INIU Leopard Power 140W P64-P1 im Test: 25.000 mAh, 140 W & Tiny Cells

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INIU bietet mit der „Leopard Power“ eine alternative Powerbank-Serie zu seinen üblichen Modellen bei Amazon an.

Auf den ersten Blick handelt es sich bei der INIU Leopard Power 140W um die uns bereits bekannte P64-E1. Beide setzen auf Tiny Cells, 25.000 mAh und 140 W Leistung.

Wo gibt es aber Unterschiede? Auf den ersten Blick nur bei der Optik!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Was kann hier die „Leopard“-Powerbank von INIU? Finden wir es im Test heraus!

 

Einzelhandelsversion?!

INIU vertreibt seine Powerbanks normalerweise selbst über die Amazon-Plattform. Die „Leopard“-Version seiner Powerbanks taucht hingegen eher im Einzelhandel auf.

Bisher primär in den USA, aber nun auch langsam in Europa.

Vermutlich handelt es sich bei der INIU Leopard Power 140W um eine „schickere“ Version in einzelhandelsfreundlicher Verpackung der INIU P64-E1.

 

Die INIU Leopard Power 140W im Test

INIU setzt bei seiner Leopard P64-P1 auf seine „Tiny Cells“. Das bedeutet laut INIU, ist die Powerbank für die Kapazität von 25.000 mAh und 140 W Ausgangsleistung besonders kompakt und leicht.

Die Leopard Power 140W wiegt 494 g und misst 159 x 82 x 25,5 mm.

Und ja, ich kann INIU recht geben! Die Leopard P64-P1 ist für die Kapazität und Ausgangsleistung von 140 W wirklich sehr kompakt! Lediglich das Schwestermodell, die P64-E1, kann hier mithalten.

Dabei setzt die Leopard-Version auf ein etwas anderes Design als die typischen INIU-Modelle. So verzichtet INIU auf das typische schwarze Hochglanz-Fenster und setzt auf eine seidig-matte Oberfläche, welche, wie ich finde, durchaus schick aussieht.

Nein, dies ist keine absolute Premium-Powerbank, aber optisch gelungen.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt es einen Kritikpunkt. So scheint in der Powerbank eine Komponente zu „schwingen“, wenn diese einen Klaps bekommt.

Kein extremes Drama, aber in einer „Premium“-Powerbank sollte das nicht sein.

 

Mit Display

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, die Powerbank verfügt über eine Art Display.

Dieses ist versteckt auf der Oberseite eingelassen und nur sichtbar, wenn es aktiv ist. Es handelt sich hierbei um ein leuchtendes „LC“-Display.

Dieses zeigt dir folgende Infos an:

  • Akkustand in %
  • Aktuelle Leistung in Watt
  • Aktive Anschlüsse
  • Verbliebene Lade-/Entladezeit

Damit ist das Display zwar weniger „aufwendig“ als bei vielen Konkurrenten, aber grundsätzlich liefert es alle relevanten Infos.

 

Anschlüsse

Die Powerbank bietet 2x USB-C-Ports und einen USB-A-Port.

  • USB-C 1 – 140 W PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB-C 2 – 45 W PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A
  • USB-A – 18 W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB-C-Port der Powerbank bietet eine Leistung von bis zu 140 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist diese Powerbank auch für große Geräte wie Notebooks theoretisch ideal.

Hinzu kommt ein 45 W USB-C-Port und ein 18 W USB-A-Quick-Charge-Port.

Wichtig: Insgesamt kann die Powerbank maximal 145 W liefern! Nutzt du mehrere Ports, dann drosselt sich die Powerbank.

  • 100 W + 45 W
  • 100 W + 18 W + 18 W

 

PPS-Support bei der Leopard

Natürlich bringt die Powerbank auch einen umfangreichen PPS-Support mit.

  • USB-C 1 – 5 – 21 V bei bis zu 5 A
  • USB-C 2 – 5 – 11 V bei bis zu 4,5 A

USB-C 1 bietet einen perfekten PPS-Support! So kann dieser Port alle Samsung-, Apple- und Google-Pixel-Smartphones mit dem vollen Tempo laden, wie auch viele chinesische Smartphones.

Selbst USB-C 2 besitzt eine recht große PPS-Range und kann beispielsweise Samsung-Smartphones mit den 45 W schnell laden, super!

 

5 Minuten volle Power…..

Sehr viele 140 W Powerbanks können nicht konstant 140 W liefern. Die meisten Powerbanks drosseln sich nach einer Weile herunter.

Wie steht es hier um die INIU Leopard Power 140W?

Leider nicht gut! In meinem Test konnte die Powerbank genau 5 Minuten 140 W liefern. Nach 5 Minuten drosselte sich diese auf 100 W herunter.

Das ist ein extrem schwaches Abschneiden. Dass die Powerbank sich nach genau 5 Minuten drosselt, sagt mir, dass es sich hier um eine künstliche Limitierung handelt, vermutlich zum Schutz der Akkuzellen.

Im Kern ist dies also keine 140 W Powerbank, sondern eher eine 100 W Powerbank.

100 W kann diese auch konstant liefern.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut INIU bietet die Powerbank eine Kapazität von 25.000 mAh. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/1A 73,57 14468 19885 80%
9V/1A 77,87 8547 21045 84%
9V/3A 80,00 8859 21621 86%
20V/1A 82,25 4096 22229 89%
20V/5A 69,22 3474 18707 75%
Im Schnitt 76,58 20697 83%

 

Im Test erreichte die Powerbank im Schnitt eine Kapazität von 20.697 mAh @3,7V bzw. 76,58 Wh. Das sind solide 83 % der Herstellerangabe.

Auffällig: Bei 100 W Last bricht die nutzbare Kapazität massiv ein, auf 18.707 mAh, während wir bei mittleren Laststufen bis zu 22.229 mAh erreichen.

Diese Powerbank ist also wirklich eher für mittlere Lasten ideal.

 

Ladedauer

Zwar bietet der primäre USB-C-Port eine Ausgangsleistung von bis zu 140 W, aber aufnehmen kann dieser leider maximal +- 100 W, was die Ladegeschwindigkeit der INIU Leopard Power 140W verglichen mit anderen High-End-Modellen leider etwas reduziert.

In der Praxis erreichte die Powerbank eine maximale Leistungsaufnahme von 81 – 84 W. Hiermit dauerte eine Ladung ca. 1:32 h.

Verglichen mit anderen High-End-Powerbanks ist das OK, aber auch nicht überragend schnell.

Fazit

Zwar ist die INIU Leopard Power 140W absolut nicht die schlechteste Powerbank, die du kaufen kannst, aber dennoch würde ich sie nicht empfehlen!

Warum? Es gibt in INIUs Line-up einfach bessere Modelle.

Sprechen wir aber zunächst über das Positive. Für die Kapazität von 25.000 mAh und 100/140 W ist die Leopard Power extrem klein und kompakt!

Dabei liefert diese auch in der Praxis eine gute Kapazität mit bis zu 22.229 mAh und lässt sich recht schnell laden (0 % auf 100 % in ca. 1:32 h). Auch die PPS-Range ist tadellos.

Das Problem: 140 W können von dieser Powerbank nur 5 Minuten lang geliefert werden! Effektiv ist dies also weniger eine echte 140 W Powerbank und viel mehr eine 100 W Powerbank.

100 W ist zwar auch nicht übel, aber dennoch eine kleine Enttäuschung.

Hinzu kommt der Preis, welcher zum Zeitpunkt des Tests über dem fast identischen Schwestermodell der INIU P64-E1 liegt.

Daher:

  1. Wenn dir die Leistung der Leopard Power ausreicht und du den Formfaktor magst, schau dir auch einmal die abseits vom Gehäuse identische INIU P64-E1 an, welche oft günstiger zu bekommen ist.
  2. Wenn du mit einem etwas größeren Gehäuse leben kannst, schau dir die INIU BI-B64 27.000 mAh 140W an. Etwas größer, aber auch etwas mehr Kapazität und in der Praxis eine höhere Leistung, zum niedrigeren Preis.

Einen direkten Vergleich der beiden Schwestermodelle findest du übrigens hier: 140 Watt Powerbanks von INIU im Vergleich: BI-B64 gegen P64-E1.

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Michael Barton
Michael Barton
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2 Kommentare

  1. Danke für den Test! Kann man sich also sparen diese Powerbank ins Auge zu fassen, mit den für mich unmöglichen Einschränkungen.

  2. Leider berichten immer mehr Nutzer von einer vorübergehenden Leistungsbegrenzung neuer Iniu-Produkte, selbst solcher, die optisch und baugleich mit früheren Modellen sind. Diese Begrenzung ist nicht mehr temperaturabhängig. Das betrifft sogar den großen 140-W-Akku mit 27 Ah. Ich habe dies mit einem 10-A-Akku mit 45 W getestet, den ich vor anderthalb Jahren gekauft habe, und einen weiteren, der vor sechs Monaten erworben wurde. Die alte Batterie liefert bis zu etwa 35 % ihrer Leistung (45 W), wobei die Temperatur eine Rolle spielt. Die neuere Batterie reduziert ihre Leistung hingegen immer bei etwa 85 %, unabhängig von der Temperatur.

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