Welches Ladegerät für das Apple MacBook Neo? Wie schnell kann es laden? (2026)

-

Mit im Lieferumfang des MacBook Neo befindet sich, Apple-typisch, kein Ladegerät. Wir haben lediglich ein kurzes 1-Meter-USB-C-Kabel.

Aber was für ein Netzteil brauchen wir für das Neo? Eins der Apple-eigenen Ladegeräte für viel Geld? Nein! Erfreulicherweise nutzt das MacBook Neo die normalen USB-Power-Delivery-Ladegeräte. Aber wie schnell kann es laden und wie viel Leistung braucht das optimale Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!

 

USB Power Delivery – Technik des iPhone 16 Pro

Das Herzstück des MacBook Neo stellt der Apple A18 Pro Chip dar, welchen wir so ± aus dem iPhone 16 Pro kennen. Passend dazu wirbt auch Apple mit „Zum Laden des Geräts erforderliche Mindestleistung: 20 W“. Allerdings kann das Neo praktisch ein Stück schneller laden als das iPhone 16 Pro Max.

Grundsätzlich nutzt Apple hier den normalen USB-Power-Delivery-Standard. Heißt: Du kannst ohne Einschränkungen Drittanbieter-USB-C-Kabel sowie Ladegeräte / Powerbanks nutzen! Es gibt keine „Warnmeldungen“ oder Ähnliches und diese werden genauso wie originales Apple-Zubehör behandelt.

 

Wie schnell kann das MacBook Neo maximal laden?

Folgende maximale Leistungswerte konnte ich im Test beim MacBook Neo ermitteln. Als Messgerät kam das WITRN C5 zum Einsatz.

Maximale Leistungsaufnahme des MacBook Neo an verschiedenen Ladegeräten

In meinem Test konnte das MacBook Neo maximal ± 31–32 W aufnehmen. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob das Notebook im Leerlauf oder unter Last ist, 32 W scheint das absolute Maximum zu sein.

Dieses Maximum von 31–32 W wird an allen USB-Power-Delivery-Ladegeräten erreicht, die 35 W oder mehr liefern können (sowie die 15-V-Spannungsstufe und auf der 15-V-Stufe 2,1 A oder mehr).

An einem 30-W-Ladegerät wurden bei mir rund 29 W aufgenommen. 29 W zu 32 W sind kein großer Unterschied, effektiv ist also bereits ein 30-W-Ladegerät eine ziemlich gute Wahl für das MacBook Neo. An einem 20-W-Ladegerät sehen wir, wenig überraschend, maximal 20 W.

Apple spricht selbst von einer „Mindestleistung: 20 W“. Allerdings kann das Neo auch an Ladegeräten mit unter 20 W laden. Genau genommen funktioniert sogar das Laden an einem USB-A-Ladegerät, dort allerdings nur mit rund 7 W, was weniger effektiv und nicht zu empfehlen ist. Im Notfall geht es aber.

MacBook Neo Ladeleistung Test - Maximal 31–32 Watt

Im Standby (Notebook zugeklappt) ist die Leistungsaufnahme etwas niedriger. Etwas niedriger = ca. 2 W weniger, also maximal ± 30 W anstelle von ± 32 W.

 

Wie lange dauert das Laden des Neo?

Aber wie lange dauert eine vollständige Ladung des MacBook Neo? Für diesen Test habe ich das Notebook auf 5 % entladen und dann im Standby (zugeklappt) geladen und dabei die Leistungsaufnahme mitgeloggt.

Ladedauer des MacBook Neo

Eine vollständige Ladung des Neo dauerte bei mir rund 2:45 h an einem 45-W-Ladegerät.

 

Welches Ladegerät für das MacBook Neo?

Aber welche Ladegeräte würde ich für das MacBook Neo empfehlen? Es gibt hier tausende Ladegeräte, die gut zum Neo passen würden, aber folgende Modelle würde ich empfehlen:

Leistung Ports Preis
UGREEN X527 45W Ladegerät  45W 3 ca. 15€
Anker Nano 45W 45W 1 ca. 20€
Anker Nano 70W 70W 3 ca. 30€
Anker 45W USB-C Ace 45W 1 ca. 17€

 

Dies wären meine Top-Empfehlungen, je nachdem wie viele Ports du benötigst.

  • Reicht dir ein Port und suchst ein möglichst kompaktes Ladegerät? Dann würde ich zum Anker Nano 45 W raten.
  • Willst du dein MacBook Neo und iPhone zeitgleich laden? Dann schau dir das Anker Nano 70 W an.
  • Willst du es möglichst günstig? Dann schau dir das UGREEN X527 an.

 

Fazit

Das MacBook Neo ist sehr unproblematisch, was das Laden angeht. Grundsätzlich akzeptiert das Notebook alle USB-Power-Delivery-Ladegeräte. Es gibt hier keinen Unterschied zwischen „originalen“ Apple-Modellen oder Drittanbieter-Ladegeräten.

Ladegeräte für das MacBook Neo

Dennoch gibt es ein paar Punkte zu beachten, vor allem was die Leistung angeht:

  • 20 W = das praktische Minimum
  • 30 W = besser / ziemlich optimal
  • 45 W+ = perfekt!

In meinem Test konnte das MacBook Neo maximal 30–32 W aufnehmen. Entsprechend bist du hier mit einem 30-W-Ladegerät gut bedient. Auch langsamere Ladegeräte mit 20 W oder sogar noch weniger gehen, sind aber praktisch suboptimal, da das Laden dann sehr langsam geht.

In der Praxis würde ich meist zu einem 45-W-Ladegerät raten, da dieses einfach noch etwas mehr Leistungsreserven hat. So etwas wie das Anker Nano 45 W für rund 20 € wäre z. B. eine sehr passende und portable Wahl.

 

Transparenz / Info: In diesem Artikel sind Affiliate /Werbe Links enthalten. Solltest Du diese nutzen, dann wird Techtest am Verkaufserlös beteiligt, ohne das sich für Dich der Preis verändert. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies ist eine wichtige Hilfe das hier auch in Zukunft neue Artikel entstehen können. 

Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

Weitere spannende Artikel

DC Geräte an USB Power Delivery Ladegeräten und Powerbanks betreiben

USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks bieten verschiedene Spannungsstufen. Im Optimalfall beim regulären USB PD Standard 5V, 9V, 12V, 15V und 20V. Allerdings im Gegensatz...

Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?

Wenn du eine Powerbank mit 10.000 mAh kaufst, erwartest du sicherlich auch, dass diese 10.000 mAh in der Praxis liefern kann, oder? Leider ist dies...

DIY Off Grid Solaranlage, möglichst einfach und günstig selbst bauen, wie ich es gemacht habe!

Vielleicht hast du schon einmal mit dem Gedanken gespielt eine kleine Off Grid Solaranlage selbst zu bauen. Aber wie geht das und was brauchst...

Neuste Beiträge

SONOPOWER P100 Test: Mini-Powerstation mit 230V-Steckdose & 100W USB-C

Der noch recht junge schwedische Hersteller SONOPOWER bietet mit der P100 eine erste „mini-Powerstation“ an. Diese bietet 20.000 mAh, 100 W USB C, aber...

Amazon Prime Day 2026 – die ehrlichen Deals: nur Produkte, die ich selbst getestet habe

Der Amazon Prime Day 2026 steht vor der Tür und das Netz ist mal wieder voll mit „Deal-Listen". Das Problem dabei: Die meisten dieser...

USB-Kühlbox, MEDION Thermoelektrische tragbare Kühlbox im Test

Eine Kühlbox ist im Sommer ein Must Have. Aber wie unterwegs die Kühlbox mit Energie betreiben? Es wäre doch toll, wenn das via USB...

Wissenswert

Grantie bei Crucial 2026: Wie läuft das nach dem Aus der Marke?

Der Speichermarkt ist absolut verrückt im Jahr 2026. Allerdings, eine der verrücktesten Entscheidungen hat bereits 2025 stattgefunden. So hat Micron verkündet, seine Endkundenmarke Crucial...

Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?

Wenn du eine Powerbank mit 10.000 mAh kaufst, erwartest du sicherlich auch, dass diese 10.000 mAh in der Praxis liefern kann, oder? Leider ist dies...

Technik Made in Germany – welche Hersteller gibt es 2026 noch?

Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass 99 % aller Elektronikprodukte aus China oder allgemein aus Asien kommen. Es gibt so gut wie keine...

1 Kommentar

  1. Habe gerade das Neo Zubehör, was dabei war…. „verarbeitet“.
    >>> Kabel habe ich aber 145 cm gemessen (95 cm das vom iPad).
    Wegen Einleitungstext von „lediglich ein kurzes 1-Meter-USB-C-Kabel“ > 1,4 Meter ist es bei mir gewesen.

    ABER wegen Ladegerät ne FRAGE:
    „Handbuch“, der Zettel mit den „Ladegerätbild“ 20-35 Watt >>>
    Unter dem CE Zeichen: „muss zwischen minimal 20 Watt für den Betrieb des drahtlosen Geräts und HÖCHSTENS 35 Watt liegen, um die maximale Ladegeschwindigkeit zu erreichen.“

    Dieses „MAX 35 Watt“ macht mir Sorgen, das bei 67 Watt Ladegeräten dann die Garantie verweigert wird, wenn was sein sollte.

    Steht ja so da.
    „20 – 35 Watt“ und nicht 45 Watt Ladegerät auch „OK“.

    Klar PD und so, aber warum steht das dann so „verwirrend“ da ?

    PS Habe das Belkin BoostCharge Pro Ladegerät 2-Port USB-C GaN 67W weiß und nun natürlich diese Sorge.

    Weswegen ich ja suchte, und diesen Beitrag dazu fand. 😉

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein