Tipp! Reolink Solar Floodlight Cam: Solar, Flutlicht und 2K-Kamera für unter 100 €

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Reolinkt hat Ende März 2026 eine neue Solar Flutlicht Überwachungskamera auf den Markt gebracht, die „Reolink Solar Floodlight Cam“.

Bei dieser handelt es sich um eine 2K Überwachungskamera, mit zwei gesonderten 1000 Lumen „Flutlicht-Scheinwerfern“, wie auch auch einem Solarpanel!

Das Solarpanel erlaubt eine flexible Positionierung der Überwachungskamera, ohne das du auf einen Stromanschluss oder ähnliches Rücksicht nehmen musst.

Wir haben hier also eine Hybrid Lösung aus Überwachungskamera und Solar-Flutlicht.

Auch Preislich ist diese mit unter 100€ sehr atraktiv!

Wollen wir uns die Reolink Solar Floodlight Cam doch einmal in einem Test ansehen! An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das zur Verfügung stellen der Kamera für diesen Test.

 

Die Reolink Solar Floodlight Cam im Test

Die Reolink Solar Floodlight Cam besteht aus 4 zusammenhängen Komponenten. So findet sich in der Mitte der „Block“ mit der Überwachungskamera.

Seitlich zur Kamera sind zwei verstellbare Arme angebracht, welche jeweils über einen LED Scheinwerfer verfügen.

Oberhalb der Kamera ist ein vergleichsweise großes Solarpanel intrigiert. Dieses ist hier zwar ein gesondertes Modul, aber fest mit der Kamera verbunden.

So bist du zwar bei der Positionierung der Überwachungskamera zwar nicht auf einen Stromanschluss angewiesen, aber du solltest darauf achten dass das Solarpanel zu mindestens 1x Täglich etwas direktes Sonnenlicht abbekommt.

Zur Montage liegt eine Halterung mit einer Art Kugelgelenk bei.

 

Akku und Solar

Grundsätzlich kannst du die Reolink Solar Floodlight Cam einfach via USB C laden. Reolink wirbt mit einer Laufzeit von 3 Monaten. Das ist soweit Ok, aber auch nicht „fantastisch“. Hier merken wir schon das die Kamera etwas auf Preis/Leistung getrimmt ist.

Wo wir es nicht merken ist beim Solarpanel. Dieses hat eine vergleichsweise große Fläche. Bei direkter Sonneneinstrahlung lädt die Kamera auch sehr effektiv!

 

5GHz, aber kein BT

Erfreulicherweise unterstützt die Reolink Solar Floodlight Cam 2,4 GHz und 5 GHz WLAN, sehr gut!

Im Gegensatz zu einigen anderen neuen Reolink Überwachungskameras unterstützt die Solar Floodlight Cam kein Bluetooth.

Wofür brauchen wir Bluetooth? Bluetooth kann die WLAN Einrichtung vereinfachen. Bei der Solar Floodlight Cam wird über die App ein QR Code erstellt mit deinen WLAN Daten, welchen du vor die Kamera halten musst.

Die Kamera Scannt den Code und loggt sich dann ins WLAN ein. Das hat bei mir auch gut und auf anhieb funktioniert, aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht das dieses System manchmal etwas „störrisch“ ist.

 

Die Reolink App

Die Solar Floodlight Cam nutzt die normale und bekannte Reolink App. Positiv, Reolink ist einer der letzten Hersteller der keine Zwangsregistrierung erfordert.

Die Kamera wird ausschließlich über ein von dir festgelegtes lokales Passwort gesichert.

Reolink scheint zwar auch so langsam, dir ein Konto „unterschieben“ zu wollen, noch ist dieses aber komplett optional, was ich begrüße.

Grundsätzlich ist die Reolink App sehr einfach und übersichtlich aufgebaut.

Du findest auf der Startseite eine Übersicht über alle verbundenen Kameras und Geräte. Tippst du in diesem Fall die Solar Floodlight Cam an, landest du direkt in der Live-Ansicht.

Dort siehst du den Live-Stream, kannst manuell Fotos und Videos aufzeichnen, die Zwei-Wege-Kommunikation starten, und auch die Scheinwerfer einschalten.

Zudem kommst du von dieser Ansicht auch in die weiteren Einstellungen und Aufnahmen.

In den Einstellungen kannst du viele Optionen anpassen, angefangen bei den Scheinwerfern bis hin zur Objekterkennung.

Im Allgemeinen machte die Reolink App bei mir einen guten Eindruck, und ich gehe davon aus, dass sich auch Neueinsteiger hier zurechtfinden werden.

 

AI Erkennungen

Grundsätzlich nutzt die Solar Floodlight Cam einen PIR Sensor für die Bewegungserkennung. Allerdings haben wir natürlich eine KI Erkennung die im Hintergrund die Ergebnisse „verfeinert“.

Heißt die Solar Floodlight Cam ist „dauerhaft“ im Standby bis der PIR Sensor die Kamera durch eine erkannte Bewegung aufweckt. Dann überprüft die KI/AI Erkennung das Bild.

Die Kamera kann grundsätzlich zwischen Personen, Tieren, Fahrzeugen und sonstigen Bewegungen unterscheiden.

Diese Unterscheidung hilft Fehlalarme zu minimieren, zudem kannst du Benachrichtigungen und Aufnahmen entsprechend Filtern.

Du willst das alles aufgenommen wird aber du nur beim Erkennen einer Person benachrichtigt wirst? Kein Problem!

Und ja die KI Erkennungen funktionieren grundsätzlich gut und sind ein massiver Mehrwert.

 

Kein Abo, Speicherung der Aufnahmen

Die Reolink Solar Floodlight Cam erfordert kein Abo. Alle Aufnahmen lassen sich einfach auf einer microSD Speicherkarte sichern (die du allerdings zukaufen musst),

Alternativ wird auch die Übertragung auf einen FTP Server oder der Reolink Home Hub unterstützt.

Mittlerweile bietet Reolink auch einen Cloud Speicher an, dieser ist aber kostenpflichtig.

 

Das Flutlicht

Ein wichtiger Punkt bei der „Solar Floodlight Cam“ ist natürlich das Flutlicht. So besitzt die Kamera zwei Scheinwerfer, welche gemeinsam eine beachtliche Helligkeit von 1000 lm erreichen.

Die Scheinwerfer werden beim erkennen einer Bewegung eingeschaltet.

Damit kann die Solar Floodlight Cam auch als eine Art Wegbeleuchtung genutzt werden.

 

Extrem weiter Blickwinkel!

Die Reolink Solar Floodlight Cam verfügt über einen Blickwinkel von 150 Grad! Damit ist das Bild der Kamera extrem weit!

Ideal an einer Haustür, Hauswand oder um einen kleinen Innenhof zu überwachen.

Allerdings sind entsprechend Personen und Objekte die weiter entfernt sind schlechter zu erkennen. Auch die Bewegungserkennung hat daher eine schlechtere Reichweite.

Theoretisch haben wir 10 W maximale Reichweite der Bewegungserkennung, praktisch würde ich eher 5-6 Meter sagen. Darüber Hinaus wird diese unzuverlässig, was aber für Akku Überwachungskameras soweit „normal“ ist.

 

Bildqualität

Die Überwachungskamera verfügt über einen 1/3 Zoll Sensor mit einer Auflösung von 2560 x 1440(4MP) @ 15 fps.

Das ist ein ordentlicher, aber auch nicht „besonderer“ Sensor. Für eine 100€ Überwachungskamera passt das.

Das bestätigt sich auch in der Praxis wo die Kamera bei Tag und bei Nacht ein gutes Bild liefert. Das Bild ist klar und sauber, hier gibt es nichts zu bemängeln.

Ist es die beste Bildqualität die ich jemals bei einer Akku Überwachungskamera gesehen habe? Nein, aber erneut wir sind hier in der 100€ Preisklasse unterwegs und hier liefert die Reolink Solar Floodlight Cam ein gutes Ergebnis.

 

Fazit: Reolink Solar Floodlight Cam

Die Reolink Solar Floodlight Cam ist ein solides Gesamtpaket für alle, die eine flexible Außenüberwachung mit Flutlicht, ohne festen Stromanschluss suchen. Für unter 100€ bekommst du eine 2K-Kamera, zwei 1000-Lumen-Scheinwerfer und ein integriertes Solarpanel.

Besonders überzeugt die Kombination aus Überwachungskamera und Flutlicht: Die Kamera ist damit nicht nur ein Sicherheitswerkzeug, sondern übernimmt gleichzeitig die Funktion einer Wegbeleuchtung. Die KI-Erkennung arbeitet zuverlässig, die Reolink App ist übersichtlich, und der Verzicht auf eine Pflichtregistrierung ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr, hier verdient Reolink ausdrücklich Lob.

Auch die Laufzeit von 3 Monaten ohne Solar ist ordentlich, aber kein Alleinstellungsmerkmal. Hier gibt es klar stärkere Modelle. Wer die Kamera im Schatten montieren möchte, sollte das berücksichtigen.

Unterm Strich richtet sich die Reolink Solar Floodlight Cam an preisbewusste Käufer, die unkompliziert und ohne Abo eine vielseitige Außenüberwachung mit Flutlichtfunktion wollen. Wer keine besonderen Ansprüche an absolut maximale Bildqualität, Akkulaufzeit (abseits vom Solarpanel) oder Erkennungsreichweite stellt, bekommt hier ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Michael Barton
Michael Barton
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