Sonnenrepublik PowerBooster im Test – der perfekte Puffer für dein USB Solarpanel

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USB Solarpanels sind extrem beliebt! Allerdings sind diese in der Praxis meist weniger einfach, als die meisten denken.

Je nach Sonneneinstrahlung, Schattenwurf usw. schwankt die Leistung von USB Solarpanels extrem! In der Regel haben diese auch keine effektive Elektronik, um solche Leistungsschwankungen zu filtern. Mehr dazu in unserem Überblick: Taugen USB Solarladegeräte von Anker, AUKEY, RAVPower und Co. etwas?

Viele Geräte kommen damit einfach nicht gut zurecht, wenn die Spannung und Leistung plötzlich extrem schwanken. Nicht überraschend – Smartphones sind dafür gemacht, an Steckdosenladegeräten geladen zu werden, wo solche extremen Schwankungen wie an Solarpanels einfach nicht vorkommen.

Daher habe ich immer empfohlen, eine Powerbank als Puffer zwischen Solarpanel und Smartphone zu schalten.

Allerdings eignet sich nicht jede Powerbank hierfür – genau genommen tun das sogar die wenigsten Modelle.

Der deutsche Hersteller Sonnenrepublik bietet genau hierfür den PowerBooster an.

Beim PowerBooster handelt es sich um ein kleines „Modul“ mit einem Pufferspeicher. Schauen wir uns den PowerBooster doch einmal im Test an!

 

Der Sonnenrepublik PowerBooster im Test

Bei dem Sonnenrepublik PowerBooster handelt es sich um eine ca. 31 × 19,5 × 9 mm große Box mit einem ca. 30 cm langen USB-A-Kabel. Das Ganze wiegt 51 g.

Dabei ist der PowerBooster an sich extrem einfach gestaltet. Wir haben ein wirklich sehr simples Gehäuse aus weißem Kunststoff.

An einem Ende findet sich das fest integrierte USB-A-Kabel und am anderen Ende der USB-A-Ausgang für dein Smartphone.

Zudem haben wir eine kleine Taschenlampe sowie eine Taste zum Aktivieren dieser.

 

Maximal 1,5 A (laut Hersteller)

Der PowerBooster besitzt eine maximale Leistung von 1,5 A, also rund 7,5 W. Klingt wenig, ist in der Praxis für Solarpanels bis ca. 20 W aber völlig ausreichend.

Allerdings schaffte der Adapter bei mir in der Praxis eher 1,3–1,4 A am Ausgang.

Bei höherer Last sinkt die Spannung auf dem USB-Port (zu stark) ab.

 

Interner Puffer

Im Sonnenrepublik PowerBooster ist ein kleiner „Puffer-Akku“ verbaut. Dieser soll sicherstellen, dass bei kurzer Schattierung das Laden deines Smartphones weitergeht.

In meinem Test bot der PowerBooster eine Kapazität von 637 mAh bzw. 3,213 Wh. Nicht viel, aber als Puffer ausreichend.

 

Effizienz

Ein wichtiger Punkt ist die Effizienz. Natürlich verlieren wir etwas Energie durch den PowerBooster.

In meinem Test habe ich bei einer Last von 1 A eine Effizienz von 69,9 % messen können.

Wir verlieren also leider ca. 30 % Energie. Allerdings ist eine Effizienz von ±70 % für eine Powerbank normal.

Also von daher passen diese Werte.

 

Made in Germany

Kleine Anmerkung: Der Sonnenrepublik PowerBooster ist Made in Germany.

 

Fazit

Du nutzt oder planst ein USB Solarpanel? Dann ist ein Puffer-Speicher zwischen Panel und Smartphone kein Nice-to-have, sondern ein Muss!

Ich würde dir grundsätzlich davon abraten, dein Smartphone direkt an ein USB Solarpanel anzuschließen. Die Leistungsschwankungen, die dabei auftreten, sind schlicht nicht das, wofür dein Gerät ausgelegt ist. Ein Puffer macht hier zu 100 % Sinn.

Der Sonnenrepublik PowerBooster ist für genau dieses Problem eine wirklich elegante Lösung. Kompakt, durchdacht und dazu noch Made in Germany – das hat schon was. Mit rund 50 € ist er allerdings auch kein Schnäppchen. Wer bereit ist, diesen Preis zu zahlen, bekommt eine sauber umgesetzte, speziell für diesen Zweck entwickelte Lösung.

Alternativ kannst du natürlich auch eine herkömmliche Powerbank als Puffer nutzen, allerdings mit einem wichtigen Hinweis: Nicht jede Powerbank eignet sich dafür! Viele Modelle schalten sich bei zu geringer Last einfach ab oder kommen selbst nicht mit den Leistungsschwankungen klar, was den ganzen Zweck zunichte macht. Hier musst du genau hinschauen, welches Modell du verwendest.

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Michael Barton
Michael Barton
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1 Kommentar

  1. Ich verwende als Puffer eine ganz normale Powerbank. Die tut seit Jahren ihren Dienst und hat nur ein zehntel gekostet.

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