AUKEY DS-B3 Festplatte Dockingstation mit Klonfunktion im Test

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Gerade durch meine Diversen NAS Tests passiert es sehr oft, dass ich Festplatten auslesen muss welche eigentlich nicht fest in meinem PC verbaut sind. Bisher habe ich hierfür diese temporär intern angeschlossen, dies ist aber nervig und störend.

Deshalb habe ich mir nun endlich eine externe Dockingstation gekauft in welcher ich gleich zwei Festplatten oder auch SSDs installieren kann. Gerade bei einigen zukünftigen SSD Tests wird auch die Klonfunktion sehr nützlich sein.

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Hier nun ein kurzer Bericht zu der AUKEY DS-B3 Festplatte Dockingstation.

 

Lieferumfang und Verpackung

Geliefert wird die Dockingstation in einem für AUKEY üblichen einfachen braunen Karton. Im Inneren finden wir natürlich die Dockingstation aber auch ein Netzteil 48W (12V/4A) und ein 1m USB 3.0 Kabel.

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Bei dem USB 3.0 Kabel handelt es sich um ein normales A-Stecker zu B-Stecker Kabel, sollte man dies gegen ein längeres austauschen wollen ist das kein Problem.

Die AUKEY DS-B3 Festplatte Dockingstation

Die Dockingstation ist aus einem recht einfachen Kunststoff gefertigt welcher aber halbwegs resistent gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern ist.

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Auf der Oberseite der Dockingstation sind die beiden Schächte für die Festplatten bzw. SSDs. Die AUKEY DS-B3 Dockingstation unterstützt sowohl 3,5″ als auch 2,5″ Festplatten.

Ebenfalls auf der Oberseite ist eine Staus LED neben jedem Festplattenschacht welche blau leuchtet wenn eine Festplatte installiert ist und lila blinkt wenn es Aktivität gibt.

Für die zweite Funktion der Dockingstation, bei welcher eine Festplatte automatisch ohne PC auf die andere geklont werden kann, gibt es zudem vier weitere LEDs welche über den Fortschritt informieren.

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Die Anschlüsse für das Netzteil wie auch für das USB Kabel sind wie üblich auf der Rückseite der AUKEY Dockingstation. Ebenfalls dort ist der Einschalter, der Modi Wahl Schalter (PC oder Klonen) und ein Start Knopf für das Klonen.

Wichtig, die Dockingstation merkt sich nicht ob sie eingeschaltet war oder nicht, z.B. nach dem Verlust der Stromverbindung.

 

Die Leistung

Für einen ersten Test der maximalen Übertragungsrate habe ich eine OCZ Trion 150 SSD in der Dockingstation installiert. Die maximale Übertragungsrate scheint bei ca. 390MB/s liegen, also weit mehr als mit einer normalen Festplatte zu erreichen wäre.

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Probleme mit dem Erkennen von Festplatten oder allgemein der Dockingstation hatte ich keine.

Jedoch hat auch diese Dockingstation einen Nachteil, jedes Mal wenn eine Festplatte neu eingesteckt wird, werden kurz beide Festplatten ausgeworfen. Ihr kopiert beispielsweise eine Datei auf Platte A und entfernt Platte B so wird der Kopiervorgang abgebrochen. Die Festplatte wird natürlich nach ein paar Sekunden wieder vom System erkannt.

Das Klonen von Festplatten ist recht einfach gestaltet. Ihr steckt zwei gleichgroße Festplatten in die AUKEY DS-B3 Festplatten Dockingstation und drückt auf der Rückseite auf Start.

Je nach Festplattenkapazität kann Folgendes eine Weile dauern. Dabei informiert die Dockingstation über Signaltöne und den LEDs auf der Front wie weit der Kopierprozess abgeschlossen ist.

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Hierbei ist zu beachten, dass die Dockingstation die Partitionen der Ausgangsfestplatte 1 zu 1 auf die andere kopiert.

Dementsprechend muss auch die 2. Festplatte mindestens genauso groß oder größer sein.

 

Fazit zur AUKEY DS-B3 Festplatte Dockingstation

Die Leistung welche die Dockingstation am USB 3.0 Port liefert ist als gut zu bezeichnen(ca. 400MB/s), selbiges gilt auch für die Verarbeitung und die Standfestigkeit. Das einzige was mich etwas stört ist das „Auswerfern“ beider Festplatten in Windows wenn auch nur eine aus dem System genommen wird.

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Jedoch habe ich ein ähnliches Verhalten schon bei anderen Modellen selbst beobachtet bzw. über dieses gelesen.

Dennoch bin ich zufrieden mit der AUKEY DS-B3 Festplatte Dockingstation welche für meinen Einsatzzweck, Festplatten auslesen und spiegeln, mehr als geeignet ist. Wichtig diese Dockingstation ist kein Ersatz für eine externe Festplatte bzw. sie ist nicht für den „Dauerbetrieb“ gedacht. So eine Dockingstation sollte für Offsite Backups oder Ähnliches genutzt werden.

Der Preis von 32,99€ ist zu vergleichbaren Modellen durchaus als günstig zu bezeichnen.

Michael Barton
Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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