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Klein, aber nicht gut genug! Die XHC-N84 10.000-mAh-Powerbank im Test

Bei der XHC-N84 handelt es sich auf den ersten Blick um eine vollkommen generische Powerbank. So haben wir hier keine klare Hersteller-Kennzeichnung, nur den Modellnamen XHC-N84 und die Amazon-Listung unter dem Namen „Power Bank 10000 mAh, PD 22.5W klein Aber stark USB C mit led-anzeige powerbank“. Diese wird vom Hersteller „FOWLER009″ verkauft.

Eigentlich kein wahnsinnig interessantes Modell, aber hin und wieder haben auch schon solche NoName-Modelle überrascht. Vor allem die Abmessungen sind hier interessant, denn diese Powerbank wird als besonders kompakt beworben. Stimmt dies? Wollen wir uns die XHC-N84 in einem kleinen Test ansehen!

 

Die XHC-N84 im Test – 10.000 mAh, 22,5 W

Erfreulicherweise ist die XHC-N84 eine vergleichsweise kompakte und leichte Powerbank! So misst diese 81 × 59 × 25 mm und bringt 185 g auf die Waage.

Damit ist dies eine der kleinsten 10.000-mAh-Powerbanks, die ich bisher im Test hatte! Genau genommen war lediglich die INIU P50 noch kleiner als diese Powerbank. Beachtlich, dass solch ein NoName-Modell kompakter ist als sehr viele Markenmodelle.

Qualitativ ist die Powerbank „OK“. Das Gehäuse ist einfacher Natur, aber funktional soweit tadellos. Erfreulicherweise haben wir sogar ein kleines LC-Display, das dir den Akkustand anzeigt, welches in dem Akzentring integriert ist.

 

Anschlüsse und Leistung

Auf Seiten der Anschlüsse bietet die Powerbank 1× USB-C, 1× USB-A und 1× microUSB.

  • USB-C – 20 W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
  • USB-A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A
  • microUSB – 18 W Quick Charge Eingang

Was die Leistung betrifft, bietet die Powerbank das absolute Minimum, was von einer Powerbank im Jahr 2026 zu erwarten ist. So haben wir einen 20-W-USB-C-Port. Ausreichend, um Smartphones halbwegs flott zu laden.

An sich sind 20 W auch für Tablets in der Regel ausreichend, wenn auch nicht großzügig. Hinzu kommt ein USB-A-Port mit Quick Charge und 22,5 W Super Charge, wie auch ein microUSB-Eingang, der aber mittlerweile kaum noch relevant ist.

 

PPS

Der USB-C-Port der Powerbank unterstützt auch den PPS-Standard.

  • 5–5,9 V bei bis zu 3 A
  • 5–11 V bei bis zu 2 A

PPS ist bei Powerbanks mit 20-W-USB-C-Port nicht ganz so ausschlaggebend, hilft aber dennoch dabei, die Ladegeschwindigkeit in Kombination mit Samsung-Smartphones zu optimieren.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Auf dem Papier hat die XHC-N84 eine Kapazität von 10.000 mAh. Was konnte ich in der Praxis messen?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 28,98 5623 7832 78 %
9V/1A 26,88 2942 7265 73 %
9V/2A 22,10 2476 5972 60 %
Im Schnitt 25,99 3680 7023 70 %

Hier gibt es leider eine negative Überraschung, denn die Kapazität lag im Schnitt nur bei 7023 mAh. Dies entspricht 70 % der Herstellerangabe, was ein schwaches Abschneiden ist. Es ist normal, dass eine Powerbank nicht 100 % der Herstellerangabe in der Praxis erreicht. Allerdings sind 80 bis 90 % ein „normaler“ Wert, 70 % ist auffällig niedrig.

Wie kann das sein?

  • Option A – Der Hersteller hat die Kapazität „gerundet“ und wir haben in echt nur 9000 mAh oder in diesem Bereich.
  • Option B – Aufgrund des sehr niedrigen Preises ist auch nicht zu 100 % auszuschließen, dass hier recycelte Akkuzellen zum Einsatz kommen. Falls dies der Fall ist, kann die Kapazität extrem schwanken.

Die hier gemessene Kapazität ist jetzt nicht furchtbar, sollte aber bedacht werden, denn diese verschlechtert das Größen-/Gewichtsverhältnis.

 

Echte Kapazität zu Größe und Gewicht

Auf den ersten Blick sahen die Abmessungen und das Gewicht der XHC-N84 sehr gut aus. Allerdings – wie sieht es nun im Verhältnis zur echten Kapazität aus?

Plötzlich ist dieses Bild nicht mehr so überragend. Die XHC-N84 schneidet beim Verhältnis echter Kapazität zu Größe und Gewicht nicht furchtbar ab, landet hier aber nur noch im Mittelfeld.

 

Ladedauer

Die XHC-N84 kann mit bis zu ±18 W via USB-C oder microUSB laden.

So dauert eine Ladung rund 3:07 h. Für eine Powerbank mit 10.000 mAh und 18/20 W soweit „normal“, allerdings auch nicht besonders schnell.

 

Fazit

Die XHC-N84 ist ein zweischneidiges Schwert.

Auf den ersten Blick beeindruckt die Powerbank mit ihren kompakten Abmessungen von 81 × 59 × 25 mm – tatsächlich eine der kleinsten 10.000-mAh-Powerbanks, die ich bisher im Test hatte. Auch das kleine LC-Display und die ordentliche Verarbeitung für ein NoName-Modell sind positiv hervorzuheben.

Allerdings trübt die gemessene Kapazität das Bild erheblich. Im Schnitt wurden lediglich 7023 mAh gemessen – das sind gerade einmal 70 % der Herstellerangabe. Das ist auffällig schwach und wirft Fragen auf, ob hier möglicherweise recycelte Akkuzellen zum Einsatz kommen. Damit verliert die XHC-N84 auch ihren größten Trumpf: Denn beim Verhältnis echter Kapazität zu Größe und Gewicht landet sie plötzlich nur noch im Mittelfeld. Hinzu kommt, dass 20 W USB-C und 18 W Eingang im Jahr 2026 wirklich das absolute Minimum darstellen.

Ist die XHC-N84 trotzdem einen Kauf wert?

Angebot
Power Bank 10000 mAh,PD 22.5W klein Aber stark USB C mit led-anzeige...

Pro 

  • kompakte Abmessungen
  • LC-Display integriert
  • Günstiger Preis (~14 €)
  • USB-C, USB-A und microUSB vorhanden

Kontra 

  • Nur 70 % der angegebenen Kapazität gemessen
  • Lediglich 20 W USB-C – Minimum für 2026
  • Unbekannter Hersteller, Qualität der Akkuzellen fragwürdig

Mit rund 14 € ist die Powerbank unbestreitbar günstig. Wenn du eine möglichst kompakte Powerbank für kleines Geld suchst und die unterdurchschnittliche Kapazität in Kauf nimmst, kann die XHC-N84 ihren Zweck erfüllen. Wer aber bereit ist, rund 10 € mehr auszugeben, sollte einen Blick auf die INIU P55 werfen – die bietet dir spürbar mehr für dein Geld: eine zuverlässigere Kapazität und insgesamt bessere Leistungsdaten.

Lepro TB1 im Test – Smarte Tischlampe mit einzigartigem Planeten-Design und KI

Lepro ist ein recht neuer Hersteller auf dem deutschen Markt für smarte Beleuchtung, welcher anscheinend GOVEE etwas Konkurrenz machen will.

Ein besonders spektakuläres Modell in Lepros Line-Up ist die TB1 Tischlampe. Diese setzt auf ein „Planeten-Design“ mit 3 Ringen, in welchen individuell steuerbare RGB-LEDs sitzen.

Das Ganze sieht auf Bildern wirklich außergewöhnlich aus!

Aber wie ist es in der Praxis? Ist dort die TB1 so hochwertig, wie sie auf Bildern aussieht? Wie ist das Licht und was ist der „Lepro LightGPM 4 – Personalisierter KI-Lichtdesigner“?

Finden wir all das im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Lepro für das zur Verfügung stellen der TB1 für diesen Test.

 

Die Lepro AI Smart Tischlampe TB1 im Test

Die Lepro TB1 besteht aus zwei Teilen, dem Sockel und dem „Planeten“-Aufsatz. Letzterer besteht aus drei Ringen, welche du ineinander drehen kannst.

Hierdurch hat die Lampe einen Planeten-/Atomkern-Look, der schon sehr außergewöhnlich ist.

Positiv hinzu kommt die Verarbeitungsqualität und Materialwahl. Der Sockel besteht zwar aus einem silbernen Kunststoff, die Ringe sind allerdings äußerlich aus Aluminium. Dies gibt der Tischlampe auch durchaus ein gewisses Gewicht und Stabilität.

Das Aluminium hilft auch bei der Abfuhr der Wärme der LEDs und verbessert somit die Lebenserwartung.

Auf dem Sockel der Lampe ist lediglich eine Taste angebracht, mit welcher du diese einschalten kannst. Die eigentliche Steuerung erfolgt über die App.

 

Mit WLAN und Bluetooth

Die TB1 verfügt über Bluetooth und WLAN. Auf kurze Distanzen stellt die App in der Regel eine Verbindung via Bluetooth her; klappt dies nicht, wird WLAN/die Cloud genutzt.

 

Die Lepro App

Um die TB1 effektiv zu steuern, benötigst du die Lepro App. Diese erfordert für die Verbindung mit der TB1 das Erstellen eines Accounts – schade, aber gängige Praxis.

Das Verbinden der Tischlampe mit dem Smartphone, dem WLAN und letztendlich der Cloud funktionierte erfreulicherweise absolut problemlos und schnell. Der Prozess ist in der App gut gelöst.

Die Lepro App ist generell gut gemacht, ich habe hier vom Aufbau nichts zu bemängeln. Es gibt sogar so eine Art „Soziales Netzwerk“, wo ihr Bilder von eurer Beleuchtung anderen Nutzern präsentieren könnt.

 

Steuerung via AI?!

Lepro bewirbt die TB1 als „AI Smart“ Tischlampe. Was bedeutet das? Leider ist dies wieder so ein Fall, wo KI/AI regelrecht „zwanghaft“ in Produkte integriert wird.

So gibt es keine direkten Vorlagen für Lichtmuster, Farben usw. Anstelle dessen haben wir eine Art KI-Chatbot.

Dem kannst du sagen „erstelle ein Muster mit Weiß, Grün und Gelb“ und entsprechend werden dir Vorlagen erstellt. Dies erlaubt natürlich tausende verschiedene Muster, die du so generieren kannst.

Allerdings hätte ich es sehr gut gefunden, wenn wir auch in der App ein paar ausgewählte Vorlagen/Lichtmuster hätten und nicht nur diesen KI-Chatbot.

Hat dieser allerdings ein paar schöne Vorlagen ausgespuckt, kannst du diese als Favoriten speichern.

 

Auch manuell

Du kannst natürlich auch manuell Lichtmuster erstellen oder die Tischlampe in einer beständigen Farbe leuchten lassen.

Die ganze KI-Sache wird lediglich von Lepro sehr in den Vordergrund gerückt.

 

Das Licht

Die Lepro TB1 verfügt über drei Lichtringe, in welchen sich mehrere LEDs bzw. individuell steuerbare Lichtzonen befinden.

  • Äußerer Ring = 22 Lichtzonen
  • Mittlerer Ring = 15 Lichtzonen
  • Innerer Ring = 11 Lichtzonen

Du kannst jeder dieser 58 Lichtzonen eine individuelle Farbe zuordnen und somit sehr komplexe Lichtmuster erstellen.

Diese können auch animiert sein! So werden diverse Lichteffekte unterstützt. Einige komplexere Effekte sind aber nur über die KI zu erhalten.

Die Lepro TB1 sieht schon spektakulär aus! Egal ob du nun einen „wilden“ und bunten Lichteffekt hast oder diese einfach dezent in einer von dir gewählten Farbe leuchtet.

Die ungewöhnliche Form der TB1 in Kombination mit den vielen Lichtzonen ist einfach außergewöhnlich.

Dabei ist die TB1 auch erfreulich hell und die Farben hochwertig und kräftig. Lediglich Weißtöne sind weniger „sauber“. Vermutlich sind hier reine RGB-LEDs im Inneren verbaut und keine zusätzlichen weißen LEDs.

Die Licht-Animationen laufen wunderbar flüssig und weich.

Unterm Strich ist bei farbigem Licht die Lichtqualität als hervorragend zu bezeichnen.

 

Stromverbrauch

Im ausgeschalteten Zustand, aber mit dem WLAN verbunden, benötigt die Tischlampe ca. 0,4 W.

Eingeschaltet schwankt der Verbrauch natürlich je nach Lichtfarbe und Helligkeit.

100.00 % 50.00 %
Rot 11.3 W 3.7 W
Blau 11.3 W 3.8 W
Grün 11.5 W 3.9 W
Gelb 12.7 W 4.1 W
Weiß 12.6 W 4 W

 

Im Betrieb konnte ich eine maximale Leistungsaufnahme von ± 12,7 W messen. Dabei bleibt die Leistungsaufnahme über alle Farben recht konstant, entsprechend sind diese auch recht konstant hell.

 

Fazit

Die Lepro TB1 ist eine wirklich außergewöhnliche Tischlampe, die vor allem durch ihr spektakuläres Design überzeugt. Der Planeten-Look mit den drei drehbaren Ringen ist einzigartig auf dem Markt und macht die TB1 zu einem echten Hingucker.

Dabei stimmt auch die Qualität: Die Aluminiumringe fühlen sich hochwertig an und helfen bei der Wärmeableitung. Die 58 individuell steuerbaren Lichtzonen ermöglichen eine enorme Vielfalt an Lichtmustern und Animationen, die allesamt flüssig und sauber dargestellt werden. Die Farben sind kräftig und lebendig. Einzig bei Weißtönen merkt man, dass hier reine RGB-LEDs ohne dedizierte weiße LEDs verbaut sind – das ist der einzige wirkliche Schwachpunkt beim Licht.

Der KI-Chatbot als zentrales Steuerungselement ist eine interessante Idee, aber auch ein zweischneidiges Schwert. Einerseits erlaubt er quasi unbegrenzte Lichtmuster, andererseits vermisse ich einfache, direkt zugängliche Vorlagen in der App. Hier wäre eine Kombination aus beidem die bessere Lösung.

Angebot
Lepro AI Smart Tischlampe TB1, Personalisierter KI-Lichtdesigner...

Pro 

  • Einzigartiges, spektakuläres Planeten-Design
  • Hochwertige Aluminiumringe mit gutem Gewicht und Stabilität
  • 58 individuell steuerbare Lichtzonen
  • Kräftige und lebendige Farben
  • Flüssige und weiche Lichtanimationen
  • Erfreulich hell
  • Gut gemachte App 
  • Niedriger Standby-Verbrauch (ca. 0,4 W)

Kontra 

  • Weißtöne weniger sauber (keine dedizierten weißen LEDs)
  • Keine vorgefertigten Lichtvorlagen – ausschließlich KI-Chatbot
  • Account-Pflicht für die App-Nutzung

Unterm Strich ist die Lepro TB1 eine klare Empfehlung für alle, die eine außergewöhnliche und dekorative Tischlampe suchen. Wer hingegen primär eine funktionale Arbeitsleuchte benötigt, ist hier an der falschen Adresse.

OSCAL PowerMax 6000 im Test: Die gewaltige 6000W Power Station

OSCAL bietet mit der PowerMax 6000 eine gewaltige Power Station an! So bietet diese eine maximale Ausgangsleistung von 6000 W und eine Kapazität von 3600 Wh. Beeindruckende Werte!

Entsprechend ist die PowerMax 6000 schon ein etwas teurerer und größerer Koloss! Wollen wir uns die Powerstation in einem Test ansehen. Kann diese überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an OSCAL für das Zurverfügungstellen der PowerMax 6000 für diesen Test.

 

Die OSCAL PowerMax 6000 Power Station im Test

Mit bis zu 6000 W Ausgangsleistung und einer Kapazität von 3600 Wh ist die OSCAL PowerMax 6000 ein absoluter Koloss! So wiegt die Powerstation satte 44,5 kg und misst 590 x 350 x 441 mm.

Damit ist dies kein Modell, das du einfach so mal mitnehmen kannst oder willst. Allerdings hat OSCAL für einen etwas leichteren Transport zwei Räder wie auch einen ausziehbaren Griff integriert.

Über flachen Boden lässt sich die Powerstation so ganz gut transportieren. Dabei ist die Powerstation aus einem grau-schwarzen Kunststoff gefertigt und macht qualitativ grundsätzlich einen guten Eindruck.

 

Anschlüsse

Wir haben eine Ausgangsleistung von bis zu 6000 W. Passend dazu hat die PowerMax auch einen recht großen Umfang an Anschlüssen und Ausgängen.

Ausgänge:

  • 4x Steckdosen mit 230 V / 16 A (zusammen maximal 6000 W)
  • 1x Anderson-Stecker 378 W
  • 2x DC5521 36 W / 12 V / 3 A
  • 1x USB-A 5 V / 2,4 A
  • 3x USB-A Quick Charge 18 W
  • 2x USB-C 100 W
  • 1x Zigarettenanzünder 12 V / 10 A

Eingänge:

  • 1x AC-Eingang 2200 W
  • 1x DC-Eingang XT60

Das ist eine erfreulich umfangreiche Ausstattung an Anschlüssen. Hier ist im Kern alles vorhanden, was wir uns wünschen können. Wir haben 4x Steckdosen, 2x High-Power-USB-C-Ports mit 100 W wie auch weitere DC-Ausgänge. Ein XT60-Ausgang wäre nett gewesen, aber wir haben immerhin einen Kfz-Zigarettenausgang wie auch DC-Rundstecker-Ausgänge. Aufseiten der Eingänge haben wir einen DC-Eingang wie auch einen AC-Eingang.

 

Display

Wie es sich für eine High-End-Powerstation gehört, besitzt auch die PowerMax 6000 ein kleines Display auf der Front. Dieses ist recht einfach gehalten, zeigt dir aber die wichtigsten Informationen an:

  • Verbliebene Lade-/Entladezeit
  • Akkustand in %
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Eingangsleistung in Watt

 

App-Support

Die OSCAL PowerMax 6000 Power Station unterstützt Bluetooth und WLAN für eine App-Verbindung. Hier hatte ich aber zunächst ein Problem, denn ich konnte nirgends eine passende OSCAL- oder PowerMax-App finden.

OSCAL schreibt auf seiner Webseite immer nur App-Support, ohne genau die App zu benennen. Allerdings ist die PowerMax 6000 Power Station zum Smart-Life-Ökosystem kompatibel. Du kannst dir also die universelle chinesische Smart-Life-App herunterladen und damit die Powerstation verbinden. Hierfür musst du die Bluetooth-Verbindungstaste gedrückt halten, bis es einen Piep gibt. Anschließend findet die Smart-Life-App die Powerstation über einen einfachen Scan und kann diese mit deinem WLAN verbinden.

In der App siehst du dann etwas detailliertere Informationen zur Eingangs- und Ausgangsleistung. Zudem kannst du z. B. auch einen minimalen und maximalen Ladestand festlegen. Die deutsche Übersetzung ist zwar etwas „wild“, aber grundsätzlich funktioniert die App. Erweiterte Funktionen wie das Nutzen der Powerstation als netzgebundener Solarbatteriespeicher gibt es leider nicht.

 

USB-C-Ports

Erfreulicherweise besitzt die OSCAL PowerMax 6000 gleich zwei High-Power 100-W-USB-C-Ports. Beide können auch konstant 100 W Leistung ausgeben, nach dem USB-Power-Delivery-Standard. Hier können diese folgende Leistung bereitstellen:

  • 100 W USB-PD – 5 V / 3 A, 9 V / 3 A, 12 V / 3 A, 15 V / 3 A, 20 V / 5 A

Zudem bieten die USB-C-Ports auch Support für den PPS-Standard mit:

  • PPS 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A

Dies ist eine perfekte PPS-Range! Damit sind die 100-W-USB-C-Ports abschließend als ziemlich perfekt zu bezeichnen.

 

Die Steckdosen

Die OSCAL PowerMax 6000 Power Station verfügt über 4x 230-V-Steckdosen. Diese sollen laut Hersteller satte 6000 W bei gemeinsamer Nutzung konstant bereitstellen können.

Peak liegt die Leistung sogar bei 9000 W, was extrem stark ist! Natürlich liefern die Steckdosen eine reine Sinuswelle und sind somit für alle Arten von Geräten geeignet. Praktisch habe ich die Powerstation bis rund 4xxx W getestet mit zwei Heizlüftern und ein paar weiteren kleineren Geräten. Und diese Leistung konnte die Powerstation wirklich bereitstellen! Dabei sind mir keinerlei Anomalien oder merkwürdiges Verhalten aufgefallen.

 

Auch als USV nutzbar

Die OSCAL PowerMax 6000 Power Station kann auch als USV genutzt werden, also gleichzeitig geladen wie auch entladen werden. Dabei waren die Umschaltzeiten unproblematisch, beispielsweise lief mein Desktop-PC einfach weiter. Auch die Effizienz scheint relativ gut zu sein. So schleift die Powerstation anscheinend den Eingang direkt zum AC-Ausgang durch = wir „verlieren“ nur ein paar Watt (unter 10 W).

 

Die Akkuzellen der OSCAL PowerMax 6000

Wie bei modernen Powerstations dieser Klasse üblich, setzt auch die OSCAL PowerMax 6000 auf LiFePO4-Akkuzellen (Lithium-Eisenphosphat). Diese Technologie bietet gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus entscheidende Vorteile: allen voran die deutlich längere Lebensdauer. Während klassische Lithium-Ionen-Akkus meist nur 500 bis 1000 Ladezyklen erreichen, schaffen LiFePO4-Zellen problemlos 2000 Zyklen und mehr – OSCAL gibt hier 3500+ Zyklen an. Das bedeutet bei täglicher Nutzung eine Lebensdauer von vielen Jahren.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die thermische Stabilität. LiFePO4-Zellen sind deutlich robuster gegenüber Überhitzung als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus. Im schlimmsten Fall – etwa bei einem Defekt des Schutzmechanismus – kommt es nicht zum gefährlichen Entflammen der Zellen, wie es bei anderen Akkutypen möglich wäre. Das macht die Technologie besonders sicher für den Einsatz zu Hause oder im Wohnmobil.

Zusätzlich schützt das integrierte Batterie-Management-System (BMS) die Zellen zuverlässig vor Tiefentladung, Überladung, Kurzschlüssen und Überlastung. Zu beachten ist allerdings: LiFePO4-Akkus dürfen bei Temperaturen unter 0 °C nicht geladen werden, da dies zu Schäden führen kann. Das Entladen ist bei Minusgraden hingegen weiterhin unproblematisch möglich.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Sicherlich das Wichtigste an der OSCAL PowerMax 6000 ist die hohe Kapazität. So soll die Powerstation satte 3600 Wh mitbringen.

Wh %
USB C 100W 3166 88%
DC 12V/10A 2996 83%
AC 100W 2370 66%
AC 500W 3050 85%
AC 1500W 3220 89%
im Schnitt 2960 82%

 

Im Test schwankte die Kapazität zwischen 2370 Wh und 3220 Wh, je nach Anschluss und Last. Wie so oft üblich, fällt die nutzbare Kapazität deutlich niedriger aus, wenn du die Powerstation besonders langsam entlädst. So sind 100 W über die Steckdosen deutlich weniger effizient als über den USB-C-Port oder den DC-Ausgang. Das ist aber völlig normal. Im Großen und Ganzen fällt aber die nutzbare Kapazität mit 2960 Wh im Schnitt gut aus. Das entspricht 82 % der Herstellerangabe.

 

Laden der OSCAL PowerMax 6000

Die OSCAL PowerMax 6000 lässt sich wahlweise an der Steckdose oder über einen XT60-DC-Eingang laden.

  • AC-Eingang – bis zu 2200 W
  • DC-Eingang – bis zu „2400 W“ (12 – 60 V / 25 A)

Sprechen wir zunächst über das DC-Laden. Dieses wird von OSCAL auf seiner Webseite mit „bis zu 2400 W“ beworben. Wie genau aber diese Angabe zustande kommt, kann ich echt nicht sagen, denn laut Aufdruck akzeptiert die Powerstation 12 – 60 V bei bis zu 25 A. 60 * 25 = 1500, also 1500 W. Das ist natürlich nicht wenig, aber halt auch nicht 2400 W. In der PowerMax 6000 ist ein MPPT-Ladecontroller integriert, du kannst also Solarpanels mit einer Spannung von 60 V direkt verbinden, via XT60-Anschluss. Theoretisch sind dann bis zu 25 A möglich. Beim Laden an einer 12–14-V-Quelle ist der Strom aber auf +- 10 A limitiert, um eine Überlastung von Kfz-Zigarettenanzündern zu vermeiden, woran ein Laden auch möglich ist (wenn auch nicht empfehlenswert).

AC besitzt die OSCAL PowerMax 6000 zwei Stufen, zwischen welchen du über einen Schalter wählen kannst. Auf maximaler Leistung soll die Powerstation mit bis zu 2200 W laden, was ich auch +- bestätigen kann. Praktisch nimmt hier die Powerstation beachtliche 21XX W auf. Im „langsamen“ Modus kommen wir auf rund 1200 W, was immer noch recht flott ist!

Im „schnellen“ Lademodus dauerte eine Ladung rund 2 Stunden, was bei solch einer großen Powerstation beeindruckend ist!

 

Recht leise

Erfreulicherweise ist die OSCAL PowerMax 6000 Power Station im normalen Betrieb entweder komplett still oder sehr leise! Selbst beim Laden mit fast 2200 W drehen die verbauten Lüfter kaum hoch. Auch bei Last in diesem Bereich bleibt die Powerstation erfreulich still. Die Lüfter können zwar auch hörbar werden, aber das lediglich bei „extremen“ Lasten im Bereich 3000–4000 W. Im normalen Leistungsbereich ist das eine der leisesten Powerstations, die ich bisher im Test hatte.

 

Fazit

Die OSCAL PowerMax 6000 ist, wie im Test deutlich wurde, ein absoluter Koloss und das im positivsten Sinne! Wenn du auf der Suche nach einer Powerstation bist, die auch bei extremen Lasten nicht ins Schwitzen kommt, bist du hier genau richtig. Mit konstanten 6000 W Ausgangsleistung über die Steckdosen betreibst du mühelos auch hungrige Geräte wie Heizlüfter, schweres Werkzeug oder dein komplettes Heimkino.

Die nutzbare Kapazität von durchschnittlich 2960 Wh (rund 82 % der Herstellerangabe) ist ein guter und absolut alltagstauglicher Wert. Gepaart mit den langlebigen und sicheren LiFePO4-Zellen hast du hier eine Investition, die dir dank der 3500+ Zyklen über viele Jahre treue Dienste leisten wird. Eines der größten Highlights ist jedoch die Lautstärke: Trotz dieser gewaltigen Power bleibt die PowerMax 6000 im normalen Betrieb erfreulich leise. Das ist bei Geräten dieser Größenordnung absolut keine Selbstverständlichkeit!

Auch bei den Anschlüssen lässt OSCAL kaum Wünsche offen. Vor allem die beiden 100-W-USB-C-Ports mit ihrer perfekten PPS-Range sind perfekt für deine modernen Gadgets. Die USV-Funktion mit schneller Umschaltzeit macht sie zudem zu einem hervorragenden Notstrom-Backup für deinen PC oder Server.

OSCAL 3600W (7200w Peak) Tragbare Powerstation, 3600Wh Solargenerator...

Pro:

  • Extreme Leistung: 6000 W konstante Ausgangsleistung 

  • Hohe Kapazität: 3600 Wh (mit einer guten nutzbaren Effizienz von ca. 82 %)

  • LiFePO4-Zellen für 3500+ Ladezyklen.

  • Flüsterleise: Im normalen Betrieb und selbst bei hoher Ladeleistung extrem leise.

  • Starke Anschlüsse

  • 100-W-USB-C-Ports; mit perfekter PPS-Range.

  • Zuverlässige USV-Funktion: Schnelle Umschaltzeiten

  • Schnelles Laden: Nimmt bis zu 2200 W über die Steckdose auf.

  • Mobilitätshilfen: Integrierte Räder und ausziehbarer Griff erleichtern das Rollen.

Kontra:

  • Enormes Gewicht: Mit 44,5 kg ein absoluter Koloss und schwer zu tragen.

  • Keine eigene App: Nutzung erfordert den Umweg über die universelle „Smart Life“-App.

  • Fehlende Profi-Features: Keine Nutzung als netzgebundener Solarbatteriespeicher möglich.

Gibt es auch Schattenseiten? Das stattliche Kampfgewicht von 44,5 kg macht die Powerstation trotz der praktischen Räder und des Griffs nicht zu einer Lösung, die du ständig im Auto hin- und herwuchten möchtest. Bei der App-Integration über die universelle Smart-Life-App ist die etwas „wilde“ Übersetzung ein kleiner Kompromiss, auch wenn die Grundfunktionen tadellos arbeiten.

Dennoch, suchst du eine besonders große und leistungsstarke Powerstation, dann bist du bei der PowerMax 6000 an der richtigen Adresse.

Narwal Flow 2 Test 2026: Neuer König unter den Saugrobotern?

Derzeit sind die drei fortschrittlichsten Saugroboter-Hersteller vermutlich Roborock, Dreame und EcoVacs. Allerdings versucht sich nun schon längere Zeit ein neues Gesicht in die Top-Ränge der Saugroboter-Hersteller zu schieben: Narwal. Narwal ist vor ein paar Jahren aus dem Nichts gekommen und hatte plötzlich einen Saugroboter auf „Flaggschiff“-Niveau im Sortiment. Und darauf hatte sich Narwal auch nicht ausgeruht und fleißig Nachfolger produziert, wie letztes Jahr der Narwal Flow, welcher einer der besten Saugroboter derzeit auf dem Markt ist. Nun hat aber auch der Flow einen Nachfolger bekommen, den Flow 2!

Der Flow 2 ist eine Weiterentwicklung des ersten Flow. So setzt dieser weiterhin auf den Track-Mop, eine vollautomatische Lade-/Reinigungsstation usw. Der Flow 2 bringt aber ein neues Design, mehr Saugleistung (bis zu 31.000 Pa) wie auch das Putzen mit heißem Wasser mit. Zudem wurde natürlich (laut Hersteller) auch die Navigation und KI-Erkennung verbessert.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns den Narwal Flow 2 einmal im Test ansehen! Ist dies der beste Saugroboter bisher im Jahr 2026?

An dieser Stelle vielen Dank an Narwal für das Zur-Verfügung-Stellen des Flow 2 für diesen Test.

 

Der Narwal Flow 2 im Test

Sicherlich die auf den ersten Blick größte Veränderung verglichen mit dem Flow 1 betrifft das Design. So wirkt der neue Flow 2 ein Stück edler und „luxuriöser“.

Gerade die Ladestation ist etwas kleiner geworden und nicht mehr dieser große weiße Kasten, sondern strahlt eine gewisse Wertigkeit aus. Die Basisstation bleibt dabei natürlich ein etwas größerer Kasten. Dies liegt daran, dass wir in der Basis einen Schmutzwasser-Tank, Frischwasser-Tank und einen Staubbeutel finden.

Wir haben hier also eine All-in-One-Ladestation, welche einmal betankt/entleert, mehrere Tage selbstständige Arbeit des Flow 2 erlaubt. Es gibt auch eine kompakte Version des Flow 2, welche über eine Mini-Ladestation verfügt, diese braucht aber einen separaten Wasseranschluss.

Leider nutzt der Flow 2 auch wieder Staubsaugerbeutel für die Schmutzabsaugung, welche Folgekosten verursachen. Es handelt sich hier um andere Beutel als bei früheren Narwal-Modellen. Beutel des Flow 1 passen NICHT in den Flow 2. Der Flow 2 selbst setzt auf das typische runde Saugroboter-Design. Er verzichtet allerdings auf den LiDAR-Turm auf der Oberseite. Hierdurch ist der Roboter mit 9,5 cm Höhe noch relativ flach.

 

Die Narwal App

Die Narwal-App präsentiert sich modern, übersichtlich und insgesamt sehr angenehm in der Bedienung. Dabei orientiert sich die Struktur an dem, was man von aktuellen High-End-Saugrobotern kennt – inklusive Kartenansicht als zentralem Element.

Direkt auf der Startseite bekommst du eine detaillierte Karte deiner Wohnung angezeigt, inklusive sauber erkannter Räume. Von hier aus kannst du flexibel entscheiden, ob der Flow 2 die komplette Fläche reinigen soll oder nur einzelne Zimmer beziehungsweise definierte Bereiche. Auch die Saug- und Wischleistung lässt sich individuell anpassen – entweder manuell nach deinen Vorgaben oder automatisch je nach Verschmutzungsgrad.

Insgesamt bietet die App einen großen Funktionsumfang und wirkt durchdacht. Im Alltag lief diese auch stabil und problemlos. Probleme mit der Verbindung wie bei früheren Modellen konnte ich nicht mehr beobachten.

 

Eine hervorragende Navigation

Ein Highlight am Narwal Flow 2 ist die Navigation und Hindernisvermeidung. Für die Navigation nutzt dieser diverse Sensoren, seine bewegliche Stoßstange, aber vor allem auch einen LiDAR-Sensor und die Kameras in der Front. LiDAR-Sensor?

Aber der Flow 2 hat doch gar nicht den typischen „Buckel“ auf der Oberseite? Richtig! Der LiDAR-Sensor ist hier auf der Rückseite integriert.

Zwar hat dieser hierdurch kein dauerhaftes 360-Grad-Blickfeld, aber durch die Drehung des Saugers selbst wie auch der Frontkameras fällt die Navigation sehr sicher aus! So erstellt der Flow 2 wie üblich eine Karte deiner Wohnung. Diese ist sehr genau! Genauer als bei den meisten Modellen, die nur mit einer Kamera arbeiten.

Anhand dieser Karte navigiert der Roboter. Dieser kann die Umgebung erkennen und somit weiß er immer, wo er ist, wo er schon war und wo er noch hin muss. Die Navigation und deren Zuverlässigkeit ist dabei auf oder über dem Niveau der High-End-Modelle von Roborock oder Dreame.

So hatte ich keinerlei Probleme damit, dass der Roboter sich verfahren hat oder sich anderweitig „merkwürdig“ verhalten hatte. Der Flow der ersten Generation hatte hier nach dem Marktstart ein paar Macken, welche aber per Updates ausgebügelt wurden. Der Flow 2 startet direkt schon ziemlich perfekt, was die Navigation betrifft.

 

Sehr starke Hindernisvermeidung

Beim Thema Hindernisvermeidung legt der Narwal Flow 2 noch einmal nach. Auf der Front sitzen 2 Kameras, die in Kombination mit einem leistungsstarken KI-System „VLM“ die Umgebung analysieren.

Unterstützt wird dies durch das weiterentwickelte NarMind™ Pro 2.0 System, das Objekte nicht nur erkennt, sondern auch sinnvoll darauf reagiert. In der Praxis funktioniert das beeindruckend gut: Kabel, Spielzeug oder herumliegende Gegenstände werden zuverlässig erkannt und umfahren.

Der Flow 1 war hier bereits sehr gut, der Flow 2 ist nochmals minimal besser in diesem Punkt. Dieser übertrifft hier klar den DJI ROMO und sogar etwas den Dreame Aqua10 Ultra Roller. Gerade in eher „lebendigen“ Haushalten mit vielen herumliegenden Dingen spielt der Flow 2 hier seine Stärken aus.

 

Die Saugleistung

Narwal hat die Saugleistung des Flow 2 ein Stück weit aufgebohrt, verglichen mit dem Flow 1. So haben wir jetzt eine Saugleistung von „bis zu 31.000 Pa“. Das ist extrem stark und auf dem Level anderer Flaggschiff-Saugroboter.

Dabei nutzt Narwal eine rotierende Bürste mit Borsten und Gummilippen. Verglichen mit reinen Gummiwalzen/-bürsten verbessert dies die Leistung auf Teppichen, auf Kosten der Haltbarkeit (Borsten nutzen sich schneller ab). Eine Besonderheit: Die Bürste ist schwebend gelagert, was das Verheddern von Haaren minimiert. Aber viel wichtiger ist, wie die Saugleistung in der Praxis aussieht! Zunächst sind Haare und gängiger Hausstaub auf glatten Böden keinerlei Problem.

Hier liefert der Flow 2 auch bei größeren Mengen Tierhaaren eine zuverlässige Leistung. Ähnliches gilt auch für flache und mittelhohe Teppiche! Im Bereich der Hauptbürste und mit Teppich-Turbo-Modus konnte ich eine herausragende Reinigungsleistung beobachten. Selbst Tierhaare werden sehr effektiv entfernt!

Der Flow 2 bietet auf Teppichen die beste Saugleistung, die ich bisher bei einem Saugroboter gesehen habe. Kleine Einschränkung: Am Rand von Möbeln, wo die Hauptbürste nicht hinkommt, ist die Saugleistung auf Teppichen sichtbar schlechter. Aber das ist bei den allermeisten Saugrobotern so der Fall. Die kleine Hilfsbürste auf der Front hilft zwar auf glatten Böden, Schmutz aus Kanten zu kehren, aber auf Teppich bringt das nichts.

 

Das besondere Wischsystem des Flow 2

Eine der größten Besonderheiten des Narwal Flow 2 ist sein Wischsystem. Während viele andere High-End-Modelle auf rotierende Mop-Pads setzen, geht Narwal einen anderen Weg.

Zum Einsatz kommt der sogenannte Track-Mop, wie auch schon beim Flow 1, ein kontinuierlich bewegtes Mikrofaserband, das sich während der Fahrt aktiv über den Boden bewegt. Man kann sich das ein Stück weit wie ein Förderband oder Schleifband vorstellen, das permanent frische Reinigungsfläche nutzt.

Verglichen mit einer Walze wie beim Dreame Aqua10 Ultra Roller bietet der Track-Mop eine höhere Auflagefläche. Dadurch entsteht eine gleichmäßige und intensive Reinigung, die sich deutlich von klassischen Mop-Systemen abhebt. Unterstützt wird das Ganze durch einen konstanten Anpressdruck, der für mehr Reibung und damit bessere Schmutzaufnahme sorgt. Neu beim Flow 2 ist zudem die Reinigung mit heißem Wasser.

Das System arbeitet mit bis zu 60 °C, wodurch sich Verschmutzungen deutlich effektiver lösen lassen. Zudem verfügt der Flow 2 über einen gesonderten Schmutzwasserbehälter, welcher automatisch in der Station geleert wird. Zwar kommt auch dieses System noch nicht ganz an eine manuelle Reinigung auch mit einem Waschsauger heran, aber der Flow 2 bietet dennoch eine starke Leistung und gemeinsam mit dem Dreame Aqua10 Ultra Roller das beste Putzergebnis, das ich bisher bei einem Roboter gesehen habe.

 

Ausfahrbarer Mop für Kanten

Ein weiterer Vorteil des Track-Mop-Systems ist seine Flexibilität. Der Flow 2 kann den Mop automatisch anheben, sobald Teppiche erkannt werden, und ihn bei Bedarf auch gezielt an den Boden aufdrücken. Zusätzlich lässt sich das Wischmodul seitlich ausfahren. Dadurch kommt der Roboter deutlich näher an Wände und Möbelkanten heran und kann diese Bereiche ebenfalls feucht reinigen.

 

Reinigungsleistung in der Praxis

In der Praxis liefert der Narwal Flow 2 eine wirklich starke Wischleistung ab. Besonders auffällig ist, wie gleichmäßig das Reinigungsergebnis ausfällt, ein klarer Vorteil gegenüber rotierenden Pads, die oft etwas ungleichmäßig arbeiten und so „Wolken-Streifen“ hinterlassen können. Typische Verschmutzungen wie Staubreste, Pollen, Fußabdrücke oder kleinere Flecken werden zuverlässig entfernt. Gerade im Alltag sorgt das für sichtbar saubere Böden.

Bei hartnäckigen, eingetrockneten Flecken stößt aber auch der Flow 2 an physikalische Grenzen, vor allem, wenn diese nur einmal überfahren werden. Hier musst du dann selbst Hand anlegen. Dennoch: Für einen Saugroboter bewegt sich die Reinigungsleistung auf einem sehr hohen Niveau und geht klar über das hinaus, was viele Konkurrenzmodelle bieten.

Verglichen mit dem Flow 1 ist die Putzleistung ähnlich, bis leicht besser. Ich meine, bei semi-eingetrockneten Flecken eine etwas bessere Reinigungsleistung beobachtet zu haben. Vielleicht aufgrund des warmen Wassers. Allerdings bewegt sich hier auch der Flow 1 schon auf einem sehr hohen Level!

 

Guter Akku

Ein paar Pluspunkte möchte ich für den Akku vergeben. Der Flow 2 hat einen recht guten Akku. Wie lange dieser praktisch hält, hängt natürlich von der eingestellten Leistung, deinem Grundriss usw. ab. Aber du kannst davon ausgehen, dass der Flow 2 gut über 100 m² in einem Durchgang schafft.

 

Sonstiges

Ein paar Dinge solltest du bei der Nutzung beachten: In der App kannst du für jeden Raum individuell den Bodenbelag festlegen. Diese Einstellung beeinflusst unter anderem die eingesetzte Wassermenge; bei empfindlichen Oberflächen wie Marmor wird beispielsweise deutlich sparsamer gewischt. Sollte der Flow 2 einmal keine Teppiche reinigen, liegt das meist an den automatisch gesetzten Einstellungen in der Karte.

Hier kann es vorkommen, dass Teppiche standardmäßig als „auslassen“ markiert sind. In diesem Fall kannst du in der Kartenbearbeitung einfach den Teppichmodus aktivieren, sodass diese im Turbo-Modus gereinigt werden.

 

Flow 1 vs. 2

Hier einmal die wichtigsten Neuerungen des Flow 2 verglichen mit dem Flow 1:

  • Echtzeit-Wischreinigung (FlowWash): Der Roboter reinigt den Wischmop nun kontinuierlich während der Fahrt mit 60 °C heißem Wasser.
  • Getrenntes Wassersystem: Ein integrierter Schaber entfernt Schmutz in Echtzeit und leitet das Abwasser in einen separaten Tank ab. Dadurch kommt der Boden garantiert nur mit frisch aufbereitetem Wasser in Berührung.
  • Verbesserte Teppichreinigung: Die neue CarpetFocus-Technologie nutzt eine adaptive Druckplatte, die direkt an den Teppichfasern abdichtet. Das sorgt für einen 4,2-fachen Instant-Saugkraft-Boost für tiefsitzenden Schmutz.
  • Gesteigerte Saugleistung: Der Flow 2 erreicht eine Saugkraft von 31.000 Pa.
  • Kompakte Festwasser-Station: Es gibt eine neue „Compact Dock“-Variante mit nur 28 cm Bauhöhe. Durch einen direkten Wasseranschluss wird Frisch- und Schmutzwasser vollautomatisch reguliert.
  • Maximale Hygiene in der Station: Die Basisstation bietet einen 100 °C Sterilisationsprozess im Wassersystem und trocknet den Mop nach der Reinigung mit 60 °C heißer Luft. Ein spezieller Kalklöser schützt vor Ablagerungen.
  • Intelligente Navigation: Das neue NarMind Pro 2.0 System navigiert vorausschauend durch den Alltag und bringt spezielle „Family-First-Szenarienmodi“ (z. B. für Haustier- und Babybetreuung) mit.
  • Visuelles Feedback: Das „Cyber Glow“-Lichtsystem am Roboter signalisiert den aktuellen Reinigungsstatus intuitiv über verschiedene Farben.

Fazit

Narwal gehört derzeit zu den besten Saugroboter-Herstellern! Und der Flow 2 ist eines der besten Modelle, das du derzeit kaufen kannst. Dieser ist zwar „nur“ eine leicht verbesserte Version des Flow 1, aber das ist schon beachtlich, wenn wir bedenken, dass der Flow 1 bereits extrem gut war und auch im Jahr 2026 noch zu den besten Modellen zählt. Im Test zeigte der Narwal Flow 2 praktisch keine Schwächen oder störende Auffälligkeiten.

Saugleistung – Hervorragend! Sowohl auf glatten Böden wie aber auch auf Teppichen und in Kombination mit Tierhaaren zeigte dieser das beste Ergebnis, das ich bisher bei einem Saugroboter gesehen habe.

Putzen – Ähnliches gilt auch für die Putzleistung. In der Praxis ist diese ein merkbares Upgrade verglichen mit Modellen, die über das typische rotierende Pad verfügen. Ist das Putzen perfekt? Nein, aber es hilft schon sehr, eine gewisse Grundreinigung sicherzustellen.

Navigation – Zu guter Letzt, die Navigation. Top! Wir haben die so ziemlich beste Navigation und Hindernisvermeidung, die ich bisher gesehen habe.

Auch für komplexere und „lebendigere“ Wohnungen ist der Narwal Flow 2 sehr gut geeignet. Kurzum, viel besser als der Narwal Flow 2 geht es bei Saugrobotern derzeit nicht! Lohnt sich ein Umstieg vom Flow 1 auf den Flow 2? Das eher nicht, aber hast du ein älteres Modell und suchst du den derzeit stärksten Allrounder, der einfach alles sehr gut kann, dann bist du hier richtig.

Narwal Flow 2
Positiv
Hervorragende Saugleistung
Starkes Wischsystem Track-Mop mit 60 °C heißem Wasser
Top Navigation & Hindernisvermeidung LiDAR + VLM-KI auf High-End-Niveau
Kompakte Bauweise Nur 9,5 cm hoch - kein LiDAR-Turm
Vollautomatische Station Selbstreinigung, Trocknung, 100 °C Sterilisation
Gute und Umfangreiche App
Guter Akku
Negativ
Staubsaugerbeutel nötig
Hoher Preis
97

DJI Power 1000 Mini im Test – 1008 Wh, leise und in einer Stunde geladen

DJI hat mit der Power 1000 Mini frisch eine neue Powerstation auf den Markt gebracht. Diese, wie der Name schon vermuten lässt, ist eine Mini-Version der bekannten Power 1000. So besitzt auch die Mini eine Kapazität von ordentlichen 1008 Wh und eine Ausgangsleistung von bis zu 1000 W. Dabei bietet die Powerstation den für DJI-Drohnen optimierten SDC-Anschluss, einen leistungsstarken USB-C-Anschluss sowie App-Support.

Klingt doch im ersten Moment sehr interessant, zumal DJI auch für Qualität steht! Wollen wir uns einmal die DJI Power 1000 Mini im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an DJI für das zur Verfügung stellen der Power 1000 Mini für diesen Test.

 

Die DJI Power 1000 Mini im Test

Mit 314 x 212 x 216 mm und einem Gewicht von 11,5 kg ist die DJI Power 1000 Mini natürlich keine „Hosentaschen-Powerbank“, allerdings ist sie für eine Powerstation mit 1008 Wh Kapazität und einer Ausgangsleistung von bis zu 1000 W wirklich relativ kompakt.

Dabei setzt die Powerstation auf das DJI-typische grau/schwarze Design. Optisch wirkt die Powerstation hochwertig, aber etwas technisch, was mich aber auch nicht stört. Qualitativ gibt es an der Powerstation nichts auszusetzen!

Diese ist stabil und massiv gebaut, wenn auch nicht gesondert gegen Stürze oder Ähnliches geschützt (es gibt keine dicken Gummikanten). Für einen besseren Transport besitzt die DJI Power 1000 Mini einen Handgriff auf der Rückseite.

 

Anschlüsse

Sämtliche Anschlüsse der DJI Power 1000 Mini sind auf der Front angebracht.

  • 2x Steckdosen (800 W, maximal temporär 1000 W)
  • 1x USB-C (100 W)
  • 1x USB-C-Kabel (100 W)
  • 2x USB-A (5 V/2,4 A)
  • 1x SDC-Anschluss
  • 1x AC-Eingang

Zunächst haben wir zwei 230-V-Schuko-Steckdosen, welche 800 W Dauerleistung bieten. Zusätzlich haben wir ein ausziehbares USB-C-Kabel sowie einen USB-C-Port. Beide bieten bis zu 100 W Leistung.

Ansonsten haben wir noch den „proprietären“ SDC-Anschluss. Wir haben keinen Kfz-Zigarettenanzünder-Anschluss, keinen allgemeinen DC-Ausgang oder -Eingang. Das ist etwas außergewöhnlich. Zumindest den typischen Kfz-Zigarettenanzünder-Anschluss für eine Kühlbox oder Ähnliches hätte ich gerne direkt integriert gesehen.

 

Der SDC-Anschluss

DJI verzichtet bei seinen Powerstations bisher auf viele dieser klassischen DC-Anschlüsse aufgrund des SDC-Anschlusses. SDC ist ein proprietärer DJI-„Anschluss“, welcher eine Spannung zwischen 9 und 28 V bei bis zu 12 A liefern kann. Welche Spannung geliefert wird, hängt vom angeschlossenen Adapter ab! So gibt es Adapter auf den klassischen Zigarettenanzünder-Anschluss, zum XT60-Anschluss und diverse Adapter zum Schnellladen der DJI-eigenen Drohnen.

Die SDC-Anschlüsse können dabei auch zum Aufladen der Powerstation genutzt werden, mit entsprechenden Adapterkabeln. So gibt es einen Adapter zum Anschluss von Solarpanels. Einerseits ist es natürlich schön, solch einen flexiblen Anschluss zu haben, auf der anderen Seite musst du hier diverse Adapter kaufen und mitschleppen. Persönlich hätte ich mir zusätzlich zu den SDC-Anschlüssen einen Kfz-Zigarettenanzünder-Anschluss gewünscht, da dieser in der Praxis sehr oft genutzt wird.

 

Steckdosen und USV

Die Steckdosen der Power 1000 Mini können bis zu 800 W konstante Leistung liefern bzw. bis zu 1000 W Spitzenleistung. Ich kann bestätigen, dass eine Leistung im Bereich 700–800 W konstant geliefert werden kann.

Dabei bietet die Powerstation eine reine Sinuswelle. Entsprechend ist diese auch für sensiblere Geräte geeignet. Theoretisch lässt sich die Powerstation auch als USV nutzen. Du kannst die Powerstation also gleichzeitig laden (auch über die Steckdose) und die integrierten Steckdosen nutzen. Die Umschaltzeiten waren gering genug, sodass mein Desktop-PC ohne Probleme weiterarbeitete.

 

Mit Display

Auch auf der Front der DJI Power 1000 Mini findet sich ein einfaches Display, welches aber gut ablesbar ist und alle wichtigen Informationen liefert.

  • Akkustand in %
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Statusinformationen

Dies sind in der Praxis die wichtigsten Infos, auch wenn das Display jetzt nicht super umfangreich ist.

 

App-Support

Du kannst auf Wunsch die DJI Power 1000 Mini auch mit deinem WLAN und der DJI Home App verbinden. Hier gibt es aber zunächst einen etwas merkwürdigen Punkt, denn die DJI Home App gibt es nicht im Android App Store.

Die App für Android musst du dir extern über die DJI-Webseite herunterladen. Im iOS App Store ist die App direkt verfügbar.

Über die App kannst du alle Leistungswerte der Powerstation sehen sowie einige Einstellungen anpassen.

Hierzu zählen die Standby-Zeit, maximaler und minimaler Ladestand sowie die Aufladegeschwindigkeit. Die App kann also durchaus einen Mehrwert darstellen.

 

USB-C-Anschlüsse

Die DJI Power 1000 Mini verfügt über ein ausziehbares USB-C-Kabel sowie einen USB-C-Port. Beide Anschlüsse bieten bis zu 100 W nach USB PD.

  • USB PD 100 W – 5 V/5 A, 9 V/5 A, 12 V/5 A, 15 V/5 A, 20 V/5 A

Beide Anschlüsse bieten grundsätzlich die gleiche Leistung. Spannenderweise stellt die Powerstation 5 A bei allen Leistungsstufen zur Verfügung. Das ist extrem ungewöhnlich! Allerdings kenne ich offen gesagt auch kein Gerät, das bei 5 V, 9 V, 12 V oder 15 V mehr als 3 A nutzt. Viel wichtiger ist hier der PPS-Standard.

  • 3,3–21 V bei bis zu 3,25 A

Und hier wird es etwas verrückt, denn via PPS ist dies die einzige Stufe, bei der wir keine 5 A bekommen, sondern nur 3,25 A.

 

LiFePO4-Akkuzellen der DJI Power 1000 Mini

Im Inneren der DJI Power 1000 Mini kommen LiFePO4-Akkuzellen (Lithium-Eisenphosphat) zum Einsatz. Diese bieten gegenüber klassischen Lithium-Ionen-Akkus einige Vorteile, gerade im Hinblick auf Sicherheit und Langlebigkeit. So sind LiFePO4-Zellen deutlich weniger anfällig für thermische Probleme (können sich nicht selbst entzünden) und gelten als besonders robust im täglichen Einsatz.

Ein großer Pluspunkt ist die hohe Lebensdauer: Während herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus oft nach einigen hundert Ladezyklen spürbar an Kapazität verlieren, schaffen LiFePO4-Akkus in der Regel mehrere tausend Ladezyklen, bevor sie merklich abbauen. Deshalb werden diese Akkus auch gerne für Solar-Pufferspeicher genutzt. Nachteile gibt es allerdings auch: LiFePO4-Akkus sind bei gleicher Kapazität etwas größer und schwerer als klassische Lithium-Ionen-Akkus. Zudem sollten sie bei Temperaturen unter 0 °C nicht geladen werden, was in der Praxis aber meist durch Schutzmechanismen im BMS abgesichert ist. Insgesamt bevorzuge ich ganz klar LiFePO4-Akkus in Powerstations.

 

Wie hoch ist die Kapazität wirklich?

Laut DJI bietet die Powerstation eine ordentliche Kapazität von 1008 Wh. Das ist aber natürlich die „Roh“-Kapazität. In der Praxis fällt die Kapazität ein Stück niedriger aus, durch diverse Wandlungsprozesse. Aber wie viel niedriger?

Im Test schwankte die nutzbare Kapazität zwischen 790 Wh und 850 Wh. Das ist soweit in Ordnung für eine Powerstation, die mit einer Kapazität von 1008 Wh wirbt.

 

Laden der DJI Power 1000 Mini

Grundsätzlich kannst du die DJI Power 1000 Mini wahlweise über den SDC-Anschluss, den USB-C-Anschluss oder den AC-Eingang laden. Für das Laden über die Steckdose ist das Netzteil bereits integriert. Über dieses kann die DJI Power 1000 Mini mit bis zu 1000 W laden (über die App kannst du das Laden auf 500 W limitieren).

Dies kann ich auch praktisch bestätigen, bei mir waren es ± 1030 W. So dauerte eine vollständige Ladung 1:06 h. Rund eine Stunde für eine vollständige Ladung ist angenehm schnell. Über den SDC-Anschluss akzeptiert die Powerstation 9 bis 28 V und maximal 400 W. Allerdings brauchst du für die Verbindung von Solarpanels den zusätzlichen MPPT-Ladeadapter. Spannenderweise ist auch das Laden via USB-C mit bis zu ± 100 W möglich.

Natürlich dauert dies recht lange, aber mehr Optionen zu haben ist immer gut. So dauert das Laden via USB-C und einem 100-W-Ladegerät rund 12 h.

 

Effizienz

Beim Laden an der Steckdose benötigte die DJI Power 1000 Mini rund 1150 Wh für die vollständige Ladung.

 

Lautstärke

Erfreulicherweise ist die DJI Power 1000 Mini eine sehr leise Powerstation. Bei der normalen Nutzung ist mir der Lüfter nie aufgefallen. Selbst bei extremer Last bleibt der Lüfter sehr leise, wenn nicht sogar praktisch unhörbar. Die Lautstärke ist also ein großer Pluspunkt der Mini.

 

Fazit zur DJI Power 1000 Mini

Die DJI Power 1000 Mini ist eine ziemlich spannende Powerstation, vor allem dann, wenn du ein kompaktes und hochwertiges Modell suchst. Mit ihren 1008 Wh, bis zu 800 W Dauerleistung und der sehr schnellen Ladezeit von rund einer Stunde liefert sie im Alltag gut ab. Besonders gut gefallen haben mir die Verarbeitung, die sehr leise Arbeitsweise und die starke Ladeleistung – sowohl beim Entladen als auch beim Wiederaufladen.

Auch die USB-C-Ports mit 100 W und das integrierte Kabel sind im Alltag extrem praktisch. Dazu kommen die langlebigen LiFePO4-Zellen, die der Powerstation in der Theorie eine hohe Lebensdauer verleihen. Allerdings ist die Power 1000 Mini nicht perfekt. Gerade das Fehlen eines klassischen Kfz-Anschlusses ist im Alltag etwas unpraktisch.

Der SDC-Anschluss ist zwar flexibel, aber du musst hier eben mit Adaptern arbeiten. Auch die nutzbare Kapazität ist, wie üblich, etwas niedriger als die Nennkapazität – bewegt sich aber im erwartbaren Rahmen. Unterm Strich bekommst du hier eine sehr hochwertige, leise und leistungsstarke Powerstation, die vor allem durch ihre kompakte Bauweise und die extrem schnelle Ladezeit punktet. Wenn du mit dem etwas speziellen Anschlusskonzept leben kannst, bekommst du hier ein wirklich starkes Gesamtpaket, vor allem wenn du schon im DJI-Ökosystem unterwegs bist.

SanDisk Extreme Fit Test: Winziger Notebook USB-C-Stick mit bis zu 400 MB/s

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Derzeit sind die Preise für Speicher auf einem extremen Rekordhoch. Dies wirkt sich natürlich auch auf den Smartphone- und Notebook-Markt aus. Smartphones mit erweiterbarem Speicher gibt es praktisch nicht mehr, und wenn du bei Notebooks im Team Apple unterwegs bist, musst du dich auch schon bei der Bestellung auf eine Speicherkonfiguration festlegen.

Basis bei Apple-Notebooks ist weiterhin oft 256 GB, was wahrlich nicht großzügig ist. Eine externe Speichererweiterung via USB-Sticks oder externen SSDs ist immer möglich, allerdings unkomfortabel und unpraktisch.

So ragen USB-Sticks recht stark an Notebooks hervor, was das Risiko fürs Abbrechen oder sogar das Beschädigen des USB-C-Ports mitbringt. Genau aus diesem Grund hat SanDisk nun mit dem Extreme Fit einen neuen, extra schlanken USB-Stick auf den Markt gebracht.

Das Besondere an diesem USB-Stick ist der extrem flache Formfaktor. Hierdurch soll er auch weniger oder gar nicht stören, wenn dieser an deinem Notebook stecken bleibt. Interessant! Wollen wir uns den SanDisk Extreme Fit doch in einem kleinen Test ansehen!

 

Der SanDisk Extreme Fit im Test

Das Wichtigste am SanDisk Extreme Fit ist der Formfaktor. So ist dieser USB-C-Stick winzig! Die Größe ist mit einem Daumennagel vergleichbar. Dabei hat SanDisk diesen aber etwas „um die Ecke“ gebaut, das heißt, dieser steht nur minimal von deinem Notebook ab.

Der Stick selbst misst 13,4 × 18,2 × 15,3 mm (H × B × T) inklusive des USB-C-Steckers. In einem Notebook eingesteckt stehen noch ca. 9 mm hervor, was wirklich sehr wenig ist. Daher wirkt der SanDisk Extreme Fit selbst bei Belastung nur eine extrem geringe Hebelwirkung auf den USB-C-Port deines Notebooks aus.

Hier hat SanDisk einen wirklich guten Job gemacht. Auch haptisch ist der USB-Stick gelungen. Wir haben ein schwarzes Kunststoffgehäuse, in welchem der USB-C-Stecker sauber „eingegossen“ ist. Auf der Front haben wir das SanDisk-Logo sowie eine Art holografische Oberfläche. Eine Indikator-LED gibt es nicht.

 

Bis zu 1 TB

SanDisk bietet den Extreme Fit mit bis zu 1 TB Speicher an. Aktuell sind die Preise für alle Speichermedien extrem hoch, entsprechend ist auch der SanDisk Extreme Fit nicht „billig“, aber für aktuelle Verhältnisse auch nicht extrem teuer.

  • 64 GB = 25 €
  • 128 GB = 29 €
  • 256 GB = 59 €
  • 512 GB = 99 €
  • 1 TB = 199 €

(Preise zum Zeitpunkt des Tests)

 

Keine SMART-Daten

Viele High-End-USB-Sticks sind technisch dicht an externen SSDs und erlauben daher auch teilweise das Auslesen von SMART-Daten. Dies scheint hier leider nicht der Fall zu sein. Der SanDisk Extreme Fit wird von gängigen Programmen wie CrystalDiskInfo nicht erkannt.

 

Bis zu 400 MB/s

SanDisk wirbt mit Datenraten von bis zu 400 MB/s, mit Ausnahme der wenig sinnvollen 64-GB-Version, welche nur 300 MB/s schaffen soll. Allerdings ist nicht klar, ob sich diese Datenraten nur auf das Lesen oder auch auf das Schreiben von Daten beziehen. Ich habe im Test die 512-GB- und 256-GB-Version.

In CrystalDiskMark konnten beide Sticks unter optimalen Bedingungen im Maximum die 400-MB/s-Marke überschreiten, mit bis zu 412 bzw. 413 MB/s. Schreibend liegt die Datenrate allerdings ein gutes Stück niedriger, bei 159 MB/s bzw. 163 MB/s. Für einen USB-Stick sind dies allerdings solide Werte, die im Alltag auch ausreichend sind. Leistungstechnisch gibt es auf den ersten Blick also keinen Unterschied zwischen der 512-GB und der 256-GB-Version.

 

Konstante Leistung?

Von SSDs kennen wir es, dass die Leistung schreibend meist nicht konstant ist. Das heißt, wenn du größere Mengen am Stück auf eine SSD schreibst, sinkt früher oder später die Schreibgeschwindigkeit deutlich. Dies liegt an der Nutzung eines SLC-Caches. Aber wie sieht es beim SanDisk Extreme Fit aus? Bietet dieser eine konstante Schreibrate? Um dies zu testen, habe ich die USB-Sticks mit H2testw konstant gefüllt und dabei mitgeloggt, wie hoch die Schreibrate ist.

Hier der Datenverlauf des 512-GB-USB-Sticks: Du kannst sehen, nein, wir haben nicht konstant 150-160 MB/s, sondern anscheinend nutzen die Extreme Fit ebenfalls einen SLC-Cache, nach welchem die Datenrate auf ± 60-80 MB/s sinkt. Kopierst du also größere Dateien auf einen Schlag auf den USB-Stick, dann wird die Datenrate praktisch ein gutes Stück einbrechen.

 

Stromverbrauch

Gerade bei Notebooks im Batteriebetrieb können USB-Geräte einen großen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben. Notebooks brauchen im Leerlauf oft nur 3-8 W, und 1 oder 2 W mehr für eine externe SSD oder einen USB-Stick können daher der Akkulaufzeit richtig wehtun. Wie hoch ist der Energieverbrauch des SanDisk Extreme Fit?

Im Leerlauf konnte ich einen Verbrauch zwischen 0,62 W und 0,74 W messen. Unter Last lag der Verbrauch bei maximal 1,2 W. Das sind passable Werte!

 

Fazit

Der SanDisk Extreme Fit* ist vor allem dann spannend für dich, wenn du an deinem Notebook oder Tablet möglichst unauffällig zusätzlichen Speicher haben möchtest. Genau hier spielt der Stick seine größte Stärke aus: Der extrem kompakte Formfaktor ist im Alltag wirklich praktisch und reduziert das Risiko, dass du den Stick versehentlich abbrichst oder den USB-C-Port belastest.

Gerade für Geräte mit knapp bemessenem internen Speicher ist das ein echter Pluspunkt. Auch bei der Leistung macht der Extreme Fit insgesamt eine gute Figur. Lesend werden die versprochenen rund 400 MB/s erreicht, und auch die Schreibrate ist für einen USB-Stick absolut ordentlich mit bis zu ± 160 MB/s.

Allerdings musst du wissen, dass die Schreibgeschwindigkeit bei größeren, zusammenhängenden Transfers sichtbar einbricht. Für kleinere bis mittlere Datenmengen, Dokumente, Fotos oder als dauerhafte Speichererweiterung ist das kein großes Problem; willst du aber regelmäßig sehr große Dateien verschieben, dann ist eine externe SSD klar die bessere Wahl.

Positiv ist zudem der vernünftige Stromverbrauch, der den Akku deines Notebooks nicht unnötig stark belastet. Weniger schön ist hingegen, dass sich keine SMART-Daten auslesen lassen und der Preis, bedingt durch das aktuell hohe Preisniveau bei Speicher, nicht gerade niedrig ausfällt.

Angebot
SANDISK Extreme Fit USB Flash-Laufwerk 256 GB (bis zu 400 MB/s...

Pro

  • Extrem kompakter Formfaktor
  • Nur ~9 mm Überstand am Notebook
  • Solide Leserate (~400 MB/s)
  • Ordentliche Schreibrate (~160 MB/s)
  • Geringer Stromverbrauch (max. 1,2 W unter Last)
  • Bis zu 1 TB Speicher verfügbar

Kontra

  • Schreibrate bricht bei großen Transfers ein (SLC-Cache)
  • Keine SMART-Daten auslesbar
  • Keine Indikator-LED
  • Verhältnismäßig hoher Preis

Unterm Strich ist der SanDisk Extreme Fit ein durchdachter Spezialist: kein USB-Stick für maximale Performance, sondern ein Modell für alle, die eine möglichst kleine, elegante und alltagstaugliche Speichererweiterung suchen. Wenn du genau das willst, dann ist der Extreme Fit eine gute Wahl, wenn nicht sogar die beste derzeit.

Belkin BPB027 Review: Schönes Design, schwache Leistung?

Belkin ist einer der ältesten und sicherlich auch bekanntesten Zubehörhersteller. Allerdings ist Belkin auf Techtest.org eher eine seltene Erscheinung. Warum? Ich habe oft das Gefühl, dass gerade die Powerbanks von Belkin eher unspektakulär und dafür vergleichsweise teuer sind.

Dennoch schauen wir uns im heutigen Artikel die Belkin Powerbank 10.000 mAh „BPB027“ etwas näher an.

Bei dieser handelt es sich um eine einfache 10.000-mAh-Powerbank mit 20 W Leistung. Allerdings ist gerade das Design durchaus sehr schick und ansprechend.

Wir wollen einfach mal schauen, wie sich die Powerbank im Test schlägt!

 

Die Belkin BPB027 Powerbank 10.000 mAh im Test

Optisch und haptisch ist die Belkin BPB027 eine wirklich schöne und hochwertige Powerbank. Belkin setzt bei dieser auf einen hochwertigen matten Kunststoff mit abgeflachten Hochglanz-Kanten.

Zwar ist die Powerbank an sich recht schlicht geformt, aber dennoch in dieser Schlichtheit recht elegant.

Soweit so positiv, aber leider ist die Belkin BPB027 mit 104 × 71 × 25 mm eine recht große Powerbank für die Kapazität von 10.000 mAh. Genau genommen hat diese das mit Abstand größte Volumen aller 10.000-mAh-Powerbanks, die ich in letzter Zeit getestet habe.

Das Gewicht von 211 g ist akzeptabel.

Pluspunkte gibt es wiederum für die kleine Stoff-Trageschlaufe und das farblich passende mitgelieferte Kabel.

 

„Digitale Akkuanzeige“

Ein Punkt, den Belkin bei der Powerbank bewirbt, ist die digitale Akkuanzeige. Es handelt sich hierbei einfach um eine Anzeige, welche den Akkustand in % anzeigt.

 

Die Anschlüsse

Die Belkin BPB027 setzt ausschließlich auf USB-C-Ports. Davon besitzt diese 2 Stück.

  • USB-C – 20 W USB PD – 5 V/3 A, 9 V/2,22 A, 12 V/1,66 A

Beide USB-C-Ports bieten 20 W nach dem USB-Power-Delivery-Standard. 20 W ist für Smartphones „ausreichend“, aber natürlich auch alles andere als beeindruckend.

Die meisten Smartphones können schneller laden. 20 W im Jahr 2026 ist einfach das Minimum, was eine Powerbank oder ein Ladegerät für Smartphones haben sollte.

Allerdings reichen 20 W in der Regel aus.

Grundsätzlich bieten beide USB-C-Ports bis zu 20 W Leistung. Nutzt du aber beide Ports gleichzeitig, sind diese auf gemeinsam 15 W limitiert.

Also nutze im besten Fall nur einen der beiden USB-C-Ports.

 

Mit PPS

Beide USB-C-Ports der Belkin Powerbank unterstützen PPS.

  • 5–11 V bei bis zu 1,8 A

Das ist eine solide PPS-Stufe, welche hilft, die Leistung in Kombination mit Samsung-Smartphones zu optimieren.

Allerdings spielt das bei einer maximalen Leistung von ca. 20 W in der Praxis auch keine große Rolle.

 

Kapazität

Laut Belkin soll die BPB027 eine Kapazität von 10.000 mAh bieten.

Folgendes konnte ich messen:

 

Last Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 34,299 6825 9270 93 %
9V/1A 33,139 3686 8956 90 %
9V/2A 28,919 3198 7816 78 %
Im Schnitt 32,119 8681 87 %

 

Im Test lag die Kapazität bei durchschnittlich 8.681 mAh. Dies entspricht 87 % der Herstellerangabe. Das ist ein gutes Ergebnis für eine 10.000-mAh-Powerbank! Da gibt es nichts zu bemängeln.

 

Ladedauer

Ist nun die Belkin BPB027 leer, wie lange dauert das Aufladen?

In meinem Test konnte die Powerbank mit rund 17,x W im Maximum laden.

Hierdurch dauerte eine vollständige Ladung 3:08 h. Für eine 10.000-mAh-Powerbank mit 20-W-Anschlüssen ist das akzeptabel.

Vergleichen wir dies allerdings mit sämtlichen 10.000-mAh-Powerbanks, die ich in den letzten Jahren in den Fingern hatte, ist das eher weniger imposant.

Und mit „weniger imposant“ meine ich das schlechteste Ergebnis.

 

Fazit

Abseits von dem durchaus schicken Design gibt es objektiv leider recht wenig Gründe, sich für die Belkin BPB027 Powerbank 10.000 mAh zu entscheiden.

Wir haben hier eine sehr unspektakuläre Powerbank! Ja, sie funktioniert, aber 20 W maximale Ausgangs- und Eingangsleistung ist im Jahr 2026 einfach das absolute Minimum.

Dabei ist die Belkin BPB027 auch noch relativ groß für die Kapazität und Leistung.

Kurzum: Sofern du dich nicht völlig in das Design verliebt hast oder ein großer Fan der Marke Belkin bist, gibt es bessere Powerbanks für dich!

Beispielsweise die INIU BI-B61 für einen sehr ähnlichen Preis oder die INIU P50 für etwas mehr Geld.

Tipp: TuxMate – Linux-Programme schnell & einfach auf einen Schlag installieren

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Linux ist zwar sicherlich weiterhin ein Nischen-Betriebssystem, aber die Verbreitung ist im Jahr 2025/2026 doch ein gutes Stück gestiegen und auf einem Rekordhoch! Sogar ich nutze Linux mittlerweile auf mehreren Rechnern, und hätten wir eine bessere Adobe-Unterstützung, würde ich es mittlerweile sogar auf allen Computern verwenden.

Für Windows gibt es ein sehr praktisches Programm/eine sehr praktische Webseite: Ninite. Vielleicht kennen einige von Euch Ninite bereits.

Ninite erlaubt es, mehrere Programme auf einmal zu installieren, wie diverse Webbrowser, Office-Programme usw. Praktisch, wenn du regelmäßig Systeme neu aufsetzt.

Ich bin vor einer Weile über ein ähnliches „Programm“ für Linux gestoßen: TuxMate. In diesem Artikel möchte ich dich einfach auf dieses praktische Linux-Tool hinweisen.

 

Mehrere Programme auf einen Schlag installieren

TuxMate ist im Kern einfach nur eine Webseite: https://tuxmate.com/.

Hier findest du eine große Liste an verschiedenen „Basis-Programmen“, z. B.:

  • Firefox
  • Chromium
  • Brave
  • Google Chrome
  • Discord
  • Telegram
  • Darktable
  • GIMP
  • VS Code
  • Arduino IDE
  • VLC
  • Spotify
  • Audacity
  • HandBrake
  • Docker
  • VirtualBox
  • Steam
  • LibreOffice
  • OnlyOffice
  • Usw.

Zudem kannst du hier dein Betriebssystem wählen, und entsprechend wird die Liste der verfügbaren Programme angepasst:

  • Ubuntu
  • Debian
  • Arch
  • Fedora
  • OpenSUSE
  • Nix

Zudem werden auch Paketmanager wie Flatpak oder Snap unterstützt.

TuxMate ist kein eigenständiges Programm, sondern gibt dir einen Code, den du in deine Konsole einfügst, über den dann die Programme installiert werden.

Dabei nutzt TuxMate die offiziellen Paketquellen. So sieht z. B. der Code für Firefox, Chromium, Thunderbird, GIMP und LibreOffice für Ubuntu aus:

sudo apt install -y firefox chromium-browser thunderbird gimp libreoffice

TuxMate generiert dir also einfach nur einen Code für die jeweiligen offiziellen Paketquellen – optimal für die Sicherheit!

Interessant ist auch die Unterstützung für z. B. Flatpak. Hier dieselben Programme über Flatpak:

flatpak remote-add –if-not-exists flathub https://dl.flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo && flatpak install flathub -y org.mozilla.firefox org.chromium.Chromium org.mozilla.Thunderbird org.gimp.GIMP org.libreoffice.LibreOffice

 

Ein Komfortgewinn

Natürlich kannst du die Programme einfach selbst heraussuchen und über das Terminal oder den „App Store“ installieren.

Aber TuxMate ist einfach eine schöne Übersicht und macht es gerade nach dem Neuaufsetzen einer Linux-Installation sehr schnell, alle Basis-Programme „heranzuschaffen“.

Sehr praktisch ist auch, dass du direkt sehen kannst, welche Programme über welche Paketquellen verfügbar sind.

Kurzum: Ich finde die Webseite https://tuxmate.com/ einfach eine schöne Sache, bei der ich auch helfen möchte, sie etwas bekannter zu machen – vor allem, wenn du Ninite schon unter Windows genutzt hast.

 

CUKTECH 15 Air Powerbank im Test – 0% auf 100% in 1er Stunde!

CUKTECH gehört zu den derzeit heißesten Marken im Bereich der Powerbanks und Ladegeräte. Vor allem auch wenn du über ein chinesisches Smartphone verfügst. Warum? CUKTECH ist mit Xiaomi verbunden und daher sind deren Powerbanks oftmals besonders gut für Xiaomi-Smartphones optimiert.

Aber auch für Smartphones anderer Hersteller ist CUKTECH spannend! Diese haben nun mit der CUKTECH 15 Air ein neues, mal wieder recht exotisches Modell auf den Markt gebracht. Bei der 15 Air handelt es sich um eine 15.000-mAh-Powerbank mit einer Ausgangsleistung von bis zu 100 W. Eine interessante Kombination!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann die CUKTECH 15 Air hier überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die CUKTECH 15 Air im Test

CUKTECH setzt bei der 15 Air auf ein vergleichsweise klassisches Design. So hat die Powerbank die typische „Barren-Form“.

Dabei misst sie 66 × 36 × 10,7 mm und bringt 306 g auf die Waage. Für die Kapazität von 15.000 mAh „OK“, aber dies ist auch keine besonders leichte oder kleine Powerbank.

Kannst du auf etwas Leistung verzichten, gibt es durchaus 20.000-mAh-Powerbanks mit vergleichbaren Abmessungen. Qualitativ ist die Powerbank soweit OK, aber auch nicht überragend. Ich würde sagen, haptisch haben wir hier eine gute Standard-Powerbank.

 

Mit umfangreichem Display!

Erfreulicherweise besitzt die CUKTECH 15 Air ein recht umfangreiches LCD-Display.

  • Akkustand in %
  • Ladedauer in Stunden/Minuten
  • Entladedauer in Stunden/Minuten
  • Leistung in Watt pro Port

Damit ist das Display erfreulicherweise sehr nützlich und praktisch!

 

Anschlüsse der CUKTECH 15 Air

Die CUKTECH 15 Air besitzt 2 USB-C-Ports und einen USB-A-Port.

  • USB-C 1 – 65 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB-C 2 – 27 W – 5V/3A, 9V/3A
  • USB-A – 33 W UFCS – 5V/3A, 9V/3A, 5–11V/3A

CUKTECH bewirbt die 15 Air mit einer Leistung von 100 W. Allerdings kann der primäre USB-C-Port maximal 65 W nach dem USB-PD-Standard ausgeben. Das ist natürlich weiterhin eine stolze Leistung!

Der primäre USB-C-Port kann interessanterweise aber bis zu 100 W aufnehmen, dazu aber später mehr. Hinzu kommt der sekundäre USB-C-Port mit bis zu 27 W nach USB Power Delivery und der USB-A-Port mit bis zu 33 W nach dem UFCS-Schnellladestandard oder 18 W nach Quick Charge. Alle Ports können gemeinsam genutzt werden.

Die Powerbank drosselt sich hier auf maximal 100 W über alle Ports verteilt herunter.

 

Natürlich mit PPS!

CUKTECH-Powerbanks bringen immer eine recht gute Unterstützung für den PPS-Standard mit, welcher ja auch für Xiaomi-Smartphones wichtig ist.

  • USB-C 1 – 5–20 V bei bis zu 4,5 A
  • USB-C 2 – 5–11 V bei bis zu 3 A

Mit 5–20 V bei bis zu 4,5 A bringt der primäre USB-C-Port eine große PPS-Range mit. Ideal für die diversen Samsung- und Xiaomi-Smartphones. Für die großen Google-Pixel-Modelle fehlt uns zwar die bis zu 21-V-Stufe, aber auch diese werden hier schnell laden.

 

Für welche Geräte geeignet?

Ideale / volle Geschwindigkeit ist in Kombination mit Apple iPhones, Apple iPads, Samsung-Galaxy-Smartphones und Xiaomi-Smartphones zu erwarten. Gut geeignet ist die Powerbank zudem auch für Geräte wie das Steam Deck, Nintendo Switch usw. Grundsätzlich ist sie auch für kleinere Notebooks geeignet, aber hier ist sie nicht meine erste Wahl.

 

Nicht konstant 65 W

Aber warum ist die CUKTECH 15 Air nicht meine erste Wahl für Notebooks? Zum einen wegen der Kapazität – für Notebooks gilt einfach: mehr ist mehr –, zum anderen wegen der Dauerleistung.

Leider kann die CUKTECH 15 Air nicht konstant 65 W liefern, sondern drosselte sich bei mir bei einer Restladung von ± 20–25 % herunter bzw. konnte die 65 W erst wieder nach einer Abkühlung liefern.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut CUKTECH bietet die 15 Air eine Kapazität von 15.000 mAh.

Last Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 46,839 9469 12659 84 %
9V/1A 48,496 5420 13107 87 %
9V/3A 48,09 5428 12997 87 %
20V/3A 43,282 2179 11698 78 %
Im Schnitt 46,68 12615 84 %

Im Schnitt lag die Kapazität der Powerbank bei 12.615 mAh bzw. 46,68 Wh. Das ist ein gutes Abschneiden und entspricht 84 % der Herstellerangabe.

 

Ladedauer

Der USB-C-Ausgang kann zwar „nur“ 65 W nach dem USB-PD-Standard bzw. theoretisch bis zu 90 W nach PPS liefern, aber erstaunlicherweise kannst du die Powerbank laut Hersteller mit bis zu 100 W laden.

Das ist sehr ungewöhnlich, dass eine Powerbank sich schneller laden als entladen lässt. Normalerweise ist das Entladen weniger stressig für die Elektronik und die Zellen als das Laden, daher ist es meist umgekehrt. Aber stimmt es, dass die Powerbank mit bis zu 100 W laden kann?

Im Test konnte die CUKTECH 15 Air mit bis zu ± 94 W laden. Das ist sehr viel für eine Powerbank dieser Klasse. So dauert eine vollständige Ladung gerade einmal 1:02 h! Sehr gut!

 

Fazit

Die CUKTECH 15 Air ist eine spannende Powerbank, die vor allem mit ihrer beeindruckenden Ladegeschwindigkeit und dem PPS-Support punkten kann. Mit bis zu 94 W Eingangsleistung und einer vollständigen Ladezeit von nur rund einer Stunde setzt sie in ihrer Klasse einen beachtlichen Maßstab. Auch die Ausgangsleistung von bis zu 65 W über den primären USB-C-Port sowie die breite PPS-Unterstützung machen sie zu einem vielseitigen Begleiter, ob für Smartphones von Apple, Samsung oder Xiaomi.

Das umfangreiche LCD-Display ist informativ und liefert alle relevanten Daten auf einen Blick. Die gemessene Kapazität von rund 12.615 mAh entspricht 84 % der Herstellerangabe, was ein ordentlicher Wert ist. Etwas schade ist, dass über den normalen USB-Power-Delivery-Standard maximal 65 W geliefert werden können und dies auch nicht konstant.

Angebot
CUKTECH 15 Air 15000mAh Power Bank, Gesamt 100W Powerbank mit...

Pro

  • Sehr schnelle Ladegeschwindigkeit (bis zu 94 W Eingang, ~1 Stunde Ladezeit)
  • Breite PPS-Unterstützung (ideal für Samsung, Xiaomi & Apple)
  • Informatives LCD-Display (Akkustand, Lade-/Entladedauer, Watt pro Port)
  • 65 W Ausgang über primären USB-C-Port
  • Drei Ports gleichzeitig nutzbar (2× USB-C, 1× USB-A)
  • Solide Kapazität (84 % der Herstellerangabe)

Contra

  • Keine konstante 65-W-Leistung (Drosselung ab ~20–25 % Restladung)
  • Primärer USB-C-Port liefert maximal 65 W 

Daher würde ich die Powerbank weniger für Notebooks empfehlen. Aber für Smartphones von Xiaomi, Samsung oder Apple ist die CUKTECH 15 Air eine top Wahl, gerade wenn du auf die schnelle Ladegeschwindigkeit der Powerbank selbst Wert legst.

In eigener Sache: Weniger Werbung und Tracking, mehr Inhalt – dank Dell Technologies!

Wer Techtest.org schon länger liest, weiß vermutlich, dass ich nie ein großer Fan von klassischer Werbung war.
Banner, Tracker, irgendwelche Skripte, all das macht Webseiten langsamer, unübersichtlicher und am Ende einfach schlechter nutzbar.

Gleichzeitig war dies bisher notwendig, zusammen mit Affiliate-Links, um den Betrieb hier am Laufen zu halten.

Allerdings befindet sich das „freie“ Internet aktuell stark im Wandel, auch durch den Einfluss von KI. Um ihre Kosten zu decken, setzen immer mehr Webseiten auf noch mehr Werbung, zunehmend unseriöse gesponserte Beiträge oder Paywalls.
Genau das möchte ich für Techtest vermeiden.

Dank Dell Technologies geht Techtest nun bewusst in die entgegengesetzte Richtung: weniger Werbung und weniger Tracking.

 

Dank Dell Technologies: Keine klassische Werbung oder Tracking mehr

Mit Dell Technologies habe ich einen Partner gefunden, mit dem wir einen anderen Weg gehen können.
Ab sofort gibt es folgende Änderungen auf Techtest.org:

  • Keine klassische Bannerwerbung über Google AdSense (oder ähnliche Dienste)
  • Kein externes Nutzer-Tracking
  • Kein Google Analytics
  • Minimale externe Verbindungen und Skripte (nur VG Wort, WordPress-Standardfunktionen und Spam-Schutz)
  • Höhere Geschwindigkeit der Webseite

Dell Technologies ist nun der feste, exklusive Partner von Techtest.org. Das bedeutet: Sämtliche Werbung, die bisher über Google AdSense ausgespielt wurde, entfällt, ebenso wie die damit verbundenen Tracker und externen Skripte.

Keine zig Werbenetzwerke mehr im Hintergrund, keine ständig wechselnden Banner, keine unnötigen Drittanbieter.

Theoretisch könnte ich sogar den Cookie-Banner entfernen, da Techtest selbst keine Cookies mehr setzt.

Auch künftig wird es vereinzelt Werbebanner geben, diese bleiben jedoch bewusst dezent. Diese stammen ausschließlich von Dell Technologies.
Technisch handelt es sich dabei lediglich um Bilddateien, die datenschonend über den Techtest-Server ausgeliefert werden. Es gibt kein Tracking, ein Klick führt euch lediglich direkt zur Dell-Webseite.

Zusätzlich gibt es einen kleinen Hinweis-Banner am unteren Bildschirmrand, der euch auf diese Kooperation aufmerksam macht. Dieser blendet sich nach wenigen Sekunden automatisch aus und soll bewusst nicht stören.

Gelegentlich kann Dell Technologies zudem News auf Techtest.org veröffentlichen.

Ich denke, es besteht kein Zweifel daran, dass das für euch als Leser ein klarer Gewinn ist.

 

Warum Dell Technologies?

Warum ausgerechnet Dell Technologies?

Für dieses Projekt, insbesondere den Verzicht auf klassische Werbung, war mir ein seriöser und vertrauenswürdiger Partner extrem wichtig. Mit Dell habe ich hier, meiner Meinung nach, die ideale Wahl getroffen.

Ich wollte bewusst keine typischen Sponsoren wie VPN-Anbieter, Key-Stores, Energy-Drink-Hersteller oder Mobile-Gaming-Anwendungen einbinden. Diese verfügen zwar oft über große Marketingbudgets (man kennt es von YouTube), passen aber für mich nicht so recht zu Techtest.

Mit Dell Technologies konnte ich hingegen einen Partner gewinnen, der in Sachen Vertrauenswürdigkeit und Markenimage kaum zu überbieten ist.

Dazu kommt auch ein persönlicher Faktor: Mein erster eigener PC war ein Dell (Desktop-PC mit Intel Pentium 4 und ich glaube für damals gigantische 1 GB RAM)– und ich bin bis heute ein großer Fan der XPS-Serie, die erfreulicherweise wieder stärker in den Fokus gerückt ist.

Umso mehr freut es mich, dass ich Dell Technologies von dieser Zusammenarbeit überzeugen konnte. Ich bin überzeugt, dass sie für alle Seiten ein Gewinn ist.

 

Unabhängigkeit

Ein ganz wichtiger Punkt ist die redaktionelle Unabhängigkeit.

Auf Techtest gibt es zwar auch Notebook-Tests, aber die Kernbereiche – mobile Elektronik, Netzwerk, Smart Home usw. – werden von Dell Technologies im Endkundenmarkt kaum abgedeckt. Dadurch besteht hier keine Gefahr, dass ich unbewusst andere Produkte benachteilige oder Inhalte beeinflusst werden.

Das ist auch ein Grund, warum ich beispielsweise keine Powerbank-Hersteller angesprochen habe.

Bei Notebook-Tests werde ich weiterhin mit offenen Karten spielen und mich auf Daten, Fakten und Messwerte konzentrieren.

Die Zusammenarbeit mit Dell Technologies gibt mir zudem mehr finanziellen Spielraum, den ich gezielt in neue Testgeräte investieren werde. Dadurch werde ich sogar noch unabhängiger in der Auswahl meiner Inhalte.

 

Datenschutz

Auch beim Thema Datenschutz ist diese Kooperation ein großer Schritt nach vorne.

Bereits zuvor habe ich z. B. auf Google Analytics verzichtet. Jetzt kann ich zusätzlich komplett auf Google AdSense und andere Werbenetzwerke verzichten, ein großer Gewinn für eure Privatsphäre.

Gibt es noch Tracking auf Techtest?
Jein.

Ich nutze weiterhin ein lokales Tool, um zu sehen, wie oft einzelne Seiten aufgerufen werden. Das halte ich für nachvollziehbar und notwendig. Diese Daten werden jedoch ausschließlich auf den Techtest-Servern verarbeitet und weder weitergegeben noch verkauft.

Externe Verbindungen bestehen nur noch zu VG Wort (ohne personenbezogene Profile) sowie zu WordPress-internen Diensten, z. B. für die Kommentarfunktion.

Die Dell-Werbebanner werden, wie bereits erwähnt, direkt über den Techtest-Server ausgeliefert. Im Grunde sind es einfache Bilder mit einem Link im Hintergrund, datenschutztechnisch nahezu ideal.

 

Erstmal für 4 Monate

Das Ganze ist zunächst ein Testlauf.

Die Kooperation ist aktuell auf etwa vier Monate ausgelegt. In dieser Zeit schauen wir gemeinsam, wie das neue Konzept bei euch und bei Dell Technologies ankommt.

Danach wird entschieden, ob und wie die Zusammenarbeit weitergeführt wird.

 

Fazit

Die Idee, Techtest unabhängig von klassischer Bannerwerbung und Tracking zu machen und stattdessen mit einem festen Partner zu arbeiten, trage ich schon länger mit mir herum.

Ich freue mich sehr, dass ich mit Dell Technologies nun einen vertrauenswürdigen Partner dafür gewinnen konnte.

Ich denke, das ist eine Situation, in der alle profitieren:

  • Ihr: weniger Werbung, kein seitenübergreifendes Tracking, keine Paywall
  • Ich: mehr finanzielle Planungssicherheit und bessere Möglichkeiten für neue Inhalte
  • Dell: zusätzliche, hochwertige Sichtbarkeit in einem passenden Umfeld

Ich hoffe, ihr seht diese Zusammenarbeit genauso positiv wie ich.

Wenn ihr Feedback habt, egal ob positiv oder kritisch, schreibt mir gerne.

Und wie immer gilt:
Danke fürs Lesen und dafür, dass ihr Techtest.org überhaupt möglich macht.

Michael