Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im kurz-Test

-

Backups sind unheimlich wichtig, selbst wenn man über ein NAS oder Ähnliches verfügt. Für meine neue Backup Strategie benötigte ich nun eine externe HDD.

Eine passende HDD hatte ich sogar noch rumfliegen, daher war der Kauf einer kompletten externen Festplatte nicht nötig, lediglich ein Gehäuse musste her.

Es hatte mich bei der Recherche selbst etwas überrascht wie viele Festplattengehäuse es auf dem Markt gibt.

Da ich an sich nichts Großartiges an Performance oder Features benötigen werde, habe ich mir einfach mal das erste Gehäuse bestellt, welches halbwegs vernünftig aussah.

Dieses stammt von Inateck und hört auf den Namen „Inateck Gehäuse externe Festplatte 3,5 Zoll USB 3.0 externe Festplatte/SSD Gehäuse aus Aluminium für Festplatte 3,5/2,5 SATA“.

Ja, Inateck hat hier mal wieder versucht so viele Keywords in den Artikelnamen zu bekommen wie möglich. Letztendlich habe ich mich für dieses Modell entschieden, da es zum einen mit HDDs bis zu 8TB kompatibel sein soll und zum anderen mit 25,99€ preislich sehr attraktiv ist für ein 3,5 Zoll Modell.

Kann das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse

Beginnen wir mit dem Lieferumfang. Neben dem Festplattengehäuse legt Inateck ein 12V 2A Netzteil, ein 1 Meter USB 3.0 Kabel, ein paar Schrauben, aufklebbare „Füße“ und einen Schraubenzieher bei.

Unter dem Gehäuse sind bereits von Haus aus vier Gummifüße angebracht. Die zusätzlichen sind hier vermutlich als Ersatz gedacht, falls einer abgeht oder falls man das Gehäuse hochkant nutzen möchte.

Das Festplattengehäuse besitzt die übliche Form und Größe, welche man von einem 3,5 Zoll Gehäuse erwartet.

Dieses ist minimal breiter und höher als die nackte Festplatte, leidlich die Tiefe ist aufgrund der zusätzlichen Elektronik etwas größer.

Das Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuse sollte in der Regel liegend betrieben werden, auch wenn das hinstellen theoretisch möglich wäre. Jedoch ist mir dies etwas zu wacklig, weshalb ich davon abrate.

Beim Material setzt Inateck auf eine Mischung aus Aluminium und Plastik. Das eigentliche Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt, welches eine gebürstete Haptik besitzt, lediglich das Endstück, in welchem die Anschlüsse eingelassen sind, ist aus Plastik.

Das Ganze macht unterm Strich einen brauchbaren Eindruck.

Auf der Rückseite ist der Einschalter wie auch ein USB B 3.0 Port und der Anschluss für das Netzteil zu finden.

Auch an Status LEDs hat Inateck gedacht, jedoch sind diese etwas ungewohnt auf der hinteren rechten Seite angebracht, wodurch man diese im Alltag in der Regel nicht sieht.

Auf einen Lüfter oder Ähnliches hat Inateck verzichtet.

 

Leistung

Für meinen Leistungstest verwende ich eine Crucial MX300 SSD. Diese dient nur um herauszufinden wo die maximale Leistung des verbauten Controllers liegt.

Erstaunlicherweise ist die Leistung des Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuses richtig gut! Lesend erreicht dieses um die 400MB/s, je nach Benchmark, und schreibend um die 300MB/s!

Das ist schneller als jede im Handel verfügbare HDD, beeindruckend!

Ebenfalls sehr positiv ist die Zuverlässigkeit. Ich hatte keinerlei Probleme mit der Erkennung des Gehäuses/der verbauten SSD. Auch gab es keine Verbindungsabbrüche oder Ähnliches.

Erfreulich ist es auch, dass SMART Werte sich durch das Gehäuse hindurch auslesen lassen.

Weniger erfreulich ist die Hitzeentwicklung. Diese ist natürlich mit einer SSD kein Problem, jedoch eine HDD kann durchaus etwas wärmer im Gehäuse werden.

Wie warm und wie kritisch das Ganze wird, hängt von der jeweiligen HDD ab. Bei einer 7200rpm HDD welche über Stunden hinweg beansprucht wird, können hier durchaus 45 Grad+ entstehen.

Die klassischen „Green“ HDDs mit 5400rpm erreichen unter last um die 40 Grad, was okay ist.

Da das Gehäuse einen „physischen“ Ein/Ausschalter besitzt, arbeitet diese auch gut mit Master/Slave Steckdosen zusammen, nur so am Rande.

 

Fazit

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 HDD Gehäuse ist vollkommen zu empfehlen!

Es ist sehr schnell mit 400MB/s bzw. 300MB/s maximaler Lese/Schreibrate und dazu auch preislich wie auch qualitativ sehr gut.

Kurzum Ihr werdet keine Festplatte finden, die durch dieses USB Gehäuse ausgebremst wird, weshalb ich es auch ohne Sorgen empfehlen kann!

Keine Produkte gefunden.

Tipp

Dir gefällt Techtest?

Lass dir unsere neuesten Artikel in der Google-Suche ganz oben anzeigen.

Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Transparenz / Info: In diesem Artikel sind Affiliate /Werbe Links enthalten. Solltest Du diese nutzen, dann wird Techtest am Verkaufserlös beteiligt, ohne das sich für Dich der Preis verändert. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies ist eine wichtige Hilfe das hier auch in Zukunft neue Artikel entstehen können. 

Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

Weitere spannende Artikel

Powerbanks für den Blackout? Eine gute Idee? Welche Modelle sind empfehlenswert?

Die Gefahr eines längeren Stromausfalls nimmt zunehmend zu. Entsprechend gibt es immer mehr Vorsorge- Tipps und auch die Industrie und die Händler stürzen sich...

Die besten leichten Powerbanks, ideal fürs Wandern! 2024

Gerade wenn du viel unterwegs bist, ist leichtes Gepäck etwas sehr wichtiges und angenehmes. So konzentrieren wir uns bei techtest in der Regel eher...

Stromsparender und Leistungsstarker Desktop für Office, Foto und Video-Bearbeitung (Ryzen 8000)

Aufgrund der aktuellen Strompreise und Umweltbedenken ist der Stromverbrauch von Computern ein zunehmend wichtiger Faktor. Gerade dann, wenn der PC über viele Stunden im Leerlauf...

Neuste Beiträge

HUAWEI FreeClip 2 im Test: Der beste Tragekomfort unter den Clip-Ohrhörern?

Im Bereich der Bluetooth-Ohrhörer gibt es einen neuen Trend, die sogenannten „Clip“-Bluetooth-Ohrhörer. Clip-Bluetooth-Ohrhörer bieten im Allgemeinen nicht die beste Klangqualität und auch keine Features wie...

tka ZX-3873-675 im Test: Lithium-AA-Akku ohne USB-C-Port – schwächer als das Schwestermodell?

Vor einiger Zeit hatte ich die tka ZX-3652-675 im Test, also die AA-Lithium-Akkus von Pearl mit integriertem USB-C-Port. Die haben mich damals positiv überrascht,...

Wie zuverlässig sind Powerstations wirklich? 42 % Ausfallquote…..

Ich teste für Techtest.org viele verschiedene Produktkategorien und habe x-tausende Produkte in den Fingern gehabt. Hier ist es generell eine Seltenheit, dass etwas während oder...

Wissenswert

Kompressor oder Peltier-Kühlbox? Der große Vergleich mit echten Messwerten

So langsam wird es wieder richtig warm und damit beginnt auch die Saison für Grillabende, Ausflüge an den See und lange Tage im Garten....

Grantie bei Crucial 2026: Wie läuft das nach dem Aus der Marke?

Der Speichermarkt ist absolut verrückt im Jahr 2026. Allerdings, eine der verrücktesten Entscheidungen hat bereits 2025 stattgefunden. So hat Micron verkündet, seine Endkundenmarke Crucial...

Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?

Wenn du eine Powerbank mit 10.000 mAh kaufst, erwartest du sicherlich auch, dass diese 10.000 mAh in der Praxis liefern kann, oder? Leider ist dies...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.