Dell XPS 14 DA14260 Test: 20 Stunden Akku und echtes Premium-Feeling

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Das 2026er Dell XPS 14 hat das Potenzial, das beste XPS seit langer Zeit zu sein! So hat Dell in vielen Punkten auf das Feedback der Nutzer gehört, gerade was Touchpad und Tastatur betrifft.

Hinzu kommt, dass Dell auf die neuen Intel Panther Lake CPUs setzt, welche nicht nur eine sehr starke Leistung (auch bei der Grafik) bieten, sondern auch eine Top-Effizienz.

Hierdurch soll eine Akkulaufzeit von bis zu 31 Stunden möglich sein, in einem 14,6 mm dicken Gehäuse.

Klingt doch im ersten Moment gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen des XPS 14 DA14260.

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des XPS 14, wie auch die Unterstützung von Techtest.org.

 

Das Dell XPS 14 DA14260

Die Haptik und Optik ist eins der absoluten Highlights am XPS 14. Schon die früheren XPS-Modelle waren sehr schicke und wertige Notebooks, aber das aktuelle XPS 14 setzt da noch eins drauf.

So nutzt hier Dell ein sehr hochwertiges und vor allem schlichtes Design. Das Notebook setzt weitestgehend auf ein dunkelgraues Metallgehäuse (Graphite). Lediglich die Handballenauflage besteht nicht aus Metall, sondern aus Glas, also einem weiteren Premium-Material.

Diese Kombination verleiht dem XPS 14 einen Premium-Look, der sogar die MacBooks übertrifft.

Allerdings gibt es im Detail auch Kritikpunkte. So fehlt eine „Lippe“, um das Display zu öffnen (das kann etwas „fummelig“ sein), und die vordere Kante ist etwas hart.

Was die Abmessungen betrifft, ist das Notebook mit 209,7 x 309,5 mm sehr schön kompakt für 14 Zoll. Auch die Dicke ist mit 14,6 bzw. 15,2 mm sehr gering.

Damit ist das XPS 14 kleiner als ein MacBook Pro 14, trotz der gleichen Display-Abmessungen.

Das Gewicht liegt bei 1,36 kg. Damit ist das XPS 14 nicht ultraleicht, aber auch alles andere als schwer.

Zum Vergleich: Das 14-Zoll-MacBook Air wiegt 1,23 kg und das 14-Zoll-MacBook Pro 1,55 kg.

 

Anschlüsse

Die Anschlüsse des Dell XPS 14 2026 haben wir recht schnell abgearbeitet.

  • 3x USB C mit Thunderbolt 4
  • 1x 3,5 mm Audio-Ausgang

Hier ist Dell mit dem Minimalismus vielleicht etwas weit gegangen, denn wir haben im Kern nur 3x USB C mit Thunderbolt 4. Das sind immerhin sehr gute und mächtige USB-C-Ports, aber z. B. ein Kartenleser wäre noch nett gewesen.

Tendenziell denke ich aber, dass du im Jahr 2026 mit nur USB-C-Ports vermutlich leben kannst.
Nutzt du das XPS 14 am Schreibtisch, ist ein Dock eh sinnvoll und externe Speicherlaufwerke nutzen in der Regel mittlerweile auch USB C.

 

2x Displayoptionen

Dell bietet das XPS 14 mit zwei Displayoptionen an.

35,6 cm (14″), ohne Touchfunktion, 2K-Display, 1–120 Hz, 500 cd/m²
35,6 cm (14″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 2,8 K, 20–120 Hz, 400 cd/m²

Du hast im Kern die Wahl zwischen einem guten IPS-Display und einem noch besseren OLED-Display.
Rein qualitativ wird das OLED-Panel klar das bessere sein, allerdings ist dieses auch teurer, weniger hell und reduziert die Akkulaufzeit.

Planst du das XPS 14 für Office, Webbrowsen und ähnliche Dinge zu nutzen, ist vermutlich das IPS-Panel die bessere Wahl. Nutzt du das Notebook primär für Content Creation, dann könnte das OLED-Panel wiederum Sinn machen.

In praller Sonne

Ich habe hier die Version mit IPS-Panel.
Zunächst rein subjektiv sieht das IPS-Panel auch sehr gut aus! Farben sind klar und sauber, die Helligkeit wirkt passend und Kontraste sind gut.
Ich würde das Display jetzt nicht als absolut überragend bezeichnen, aber für ein Allround-Laptop der Oberklasse sieht es passend aus.

Dies bestätigen auch die Messwerte:

  • 99% sRGB
  • 77% AdobeRGB
  • 77% DCI-P3
  • 465 cd/m²
  • 1690:1 Kontrast
  • Delta E 1,64

Erneut, das sind keine überragenden Werte, aber solide. Brauchst du mehr Farbraumabdeckung, dann musst du zur OLED-Version greifen. Aber selbst das IPS-Panel ist für Hobby-Foto- und Video-Bearbeitung ausreichend.

 

Tolle Lautsprecher

Ein verstecktes Highlight am XPS 14 sind die Lautsprecher. Für einen 13/14-Zöller klingt das Notebook fantastisch. Das Notebook hat einen sehr großen und dynamischen Klang.

Dieser bietet sogar einen guten Tiefgang und Volumen. Viel besser geht es in dieser Klasse nicht.

 

Tastatur und Trackpad

Kommen wir zu einem schwierigen Punkt, der Tastatur. Dell setzt beim XPS 14 und 16 auf eine außergewöhnliche Tastatur. Anstelle der typischen „Chicklet-Style-Tasten“ benutzt Dell vollflächige Tasten ohne Lücken zwischen diesen.

Hierdurch sind die einzelnen Tasten deutlich größer, was in der Theorie die Tipp-Sicherheit verbessern sollte.
Ich sage in der Theorie, in der Praxis tippe ich auf dem XPS 14 etwas unsicherer bzw. ich brauchte eine Weile, um mich einzugewöhnen. So habe ich Probleme, die Tastenübergänge zu erfühlen, und neige dazu, mehrere Tasten zu erwischen.

Mit Gewöhnung geht es. Zumal die Tastatur an sich ziemlich gut ist. Die Tasten fühlen sich knackig an und das Tastatur-Deck ist sehr stabil.

Das Trackpad ist hingegen über jeden Zweifel erhaben. So haben wir hier ein „Solid State“-Trackpad, welches fließend in der Handballenauflage eingelassen ist. Dieses ist also nicht beweglich, kann aber Druck erkennen und liefert ein Force-Feedback.

Das Tracking ist hervorragend und das haptische Feedback ist perfekt. Sogar die Erkennung von Handballen ist 1A.
Kurzum, ein perfektes Trackpad.

 

Performance

Das XPS 14 2026 setzt auf die Intel Panther Lake CPUs, also die Core Ultra 300 CPUs. Diese zeichnen sich vor allem durch eine sehr gute Effizienz und recht starke iGPU aus.

Dell bietet hier 2x verschiedene CPUs an:

  • Intel® Core™ Ultra 5 Prozessor 325 der Serie 3 (8 Cores, bis zu 4,5 GHz)
  • Intel® Core™ Ultra X7 358H der Serie 3 (16 Cores, bis zu 4,8 GHz)

Der Core Ultra 5 325 ist die kleine Option mit 8 Kernen bzw. 4 Performance-Kernen und 4 Energiespar-Kernen.
Der Ultra X7 hingegen ist ein ziemliches Monster mit 16 Kernen.

Praktisch der vermutlich größte Unterschied ist aber die iGPU. Der „kleine“ Core Ultra 5 325 hat lediglich die normale Intel Graphics integriert, während der große Ultra X7 358H die Intel Arc B390 GPU integriert hat.

Brauchst du Grafikleistung, dann lohnt der Aufpreis auf den Ultra X7! Die Intel Arc B390 GPU ist durchaus „gaming-tauglich“ in einem einfachen Rahmen.
Die normale Intel Graphics ist für Office, Media usw. ausreichend, möchtest du aber auch was auf dem Notebook spielen, wähle den X7.

Ich habe hier die Basis-Version mit dem Ultra 5 325. Schauen wir uns hier ein paar Benchmarks an.

Für ein ultrakompaktes 13/14-Zoll-Notebook sehen die Benchmark-Werte des XPS 14 soweit gut aus.
Allerdings sehen wir hier auch die Limitierung bei der TDP. So kann das XPS 14 größere Notebooks mit mehr Leistungsaufnahme natürlich nicht schlagen.

Dell geht hier schon etwas mehr den Weg der optimalen Effizienz und weniger den Weg der absoluten Maximalleistung.
Dennoch kommt selbst die Version mit dem „kleinen“ Ultra 5 problemlos mit Photoshop, Lightroom und anderen Kreativ-Anwendungen klar.

 

Lüfter und Lautstärke

Wenig überraschend ist das XPS 14 grundsätzlich ein sehr leises Notebook. Selbst unter Volllast bleibt dieses sehr ruhig und es gibt lediglich ein leichtes Surren.

Allerdings ist dieses gerade im Leerlauf auch nicht komplett silent. Der Lüfter im Notebook neigt schon dazu, mehr oder weniger konstant zu laufen, wenn auch natürlich sehr leise.

Allerdings ist das XPS 14 in einem komplett ruhigen Raum tendenziell leicht wahrnehmbar, außer du stellst dieses auf den „Leise“-Modus über die Dell-Software.

Im „Leise“-Modus ist dieses im Alltag nicht mehr hörbar, aber die maximale Leistung ist auch leicht reduziert.

 

SSD

In meinem Basismodell des XPS 14 steckt eine 512-GB-SSD. Das genaue Modell dieser SSD kann je nach Charge schwanken.
Bei mir war jedoch die KIOXIA BG7 verbaut. Das ist eine nagelneue PCIe 4.0 x4 SSD, die Anfang 2026 auf den Markt kam.

Mit 7035 MB/s lesend und 5767 MB/s schreibend ist diese ausreichend schnell. Aber dies ist gar nicht das Spannendste, das Spannende ist die Effizienz, welche bei diesem Modell extrem hoch ist.

Mehr Infos hier -> https://www.computerbase.de/news/storage/kioxia-bg7-neue-generation-der-oem-ssd-serie-erhaelt-bics8-flash.95728/

 

Ein großes Netzteil

Mit im Lieferumfang des XPS 14, selbst der Basis-Version, liegt ein 100-W-USB-C-Netzteil. Dieses ist etwas „overkill“, gerade für die Basis-Version.

Allerdings ist das Netzteil im Kern ein normales USB-Power-Delivery-Ladegerät mit maximal 20V/5A. Entsprechend kannst du dieses auch problemlos gegen ein gutes Drittanbieter-Modell tauschen, wenn du regelmäßig mit deinem Notebook reist und das kleinstmögliche Ladegerät willst.

Das 100W-Dell-Ladegerät bringt mit dem integrierten 2-m-USB-C-Kabel 248 g auf die Waage.

 

Akkulaufzeit

Im XPS 14 steckt ein 70-Wh-Akku, was für einen 13/14-Zöller ordentlich ist. Dell wirbt mit einer „Akkulaufzeit von bis zu 31 Stunden“ für das Modell mit IPS-Panel.

31 Stunden wäre absolut gewaltig! Erfahrungsgemäß waren bisher allerdings Dells Angaben immer recht „optimistisch“.

Allerdings ist das XPS14 wirklich ein Akkumonster! Bei einer Video-Wiedergabe mit mittlerer Displayhelligkeit erreichte dieses bei mir knapp über 20 Stunden!

Bei einer gemischten Nutzung, Office + Webbrowsen + etwas mehr Displayhelligkeit, waren auch fast 20 Stunden Nutzung realistisch machbar (je nach Hintergrundanwendungen 14–20 h).

Tut das Notebook nichts und steht einfach nur mit eingeschaltetem Display rum, reden wir von einem Verbrauch von rund 4% pro Stunde, also 25 Stunden Laufzeit.

WOW! Akkulaufzeit ist hier das absolute Highlight.

 

Fazit

Das Dell XPS 14 DA14260 ist aus meiner Sicht eines der besten 14-Zoll-Notebooks, die du dir 2026 kaufen kannst – und das vor allem dann, wenn dir Akkulaufzeit, Design und Kompaktheit wichtig sind.

Dell hat hier wirklich vieles richtig gemacht. Das Gehäuse ist schlicht, hochwertig und schlägt optisch sogar die MacBooks. Das Trackpad ist schlicht perfekt und die Lautsprecher sind für diese Geräteklasse ein echtes Highlight.

Das absolute Killerfeature ist aber die Akkulaufzeit. Mit knapp 20 Stunden bei Video-Wiedergabe und ähnlicher Laufzeit im Alltag setzt das XPS 14 hier Maßstäbe in dieser Klasse. Das ist schlicht beeindruckend.

Natürlich gibt es auch kleinere Kritikpunkte: Der fehlende Kartenleser und minimale I/O schmerzt etwas und die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig. Zudem ist natürlich der Preis durchaus saftig…

Dennoch: Suchst du ein Premium-Ultrabook für Office, Content Creation und unterwegs, das dabei stundenlang ohne Steckdose auskommt, ist das XPS 14 eine klare Empfehlung!

Dell XPS 14 DA14260
Positiv
Erstklassiges Design und Haptik
Sehr Kompakte Abmessungen trotz 14 Zoll
Perfektes Trackpad
Überragende Akkulaufzeit (bis ~20h)
Sehr gute Lautsprecher
Gutes Display
Leise unter Last
3x Thunderbolt 4
Negativ
Kein Kartenleser
Keine Lippe zum Öffnen des Displays
Tastatur gewöhnungsbedürftig
90

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Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

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