Belkin UltraCharge 22K im Test: 120-W-Powerbank mit ausziehbarem USB-C-Kabel und Display

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Belkin bietet mit der UltraCharge 22K eine interessante und auch relativ kompakte Powerbank an.

So bietet diese laut Hersteller eine Kapazität von 22.000 mAh / 80 Wh und eine Ausgangsleistung von bis zu 120 W.

Dabei besitzt diese zudem ein ausziehbares USB-C-Kabel und ein Display mit Leistungswerten!

Weitere Pluspunkte sind das schicke Design und eine Garantie von Belkin, welche sich auch auf angeschlossene Geräte erstreckt, sollte diesen beim Laden etwas passieren (bis 2.000 €).

Klingt doch interessant? Wollen wir uns die Belkin UltraCharge Power Bank 22K with retractable cable einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Belkin für das Zurverfügungstellen der Powerbank für diesen Test.

 

Die Belkin UltraCharge Power Bank 22K im Test

Belkin-Produkte sind meistens qualitativ überdurchschnittlich gut gebaut und optisch gestaltet.

Dies gilt auch für die Belkin BPB042 UltraCharge Power Bank 22K. So setzt diese auf das beliebte Säulendesign, welches hier im Detail sehr gut gemacht ist! Die Verarbeitungsqualität ist top!

Wir sind hier durchaus im „Premium“-Segment, was Design und Verarbeitung angeht.

Dabei misst die Powerbank 130 x 54 x 53 mm und bringt 497 g auf die Waage. Das ist natürlich nicht winzig, aber für 22.000 mAh und 120 W auch nicht zu groß.

 

Display

Ein großer Pluspunkt bei der BPB042-Powerbank ist das große integrierte LCD-Farbdisplay. Dieses zeigt dir im Betrieb nicht nur den Akkustand an, sondern auch Leistungswerte.

  • Akkustand in %
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Eingangsleistung in Watt
  • Leistung pro Port in Watt
  • Temperaturstatus

Damit ist das Display nicht nur schick, sondern zeigt auch nützliche Informationen an.

 

Ausziehbares USB-C-Kabel

Auf der Oberseite besitzt die Belkin UltraCharge Power Bank 22K ein ausziehbares USB-C-Kabel. Dieses lässt sich auf bis zu 70 cm ausziehen.

Ich finde, dies ist ein sehr praktisches Feature! So musst du nicht immer zwingend ein USB-C-Kabel mitnehmen, sondern eins ist immer dabei.

 

Anschlüsse der Belkin UltraCharge Power Bank 22K

Neben dem ausziehbaren USB-C-Kabel besitzt die Powerbank auch noch einen USB-C- und USB-A-Port.

  • USB-C – 65 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB-A – 18 W QC 3.0 und 33 W UFCS – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A / UFCS 5 – 11V 3A

Belkin bewirbt die Powerbank mit bis zu 120 W Leistung. Allerdings bietet sowohl der USB-C-Port wie auch das USB-C-Kabel maximal 65 W.

Um auf die 120 W zu kommen, müssen wir beide USB-C-Anschlüsse zeitgleich nutzen, dann bekommen wir 60 + 60 W.

Neben den 65-W-USB-C-Anschlüssen haben wir auch noch einen USB-A-Port, welcher Quick Charge 3.0 und UFCS unterstützt.

 

Bis zu 120 W

Belkin wirbt bei der UltraCharge Power Bank 22K mit einer Leistung von maximal 120 W. Diese wird aber leider nur erreicht, wenn wir sowohl das USB-C-Kabel wie auch den Port verwenden.

So kann die Powerbank hier grundsätzlich 2x 60 W ausgeben. Dies allerdings nur +- 15 Minuten bei mir im Test, ehe diese in die Übertemperatur läuft.

Das ist in der Praxis zwar schade, aber weniger dramatisch. Das Spannende ist, dass die Powerbank sich nicht einfach direkt herunterdrosselt, wenn du zwei Geräte verbindest. Verbindest du z.B. ein 13-Zoll-Notebook + Smartphone, bekommt das Notebook die „vollen“ 60 W und das Smartphone wird in der Regel nicht mit 60 W geladen und wenn, nur sehr kurz, heißt, die vollen 120 W werden auch nur sehr kurz abgerufen.

 

Auch mit PPS

Natürlich bietet sowohl der USB-C-Port wie auch das USB-C-Kabel Unterstützung für den PPS-Standard.

PPS 5 – 11 V bei bis zu 3,25 A

Das ist eine solide, aber auch nicht überragende PPS-Range, das geht besser! So reicht diese, um z.B. Samsung-Smartphones mit +- 30 W zu laden. 45-W-Samsung-Laden ist hier leider nicht möglich.

 

Und AVS, aber nicht fürs iPhone

Die Belkin UltraCharge Power Bank 22K unterstützt zusätzlich AVS und bietet dabei folgenden Spannungsbereich:

AVS 9 – 20 V bei bis zu 3,25 A

Sehr gut! Leider ist allerdings das iPhone 18 Pro Max, welches derzeit das einzige Smartphone mit grundsätzlichem AVS-Support ist, sehr zickig, was diesen angeht.

So funktioniert hier das „ultraschnelle“ Laden des iPhone 18 Pro Max leider nicht. Es wird auf die normale 45-W-USB-PD-Stufe zurückgegriffen.

 

Kapazitätsmessung

Belkin bewirbt die UltraCharge Power Bank 22K mit einer Kapazität von 22.000 mAh bzw. 80 Wh. Aber wie viel davon können wir in der Praxis auch wirklich nutzen?

Hierfür habe ich die Powerbank bei verschiedenen Spannungen und Laststufen vollständig entladen und die jeweils abgegebene Energie gemessen.

Belastung Gemessene Kapazität Anteil an 80 Wh
5 V / 1 A 64,04 Wh 80,1 %
5 V / 3 A 71,53 Wh 89,4 %
9 V / 1 A 70,87 Wh 88,6 %
9 V / 3 A 72,52 Wh 90,7 %
20 V / 1 A 68,06 Wh 85,1 %
20 V / 3 A 70,21 Wh 87,8 %
Im Schnitt 69,54 Wh 86,9 %

 

Je nach Last konnte ich zwischen 64,04 Wh und 72,52 Wh aus der Powerbank entnehmen. Dies entspricht rund 80 bis 91 % der angegebenen 80 Wh. Im Schnitt landen wir bei 69,54 Wh bzw. knapp 87 %.

Das ist ein gutes Ergebnis! Grundsätzlich ist es normal, dass wir an den USB-Anschlüssen nicht die volle beworbene Kapazität erhalten. Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Energie der verbauten Akkuzellen. Bei der Wandlung auf die jeweilige USB-Spannung und durch die Elektronik geht ein Teil davon verloren.

Etwas schwächer fällt hier lediglich die Messung bei 5 V / 1 A aus. Bei dieser niedrigen Last stehen uns 64,04 Wh zur Verfügung. Bei den übrigen Laststufen sind es hingegen durchgehend über 68 Wh.

Positiv ist dabei die Messung bei 20 V / 3 A, also rund 60 W Ausgangsleistung. Hier konnte ich noch 70,21 Wh entnehmen. Auch wenn du ein Notebook lädst und die Powerbank entsprechend stärker belastest, bricht die nutzbare Kapazität also nicht ein. Sehr gut!

 

Ladedauer

Wie lange dauert es, die Belkin UltraCharge Power Bank 22K wieder vollständig zu laden?

Im Test nahm diese zu Beginn rund 60 bis 61 W auf. Damit haben wir grundsätzlich ein ordentliches Ladetempo. Allerdings hält die Powerbank diese Leistung nicht über den gesamten Ladevorgang.

Nach rund 23 Minuten wird die Eingangsleistung auf etwa 41 W reduziert. Auf diesem Niveau bleibt sie dann lange recht konstant, ehe die Leistung nach ungefähr 94 Minuten zunehmend absinkt.

Nach insgesamt rund 2 Stunden und 11 Minuten ist der eigentliche Ladevorgang abgeschlossen und die Leistungsaufnahme fällt auf nahezu null.

Damit geht die Ladedauer für eine Powerbank dieser Kapazitätsklasse in Ordnung, aber wir haben hier kein extremes Schnellladen. Es gibt klar Modelle, die schneller voll sind. Dennoch, rund 2 Stunden für eine vollständige Ladung ist alltagstauglich.

 

Fazit

Die Belkin UltraCharge Power Bank 22K ist vor allem dann spannend, wenn du eine hochwertige und praktische Powerbank für unterwegs suchst!

So gefallen mir das schicke Säulendesign, die sehr gute Verarbeitung und das informative Farbdisplay gut. Hinzu kommt auch das auf bis zu 70 cm ausziehbare USB-C-Kabel. Gerade dieses ist im Alltag ein echter Mehrwert, denn für das Laden deines Smartphones oder Notebooks musst du nicht zwingend noch ein separates Kabel einpacken. Ich beobachte mich selbst, wie ich oft im Alltag instinktiv zu Powerbanks mit integrierten Ladekabeln greife.

Auch die Kapazität passt. Mit 64,04 bis 72,52 Wh, im Schnitt 69,54 Wh, liefert die Belkin gute Ergebnisse. Selbst bei rund 60 W Ausgangsleistung bleiben noch über 70 Wh nutzbar. Das Aufladen geht mit rund 2 Stunden und 11 Minuten ebenfalls ordentlich flott.

Etwas schwieriger wird es bei der beworbenen Leistung von 120 W. Diese steht dir nur verteilt auf beide USB-C-Anschlüsse zur Verfügung. Ein einzelnes Gerät erhält maximal 65 W. Zudem konnte die Powerbank die vollen 2x 60 W im Test nur rund 15 Minuten liefern, ehe der Übertemperaturschutz eingriff.

Für die Kombination aus einem kleineren Notebook und einem Smartphone ist die Leistungsverteilung dennoch sehr praktisch! Hier wird die volle Gesamtleistung meist nicht dauerhaft benötigt und dein Notebook muss nicht direkt mit einer deutlich kleineren Leistungsstufe auskommen, nur weil du zusätzlich ein Smartphone anschließt.

Bei den Schnellladestandards hätten wir allerdings etwas mehr Spielraum gebrauchen können. PPS ist vorhanden, reicht mit maximal 3,25 A aber nicht für das volle 45-W-Ladetempo entsprechender Samsung-Smartphones. AVS wird ebenfalls unterstützt, allerdings funktionierte es in der Praxis mit dem iPhone 18 Pro Max leider nicht und hier wurde „nur“ mit bis zu 45 W geladen.

Suchst du eine gut verarbeitete Powerbank für Smartphone und ein kleineres USB-C-Notebook, bei der Komfort und Ausstattung im Mittelpunkt stehen, dann ist die Belkin UltraCharge 22K eine interessante Wahl! Das ausziehbare Kabel und das gute Display sind hier die größten Pluspunkte. Für ein einzelnes Notebook mit mehr als 65 W Leistungsbedarf oder dauerhaft volle 120 W ist sie hingegen weniger geeignet.

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Michael Barton
Michael Barton
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