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Crucial P510 im Test, PCIe 5.0 Vorteile, aber keine Nachteile!

Mit der P510 hat Crucial eine PCIe 5.0 SSD auf den Markt gebracht, welche eine sehr wichtige Position einnimmt. So war Crucial einer der ersten Hersteller mit PCIe 5.0 SSDs. Allerdings brachte die erste Generation von PCIe 5.0 SSDs einige Nachteile mit sich. So waren die ersten PCIe 5.0 SSDs teuer, heiß und stromhungrig.

Dabei war das Leistungsplus primär in Benchmarks vorhanden. Mit der P510 will zwar Crucial nicht die Leistungskrone erobern, aber bei der Hitzeentwicklung, dem Stromverbrauch und beim Preis ansetzen.

So soll die Crucial P510 eine der ersten Mainstream PCIe 5.0 SSDs sein. Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Crucial für das Zurverfügungstellen der SSD für diesen Test.

 

Die Crucial P510 im Test

Crucial setzt bei der P510 auf ein vertrautes Design. So erinnert die SSD mit ihrem schwarzen Aufkleber und schwarzen PCB sehr an die Crucial P3 und P5.

Generell macht die SSD einen hochwertigen Eindruck. Dabei setzt diese auf den typischen Formfaktor einer 2280er M.2 SSD.

Crucial bietet diese wahlweise mit oder ohne Kühlkörper an. Die Version mit Kühlkörper richtet sich primär an PS5-Nutzer.

 

Die Technik der P510

Das Herzstück der P510 ist der Phison E31T Controller. Dieser setzt auf einen kleineren und effizienten Fertigungsprozess als der E26 Controller, den wir in den High-End-Modellen wie der T700 oder 705 gesehen haben.

Hierdurch sollen die Hitzeentwicklung und auch der Stromverbrauch deutlich sinken. Allerdings ist der Phison E31T auch eher ein Controller der gehobenen Mittelklasse, ohne DRAM-Cache. Kombiniert wird der Controller mit TLC NAND aus dem Hause Micron, genau genommen dem neuen G9 Flash mit 276 Layern. Dies ist der so ziemlich beste und modernste NAND, den Micron derzeit anbietet.

Lesend Schreibend
1 TB 11000 MB/s 9500 MB/s
2 TB 11000 MB/s 9500 MB/s

 

Aktuell bietet Crucial die P510 überraschenderweise nur mit 1 TB und 2 TB an. Beide Versionen sollen 11000 MB/s lesend und 9500 MB/s schreibend erreichen.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem wurde für die Benchmarks verwendet:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16 GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

Es handelt sich hierbei um das gleiche Testsystem wie bei anderen SSDs.

 

Benchmarks der Crucial P510 (CrystalDiskMark, AS SSD, Anvil’s Storage Utilities)

Beginnen wir den Test mit CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist derzeit der beste Test, um die maximale Leistung eines Speicherlaufwerks zu testen. CrystalDiskMark ist nicht immer ganz alltagsnah, aber es ist der beste Test, um die SSD unter „optimalen“ Bedingungen voll auszureizen und somit die Herstellerangaben zu überprüfen.

Lesend erreichte die Crucial P510 im Test maximal 11119 MB/s. Damit übertrifft sie die Herstellerangabe von 11000 MB/s knapp. Für eine PCIe 5.0 SSD sind 11119 MB/s natürlich nicht “überragend”, aber damit übertrifft sie problemlos alle PCIe 4.0 SSDs.

Ähnliches gilt auch fürs Schreiben, wo wir ebenfalls knapp über der Herstellerangabe von 9500 MB/s landen. Mit 9522 MB/s in der Spitze platziert sich die P510 allerdings erneut hinter den High-End PCIe 5.0 Modellen, aber vor sämtlichen PCIe 4.0 SSDs. Weiter geht’s mit AS SSD. AS SSD ist ein Test, der mittlerweile etwas veraltet ist, aber dennoch schaue ich ihn mir ganz gerne auch mal an.

Hier sehen wir ein etwas anderes Abschneiden als bei CrystalDiskMark. So sieht AS SSD die SSD lediglich im unteren Oberfeld bzw. oberen Mittelfeld. An sich weiterhin kein schlechtes Abschneiden, aber hier landet die SSD nicht mehr eindeutig vor den PCIe 4.0 Modellen. Anvil’s Storage Utilities sieht die Crucial P510 wieder +- auf der gleichen Position wie CrystalDiskMark.

So erreicht die P510 hier nicht ganz die High-End-Werte der Lexar NM1090 Pro oder Samsung 9100 Pro, aber diese setzt sich erneut vor sämtliche PCIe 4.0 SSDs.

 

PCMark

Bisher haben wir uns nur reine Benchmarks der Datenraten angesehen. PCMark versucht im Gegensatz dazu, etwas alltagsnähere Szenarien abzubilden. Drei Testoptionen stehen dabei zur Verfügung: die „Quick“-Variante, „Data“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version verwendet größere Dateigrößen, was SSDs mit langsameren Schreibgeschwindigkeiten oder aggressiven Schreibcaches schlechter abschneiden lässt.

Hier sehen wir ein interessantes Bild. So schneidet die Crucial P510 bei Betrachtung des “Full System Drive” Benchmarks sehr ordentlich ab. So kann diese sich klar ins obere Viertel des Testfeldes setzen. Spannenderweise schneidet die SSD allerdings beim Data Drive Test tendenziell etwas schwächer ab.

 

3DMark SSD-Test

Wo PCMark versucht, Alltagssituationen zu simulieren, konzentriert sich der 3DMark SSD Test rein auf die Messung von Ladezeiten. Der Test umfasst:

  • Laden von Battlefield™ V vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Call of Duty®: Black Ops 4 vom Start bis zum Hauptmenü
  • Laden von Overwatch® vom Start bis zum Hauptmenü
  • Aufzeichnen eines 1080p-Gameplay-Videos bei 60 FPS mit OBS während des Spielens von Overwatch®
  • Installieren von The Outer Worlds® aus dem Epic Games Launcher
  • Speichern des Spielfortschritts in The Outer Worlds®
  • Kopieren des Steam-Ordners für Counter-Strike®: Global Offensive von einer externen SSD auf das Systemlaufwerk

Hier zeigte die Crucial P510 leider eine etwas schwächere Vorstellung. So kann sich die SSD hier lediglich im Mittelfeld platzieren.

 

Praxis-Test: Kopier- und Entpackleistung im Detail

Zum Abschluss kopieren wir zwei große Archive auf die SSD und entpacken sie dort. Dieser Test ist repräsentativ für das Installieren von Spielen und Programmen.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, ca. 52 GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tina’s Wonderlands, Total War: Warhammer 3 und GW2, ca. 231 GB

Hier sehen wir zwei etwas unterschiedliche Ergebnisse. Beim kleinen Datei-Paket sehen wir ein sehr gutes Abschneiden. Hier kann sich die Crucial P510 in die Spitzengruppe setzen. Sie schneidet minimal schlechter ab als die High-End PCIe 5.0 SSDs, aber besser als die High-End PCIe 4.0 SSDs. Ich denke, dies ist ein sehr passendes Abschneiden. Beim größeren Datenpaket sieht die Welt etwas anders aus. Hier landet die SSD im unteren Bereich. Wie kommt es? Ich denke daran, dass wir hier nur die 1 TB Version im Test haben, die entsprechend über einen kleinen SLC Cache verfügt.

 

SLC Cache?

Ein wichtiger Punkt ist der SLC-Cache. Moderner NAND ist schreibend oft langsamer, als man erwartet. Kaum eine SSD erreicht konstant mehr als 2000 MB/s; alles darüber ist meist dem SLC-Cache zu verdanken. Die meisten aktuellen SSDs nutzen TLC- oder QLC-NAND mit 3 oder 4 Bit pro Zelle. Je mehr Bits pro Zelle, desto komplexer und langsamer wird der Schreibvorgang, insbesondere bei QLC-SSDs, die nach dem Cache sehr langsam sein können. Daher bedienen sich SSD Hersteller eines Tricks. Teile der NAND-Zellen werden nur mit einem Bit beschrieben, wie es bei SLC der Fall wäre. Dies erhöht die Datenrate deutlich, aber kann natürlich nur temporär funktionieren, da ansonsten ein großer Teil der Kapazität wegfallen würde. Wie steht es hier um die Crucial P510? Diese zeigte ein sehr außergewöhnliches Verhalten bei konstanter Last, weshalb ich den Test wiederholt habe.

Nach dem SLC Cache bricht die Datenrate der P510 zunächst auf rund 1100-1200 MB/s ein, ehe diese dann nach einer Weile wieder auf ca. 2000 MB/s ansteigt. Damit ist die Crucial P510 eine sehr schnelle SSD nach dem SLC Cache! Selbst wenn wir von der durchschnittlichen Datenrate ausgehen, ist das ein wirklich überzeugendes Ergebnis. So scheint der G9 Flash wirklich sehr flott zu sein. Allerdings ist der SLC Cache bei der P510 recht klein. So war dieser bei meiner 1 TB Version lediglich rund 100 GB. Daher auch das mäßige Abschneiden beim 2. RAR Test.

 

Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung

Die Ermittlung des Stromverbrauchs von M.2-SSDs stellt eine Herausforderung dar. Um dies zu bewerkstelligen, wende ich eine besondere Methode an: Ich verbaue die SSDs in ein externes NVMe-SSD-Gehäuse mit USB-C 3.1 und messe den Gesamtstromverbrauch dieses Gehäuses, der auch den Verbrauch der SSD einschließt. Eine exakte Messung ist zwar aufgrund der Limitierung der SSD-Leistung auf 1.000 MB/s nicht möglich, aber die Ergebnisse bieten dennoch einen Überblick über den Energiebedarf verschiedener SSDs. Es empfiehlt sich daher, weniger auf absolute Werte zu fokussieren, sondern eher einen Vergleich zwischen verschiedenen Modellen anzustellen, um einzuschätzen, ob eine SSD tendenziell mehr oder weniger Energie benötigt. Für den Einsatz in einem Desktop-Computer spielt dieser Test kaum eine Rolle, da eine Abweichung von etwa +/- 1 Watt kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung hat. Doch in einem Ultrabook kann eine Differenz von nur +/- 1 Watt die Akkulaufzeit um fast eine Stunde beeinflussen. Bisher war dieses Verfahren durchaus geeignet, um zu erkennen, ob eine SSD generell eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Hier sehen wir ein sehr erfreuliches Bild! So war eigentlich die Leistungsaufnahme bei PCIe 5.0 SSDs immer ein Problem, aber die Crucial P510 läuft nach meinem Test sehr schön sparsam.

Auch die Leistungsaufnahme während eines kompletten Durchlaufs von CrystalDiskMark war vergleichsweise gering. Ähnliches konnte ich bei der Hitzeentwicklung beobachten. Auch hier war die SSD sehr unproblematisch.

 

Testfazit zur Crucial P510

Die Crucial P510 ist mit ihrem Phison E31T Controller eine sehr außergewöhnliche PCIe 5.0 SSD. So versucht die P510 nicht , „Geschwindigkeitsrekorde“ aufzustellen, sondern soll eine vernünftig hohe Leistung bei gleichzeitig niedriger Hitzeentwicklung und niedrigem Stromverbrauch bieten.

Und dies gelingt auch! Hitzeentwicklung und Stromverbrauch sind bei der P510 auf dem Niveau einer sparsamen PCIe 4.0 SSD, während die Leistung auf einem hohen Niveau liegt. So übertrifft die Crucial P510 bei den sequentiellen Datenraten PCIe 4.0 SSDs merkbar und praktisch liegt diese +- auf dem Level von High-End PCIe 4.0 SSDs.

Die Crucial P510 ist also eine gelungene “Bridge”-SSD, welche einige Vorzüge der PCIe 5.0 Verbindung mitbringt, aber ohne die massiven Nachteile bei Hitzeentwicklung und Stromverbrauch.

Die besten Überwachungskameras für den Home Assistant

Ich bin ein großer Fan der Home Assistant Plattform. Ja, es handelt sich hierbei um ein sehr “nerdiges” System, welches aber auch sehr mächtig ist. Mittlerweile achte ich sehr darauf, im Privaten nur Smart Home Systeme zu nutzen und zu kaufen, die möglicherweise gut kompatibel zum Home Assistant sind.

Aber gerade bei Überwachungskameras ist dies oft ein Problem! Erfreulicherweise ist beispielsweise die Ubiquiti Protect Integration im Home Assistant ziemlich gut. Allerdings geht Reolink nun einen Schritt weiter! Reolink ist nun offizieller Partner von Home Assistant und bringt entsprechend die beste Integration für Überwachungskameras mit. https://www.home-assistant.io/blog/2025/04/17/reolink-joins-works-with-home-assistant/

 

Works with Home Assistant

Anfang 2025 hat Reolink bekannt gegeben, dass sie dem “Works with Home Assistant” Programm beigetreten sind. https://reolink.com/blog/reolink-home-assistant/

Was bedeutet das? Die Home Assistant Plattform unterstützt tonnenweise Smart Home Systeme und auch einige Überwachungskameras. Allerdings sind viele dieser Integrationen nicht “offiziell” oder nur durch irgendwelche APIs zusammengeschustert. Das Works with Home Assistant soll garantieren, dass Smart Home Produkte möglichst gut mit dem Home Assistant zusammenarbeiten und auch langfristig funktionieren.

 

Einfache lokale Integration

Hast du eine Reolink Überwachungskamera im gleichen Netzwerk wie deinen Home Assistant, wird die Überwachungskamera im Normalfall automatisch erkannt und diese kannst du einfach über die WebUI hinzufügen. Hierfür brauchst du lediglich dein Passwort. Dabei läuft die Kommunikation zwischen dem Home Assistant und der Kamera komplett lokal.

 

Live-View, aber keine Aufnahmen

Hast du deine Kameras mit dem Home Assistant verbunden, ist natürlich das wichtigste Feature der Live-View.

So ist es kein Problem, sich das aktuelle Livebild (in Standard-Auflösung) über den Home Assistant anzeigen zu lassen, gegebenenfalls auch von mehreren Kameras auf einmal. Was über den Home Assistant nicht möglich ist, ist das Betrachten von Aufnahmen. Hierfür brauchst du weiterhin die Reolink-App.

 

Umfangreiche Steuerung, Einstellungen und Informationen

Die Zusammenarbeit zwischen Reolink und dem Home Assistant Team sehen wir vor allem bei den erweiterten Optionen. Zunächst hast du neben dem Live-Stream auch mehrere Sensoren in deinem Home Assistant.

So übermitteln die Kameras beispielsweise die Information, wenn eine Bewegung, Person, Tier oder ein Fahrzeug erkannt wurde, an den Home Assistant. Entsprechend kannst du diese Informationen auch für Automatisierungen nutzen, beispielsweise wenn deine Kamera eine Person erkannt hat, schaltet der Home Assistant die Außenbeleuchtung ein oder solche Dinge.

Aber du kannst auch Einstellungen anpassen, wie die Erkennungsempfindlichkeit, die Scheinwerfer ein-/ausschalten (falls vorhanden) oder auch die Aufnahme über den Home Assistant deaktivieren. Letzteres ist spannend, so könntest du beispielsweise eine Automatisierung basteln, dass deine Kameras automatisch ausgeschaltet werden, wenn du zuhause bist. Oder du kannst, falls du mehrere Kameras hast, über eine Automatisierung für mehrere Kameras auf einmal die Aufnahmen deaktivieren usw.

Hierdurch kann die Verknüpfung mit dem Home Assistant auch das Reolink-Ökosystem doch sehr bereichern.

 

Auch für Akku-Kameras, über einen Umweg

Akku-Überwachungskameras sind bei solchen Integrationen immer so eine Sache, da diese normalerweise immer im “Deep Sleep” sind, wenn keine Bewegung erkannt wurde usw. Du kannst auch beim Home Assistant Akku-Überwachungskameras von Reolink nicht einfach so hinzufügen. Aber es gibt einen Trick!

Hast du den Reolink Home Hub, dann kannst du auch Akku-Überwachungskameras ohne Probleme einbinden und genauso nutzen wie eine kabelgebundene Kamera. So kannst du hier dann auch jederzeit den Live-Stream sehen, Einstellungen anpassen usw.

 

Die besten Überwachungskameras für den Home Assistant

Bist du auch ein Fan des Home Assistant, wie ich, und suchst nach den Überwachungskameras mit der besten Integration, dann sind die Modelle von Reolink derzeit deine beste Option.

Dank der Zusammenarbeit zwischen Reolink und dem Home Assistant Team ist die Integration von Reolink Überwachungskameras sehr gut gelungen! Nicht nur funktioniert der Live-Stream tadellos, auch erweiterte Informationen werden übertragen wie beispielsweise Informationen von der AI-Erkennung und du kannst Einstellungen der Kameras anpassen. Hast du einen Reolink Home Hub, dann funktioniert das Ganze auch mit den Akku-Überwachungskameras! So habe ich mit meinem Home Assistant folgende Kameras verbunden:

Dies sind alles Akku-Kameras und sie funktionieren wirklich hervorragend mit dem Home Assistant (über den Home Hub). Gerade, dass die Live-Streams auch zuverlässig und flott funktionieren, bei Akku-Kameras, ist klasse. Also Reolink-Kameras sind derzeit die so ziemlich beste Wahl für den Home Assistant.

Beyerdynamic AMIRON 100 im Test: hochwertiger und spaßiger Klang!

Der deutsche Hersteller Beyerdynamic hat mit den AMIRON 100 sein Line-up von Bluetooth-Ohrhörern erweitert.

So sind die Beyerdynamic AMIRON 100 weiterhin High-End-Bluetooth-Ohrhörer, aber verglichen mit den AMIRON 300 ordnen sich diese eine Preisstufe niedriger ein.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen bzw. anhören, ob die AMIRON 100 überzeugen können und ob sie vielleicht verglichen mit den AMIRON 300 sogar der bessere Deal sind.
An dieser Stelle vielen Dank an Beyerdynamic für das Zurverfügungstellen der AMIRON 100 für diesen Test.

 

Die Beyerdynamic AMIRON 100 im Test

Auf den ersten Blick setzen die AMIRON 100 bzw. vor allem die Ladebox auf ein sehr schlichtes Design.

So ist die Ladebox in einer ovalen Form gehalten und abseits des Beyerdynamic-Aufdrucks komplett schlicht in Schwarz.

Natürlich findet sich ein USB-C-Port auf der Unterseite zum Laden. Allerdings unterstützen die AMIRON 100 bzw. deren Ladebox das kabellose Aufladen. Hierfür musst du die Ladebox einfach auf ein entsprechendes Ladepad legen.

Mit 65 × 48 × 25,5 mm ist die Ladebox recht kompakt. Auch das Gewicht liegt bei lediglich 53 g inklusive Ohrhörern bzw. 42 g ohne die Ohrhörer.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf ein recht schlichtes Design. Dabei nutzen sie die „Steg“-Form, kombiniert mit einem In-Ear-Design.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Touch-Taste auf der Rückseite bzw. diese schalten sich automatisch ein/aus, wenn du diese aus der Ladebox nimmst bzw. wieder einlegst.
Mit einer Ladung sollen die Ohrhörer ca. 8 Stunden durchhalten und die Ladebox kann sie ca. 3x unterwegs aufladen.

 

Eine hervorragende App!

Die AMIRON 100 besitzen einen App-Support und erfreulicherweise ist die Beyerdynamic-App sehr gelungen, sowohl optisch wie auch funktional.

So kannst du über diese das ANC und den Transparenz-Modus steuern, den Klang anpassen und auch z. B. die Belegung der Touch-Tasten verändern.
Beyerdynamic ist auch sehr fleißig darin, Software-Updates bzw. Verbesserungen über die App auszuliefern.

 

Standard-Tragekomfort

Am Tragekomfort der AMIRON 100 gibt es nichts auszusetzen. Die Ohrhörer sitzen gut in meinen Ohren und ich kann sie auch problemlos über längere Zeit tragen.

Allerdings sind diese hier auch nicht „außergewöhnlich“, weder positiv noch negativ. Ich würde sagen, diese bieten einen guten Standard-Tragekomfort für In-Ear-Ohrhörer.

Beyerdynamic hat hier einen guten Job gemacht, aber auch nicht das Rad neu erfunden.

 

ANC und Transparenz

Wie fast alle aktuellen Ohrhörer bringen auch die AMIRON 100 einen ANC- und Transparenz-Modus mit.

Sowohl das ANC wie auch der Transparenz-Modus sind „OK“, allerdings bekommst du in dieser Preisklasse klar Ohrhörer mit einem besseren ANC-Modus.

So ist das aktive Noise-Cancelling recht leicht und lässt vor allem höhere Frequenzen noch recht stark durch.

Ist für dich ANC eine hohe Priorität, sind die AMIRON 100 nicht die beste Wahl.

 

Klang, die spaßigeren AMIRON 300?

Die AMIRON 100 sortieren sich zwar unter den AMIRON 300 ein, aber das heißt noch lange nicht, dass diese auch schlechter klingen.
Je nachdem, was du für einen Geschmack hast, kann es sogar sein, dass die AMIRON 100 für dich besser klingen als die AMIRON 300.

Warum? Die AMIRON 100 scheinen etwas „spaßiger“ abgestimmt zu sein als die AMIRON 300, welche eher eine recht neutrale Klangsignatur haben.

So ist vor allem der Bass der AMIRON 100 etwas angehoben. Zwar übertreiben die Ohrhörer hier auch nicht, aber wir haben durchaus einen guten Schuss Bass und dabei auch einen sehr guten Tiefgang. Der Bass ist kräftig und satt. Für meinen Geschmack ist der Bass der AMIRON 100 ziemlich perfekt. So hat dieser einen guten Druck und „Punch“, überschattet aber nicht den restlichen Klang.

Die Mitten der AMIRON 100 sind neutral bis leicht abgesenkt. Gefühlt haben hier die AMIRON 300 eine etwas bessere Darstellung, aber die Mitten der 100 sind alles andere als schlecht. Stimmen und Gesang werden gut abgebildet, auch wenn der Beat sich teils etwas mehr in den akustischen Mittelpunkt rücken kann, als es bei neutralen Ohrhörern der Fall wäre. Dies ist aber Meckern auf sehr hohem Niveau.

Die Höhen sind wieder ziemlich perfekt. Diese sind sehr brillant und haben eine schöne Leichtigkeit. Ja, sie bringen eine leichte Schärfe mit – Zischlaute können etwas hart sein –, aber für mich passt das soweit. Solltest du aber einen etwas weicheren Klang bevorzugen, gibt es bessere Ohrhörer für dich. Frequency Response

Unterm Strich haben die Beyerdynamic AMIRON 100 eine lebendige und dynamische Klangsignatur, welche gerade in Pop und elektronischer Musik eine sehr gute Figur macht. Allgemein, wenn du etwas mehr „Wums“ magst, machen die Beyerdynamic AMIRON 100 Freude.

Verglichen damit sind die größeren Beyerdynamic AMIRON 300 merklich neutraler abgestimmt.

Persönlich mag ich die Klangsignatur der Beyerdynamic AMIRON 100 aber fast noch etwas mehr, auch wenn neutral betrachtet die AMIRON 300 noch etwas feiner spielen.

Beyerdynamic AMIRON 100 Frequency Response

 

Klang über die Beyerdynamic App anpassbar

Natürlich kannst du den Klang der AMIRON 100 noch über die Beyerdynamic-App anpassen.

So kannst du den Ohrhörern hier noch mehr Bass geben oder diesen reduzieren, die Höhen anpassen usw.

Die Ohrhörer reagieren auch sehr gut auf Klanganpassungen über die App.

 

Fazit

Die AMIRON-Serie von Beyerdynamic lässt sich klar als gelungen bezeichnen. Dies gilt auch für die Beyerdynamic AMIRON 100.

So können die AMIRON 100 durch einen lebendigen und gefälligen Klang mit einem guten Schuss Bass überzeugen, welcher dabei auch qualitativ auf einem extrem hohen Niveau spielt.

Dabei liegt der Fokus der Ohrhörer klar etwas auf dem Bass und den Höhen, welche auch tadellos umgesetzt sind.

Persönlich mag ich die Klangsignatur der AMIRON 100 hierdurch sogar etwas lieber als die der AMIRON 300, welche etwas neutraler und puristischer klingen.

Auch abseits des Klangs hat sich Beyerdynamic keine Fehler erlaubt. Der Tragekomfort ist gut und die App ein klarer Pluspunkt! Vor allem der verstellbare EQ und Soundprofile werden von den Ohrhörern sehr gut angenommen.
Wenn du willst, können die Beyerdynamic AMIRON 100 beispielsweise zu den besten „Bass-Bluetooth-Ohrhörern“ werden, die ich jemals gehört habe.

Lediglich im Bereich des ANC liegt Beyerdynamic hinter der Konkurrenz in der 170-€-Preisklasse.

Ist dir dies aber nicht so wichtig und der Klang liegt bei dir primär im Fokus, sind die Beyerdynamic AMIRON 100 absolut überragend!

Beyerdynamic AMIRON 100
Positiv
Ausgezeichneter Klang: Dynamischer Bass mit Tiefgang, brillante Höhen und lebendige Klangsignatur
Hervorragende App: Gut gestaltet, umfangreiche Anpassungen (EQ, Touch-Steuerung, ANC/Transparenz), regelmäßige Updates
Guter Tragekomfort: Sitzen stabil, auch für längeres Tragen geeignet
Lange Akkulaufzeit
Schlichtes, kompaktes Design: Ladebox leicht und unauffällig
Klanganpassung
Negativ
ANC: Nur durchschnittliche Noise-Cancelling-Leistung
90

Preistipp! 27.000 mAh für +- 20€, VEGER V2708 27.000 mAh Powerbank im Test

VEGER bietet mit der V2708 eine Powerbank an, welche auf den ersten Blick mal wieder in die Kategorie „zu gut, um wahr zu sein“ gehört. So soll die VEGER V2708 satte 27.000 mAh Kapazität zu einem unfassbar günstigen Preis bieten.

Ich habe für die Powerbank gerade einmal rund 17 € bezahlt! 17 € für eine Powerbank mit 27.000 mAh ist ein unfassbarer Preis, der eigentlich unmöglich ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Bietet die V2708 wirklich 27.000 mAh oder haben wir hier eine Fake-Powerbank? Finden wir dies im Test heraus!

 

Viele 27.000 mAh 20 W Powerbanks sind Fake

Wenn du auf den großen Plattformen (Amazon, eBay usw.) nach Powerbanks mit 27.000 oder 26.800 mAh und 20 W bzw. 22,5 W Leistung suchst, findest du leider sehr viele „Fake“-Powerbanks. Siehe hier:

Daher stellt sich auch bei der VEGER-Powerbank die Frage, ob wir hier eine echte 27.000 mAh Powerbank bei diesem extrem günstigen Preis haben.

 

Die VEGER V2708 27.000 mAh Powerbank im Test

Auf den ersten Blick macht die VEGER V2708 einen guten Eindruck! Zwar setzt die Powerbank auf ein vergleichsweise einfaches Gehäuse, aber dieses ist gut gemacht und nicht so generisch, wie es bei Fake-Powerbanks üblich ist.

Auch sind die Abmessungen vielversprechend. So misst die Powerbank 169,5 x 80 x 31 mm und bringt 599 g auf die Waage. Damit ist die V2708 nicht gerade winzig, aber dies ist für eine Powerbank mit 27.000 mAh normal. Zu kompakte Abmessungen wären hier verdächtig. Zum Vergleich: Die „Fake“ PAIDASHU P38S mit angeblich 27.000 mAh (praktisch eher 15.000) ist um einiges kleiner:

  • PAIDASHU P38S – 143 x 67,5 x 28,5 mm und 350 g
  • VEGER V2708 – 169,5 x 80 x 31 mm und 599 g

Qualitativ ist die Powerbank soweit o. k. Dies ist keine Premium-Powerbank, aber sie wirkt auch nicht billig.

 

Anschlüsse der VEGER V2708

Die VEGER V2708 besitzt eine recht umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen. So besitzt diese 3x USB-A-Ports, 1x USB-C und 1x Micro-USB-Eingang.

  • 2x USB-A – 5V/2,4A
  • 1x USB-A – 18 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • 1x USB-C – 20 W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A
  • 1x Micro-USB-Eingang – 5V/2A, 9V/2A

Der wichtigste Anschluss der Powerbank ist ohne Frage der 20 W USB-C-Port. 20 W ist natürlich keine gewaltige Leistung, aber ausreichend, um aktuelle Smartphones flott zu laden.

Dabei ist der Anschluss universell kompatibel, da hier der USB Power Delivery Standard genutzt wird. Zudem haben wir zwei 5V/2,4A USB-A-Ports und einen Quick Charge USB-A-Port. Allerdings, nutzt du mehr als einen Port auf einmal, werden alle Ports massiv gedrosselt bzw. die Schnellladeprotokolle abgeschaltet. Effektiv bringen dir also die vielen Ports nicht viel. Du kannst die Powerbank wahlweise via USB-C oder Micro-USB laden.

 

Kapazität, wirklich 27.000 mAh?

Kommen wir zum spannendsten Punkt. Bietet die VEGER V2708 wirklich 27.000 mAh oder haben wir hier eine Fake-Powerbank? Folgende Werte konnte ich mit meinen Messgeräten und einer elektronischen Last ermitteln:

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 94,467 18305 25532 95%
9V/1A 85,162 9290 23017 85%
9V/2A 89,164 9716 24098 89%

 

Und hier gibt es eine positive Überraschung! So konnte die Powerbank bei mir im Test im besten Fall 25532 mAh erreichen, was 95 % der Herstellerangabe entspricht. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis!

Entsprechend haben wir hier eine echte 27.000 mAh Powerbank. Warum sage ich das, wenn die Powerbank maximal 25532 mAh erreicht? Es ist bei Powerbanks normal, dass diese nicht zu 100 % die Herstellerangabe erreichen. Die Herstellerangabe bezieht sich bei Powerbanks auf die Akkuzellen im Inneren der Powerbank. Allerdings muss beim Entladen dort die Spannung gewandelt werden, es gibt diverse andere interne Prozesse usw.

Daher sind nicht 100 % der vorhandenen Energie effektiv nutzbar. 80 % bis 90 % ist hier ein normales gutes Abschneiden. Fake-Powerbanks haben meist nur um die 50-60 % der Herstellerangabe. Daher bin ich mit dem Abschneiden der VEGER-Powerbank im Test sehr zufrieden!

 

Ladedauer

Aber wie lange dauert das Laden der VEGER 27.000 mAh Powerbank? Diese kann mit rund 18 W geladen werden.

Eine 0 % auf 100 % Ladung der Powerbank dauert rund 7:20 h. Dies ist nicht wahnsinnig schnell, aber „plausibel“ in Anbetracht der hohen Kapazität und des 18/20-W-USB-C-Ports.

 

Fazit

Du suchst viel Kapazität zum minimalen Preis? Dann gilt bei der VEGER V2708: zugreifen! Zum Zeitpunkt des Tests kostet die Powerbank gerade einmal rund 17 €, was für eine Powerbank mit 27.000 mAh bzw. „echten“ 25532 mAh ein fantastischer Preis ist.

Es gibt in dieser Preisklasse viele Modelle, die mit 27.000 mAh werben, aber dies nicht ansatzweise erreichen. Da ist die VEGER V2708 wirklich etwas Besonderes. Allerdings ist sie abseits der hohen Kapazität und des niedrigen Preises eine Standard-Powerbank. Wir haben maximal 20 W, was soweit o. k. ist, aber auch nicht spektakulär. Du kaufst diese Powerbank primär für die sehr hohe Kapazität und nicht für die Lade-/Entladegeschwindigkeit.

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Aeotec Smart Home Hub: Der beste Smart Home Hub 2025, Zigbee, Matter, Thread und Z-Wave unter einer Haube!

Du möchtest dir ein Smart Home System aufbauen, dann ist die wichtigste Frage: Was für eine „Basis“ möchtest du nutzen bzw. an welchen Hersteller willst du dich koppeln? Wählst du beispielsweise das Homematic IP Ökosystem, musst du Smart Home Produkte von Homematic kaufen und nutzen.

Ähnliches gilt auch für viele andere Hersteller. Alternativ kannst du aber auch auf „offene“ Standards setzen. Wie beispielsweise Zigbee oder Z-Wave. Hier gibt es viele Komponenten, welche herstellerübergreifend kompatibel sind. So bist du nicht an ein System gebunden und kannst auch die Basis wechseln, ohne gleich alles neu kaufen zu müssen. Neu ist auch der offene Matter- und Thread-Standard, welcher eine noch größere Vernetzung von Smart Home Komponenten erlaubt.

Aber warum sich zwischen diesen Systemen entscheiden? Es gibt eine Handvoll Basis-Stationen, die alles können! Und hier gibt es ein besonders attraktives Modell, den Aeotec Smart Home Hub.

Der Aeotec Smart Home Hub ist in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelt worden und bietet Unterstützung für folgende Standards:

  • Samsung SmartThings
  • Zigbee
  • Z-Wave
  • Matter und Thread
  • Wi-Fi

Gerade die Unterstützung für den zukunftsträchtigen Matter/Thread-Standard ist hier besonders positiv hervorzuheben. Dabei bekommst du den Aeotec Smart Home Hub für unter 100 €! Für eine Basis-Station, die so viele Standards unterstützt, ein sehr attraktiver Preis!

 

Die beste Smart Home Basis-Station 2025

Beim Aeotec Smart Home Hub handelt es sich zunächst um eine reine Smart Home Basis-Station. Kaufst du also nur den Home Hub, hast du effektiv keine Funktionalität. Die Funktionalität kommt erst im Zusammenspiel mit diversen Sensoren und Komponenten zustande.

So bietet Aeotec einige Komponenten selbst an, aber das Spannende bei diesem Smart Home Hub ist die breite Unterstützung von Drittanbieter-Modulen. Der Aeotec Smart Home Hub bringt Unterstützung für folgende Standards mit:

  • Zigbee
  • Z-Wave
  • Matter
  • Thread

In der Praxis kannst du so beispielsweise die smarten Lampen von Ikea oder Philips Hue mit dem Smart Home Hub koppeln, wie auch die neuen Tado X Thermostate (welche Matter/Thread nutzen), irgendwelche billigen Zigbee-Temperatur- oder Bewegungssensoren usw. Und das ist das Spannende: Du bist hier nicht auf einen Hersteller festgelegt, sondern kannst zwischen vielen verschiedenen hin und her springen. Beispielsweise habe ich folgende Komponenten derzeit mit dem Aeotec Smart Home Hub verbunden und steuere diese über den Hub:

  • Ikea STOFTMOLN Deckenlampe
  • innr Zigbee LED Strip 4m
  • tado Heizkörperthermostat X
  • Nuki Smart Lock Pro (4. Generation)
  • Billige Temperatursensoren mit Zigbee-Support von AliExpress

Ich muss hier nicht X Apps auf meinem Smartphone installieren oder bin davon abhängig, was z. B. Tado mit seinem eigenen Hub und App macht. Sehr praktisch!

 

Ein Blick auf die App und den Funktionsumfang

Um den Aeotec Smart Home Hub zu nutzen, benötigst du die Samsung SmartThings App. Diese ist dabei nicht nur für Samsung-Smartphones verfügbar, sondern für alle Android- und auch iOS-Geräte. Von der App selbst bin ich etwas hin- und hergerissen. Zwar versucht die App, möglichst einfach rüberzukommen, aber teils ist sie für meinen Geschmack fast schon so einfach gestaltet, dass sie wieder verwirrend wird. Dennoch würde ich sagen, ist die App funktional soweit passend, vor allem wenn du so ein wenig durchgestiegen bist. Nach dem Hinzufügen des Aeotec Smart Home Hubs musst du über das „+“ Geräte hinzufügen und scannen.

Es ist hier im ersten Moment nicht klar ersichtlich, ob nun dein Smartphone nach Bluetooth-Geräten sucht und/oder der Hub, und wenn der Hub sucht, auf welchen Protokollen usw. Allerdings, wenn du nach neuen Geräten scannst, sucht der Hub immer auf allen „Frequenzen“ und Protokollen (Zigbee, Z-Wave usw.). So fand dieser bei mir auch problemlos alle Zigbee-Geräte, die im Pairing-Modus waren.

Geräte werden dabei innerhalb der App Räumen zugeordnet und nach diesen sortiert. Gehst du in einen Raum innerhalb der App, siehst du alle dort hinterlegten Geräte, meist auch mit einer Schnellaktion oder einer Zustandsinfo.

Beispielsweise siehst du bei Lampen, ob diese eingeschaltet sind, bei meinen Temperatursensoren und Thermostaten die aktuelle Temperatur usw. Tippst du eine der Kacheln an, landest du in der erweiterten Ansicht. Diese unterscheidet sich natürlich massiv von Gerät zu Gerät.

Bei meinen RGB-LED-Streifen kann ich hier die Farbe einstellen, bei meinen Thermostaten die Zieltemperatur usw. Dabei sind allerdings die Optionen teils recht rudimentär. So gibt es z. B. bei den Thermostaten keinen direkten Zeitplan, wie es bei smarten Heizsystemen eigentlich üblich ist. Du kannst nur die dauerhafte Zieltemperatur einstellen oder das Heizen komplett abschalten. Es ist natürlich möglich, auch bei Thermostaten Zeitpläne zu hinterlegen, dies geht aber über „Routinen“. Bei Routinen kannst du klassische „Wenn-dies-dann-das“-Verknüpfungen anlegen.

Beispielsweise: Wenn ein Bewegungssensor eine Bewegung erkennt, dann schalte das Licht ein, oder auch: „Wenn 8 Uhr, dann stelle Thermostat auf Temperatur X“. So kannst du dann auch für Thermostate passende Steuerungszeitpläne anlegen. Dies ist etwas komplizierter als in vielen Smart Home Systemen, die gezielt für die Steuerung von Thermostaten gemacht sind, möglich ist aber alles. Auch speichert der Hub eine Historie, beispielsweise die Temperatur für die letzten 31 Tage.

 

Was funktioniert nicht?

Leider gab es auch ein paar Geräte, die im Zusammenspiel mit dem Aeotec Smart Hub nicht so recht funktionieren wollten. Dies galt vor allem für Zigbee-Taster! Sowohl der Ikea Styrbar wie auch ein Taster von Aqara werden zwar erkannt und lassen sich verbinden, aber haben keine Funktion.

Es gibt hier einfach keine „Entität“, sondern es handelt sich bei diesen einfach um ein leeres Gerät in der SmartThings App, das nichts macht. Schade! Abseits der Taster bin ich aber bisher über keine Probleme gestolpert.

Info: Es ist möglich auch diese Geräte zum funktionieren zu bekommen über „Driver“. Ja es ist möglich Community Treiber zu installieren, für exotischere Geräte. Siehe z.B. hier: https://community.smartthings.com/t/edge-driver-mc-zigbee-drivers-for-motion-open-close-moisture-smoke-co-sensors-and-others-devices/231689

 

 

Warum nicht der Home Assistant?

Wenn du des Öfteren auf Techtest unterwegs bist, wirst du vielleicht wissen, dass ich ein großer Fan der offenen Home Assistant Plattform bin (und diese auch nutze). Allerdings hat der Home Assistant einen sehr hohen „DIY“-Aufwand, welcher nichts für den normalen Nutzer ist. Auch ist eine direkte Zigbee-Integration (und Matter/Thread) im Home Assistant nach meiner Erfahrung etwas „instabil“. Willst du also ein System, das einfach funktioniert, dann ist so etwas wie der Aeotec Smart Home Hub die bessere Wahl. Funfact: Der Aeotec Smart Home Hub lässt sich auch mit dem Home Assistant verknüpfen (was ich auch gemacht habe).

 

Erfreulich niedriger Stromverbrauch

Ein kleiner Pluspunkt für den Aeotec Smart Home Hub ist der Stromverbrauch, welcher bei lediglich +/- 1 W liegt, was extrem wenig ist.

 

Fazit

Du möchtest dir ein Smart Home System aufbauen, dich aber nicht zwingend an einen Hersteller binden, dann ist der Aeotec Smart Home Hub eine schöne Basis! So unterstützt der Aeotec Smart Home Hub mit Zigbee, SmartThings, Z-Wave und Matter/Thread viele verschiedene Smart Home Standards, welche du miteinander frei kombinieren kannst. So kannst du z. B. die Matter-fähigen Tado X Thermostate nutzen, Zigbee-Lampen von Innr und Philips, günstige „Tuya“ Zigbee-Temperatur-/Tür-Fenster-Sensoren usw. Diese alle kannst du in einem System miteinander verknüpfen und über eine App steuern.

Die App ist dabei grundsätzlich gut gemacht, hat aber auch ihre Schwächen. Zunächst einmal würde ich sagen, dass die App einsteigerfreundlich ist. Allerdings ist beispielsweise die Steuerung von Thermostaten etwas „kompliziert“, wenn du einen Zeitplan willst. Dies machen andere Systeme wie von Tado oder Bosch besser, hier musst du dich aber im Kern auf einen Hersteller festlegen.

Unterm Strich bin ich aber mit dem Aeotec Smart Home Hub sehr zufrieden und kann diesen auch mit gutem Gewissen empfehlen. So nutze ich ihn auch privat als eine Art „Zigbee/Matter/Thread“-Controller für meinen Home Assistant.

Reolink Altas 2025 Test: Akku-Kamera mit XXL-Akku & Pre-Recording

Reolink hat mit der Atlas eine der spannendsten Akku-Überwachungskameras des Jahres 2025 vorgestellt. Warum, was macht die Altas 2025 so besonders?

Dies ist vor allem der große 20.000 mAh Akku, wie auch die Möglichkeit, kontinuierlich Video aufzunehmen! Ja, eine Akku-Überwachungskamera mit kontinuierlicher Aufzeichnung ist etwas extrem Außergewöhnliches. Aber ist dies auch eine gute Idee?

Wie lange ist die Akkulaufzeit der Altas 2025? Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Reolink für das Zur-Verfügung-Stellen der Altas 2025 für diesen Test.

 

Die Reolink Altas 2025 im Test

Aufgrund des mächtigen 20.000 mAh Akkus ist die Atlas eine vergleichsweise große und auch schwere Akku-Überwachungskamera. Diese setzt dabei auf den herkömmlichen “Bullet”-Formfaktor und wird über ein Gewinde auf der Rückseite an einer Wand, Pfosten oder Ähnlichem befestigt.

Eine entsprechende Halterung ist mit im Lieferumfang. Generell macht die Kamera qualitativ einen guten bis sehr guten Eindruck, obwohl sie komplett aus Kunststoff gefertigt ist. Eine weitere Auffälligkeit an der Kamera ist die WLAN-Antenne. Diese ist an der Seite angebracht und lässt sich für einen besseren Empfang ausklappen.

Dabei unterstützt die Altas 2025 grundsätzlich sowohl das 2,4-GHz- wie auch das schnellere 5-GHz-Band. Auf der Unterseite der Kamera finden wir zwei Abdeckungen. Unter der ersten Abdeckung findet sich der Einschalter wie auch der Slot für eine microSD-Speicherkarte. Unter der zweiten wassergeschützten Abdeckung ist hingegen der USB-C-Ladeport.

 

Mit Solarpanel

Mit im Lieferumfang der Altas 2025 ist ein passendes Solarpanel. Dieses ist zwar nicht direkt in der Kamera integriert, lässt sich aber via USB-C anschließen. Mittlerweile gibt es auch einige Überwachungskameras mit Solarpanel, welches direkt im Deckel dieser integriert ist.

Das kann auch funktionieren, aber meist nur bei wirklich perfekter Ausrichtung der Kamera. Ist dies nicht möglich oder unpraktisch, ist ein externes Solarpanel wie bei der Altas 2025 um einiges besser, zumal dieses auch ein gutes Stück größer ist und somit eine deutlich höhere Energieausbeute bietet.

 

Kein Account-Zwang

So gut wie alle Überwachungskameras derzeit im Handel besitzen einen Account-Zwang. Du musst also beim Hersteller ein Konto anlegen und mit diesem deine Kamera verknüpfen. Reolink ist einer der wenigen Hersteller, bei dem dies nicht nötig ist!

Du kannst hier einfach den QR-Code auf der Kamera scannen und fertig. Bei der ersten Einrichtung musst du zur Sicherheit ein lokales Passwort für die Kamera vergeben, welches dann bei jeder neuen Verbindung abgefragt wird, beispielsweise zu einem 2. Smartphone usw.

 

Einfache Einrichtung

Für die Einrichtung der Altas benötigst du die Reolink-App. Die Einrichtung ist kinderleicht! So musst du nur den QR-Code auf der Kamera scannen, diese einschalten und den Rest übernimmt die App. Die Reolink Altas stellt zunächst eine Verbindung via Bluetooth her. Via Bluetooth werden dann die WLAN-Zugangsdaten übertragen. Hat die WLAN-Verbindung geklappt, wird das Bluetooth abgeschaltet und logischerweise eine Verbindung über dein WLAN-Netz hergestellt.

 

2,4-GHz- und 5-GHz-WLAN

Die Reolink Altas 2025 unterstützt sowohl das 2,4-GHz- wie auch das 5-GHz-WLAN-Band.

 

Die bekannte Reolink-App

Die Reolink Altas nutzt die bekannte Reolink-App. Die Reolink-App ist grundsätzlich recht einfach gestaltet. Auf der Startseite findest du eine Übersicht über alle verbundenen Kameras mit einem Vorschaubild.

Dieses stammt aus der letzten Live-Ansicht. Tippst du das Bild an, landest du in der Live-Ansicht. Dabei waren die Ladezeiten bei mir erfreulich niedrig. Dies kann aber natürlich stark davon abhängen, wie gut dein WLAN ist.

Die Altas hat generell eine recht gute Signalstärke, aber montierst du diese in der hintersten Ecke, dann können die Ladezeiten schon etwas träge sein. In der Live-Ansicht kannst du manuell Bilder und Videos machen, die Kamera elektrisch drehen und schwenken und auch die 2-Wege-Kommunikation nutzen.

Früher war ich etwas kritischer gegenüber der Reolink-App, die oftmals recht träge war. Allerdings bin ich mittlerweile mit dieser sehr zufrieden. Ob es hier im Hintergrund Verbesserungen gab oder ob dies einfach an den neueren und besseren Kameras liegt, kann ich allerdings nicht sagen.

 

Smarte Erkennung

Alle aktuellen Reolink-Überwachungskameras bringen “Smart-Erkennungen” mit. Dies gilt entsprechend auch für die Atlas.

Erkennt die Kamera eine Bewegung, wird diese in folgende Kategorien unterschieden:

  • Personen
  • Tiere
  • Fahrzeuge
  • Sonstige Bewegungen

Diese Unterscheidungen sind erfreulicherweise auch ziemlich zuverlässig! Warum ist dies aber ein wichtiges Feature? Du kannst Alarme und auch Benachrichtigungen an gewisse Erkennungen koppeln. Vielleicht möchtest du ja nur benachrichtigt werden, wenn ein Mensch erkannt wurde und nicht, wenn ein Baum im Wind weht. Auch bei der Durchsicht der Aufnahmen ist dies hilfreich, denn du kannst nach bestimmten Erkennungen filtern.

 

Wie zuverlässig ist die Bewegungserkennung? (Pre-Recording)

Die meisten akkubetriebenen Überwachungskameras haben keine „smarte“ Bewegungserkennung, die konstant läuft. Dies würde einfach zu viel Energie benötigen. Stattdessen nutzen diese in der Regel einen klassischen PIR-Sensor (https://de.wikipedia.org/wiki/Pyroelektrischer_Sensor).

Wenn dieser eine Erkennung meldet, wird die Kamera aktiviert, und Systeme wie die smarte Erkennung prüfen das Bild. Hierdurch ist die Kamera praktisch 99% der Zeit im Standby und benötigt keine Energie. Erst wenn der PIR-Sensor die Kamera aufweckt, gibt es einen nennenswerten Stromverbrauch. Allerdings hat dieses System einige Nachteile! Ist eine Bewegung sehr klein, kann es sein, dass der PIR-Sensor die Kamera nicht aufweckt. Auch haben PIR-Sensoren meist eine beschränkte Reichweite. Heißt, eine Person muss sich auf ca. $\pm$6 Meter nähern, ehe die Kamera aufgeweckt wird.

Das macht Akku-Überwachungskameras meist etwas träge. Die Reolink Altas 2025 verfügt auch über einen PIR-Sensor, aber bedient sich eines Tricks, um diese Trägheit zu bekämpfen. Wenn du möchtest, bietet die Kamera ein “Pre-Recording”-Feature. Hierbei nimmt die Kamera “konstant” auf, mit einer reduzierten Bildrate, und schneidet bis zu 10 Sekunden vor dem eigentlich erkannten Event mit ins Video.

Geht eine Person auf die Kamera zu, würde diese normalerweise bei einer Distanz von 6-8 Metern reagieren, dank Pre-Recording hast du aber auch schon die 10 Sekunden zuvor auf der Aufnahme. Dies kann ein großer Vorteil sein und ein wichtiges Element bei der Bekämpfung der Trägheit von Akku-Überwachungskameras. Hierdurch ist die Reolink Atlas 2025 praktisch sehr zuverlässig, was die Bewegungserkennung angeht. Aber das Ganze kommt zu einem Preis: die Akkulaufzeit. Aktivierst du das Pre-Recording, reduziert sich diese massiv!

  • Ohne Pre-Recording – 540 Tage
  • 1 Bild/s Pre-Recording – 28 Tage
  • 3 Bilder/s Pre-Recording – 14 Tage
  • 5 Bilder/s Pre-Recording – 8 Tage

Hier musst du selbst wissen, ob dir der Einschnitt der Akkulaufzeit das Pre-Recording wert ist. Im Sommer kann dabei allerdings das Solarpanel in der Regel die Kamera gegenladen. Ebenso kannst du einen minimalen Akkustand setzen, bei welchem Pre-Recording abgeschaltet wird und die Kamera “regulär” arbeitet.

 

Auch dauerhafte Aufnahmen möglich

Akkubetriebene Überwachungskameras nehmen aus den oben genannten Gründen nur auf, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Die Reolink Atlas kann aber auch konstant aufzeichnen. Dies reduziert aber die Akkulaufzeit extrem, auf 8 Tage oder weniger.

 

Wo werden die Aufnahmen der Reolink Altas gespeichert?

Reolink bietet bei all seinen Kameras eine Vielfalt an Optionen zur Speicherung der Aufnahmen:

  • Auf einer eingesetzten microSD-Speicherkarte
  • In der Reolink Cloud (kostenpflichtig)
  • Auf einem lokalen FTP-Server
  • Auf dem Reolink Home Hub

Zunächst kannst (und solltest du) eine Speicherkarte in der Reolink Altas einsetzen. Von Haus aus werden auf dieser alle Aufnahmen gespeichert. Zusätzlich können Aufnahmen aber auch in die kostenpflichtige Reolink Cloud hochgeladen oder auf einem lokalen FTP-Server gespeichert werden. FTP-Server? Dies wäre z.B. ein NAS-System oder ein angeschlossener USB-Stick an einer Fritzbox. Die Reolink Atlas arbeitet auch schon mit dem Reolink Home Hub zusammen.

 

Tadellose Bildqualität bei der Altas

Die Reolink Altas 2025 verfügt über einen 2K-Sensor (2560 x 1440) und einen Blickwinkel von 110 Grad. Damit bietet die Kamera ein angenehm weites Bild, ideal um Flächen zu überwachen. Generell würde ich die Bildqualität als gut bezeichnen.

Nein, die Kamera kann nicht ganz mit High-End-kabelgebundenen Modellen mithalten, auch die Reolink Altas PT Ultra bietet noch etwas mehr Details und Dynamik, aber generell gibt es hier nichts zu bemängeln. Das Bild ist absolut klar und sauber. Wichtig allerdings: Die Atlas besitzt KEINE IR-LEDs! In der Nacht ist diese auf Umgebungslicht bzw. ihre eigenen LED-Scheinwerfer angewiesen.

 

LED-Scheinwerfer

Die Reolink Altas muss sich nachts auf integrierte LED Scheinwerfer verlassen, da diese keine IR LEDs besitzt.

Diese sorgen zum einen für eine farbige Nachtsicht und können auch als Wegbeleuchtung genutzt werden.

 

Akkulaufzeit

Ich hatte ja schon die Akkulaufzeit der Atlas angesprochen, im Zusammenhang mit dem Pre-Recording-Feature. Grundsätzlich besitzt die Kamera einen sehr großen 20.000 mAh Akku.

Dieser reicht, um die Kamera auch ohne Solarunterstützung über 1 Jahr konstant zu betreiben. Wie lange genau, hängt von der Nutzung ab, wie oft die Kamera auslösen muss usw. Reolink wirbt sogar mit 540 Tagen, also fast 1,5 Jahren. Mit Solarunterstützung kann die Kamera also komplett unabhängig vom Strom betrieben werden.

 

Fazit

Die Reolink Altas 2025 ist eine fantastische Überwachungskamera, vor allem durch die extrem gute Akkulaufzeit! So wird die Kamera in aller Regel über 1 Jahr Akkulaufzeit bieten! Mit Solarpanel brauchst du dir über das Laden gar keine Gedanken machen, außer du nutzt das Pre-Recording-Feature. Grundsätzlich haben wir hier funktional eine typische Reolink-Überwachungskamera vor uns, mit guter AI-Erkennung, ohne Account-Zwang und flexiblen Speichermöglichkeiten.

Es gibt hier kein Zwangsabo oder Ähnliches. Dabei ist die Kamera auch technisch modern, mit Bluetooth für eine schnellere Einrichtung, WLAN-6-Support usw. Sicherlich einer der spannendsten Punkte ist aber das Pre-Recording. Wenn du möchtest, kann die Kamera bereits bis zu 10 Sekunden vor dem eigentlichen Erkennen einer Bewegung aufzeichnen. Hierdurch bietet die Kamera effektiv eine herausragende Reaktionsgeschwindigkeit für eine Akku-Überwachungskamera.

Allerdings kommt dies mit einem deutlichen Einschnitt bei der Akkulaufzeit. Das kann etwas durch den 20.000 mAh Akku und das Solarpanel kompensiert werden, aber gerade im Winter auch das nicht vollständig. Hier musst du wissen, ob das Feature die Reduktion bei der Akkulaufzeit wert ist.

Du musst es aber nicht nutzen und dann von der massiven Akkulaufzeit der Altas profitieren. Lediglich den Verzicht auf IR-LEDs muss ich etwas kritisieren. Bei Nacht muss die Kamera ihre Scheinwerfer einschalten, um eine Sicht zu haben. Unterm Strich kann ich die Reolink Altas und generell Reolink-Überwachungskameras mit gutem Gewissen empfehlen!

LC-Power LC-M34-Q-C-PRO im Test: 34-Zoll-Allrounder mit 165 Hz, USB-C und VA-Panel

Wenn du an Monitor-Hersteller denkst, wirst du vermutlich weniger an LC-Power denken. Allerdings bietet LC-Power einige sehr spannende Monitore an. Hierzu zählt auch der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO

  • 34 Zoll
  • 21:9 Format
  • 3440 × 1440
  • 165 Hz

Bei dem LC-M34-Q-C-PRO handelt es sich um einen 34-Zoll-Monitor im 21:9-Format. Dieser löst mit 3440 × 1440 Pixeln auf und setzt auf ein 165-Hz-Panel, welches 119,5 % sRGB-Farbraum abdecken soll.

Klingt doch spannend, oder? Wollen wir uns den LC-Power LC-M34-Q-C-PRO einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power für die Zurverfügungstellung des LC-M34-Q-C-PRO für diesen Test.

 

Der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO im Test

Bei dem LC-M34-Q-C-PRO handelt es sich um einen gebogenen 21:9-Monitor mit 34 Zoll. Entsprechend ist dieser ziemlich breit und nimmt durchaus einigen Platz auf deinem Schreibtisch ein.

Erfreulicherweise sind dabei die Displayrahmen sehr schön schmal, was dem Monitor eine moderne Optik verleiht. Links/rechts wie auch oben setzt dieser sogar auf ein „rahmenloses“ Design.

Das restliche Gehäuse, die Rückseite und auch der Standfuß sind komplett weiß gehalten.
Der Monitor besteht dabei natürlich aus Kunststoff, aber der Standfuß ist metallverstärkt. Dieser erlaubt auch eine Höhenverstellung und eine Anpassung des Winkels.

Solltest du den Standfuß nicht nutzen wollen, unterstützt der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO natürlich auch VESA-Halterungen.

 

Anschlüsse des LC-Power LC-M34-Q-C-PRO

Der LC-M34-Q-C-PRO besitzt eine sehr umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen, welche in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist:

  • 1× DisplayPort 1.4
  • 1× HDMI 2.0
  • 1× USB-C
  • 2× USB-A 3.0
  • 1× 3,5-mm-Klinke
  • 1× RJ-45

So haben wir zunächst einen DisplayPort- wie auch HDMI-Port.
Allerdings besitzt der Monitor auch einen integrierten USB-C-Hub. Über den USB-C-Port kann der Monitor bis zu 65 W bereitstellen, beispielsweise für ein angeschlossenes Notebook.

Wir haben hier also eine „1-Kabel-Lösung“, die es dir erlaubt, dein Notebook mit bis zu 65 W zu laden, Bildschirmsignal zu übertragen und die beiden USB-A-Ports wie auch den LAN-Port zu nutzen.

 

Das Panel

Im LC-M34-Q-C-PRO steckt das AUO M340QVR01.0-Panel. Dieses bietet eine Displaydiagonale von 34 Zoll im 21:9-Format.

Daher kannst du dir den Monitor im Kern wie einen 27-Zoll-Monitor vorstellen, nur ein gutes Stück breiter.

Auf Seiten der Auflösung haben wir die bei 21:9-Monitoren meist üblichen 3440 × 1440 Pixel. Es handelt sich hierbei um eine breitere 2K-Auflösung mit einer Pixeldichte von 110 PPI.

Dies ist ordentlich und aus meiner Sicht absolut passend für ein klares und sauberes Bild aus einem normalen Sitzabstand.

 

Farbraumabdeckung

Zwar bewirbt LC-Power den LC-M34-Q-C-PRO als „Gaming“-Monitor, aber dennoch bietet er auf dem Papier laut Hersteller eine sehr gute Abdeckung der gängigen Farbräume:

  • 119,5 % sRGB
  • 88,6 % AdobeRGB
  • 84,6 % NTSC
  • 88,1 % DCI-P3

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hier konnte der Monitor nicht ganz die Herstellerangabe erreichen, zeigte aber dennoch ein gutes Abschneiden:

  • 100 % sRGB
  • 82 % AdobeRGB
  • 87 % DCI-P3

Wichtig: Mein Messgerät misst keine Werte über 100 %, daher haben wir hier „maximal“ 100 % sRGB, was aber natürlich ein perfektes Abschneiden ist.

Auch 82 % AdobeRGB und 87 % DCI-P3 sind stark.

sRGB AdobeRGB P3
ASUS ProArt PA32UCR-K 100% 100% 95%
Philips 27E1N8900 100% 99% 98%
Philips 27B1U7903 100% 98% 98%
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M16-4K-UHD-P-OLED 100% 94% 100%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
AOC Q27G3XMN 100% 93% 95%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
KTC H27T22 100% 87% 95%
HUAWEI MateView 28 Zoll 100% 86% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144-V2  100% 87% 93%
LC-Power LC-M34-UWQHD-144-C-K 100% 84% 90%
LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 100% 83% 91%
HUAWEI MateView SE 23,8 Zoll 100% 82% 91%
LC-Power LC-M34-Q-C-PRO 100% 82% 87%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
HP X27q 99% 77% 84%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

Hiermit ist der Monitor prinzipiell auch für Foto- und Videobearbeitung geeignet, auch wenn wir hier nur ein 8-Bit-Panel haben.

 

Kalibrierung

Bei der Nutzung als Monitor für Foto- oder Videobearbeitung ist eine gute Kalibrierung vom Werk aus nicht ganz unwichtig.

Leider schneidet hier der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO eher mäßig ab – mit einem Delta E von 2,79 im Schnitt und 4,46 im Maximum.

Das ist nicht absolut furchtbar, aber alles andere als fantastisch. Ich habe auch andere Farbprofile durchprobiert, inklusive des sRGB-Modus – leider macht dies unterm Strich keinen großen Unterschied.

Zwar verändert dies die Farbbalance, aber die Abweichung bleibt unterm Strich ± gleich.

 

Helligkeit

Laut LC-Power soll der LC-M34-Q-C-PRO eine Helligkeit von 350 cd/m² erreichen. Dies ist eine solide Helligkeit, die im Alltag normalerweise gut ausreicht.
Aber wie sieht es praktisch aus?

Erfreulicherweise konnte der Monitor diesen Wert in der Bildmitte sogar mit 412 cd/m² leicht übertreffen. Damit ist er in normalen Alltagssituationen, auch in etwas helleren Räumen, ausreichend hell.

Was der Monitor allerdings nicht hat, sind irgendwelche HDR-Fähigkeiten.
Positiv: Die Ausleuchtung des LC-M34-Q-C-PRO ist soweit gut, wenn nicht sogar sehr gut für einen Monitor in dieser Preis-Leistungs-Klasse. Nein, die Ausleuchtung ist nicht perfekt, aber absolut in Ordnung.

 

Hoher Kontrast

Dank des VA-Panels soll der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO einen sehr hohen Kontrast von 3000:1 liefern.

Der hohe Kontrast ist im Allgemeinen eine der größten Stärken von Monitoren mit VA-Panels.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Erwartungsgemäß liefert der LC-M34-Q-C-PRO einen sehr guten Kontrast mit 3190:1. Dies ist deutlich besser als bei Monitoren mit IPS-Panel.
Entsprechend liefert der Monitor vor allem ein recht tiefes und sattes Schwarz. Besser geht es nur mit einem OLED-Monitor.

 

Fürs Gaming dank 165 Hz?

LC-Power bewirbt den LC-M34-Q-C-PRO sehr massiv fürs Gaming. Und ja, auf den ersten Blick ist auch klar, warum:
21:9 ist ein tolles „Gaming-Format“, und die Bildwiederholungsrate von 165 Hz ist sehr ordentlich. Hierdurch wirken Spiele, Animationen und auch einfach der Windows-Desktop sehr schön weich und „geschmeidig“.

Allerdings nutzt der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO ein VA-Panel. VA-Panels bieten im Allgemeinen eine bessere Bildqualität als IPS-Panels, sind aber im Gegenzug träger.
Heißt: Bei schnellen Bewegungen ist das Bild weniger klar, was natürlich in schnellen Shootern ein großer Nachteil sein kann.

Aktuelle VA-Panels sind hier deutlich besser geworden, aber nicht ganz auf dem Level moderner IPS-Panels, geschweige denn OLED-Panels.

Wie steht es nun um den LC-Power LC-M34-Q-C-PRO? Generell gut – die Bewegungsunschärfe ist aus meiner Sicht absolut akzeptabel, allerdings würde ich diesen Monitor auch nicht als „E-Sport-Monitor“ empfehlen.

Mal eine Runde Overwatch, CS2 oder ähnliches als Casual-Spieler – hier ist der Monitor super. In eher cinematischen Spielen wie Oblivion, The Witcher 3, Baldur’s Gate 3 oder Cyberpunk 2077 hingegen ist der Monitor herausragend, aufgrund der generell hohen Bildqualität.

Kurzum: Ja, der LC-M34-Q-C-PRO ist gut fürs Gaming, aber auch kein High-End-E-Sport-Monitor.

 

Genereller Bildeindruck

Ich sehe den LC-M34-Q-C-PRO als typischen Allround-Monitor. Dieser eignet sich sowohl für Office-Anwendungen, Gaming, aber auch durchaus für Foto- und Videobearbeitung.
Entsprechend liefert dieser ein sehr gutes und harmonisches Bild. Dieses haut mich nicht absolut um – es ist halt kein 1000-€-OLED –, aber ich nutze den LC-M34-Q-C-PRO an meinem Schreibtisch als Allround-Monitor für die oben beschriebenen Anwendungen, und ich hatte nie das Gefühl, dass etwas fehlt.

Vor allem durch die relativ hohe Helligkeit und den guten Kontrast wirkt das Bild sehr strahlend und lebendig.

Aktuell bin ich auch in einem Playthrough durch Oblivion – mit dem LC-M34-Q-C-PRO –, und auch hier macht dieser einen wunderbaren Job. Ebenso habe ich privat und auch für Techtest schon einige Bilder auf dem Monitor bearbeitet. Ja, die Kalibrierung könnte vom Werk aus etwas besser sein, aber sie ist nicht so schlecht, dass Bilder unstimmig aussehen.
Kurzum: Ich habe in der Praxis nichts am LC-M34-Q-C-PRO auszusetzen, was die Bildqualität angeht!

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des LC-M34-Q-C-PRO schwankt je eingestellter Helligkeit stark, wie es bei Monitoren üblich ist.

So schwankt im Test die Leistungsaufnahme zwischen 56,9 W bei maximaler Helligkeit und 11,8 W bei minimaler Helligkeit.

Das sind durchschnittliche Werte für einen 34-Zoll-21:9-Monitor.

 

Fazit

Der LC-Power LC-M34-Q-C-PRO ist als Allround-Monitor absolut empfehlenswert – in der 350-€-Preisklasse.
Dies liegt natürlich zunächst an der guten Bildqualität des verwendeten AUO M340QVR01.0-Panels. So erreichte dieses praktisch folgende Werte:

  • 100 % sRGB
  • 82 % AdobeRGB
  • 87 % DCI-P3
  • 412 cd/m² Helligkeit
  • 3190:1 Kontrast

Dies sind Messwerte, an denen es nichts auszusetzen gibt! Wir haben eine gute Farbraumabdeckung, die den Monitor auch für Foto- und Videobearbeitung interessant macht, die Helligkeit von 412 cd/m² ist im Alltag absolut okay, und dank des VA-Panels haben wir einen starken Kontrast. Ja, die Werkskalibrierung könnte besser sein, ist aber auch nicht furchtbar.

Hinzu kommt eine gute Auflösung und die 165-Hz-Bildwiederholungsrate. Nein, dies ist aufgrund des VA-Panels kein „E-Sport-Monitor“, aber gerade dank des 21:9-Formats macht Gaming auf diesem viel Spaß, und die Reaktionszeiten sind okay.
Weitere Pluspunkte gibt es für den USB-C-Hub.

Kurzum: Ja, ich kann für den LC-Power LC-M34-Q-C-PRO eine Kaufempfehlung aussprechen.

LC-Power LC-M34-Q-C-PRO
Positiv
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 350 € für 34 Zoll, 165 Hz, USB-C-Hub).
Breites 21:9-Format
Gute Farbabdeckung (100 % sRGB, 87 % DCI-P3)
hoher Kontrast (3190:1)
hohe Helligkeit (412 cd/m²)
Praktischer USB-C-Hub mit 65-W-Ladefunktion für Notebooks und LAN/USB-Anschlüssen
Geringe Bewegungsunschärfe für ein VA-Panel
165 Hz
Negativ
Kein High-End-Gaming-Monitor: VA-Panel langsamer als IPS/OLED – nicht optimal für kompetitive E-Sports-Titel.
Mittelmäßige Werkskalibrierung
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Xtorm 67W Powerbank 45000mAh Test: Riesen-Akku für unterwegs

Xtorm gehört für mich zu den interessantesten Powerbank-Herstellern. Warum? Xtorm Powerbanks heben sich vor allem vom Design, aber auch von der Technik her oftmals doch ein gutes Stück von der Masse ab. So kopiert Xtorm nicht einfach das Design anderer Hersteller, sondern entwickelt eigene Produkte.

Eine der für mich spannendsten Produkte derzeit aus dem Lineup von Xtorm ist die „FS5451“, auch bekannt als Xtorm 67W Fuel Series Powerbank 45.000mAh.

Und bereits am Namen wirst du erkannt haben, was diese interessant macht. So haben wir hier eine Powerbank mit satten 45.000 mAh (laut Hersteller) und einer ordentlichen Ausgangsleistung von 67 W.

Wollen wir uns die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank 45.000mAh doch einmal im Test ansehen! Hat die Powerbank wirklich solch eine hohe Kapazität?

An dieser Stelle vielen Dank an Xtorm für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank 45.000mAh im Test

Die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank 45.000mAh bzw. FS5451 ist mit der Kapazität von 45.000 mAh natürlich keine „Mini-Powerbank“. So haben wir hier durchaus ein recht großes Modell vor uns, mit 180 x 100 x 30 mm und einem Gewicht von 722 g.

Dabei wirkt die Powerbank allerdings auch nicht riesig. Diese ist durchaus in einer großen Hosentasche transportierbar.

Wie bei Xtorm üblich, ist das Gehäuse der Powerbank sehr hochwertig gestaltet. Wir haben hier durchaus eine Powerbank, die in die Premium-Klasse gehört, zumindest von Haptik und Optik.

Was wir aber leider nicht haben, ist ein umfangreiches Display, wie es bei einigen High-End-Powerbanks zu finden ist. Die Xtorm FS5451 besitzt lediglich eine kleine Anzeige, welche dich über den aktuellen Ladestand in % informiert.

 

Anschlüsse der Xtorm 67W Fuel Series Powerbank

Die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank besitzt 2x USB-C-Ports und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – USB PD 67 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A, 20,3V/3,3A
  • USB-C 2 – USB PD 27 W – 5V/3A, 9V/3A
  • USB-A – Quick Charge 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB-C-Port der Powerbank kann bis zu 67 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard liefern. Dies ist eine beachtliche Leistung, welche die Powerbank auch durchaus für kleinere bis mittelgroße Notebooks interessant macht.

Etwas außergewöhnlich, die vollen 67 W werden bei einer 20,3V-Stufe geliefert. Die habe ich so bei einer Powerbank noch nie gesehen. Effektiv haben wir hier also eher einen 65-W-Port, nach normalen Standards.

Zudem haben wir einen sekundären USB-C-Port mit 27 W und einen USB-A-Port mit 18 W.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützen beide USB-C-Ports der Xtorm FS5451 auch den optionalen PPS-Ladestandard.

  • USB-C 1 – 3,3 – 20,3 V bei bis zu 3A
  • USB-C 2 – 3,3 – 11 V bei bis zu 3A

Dies ist eine solide PPS-Stufe für eine Powerbank dieser Klasse. So haben wir hier eine recht hohe Spannungsrange, aber im Gegenzug leider nur bis 3A. Das ist für die meisten Smartphones völlig okay, aber bei einigen älteren Samsung Ultra Smartphones (vor dem S25 Ultra) kann dies bedeuten, dass nicht das volle Ladetempo erreicht werden kann. Denn bei S24 Ultra oder älter ist für das 45-W-Laden eine PPS-Stufe mit 5A vonnöten.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Das Highlight an der Xtorm FS5451 ist die extrem hohe Kapazität von 45.000 mAh. Aber welche Kapazität kann die Powerbank in der Praxis wirklich erreichen?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 154,39 29838 41727 93%
9V/1A 158,12 17243 42735 95%
9V/3A 156,45 17109 42284 94%
20V/1A 151,76 7531 41016 91%
20V/3A 142,55 7095 38527 86%

 

Bei mir im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 38.527 mAh und 42.735 mAh. Dies entspricht einer Spanne von 86 % bis 95 % der Herstellerangabe, was ein sehr gutes Abschneiden ist.

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. 80-90% sind gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenke auch, dass dein Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 4000mAh Akku, werden ca. 4800mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Wie lange dauert das Laden?

Ist die Powerbank nun leer, wie lange dauert dann das Aufladen dieser?

Die Powerbank kann, wie beworben, mit über 60 W sehr konstant laden. Entsprechend dauert eine vollständige Ladung ziemlich genau 4 Stunden.

Dies ist recht flott, gerade wenn wir die sehr hohe Kapazität der Xtorm bedenken.

 

Gleichzeitig laden und entladen?

Ja, du kannst die Xtorm FS5451 gleichzeitig über den 67-W-Port laden und die anderen Ports der Powerbank zum Entladen nutzen.

 

Fazit

Dir ist die Kapazität von normalen Powerbanks immer etwas zu klein? Dann könnte die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank mit satten 45.000 mAh* genau das Richtige für dich sein!

Das Wichtigste ist hier die Kapazität, welche laut Hersteller bei 45.000 mAh liegt und laut meinen Tests bei maximal 42.735 mAh, was sehr viel ist! Damit hat die Powerbank rund die doppelte Kapazität von einem normalen großen Modell, was gerade auf längeren Ausflügen oder für Notebooks ideal ist.

Dabei ist die Ausgangsleistung von 67 W bzw. 65 W auch für Notebooks durchaus ausreichend hoch. Auch sorgt die ordentliche Leistung des primären USB-C-Ports für ein flottes Laden der Powerbank selbst. Diese ist in ca. 4 Stunden wieder komplett gefüllt.

Was spricht gegen die Powerbank? Zum einen ist diese natürlich etwas größer und schwerer, aber das ist aufgrund der hohen Kapazität erwartungsgemäß. So ist die Powerbank auch nicht „gewaltig“, was die Abmessungen angeht.

Kritik sehe ich am ehesten bei der PPS-Stufe, welche leider nur bis 3 A geht. Somit kann die Ladegeschwindigkeit in Kombination mit einigen Samsung Smartphones etwas limitiert sein.

67 W Fuel Series Powerbank 45.000 – Midnight Black

  • sehr hohe echte Kapazität bis zu 42735 mAh
  • hohe Leistung von bis zu 67 W
  • schickes Design
  • 0% auf 100% in 4 Stunden
  • Mit PPS 
  • PPS Stufe geht aber nur bis 3A

Preislich sind wir bei 110-120 €, was ich als fair betrachten würde, gerade wenn wir bedenken, dass dies eine Powerbank eines niederländischen Herstellers ist.

Kurzum, ich würde die Xtorm 67W Fuel Series Powerbank 45.000mAh als gelungen bezeichnen, wenn du nach viel Kapazität und einer mittelhohen Ausgangsleistung suchst.

 

Zu gut um wahr zu sein? 27.000 mAh unter 20€? PAIDASHU P38S Powerbank im Test

Ab und an schaue ich bei Amazon in die Listen der am besten verkauften Produkte. Hier gibt es immer mal wieder Überraschungen, gerade im Bereich der Powerbanks.
So findet sich hier in der Liste unter anderem eine Powerbank von PAIDASHU.

PAIDASHU? Habe ich auch noch nie von gehört. Allerdings bietet diese eine Powerbank mit 27.000 mAh und einer Ausgangsleistung von 22,5 W für rund 17 € zum Zeitpunkt des Tests an.

Das klingt doch richtig gut! Allerdings gibt es leider auch einige Fake-Powerbanks, und der Preis fällt schon etwas in die Kategorie „zu gut, um wahr zu sein“.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, ob die „PAIDASHU Power Bank 27.000mAh 22,5W Externer Handyakku“ ein gutes Angebot ist oder ob du die Finger von dieser lassen solltest.

 

Die PAIDASHU P38S Powerbank mit 27.000 mAh im Test

Die PAIDASHU P38S Powerbank macht auf den ersten Blick einen sehr „basic“ Eindruck. Zwar setzt der Hersteller auf eine „gebürstete“ Oberfläche und ein schwarzes Hochglanz-Fenster, aber die Powerbank wirkt praktisch doch eher billig.

Mit 143 x 67,5 x 28,5 mm und 350 g ist die Powerbank für die Kapazität von 27.000 mAh (laut Hersteller) erfreulich kompakt. Wobei ich sogar fast sagen würde: verdächtig kompakt.

Alle mir bekannten echten 27.000-mAh-Powerbanks sind ein gutes Stück größer.
Abseits davon besitzt die Powerbank wie üblich einen Einschalter, wie auch eine Akkustandsanzeige in %.

 

Anschlüsse der PAIDASHU P38S Powerbank

Die PAIDASHU P38S Powerbank besitzt zwei USB-A-Ports, einen USB-C-Port und noch zusätzlich einen Micro-USB-Eingang. Dies ist eine solide Ausstattung.

  • USB-C – 20 W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • USB-A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • Micro-USB-Eingang – Quick Charge – 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der wichtigste Anschluss ist natürlich der USB-C-Port. Dieser bietet bis zu 20 W nach dem universellen USB-Power-Delivery-Standard.

20 W ist natürlich nicht extrem viel Leistung, aber in der Regel für Smartphones soweit OK.
Die USB-A-Ports bieten sowohl 18 W nach Quick Charge wie auch bis zu 22,5 W nach dem Super-Charge-Standard.

Die Powerbank kann via USB-C oder Micro-USB geladen werden.

 

Mit PPS

Der USB-C-Port der Powerbank unterstützt den PPS-Standard.

  • 3,3 – 11 V bei bis zu 2 A

Dies ist für solch eine Powerbank eine solide PPS-Stufe, welche hilft, die Ladegeschwindigkeit in Kombination mit Samsung-Smartphones zu optimieren.
Allerdings rechne dennoch nicht mit einer „rasanten“ Ladegeschwindigkeit.

 

Wie hoch ist die echte Kapazität?

Kommen wir zum spannendsten Punkt, nämlich der Frage, ob die PAIDASHU P38S Powerbank wirklich 27.000 mAh bietet.
Dies messe ich mit Hilfe einer elektronischen Last bei verschiedenen Laststufen.

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 56.475 10965 15264 57%
5V/3A 53.871 10442 14560 54%
9V/2A 52.562 5696 14206 53%
Im Schnitt 54 9034 14676 54%

 

Und es ist offensichtlich, dass die PAIDASHU Powerbank nicht 27.000 mAh Kapazität bietet. Diese erreichte im Test lediglich um die 15.000 mAh, was entsprechend ein sehr schwaches Abschneiden ist.

Und aufgrund der sehr kompakten Abmessungen und dem niedrigen Gewicht ist davon auszugehen, dass dies auch kein Fehler oder „Montags-Modell“ ist.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Aufladen der PAIDASHU Powerbank?

 

Fazit, nicht kaufen!

Es mag zwar auf den ersten Blick attraktiv aussehen, eine 27.000-mAh-Powerbank für unter 20 €. Aber wir haben hier einen klassischen Fall von „zu gut, um wahr zu sein“.
Im Test erreichte die PAIDASHU P38S Powerbank eine Kapazität von lediglich ± 15.000 mAh.

Hierzu passen auch die Abmessungen und das Gewicht, welche einfach zu niedrig für eine echte 27.000-mAh-Powerbank wären.

Zwar funktioniert die Powerbank grundsätzlich. Wir haben 20 W Ausgangsleistung und den universellen USB-Power-Delivery-Standard. Auch sind unter 20 € für 15.000 mAh an sich nicht übel, dennoch hinterlässt die massiv überschätzte Kapazität einen sehr bitteren Nachgeschmack und lässt mich etwas an der Qualität zweifeln.

Ich würde daher eher eine Powerbank wie die INIU BI-B5 oder Baseus PPAP20K empfehlen.

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Lithium-AA-Akkus mit 3600 mWh: Sind die UseNiy-Batterien ihr Geld wert?

Wir hatten uns schon einmal Lithium AA Akkus von UseNiy angesehen, welche mich auch durchaus überzeugen konnten.

Allerdings bietet UseNiy zwei verschiedene Sets mit 3600 mWh Lithium AA Akkus an.

Auf den ersten Blick unterscheiden sich beide Sets primär durch die Ladebox, welche bei Set A 8 Akkus fasst und bei Set B nur 4 Akkus.

Aber gibt es sonstige Unterschiede? Wie steht es um die Kapazität der Akkus? Haben diese wirklich 3600 mWh?

Finden wir es heraus!

 

Die UseNiy Lithium AA Akkus mit 4x Ladegerät im Test

Dieses Set beinhaltet 8 Akkus, welche laut UseNiy 3600 mWh besitzen, wie auch ein passendes Ladegerät mit Aufbewahrungs-Option.

Allerdings passen in das Ladegerät immer nur 4 Akkus auf einmal. Das ist natürlich ein Nachteil bei diesem Set. Andere Hersteller und auch UseNiy selbst bieten auch Set-Zusammenstellungen an mit Ladegeräten, die 8 Akkus auf einmal fassen.

Immerhin macht das Ladegerät einen erfreulich hochwertigen und guten Eindruck. So ist das Ladegerät sehr schön kompakt, und auch der Mechanismus für den Deckel ist nett. Pluspunkte gibt es für die Status-LEDs, die pro Akkuschacht vorhanden sind.

Mit Energie wird die Ladebox/Ladegerät über einen USB-C-Port versorgt.

Die Akkus selbst machen ebenfalls einen guten und hochwertigen Eindruck. Es handelt sich hierbei aber prinzipiell um normale „AA“-Batterien/Akkus, zumindest was den Formfaktor angeht.

So besitzen die Akkus keine Status-LEDs oder Ähnliches.

 

Schutz vor Tiefentladung

Lithium-AA-Akkus zeichnen sich durch eine eingebaute Schutzschaltung aus, die sie vor Überlastung, Kurzschlüssen und vor Tiefentladung bewahrt. Im Gegensatz dazu neigen klassische NiMH-Akkus zu Schäden, sobald ihre Spannung unter 1 Volt fällt, ein häufiges Problem in Geräten, die eigentlich für Einwegbatterien konzipiert sind.

Die UseNiy-Akkus verfügen über eine intelligente Abschaltfunktion, die aktiv wird, sobald die kritische Entladungsgrenze erreicht ist. Dadurch wird die Lebensdauer der Akkus verlängert. Dank dieser Technologie übertreffen Lithium-AA-Akkus in puncto Haltbarkeit oft herkömmliche NiMH-Modelle.

 

Kapazitätsangaben verstehen: mAh vs. mWh

Bei der Bewertung von Akkuleistungen werden zwei Maßeinheiten verwendet: Milliamperestunden (mAh) und Milliwattstunden (mWh). Beide geben unterschiedliche Aspekte der Akkukapazität wieder:

mAh (Milliamperestunden):

Misst die gespeicherte Ladungsmenge und gibt an, wie lange ein Akku bei einer bestimmten Stromstärke halten kann. Die Betriebsspannung bleibt hierbei unberücksichtigt.

mWh (Milliwattstunden):

Beschreibt die tatsächlich gespeicherte Energie und berechnet sich aus mAh × Spannung. Diese Angabe ist besonders relevant, um Akkus mit unterschiedlichen Technologien zu vergleichen.

  • NiMH-Akkus: Nennspannung von 1,2 V
  • Lithium-AA-Akkus: Nennspannung von 1,5 V

Ein NiMH-Akku mit 2900 mAh liefert etwa 3500 mWh (2900 mAh × 1,2 V), während ein Lithium-Akku mit gleicher mAh-Zahl aufgrund der höheren Spannung auf rund 4350 mWh kommt. Für einen fairen Vergleich ist daher die mWh-Angabe aussagekräftiger.

 

Einsatzgebiete: Nicht jedes Gerät profitiert von Lithium-Akkus

Trotz ihrer Vorteile sind Lithium-AA-Akkus nicht für alle Anwendungen die beste Wahl. In Geräten mit extrem geringem Stromverbrauch wie Uhren, Fernbedienungen oder Wetterstationen können sie aufgrund ihres integrierten Spannungswandlers ineffizient arbeiten. Mein Test zeigt, dass ihre Kapazität bei sehr niedriger Last (z. B. 0,1 A) schlechter ausfällt als bei moderater Belastung (z. B. 0,4 A).

Für solche Anwendungen bleiben NiMH-Akkus die sinnvollere Option. Lithium-Akkus wie die von UseNiy glänzen hingegen in Geräten mit höherem Energiebedarf, etwa in Taschenlampen, Radios, LED-Kerzen oder motorbetriebenen Anwendungen. Hier entfalten sie ihre volle Leistungsstärke, Langlebigkeit und machen auch aus Sicht der Preis/Leistung Sinn.

 

Wie hat Techtest.org die Lithium-AA-Akkus getestet?

Zum Testen der UseNiy-AA-Akkus habe ich das SkyRC MC3000 Ladegerät/Testgerät verwendet. Mit diesem habe ich die Akkus bei 0,1 A, 0,4 A und 1 A entladen. Ich habe hier jeweils 4 Akkus aus dem Set getestet, um die übliche Serien-Schwankung abzubilden.

Kleine Anmerkung: Ich benutze in diesem Test die Messwerte bei der Kapazität aus meinem letzten Test der UseNiy-Akkus.

Günstig und gut? UseNiy Lithium AA Akkus mit 3600 mWh im Test! Besser als BATZONE und ANSMANN?

Die Akkus sind in beiden Sets identisch. So habe ich eine Testmessung durchgeführt, und zwischen den beiden Sets lag die Abweichung bei der Kapazität bei weniger als 1 %.

Es handelt sich also um die gleichen Akkus, nur in einer anderen Set-Zusammenstellung.

 

Wie hoch ist die Kapazität der UseNiy 3600 mWh Akkus?

Schauen wir uns die Kapazität der Akkus an.

Erfreulicherweise besitzen die 4 Akkus, die ich aus dem Set getestet habe, eine sehr geringe Serienstreuung. So liegt die Kapazität der Akkus dicht beieinander.

Die höchste Kapazität konnte ich bei einer Last von 0,4 A messen, wobei die Akkus durchschnittlich 2188 mAh bzw. 3254 mWh erreichten. Dies ist ein gutes Ergebnis! Vergleichen wir dies mit anderen Lithium-AA-Akkus.

Wie wir sehen können, belegen die UseNiy-Akkus den dritten Platz unter den Lithium-AA-Akkus, die ich bisher getestet habe.

Sie übertreffen sogar die BATZONE Lithium-AA-Akkus, welche ich auch sehr schätze. Allerdings erreichen sie nicht ganz die Leistung der XTAR AA Lithium-Akkus mit 4150 mWh/2500 mAh, was wenig überraschend ist. Trotzdem bin ich sehr positiv überrascht von der Leistung der UseNiy-Akkus.

 

Volle Power, fast bis zum Schluss

Lithium-AA-Akkus wie die von UseNiy liefern eine stabile Spannung, die selbst unter Last stabil und unabhängig vom Ladezustand bleibt. Bei einer Entladung mit 1 A halten sie konstant etwa 1,5 V, ideal für Geräte, die volle Leistung benötigen. Doch bleibt die Spannung wirklich immer gleich?

Nicht ganz: Bei etwa 4–5 % Restkapazität sinkt die Spannung gezielt auf 1,1 V ab. Aber warum? Viele Geräte erkennen den Akkustand nämlich anhand der Spannung. Würde diese bis zum Ende bei 1,5 V bleiben, gäbe es keine Warnung vor leer werdenden Akkus. Die gezielte Absenkung signalisiert dem Gerät: „Achtung, bald ist Schluss!“, sodass es rechtzeitig eine Low-Battery-Meldung anzeigen kann. Diese intelligente Spannungsregelung ist bei vielen Lithium-AA-Akkus Standard, allerdings nicht bei allen.

 

Ladedauer

Wie lange dauert das Laden der UseNiy-Akkus in der beiliegenden Ladebox?

Das Laden von 4 Akkus gleichzeitig dauerte bei mir ziemlich genau 4 Stunden.

 

Fazit

Die UseNiy AA Akkus mit 3600 mWh sind absolut empfehlenswert, wenn du einen Lithium AA Akku zu einem guten Preis suchst.

Die Akkus bieten in der Praxis eine gute Kapazität, sind in der Regel recht günstig zu bekommen und alltagstauglich.

Auch die Ladebox ist im Allgemeinen sehr gut, fasst aber leider nur 4 Akkus, was ein Punkt sein kann, der gegen dieses Modell spricht, verglichen mit einigen Konkurrenten.

Aber sofern du die UseNiy zu einem guten Preis bekommst, ist das ein Makel, über den ich hinwegsehen kann.

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