Mit im Lieferumfang des MacBook Neo befindet sich, Apple-typisch, kein Ladegerät. Wir haben lediglich ein kurzes 1-Meter-USB-C-Kabel.
Aber was für ein Netzteil brauchen wir für das Neo? Eins der Apple-eigenen Ladegeräte für viel Geld? Nein! Erfreulicherweise nutzt das MacBook Neo die normalen USB-Power-Delivery-Ladegeräte. Aber wie schnell kann es laden und wie viel Leistung braucht das optimale Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!
USB Power Delivery – Technik des iPhone 16 Pro
Das Herzstück des MacBook Neo stellt der Apple A18 Pro Chip dar, welchen wir so ± aus dem iPhone 16 Pro kennen. Passend dazu wirbt auch Apple mit „Zum Laden des Geräts erforderliche Mindestleistung: 20 W“. Allerdings kann das Neo praktisch ein Stück schneller laden als das iPhone 16 Pro Max.
Grundsätzlich nutzt Apple hier den normalen USB-Power-Delivery-Standard. Heißt: Du kannst ohne Einschränkungen Drittanbieter-USB-C-Kabel sowie Ladegeräte / Powerbanks nutzen! Es gibt keine „Warnmeldungen“ oder Ähnliches und diese werden genauso wie originales Apple-Zubehör behandelt.
Wie schnell kann das MacBook Neo maximal laden?
Folgende maximale Leistungswerte konnte ich im Test beim MacBook Neo ermitteln. Als Messgerät kam das WITRN C5 zum Einsatz.
In meinem Test konnte das MacBook Neo maximal ± 31–32 W aufnehmen. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob das Notebook im Leerlauf oder unter Last ist, 32 W scheint das absolute Maximum zu sein.
Dieses Maximum von 31–32 W wird an allen USB-Power-Delivery-Ladegeräten erreicht, die 35 W oder mehr liefern können (sowie die 15-V-Spannungsstufe und auf der 15-V-Stufe 2,1 A oder mehr).
An einem 30-W-Ladegerät wurden bei mir rund 29 W aufgenommen. 29 W zu 32 W sind kein großer Unterschied, effektiv ist also bereits ein 30-W-Ladegerät eine ziemlich gute Wahl für das MacBook Neo. An einem 20-W-Ladegerät sehen wir, wenig überraschend, maximal 20 W.
Apple spricht selbst von einer „Mindestleistung: 20 W“. Allerdings kann das Neo auch an Ladegeräten mit unter 20 W laden. Genau genommen funktioniert sogar das Laden an einem USB-A-Ladegerät, dort allerdings nur mit rund 7 W, was weniger effektiv und nicht zu empfehlen ist. Im Notfall geht es aber.
Im Standby (Notebook zugeklappt) ist die Leistungsaufnahme etwas niedriger. Etwas niedriger = ca. 2 W weniger, also maximal ± 30 W anstelle von ± 32 W.
Wie lange dauert das Laden des Neo?
Aber wie lange dauert eine vollständige Ladung des MacBook Neo? Für diesen Test habe ich das Notebook auf 5 % entladen und dann im Standby (zugeklappt) geladen und dabei die Leistungsaufnahme mitgeloggt.
Eine vollständige Ladung des Neo dauerte bei mir rund 2:45 h an einem 45-W-Ladegerät.
Welches Ladegerät für das MacBook Neo?
Aber welche Ladegeräte würde ich für das MacBook Neo empfehlen? Es gibt hier tausende Ladegeräte, die gut zum Neo passen würden, aber folgende Modelle würde ich empfehlen:
| Leistung | Ports | Preis | |
| UGREEN X527 45W Ladegerät | 45W | 3 | ca. 15€ |
| Anker Nano 45W | 45W | 1 | ca. 20€ |
| Anker Nano 70W | 70W | 3 | ca. 30€ |
| Anker 45W USB-C Ace | 45W | 1 | ca. 17€ |
Dies wären meine Top-Empfehlungen, je nachdem wie viele Ports du benötigst.
- Reicht dir ein Port und suchst ein möglichst kompaktes Ladegerät? Dann würde ich zum Anker Nano 45 W raten.
- Willst du dein MacBook Neo und iPhone zeitgleich laden? Dann schau dir das Anker Nano 70 W an.
- Willst du es möglichst günstig? Dann schau dir das UGREEN X527 an.
Fazit
Das MacBook Neo ist sehr unproblematisch, was das Laden angeht. Grundsätzlich akzeptiert das Notebook alle USB-Power-Delivery-Ladegeräte. Es gibt hier keinen Unterschied zwischen „originalen“ Apple-Modellen oder Drittanbieter-Ladegeräten.
Dennoch gibt es ein paar Punkte zu beachten, vor allem was die Leistung angeht:
- 20 W = das praktische Minimum
- 30 W = besser / ziemlich optimal
- 45 W+ = perfekt!
In meinem Test konnte das MacBook Neo maximal 30–32 W aufnehmen. Entsprechend bist du hier mit einem 30-W-Ladegerät gut bedient. Auch langsamere Ladegeräte mit 20 W oder sogar noch weniger gehen, sind aber praktisch suboptimal, da das Laden dann sehr langsam geht.
In der Praxis würde ich meist zu einem 45-W-Ladegerät raten, da dieses einfach noch etwas mehr Leistungsreserven hat. So etwas wie das Anker Nano 45 W für rund 20 € wäre z. B. eine sehr passende und portable Wahl.






