Die Philips HUE Go im Test

Ich bin bekanntlich ein riesen Fan des Philips HUE System, welches ich auch reichlich in meinem Haushalt einsetze.

Bisher habe ich allerdings nur Philips HUE LED Streifen und Glühbirnen im Einsatz. Philips bietet aber auch sehr viele andere Lampen und Leuchten mit HUE Integration an. Die Philips HUE Go hat hierbei besonders mein Interesse erweckt.

Bei der HUE Go handelt es sich um eine kleine, portable Leuchte in Schalenform, welche mit bis 16 Millionen Farben leuchten kann.

Wie alle Philips HUE Produkte ist auch die HUE Go mit rund 70€ nicht gerade günstig. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen was die HUE Go so kann und ob diese ihr Geld Wert ist.

 

Die Philips HUE Go im Test

Die Philips HUE Go ist eine Lampe in „Schalen“ form. Hierbei setzt Philips auf eine Art Plexiglas Gehäuse in dessen Inneren ein Milchglaskern ist, der als Diffusor für die verbauten LEDs dient.

Optisch ist die HUE Go geschmackvoll aber schlicht gestaltet. Diese wird in einem modernen Haushalt nicht deplatziert wirken, aber zumindest im ausgeschalteten Zustand auch keine Blicke auf sich lenken.

Die Lampe ist hierbei etwas größer als eine Handfläche, aber durchaus als portabel zu bezeichnen. Die Portabilität ist auch großer Faktor der HUE Go.

Diese besitzt im Inneren einen Akku, welcher einen kabellosen Betrieb für ca. 2-3 Stunden ermöglicht (auf voller Helligkeit). Dieser Akku ist fest verbaut und wird über das mitgelieferte Ladegerät geladen.

Dieses Ladegerät ermöglicht auch eine kabelbetriebene Nutzung.  Sollte Euch die Portabilität egal sein, könnt Ihr die HUE Go auch einfach in die Ecke stellen und „vergessen“.

Wenn Ihr aber wollt könnt Ihr die HUE Go beispielsweise, wenn Besuch vorbeikommt, auf den Tisch stellen oder legen.

Die Lampe besitzt zwei Positionen in denen Ihr diese Aufstellen könnt, auf dem „Rücken“ liegend, sodass die flache Seite nach oben zeigt, oder schrägt auf zwei Füße, sodass die flache Seite leicht angewinkelt ist wie bei einem Strahler.

Bei letzterer Position ist allerdings die Kabelführung etwas „unglücklich“ gelöst. Im Kabelbetrieb wird man vermutlich die Lampe eher hinlegen.

 

Einrichtung, Installation und Steuerung

Um den Philips HUE Go nutzen zu können, benötigt Ihr wie bei allen Philips HUE Komponenten die HUE Bridge. Eine kabellose Nutzung ist später im Übrigen auch nur in Reichweite dieser Bridge möglich.

Sollte die HUE Go nicht Eure erste Lampe/Leuchte aus dem Philips HUE System sein, wird die Einrichtung für Euch nichts Unbekanntes sein.

Geht in die HUE App auf Eurem Smartphone und wählt das „+“ in den Lampeneinstellungen. Ist die HUE Go mit dem Strom verbunden, sollte diese nach wenigen Sekunden von der HUE App erkannt werden.

Von hier aus ist die HUE Go wie jede andere Lampe/Leuchte im HUE System nutzbar. Die HUE Go lässt sich in Räume einordnen und auch gemeinsam mit anderen HUE kompatiblen Leuchten steuern.

Steuern beutet es lässt sich die Helligkeit regeln wie auch Farbtemperatur und Lichtfarbe. Es gibt auch eine Taste auf der Unterseite zum “Manuellen” Einschalten.

Auch ist eine Steuerung via Apples HomeKit, Amazons Alexa und beispielsweise Google Home möglich.

 

Das Licht

Das Wichtigste ist natürlich wie das Licht der Philips HUE Go aussieht. Die HUE Go kann neben diversen Weißtönen auch den kompletten RGB Farbraum mit 16 Millionen Farben darstellen.

Philips gibt die Lichtleistung mit 300 Lumen an und den Energieverbrauch mit 6W.

Wenn man 300 Lumen hört, hat man vielleicht eine etwas falsche Vorstellung über die Helligkeit der HUE Go. Ich dachte zuerst auch, dass dies lediglich eine Dekolampe ist, aber in der Praxis ist die HUE Go erstaunlich hell!

Die Lichtabstrahlung geschieht hier primär über die flache Fläche auf der Oberseite, allerdings wird auch etwas Licht über die Seiten verstrahlt. Durch das Plexiglas erstrahlt die Lampe immer in der jeweils gewählten Farbe. Das weiße Gehäuse ist also nur im ausgeschaltetem Zustand sichtbar.

Die Farbdarstellung der HUE Go ist so, wie man dies von einer premium Philips Lampe erwarten kann, tadellos!

Alle Farben, auch die etwas schwierigeren wie grün und türkis, werden kräftig und hell dargestellt. Hierbei entspricht die Farbdarstellung die der von neueren HUE E27 Glühbirnen.

Auch Weißtöne werden sauber und klar dargestellt. Ich nehme an die HUE Go wird separate weiße LEDs besitzen und nicht einfach Farben „mixen“ wie dies günstigere LED Streifen machen.

Die HUE Go ist zwar weniger zur Beleuchtung geeignet, auch wenn diese ordentlich hell wird, kann aber durchaus auf einem Tisch oder in einer Ecke für einen sehr schönen Lichtakzent sorgen!

Ich selbst nutze diese, um eine ansonsten dunkle Ecke meines Wohnzimmers auszuleuchten. Dabei habe ich die HUE Go mit anderen HUE Produkten gekoppelt, sodass die Steuerung synchron erfolgt.

Wenn man farbliches Licht nutzt, sieht dies gerade wenn man mehrere HUE Produkte sein Eigen nennt, wirklich klasse aus!

 

Fazit

Wie bei allen HUE Produkten ist auch bei der HUE Go der von Philips verlangte Preis mit rund 70€ sehr gesalzen.

Man zahlt hier ganz klar einen premium Preis. Allerdings muss man Philips eins lassen, Qualitativ, sowohl was die Lampe selbst angeht wie aber auch die Lichtqualität, gibt es nichts zu bemängeln!

Hinzu kommt natürlich die Klasse Philips Software, für welche das HUE System ja bekannt ist. Von daher wenn Ihr bereits im HUE Öko System seid und eine Lampe zur Beleuchtung dunkler Ecken sucht, dann kann ich die HUE Go auch für den reinen kabelgebundenen Betrieb voll empfehlen! Selbst bei einem Preis von 70€, ich bin sogar zähneknirschend am Überlegen eine zweite zu kaufen.

Michael Barton

Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

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