Die Lenovo Yoga Pro Mouse im Test

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Lenovo bietet mit der Yoga Pro Mouse eine auf den ersten Blick sehr stylische und schicke Maus, die zu seinen Notebooks passt. Diese bekommst du in der Regel für 30-40 €, was auf den ersten Blick für eine hochwertige Bluetooth-Maus nicht zu viel wäre.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Lenovo Yoga Pro Mouse ihr Geld wert? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Lenovo Yoga Pro Mouse im Test

Das Design ist sicherlich ein Pluspunkt bei der Lenovo Yoga Pro Mouse. So besitzt die Maus ein sehr schlichtes, aber edles Design. Dabei sind die Linien der Maus recht stark geschwungen und „fließend“.

Erstaunlicherweise ist die Maus dabei relativ groß; wir haben hier also keine „Mini-Maus“, sondern eine vollwertige PC-Maus.

Dabei würde ich die Form generell als sehr ergonomisch bezeichnen. Auch die Oberfläche, die aus einem sehr „sanften“ Kunststoff besteht, fühlt sich sehr gut und auch wertig an.

Es besteht zwar etwas die Frage nach der Haltbarkeit dieser Oberfläche, aber im Neuzustand macht die Lenovo Yoga Pro Mouse einen wirklich sehr guten Eindruck!

 

Nur Bluetooth

Die meisten kabellosen Mäuse unterstützen mittlerweile Bluetooth, verfügen aber meist auch über einen USB-Empfänger. Dies ist bei der Lenovo Yoga Pro Mouse nicht der Fall! So muss diese Maus via Bluetooth genutzt werden.

Diese kann mit zwei Geräten gleichzeitig gekoppelt werden, zwischen denen du mithilfe eines Schalters auf der Unterseite hin und her wechseln kannst.

 

Tasten

Die Yoga Pro Mouse besitzt die üblichen 6 Tasten. Dabei sind die primären Maustasten recht stark „gedämpft“. Hierdurch fühlt sich der Klick zwar nicht ganz so befriedigend an, aber der Klick ist relativ leise, was in einem Büro-Umfeld ganz angenehm sein kann. Qualitativ habe ich aber an sich nichts an den Tasten auszusetzen. Dies gilt auch für die Daumentasten.

 

Mausrad – schick, aber unpraktisch

Optisch eines der interessantesten Merkmale bei der Yoga Pro Mouse ist das hochglanzpolierte Mausrad. Allerdings ist dies ein klassischer Fall, wo das Design wichtiger war als die Funktion. Zum einen hast du auf dem Mausrad praktisch keinen Grip.

Klar, du kannst es natürlich problemlos drehen, aber du rutschst schon etwas, was Präzision kostet. Hinzu kommt, dass der generelle Mechanismus des Mausrads mäßig ist. So ist dieses weder besonders stark abgestuft, noch besonders leichtgängig. Unterm Strich ist das Mausrad ein negativer Punkt an der Lenovo Yoga Pro Mouse.

 

Sensor und Tracking

Lenovo sagt uns bei der Yoga Pro Mouse nicht genau, welcher Sensor verbaut ist, lediglich dass dieser bis zu 2400 DPI beträgt und auf optische Technologie setzt. Praktisch ist der Sensor und generell das Tracking der Maus etwas besser als ich es erwartet hätte.

So wirkt die Maus recht reaktionsfreudig, und das Zeigergefühl ist deutlich besser als ich es bei einer Maus mit einem maximalen 2400-DPI-Sensor erwartet hätte. Nein, wir haben hier absolut keine E-Sport-Maus, auch wenn sicherlich leichtes Gaming mit dieser „okay“ ist. Aber für eine Office-Maus gibt es hier nichts zu bemängeln. Die Pollingrate liegt bei ca. 140 Hz, was nicht sonderlich hoch ist, aber für eine Office-Maus ein normaler Wert.

 

Gutes Gefühl in der Hand, mäßiges Gleitverhalten

Die Lenovo Yoga Pro Mouse hat eine sehr schön gewählte Form, die auch wirklich gut in der Hand liegt. Die Ergonomie der Maus ist also alles andere als schlecht. Allerdings hat die Maus vergleichsweise schlechte Gleiteigenschaften. Gerade auf schlechten Mauspads wirkt sie erstaunlich schwer und träge, obwohl die Maus mit 101 g gar nicht so extrem schwer ist.

 

Fazit

Die Lenovo Yoga Pro Mouse ist so weit okay. Es ist eine ordentliche Maus, und wenn du diese günstig bzw. „kostenfrei“ als Zugabe bekommen kannst, dann gibt es nichts, was gegen diese spricht, wenn du eine gute Office-Maus suchst. Allerdings zum regulären Preis von 40 € würde ich diese nicht kaufen.

Du bekommst eine Logitech MX Master 2S für rund 60 €, welche um einiges besser ist. So hat die Maus zwar eine gute Ergonomie, aber der Sensor ist „Standard“ und auch das Mausrad ist eher mäßig. Ich will allerdings auch nicht zu laut meckern, es gibt um einiges schlechtere Office-Mäuse. Lediglich der Preis von 40 € kommt mir etwas hoch vor, bzw. ich denke, du bekommst für dieses Geld bessere Mäuse.

 

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Michael Barton
Michael Barton
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