Die Lexar Silver Pro V60 256GB SD Karte im Test

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Eine schnelle SD Karte kann beim Fotografieren einen gewaltigen Unterschied machen, gerade bei Serienbildern. Moderne Kameras produzieren gut und gerne 10+ Bilder Pro Sekunde, was im RAW Format schon eine große Datenmenge ist.

Allerdings sind schnelle V90 Speicherkarten leider oft sehr teuer! Aus Sicht der Preis/ Leistung sind hier die eine Stufe kleinere V60 Speicherkarten meist die bessere Wahl.

So bietet Lexar mit seiner Gold Serie entsprechende High End V90 Speicherkarten zum marktüblichen hohen Preis an. Allerdings gibt es auch die Silver Serie, welche nur etwas langsamer ist, aber preislich schon etwas attraktiver daher kommt.

Die Silver Serie von Lexar wird nun aber durch die Silver Pro V60 SD Karte erweitert.

Diese soll noch mehr die Lücke zu den großen V90 Speicherkarten schließen, aber dennoch preislich attraktiv sein. Gelingt dies?

Schauen wir uns das Ganze einmal im Test an!

An dieser Stelle vielen Dank an Lexar für das Zurverfügungstellen der Silver Pro V90 SD Karte für diesen Test.

 

Die Lexar Silver Pro V60 256GB SD Karte im Test

Die Lexar Silver Pro ist auf den ersten Blick eine recht klassische SD Karte. Diese wirkt gut und wertig, ist aber auch nichts Außergewöhnliches.

So haben wir ein schwarzes Gehäuse mit einem schwarz/silbernen Aufkleber. Ebenso verfügt die Speicherkarte über den obligatorischen Schreibschutzschalter.

Auf Seiten der Leistung soll die Speicherkarte bis zu 280 MB/s lesend und 160 MB/s schreibend bieten. Dies nach dem UHS-II Standard.

Aufgrund von UHS-II besitzt die Speicherkarte auch zusätzliche Kontakte auf der Rückseite. Die Speicherkarte ist aber natürlich weiterhin voll abwärtskompatibel.

 

Ein erster Test

Schauen wir uns zunächst einmal die Datenraten der Speicherkarte unter optimalen Bedingungen an. Hierfür nutze ich den ProGrade PG09 Kartenleser, welcher nach meiner Erfahrung das so ziemlich schnellste Modell auf dem Markt ist.

In diesem Kartenleser erreicht die Lexar Silver Pro V60 273,6 MB/s lesend und 165,6 MB/s schreibend. Gute Werte für eine Speicherkarte der V60 Klasse!

 

In der Praxis

Schauen wir uns aber auch einmal die Leistung der Speicherkarte in der Praxis an. Hier stoppe ich die Zeit bis der Buffer, also der Zwischenspeicher, bei einer Kamera mit Speicherkarten gefüllt ist und bis dieser geleert ist.

Da die Kamera bereits beim Machen der Bilder diese auf die Speicherkarte schreibt, dauert es bei schnellen Speicherkarten etwas länger, bis der Zwischenspeicher gefüllt ist.

Entsprechend hast du länger die volle Serienbildgeschwindigkeit. Umgekehrt geht es bei schnellen Speicherkarten schneller, bis alle Bilder im Zwischenspeicher auf der Speicherkarte gesichert sind.

Ich teste dies derzeit in zwei Kameras:

  • Sony A7R V – 10 Bilder/s – High+ – Komprimiertes RAW (ca. 61 MB pro Bild)
  • Fujifilm H2S – 20 Bilder/s – Unkomprimiertes RAW

Hier sehen wir einige sehr gute Ergebnisse! Gerade in Kombination mit der Fujifilm H2s schneidet die Lexar Silver Pro V60 sehr gut, überdurchschnittlich gut, für eine V60 Speicherkarte ab.

In der Sony A7R V hingegen schneidet die Speicherkarte eher durchschnittlich ab, so +- auf dem Level der Sony SF-M Tough Series R277/W150.

 

Fazit

Die neue Lexar Silver Pro V60 ist eine gute Speicherkarte, welche bei mir unproblematisch in meiner Sony A7R V und Fuji H2s funktioniert.

Auf Seiten der Leistung schwankt diese etwas. So scheint die Fuji H2s die Lexar Speicherkarte etwas mehr zu mögen als die Sony. In der Fujifilm H2s ist die Lexar Silver Pro V60 eine der schnellsten V60 Speicherkarten die ich bisher im Test hatte!

In der Sony A7R V landet diese etwas mehr im Mittelfeld +- auf dem Level der Sony eigenen SF-M Tough Series R277/W150. Aber auch dies ist kein schlechtes Abschneiden!

Am Ende kommt es also etwas auf den Preis an. Leistungstechnisch sind wir hier +- auf dem Level der Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB und der Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB.

Kann die Lexar Silver Pro V60 diese beiden Speicherkarten preislich unterbieten, dann kann ich diese mit gutem Gewissen empfehlen.

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Michael Barton
Michael Barton
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