Tipp: Magnetische Ladekabel

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Bei meinen Streifzügen über AliExpress bin ich vor einer Weile über „magnetische“ Ladekabel gestolpert.

Damit meine ich nicht die Kabel mit magnetischem Stecker im Apple-MagSafe-Stil, sondern Ladekabel, die komplett magnetisch sind.

Dies soll helfen, die Kabel besser verstauen und aufrollen zu können. Und ja! Das kann ich absolut bestätigen. Diese magnetischen Ladekabel sind extrem cool und praktisch!

Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Die Kabel

Ich habe 3 verschiedene magnetische Ladekabel gekauft. Es handelt sich dabei um folgende Modelle:

Die Kabel kosten zwischen 4€ und 15€ bei AliExpress. Das teuerste ist das Hagibis-Kabel mit 15€. Dies liegt daran, dass dieses zusätzlich über ein kleines Display verfügt, welches dir Leistungswerte anzeigt. Praktisch, aber das macht das Kabel natürlich etwas teurer.

 

Magnete!

Das Entscheidende an diesen Kabeln sind die Magnete. Genau genommen sind die kompletten Kabel magnetisch!

Hierdurch rollen diese sich immer sauber von selbst auf. Und ja, das funktioniert in der Praxis erfreulich gut!

Gerade die Kabel von Essager und Cabletime sind sehr flexibel; kombiniert mit der Magnetisierung lassen sie sich wunderbar von alleine „zusammenziehen“.

Auch beim Hagibis funktioniert das gut, aber hier sind die Stecker etwas schwerer und das Kabel etwas dicker, wodurch die Magnetkraft etwas geringer ist.

Dennoch sind alle drei Kabel von Natur aus deutlich ordentlicher als jedes normale Ladekabel, das ich bisher gesehen habe.

 

Qualität

Auf den ersten Blick gefällt mir das Kabel von Cabletime am besten. Es ist sehr schön flexibel und besitzt Metallsteckergehäuse. Letztere wirken stabil, sind aber nicht übertrieben groß.

Leider kann ich die magnetischen Kabel von Cabletime NICHT empfehlen! Ich hatte davon 3 Stück, 2 Stück sind innerhalb kurzer Zeit kaputtgegangen. So besitzen die USB-C-Stecker keine richtige Zugentlastung. Bei etwas vertikaler Last auf dem Stecker brechen diese einfach ab. Daher kann ich leider das Cabletime-Kabel nicht empfehlen, auch wenn es in allen anderen Belangen super ist.

Das Kabel von Essager ist deutlich minimalistischer gestaltet. Es ist sehr schön flexibel und hat sehr kleine Stecker aus Kunststoff. Hierdurch wirkt es weniger hochwertig, ist aber im Alltag eine sehr gute und solide Wahl.

Das Hagibis-Kabel ist ganz klar das dickste der drei. Das stört mich allerdings weniger. Ein größerer Nachteil können die Stecker sein, welche hier sehr massiv und „gewichtig“ ausfallen. Für meinen Geschmack sind diese etwas zu groß und schwer. Dies liegt aber auch an dem integrierten Display.

 

Technik

Grundsätzlich spielt bei USB Power Delivery das gewählte Ladekabel keine so große Rolle, was die Ladegeschwindigkeit betrifft, sofern dein Kabel dem richtigen Typ entspricht. So gibt es 3 Typen von USB-C-Ladekabeln:

  • 60-W-Kabel
  • 100-W-Kabel (Essager)
  • 240-W-Kabel (Cabletime und Hagibis)

Hier musst du entscheiden, ob für deine Anwendung die maximalen 100 W des Essager-Kabels reichen oder ob du direkt ein 240-W-Kabel möchtest.

Innerhalb dieser Klassen gibt es wenn überhaupt nur minimale Unterschiede aufgrund des Kabels. Dennoch habe ich unsere 3 Testkandidaten einmal mit 2 Vergleichskabeln durchgemessen. Hierbei habe ich 5 V, 3 A und 5 A durch die Kabel gejagt und den Spannungsabfall gemessen.

Größerer Spannungsabfall = höherer Widerstand = schlechteres Kabel

Das beste der 3 Kabel ist das von Cabletime, gefolgt vom Hagibis und dem Essager. Wie gesagt, in der Praxis wird das bei Lasten bis 100 W keine große Rolle spielen, aber im Detail werden Cabletime und Hagibis minimal besser sein als Essager.

 

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einer cleveren Lösung bist, um deine Ladekabel endlich ordentlich zu halten, dann sind diese magnetischen Modelle von AliExpress ein echter Game-Changer. Sie rollen sich dank der integrierten Magnete von allein zusammen und machen das Verstauen zum Kinderspiel, das hat in meinen Tests super funktioniert und spart im Alltag eine Menge Frust.

Unter den drei getesteten Kabeln würde ich dir das Essager 100-W-Modell am ehesten empfehlen: Es ist flexibel, minimalistisch und robust genug für den täglichen Einsatz, ohne unnötigen Ballast. Dabei ist auch der Preis mit unter 4€ sehr fair.

Das Hagibis mit seinem LED-Display ist eine coole Option, wenn du Leistungswerte im Blick haben möchtest, auch wenn es etwas dicker und schwerer ausfällt.

Vom Cabletime 240-W-Kabel rate ich allerdings ab: Trotz top Flexibilität und minimalem Spannungsabfall haben sich bei mir zwei von drei Exemplaren schnell verabschiedet, weil die Stecker ohne echte Zugentlastung brechen.

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Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

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