast du andere Erfahrungen gemacht, falls ja, schreib sie in die Kommentare.

Ich habe aber zunächst die Erfahrung gemacht, dass es derzeit sehr wenige wirklich schlechte PLA- oder PETG-Filamente am Markt gibt. Die Hersteller haben einfach recht gut raus, wie man diese zusammenmixt.

Dennoch gibt es Filamente bzw. Hersteller, zu denen ich lieber greife als zu anderen. Folgende Hersteller sind derzeit meine Favoriten:

  • SUNLU
  • JAYO
  • Bambu Lab
  • ELEGOO

Ich bin jemand, der bei Filamenten sehr auf den Preis achtet. Für PLA oder PETG zahle ich keine 25 € pro Rolle. Bis +- 10 € ist Normalfall (im 5er-Set), das was ich pro kg bereit bin zu zahlen. Klar, Sonderfarben lass ich mal außen vor, genau wie PETG Carbon usw.

Mein Favorit ist hier SUNLU. Diese haben durchgehend gute bis sehr gute Filamente und nutzen sehr gute, wiederverwendbare Spulen. Gerade über Aliexpress oder eBay kommt man hier durchaus auch an gute Preise.

Jayo ist anscheinend eine Tochterfirma von SUNLU, sehr ähnliche Qualität, schlechtere Spulen, dafür aber konstant recht günstig zu bekommen.

Generell sind die Filamente von SUNLU und JAYO relativ matt von der Oberfläche, auch das normale PETG! Dies lässt die Drucke aus meiner Sicht hochwertiger erscheinen.

Da ich mehrere Bambu-Lab-Drucker mein Eigen nenne, mag ich auch sehr das Bambu-Lab-eigene Filament, aber abseits von Rabattaktionen ist mir dieses normalerweise zu teuer.

Ähnliches gilt für ELEGOO, gutes Filament, nur positive Erfahrungen, aber kaufe ich in der Regel nur im Angebot oder wenn ich mal eine Rolle brauche.

  • Azurefilm
  • eSUN
  • Anycubic
  • Creality
  • DAS FILAMENT

Filamente von diesen Herstellern halte ich auch für gut und nutze diese gerne, aber sie wären in der Regel nicht meine erste Wahl.

DAS FILAMENT und Azurefilm bekommen Bonuspunkte dafür, dass es europäische Hersteller sind, aber abseits von Rabattaktionen sind mir diese leider zu teuer. Ich kann dabei auch nicht sagen, dass die Qualität höher ist als von den chinesischen Herstellern.

  • Geeetech
  • Soleyin Ultra (Creality)

Geeetech und Soleyin Ultra (Creality) sind so Filamente, mit denen ich mich schwertue. Bei Geeetech haben mich einfach oft die Farben enttäuscht, welche in der Praxis nicht so schön waren wie auf den Bildern (sehr deutliche Abweichungen). Ich habe auch ein paar schöne Geeetech-Filamente in den Fingern gehabt, aber dies ist ein Hersteller, den ich eher meide.

Soleyin Ultra hat sehr schönes und auch regelmäßig sehr günstiges Filament. Allerdings ist die Nutzung auffällig problematisch. Die Haftung am Druckbett und die Layerhaftung ist schlecht, sehr schlecht. Gerade im Multifarben-Druck mit anderem PLA kaum zu verwenden.

Hier musst du wissen, auf was du dich einlässt.

 

NAS mit Unraid und 10 Gbit LAN! Die LincStation N2 im Test

LincPlus bietet einige sehr exotische und spannende NAS-Systeme an, dies sowohl aus Sicht der Hardware wie auch bei der Software.

So setzt die neue LincStation N2 auf 6 SSD-Bays, den Intel N100 Prozessor und 10 Gbit LAN. Dies ist eine sehr exotische und interessante Kombination!

Noch spannender wird es, wenn wir uns die Software-Seite ansehen. Denn LincPlus setzt hier nicht auf eine Eigenentwicklung, sondern auf Unraid, welches hier inklusive Lizenz beiliegt.

Unraid ist ein kommerzielles und anerkanntes Server/NAS-Betriebssystem.

Wollen wir uns einmal die LincStation N2 im Test ansehen!

 

LincStation N2: 6-Bay-SSD-NAS

Die LincStation N2 fällt schon auf den ersten Blick durch ihr eher ungewöhnliches Gehäusedesign für ein 6-Bay-NAS auf. Der Grund dafür ist simpel: Das Gerät setzt vollständig auf SSDs.

Auf der Unterseite finden sich insgesamt vier NVMe-Steckplätze, während an der Vorderseite zwei 2,5-Zoll-SATA-Einschübe untergebracht sind. Letztere liegen geschützt hinter einer kleinen Frontabdeckung und lassen sich dank Hot-Swap-Schlitten bequem im laufenden Betrieb wechseln. Sowohl die Verarbeitung der Einschübe als auch des gesamten Gehäuses wirkt sehr hochwertig.

Ja, es wäre natürlich möglich, 2,5 Zoll HDDs in dem NAS zu nutzen, aber ich denke, dieses ist klar auf SSDs ausgelegt.

LincPlus hat hier auch nicht einfach ein Standardgehäuse zweckentfremdet, sondern klar ein eigenes und einzigartiges NAS designt.

Das Gerät kombiniert gebürstetes Metall mit Kunststoffelementen und macht dadurch einen modernen und edlen Eindruck.

Anschlussseitig bietet die LincStation N2 folgende Ports:

  • 1× USB-C 3.1 (10 Gbit/s, unter der Frontabdeckung)
  • 1× USB-A 3.2 (10 Gbit)
  • 1× HDMI 2.0
  • 2× USB-A 2.0
  • 1× 3,5-mm-Audioausgang
  • 1× 10-Gbit-LAN
  • 1× DC-Stromanschluss (12 V / 5 A)

Für ein NAS ist die Anschlussvielfalt sehr ordentlich, vor allem für ein Modell mit dem Intel N100! Besonders der 10 Gbit LAN-Port überrascht mich etwas in dieser Klasse NAS.

Neben den üblichen USB-Ports ist auch ein HDMI-Ausgang vorhanden. Dieser spielt im normalen Betrieb keine Rolle, ermöglicht aber bei Bedarf die Installation eines alternativen Betriebssystems.

Ein weiterer USB-A-Port befindet sich gut verborgen hinter den Abdeckungen der NVMe-Slots. Dort steckt ein kleiner vorinstallierter USB-Stick, auf dem das Betriebssystem des NAS untergebracht ist.

 

Intel N100

Im N2 ist der Intel N100 Prozessor verbaut. Der N100 ist ein besonderer Chip. Dieser ist ultra sparsam, wir haben hier lediglich eine TDP von maximal 6 W! Dies ist extrem wenig.

Im Gegenzug ist der N100 aber auch, vorsichtig gesagt, nicht der schnellste Prozessor. In einem Desktop-PC würde ich diesen meiden.

Allerdings in einem kleinen Home-Server-System macht der N100 absolut Sinn und ist hier auch sehr beliebt.

Ungewöhnlich ist hier allerdings die Kombination mit 4× NVMe-SSD-Slots und dem 10 Gbit LAN-Port.

 

Mit Unraid

Bei DIY-NAS-Systemen ist die Frage nach dem Betriebssystem immer eine große Sache. Gerade wenn du auf eine einfache Nutzung und schicke Benutzeroberfläche Wert legst, gibt es hier gar nicht so viele Optionen.

Systeme wie TrueNAS sind zwar sehr professionell und sicher, aber von der Benutzererfahrung und dem Funktionsumfang Synology und QNAPs Betriebssystemen massiv unterlegen.

Was hat hier LincPlus gemacht? Diese haben einfach Unraid auf der LincStation N2 vorinstalliert und mit einer entsprechenden Lizenz ausgestattet.

Unraid ist ein „universelles“ Server/NAS-Betriebssystem, welches etwas einfacher zu nutzen ist als TrueNAS und vor allem etwas flexibler ist, was die Speicherkonfigurationen angeht.

So kommt Unraid deutlich besser mit dem Mischen von verschiedenen SSDs mit unterschiedlichen Kapazitäten klar als TrueNAS. Ich mag Unraid lieber als TrueNAS, genau aus diesem Grund.

Allerdings hat auch Unraid seine Tücken und benötigt etwas Eingewöhnung, um alle Optionen und Möglichkeiten zu finden. So erlaubt Unraid auch beispielsweise ZFS-Speicherpools, dies aber etwas versteckt.

Was den Funktionsumfang „out of the Box“ angeht, würde ich Unraid auch als sehr übersichtlich bezeichnen. Du kannst Speicherpools erstellen und Netzwerkfreigaben anlegen, das war’s.

Allerdings erlaubt Unraid auch das recht einfache Installieren von Docker-Containern und das Erstellen von VMs.

Vor allem über Docker lässt sich Unraid gut erweitern, beispielsweise um Foto-Verwaltungs-Anwendungen wie Immich. Es gibt hier einen entsprechenden App Store mit tonnenweise Erweiterungen, welche allerdings meist auf Docker-Containern basieren.

Ich mag Unraid sehr, allerdings bist du ein kompletter Einsteiger, ist Unraid schon ein „Brocken“. Es ist leichter als TrueNAS, aber doch ein gutes Stück komplizierter als die Systeme von Synology, QNAP oder auch UGREEN.

Im Gegenzug ist Unraid flexibler und du kannst mit längeren Software-Updates rechnen.

 

Unraid-Lizenz

Mit im Lieferumfang der LincStation ist eine Karte mit einem Code, den du freirubbeln musst.

Die hier enthaltene Lizenz ist die Unraid Starter Lizenz, welche 6 Speichergeräte unterstützt und 1 Jahr Updates mitbringt.

Letzteres ist wichtig! Grundsätzlich ist die Lizenz „dauerhaft“, aber du bekommst nur für 1 Jahr Updates. Willst du danach weiter Updates, musst du 36 $ pro Jahr zahlen.

 

RAID bei der LincStation

Wenn es um NAS-Systeme geht, stellt sich immer die Frage nach der Datensicherheit. Du willst ja nicht, dass all deine Daten bei einem Laufwerksausfall verloren gehen.

RAID ist hier das Stichwort. Die LincStation N2 nutzt, wie es bei NAS-Systemen üblich ist, Software-RAID.

Das NAS stellt die Laufwerke einfach an das Betriebssystem durch, welches diese dann verwaltet.

Bei Unraid hast du hier mehrere Möglichkeiten. Von Haus aus nutzt Unraid eine spezielle Art des „RAIDs“. Dieses erlaubt eine größere Flexibilität als bei einem klassischen RAID.

Du kannst bei Unraid problemlos Laufwerke mit unterschiedlichen Kapazitäten mischen, aber dennoch weitestgehend die volle Kapazität nutzen.

So wird das größte Laufwerk, das du verbaust, als Parity genutzt, alle anderen Laufwerke, egal wie groß oder klein, stehen dir mit voller Kapazität zur Verfügung. Fällt ein Laufwerk aus, kein Problem, dank des Parity-Laufwerks bleiben alle Daten erhalten.

Dabei werden die Daten nacheinander auf die „Datenlaufwerke“ geschrieben und nicht aufgeteilt, wie es bei anderen RAID-Systemen üblich ist.

Dies hat Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist Flexibilität. Du kannst SSDs mit beliebiger Kapazität effizient mischen. Der Nachteil ist aber die Geschwindigkeit, welche hier deutlich niedriger sein kann als bei einem ZFS-„Raid“.

 

ZFS-Raid

Allerdings unterstützt Unraid in den aktuellen Versionen auch ZFS-Raids.

ZFS ist das so ziemlich sicherste Dateisystem, gerade wenn du es in einem RAID-Verbund nutzt. Dabei ist ZFS auch sehr schnell!

Allerdings hat ZFS auch Nachteile, beispielsweise das Mischen von Laufwerken mit unterschiedlicher Kapazität oder das nachträgliche Erweitern eines Pools ist nur bedingt möglich, wenn überhaupt.

Allerdings ist das ein schöner Punkt an Unraid: Du hast die Flexibilität. Du kannst ZFS nutzen oder du kannst das interne Array-System von Unraid verwenden.

Wichtig!

 

10 Gbit LAN-Port

Ein Highlight der N2 ist der 10 Gbit LAN-Port. Hinter diesem steckt ein Aquantia AQC113C Chipsatz, welcher intern mit PCIe 3.0 x2 angebunden ist.

Entsprechend sollten wir von diesem auch die volle 10 Gbit Geschwindigkeit erhalten können.

 

Performance

Dank des 10 Gbit LAN-Ports ist die LincStation N2 grundsätzlich zu sehr hohen Datenraten in der Lage. Allerdings gibt es in der Praxis doch ein paar Flaschenhälse.

So ist das normale Unraid-Array-System nicht unbedingt auf Geschwindigkeit ausgelegt. Willst du die maximale Geschwindigkeit, musst du einen NVMe-SSD-ZFS-Pool erstellen.

Aber auch da haben wir ein Problem. Die NVMe-SSDs sind beim N2 mit PCIe 3.0 x1 angebunden.

  • PCIe 3.0 x1 = maximal 985 MB/s (theoretisch)

Praktisch kannst du mit rund 850 MB/s intern bei jeder der NVMe-SSDs rechnen.

Ein weiterer Punkt ist natürlich der Intel N100 und ob dieser die Leistung limitiert.

Testsetup:

  • 10 Gbit Anbindung
  • SMB
  • ZFS Raid Z1 aus 4× 2 TB NVMe-SSDs

CrystalDiskMark konnte unter optimalen Bedingungen 1185 MB/s lesend und 942 MB/s schreibend erreichen. Dies allerdings nur bei mehreren parallelen Zugriffen. Hier sind wir so ziemlich am Limit der 10 Gbit Verbindung.

In der Praxis fallen die Geschwindigkeiten aber etwas niedriger aus, wenn du einfach mit dem Windows Explorer Daten hin und her kopierst.

Hier kannst du lesend wie auch schreibend ± 750–850 MB/s praktisch erwarten.

Nicht ganz perfekte 10 Gbit Geschwindigkeit, aber deutlich über 5 Gbit, was in dieser Preisklasse nicht übel ist.

Zwar ist der Intel N100 alles andere als schnell, allerdings reicht dieser für ein paar Docker Container aller PiHole, Home Assistant usw. aus. Selbiges gilt für die 16 GB RAM.

 

Lautstärke

Die LincStation N2 besitzt einen kleinen Lüfter, ansonsten haben wir hier in der Regel nichts, was Lärm erzeugt, außer du nutzt 2,5 Zoll HDDs.

Dieser Lüfter kann hörbar sein, ist aber praktisch 99,9 % der Zeit komplett ausgeschaltet oder nicht hörbar. Stresst du den N100 über längere Zeit, kann dieser hochdrehen, aber in der Regel ist die LincStation N2 komplett silent und wohnzimmertauglich.

 

Stromverbrauch

Mit 4× NVMe-SSDs und 2× SATA-SSDs wie auch einer 10 Gbit LAN-Verbindung benötigt die LincStation N2 ca. 13–17 W im Normalbetrieb.

Unter Last sehen wir Spitzen von knapp über 20 W. Dies ist ein erwartungsgemäß niedriger Verbrauch bei einem SSD-only-NAS.

Theoretisch wäre sicherlich noch ein etwas niedrigerer Verbrauch bei solch einem NAS denkbar, aber allein der 10 Gbit Chipsatz wird etwas mehr Strom benötigen als bei einem 2,5 Gbit NAS.

 

Fazit

Die LincStation N2 ist ein NAS, das bewusst aus der Reihe tanzt, und genau das macht sie so spannend. Du bekommst hier ein konsequent auf SSDs ausgelegtes 6-Bay-NAS mit Intel N100, 10-Gbit-LAN und Unraid inklusive Lizenz. Diese Kombination ist in dieser Klasse alles andere als gewöhnlich und richtet sich klar an Enthusiasten und ambitionierte Home-Server-Nutzer.

Hardwareseitig überzeugt das System mit einem hochwertigen, eigenständigen Design, sehr guter Verarbeitung und einer für den sparsamen N100 überraschend starken Ausstattung. 10 Gbit LAN, vier NVMe-Slots und zwei SATA-Bays sind eine Ansage, auch wenn die PCIe-Anbindung der NVMe-SSDs und der Prozessor selbst die absolute Maximalleistung begrenzen.

In der Praxis erreichst du dennoch sehr ordentliche Transferraten (750–850 MB/s), die klar über typischen Consumer-NAS-Systemen liegen.

Der größte Pluspunkt ist aber die Software: Unraid passt hervorragend zur LincStation N2. Die Flexibilität bei der Laufwerkswahl, Docker-Support, VM-Möglichkeiten und die Option, zwischen klassischem Unraid-Array und ZFS zu wählen, machen das System extrem vielseitig. Du solltest dir aber bewusst sein, dass Unraid keine typische „Plug-and-Play“-NAS-Oberfläche à la Synology ist. Eine gewisse Lernkurve gehört zu Unraid dazu. Die jährlichen Update-Kosten nach dem ersten Jahr solltest du ebenfalls einkalkulieren.

Positiv fallen zudem die sehr geringe Lautstärke und der niedrige Stromverbrauch auf. Ein nahezu lautloses, SSD-only-NAS mit 10 Gbit Anbindung und unter 20 Watt Last ist absolut wohnzimmertauglich und im Dauerbetrieb angenehm günstig.

LincStation N2 6-Bay NAS-Server - Intel N100 Quad-Core, 16GB LPDDR5,...

Pro

  • Hochwertiges, eigenständiges Design mit sehr guter Verarbeitung
  • 10 Gbit LAN-Port für hohe Transfergeschwindigkeiten (750–850 MB/s praktisch)
  • Flexible Speicherkonfiguration: 4× NVMe + 2× SATA-Slots
  • Unraid vorinstalliert mit Lizenz (1 Jahr Updates inklusive)
  • Sehr niedriger Stromverbrauch (13–17 W, unter Last ~20 W)
  • Nahezu lautlos im Normalbetrieb (99,9 % der Zeit silent)
  • Sparsamer Intel N100 Prozessor (nur 6 W TDP)
  • Große Flexibilität durch Unraid: Docker-Support, VMs, Wahl zwischen Unraid-Array und ZFS
  • Hot-Swap für 2,5-Zoll-SATA-SSDs
  • Wohnzimmertauglich durch geringe Lautstärke und kompakte Bauweise

Kontra

  • Unraid hat eine Lernkurve
  • NVMe-SSDs nur mit PCIe 3.0 x1 angebunden (maximal ~850 MB/s pro SSD)
  • Intel N100 limitiert bei sehr anspruchsvollen Aufgaben die Leistung
  • Update-Kosten nach dem ersten Jahr (36 $ pro Jahr)

Unterm Strich ist die LincStation N2 kein NAS für Einsteiger, sondern für Nutzer, die wissen, was sie wollen: ein leises, sparsames, schnelles und extrem flexibles SSD-NAS.

Digitaler Bilderrahmen Test: Eptusmey mit Uhale-Software punktet ohne Abo

Wir haben uns schon einige digitale Bilderrahmen im Test angesehen. Es gibt hier sehr viele Modelle, die „OK“ sind, aber wenige, die wirklich richtig gut sind.

Meist ist nicht die Hardware das Problem, sondern eher die Software, die teils künstlich beschnitten wird, um Abos und Zusatzdienste zu verkaufen.

Der Hersteller Eptusmey bietet nun einen günstigen digitalen Bilderrahmen an, welcher unter anderem mit dem Verzicht auf Abo-Gebühren wirbt.

Klingt doch interessant! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Software des Eptusmey Bilderrahmens gelungen? Was ist mit der Bildqualität?

Finden wir all das im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Eptusmey für das Zur-Verfügung-Stellen des Bilderrahmens für diesen Test.

 

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen im Test

Grundsätzlich scheint der Eptusmey 10,1 Zoll WLAN Digitale Bilderrahmen auf eine gute Preis-Leistung optimiert zu sein.

So ist die Verpackung recht einfach gehalten. Beispielsweise die „größeren“ Modelle von Arzopa machen hier doch etwas mehr her.

Dabei ist das generelle Design des Eptusmey Bilderrahmens Geschmackssache. Wir haben hier ein 10,1 Zoll Display, welches bilderrahmentypisch über recht dicke Rahmen verfügt. So haben wir einen weißen inneren Rahmen, wie aber auch einen äußeren Rahmen aus Holz.

Ich denke, letzterer ist etwas Geschmackssache. Einerseits ist die Nutzung von Holz ein schöner Touch, aber auf der anderen Seite ist dieser recht einfach gearbeitet.

Der Bilderrahmen kann horizontal oder vertikal aufgestellt werden. Hierfür gibt es einen einfachen Standfuß.

 

Software / App

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen nutzt keine eigene Software, sondern das Uhale-System. Uhale scheint eine Alternative zu Frameo zu sein, also ein „Betriebssystem“ für digitale Bilderrahmen, welches von mehreren Herstellern genutzt wird.

Dabei basiert auch Uhale auf Android, wo aber alle Funktionalität abseits der des digitalen Bilderrahmens deaktiviert wurde.

Um Bilder auf den Bilderrahmen zu übertragen, benötigst du die Uhale-App. Diese ist sehr übersichtlich gestaltet und schnell erklärt.

Über die App kannst du die Basis-Einstellungen des Bilderrahmens verwalten, wie z. B. die Übergangszeit für die Bilder, den Diashow-Effekt, Schlafmodus usw.

Ebenfalls kannst du über die App natürlich Bilder auf den Eptusmey Bilderrahmen übertragen. Du kannst hier beliebig viele Bilder und Videos auswählen, die dann übertragen werden.

 

 

Weltweite Übertragung

Um die App mit dem Bilderrahmen zu verknüpfen, musst du einen Code in der App eingeben oder einen QR-Code scannen.

Ist dies gemacht, kannst du von der ganzen Welt aus Bilder auf den Rahmen übertragen.

Der Bilderrahmen verfügt über 32 GB Speicher, was für Tausende Fotos ausreicht.

 

Bilderverwaltung nur am Rahmen

Leider etwas, was du nicht über die Uhale-App machen kannst, ist das Verwalten der Bilder auf dem Bilderrahmen.

Du kannst lediglich neue Bilder übertragen, aber nicht sehen, welche Bilder auf dem Rahmen sind. Entsprechend kannst du diese auch nicht löschen oder verwalten.

Dies geht nur am Bilderrahmen selbst. Dort kannst du auch Bilder in Alben sortieren.

 

Speicherkarte und USB-Stick

Neben der Übertragung via App kannst du auch USB-Sticks und SD-Karten an den Eptusmey Bilderrahmen anschließen und darüber Bilder wiedergeben.

 

Erfreulich gute Bildqualität

Die technischen Daten des Eptusmey sehen auf den ersten Blick „unspektakulär“ aus. Wir haben ein 10,1 Zoll Touch-Display mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln.

1280 x 800 Pixel mag auf den ersten Blick weniger gut wirken, nicht mal Full HD. Aber wir haben eine Pixeldichte von 149 ppi.

Zum Vergleich: Ein 50 Zoll 4K Fernseher hat eine Pixeldichte von nur 88 ppi.

Aus einer normalen Blickdistanz bei solch einem Bilderrahmen ist der Eptusmey Digitale Bilderrahmen mehr als ausreichend scharf!

Auch allgemein ist die Bildqualität gut. Die Blickwinkel sind dank IPS-Panel stark, die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend und auch der generelle Bildeindruck ist stimmig. Es ist vielleicht etwas kühl abgestimmt und im Detail können wir schon sehen, dass dies nicht ein absolutes Premium-Panel ist.

Allerdings bewegen wir uns hier in der 100-€-Klasse und da ist dies eins der klar besseren Displays, die ich bisher gesehen habe!

 

Stromverbrauch und Schlafmodus

Der Stromverbrauch des Eptusmey schwankt etwas, auch im Zusammenhang mit der eingestellten Helligkeit. Hier ein paar Referenzwerte:

  • 100 % – 4,9 W
    • 50 % – 2,8 W

Dieser Stromverbrauch ist ok. Allerdings kannst du diesen über den Schlaf-/Nachtmodus senken.

So kannst du eine von-bis-Uhrzeit einstellen, in welcher das Display abgeschaltet wird. In diesem Modus sinkt der Stromverbrauch auf ca. 1 W.

 

Fazit

Der Eptusmey digitale Bilderrahmen zählt zu den besseren Modellen, die ich bisher im Test hatte, gemeinsam mit den Arzopa-Modellen.

Dies liegt vor allem an der Software. Hier musst du etwas vorsichtig sein, denn Eptusmey bietet Modelle mit der Frameo-Software und der Uhale-Software an.

So würde ich die Uhale-Software ganz klar der Frameo-Software vorziehen! Die Uhale-Software ist übersichtlich, stabil und auf das Wesentliche reduziert, auch wenn die Bildverwaltung über die App leider nicht möglich ist und direkt am Rahmen erfolgen muss.

Die Verarbeitung ist insgesamt solide, auch wenn der Holzrahmen eher schlicht ausfällt und Geschmackssache bleibt. Dafür überzeugt der Rahmen mit einer flexiblen Aufstellung, ausreichend Anschlüssen für USB-Sticks und SD-Karten sowie einem großzügigen internen Speicher von 32 GB.

Besonders erfreulich ist die Bildqualität: Trotz der auf dem Papier unspektakulären Auflösung liefert das IPS-Display einen scharfen, hellen und blickwinkelstabilen Bildeindruck, der im Alltag vollkommen überzeugt und sich in dieser Preisklasse klar positiv abhebt.

Eptusmey Digitaler Bilderrahmen WLAN 10.1 Zoll Eichenholz...
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  • 【Hochwertiger 10,1" FHD IPS Touchscreen】Das Herzstück...
  • 【Multifunktionaler Digitaler Bilderrahmen】Der digitale...
  • 【Einfache Einrichtung und Teilen】Mit der Uhale-App auf Ihrem...

Unterm Strich bietet der Eptusmey digitale Bilderrahmen ein sehr stimmiges Gesamtpaket mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Kleine Software-Einschränkungen verhindern zwar den ganz großen Wurf, dennoch ist er eine klare Empfehlung für alle, die einen unkomplizierten, gut aussehenden und abonnementfreien digitalen Bilderrahmen suchen.

15x Lithium AA Akkus im Vergleich, welcher hat die höchste Kapazität?

Wir hatten uns in der letzten Zeit einige auf Lithium basierte AA Akkus im Test angesehen. Nun möchte ich diese Tests etwas vereinigen in einem großen Vergleich.

In diesem schauen wir uns 15 Lithium basierte AA Akkus an. Welcher Lithium AA Akku bietet die beste Kapazität und wer die beste Preis/Leistung?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Lithium AA Akkus im Vergleich

Folgende Lithium AA Akkus schicke ich in den Test:

ANSMANN Premium Rechargeable AA
BATZONE Lithium AA Akku 36000 mWh
Delyeepow USB-C AA Akkus
Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus
EBL Lithium AA 3600 mWh
EBL Lithium Akku AA USB
EBL Lithium Akkus 3000 mWh
Hixon AA Akkus 3500 mWh Blau
Hixon AA Akkus 3500 mWh Rot
Linogy 3600 mWh
MAOMAOCON 3000 mWh
UseNiy 3600 mWh
XTAR AA Lithium 4150mWh/2500mAh
Zepath AA Akkus mit 3000 mWh

Der Markt für Lithium AA Akkus wird derzeit primär von chinesischen Herstellern dominiert. Unsere klassischen Anbieter wie Eneloop, Varta bieten solche Akkus derzeit nicht an.

Dabei ist auffällig, dass einige Anbieter auf den ersten Blick sehr ähnliche Modelle anbieten. Es ist hier zu erwarten, dass es nur eine Handvoll großer chinesischer Fertiger gibt, welche diese Art von Akkus anbieten.

Marken wie Zepath, BATZONE oder UseNiy werden die Akkus hier nur zukaufen. Das heißt nicht, dass diese 1 zu 1 identisch sein müssen, aber es gibt schon gewisse Parallelen.

Wichtig, in diesem Test finden sich 3 Akkus, die etwas „anders“ sind: „Delyeepow USB-C AA Akkus“, „EBL Lithium Akku AA USB“ und „ANSMANN Premium Rechargeable AA“.

Diese Akkus verfügen über integrierte USB Ladeports, benötigen also kein gesondertes Ladegerät.

 

Vorteile und Nachteile von Lithium AA Akkus

Lithium AA Akkus haben nicht nur Vorteile gegenüber typischen NiMH Akkus. In manchen Situationen können NiMH Akkus weiterhin die bessere Wahl sein.

Vorteile von Lithium AA Akkus

  • Schutz gegen das zu tiefe Entladen
  • Höhere Spannung = Kompatibel mit allen Geräten
  • Schnelleres Laden
  • Höhere maximale Ausgangsleistung

Nachteile von Lithium AA Akkus

  • Höherer Preis
  • Komplexere Technik
  • Kapazität schlechter oder im besten Fall ähnlich zu guten NiMH Akkus

Erwartest du von Lithium AA Akkus eine generell höhere Kapazität verglichen mit NiMH Akkus, dann wirst du enttäuscht! Dies ist nicht generell der Fall.

Die Stärke von Lithium Akkus ist eher die höhere Spannung und der Schutz gegen das Tiefentladen.

 

Kapazitätsangaben bei AA Akkus: mAh vs. mWh

Die Kapazität von Akkus, insbesondere im AA-Format, wird häufig in unterschiedlichen Einheiten angegeben: mAh meist bei NiMH Akkus und mWh meist bei Lithium Akkus. Diese Einheiten unterscheiden sich in ihrer Aussagekraft.

mAh: Diese Einheit beschreibt die Ladungsmenge, die ein Akku speichern kann. Sie gibt an, wie lange ein Akku einen bestimmten Strom liefern kann. Die Spannung des Akkus bleibt dabei unberücksichtigt.

mWh: Diese Einheit beschreibt die Energie, die ein Akku speichern kann. Sie berechnet sich aus der Ladungsmenge (mAh) und der Nennspannung des Akkus.

Relevanz bei unterschiedlichen Akku-Technologien:

NiMH-Akkus: Haben eine typische Nennspannung von 1,2 V.

Lithium-basierte AA-Akkus: Haben eine typische Nennspannung von 1,5 V.

Aufgrund der höheren Spannung liefern Lithium-basierte Akkus bei gleicher mAh-Angabe eine höhere Energiemenge als NiMH-Akkus. Die mWh-Angabe ist daher aussagekräftiger, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Akku-Technologien zu vergleichen. Ein NiMH-Akku mit 2900 mAh hat eine Energie von etwa 3500 mWh (2900 mAh × 1,2 V ≈ 3500 mWh). Ein Lithium-Akku mit dem gleichen mAh-Wert hätte dementsprechend mehr mWh.

 

Wie getestet?

Als Messgerät für diesen Test kam das Skyrc MC3000 Messgerät zum Einsatz. Ich habe jeweils 4 Akkus aus dem Set getestet, bei den jeweiligen Laststufen. So bilde ich etwas besser die üblichen Serienschwankungen ab.

 

Messwerte

Kommen wir zu den Messwerten.

Wir haben einen Sieger! Tatsächlich schneidet der Akku, der mit der höchsten Kapazität wirbt, auch am besten ab.

Platz 1 geht an den XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh. Dieser bot im Test konstant die beste nutzbare Kapazität mit 3420 mWh „echter“ Kapazität.

Platz 2 geht an die Hixon AA Akkus 3500 mWh „Blau“, wenn wir die mWh Messung betrachten.

Ab dann haben wir praktisch 3 Modelle gleichauf: Zepath, BATZONE, UseNiy. Es ist davon auszugehen, dass diese Modelle identisch sind oder zumindest die gleichen Akkuzellen nutzen.

Am unteren Ende der Tabelle finden wir die Akkus mit integriertem USB Port.

 

Spannungsverhalten

Bei Lithium AA Akkus gibt es drei Typen, was die Spannung angeht:

  • Konstante 1,5 V
  • Konstante 1,5 V mit Absenkung auf 1,2 V
  • Schwankende Spannung (wie normale Batterien)

Lithium AA Batterien besitzen immer integrierte Spannungswandler. Die Lithium Zelle im Inneren hat eine Spannung von 3,7 V, diese muss entsprechend auf ± 1,5 V abgesenkt werden.

Einige Lithium AA Akkus bieten eine konstante Spannung von 1,5 V. Das hat den Vorteil, dass die Akkus sich wie „immer frische Batterien“ verhalten. Also Taschenlampen oder Lichter haben immer die volle Helligkeit usw. Dies hat aber den Nachteil, dass du den Akkustand nicht erkennen kannst. Zudem kann dies auch zu niedrigeren Laufzeiten bei LEDs führen, da diese konstant die maximale Helligkeit haben und sich nicht mit abnehmendem Akkustand dimmen.

Einige Akkus senken diese konstanten 1,5 V am Ende auf 1,1 V ab, um eine „niedrige“ Akkustands-Meldung auszulösen.

Andere Akkus simulieren hingegen ein konstantes Sinken der Spannung, ähnlich wie bei Batterien.

ANSMANN Premium Rechargeable AA Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
BATZONE Lithium AA Akku 36000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Delyeepow USB-C AA Akkus  Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus Abfallende Spannung
EBL Lithium AA 3600 mWh Abfallende Spannung
EBL Lithium Akku AA USB Konstant 1,5 V
EBL Lithium Akkus 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Hixon AA Akkus 3500 mWh Blau Konstant 1,5 V
Hixon AA Akkus 3500 mWh Rot Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Linogy 3600 mWh Abfallende Spannung
MAOMAOCON 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
UseNiy 3600 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
XTAR AA Lithium 4150mWh/2500mAh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Zepath AA Akkus mit 3000 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V
Zepath AA Akkus mit 3600 mWh Konstant 1,5 V mit Absenkung auf 1,1 V

Welches Spannungsverhalten nun für dich das beste ist, kann ich nicht pauschal sagen. Dies hängt doch sehr vom Anwendungsfall ab.

 

Fazit: Welcher ist der beste Lithium AA Akku?

Unterm Strich ist der XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh“ der beste AA Lithium Akku, den du derzeit kaufen kannst.

Dieser bietet die höchste Kapazität und verhält sich in der Praxis absolut problemlos. Der Akku bietet eine konstante Leistung von 1,5 V und wirkt auch generell sehr hochwertig.

Allerdings ist der XTAR AA Lithium 4150 mWh/2500 mAh auch das teuerste Modell im Vergleich. Du zahlst hier mindestens 4 € pro Akku.

Aus Sicht der Preis/Leistung empfehlen sich da die Modelle von Zepath, BATZONE und UseNiy. Diese 3 Akkus sind ± identisch. Hier musst du schauen, welche der drei du am günstigsten bekommst.

Allerdings haben auch diese 3 eine konstante Spannung von 1,5 V. Suchst du einen Akku, der den Spannungsverlauf einer herkömmlichen Batterie simuliert, dann schau dir die EBL Lithium AA 3600 mWh oder Dracutum 3600 mWh Lithium Akkus an, je nachdem welcher günstiger ist.

 

Shelly Plug S Gen3 Review: Die smarte Steckdose ohne Cloud-Zwang ideal für Balkonkraftwerke!

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Shelly ist einer meiner Lieblingshersteller im Smart-Home-Bereich. Diese bieten solide Produkte zu fairen Preisen mit großem Funktionsumfang und hoher Kompatibilität an.

Sicherlich das „Brot und Butter“-Modell in Shellys Lineup ist der „Plug“. Der Plug ist ein smarter Zwischenstecker, der mittlerweile in der 3. Generation ist.

Dieser erlaubt neben dem Ein-/Ausschalten der angeschlossenen Geräte auch das Messen des Stromverbrauchs oder der Einspeisung bei Solaranlagen!

Dabei bietet dieser eine tolle Kompatibilität zu Drittanbietersystemen, wie z. B. Smartthings, dem Home Assistant und jetzt in der 3. Generation auch zum Matter-Standard.

Wollen wir uns den Shelly Plug S Gen3 in einem kurzen Test ansehen!

 

Der Shelly Plug S Gen3 im Test

Der Shelly Plug S Gen3 ist ein sehr kompakter Zwischenstecker. Viel kleiner ist es kaum möglich, solch einen zu bauen. Entsprechend stört dieser in Mehrfachsteckdosen auch nicht den Nachbarn, fast im Gegenteil.

Dabei setzt dieser auf einen weißen Kunststoff mit einem kleinen durchsichtigen Kunststoffteil am oberen Rand. Unter diesem ist eine Status-LED angebracht, welche in unterschiedlichen Farben leuchten kann.

Ansonsten finden wir am Plug S Gen3 nur noch eine Taste, welche das manuelle Schalten an der Steckdose erlaubt.

 

WLAN und Bluetooth

Der Shelly Plug S Gen3 unterstützt WLAN und Bluetooth. Bluetooth wird dabei primär für eine einfachere Koppelung mit dem Smartphone und WLAN-Einrichtung genutzt.

Bluetooth kann hier aber auch für die Verbindung zu Shelly-Bluetooth-Geräten genutzt werden.

 

Volle Flexibilität (kein Cloud-Zwang)

Ein großes Highlight an Shelly-Produkten ist deren Flexibilität. Du möchtest die Shelly App nicht nutzen? Kein Problem! Du kannst den Shelly Plug S Gen3 auch einfach über einen PC einrichten.

So erstellt der Shelly Plug S Gen3 einen WLAN-Access-Point, in den du dich für die Einrichtung einklinken kannst.

Auch nach der Einrichtung präsentiert der Plug S Gen3 eine vollständige und Cloud-unabhängige WebUI.

Entsprechend sollte der Shelly Plug S Gen3 auch voll funktionsfähig bleiben, sollte der Hersteller mal den Support einstellen.

Du kannst diesen aber auch wie ein klassisches Smart-Home-Produkt nutzen und mit der Shelly App und Cloud verbinden.

 

Die Shelly App

Shelly hat seine Smart-Home-App ein gutes Stück anders aufgebaut als die typischen 0815-Smart-Home-Apps anderer Hersteller.

An sich immer eine Sache, die ich begrüße, aber ich bin kein großer Fan der Shelly App. Aus persönlicher Sicht finde ich diese einfach unübersichtlich und etwas kompliziert.

Klar, die App macht, was du möchtest, aber suchst du ein „möglichst einfaches“ Smart-Home-Erlebnis, bist du bei Herstellern mit der Tuya-Smart-Life-Plattform oder Switchbot besser dran.

So ist die Shelly App sehr verschachtelt und einfach etwas unübersichtlich, gerade wenn du neu in dieser bist. Auch die Steuerung der Produkte selbst über die App ist „komplizierter“.

Dies liegt aber auch daran, dass die Shelly-Produkte einen sehr großen Funktionsumfang haben und es einfach sehr viele Einstellungsmöglichkeiten gibt. So gibt es hier um einiges mehr erweiterte Optionen als bei 0815-Smart-Home-Steckdosen.

Du kannst beispielsweise selbst Skripte schreiben, die auf dem Plug S Gen3 laufen, Dienste wie MQTT oder Websocket nutzen usw.

Natürlich kannst du auch als Smart-Home-Einsteiger Shelly-Produkte und die Shelly App verwenden, aber die Lernkurve ist hier klar etwas höher als bei den 0815-Anbietern.

 

Maximal 2500 W

Eine Beschränkung, vermutlich auch aufgrund der kompakten Abmessungen, ist die auf eine maximale Leistung von 2500 W bzw. 12 A.

 

Vollwertige WebUI

Wie angesprochen, kannst du auf die Shelly App verzichten und komplett alle Werte und Daten über die WebUI einsehen, welche auch Internet-/Cloud-unabhängig arbeitet. Dafür musst du einfach die IP-Adresse des Produktes in deinem Webbrowser eingeben und du landest auf der WebUI.

Hier siehst du Live-Verbrauchswerte, einen Zähler, alle Optionen und kannst natürlich auch die Steckdose steuern. Es ist auch möglich, auf der Smart-Steckdose direkt einen Internet-unabhängigen Timer zu hinterlegen.

Mir gefällt die WebUI generell sehr gut! Vor allem, dass wir hier nicht zwingend auf eine Cloud angewiesen sind.

 

Als Repeater nutzbar

Spannenderweise kannst du auf Wunsch den Shelly Plus Plug S Gen 3 als WLAN-Repeater nutzen!

Die WLAN-Steckdose kann also parallel mit deinem WLAN verbunden sein und ein eigenes WLAN mit von dir wählbarer SSID und Passwort aussenden!

Wild! Solch eine Funktion habe ich bei einer WLAN-Steckdose noch nie gesehen, außer bei Shelly-Produkten.

Allerdings sei natürlich dazu gesagt, dass die Geschwindigkeit „überschaubar“ ist. Wir kommen hier praktisch auf ca. 10 Mbit Up/Download im WLAN-N-Standard.

Dies ist aber ein nettes Feature, um beispielsweise mehrere WLAN-Steckdosen „hintereinander“ zu schalten, falls das Signal etwas dünn wird. So kannst du ein kleines „IoT-WLAN-Netz“ aufbauen.

 

MQTT und HomeAssistant

Der Shelly Plus Plug S Gen 3 unterstützt sehr viele Drittanbietersysteme, so auch MQTT und den HomeAssistant. Gerade die HomeAssistant-Anbindung ist sehr gut!

Tipp, mehrere Smart Home Systeme mit dem Home Assistent gemeinsam steuern

In Gen 3 auch mit Matter!

Die wichtigste Neuerung der 3. Generation des Shelly Plug S ist der Matter-Support, welcher nochmals die Unterstützung für Drittanbietersysteme verbessert.

Matter ist ein universeller Smart-Home-Standard, der von vielen Unternehmen unterstützt wird. Matter erlaubt es, Produkte verschiedener Hersteller in einem System zu mixen.

Daher ist dies ein sehr wichtiger Standard, welcher auch zunehmend an Verbreitung findet.

 

Umfangreiche Verbrauchsmessung, in beide Richtungen

Die Verbrauchsmessung ist ein Highlight am Shelly Plug S Gen3! So misst dieser folgende Werte:

  • Live-Stromverbrauch in Watt
  • Spannung in Volt
  • Leistung in Ampere (mA)
  • Frequenz in Hz
  • Leistungsaufnahme gesamt in kWh
  • Einspeisung gesamt in kWh

Der Shelly Plug S Gen3 kann dir nicht nur den aktuellen Live-Stromverbrauch anzeigen, sondern auch, wie viel Strom du insgesamt schon verbraucht hast bzw. eingespeist hast.

 

Der Shelly Plug S Gen3 misst die Leistung in beide Richtungen! Dies ist ideal für beispielsweise eine zusätzliche Überwachung von Balkonkraftwerken.

Über die WebUI gibt es nur die Live-Werte bzw. den aktuellen „Zählerstand“. Über die App kannst du dir aber auch historische Werte anzeigen lassen.

 

Wie genau ist die Messung?

Aber wie genau ist die Messung des Plug S Gen3? Ich habe die Werte mit meinem gesonderten Strommessgerät (ATORCH S3) verglichen.

Wie üblich schwankt die Messgenauigkeit etwas je nach Last. Bei niedriger Last sehen wir eine etwas größere Abweichung im Bereich von 11 %, während die Abweichung bei über 300 W Last bei unter 1 % liegt.

 

Stromverbrauch

Aber wie viel Strom benötigt der Shelly Plug S Gen3 selbst?

  • Steckdose Aus: 0,71 W
  • Steckdose Ein + Status-LED: 1,18 W
  • Steckdose Ein + Status-LED aus: 0,99 W

Der Stromverbrauch des Shelly Plug S Gen3 schwankte ohne weitere Anpassungen oder den Energiesparmodus zwischen 0,71 W und 1,18 W.

Schalten wir die Status-LED aus, spart dies 0,19 W, was prozentual recht viel ist.

Dies ist generell ein normaler Stromverbrauch für eine WLAN-Steckdose.

 

Fazit zum Shelly Plug S Gen3

Gerade wenn du einen großen Wert auf Datenschutz, Kompatibilität wie auch die Strommessung legst, ist der Shelly Plug S Gen3 derzeit eine der besten Optionen auf dem Markt!

Kein anderer Hersteller hat solch eine umfangreiche Software wie Shelly, welche auf Wunsch auch komplett auf die Cloud-Anbindung verzichtet. Wenn du willst, kannst du die WLAN-Steckdose auch komplett „offline“ in deinem eigenen Netzwerk nutzen.

Angebot
Shelly Plug S Gen3 Weiß - WLAN Smarte Steckdose, Leistungsmessung,...

Pro

  • Sehr kompakte Bauform
  • Umfangreiche Verbrauchsmessung (Watt, Volt, Ampere, kWh) in beide Richtungen
  • Ideal für Balkonkraftwerke durch bidirektionale Messung
  • Matter-Support für maximale Kompatibilität
  • Kein Cloud-Zwang – vollständig offline nutzbar
  • Vollwertige WebUI ohne Internet-/Cloud-Abhängigkeit
  • Exzellente Integration in Home Assistant und MQTT
  • Kann als WLAN-Repeater genutzt werden
  • Umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und Skript-Unterstützung
  • Bluetooth für einfache Einrichtung
  • Fairer Preis für den gebotenen Funktionsumfang
  • Unabhängig vom Hersteller-Support durch Cloud-freien Betrieb

Kontra

  • Shelly App etwas verschachtelt
  • höhere Lernkurve als bei 0815-Smart-Home-Produkten
  • Maximale Leistung auf 2500 W / 12 A begrenzt
  • Messgenauigkeit bei niedriger Last mit ca. 11 % Abweichung

Dabei ist die Anbindung an Drittanbietersysteme, auch dank Matter, perfekt.

Marstek Venus E Gen 3.0 Test: AC-Batteriespeicher mit 5,12 kWh im Test, +- 1000€ für 5,12 kWh ?!

Batteriespeicher für große Solaranlagen waren und sind immer noch eine sehr teure Anschaffung. Allerdings gibt es infolge des Trends zu Balkonkraftwerken auch immer mehr Batteriespeicher zum einfachen Nachrüsten.

So verspricht der Marstek Venus E Gen 3.0 für rund 1.200 € satte 5,12 kWh, einfach zum Einstecken und Nachrüsten. Kein Elektriker erforderlich!

Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder? 5,12 kWh für 1.200 € und kein Elektriker oder Installateur benötigt.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert der Marstek Venus E Gen 3.0 Batteriespeicher wirklich so einfach und problemlos?

Finden wir das im Test heraus!

 

Der Marstek Venus E Gen 3.0 Batteriespeicher im Test

Bei dem Marstek Venus E Gen 3.0 handelt es sich um einen 480 × 153 × 624 mm großen Kasten, der aus einem Kunststoff-/Aluminium-Mix gefertigt ist.

Trotz des vergleichsweise niedrigen Preises wirkt der Batteriespeicher sehr hochwertig und massiv gebaut. Die gesamte Konstruktion macht den Anschein eines Premium-Produkts, nicht schlecht!

Auf der Front befinden sich einige Status-LEDs, die Anschlüsse sitzen an den Seiten und sind dort unter Klappen versteckt.

Theoretisch ist der Marstek Venus E Gen 3.0 IP65-wassergeschützt und könnte somit auch draußen stehen. Dies würde ich jedoch nicht empfehlen. LiFePO4-Akkus mögen es beispielsweise nicht, unter 0 Grad geladen zu werden. Auch Temperaturschwankungen steigern die Haltbarkeit sicherlich nicht.

Theoretisch kannst du den Akku aber draußen an einer Außensteckdose nutzen.
Neben dem einfachen Aufstellen ist es auch möglich, den Marstek Venus E Gen 3.0 an einer Wand zu montieren. Eine passende Halterung liegt bei.

 

Anschlüsse des Marstek Venus E Gen 3.0

Die Anschlüsse des Marstek Venus E Gen 3.0 sind an den Seiten angebracht.

Links:

  • LAN-Port
  • RS485-Port
  • Einschalter

Rechts:

  • 3-Pin-Anschluss für den Stromstecker
  • Schuko-Steckdose

 

Bis zu 2.500 W

Grundsätzlich bietet der Marstek Venus E Gen 3.0 bis zu 2.500 W Eingangs- und Ausgangsleistung. Allerdings kannst du die Ausgangsleistung auf 800 W limitieren, um das gängige Einspeisemaximum einzuhalten.

 

Wie funktioniert der Marstek Venus E Gen 3.0?

Sprechen wir zunächst darüber, wie der Marstek Venus E Gen 3.0 grundsätzlich funktioniert.
Im Kern ist der Marstek Venus E Gen 3.0 ein Akku mit 5,12 kWh, der einfach an deine Steckdose angeschlossen wird.

Dieser kann sich dort vollladen oder Energie, ähnlich wie ein Balkonkraftwerk – in dein Stromnetz einspeisen.
Sinnvoll ist das primär dann, wenn du eine Solaranlage oder ein Balkonkraftwerk hast.

So ist es möglich, den Überschuss, der ansonsten ins Netz geht, „abzufangen“ und zu speichern. Dieser kann später, wenn du sonst Strom aus dem Netz beziehen würdest, wieder abgegeben werden.

 

Zusätzliches Messgerät für volles Potenzial („Smart Meter“) erforderlich

Um das volle Potenzial des Marstek Venus E Gen 3.0 auszuschöpfen, benötigst du ein weiteres Messgerät bzw. einen zusätzlichen Zähler.

Warum?
Dieses Messgerät wird installiert, um deinen Stromverbrauch zu überwachen bzw. zu erkennen, wann du Strom einspeist.

Der Marstek Venus E Gen 3.0 selbst weiß nicht, wann deine Solaranlage gerade Strom produziert, wann es einen Überschuss gibt oder Ähnliches. Das ist auch logisch, denn der Batteriespeicher ist lediglich mit der Steckdose verbunden.

Um zu erkennen, wann ein Stromüberschuss vorhanden ist, benötigen wir einen zusätzlichen Zähler, der diese Information an den Batteriespeicher weitergibt bzw. mitteilt, wie viel Strom du gerade verbrauchst, um eine Nulleinspeisung effektiv zu ermöglichen.

Meldet der Zähler einen Überschuss, der ins Netz eingespeist würde, nimmt der Marstek Venus E Gen 3.0 entsprechend Strom auf – bis zu 2.500 W –, sodass möglichst der gesamte Energieüberschuss im Speicher landet.
Wird ein Verbrauch gemeldet, gibt der Speicher wieder Energie ab, um diesen, wenn möglich, auf 0 auszugleichen.

Unterstützte Zähler sind unter anderem:

  • Shelly Pro 3EM
  • P1-Meter
  • Shelly EM Gen3
  • Shelly Pro EM-50
  • EcoTracker

Ich nutze den everHome EcoTracker IR.

everHome EcoTracker IR Test: Stromverbrauch ohne Elektriker überwachen

 

Theoretisch auch ohne „Smart Meter“ nutzbar

Theoretisch ist der Marstek Venus E Gen 3.0 auch ohne zusätzliche Überwachung deines Stromverbrauchs durch ein Smart Meter nutzbar. Ich sage bewusst theoretisch, da Sinn und Nutzen des Batteriespeichers hier deutlich sinken.

  1. Du kannst fixe Zeiten festlegen, zu denen der Akku Energie aufnimmt bzw. abgibt. Beispielsweise: Laden jeden Tag von 10 bis 16 Uhr und Energieabgabe von 16 bis 10 Uhr.
  2. Falls du einen dynamischen Stromtarif hast, kannst du diesen hinterlegen, sodass der Akku automatisch Strom aufnimmt, wenn dieser günstig ist, und ihn abgibt, wenn er teuer ist.

Ich denke, der Marstek Venus E Gen 3.0 lohnt sich zu 98 % nur dann, wenn du eine Solaranlage und einen zusätzlichen Smart Meter hast.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut Marstek bietet der Venus E Gen 3.0 einen LiFePO4-Akku mit 100 Ah bei 51,2 V. Entsprechend ergibt sich eine Kapazität von 5,12 kWh, sehr beachtlich!

Allerdings werden immer 10 % dieser Kapazität reserviert. Der Akku entlädt sich nicht unter 10 %.

Aber welche Kapazität bietet der Marstek Venus E Gen 3.0 nun effektiv?
Um das zu testen, habe ich den Speicher vollständig geladen und anschließend mit 800 W wieder ins Netz entladen. Diesen Vorgang habe ich dreimal mitgeloggt.

Ich konnte hierbei eine recht stabile Kapazität von rund 4,9 kWh messen, die effektiv eingespeist wurden.

Das ist aus meiner Sicht ein sehr starkes Ergebnis für einen Akku, der mit 5,12 kWh wirbt und 10 % Kapazität reserviert. Unter Berücksichtigung der Wandlungsverluste lässt mich das vermuten, dass der Akku im Neuzustand sogar mehr Kapazität bietet als beworben.

Das wäre auch nicht ungewöhnlich. Aus meinen Tests mit LiFePO4-Akkus weiß ich, dass 5–10 % mehr Kapazität bei neuen Zellen als vom Hersteller angegeben durchaus normal sind.
Dazu passen auch die Messwerte hier.

 

Wie hoch ist die Effizienz?

Eine weitere wichtige Frage betrifft die Effizienz. Die Spannung muss zweimal gewandelt werden: einmal beim Laden des Akkus von AC zu DC und anschließend beim Entladen von DC zu AC.
Das kostet Energie. Also: Wie hoch ist die Effizienz?

Die Effizienz des Marstek Venus E Gen 3.0 lag bei mir bei rund 85 %. Ich halte das für absolut in Ordnung bei einem AC-gekoppelten Batteriespeicher. Viel besser wird es vermutlich nur mit einem DC-gekoppelten System gehen.

 

Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit des Marstek Venus E Gen 3.0 kann ich leider keine praktischen Aussagen machen. In der Theorie sollte diese jedoch sehr gut sein. Es kommen LiFePO4-Akkuzellen zum Einsatz, die im Normalfall problemlos 2.000 – 3.000 vollständige Zyklen erreichen können.

Da hier keine 100-%-Zyklen gefahren werden, sondern maximal 90 %, steigt die Haltbarkeit zusätzlich.

Marstek wirbt beim Venus E Gen 3.0 AC mit 6.000 Zyklen und 10 Jahren Garantie. 6.000 Zyklen halte ich für durchaus realistisch.

Die potenzielle Schwachstelle wird vermutlich weniger der Akku selbst sein, sondern eher die Elektronik. Wie haltbar diese ist, lässt sich aktuell nicht sagen.
Aber 10 Jahre Garantie sind definitiv eine Ansage.

 

Leerlaufstromverbrauch

Wenn der Speicher gerade nichts macht und sich nur im Standby befindet, benötigt er etwa 5–6 W aus der Steckdose.

 

Fazit: Lohnt sich der Marstek Venus E Gen 3.0?

Unterm Strich hinterlässt der Marstek Venus E Gen 3.0 bei mir einen sehr positiven Eindruck. Für rund 1.200 Euro bekommst du hier einen großen 5,12-kWh-LiFePO4-Batteriespeicher, den du einfach in die Steckdose steckst, ohne Elektriker, ohne Umbauten, ohne großes Drama. Genau das macht dieses System so spannend.

In der Praxis überzeugt der Speicher mit einer überraschend hohen nutzbaren Kapazität von knapp 4,9 kWh, einer soliden Effizienz von rund 85 % und einer insgesamt sehr wertigen Verarbeitung. Auch die maximale Leistung von bis zu 2.500 W ist mehr als ausreichend und lässt sich sauber auf 800 W begrenzen, wenn du regelkonform bleiben willst.

Aber: Wirklich sinnvoll wird der Marstek Venus E Gen 3.0 nur mit einem zusätzlichen Smart Meter. Ohne zusätzliche Verbrauchsmessung verschenkst du einen Großteil des Potenzials. Mit Smart Meter hingegen funktioniert das System erstaunlich gut und kommt einer echten Nulleinspeisung sehr nahe, genau das, was viele von einem nachrüstbaren Speicher erwarten.

Die versprochenen 10 Jahre Garantie und bis zu 6.000 Zyklen sind ein starkes Statement. Ob die Elektronik das langfristig mitmacht, wird erst die Zeit zeigen, die Basis mit LiFePO4-Zellen stimmt aber definitiv.

Wenn du also ein Balkonkraftwerk oder eine bestehende Solaranlage hast, deinen Eigenverbrauch erhöhen möchtest und einen unkomplizierten Einstieg in das Thema Stromspeicher suchst, ist der Marstek Venus E Gen 3.0 aus meiner Sicht eines der aktuell spannendsten Plug-and-Play-Systeme am Markt. Kein perfektes System, aber für den Preis verdammt nah dran.

 

Baseus X1 Pro Test: Überwachungskamera mit 300° Tracking und Solar

Baseus meint seine Ambitionen im Bereich der Überwachungskameras offensichtlich ernst! So bietet Baseus bereits jetzt einige sehr spannende und auch durchaus innovative Überwachungskameras an.

Mit der neuen X1 Pro legen diese aber nun nach. So verfügt die Baseus X1 Pro über zwei Kamera-Sensoren, welche auf ein Tracking-System setzen und unabhängig voneinander Personen über einen 300-Grad-Blickwinkel verfolgen können.

Zudem besitzt die X1 Pro auch ein Solarpanel, welches die Sonne „verfolgt“.

Klingt doch interessant, oder? Wollen wir uns die Baseus X1 Pro im Test einmal ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der X1 Pro für diesen Test.

 

Die Baseus X1 Pro im Test

Die X1 Pro besitzt ein sehr einzigartiges Design. So haben wir hier im Kern zwei kleine Überwachungskameras in einem großen Gehäuse.

Dass Überwachungskameras über zwei Sensoren für ein breiteres Bild verfügen, ist nichts mehr ganz Neues. Allerdings sind bei der X1 Pro die beiden Sensoren unabhängig voneinander angebracht und lassen sich mithilfe von Motoren drehen.

Dabei teilen sich beide Kameras den Akku und weitere Elektronik, welche im Hauptteil des Gehäuses angebracht sind.

Durch diesen doppelten Aufbau ist die Baseus X1 Pro natürlich etwas größer und erfordert eine spezielle Halterung, welche auch im Lieferumfang ist.

Auf der Rückseite der Kamera finden wir wie üblich den USB-C-Ladeport sowie einen microSD-Kartensteckplatz unter einer kleinen Klappe.

 

Das Solarpanel

Eine Besonderheit bei der X1 Pro ist das Solarpanel. Dieses ist nicht nur relativ groß, sondern hat auch ein Ass im Ärmel. So hat dieses einen Motor integriert, welcher es seitlich schwenken kann.

Gedacht ist dies, damit das Solarpanel ein Stück weit der Sonne folgen kann. Dabei wird die Position alle 2 Stunden angepasst. Ein nettes Feature, um den Solar-Ertrag zu optimieren.

Wichtig ist und bleibt aber, dass du das Solarpanel von vornherein gut ausrichtest. Also direktes Sonnenlicht ist Pflicht! Im Schatten das Panel aufzuhängen bringt nichts.

 

Akkulaufzeit

In der X1 Pro ist ein 7800-mAh-großer Akku verbaut. Wie lange die Akkulaufzeit allerdings ist, ist schwer zu sagen, denn dies hängt wie üblich von der Nutzung und Aktivität der Kamera ab.

Akku-Überwachungskameras sind 99 % der Zeit in einem Standby, in welchem kaum Energie genutzt wird. Erst wenn ein Sensor eine Bewegung feststellt, wird die eigentliche Kamera aktiviert.

Und das ist bei der Akkulaufzeit der entscheidende Punkt: Wie oft wird die eigentliche Kamera aktiviert? Montierst du die Kamera so, dass diese konstant Bewegung sieht, dann ist der Akku in null Komma nichts leer! Dies gilt auch für 99 % aller Akku-Überwachungskameras.

Baseus wirbt mit einer Laufzeit von 150 Tagen. Diese wird auch gut erreichbar sein, wenn du die Überwachungskamera an einem ruhigen Ort installierst.

Ich denke, praktisch wirst du vermutlich in einer „normalen“ Outdoor-Umgebung mit ±2–3 Monaten Laufzeit rechnen können, ohne Solarpanel.

Mit Solarpanel kann sich die Laufzeit effektiv auf „unendlich“ verlängern, zumindest im Frühling, Sommer und Herbst.

 

Die Baseus App

Um die X1 Pro zu nutzen, benötigst du die Baseus App, in welcher du auch eine Registrierung durchführen musst.

Grundsätzlich halte ich die Baseus App für erstaunlich gelungen und einfach. Die App ist übersichtlich und minimalistisch gestaltet. So findest du auf der Startseite zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Kameras mit Vorschaubild. Tippst du dieses an, landest du in der Live-Ansicht.

Du kannst hier in den Einstellungen wählen, ob die beiden Kamera-Module separat angezeigt werden sollen oder ob das Bild zu einem großen Bild zusammengesetzt werden soll.

Ebenfalls auf der Startseite findest du Reiter für das Betrachten der Aufnahmen und den „Sicherheitsmodus“.

In der Live-Ansicht kannst du wie üblich manuell Fotos und Videos machen, aber auch die 2-Wege-Kommunikation einleiten, einen Alarm auslösen oder auch der Kamera sagen, eine Person zu verfolgen.

Damit ist der Aufbau der Baseus App vergleichbar mit Eufy oder Reolink, was ein erprobtes Design ist.

 

Bewegungserkennung und KI

Die Baseus X1 Pro setzt (leider) im Gegensatz zur eigenen S2-Überwachungskamera auf einen herkömmlichen PIR-Sensor für die Bewegungserkennung.

Hierbei handelt es sich um einen typischen Bewegungsmelder, welcher genutzt wird, um zu erkennen, ob eine Person oder ein Lebewesen sich im Bild bewegt. Meldet der PIR-Sensor eine Bewegung, wird die eigentliche Kamera aktiviert und „überprüft das Bild“.

So kann die Baseus X1 Pro zwischen generellen Bewegungen, Menschen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden. Dies reduziert nicht nur Fehlalarme, sondern hilft dir auch später, die Aufnahmen durchzusehen.

Gerade die Personenerkennung funktioniert bei der Baseus X1 Pro sehr gut! Dies hilft der Kamera auch, Personen zu tracken.

 

Personenverfolgung

Von Haus aus sind die beiden Kameras der X1 Pro so ausgerichtet, dass wir ein überlappendes 180-Grad-Bild erhalten. Die Kamera filmt also alles, was vor dieser ist.

180 Grad, also eine perfekte horizontale Abdeckung.

Allerdings können die Kameras sich drehen und eine Person verfolgen. Diese Person muss von der Front (also den ursprünglichen 180 Grad) an der Kamera vorbeikommen. Dann wird entsprechend eines der Kameramodule mitgedreht, um die Person zu verfolgen.

So kann die Kamera effektiv bis zu 300 Grad abdecken. Verschwindet die Person aus dem Bild, drehen sich die Kamera-Module wieder auf die Ausgangsposition auf der Front.

 

Speicherung der Aufnahmen

Derzeit bietet Baseus keinen Cloud-Speicher oder Ähnliches an, was ich als positiv erachte, denn so möchte dir die Kamera auch kein Abo andrehen.

Anstelle dessen werden alle Aufnahmen auf einer microSD-Speicherkarte gesichert, die du einsetzen musst (nicht im Lieferumfang). In meinem Fall habe ich eine 256-GB-microSD-Speicherkarte genutzt.

Alternative Speicherorte gibt es leider erst einmal nicht. Grundsätzlich ist die Speicherung auf einer microSD-Speicherkarte auch ausreichend, aber du musst aufpassen, dass deine Kamera so platziert ist, dass die Kamera oder Speicherkarte nicht geklaut werden kann.

Allerdings ist die X1 Pro laut Baseus mit der HomeStation kompatibel, einer gesonderten Speichereinheit für Baseus-Überwachungskameras.

 

Mit LED-Scheinwerfer

In der Kamera ist neben den üblichen IR-LEDs auch ein LED-Scheinwerfer integriert, welcher bei Bewegungen eingeschaltet werden kann.

Baseus bewirbt dies als Funktion für eine farbige Nachtsicht. Ich finde, dies ist aber auch einfach eine praktische Funktion für die Beleuchtung von dunklen Ecken oder Wegen, so als Alternative zu einer Solarlampe.

Die LEDs haben mit 100 lm eine solide Helligkeit.

 

Bildqualität

Beide Module der Überwachungskamera bieten eine „3K“-Auflösung, laut Baseus. Allerdings erzeugten bei mir beide Module jeweils Aufnahmen von 2560 × 1440 Pixeln, was eher 2K entspricht.

Dies ist eine gute Auflösung! Dies bestätigt sich auch in der Praxis, hier bieten die beiden Kamera-Module ein sehr scharfes und klares Bild.

Dies bei Tag wie aber auch bei Nacht. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Das Highlight bleibt aber der Blickwinkel, welcher mit 180 Grad extrem breit ist!

 

Fazit zur Baseus X1 Pro

Mit der X1 Pro zeigt Baseus, dass sie im Bereich smarter Überwachungskameras nicht nur mithalten, sondern eigene Akzente setzen wollen. Die Kombination aus zwei unabhängig beweglichen Kameramodulen, einem ungewöhnlich breiten Sichtfeld und dem motorisierten Solarpanel ist in dieser Form tatsächlich etwas Besonderes. Vor allem das automatische Tracking und die Möglichkeit, effektiv bis zu 300° abzudecken, liefern im Alltag einen echten Mehrwert.

Auf der Habenseite stehen zudem eine aufgeräumte App, eine zuverlässige Personenerkennung und eine insgesamt überzeugende Bildqualität. Das Solarpanel kann, korrekt ausgerichtet, die Akkusorgen weitgehend eliminieren, was gerade im Outdoor-Einsatz ein großer Pluspunkt ist.

Dennoch ist nicht alles perfekt: Das Fehlen alternativer Speicheroptionen (abseits der HomeStation) schränkt die Flexibilität etwas ein, und beispielsweise hat die Baseus S2 mit ihrem RADAR-Sensor eine etwas modernere Bewegungserkennungs-Unterstützung. Auch Größe und Halterung der Kamera sollten vor dem Kauf bedacht werden.

Unterm Strich liefert die Baseus X1 Pro aber ein spannendes und technisch ambitioniertes Gesamtpaket, das besonders Nutzer anspricht, die eine große Abdeckung, sauberes Tracking und eine weitestgehend wartungsfreie Stromversorgung suchen. Eine rundum gelungene Weiterentwicklung im noch jungen Baseus-Kamera-Portfolio.

Die EBL Lithium AA Akkus mit 3600 mWh im Test

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Wir hatten uns vor Kurzem schon die EBL Lithium AA Akkus mit 3000 mWh angesehen. Von diesem war ich zugegebenermaßen weniger beeindruckt. Aus Sicht der Kapazität waren diese gar nicht übel, aber es gibt eine große Serienstreuung und etwas merkwürdiges Verhalten.

EBL bietet aber noch eine größere Version an, mit 3600 mWh. Diese kommen auch in einer interessanten/exotischen Ladebox.

Wollen wir uns die Akkus doch einfach mal im Test anschauen und sehen, ob diese überzeugen können.

 

Die EBL Lithium AA Akkus mit 3600 mWh im Test

Das Spannendste, zumindest auf den ersten Blick, an diesem Set sind weniger die Akkus. Die Akkus selbst setzen auf das übliche AA-Design. Der Formfaktor wird einfach von diesem Standard vorgegeben. Die Akkus wirken wertig, sind aber an sich nichts Besonderes.

Außergewöhnlicher ist die beiliegende Ladebox.

Diese setzt auf einen „Dosen“-Formfaktor. Wir haben eine runde Ladedose mit einem Deckel, den du abschraubst.

In dieser Dose ist auch wirklich Platz für bis zu 8 Akkus, welche individuell und gleichzeitig geladen werden.

Den Status der Ladung kannst du über eine LED auf dem Deckel erkennen. Hier findet sich für jeden Slot eine eigene LED, welche entsprechend grün/rot leuchtet/blinkt.

Mit Strom wird die Ladebox via USB-C versorgt.

Grundsätzlich mag ich diese Form von Ladebox, welche auch eine Aufbewahrung der Akkus erlaubt, aber tendenziell ist mir das Design mit aufklappbarem Deckel doch etwas lieber, welches von einigen Konkurrenten verwendet wird.

Allerdings ganz klar gesagt, die Ladedose von EBL macht einen sehr guten Eindruck, was die Qualität angeht.

 

Wichtiger Schutz vor Tiefentladung

Lithium-AA-Akkus bieten gegenüber herkömmlichen AA-Akkus wesentliche Vorteile, da sie über eine integrierte Schutzelektronik verfügen. Diese schützt sie vor Überladung, Kurzschlüssen und insbesondere vor Tiefentladung. Klassische Nickel-Metallhydrid-Akkus sind anfällig für Schäden, wenn ihre Spannung unter 1 Volt sinkt, ein Problem, das bei vielen Geräten auftreten kann, die für den Einsatz von Einwegbatterien ausgelegt sind.

Die EBL-Akkus hingegen schalten sich automatisch ab, sobald ihr minimaler sicherer Ladezustand erreicht ist. Dadurch wird eine Tiefentladung effektiv verhindert und mögliche Schäden werden vermieden.

Dies trägt dazu bei, dass die Lebensdauer von Lithium-AA-Akkus in der Praxis oft höher ist als die von herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus. Ich weiß nicht, wie viele „gute“ Eneloop-Akkus mir schon wegen einer zu tiefen Entladung kaputtgegangen sind…

 

Einsatzgebiete: Wo Lithium-Akkus sinnvoll sind und wo nicht

Trotz ihrer Vorteile eignen sich Lithium-AA-Akkus nicht für jedes Gerät. In Geräten mit sehr niedrigem Stromverbrauch, zum Beispiel Uhren, Fernbedienungen oder Wetterstationen, arbeiten sie aufgrund des integrierten Spannungswandlers oft weniger effizient. Tests zeigen, dass ihre nutzbare Kapazität bei minimaler Last (z. B. 0,1 A) geringer ausfällt als bei mittlerer Last (z. B. 0,4 A).

In solchen Fällen sind NiMH-Akkus weiterhin die bessere Wahl. Ihre Stärken spielen Lithium-Akkus wie die Modelle von Hixon besonders in Geräten mit höherem Energiebedarf aus: etwa in Taschenlampen, Radios, LED-Kerzen oder motorbetriebenen Geräten. Dort überzeugen sie durch hohe Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer.

 

Kapazitätsangaben richtig verstehen: mAh vs. mWh

Bei der Leistungsangabe von Akkus begegnen einem zwei Einheiten: Milliamperestunden (mAh) und Milliwattstunden (mWh). Sie beschreiben unterschiedliche Aspekte der Kapazität:

mAh (Milliamperestunden): Gibt an, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann und wie lange er bei einer bestimmten Stromaufnahme durchhält. Die Spannung wird dabei nicht berücksichtigt.

mWh (Milliwattstunden): Steht für die tatsächlich gespeicherte Energie und ergibt sich aus mAh × Spannung. Dieser Wert ist besonders hilfreich, um Akkus mit verschiedener Technologie zu vergleichen.

Zum Vergleich der Nennspannungen:

  • NiMH-Akkus: 1,2 V
  • Lithium-AA-Akkus: 1,5 V

Ein NiMH-Akku mit 2900 mAh bringt es auf rund 3500 mWh (2900 × 1,2 V), ein Lithium-Akku mit gleicher mAh-Zahl hingegen auf etwa 4350 mWh, dank der höheren Spannung. Für einen fairen Vergleich ist daher mWh die aussagekräftigere Einheit.

 

Wie hoch ist die Kapazität der EBL 3600 mAh Akkus?

Sicherlich der wichtigste und spannendste Punkt bei jedem Akku ist die Kapazität. Wie schneiden hier die EBL-Akkus ab? Diese werben mit 3600 mWh, was eine recht gängige Kapazität für solche AA-Akkus ist.

Ich habe die Kapazität der Akkus bei 3 Laststufen (0,1 A, 0,4 A, 1 A) gemessen. Zudem habe ich 4 Akkus aus dem bestellten Set getestet. Dies bildet die echte Kapazität und Serienschwankungen etwas besser ab.

  • Bei 0,1 A Last konnte ich im Schnitt 2183 mAh bzw. 2979 mWh messen.
  • Bei 0,4 A Last konnte ich im Schnitt 2147 mAh bzw. 2919 mWh messen.
  • Bei 1 A konnte ich im Schnitt 2007 mAh bzw. 2623 mWh messen.

Dies ist eine solide Kapazität für einen Akku, der mit 3600 mWh wirbt. Ja, wir sind hier ein gutes Stück unter der Herstellerangabe, aber dies ist leider normal für diese Art Akkus. Die Hersteller werben hier immer mit der Kapazität der Akkuzellen im Inneren, aber wir messen hier die nutzbare Kapazität.

Entsprechend können wir sehen, dass die EBL-Akkus +/- auf dem gleichen Niveau abschneiden wie andere Akkus, die mit 3600 mWh werben. Vermutlich wird hier auch sehr ähnliche Technik im Inneren stecken.

 

Spannungsverhalten

Lithium-AA haben normalerweise eine fixe Spannung. Dies liegt an den integrierten Spannungswandlern. So bieten diese in der Regel konstant +/- 1,5 V. Vielleicht sinkt die Leistung zum Ende auf 1,1 V ab, aber das war’s.

Die EBL 3000 mWh Akkus zeigen auch genau dieses Verhalten.

Die EBL 3600 mWh Akkus allerdings nicht! Diese haben eher den Spannungsverlauf einer normalen Batterie.

So bieten die Akkus voll geladen +/- 1,5 V. Die Spannung sinkt allerdings sehr gleichmäßig passend zum aktuellen Ladestand ab. Bei ca. 1,1 V sind wir dann am Ende angekommen und die Akkus schalten ab.

Ist dies besser als die konstanten 1,5 V? Dies hängt etwas von deiner Anwendung ab.

Konstant 1,5 V Akkus haben entsprechend auch eine konstante Leistung. Beispielsweise Taschenlampen leuchten mit diesen Akkus immer bei voller Helligkeit. Alle Geräte verhalten sich, als hätten sie immer einen frischen Satz Batterien.

Der Nachteil ist, du kannst nicht erkennen, wie voll oder leer ein Akku ist. Zudem kann dies die Arbeitsdauer gerade in LED-Kerzen usw. verringern, da diese auch immer mit voller Helligkeit leuchten und nicht langsam immer dunkler werden (dafür dann aber länger laufen).

Das langsame Absinken der Spannung imitiert eher das Verhalten von Batterien und du kannst immer erkennen anhand der Spannung, wie voll oder leer eine Batterie ist.

 

Fazit

Die EBL 3600 mWh Akkus sind ordentlich und auch grundsätzlich empfehlenswert. Davon ausgehend, dass du dich für Lithium-AA-Akkus entschieden hast, sind hier aber folgende Punkte bei diesen Akkus zu beachten:

  • Kapazität liegt +/- auf dem Niveau anderer Modelle mit 3600 mWh
  • Die Akkus haben KEINE fixe Spannung. Die Spannung schwankt je nach Ladestand zwischen 1,5 und 1,1 V
  • Die Ladebox ist qualitativ gut

Du findest im Handel einige Akkus mit 3600 mWh und die meisten dieser Modelle scheinen recht ähnlich zu sein, was die Kapazität angeht.

Es gibt hier allerdings Modelle, die eine konstante Spannung von 1,5 V bieten und einige Modelle mit einer schwankenden Spannung, wie diese. Was nun besser ist, hängt von deiner Nutzung ab.

Unterm Strich gilt das Motto, Preise vergleichen. Schau dir den aktuellen Preis der EBL 3600 mWh Akkus an und vergleiche das mit Akkus wie dem Dracutum 3600 mWh, BATZONE 3600 mWh usw. und wähle im Zweifel die günstigsten.

Hixon AA Akkus mit 3500 mWh im Test, gibt bessere Akkus!

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Wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten einige Lithium-basierte AA Akkus angesehen:

Viele, wenn nicht sogar die meisten dieser Lithium Akkus scheinen vom gleichen Fertiger zu stammen, welcher diese dann an die diversen Marken verkauft. Daher ist hier kein großer Unterschied zwischen den einzelnen Modellen in den jeweiligen Leistungsklassen zu beobachten (in der Regel).

Allerdings gibt es auch Hersteller, die sich von der Masse an NoName-Modellen etwas abheben. Hierzu gehört anscheinend auch Hixon. Diese bieten einige Lithium AA und AAA Akkus an.

Im heutigen Test soll es um die Hixon AA Akkus mit 3500 mWh in der „roten“ Ausführung gehen.

Wollen wir uns einmal anschauen, wie sich diese Akkus gegen die Konkurrenz schlagen.

 

Hixon AA Akkus mit 3500 mWh im Test

Die Hixon AA Akkus wurden bei mir ohne Ladegerät in einem 8er-Set geliefert. In der Regel bietet Hixon seine Akkus auch ohne Ladegerät an. Diese lassen sich aber generell mit den gängigen Lithium AA Ladegeräten laden, beispielsweise den Ladegeräten der Akkus, die ich im Intro erwähnt habe.

Die Hixon Akkus selbst machen einen guten Eindruck, entsprechen aber natürlich dem normalen AA Formfaktor. Diese sind lediglich recht leicht, verglichen mit herkömmlichen AA Akkus.

Auffällig ist die rote Farbe der Akkus.

 

Wichtiger Schutz vor Tiefentladung

Lithium-AA-Akkus bieten gegenüber herkömmlichen AA-Akkus wesentliche Vorteile, da sie über eine integrierte Schutzelektronik verfügen. Diese schützt sie vor Überladung, Kurzschlüssen und insbesondere vor Tiefentladung. Klassische Nickel-Metallhydrid-Akkus sind anfällig für Schäden, wenn ihre Spannung unter 1 Volt sinkt, ein Problem, das bei vielen Geräten auftreten kann, die für den Einsatz von Einwegbatterien ausgelegt sind.

Die Hixon-Akkus hingegen schalten sich automatisch ab, sobald ihr minimaler sicherer Ladezustand erreicht ist. Dadurch wird eine Tiefentladung effektiv verhindert und mögliche Schäden werden vermieden.

Dies trägt dazu bei, dass die Lebensdauer von Lithium-AA-Akkus in der Praxis oft höher ist als die von herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Akkus. Ich weiß nicht, wie viele „gute“ Eneloop Akkus mir schon wegen einer zu tiefen Entladung kaputtgegangen sind…

 

Kapazitätsangaben richtig verstehen: mAh vs. mWh

Bei der Leistungsangabe von Akkus begegnen einem zwei Einheiten: Milliamperestunden (mAh) und Milliwattstunden (mWh). Sie beschreiben unterschiedliche Aspekte der Kapazität:

mAh (Milliamperestunden): Gibt an, wie viel elektrische Ladung ein Akku speichern kann und wie lange er bei einer bestimmten Stromaufnahme durchhält. Die Spannung wird dabei nicht berücksichtigt.

mWh (Milliwattstunden): Steht für die tatsächlich gespeicherte Energie und ergibt sich aus mAh × Spannung. Dieser Wert ist besonders hilfreich, um Akkus mit verschiedener Technologie zu vergleichen.

Zum Vergleich der Nennspannungen:

  • NiMH-Akkus: 1,2 V
  • Lithium-AA-Akkus: 1,5 V

Ein NiMH-Akku mit 2900 mAh bringt es auf rund 3500 mWh (2900 × 1,2 V), ein Lithium-Akku mit gleicher mAh-Zahl hingegen auf etwa 4350 mWh – dank der höheren Spannung. Für einen fairen Vergleich ist daher mWh die aussagekräftigere Einheit.

 

Einsatzgebiete: Wo Lithium-Akkus sinnvoll sind und wo nicht

Trotz ihrer Vorteile eignen sich Lithium-AA-Akkus nicht für jedes Gerät. In Geräten mit sehr niedrigem Stromverbrauch, zum Beispiel Uhren, Fernbedienungen oder Wetterstationen, arbeiten sie aufgrund des integrierten Spannungswandlers oft weniger effizient. Tests zeigen, dass ihre nutzbare Kapazität bei minimaler Last (z. B. 0,1 A) geringer ausfällt als bei mittlerer Last (z. B. 0,4 A).

In solchen Fällen sind NiMH-Akkus weiterhin die bessere Wahl. Ihre Stärken spielen Lithium-Akkus wie die Modelle von Hixon besonders in Geräten mit höherem Energiebedarf aus: etwa in Taschenlampen, Radios, LED-Kerzen oder motorbetriebenen Geräten. Dort überzeugen sie durch hohe Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Sicherlich der wichtigste und spannendste Punkt ist aber die Kapazität. Wie schneiden hier die Hixon Akkus ab? Diese werben mit 3500 mWh, womit diese in der Theorie unterhalb vieler Konkurrenten mit 3600 mWh liegen.

Ich habe die Kapazität der Akkus bei 3 Laststufen (0,1 A, 0,4 A, 1 A) gemessen. Zudem habe ich 4 Akkus aus dem bestellten Set getestet. Dies bildet die echte Kapazität und Serienschwankungen etwas besser ab.

  • Bei 0,1 A Last konnte ich im Schnitt 2761 mWh bzw. 1855 mAh messen.
  • Bei 0,4 A Last konnte ich im Schnitt 2946 mWh bzw. 2002 mAh messen.
  • Bei 1 A Last konnte ich im Schnitt 2777 mWh bzw. 1979 mAh messen.

Dies ist offen gesagt eine etwas schlechtere Kapazität, als ich erwartet hätte. Es ist normal, dass die Kapazität von solchen Akkus etwas unter der Herstellerangabe liegt.

Allerdings schneiden die Akkus merkbar schlechter ab als die „blaue“ Version von Hixon mit 3500 mAh.

Dies sehen wir hier auch im Vergleich.

 

Spannung, Blau vs. Rot

Hixon bietet zwei Lithium AA Akkus mit angeblich 3500 mWh an: eine rote Version und eine blaue Version.

Wo ist der Unterschied? Neben der Kapazitätsmessung vor allem bei der Spannung.

  • Die blauen Hixon Akkus bieten eine konstante Spannung von 1,5 V.
  • Die roten Hixon Akkus drosseln die Spannung kurz vor Ende auf 1,1 V herunter. Ansonsten ist diese auch konstant.

Aber warum? Viele Geräte erkennen den Akkustand nämlich anhand der Spannung. Würde diese bis zum Ende bei 1,5 V bleiben, gäbe es keine Warnung vor leer werdenden Akkus. Die gezielte Absenkung signalisiert dem Gerät: „Achtung, bald ist Schluss!“, sodass es rechtzeitig eine Low-Battery-Meldung anzeigen kann. Diese intelligente Spannungsregelung ist bei vielen Lithium-AA-Akkus Standard, allerdings nicht bei allen.

 

Fazit

Ich bin offen gesagt von den „roten“ Hixon 3500 mWh Lithium Akkus weniger begeistert. Diese sind vergleichsweise teuer und du bekommst im Handel einfach bessere/günstigere Optionen.

Zu den besseren Optionen zählen auch die „blauen“ Hixon 3500 mWh Akkus, welche bei mir im Test neben dem anderen Spannungsverhalten vor allem eine bessere Kapazität zeigten.

Ich würde vermutlich zu den 3600 mWh Akkus von z. B. Zepath greifen.

Glasfaserausbau auf dem Land: Eine Geschichte aus Eitorf !Update!

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Ich lebe im ca. 20.000 Seelen zählenden Ort Eitorf in NRW. Da hat mich im Jahr 2022 glatt der Schlag getroffen, als ein Brief von der Telekom in der Post war: Eitorf soll Glasfaser bekommen!

WOW, Glasfaser in Eitorf?! Kaum vorstellbar, aber bald Realität. Noch am gleichen Tag, als der Brief in der Post war, habe ich zum Hörer gegriffen und Glasfaser gebucht.

Der Ausbau sollte, wie es zu dem Zeitpunkt hieß, bis Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres fertig sein.

Ich habe mich also schon mit Gigabit-Geschwindigkeit durchs Internet surfen sehen.

Allerdings hat die Geschichte bisher noch kein Happy End… Rund drei Jahre später gibt es weiterhin kein Glasfaser und gefühlt tut sich nichts…

 

Die Ereignisse überschlagen sich

Im Jahre 2022 ging es los

Die Geschichte beginnt, als am 12. Mai 2022 ein Flyer von der Telekom bzw. von einem Telekom-Partner, „highspeedvorort.de“, bei mir eintrifft und die frohe Kunde bringt, dass die Telekom in Eitorf den Glasfaser-Ausbau plant.

Noch am selben Tag habe ich meine Seele an die Telekom verkauft und „vorbestellt“.

Bereits am 13. Mai 2022 kam die Vertragsbestätigung.

Damit war ich einer der Ersten in Eitorf, der Glasfaser gebucht hatte. Weiter ging es mit vielen Werbeaktionen seitens der Telekom und auch dem Eitorfer Bürgermeister usw.

https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/eitorf/c-nachrichten/glasfaser-optimiert-internetanbindung-im-ortskern_a264569

Geplant war, dass der Anschluss bis zum 31.12.2022 fertig ist.

 

Ende 2022, der Bautrupp rückt an

Und anfangs geht es auch flott voran. Bereits im November 2022 rückt ein Bautrupp an meinem Wohnhaus an und legt ein Leerrohr von der Straße zum Haus.

Pure Begeisterung, es passiert wirklich! Und der Trupp hat auch einen guten Job gemacht.

Auf die Frage, wann es weitergeht, da ja noch kein Glasfaser in der Straße liegt, wurde gesagt: „Januar oder Februar 2023, je nachdem, ob es Frost gibt“.

Ok, also Januar oder Februar kommt dann das Kabel, „freu“.

 

Nun lange nichts

Aber der Bautrupp kam Anfang 2023 nicht wieder, auch nicht Mitte 2023 und auch nicht Ende 2023.

Im November 2023 habe ich mich entschieden, per Mail mal nachzufragen. Bisher wurde das Glasfaser hier von „highspeedvorort.de“ vermarktet.

Also habe ich team@highspeedvorort.de angeschrieben.

Oh! Die Mailadresse und damit auch der Ansprechpartner waren weg, Mailadresse tot.

 

Ende 2024, Termin konnte leider nicht eingehalten werden

Im September trudelte eine Mail der Telekom ein.

„Der Glasfaser-Ausbau in Eitorf geht stetig voran. Ursprünglich hatten wir vorgesehen, alle rechtzeitig bestellten Glasfaser-Anschlüsse in Eitorf bis zum 31.12.2022 zu bauen. Unser Kooperationspartner GlasfaserPlus GmbH hat uns mitgeteilt, dass der Ausbau leider mehr Zeit als geplant benötigt.“

Ach nee, Ende 2024 ist der Telekom aufgefallen, dass der Anschluss nicht bis Ende 2022 fertig geworden ist.

Aber keine Sorge!

„Falls Sie bereits einen Termin für den Hausanschluss oder die Montage der Glasfaser-Dose vereinbart bzw. eine E-Mail dazu erhalten haben, wird dieser selbstverständlich wie geplant stattfinden. Sollten Sie noch keinen Termin vereinbart haben, senden wir Ihnen spätestens bis zum 01.04.2025 eine E-Mail mit einem Terminvorschlag.“

 

02.04.25, jetzt alles gut?

So, es ist der 02.04.2025, raten Sie mal, wer sich noch nicht gemeldet hat? Richtig, die Telekom!

Die Telekom hat anscheinend auch vergessen, dass noch nicht einmal Glasfaser in der Straße liegt. Daher macht es auch Sinn, dass noch kein Termin für den Hausanschluss vereinbart wurde.

 

UPDATE Ende 2025 

So es ist Ende 2025 und wie sieht es aus? Natürlich liegt weiterhin kein Glasfaser. Es hat sich niemand von der Telekom gemeldet und es liegt in meiner Straße weiterhin kein entsprechendes „Kabel“.

Laut Telekom-Webseite liegt der Termin nun bei Juni 2026. Damit folgt die Webseite einfach dem Trend den Termin ca. ein halbes Jahr in die Zukunft zu schieben.

 

Die Webseite ist nutzlos

Wenn Sie Ihre Adresse auf der Telekom-Website eingeben und im Glasfaser-Ausbaugebiet sind, erhalten Sie ein Datum, wann der Anschluss fertiggestellt wird.

Dies ist komplett an den Haaren herbeigezogen. So scheint sich das Datum einfach immer ein Jahr weiter zu schieben.

 

Die Timeline

Noch einmal zusammengefasst:

  • 05.2022 – Ankündigung Glasfaser-Ausbau
  • 05.2022 – Vertragsabschluss
  • 11.2022 – Bautrupp legt Leerrohr von Haus zu Straße
  • Anfang 2023 soll es weitergehen, passiert aber nichts
  • 11.2023 – E-Mail-Adresse von highspeedvorort.de ist tot
  • 09.2024 – Telekom entschuldigt sich, bis zum 01.04.2025 soll sich ein Techniker wegen der Installation der Dose melden
  • 04.2025 – Telekom hat sich nicht gemeldet, in der Straße liegt noch kein Glasfaser
  • 12.2025 – Telekom hat sich weiter nicht gemeldet und es ist nichts passiert

 

Gemeinde oder Kreis ist es schuld? 

Aber wer ist es denn nun Schuld das alles so lange dauert? Laut Telekom natürlich klar, die anderen. Primär natürlich die Gemeinde Eitorf / der Rhein Sieg Kreis, welche den Ausbau gebremst hätten, indem nicht genug zeitgleiche Ausbautrupps genehmigt wurden.

Ob das so stimmt, kann ich nicht beurteilen.

 

Glasfaser der Telekom im Deutschland-Tempo

Gefühlt zeigt der Glasfaser-Ausbau so ein wenig den Stand von Deutschland und allgemein von öffentlichen Projekten.

Bis zum 31.12.2022 sollte es fertig sein, am 02.04.2025 liegt nicht mal ein Kabel in der Straße.

Dabei ist vor allem die Kommunikation der Telekom oder des Ausbau-Partners furchtbar! Die Telekom-Website schiebt einfach das Datum immer weiter, die Telekom entschuldigt sich Ende 2024, dass der Termin Ende 2022 nicht eingehalten wurde, verspricht einen neuen Termin bis zum 01.04.25, der auch nicht kommt.

Liebe Telekom, ich freue mich, dass wir Glasfaser bekommen sollen und dass ihr auch kleinere Ortschaften ausbaut und ich kann auch verstehen das es bei solchen Projekten vielleicht zu einem halben oder auch einem ganzen Jahr Verzögerung kommen kann.

Aber die Planungskompetenz die ich hier meine beobachten zu können, erinnert macht stark an einen gewissen Hauptstadtflughafen.

Da freut doch dieses Urteil: https://www.verbraucherzentrale.nrw/pressemeldungen/presse-nrw/mindestvertragslaufzeit-darf-bei-glasfaservertraegen-zwei-jahre-nicht-ueberschreiten-102978

Update Ende 2025! Es ist jetzt Offiziell das sich der Ausbau um schlanke 3 Jahre mittlerweile verzögert hat!