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20.000 mAh + 130 W Leistung für unter 20€?! Die IOMI IO-PB130W-GR im Test

Ein Leser bzw. Zuschauer hat mich auf eine interessante Powerbank hingewiesen, und zwar die IOMI IO-PB130W-GR.

Warum ist diese Powerbank interessant? Wir haben hier eine 20.000 mAh Powerbank mit 130 W Leistung, welche für unter 20€ gehandelt wird.

WOW! Unter 20€ für eine 20.000 mAh Powerbank, die auch noch 130 W Leistung hat, ist echt eine Ansage, aber ist dies auch eine gute Powerbank? Hat sie wirklich 20.000 mAh und kann sie auch wirklich satte 130 W liefern?

Finden wir heraus, ob die IOMI IO-PB130W-GR ein Preis-/Leistungs-Hit ist oder einfach Schrott!

 

Die IOMI IO-PB130W-GR im Test

Die IOMI IO-PB130W-GR setzt auf ein recht einfaches, aber durchaus wertiges Design. So ist die Powerbank weitestgehend aus Metall gefertigt, lediglich die Endstücke sind aus Kunststoff.

Diese besitzt zwar keine übermäßig filigrane Verarbeitung, ist aber stabil, was in dieser Preisklasse schon ein Pluspunkt ist.

Dabei sind die Anschlüsse auf der Front, wo wir auch eine kleine Anzeige finden. Diese zeigt dir den Akkustand in % an. Dieser lässt sich über eine Taste an der Seite einblenden.

Auf Seiten der Abmessungen haben wir 133 x 83 x 26,5 mm und die Powerbank bringt 428 g auf die Waage.

Damit ist die Powerbank „plausibel“ groß und schwer für ein Modell mit 20.000 mAh und 130 W.

 

Anschlüsse der IOMI IO-PB130W-GR

Die IOMI besitzt 2x USB C Ports und 1x USB A, was eine gute Ausstattung ist.

  • USB C 1 – 100 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C 2 – 30 W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5 A
  • USB A – 18 W Quick Charge und 22,5 W Super Charge – 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der primäre USB C Port der Powerbank verfügt über satte 100 W! Damit hat die Powerbank auch genug Leistung für große Geräte wie Notebooks. Natürlich kannst du auch Smartphones ohne Probleme an diesem 100 W Port laden.

Neben dem 100 W Port haben wir noch einen 30 W Port, welcher parallel zum 100 W Port für beispielsweise Smartphones genutzt werden kann.

Der USB A Port unterstützt 18 W Quick Charge oder 22,5 W Super Charge. Allerdings ist in der Regel

 

Mit mäßiger PPS Stufe

Wie es sich für eine High End Powerbank im Jahr 2025 gehört, unterstützt auch die IOMI IO-PB130W-GR den wichtigen PPS Standard.

  • USB C 1 – 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A
  • USB C 2 – 3,3 – 9 V bei bis zu 2,5 A oder 3,3 – 12 V bei bis zu 2 A

Dies ist akzeptabel für eine 100 W Powerbank. In dieser Preisklasse will ich nicht zu laut meckern, aber generell würde ich bei einem 100 W USB C Port eine PPS Range von 3,3 – 20 oder 21 V bei bis zu 5 A erwarten.

Mit den 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A kann die Powerbank beispielsweise die älteren (S24 Ultra und früher) Samsung Smartphones NICHT mit bis zu 45 W laden. Dort wird das Ladetempo auf +- 25 W limitiert sein.

Auch das Google Pixel 10 Pro XL oder 9 Pro XL wird nicht mit dem vollen Tempo geladen.

Schade! Dennoch ist ein flottes Ladetempo bei den meisten aktuellen Smartphones zu erwarten, im Falle der iPhones auch das volle mögliche Tempo.

 

 

Konstant 100 W?

Grundsätzlich kann die IOMI eine Leistung von bis zu 100 W ausgeben. Allerdings kann die Powerbank dies auch konstant?

Leider nein! Bei mir konnte diese bis zu einer Restladung von +- 45 % (ca. 22 Minuten) 100 W liefern. Dann drosselte sie sich aufgrund der Temperatur herunter.

Nach einer kurzen Abkühlung konnte sie auch wieder 100 W liefern.

Dieses Verhalten können wir auch im Zusammenspiel mit dem Framework 16 beobachten. Dieses wurde zunächst mit 88 W geladen (was beim Framework 16 an einem 100 W Ladegerät normal ist), ehe die Leistung auf +- 40 W absinkt. Genau genommen drosselt sich die Powerbank auf 45 W herunter.

 

Kapazität der IOMI IO-PB130W-GR

Die Kapazität ist meist der Punkt, wo wir bei günstigen Powerbanks die wirklichen Schwächen sehen.

Wie sieht es hier bei der IOMI Powerbank aus?

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 55.554 10875 15015 75%
9V/1A 57.693 6340 15593 78%
9V/3A 56.706 6295 15326 77%
20V/3A 58.152 2915 15717 79%

Im Test schwankte die Kapazität der IO-PB130W-GR zwischen 15015 mAh und 15717 mAh. Dies ist eine Spanne von 75% bis 79%.

Das ist ein etwas schwächeres Abschneiden, welches ich aber noch als akzeptabel einstufen würde. Normal wären für eine Powerbank ca. 80 – 90% echte nutzbare Kapazität. Da liegen wir leicht drunter.

 

Ladedauer

Grundsätzlich kann die IOMI IO-PB130W-GR mit bis zu +- 54 W laden.

So dauert eine Ladung rund 1:44 h, was aus meiner Sicht ausreichend schnell ist für eine Powerbank dieser Klasse.

Ja, es gibt ohne Frage 20.000 mAh Powerbanks, die noch schneller laden können (z.B. CUKTECH 15 Ultra), aber 1:44 h ist alles andere als langsam.

 

Fazit

Für unter 20€ kann die IOMI IO-PB130W-GR ein echt guter Deal sein! Eine Powerbank, welche grundsätzlich 100 W ausgeben kann, für unter 20€ ist ein Hammerpreis!

Auch kann die Powerbank flott laden, 0% auf 100% in 1:44 h und generell macht sie einen ordentlichen Eindruck.

Es gibt zwar auch Punkte, welche nicht ganz optimal sind, aber diese lassen sich beim günstigen Preis durchaus verzeihen.

Zunächst kann die Powerbank nicht konstant 100 W ausgeben, sondern drosselt sich bei konstanter Last (ca. 22 Minuten bei 100 W) auf 45/40 W herunter. Auch ist die maximale PPS Range mit 3,3 – 20 V bei bis zu 3 A lediglich OK, aber auch nicht fantastisch.

Zu guter Letzt ist die Kapazität mit maximal 15717 mAh bzw. 58,152 Wh lediglich OK.

Dennoch muss ich den Preis erneut ins Gedächtnis rufen: Für unter 20€ kenne ich nichts Besseres! Erst so ab 60€ kommen langsam bessere Alternativen auf, wie die INIU BI-B63, INIU BI-B64 oder Anker 737.

Vivo X300 Pro Test: MediaTek Dimensity 9500 trifft auf Zeiss-Kamera

Vivo ist in Deutschland sicherlich eher ein unbekannter Hersteller, allerdings sind diese in Asien eine feste Größe.

Mit dem X300 Pro haben diese nun ein Smartphone-Monster auch auf den deutschen Markt gebracht. Was hebt das X300 Pro von anderen Smartphones ab?

Vivo geht vor allem bei der Kamera „all in“ und setzt auf ein Quad-Kamera-System, welches unter anderem den nagelneuen Sony LYT-828 Sensor nutzt, wie auch eine 200-Megapixel-Tele-Zoom-Kamera. Dabei hat sich Vivo beim deutschen Hersteller Zeiss Unterstützung gesucht.

Wollen wir uns das Vivo X300 Pro doch einmal im Test ansehen und ob dieses auch abseits der Kamera überzeugen kann!

 

Das Vivo X300 Pro im Test

Das Vivo X300 Pro fühlt sich interessant in der Hand an. So ist das Smartphone an sich nur 7,99 mm dick und somit erfreulich flach und handlich.

Allerdings ist der Kamerabuckel gewaltig! Dieser hat eine Dicke von +- 14,2 mm und steht somit ein gutes Stück hervor. Dieser dominiert auch das Smartphone optisch. Das ist ganz klar Geschmackssache!

Allerdings bei solch einem Fotografie-fokussierten Smartphone stört mich dies optisch nicht. Zudem ist das Smartphone dennoch recht gut ausbalanciert. So ist das X300 Pro mit 226 g relativ leicht für ein Flaggschiff-Smartphone und gut ausbalanciert.

Gewicht g
Google Pixel 10 Pro XL 232
Apple iPhone 17 Pro Max 231
Apple iPhone 16 Pro Max 227
Vivo X300 Pro 226
Samsung Galaxy S25 Ultra 219

 

So hätte ich erwartet, dass es stark kopflastig ist, was aber nicht der Fall ist.

Dies in Kombination mit den sehr angenehm abgerundeten Kanten gibt dem X300 Pro ein positives Handgefühl. Auch qualitativ gibt es nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil.

Das Smartphone fühlt sich sehr wertig an und ich mag auch die texturierte Glas-Rückseite.

 

Display

Das Vivo X300 Pro verfügt über ein 6,78 Zoll AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2800 x 1260 Pixel und einer Bildwiederholungsrate von 120 Hz.

Dabei soll das Display eine maximale Helligkeit von beachtlichen 4500 Nits erreichen.

In der Praxis sieht das Display fantastisch aus! Es ist klar, hell und auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut ablesbar.

Gibt es hier einen massiven Unterschied zu anderen High-End-Smartphones? Nö. Offen gesagt sind moderne OLED-Panels alle extrem gut! So gut, dass meist mit bloßem Auge kaum ein qualitativer Unterschied erkennbar ist.

Der einzige Punkt, wo es noch nennenswerte Unterschiede gibt, ist bei der Helligkeit. Subjektiv ist hier weiterhin das Google Pixel 10 Pro XL „König“, aber das Vivo X300 Pro ist absolut auf einem ähnlichen Niveau.

 

Lautsprecher des X300 Pro

Natürlich nutzt das X300 Pro auch den aktuell beliebten Dual-Lautsprecher-Aufbau, bei welchem die Ohrmuschel wie auch der Lautsprecher auf der Unterseite für die Medien-Wiedergabe genutzt wird.

Dabei bietet das X300 Pro einen sehr guten und lauten Klang. So ist das X300 Pro beispielsweise etwas lauter als das iPhone 17 Pro Max und das Google Pixel 10 Pro XL.

Allerdings im Gegenzug würde ich sagen, dass das iPhone und auch das Google Pixel etwas voller und hochwertiger klingen. Die Unterschiede sind aber gering und nur im direkten Vergleich hörbar.

 

Interessanter SoC!

Das Herzstück des Vivo X300 Pro ist der MediaTek Dimensity 9500. Dies ist interessant, da die meisten High-End-Konkurrenten auf einen Qualcomm SoC setzen.

Merkmal Dimensity 9500 Snapdragon 8 Elite
Fertigungsprozess TSMC 3 nm (N3P) (Gizmochina) TSMC 3 nm (N3P) (Beebom Gadgets)
CPU-Konfiguration 8 Kerne: 1 × C1-Ultra @ 4,21 GHz + 3 × C1-Premium @ 3,50 GHz + 4 × C1-Pro @ 2,70 GHz (Gizmochina) 8 Kerne: z. B. 2 × Oryon Prime (~4,32–4,47 GHz) + restliche Performance-Kerne (~3,5 GHz) (Notebookcheck)
GPU Arm Mali-G1 Ultra MC12 mit Hardware-Ray-Tracing, bis ca. 120 fps Gaming (Wccftech) Adreno GPU (z. B. Adreno 840 beim Elite Gen5) (Beebom Gadgets)
Speicher / Interface LPDDR5X bis 10.667 Mb/s, UFS 4.1 (4-lane) (mediatek.com) LPDDR5X, UFS 4.1 (laut Quelle) (Beebom Gadgets)
NPU / KI MediaTek NPU 990 mit 2. Gen Gen-AI Engine (Wccftech) Qualcomm Hexagon NPU + weitere KI/AI-Features (docs.qualcomm.com)
Kamera / Multimedia Unterstützt u. a. bis zu 200 MP, 8K/60fps Videoaufnahme (Gizmochina) Unterstützt u. a. bis zu 320 MP Single Shot, sehr leistungsfähige ISP-Funktionen (Android Authority)
Konnektivität 5G (Sub-6GHz), Download bis ca. 7,4 Gbps laut Angabe (Gizmochina) 5G mit z. B. Snapdragon X-Modem, hohe Performance bei Download/Upload (Beebom Gadgets)

Auf dem Papier ist der MediaTek Dimensity 9500 ein sehr mächtiger SoC, welcher absolut vergleichbar zum Qualcomm Snapdragon 8 Elite ist.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks des X300 Pro an.

Im Test erreicht das X300 Pro mit dem MediaTek Dimensity 9500 eine hervorragende Leistung, welche über dem S25 Ultra und dem Google Pixel 10 Pro XL liegt.

Auch das iPhone 17 Pro Max wird, was die Multi-Core-Leistung angeht, übertroffen. Bei der Single-Core-Leistung ist und bleibt Apple aber König.

Auch in der Praxis läuft das X300 Pro richtig gut! Sowohl das Smartphone selbst wie aber auch aufwendigere Apps, Spiele usw.

Leistungstechnisch ist das Vivo X300 Pro auf einem richtig hohen Level!

 

Kameras des X300 Pro

Das Highlight des X300 Pro ist aber klar das Kamera-System!

  • Hauptkamera – 50 MP, f/1.57, 1/1,28″, Sony LYT-828
  • Ultraweitwinkelkamera – 50 MP, f/2.0, Samsung JN1
  • Telefoto – 200 MP, 1/1,4″, f/2.7, Samsung ISOCELL HPB

Auf dem Papier ist dies ein extrem fähiges Kamerasystem! Zwar wirbt Vivo stark mit dem 200-Megapixel-Telefoto-Sensor, aber der aus meiner Sicht spannendste Sensor ist der Sony LYT-828.

Auf dem Papier ist dies einer der Dynamikumfang-stärksten Sensoren auf dem Markt! Zwar ist dies kein „1 Zoll“ Sensor, aber in seiner Größenklasse ist er die beste Wahl derzeit.

So übertrifft der Sony LYT-828 technisch die Hauptsensoren im Pixel 10 Pro und iPhone 17 Pro Max und ist in den meisten Belangen auch dem S25 Ultra überlegen.

Aber das ist ja nur die Theorie, wie sieht die Praxis aus? Hier ist oftmals das Post-Processing wichtiger als die reine Hardware. Gerade die Pixel-Smartphones sind bekannt dafür, eine sehr hohe Qualität aus mittelmäßiger Hardware herauszuholen.

Schauen wir uns ein paar Bilder des Vivo X300 Pro im Vergleich zum iPhone 17 Pro Max und Pixel 10 Pro XL an.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Und wir sehen hier direkt einen massiven Unterschied zwischen den Bildern. Das Auffälligste sind die Farben.

Das Vivo X300 Pro dreht die Sättigung ein gutes Stück höher als das iPhone und vor allem das Google Pixel. Himmel sind strahlend blau, Gras satt grün.

Auch sind die Kontraste beim X300 Pro tendenziell etwas kräftiger und oftmals die Helligkeit höher.

Das alles ist natürlich sehr Geschmackssache, gerade die Farben, welche teils wirklich sehr knallig sind.

VIVO
Google
iPhone

Allerdings, müsste ich mich vom Bild-Style für ein „Urlaubs-Smartphone“ entscheiden, würde ich beispielsweise das X300 Pro wählen, wegen dieser malerischen Bilder, die es produziert.

Aber was ist abseits der Farben und des generellen Bild-Styles?

Das X300 Pro liefert extrem scharfe und klare Bilder, welche aber auch nicht künstlich überschärft wirken. Die Bilder sind „natürlich“ scharf und klar.

Die Dynamik der Aufnahmen ist +- auf dem Level des Google Pixel 10 Pro XL, vielleicht etwas unter dem iPhone 17 Pro Max.

Erfreulich gut kommt das X300 Pro mit Gegenlicht klar.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Auch bei Low Light sehen wir ein sehr gutes Abschneiden. Nicht nur werden die Bilder sehr ansehnlich, auch arbeitet das X300 Pro hier etwas flotter. Wo das iPhone und das Google Pixel schon auf die längeren Belichtungszeiten des Nachtmodus zurückgreifen, kommt das X300 Pro teils noch im normalen Modus klar.

Aber was ist mit den „anderen“ Kameras?

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Die Weitwinkelkamera liefert Bilder im ähnlichen Style wie die Hauptkamera. Grundsätzlich sind auch hier die Bilder sehr detailliert und scharf, mit tollen Farben.

Auch kommt die Kamera überdurchschnittlich gut mit Spiegelungen und direktem Lichteinfall klar. Allerdings ist diese etwas weniger weit als beim Pixel 10 Pro XL und iPhone 17 Pro Max.

VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google
VIVO
iPhone
Google

Wenn wir das Marketing fragen, ist die 200-MP-Telekamera das Highlight des X300 Pro und dem würde ich glatt zustimmen.

Bei 10x Zoom oder mehr übertrifft diese das Google Pixel und iPhone deutlich, was die Bildschärfe und Klarheit betrifft.

Unterm Strich hat das X300 Pro ein fantastisches Kamera-System. Ist dieses besser als vom Google Pixel 10 Pro oder iPhone 17 Pro Max? Das ist etwas Geschmackssache. Magst du kräftige und bunte Farben, auch wenn diese vielleicht nicht ganz der Natur entsprechen? Dann übertrifft das X300 Pro für dich das iPhone 17 Pro und Pixel 10 Pro.

 

Ein guter Akku, der schnell lädt

Im Vivo X300 Pro steckt ein Akku mit 5440 mAh, was eine sehr ordentliche Kapazität ist. Erfreulicherweise holt das Smartphone aus diesem Akku auch effektiv eine sehr gute Laufzeit heraus!

So kam ich mit dem X300 Pro gut durch den Tag und ich würde die Akkulaufzeit als besser einstufen als vom S25 Ultra oder Google Pixel 10 Pro XL.

Was auch klar besser ist, ist das Ladetempo des X300 Pro. Dieses kann mit bis zu 90 W kabelgebunden oder 40 W kabellos laden, was extrem beeindruckend ist!

 

Fazit zum Vivo X300 Pro

Mit dem Vivo X300 Pro bringt der Hersteller ein echtes High-End-Smartphone auf den deutschen Markt, das sich vor den großen Namen wie Samsung, Google oder Apple keineswegs verstecken muss. Besonders bei der Kamera fährt Vivo schweres Geschütz auf und das merkt man. Das Zusammenspiel aus dem Sony LYT-828 Sensor, der 200-Megapixel-Telekamera und der Zeiss-Optimierung sorgt für beeindruckende Bilder, die durch satte Farben und hohe Schärfe beeindrucken. Wer lebendige, kontrastreiche Fotos bevorzugt, wird hier seine Freude haben.

Aber auch abseits der Kamera liefert das X300 Pro auf ganzer Linie: Das flache, wertige Design mit der griffigen Glasrückseite, das brillante 120-Hz-AMOLED-Display und der starke MediaTek Dimensity 9500 sorgen für ein rundes Gesamtpaket. In Benchmarks und im Alltag zeigt sich das Smartphone schnell, flüssig und stabil – Performance-Probleme suchst du hier vergeblich.

Zudem punktet das Vivo X300 Pro mit einer starken Akkulaufzeit und beeindruckend kurzen Ladezeiten von bis zu 90 W. In der Praxis heißt das: Ein echter Dauerläufer, der auch im Alltag nicht so schnell schlapp macht.

Es gibt aber auch ein paar Punkte, die man beachten sollte. Der wuchtige Kamerabuckel ist optisch Geschmackssache. Zudem ist der Bildstil der Kamera mitunter sehr farbintensiv, was nicht jedem gefallen dürfte. Auch softwareseitig ist Funtouch OS nicht jedermanns Sache, wer pures Android gewohnt ist.

Unterm Strich ist das Vivo X300 Pro ein hervorragendes Smartphone, das vor allem für Fotografie-Fans und Technik-Enthusiasten spannend ist. Es bietet Flaggschiff-Performance, exzellente Kameraqualität und moderne Features zu einem attraktiven Gesamtpaket. Ein echter Geheimtipp, der zeigt, dass Vivo im High-End-Segment ganz vorne mitspielen kann.

Schick! aber auch gut? Das Dell 14 Premium im Test

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Dell hat sein Notebook-Lineup komplett überarbeitet, auch was das Namensschema angeht. So hat Dell unter anderem seine beliebten XPS-Modelle eingestellt und durch die neuen „Dell Premium“-Modelle ersetzt.

Das Dell 14 Premium ist dabei der „Nachfolger“ der XPS 13/14. Wir haben hier ein sehr kompaktes und schickes Notebook vor uns, welches aber dennoch mächtige Hardware mitbringt!

So verfügt dieses über einen aktuellen Intel Core Ultra 7 Prozessor und auf Wunsch sogar über eine Nvidia RTX 4050! Dies in einem 14 Zoll Notebook mit einer Dicke von 18 mm ist schon beachtlich.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist hier das Dell 14 Premium?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das Dell 14 Premium im Test

Das Dell 14 Premium wird seinem Namen durchaus gerecht. Wir haben hier ein extrem hübsches und hochwertiges Notebook!

So setzt dieses äußerlich auf Aluminium und bei der kompletten Handballenauflage auf Glas. Hier ist auch das Touchpad nahtlos integriert. Gerade aufgeklappt sieht das Dell 14 Premium einmalig aus! Es gibt von keinem Hersteller etwas Vergleichbares.

Vor allem das unsichtbare Touchpad und die interessant gestaltete Tastatur lenken Blicke auf sich. So sind die Tasten der Tastatur sehr groß und der Zwischenraum zwischen den Tasten absolut minimal.

Edel ist das Notebook ohne Frage!

Mit 320 x 216 x 18 mm und einem Gewicht von 1,63 kg ist es durchaus kompakt, aber relativ schwer. Dies trägt auch zur Haptik bei. So wirkt das Dell 14 Premium überraschend massiv und „dicht“.

 

Anschlüsse des Dell 14 Premium

Ein Nachteil der neueren Dell XPS Modelle war schon länger die Port-Ausstattung. Auch das Dell 14 Premium hat eine sehr überschaubare Ausstattung an Anschlüssen.

  • 3x USB C Thunderbolt 4
  • 1x 3,5 mm Headset-Anschluss
  • 1x microSD-Kartenleser

Das Dell 14 Premium verzichtet komplett auf gesonderte Monitor-Anschlüsse oder USB A. Dafür haben wir aber 3x Thunderbolt 4. Über jeden der Thunderbolt-Ports lässt sich ein Monitor mit passenden Adaptern anschließen.

Ebenfalls ist Thunderbolt 4 zu USB 4 kompatibel. Also von daher sind die vorhandenen Ports durchaus mächtig, aber im Alltag werden hin und wieder Adapter nötig sein.

 

Tastatur und Trackpad

Das Trackpad und die Tastatur sind eine Besonderheit des Dell 14 Premium. Beginnen wir beim Trackpad, welches komplett unsichtbar ist!

So ist die komplette Handballenauflage aus Glas und das Trackpad ist in der Mitte komplett unsichtbar eingelassen. Es gibt keine Markierung oder Ähnliches.

Im ersten Moment ist das etwas befremdlich, allerdings ist das Trackpad ziemlich groß und in der Praxis kam ich sehr gut mit dem Trackpad klar. Auch der „Solid State“-Klick gibt über einen Vibrationsmotor ein sehr überzeugendes Feedback!

Auch das Tracking ist hervorragend! Kurzum, das Trackpad ist aus meiner Sicht eins der Highlights am Dell 14 Premium!

Die Tastatur wiederum ist zwar auch sehr gut, erforderte bei mir aber aufgrund der Tastenform etwas mehr Gewöhnung.

Ich bevorzuge hier ein etwas klassischeres Design, aber grundsätzlich ist das Tippgefühl gut.

Lediglich wenn du auf die F-Tasten regelmäßig angewiesen bist, dann wäre ich beim Dell 14 Premium vorsichtig, denn diese Tasten sind nicht physisch vorhanden.

 

Lautsprecher

Das Dell 14 Premium verfügt über ein recht umfangreiches Lautsprecher-System. So verfügt dieses auch über gleich 4 Lautsprecher, welche eine durchaus beachtliche Soundstage zaubern.

Das Dell 14 Premium gehört ganz klar zu den am besten klingenden Notebooks seiner Klasse. Dieses liefert einen sehr klaren Klang mit durchaus einem Hauch Bass. Dabei klingt dieses größer, als es eigentlich sein sollte.

Übertrifft es klanglich die MacBook Pros? Nein, nicht ganz, aber es ist dicht dran!

 

Das Display

Dell bietet das Notebook mit zwei Displayoptionen an.

  • 36,8 cm (14,5″)-2K-Display, ohne Touchfunktion, 30–120 Hz, 500 cd/m²
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Generell ist davon auszugehen, dass beide Versionen eine hervorragende Bildqualität liefern. Tendenziell wird das „nicht OLED“-Display die bessere Wahl sein, wenn du das Notebook auch im Außeneinsatz hast.

Die OLED-Version hingegen ist bei der Bildqualität überlegen. Ich habe diese auch im Test und ja, die Bildqualität ist fantastisch!

Die Mischung aus Hochglanz-Panel und hoher Auflösung (3200 x 2000) lässt das Bild sehr klar und knackig aussehen. Dabei sind Farben wunderbar brillant und generell ist das OLED-Display herausragend. Dieses spiegelt lediglich recht stark.

Dieser positive Eindruck bestätigt sich auch bei den Messwerten.

So erreichte das Display 100 % sRGB, 87 % AdobeRGB und 99 % DCI-P3 Farbraumabdeckung, wie auch eine Helligkeit von soliden 370 cd/m².

 

Mein Dell 14 Premium

Das Dell 14 Premium im Test hat folgende Ausstattung:

  • Dell 14 Premium
  • Intel Core Ultra 7 265H
  • Intel Arc 140T GPU
  • 32 GB RAM
  • 1 TB SSD
  • 36,8 cm (14,5″)-OLED-Display mit Touchfunktion, 3,2 K, 48–120 Hz, 400 cd/m²

Abseits der Nvidia GPU habe ich hier also durchaus eine „High End“-Konfiguration.

 

Optional mit Nvidia GPU

Optional gibt es das Dell 14 Premium auch mit Nvidia RTX 4050 GPU. Hier gilt es allerdings einen wichtigen Punkt zu beachten, denn die RTX 4050 ist auf gerade einmal 30 W limitiert.

Diese wird hier immer noch eine gute Leistung liefern, aber das Dell 14 Premium ist auch mit dieser GPU kein „Gaming“-Monster, auch wenn einfaches Gaming möglich sein wird.

 

Wie hoch ist die Leistung des Dell 14 Premium?

In diesem Test des Dell 14 Premium konzentrieren wir uns auf die CPU-Leistung des Dell 14 Premium, denn vor allem ohne die RTX 4050 ist das Notebook nur sehr bedingt fürs Gaming brauchbar.

Ja, einige etwas ältere oder einfachere Spiele laufen ohne Frage auch auf der integrierten Intel Arc 140T GPU, aber wenn dir Gaming wichtig ist, kauf dir ein anderes Notebook oder zumindest die Version mit Nvidia GPU.

Grundsätzlich würde ich das Dell 14 Premium als Multimedia-, Office- und Content-Creation-Notebook betrachten.

In meinem Modell ist der Intel Core Ultra 7 265H verbaut, welcher 6C+8c+2c Kerne bietet, also 16 Kerne, davon 6 „High Performance“-Kerne. Also grundsätzlich eine sehr fähige CPU.

Allerdings wird diese im Dell 14 Premium ein wenig zurückgehalten, was wir beim Blick auf die Leistungsaufnahme bzw. „TDP“ erkennen können.

Dell fährt den Intel Core Ultra 7 265H zunächst auf eine Leistung von bis zu 60 W hoch. Dies aber nur kurzzeitig, wonach dieser sich auf ± 35 W drosselt und dann auf konstante ± 30 W.

Damit liegt die Leistung des Intel Core Ultra 7 265H im Dell 14 Premium etwas unter der einiger Konkurrenten mit gleicher CPU in der 15-Zoll-Klasse.

Für ein kompaktes Notebook ist dies aber grundsätzlich nicht schlecht. Beispielsweise die alten Dell XPS 13 Modelle gingen nur bis 25 W.

Entsprechend sehen wir in den Benchmarks eine sehr gute Leistung, aber auch nicht ganz Flaggschiff-Performance.

In der Praxis ist die Leistung des Dell 14 Premium vor allem für Dinge wie Foto-Bearbeitung usw. sehr gut geeignet.

 

SSD

Im Dell 14 Premium findest du einen M.2 2280er SSD-Slot. Dieser war bei mir mit einer 1 TB KIOXIA BG6 belegt.

Dies ist eine gute und sparsame SSD, welche mit 6158 MB/s lesend und 5302 MB/s schreibend eine solide Leistung liefert, aber auch keine „High End“-SSD ist.

Dennoch habe ich hier nichts zu meckern und würde die SSD auch nicht austauschen, sofern du nicht mehr Kapazität benötigst.

 

Lüfter und Lautstärke

Erfreulicherweise ist das Dell 14 Premium ein sehr leises Notebook! Im Leerlauf ist es absolut nicht zu hören und selbst bei konstanter Volllast bleibt dieses vergleichsweise ruhig.

Es ist höchstens ein leichtes Surren zu hören.

Ist dir ein leiser Betrieb wichtig, dann wirst du mit dem Dell 14 Premium zufrieden sein.

 

Bis zu 60 W

Mit im Lieferumfang meiner Version des Dell 14 Premium ist ein 60 W USB-C-Netzteil. Dieses wird vom Notebook auch voll ausgereizt.

Das Notebook akzeptiert auch universelle USB-C-Netzteile. Dieses kann hier auch maximal 60 W nutzen, auch z. B. an 100 W oder 140 W Netzteilen.

 

Akkulaufzeit

Im Dell 14 Premium steckt ein 69,5 Wh Akku. Und erfreulicherweise holt dieses eine sehr gute Laufzeit aus dem Akku heraus.

Du kannst hier in der Praxis bei einer mittleren Display-Helligkeit mit einer Laufzeit von ± 10 Stunden beim leichten Webbrowsen rechnen.

Mit diversen Hintergrundanwendungen landen wir bei ± 7 Stunden, was alles andere als schlecht ist.

 

Fazit

Das Auge isst mit! Das Dell 14 Premium zeichnet sich zu großen Teilen durch seine Optik und hohe Qualität aus.

Dies ist optisch ein einmalig schickes Notebook und dank Dingen wie der Glas-Handballenauflage fühlt es sich auch besonders an.

Dabei bietet es auch technisch einige Highlights. So haben wir ein fantastisches OLED-Display, eine gute Akkulaufzeit, ein starkes Trackpad, gute Lautsprecher und auch eine sehr ordentliche CPU-Leistung.

Es gibt allerdings auch Punkte, wo wir Einschränkungen sehen. So können wir über die Tastatur mit ihrem Verzicht auf F-Tasten streiten, genau wie über die Entscheidung, nur USB-C-Ports zu verbauen. Dafür sind dies aber auch mächtige Thunderbolt-Ports.

Unterm Strich würde ich das Fazit davon abhängig machen, wie wichtig dir Design ist. Ist dir das Design weitestgehend egal, dann bekommst du günstigere Notebooks mit gleicher Leistung.

Willst du allerdings ein Notebook, das sich von der Masse abhebt, dann ist das Dell 14 Premium eine spannende Wahl!

Birdfy Bath Pro Test: Intelligente Vogeltränke mit KI-Erkennung im Review

Das Beobachten von Vögeln im eigenen Garten ist etwas Schönes und Interessantes. Wir hatten uns vor einer Weile schon das Birdfy Feeder 2 Vogelhaus angesehen, welches bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat und auch bis heute zuverlässig funktioniert.

Birdfy bietet aber auch noch weitere Produkte neben seinem Feeder 2 an, unter anderem das Birdfy Bath Pro.

Bei dem Birdfy Bath Pro handelt es sich um ein Vogelbad bzw. Vogeltränke. Jetzt im Herbst und Winter vielleicht nicht ganz so relevant, aber im Frühjahr und Sommer etwas sehr Wichtiges für die Tiere.

Dabei verfügt das Birdfy Bath Pro natürlich über eine Kamera, ein Solarpanel und auch einen kleinen Brunnen. Zudem soll das Birdfy Bath Pro auch wieder Vögel mithilfe von KI erkennen können.

Allerdings möchte Birdfy auch satte 300 $ für das Bath Pro, ein stolzer Preis! Wollen wir uns das gute Stück einmal im Test ansehen.

 

Das Birdfy Bath Pro im Test

Das Birdfy Bath Pro gibt es in zwei Versionen, eine „Solo“-Version und eine Version mit einem Standfuß zum Aufstellen.

Grundsätzlich ist das Bath Pro eine ca. 40 cm Wanne, welche sich mit Wasser füllen lässt. In der Mitte der Wanne sitzt ein kleiner Brunnen mit einem Filter, welcher etwas das Verschmutzen des Wassers reduziert.

Am Rand der Wanne ist die Kamera eingelassen, welche das Bath Pro beobachtet. Diese Kamera ist fest integriert und hat den Fokus so eingestellt, dass dieser optimal auf die Vögel in der Wanne oder auf dessen Rand fokussiert ist.

Auf der Oberseite der Kameraeinheit ist auch ein Solarpanel eingelassen, welches die Kamera permanent auflädt.

Grundsätzlich ist die Wanne aus Kunststoff gefertigt, allerdings der Standfuß und die Halterung sind aus Metall.

An sich ist das Bath Pro zwar recht stabil stehend, aber ich würde auf die Ränder des Standfußes ein paar Steine legen, um ein Kippen bei Wind zu vermeiden.

 

Akkulaufzeit

Offen gesagt kann ich nicht viel zur Akkulaufzeit des Birdfy Bath Pro sagen. Warum? Das integrierte Solarpanel machte bei mir im Sommer und Herbst einen perfekten Job, den Akku auf 100 % zu halten.

Daher musste ich das Birdfy Bath Pro in monatelanger Nutzung kein einziges Mal laden.

 

Die Birdfy App

Viele andere Produkte auf dem Markt sind im Grunde nichts weiter als einfache Überwachungskameras mit Akku, die in einen Futterspender eingebaut wurden, doch hier ist das anders! Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und hebt sich dadurch deutlich ab.

Natürlich kannst du dir das Livebild der Kamera jederzeit ansehen, aber der Fokus der App liegt ganz klar auf den aufgezeichneten Clips deiner gefiederten Besucher. Nach der Einrichtung bekommst du eine übersichtliche „Timeline“, in der alle Aufnahmen chronologisch aufgelistet sind.

Besonders praktisch: Die App erkennt automatisch, welcher Vogel auf dem Video zu sehen ist, und zeigt dir das direkt in der Timeline an. Du kannst die Aufnahmen nach Vogelarten filtern oder besondere Clips als „Highlights“ speichern, perfekt, wenn du seltene oder besonders schöne Exemplare festgehalten hast.

Insgesamt merkt man schnell, dass die App wirklich für Vogelbeobachter gemacht ist. Viele Einstellungen brauchst du gar nicht, da alles schon von Haus aus optimal auf diesen Zweck abgestimmt ist.

Ein nettes Extra: Du kannst deine Videos mit der Birdfy-Community teilen! Wenn also ein lustiger Moment oder ein außergewöhnlicher Vogel auftaucht, kannst du das direkt hochladen. Auf der Startseite findest du unzählige geteilte Clips anderer Nutzer aus aller Welt.

 

Hervorragende KI-Vogelerkennung

Das Birdfy Bath Pro analysiert automatisch jede Aufnahme und erkennt die Vögel darauf, oft bekommst du sogar sofort eine Benachrichtigung wie „Kohlmeise erkannt“. Zu jedem Clip findest du eine genaue Übersicht, welche Arten erfasst wurden, und kannst dir eine gesamte Statistik deiner Besucher anzeigen lassen.

So siehst du auf einen Blick, welche Vogelarten an einem bestimmten Tag vorbeigeschaut haben. Die Genauigkeit dieser KI hat mich wirklich beeindruckt, sie liegt bei über 90 %.

Nur bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kommt es hin und wieder zu kleinen Verwechslungen, etwa zwischen ähnlichen Arten wie Hauben- und Kohlmeisen. Auch wenn mehrere Arten gleichzeitig im Bild sind, funktioniert die Erkennung erstaunlich zuverlässig.

Damit ist die Vogelerkennung beim Birdfy Bath Pro kein bloßes Zusatzfeature, sondern ein echtes Highlight, das die Beobachtung deutlich spannender macht, vor allem kannst du auf einen Blick sehen, ob ein besonders spannender Vogel heute da war.

 

Abo?

Beim Kauf des Birdfy Bath Pro musst du etwas auf die Abo-Situation achten! Über seine Webseite verkauft Birdfy Bath Pro mit einem „lebenslangen“ kostenfreien KI-Abo. Entsprechend fallen dann keine Folgekosten an.

Achte aber beim Kauf darauf, dass diese Option enthalten ist, wenn du nicht von Folgekosten überrascht werden möchtest.

 

Kameras und Bildqualität

Das Birdfy Bath Pro verfügt über zwei Kameras. Wir haben einerseits eine Weitwinkelkamera, die das ganze Geschehen filmt, und eine „Foto“-Kamera.

Letztere verfügt über einen Motor und richtet sich automatisch auf den Vogel aus, um ein Foto zu machen.

Grundsätzlich ist die Qualität der Fotos und Videos solide. Allerdings würde ich diese auch nicht als überragend einstufen. Dennoch, für die Vogelbeobachtung und vielleicht mal ein Teilen im Status reicht die Qualität.

Bei Dunkelheit bringt das Bath Pro im Übrigen einen kleinen LED-Scheinwerfer mit, welcher den Vogel „erleuchtet“. Erstaunlicherweise hat das die Vögel bei mir nie gestört. Oftmals waren Rotkehlchen schon so früh unterwegs, dass es zu dem Zeitpunkt noch dunkel war.

 

Fazit

Das Birdfy Bath Pro ist eine tolle Kombination aus Vogeltränke und intelligenter Kamera, die Vogelbeobachtung im eigenen Garten auf ein neues Level hebt. Besonders beeindruckend ist die KI-gestützte Vogelerkennung mit über 90 % Genauigkeit, die automatisch erfasst, welche Arten zu Besuch waren, ein echtes Highlight für jeden Naturfreund. Es überrascht mich jedes Mal, wie akkurat die KI von Birdfy funktioniert.

Die Birdfy App wurde speziell für die Vogelbeobachtung entwickelt und zeigt dies in jeder Funktion. Von der automatischen Erkennung über die übersichtliche Timeline bis hin zur Community-Funktion merkt man, dass hier keine umfunktionierte Überwachungskamera am Werk ist, sondern ein durchdachtes Produkt für Vogelliebhaber.

Praktisch ist vor allem das integrierte Solarpanel, das den Akku permanent auflädt, in der Praxis musste das Gerät über Monate hinweg kein einziges Mal per Kabel geladen werden. Auch die automatische Foto-Kamera, die sich auf die Vögel ausrichtet, und der LED-Scheinwerfer für Nachtaufnahmen sind durchdachte Features.

Der Preis von +- 300 € ist allerdings recht ambitioniert und wird nicht jeden überzeugen. Wichtig beim Kauf: Unbedingt auf die Version mit lebenslangem KI-Abo achten, um Folgekosten zu vermeiden.

Wer eine hochwertige, intelligente Vogeltränke mit exzellenter KI-Erkennung sucht und bereit ist, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen, bekommt mit dem Birdfy Bath Pro ein ausgereiftes Produkt, das gerade im Frühjahr und Sommer seine Stärken ausspielen kann.

Allgemein, wenn du es liebst, Vögel zu beobachten, schau dir die Birdfy Produkte an!

Baseus PicoGo AE21 Test: 100W USB-Ladegerät mit Display, ideal für Xiaomi !Update!

Baseus bietet mit dem PicoGo AE21 ein extrem spannendes USB-Ladegerät an. So bietet das AE21 3 USB-Ports und eine Leistung von bis zu 100 W.

Das ist gut, aber auch noch nicht spektakulär. Das Spannende ist hier das integrierte Display!

So hat das Ladegerät auf der Front ein kleines LCD-Farbdisplay, welches dir unter anderem Leistungswerte anzeigt. Ein Feature, das ich immer sehr spannend und nützlich finde.

Wollen wir uns das PicoGo AE21 einmal im Test ansehen, ob das Ladegerät auch abseits des Displays empfehlenswert ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen des AE21 für diesen Test.

 

Das Baseus PicoGo AE21 im Test

Mit 70,5 x 35,5 x 53 mm und einem Gewicht von 190 g ist das AE21 für ein 3-Port-100-W-Ladegerät nicht übermäßig kompakt oder leicht, aber auch im Vergleich zu anderen Modellen nicht riesig.

So würde ich das Ladegerät als mittelgroß bezeichnen. Pluspunkte kann das Ladegerät aber für seinen einklappbaren Stecker sammeln. Dieser macht das Verstauen in einem Rucksack oder einer Tasche deutlich leichter.

Ebenfalls Pluspunkte gibt es für die generell hochwertige Haptik und Verarbeitung. So wirkt das Ladegerät gut gebaut.

 

Das Display

Die große Besonderheit beim Baseus PicoGo AE21 ist das Display auf der Front. Dieses ist zwar relativ klein, aber es handelt sich um ein vollwertiges Farbdisplay.

Das Display zeigt dir die aktuell ausgegebene Leistung in Watt an. Mithilfe der Taste an der Seite kannst du dabei zwischen diversen Bildschirmen umschalten. So kannst du hier die Gesamtleistung, wie auch die Leistung pro Port sehen.

 

Anschlüsse des AE21

Das Baseus PicoGo AE21 besitzt 3 USB-Ports, 2x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB-A – 30 W Quick Charge

Beide USB-C-Ports bieten bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery Standard. Damit ist das Ladegerät in der Theorie nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte geeignet.

So nutzen viele Notebooks den USB Power Delivery zum Laden und können somit auch am Baseus PicoGo AE21 aufgeladen werden.

Hinzu kommt ein USB-A-Port, welcher bis zu 30 W nach Quick Charge bieten soll.

Nutzt du mehrere Ports, drosselt das Ladegerät diese herunter, um das 100-W-Limit nicht zu überschreiten. So werden beispielsweise die USB-C-Ports leistungstechnisch genau geteilt.

 

PPS Support

Natürlich bieten beide USB-C-Ports Unterstützung für den PPS-Standard.

  • 5 – 20 V bei bis zu 5 A

Damit haben beide USB-C-Ports eine sehr gute PPS-Range, welche beispielsweise für die Samsung-Smartphones ideal ist. Samsung-Smartphones können hier problemlos mit bis zu 45 W laden.

Allerdings ist die PPS-Range auch nicht ganz perfekt. Für eine perfekte PPS-Range müsste die Spannung auf bis zu 21 V gehen. Somit kann das Ladegerät leider beispielsweise das Pixel 9 Pro XL und 10 Pro XL nicht mit dem vollen Tempo laden.

Für die iPhones spielt PPS keine Rolle, entsprechend laden diese eh mit vollem Tempo am Smartphone.

 

Xiaomi Fast Charge Support?! Update!

Anscheinend unterstützt das Baseus PicoGo AE21 auch den Xiaomi-eigenen Fast Charge Standard mit bis zu 100W.

Warum sage ich anscheinend? Ich habe leider kein Xiaomi-Smartphone, um dies praktisch zu testen, allerdings zeigen meine Messgeräte einen entsprechenden Support an.

Sollte sich dieser bewahrheiten, dann wäre es ein großer Pluspunkt für das AE21.

Update! An dieser stelle ein kleines Update. Ich hatte die Gelegenheit den AE21 mit einem Xiaomi 13 zu testen. Und ja das Xiaomi erkennt das AE21 als „67W“ Schnellladegerät.

67 W ist auch die maximale Leistung des Xiaomi 13, entsprechend kann diesen mit dem vollen Tempo laden. Allerdings konnte ich maximal um die 50 W „echte“ Leistung beobachten, was aber vielleicht auch am alter des Smartphones liegt.

Generell scheint aber das Xiaomi Schnellladen zu funktionieren!

 

Belastungstest

Ich habe das Baseus PicoGo AE21 auch einem Belastungstest unterzogen. Hierbei habe ich das Ladegerät für Zeitraum X mit 100 W belastet.

Leider schaffte das Ladegerät bei mir nur rund 30 Minuten die volle Leistung von 100 W.

Dies hat mich offen gesagt etwas überrascht und enttäuscht. Allerdings drosselte sich das Ladegerät dann auf 90 W herunter, die 90 W konnten dann eine Weile geliefert werden, dann ist das Ladegerät auf 80 W heruntergegangen.

80 W scheint dann die Leistung zu sein, die das Ladegerät konstant liefern kann. Entsprechend ist die Drosselung nicht zu krass.

 

Spannungsstabilität

Bei der Spannungsstabilität gibt es erfreulicherweise nichts zu bemängeln! Diese sieht auf allen Stufen sehr gut aus.

 

Leerlauf

Im Leerlauf benötigt das Ladegerät ca. 0,7 W. Für ein Ladegerät mit Display ist das akzeptabel.

 

Effizienz

Zu guter Letzt, wie gut ist die Effizienz des Baseus PicoGo AE21?

Im Test schwankte die Effizienz des Ladegerätes zwischen 75,4 % im schlechtesten Fall und 90,9 % im besten Fall.

Dies ist ein solides, aber auch nicht überragendes Abschneiden.

 

Fazit

Das Baseus PicoGo AE21 ist ein solides 100-W-USB-Ladegerät mit einem interessanten Alleinstellungsmerkmal, dem integrierten Farbdisplay. Dieses zeigt dir auf einen Blick die Leistungswerte an und macht das Ladegerät besonders für Technik-Enthusiasten spannend.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 2x USB-C mit jeweils bis zu 100W USB PD, ein USB-A-Port mit 30W Quick Charge und eine gute PPS-Range für Samsung-Smartphones. Der einklappbare Stecker und die hochwertige Verarbeitung sind weitere Pluspunkte. Auch die Spannungsstabilität überzeugt im Test.

Allerdings gibt es auch Schwächen: Der Belastungstest zeigt, dass das Ladegerät die beworbenen 100W nur etwa 30 Minuten durchhält, bevor es auf 90W und später auf konstante 80W drosselt. Das ist für den Alltag meist kein Problem, aber dennoch ein Kritikpunkt. Die Effizienz bewegt sich mit 75,4% bis 90,9% im soliden Mittelfeld, ist aber nicht überragend.

Für wen lohnt sich das AE21? Wenn du ein Ladegerät mit Display suchst, das dir jederzeit die Leistungswerte anzeigt, und hauptsächlich Smartphones sowie kleinere Notebooks lädst, ist das Baseus PicoGo AE21 eine gute Wahl. Der mögliche Xiaomi Fast Charge Support ist ein zusätzlicher Bonus für entsprechende Nutzer.

Wenn du allerdings regelmäßig die vollen 100W über längere Zeiträume benötigst, solltest du dich nach Alternativen umsehen. Das Display ist cool, kann aber die Leistungsschwäche bei Dauerlast nicht vollständig ausgleichen.

Hat die Hülle einen Einfluss auf das kabellose Laden? Ein Test!

Vielleicht hast du dir auch schon mal die Frage gestellt, ob eine Hülle einen Einfluss auf die Geschwindigkeit beim kabellosen Laden hat?

Theoretisch auf jeden Fall. Umso mehr Material zwischen dem Ladepad in deinem Smartphone und dem Ladegerät ist, umso schlechter ist die Effizienz und damit eventuell auch die Geschwindigkeit.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich habe hier einen einfachen kurzen Test durchgeführt.

 

Der Testaufbau

Ich habe für diesen Test das iPhone 17 Pro Max genutzt, wie auch das Apple eigene „Funktionsgewebe Case mit MagSafe“.

Dies ist eine relativ dünne Hülle, fügt aber schon mehrere Schichten Material zwischen Smartphone und Ladegerät hinzu.

Als Ladegerät habe ich das UGREEN MagFlow 2-in-1 genutzt, welches das iPhone mit bis zu 25 W laden kann.

Für diesen Test habe ich das iPhone auf 5 % entladen und dann entsprechend bis 100 % geladen, 1x mit Hülle und 1x ohne Hülle. Dabei habe ich die Leistungsaufnahme des Ladegerätes mitgeloggt.

 

Die Messwerte

Werfen wir einen Blick auf die Messwerte.

Auf den ersten Blick sind diese etwas überraschend. So ist tendenziell die Leistungsaufnahme des iPhone 17 Pro Max mit Hülle höher als ohne?!

Durchschnittliche Leistungsaufnahme beim Laden:

  • Mit Hülle – 14,77 W
  • Ohne Hülle – 14,35 W

Kein gewaltiger Unterschied, aber interessant! Wie kommt es? Diese Werte sind etwas trügerisch, denn hier sehen wir, dass sich die Effizienz des kabellosen Ladens verschlechtert, durch die Hülle.

Um die Hülle zu kompensieren, erhöht sich die Leistungsabgabe des Ladegerätes. Dies sehen wir auch bei der benötigten Energie, um das iPhone 17 Pro Max zu füllen.

  • Mit Hülle – 25,84 Wh
  • Ohne Hülle – 25,11 Wh

Die Unterschiede sind absolut minimal (ca. 3 %), aber es zeigt uns, dass die Effizienz mit Hülle leicht sinkt.

Allerdings gibt es bei der Ladegeschwindigkeit effektiv +- keine Unterschiede.

 

Fazit

Hat die Hülle einen Einfluss auf die kabellose Ladegeschwindigkeit? Ja, aber du wirst es in der Regel nicht merken.

Eine dünne Hülle wie hier von Apple hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit. Die Auswirkung durch die Hülle wird vom Ladegerät kompensiert, was zwar die Effizienz verschlechtert, aber die effektive Ladegeschwindigkeit +- gleich hält.

Klar, hast du eine extrem dicke, mag das nochmals anders aussehen, aber in der Regel sind die Effekte durch die Hülle beim kabellosen Laden nach meinen Tests zu vernachlässigen.

 

Wie gut sind die Akkus von Zepath? Der Test!

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Wenn du bei Amazon nach Akkus im AA- und AAA-Format suchst, wirst du vielleicht über den Hersteller Zepath stolpern.

Zepath bietet einige verschiedene AA- und AAA-Akkus an, wie auch diverse praktische Ladeboxen. Da stellt sich aber die Frage: Sind die Akkus von Zepath gut?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich mir gleich 3 Sets von diesem Hersteller bestellt:

  • Zepath AA-Akkus mit 3600 mWh
  • Zepath AA-Akkus mit 3000 mWh
  • Zepath AAA-Akkus mit 1100 mAh

Wollen wir uns die Akkus einmal im Test ansehen!

 

Lithium und NI-MH

Zunächst ist es wichtig zu beachten, dass Zepath zwei völlig unterschiedliche Typen Akkus anbietet!

  • So basieren die AA-Akkus hier im Test auf Lithium-Zellen.
  • Die AAA-Akkus hingegen auf der klassischen NI-MH-Technologie.

Das macht einen großen Unterschied in der Praxis!

So verfügen Lithium-basierte AA- und AAA-Akkus über zusätzliche Elektronik und Spannungswandler. Diese sorgen unter anderem dafür, dass Lithium-AA-Akkus vor dem Tiefentladen geschützt sind und eine konstante Spannung von 1,5 V liefern.

Dies sorgt dafür, dass Geräte die Akkus nicht zu tief entladen können und eine konstant hohe Leistung liefern. Ebenso sind Lithium-AA-Akkus auch mit Geräten kompatibel, die mit NI-MH-Akkus nicht gut klarkommen.

NI-MH hingegen besitzen eine Spannung von 1,2 V, welche sich aber während des Entladevorgangs verändert. Voll haben NI-MH in der Regel um die 1,4 V und leer um die 1 V.

Welche Technologie besser ist, lässt sich bei AA- und AAA-Akkus nicht pauschal sagen.

So bieten NI-MH-Akkus oftmals eine etwas bessere Kapazität und kommen besser mit Minimalverbrauchern klar (Wetterstationen, Uhren usw.).

Lithium-AA- und AAA-Akkus bieten hingegen eine konstant hohe Leistung und den Schutz vor dem zu tiefen Entladen.

  • Für Taschenlampen, LED-Kerzen, Radios usw. würde ich Lithium-AA-AAA-Akkus bevorzugen.
  • Für Kleinstverbraucher wie Fernbedienungen, Smart-Home-Sensoren usw. eher NI-MH-Akkus.

 

Die Sets und Ladeboxen

Zepath bietet verschiedene Sets für seine Akkus an. Oftmals verfügen diese über eine Ladebox gleich mit im Lieferumfang.

Diese kann Lithium-AA-Akkus laden. Das meist verwendete Modell fasst 8 Akkus und verfügt über einen aufklappbaren Deckel. Diese Art Ladebox kennen wir schon von anderen Herstellern.

So finde ich diese Box extrem praktisch. So kannst du in dieser 8 Akkus aufbewahren und diese auch zeitgleich laden. Dabei findet sich im Deckel für jeden Akku eine LED, welche den aktuellen Status anzeigt.

Allerdings bietet Zepath auch ein einfaches 2-Fach-Ladegerät an. Dieses ist eher die „Budget“-Option und weniger praktisch als die Ladebox.

Das spannendste Ladegerät ist aber im Lieferumfang der AAA-NI-MH-Akkus. So haben wir auch hier eine Ladebox. Diese besitzt aber einen herausnehmbaren Einsatz, welcher wahlweise das Laden von AAA- oder AA-Akkus erlaubt.

Und du kannst hier Lithium-Akkus oder NI-MH-Akkus laden. Ich fände es extrem interessant, wenn Zepath diese Ladebox auch mit Lithium-Akkus im Set anbieten würde, denn diese Ladebox bietet die maximale Flexibilität.

Alle Ladegeräte werden über ein USB-C-Netzteil mit Strom versorgt.

 

Wie hat Techtest.org die Lithium-AA-Akkus getestet?

Zum Testen der Zepath-Akkus habe ich das SkyRC MC3000 Ladegerät/Testgerät verwendet. Ich habe jeweils 4 Akkus aus dem Set getestet, um dir die üblichen Serienschwankungen aufzeigen zu können.

Dabei habe ich die AA-Akkus mit 0,1 A, 0,4 A und 1 A Last getestet, die AAA bei 0,1 A, 0,2 A und 0,4 A.

 

Wie hoch ist die Kapazität der AA-Akkus?

Beginnen wir mit der Kapazitätsmessung der AA-Akkus.

  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 0,1 A Last 2748 mWh im Schnitt bzw. 1839 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 0,1 A Last 3108 mWh im Schnitt bzw. 2081 mAh.
  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 0,4 A Last 2756 mWh im Schnitt bzw. 1892 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 0,4 A Last 3169 mWh im Schnitt bzw. 2172 mAh.
  • Die 3000-mWh-Akkus erreichten bei 1 A Last 2470 mWh im Schnitt bzw. 1727 mAh.
  • Die 3600-mWh-Akkus erreichten bei 1 A Last 2832 mWh im Schnitt bzw. 2028 mAh.

Damit liegt die Kapazität der Akkus ein Stück unter der Herstellerangabe, was aber normal ist. Grundsätzlich bin ich aber mit den Messwerten zufrieden.

Die 3600-mWh-Version schaffte im Schnitt eine rund 14 % höhere Kapazität.

Damit bieten die Zepath-Akkus mit 3600 mWh +- die gleiche Kapazität wie die BATZONE-3600-mWh-Akkus und die UseNiy-3600-mWh-Akkus. Dies lässt mich glauben, dass es sich hier um die gleichen Akkus vom gleichen Fertiger handelt.

Die 3000-mAh-Version bietet +- die gleiche Kapazität wie die MAOMAOCON-3000-mWh-Akkus.

Das lässt mich auch hier vermuten, dass es sich bei den 3000-mWh-Akkus um die gleichen Akkus handelt.

 

Kapazität der AAA-Akkus

Aber was ist mit den NI-MH-AAA-Akkus?

Diese erreichten bei 0,1 A Last 814 mAh im Schnitt, 915 mAh bei 0,2 A Last und 906 mAh bei 0,4 A.

Offen gesagt bin ich mit diesem Abschneiden für NI-MH-Akkus, die mit 1100 mAh werben, weniger zufrieden.

So kannst du hier sehen, dass das Abschneiden verglichen mit anderen Ni-MH-Akkus, die oftmals mit deutlich weniger Kapazität werben, doch recht schwach ist.

 

Volle Leistung, fast bis zum Ende

Lithium-AA-Akkus wie die Modelle von Zepath überzeugen durch eine konstante Ausgangsspannung, die auch unter Last stabil bleibt, unabhängig vom aktuellen Ladezustand. Selbst bei einer Entladung mit 1 A liefern sie kontinuierlich rund 1,5 V, ideal für Geräte, die auf gleichbleibend hohe Leistung angewiesen sind.

Doch bleibt die Spannung wirklich bis zum Schluss unverändert?

Nicht ganz. Wenn nur noch etwa 4–5 % der Kapazität übrig sind, fällt die Spannung gezielt auf rund 1,1 V ab. Der Grund: Viele Geräte beurteilen den Ladezustand anhand der Spannung. Würde diese bis zum Ende bei 1,5 V bleiben, bekäme das Gerät keine Vorwarnung. Die gezielte Spannungsabsenkung signalisiert daher: „Achtung, Akku fast leer!“ und ermöglicht so eine rechtzeitige Low-Battery-Anzeige.

Diese intelligente Spannungssteuerung ist bei vielen modernen Lithium-AA-Akkus Standard, allerdings nicht bei allen.

 

Fazit

Grundsätzlich kann ich die Lithium-basierten AA-Akkus von Zepath mit gutem Gewissen empfehlen. Diese sind anscheinend +- die gleichen Akkus wie von Batzone, Useny und co.

Wenn du bei Amazon nach Lithium-basierten AA-Akkus mit 3600 mWh oder 3000 mWh suchst, scheinen diese weitestgehend identisch zu sein und werden nur unter verschiedenen Markennamen verkauft. Zumindest sieht es nach meinen Tests so aus.

Daher such dir hier die günstigsten bzw. die mit der für dich am besten passenden Ladebox. Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, schau dich bei den Modellen um, die ich bisher schon getestet hatte.

Leider kann ich allerdings die AAA-Akkus nicht empfehlen! Die AAA-Ni-MH-Akkus von Zepath zeigten im Test eher eine schwache Kapazität und es gibt hier klar Modelle der herkömmlichen Hersteller, die eine bessere Wahl sind.

Schade, denn die beiliegende Hybrid-Ladebox ist sehr gut und praktisch!

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Baseus PicoGo AM31: 5.000 mAh Qi2-Powerbank mit 20W USB-C im Test

Baseus bietet mit der AM31 eine neue kabellose Powerbank an, welche mit einer Kapazität von 5.000 mAh und einer Ausgangsleistung von bis zu 20 W punkten soll.

Zudem unterstützt die Powerbank den Qi2-Standard und kabelloses magnetisches Laden. Dank der Kapazität von 5.000 mAh ist die kabellose Powerbank auch relativ kompakt.

Wollen wir uns die Baseus PicoGo AM31 einmal im Test ansehen. Kann die Powerbank überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der AM31 für diesen Test.

 

Die Baseus PicoGo AM31 im Test

Baseus setzt bei seiner PicoGo AM31 auf sein übliches Design für kabellose Powerbanks. So setzt diese auf ein zweigeteiltes Design. Die Rückseite besteht aus einer Aluminium-Schale, während die Front aus einem gummierten Kunststoff gefertigt ist.

Dies gibt der Powerbank eine hochwertige Haptik, aber gleichzeitig schützt die Gummierung auf dem Ladepad dein Smartphone.

Dabei misst die Powerbank 88 x 61 x 13 mm und bringt 134 g auf die Waage. Damit ist diese etwas größer und schwerer als die Baseus Picogo AM41 mit 5.000 mAh. Überraschend!

Allerdings bietet die AM31 dafür einen ausklappbaren Standfuß. Ein nettes Gimmick.

 

Das Ladepad

Das Wichtigste an der AM31 ist das kabellose Qi2-Pad auf der Rückseite. Dieses erlaubt das kabellose magnetische Laden deines Smartphones mit bis zu 15 W.

Und ja, Apple „MagSafe“ wie auch Googles „Pixel Snap“ werden unterstützt.

 

Anschlüsse der AM31

Neben dem Ladepad besitzt die AM31 auch einen USB-C-Port. Dieser wird genutzt, um die Powerbank zu laden, kann aber auch verwendet werden, um ein Smartphone mit bis zu 20 W kabelgebunden zu laden.

  • USB-C – 20 W USB PD – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,5A

Mit 20 W hat die Powerbank eine ordentliche Leistung, gerade für ein Modell, das „nur“ 5.000 mAh hat.

 

Wie hoch ist die Kapazität?

Laut Baseus bietet die AM31 eine Kapazität von 5.000 mAh. Eine solide, aber auch nicht überragende Kapazität, gerade wenn wir Verluste beim Laden bedenken. Ich habe die Kapazität der Powerbank zunächst über den USB-C-Port gemessen.

Wh mAh mAh @3,7V %
5V/2A 16.209 3363 4381 88%
9V/1A 16.044 1790 4336 87%

 

Hier erreichte die Powerbank eine Kapazität von rund 4.300 mAh bzw. 16,x Wh. Dies entspricht rund 87 % der Herstellerangabe.

Das ist ein gutes Abschneiden! Damit liegt die effektiv nutzbare Kapazität ein gutes Stück über z. B. der Baseus Picogo AM41.

 

Nicht konstant 20 W

Leider schaffte die AM31 bei mir im Test nicht, konstant 20 W zu liefern. Nach einer Weile (ca. 50 %) drosselte sich diese herunter.

 

In der Praxis

Allerdings, trotz der an sich ordentlichen effektiv nutzbaren Kapazität für eine 5.000-mAh-Powerbank, sind es nur um die 4.300 mAh. Viele, wenn nicht sogar die meisten Smartphones haben mittlerweile Akkus um die 5.000 mAh.

Berechnen wir hier nun weitere Ladeverluste hinzu, die durch dein Smartphone oder das kabellose Laden entstehen, wird klar, dass wir keine vollständige Ladung mit der AM31 hinbekommen.

In der Praxis kannst du damit rechnen, dass die AM31 dein Smartphone ca. um 65–70 % aufladen kann (iPhone 17 Pro Max).

Ich denke, in der Praxis ist dies aber auch gut ausreichend, um durch den Tag zu kommen.

 

Laden der AM31

Die AM31 kann mit rund 18 W via USB-C laden.

So dauerte im Test eine Ladung der Powerbank rund 1:50 h. Das ist für eine Powerbank dieser Klasse soweit ok.

 

Gleichzeitig Laden und Entladen

Ja, es ist möglich, die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen. Genau genommen kannst du ein Smartphone kabellos an der AM31 laden und diese via USB-C am Ladegerät angeschlossen lassen.

Es wird hier dann zunächst „pass-through“ dein Smartphone geladen und dann die Powerbank.

 

Fazit

Die AM31 ist der etwas dickere Bruder der AM41. So ist die AM31 etwas dicker und schwerer als die AM41, bietet aber in der Praxis auch eine etwas höhere Kapazität.

Ganz klar gesagt, dies ist dennoch nicht die Powerbank mit der höchsten Kapazität oder dem schnellsten Laden.

Allerdings ist die AM31 recht kompakt und alltagsfreundlich, wenn dein Smartphone das magnetische kabellose Laden unterstützt. Du kannst die Powerbank immer mitnehmen, und sie stört nicht, wenn sie an deinem Smartphone klebt.

Dabei lädt sie dein Smartphone ausreichend flott, und du kannst in der Praxis mit einer 60–80 % Ladung deines Smartphones rechnen.

Bosch vs. Tado Heizkörperthermostat: Welches System lohnt sich 2025 und habe ich gewählt?

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Wenn es um Smart Home Heizkörperthermostate geht, gibt es im Handel hunderte Optionen. Sicherlich sind hier in Deutschland die populärsten Optionen von Tado oder Bosch.

In einem Vergleich im Jahr 2022 „Bosch vs. Tado, welches smarte Heizsystem ist besser?“ fand ich damals das System von Tado besser.

Allerdings hat sich seitdem einiges geändert! Sowohl bei Tado wie auch bei Bosch. Werfen wir nochmal einen Blick auf beide Systeme, im Besonderen auf das Bosch System, welches mir besser denn je gefällt.

 

Warum kein Tado mehr (für mich)?

In meinem Vergleich von 2022 habe ich das System von Tado bevorzugt. Dies hat sich aber etwas geändert. Nicht weil Tado schlecht ist, das System von Tado ist weiterhin sehr gut, aber es gibt einige Punkte, die mir bei Tado sehr sauer aufstoßen.

  • Tado hatte versucht, eine Abo-Pflicht für seine App einzuführen (0,99 € pro Monat, ansonsten geht die Nutzung nicht mehr).
  • Der Umstieg auf das neue Tado X System ist maximal schlecht gemacht. Die neuen Tado X Thermostate lassen sich nicht mit den alten Modellen mixen. Es ist auch nicht möglich, die neuen Thermostate + Bridge und die alten Thermostate + Bridge gleichzeitig zu nutzen, ohne sich in der App die ganze Zeit hin und her loggen zu müssen (jedes System braucht ein eigenes Konto).
  • Tado hat die Nutzung mit dem Home Assistant ohne zusätzliches Abo stark eingeschränkt.

Die neuen Tado X Thermostate sind von der Hardware Klasse! Aber ich persönlich habe das Gefühl, dass Tado noch mehr Versuche machen wird, um Geld aus seinen Nutzern herauszupressen, durch irgendwelche Abos. Dafür habe ich keine Beweise, aber es ist so ein Gefühl. So hat Tado auch einige Investoren mit an Board geholt: https://www.businessinsider.de/gruenderszene/technologie/tado-finanzierungsrunde-43-millionen-euro-2023-a/

„Mit welcher Summe die Kapitalgeber das Startup bewerten, wurde nicht kommuniziert. Vor einem Jahr lag die Bewertung noch bei über 400 Millionen Euro.“

Ich kann hier nicht ganz nachvollziehen, wie solch eine Bewertung zustande kommt, bei einem Unternehmen, das smarte Heizkörperthermostate produziert. Das machen auch dutzende andere Unternehmen, die sicherlich nicht 400 Mio. € wert sein sollen. Ich glaube, Tado wird hier früher oder später Druck haben, irgendwie mehr Geld über „Sonderleistungen“ einzunehmen.

Daher bin ich bei Tado mittlerweile vorsichtig.

 

Bosch Smart Home

Im Gegensatz zu beispielsweise Tado ist das Smart Home System von Bosch „universell“. Dieses kann mit den passenden Modulen nicht nur deine Heizung steuern, sondern es gibt auch smarte Steckdosen, Alarm-Komponenten, Kameras, Feuermelder usw.

Daher kannst du das gleiche Ökosystem für mehrere Anwendungen in deiner Wohnung nutzen.

Die Basis stellt hier aber immer der Bosch Smart Home Controller da, hier in Version II. Dieser wird dann entsprechend mit den Modulen erweitert.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns allerdings auf die Kombination des Bosch Smart Home Controller II + die Heizkörperthermostate II [+M].

 

Die App und Funktion

Die Bosch Smart Home App hinterlässt bei mir immer etwas gemischte Gefühle. Teile der App sind recht klar und verständlich aufgebaut, hier und da ist die App aber auch etwas verschachtelt und Optionen versteckt.

Verglichen mit beispielsweise Tado liegt dies auch daran, dass die App deutlich universeller gedacht und gemacht ist.

So findest du auf der Startseite Module und Geräte, die du als „Favoriten“ gekennzeichnet hast. Dies hilft sehr, den Überblick über Geräte zu behalten, die dir wichtig sind.

Ansonsten werden die Sensoren und Geräte nach Räumen verwaltet. In unserem Fall musst du jedem Heizkörperthermostat einen Raum zuordnen. Es ist auch möglich, mehrere Thermostate einem Raum zuzuordnen, welche dann gemeinsam gesteuert werden.

 

Die Steuerung der Thermostate

Es gibt zwei Arten, wie die Thermostate bei Bosch gesteuert werden können: manuell oder nach einem Zeitplan.

Die Steuerung nach einem Zeitplan ist natürlich die sinnvollste Option. Diese Option hat Bosch auch seit 2022 etwas „aufgebohrt“.

So kannst du beliebig viele Zeitabschnitte erstellen und jeweils mit einer Zieltemperatur ausstatten.

Beispielsweise von 0 bis 7 Uhr 16 Grad, von 7 bis 10 Uhr 20 Grad, von 10 bis 17 Uhr 18 Grad usw.

Du kannst hier auch für jeden Wochentag und jeden Raum einen Zeitplan erstellen, dem entsprechend gefolgt wird.

Kritikpunkt: Stellst du eine Temperatur manuell ein (auch am Thermostat selbst), dann kehrt das System nicht automatisch wieder zum Zeitplan zurück.

Über die App kannst du auch eine temporäre Temperatur einstellen, welche dann nach Zeitraum X abläuft, aber das entsprechende Icon ist recht klein und kann gerade von älteren Nutzern schnell übersehen werden.

 

Offene Fenster Erkennung

Die Heizkörperthermostate II [+M] von Bosch bringen auch eine offene Fenster Erkennung mit. Diese kann über zweierlei Systeme funktionieren.

  1. Hast du Tür-/Fenstersensoren von Bosch, kann eine Erkennung darüber ausgeführt werden. Öffnest du ein Fenster, dann wird die Heizung abgedreht, bis du das Fenster schließt.
  2. Alternativ können die Thermostate auch ein offenes Fenster ohne zusätzliche Hardware erkennen. So können diese einen plötzlichen Temperaturabfall erkennen und dann das Heizen für Zeitraum X pausieren

 

Mit Repeatern

Das Bosch Smart Home System nutzt im Hintergrund den Zigbee-Funkstandard. Dabei können die Smart Steckdosen von Bosch als Repeater für beispielsweise die Heizkörperthermostate genutzt werden.

In einer kleinen bis mittleren Wohnung ist das nicht notwendig, aber willst du das System beispielsweise über mehrere Etagen nutzen, ist es praktisch, die smarten Steckdosen als Repeater nutzen zu können.

 

[+M]

Es gibt die Heizkörperthermostate II von Bosch in einer normalen Version und der „[+M]“ Version.

Die [+M] Version unterstützt neben dem halb proprietären Zigbee-Standard auch Matter und Thread. Entsprechend lassen sich diese Thermostate auch in die Smart Home Systeme anderer Anbieter einbinden, wenn diese Matter + Thread unterstützen.

Sollte Bosch sein Smart Home System irgendwann mal aufgeben, kannst du also mit deinen Thermostaten zu einem anderen Hersteller „umziehen“, der eine Unterstützung für Matter und Thread hat, und musst diese nicht neu kaufen.

Aus meiner Sicht ist das ein großer Pluspunkt!

 

Home Assistant und Zigbee2MQTT

Ich bin Nutzer des Home Assistant, daher freut es mich, dass Bosch eine solide Integration in das Home Assistant Ökosystem hat. So arbeitet die Integration auch lokal. Allerdings kannst du die Thermostate nicht über den Home Assistant steuern, sondern nur „lesend“ überwachen. Du kannst also die Temperatur sehen, wie weit das Thermostat aufgedreht ist usw.

Nutzt du Zigbee2MQTT mit einem entsprechenden Zigbee-Modul, ist es auch möglich, Bosch Heizkörperthermostate II (mit oder ohne +M) direkt mit dem Home Assistant zu verbinden, ohne die Bosch Bridge.

 

Fazit

Die Bosch Smart Home Heizkörperthermostate II [+M] sind eine solide und zukunftssichere Wahl für die smarte Heizungssteuerung. Während Tado mit Abo-Modellen und eingeschränkter Kompatibilität zunehmend für Unmut sorgt, punktet Bosch mit einem offeneren Ansatz.

Die größten Stärken:

  • Matter & Thread Unterstützung ([+M] Version) macht dich unabhängig vom Hersteller
  • Universelles Smart Home System – eine Plattform für Heizung, Sicherheit und mehr
  • Flexible Zeitpläne mit beliebig vielen Zeitabschnitten pro Tag
  • Offene Fenster Erkennung funktioniert mit und ohne zusätzliche Sensoren
  • Home Assistant Integration ist vorhanden (wenn auch nur lesend)

Verbesserungspotenzial:

  • Die App ist stellenweise etwas verschachtelt
  • Manuelle Temperaturänderungen kehren nicht automatisch zum Zeitplan zurück
  • Die Option für temporäre Temperaturen ist in der App etwas versteckt
  • Kein Geofencing

Für mich persönlich hat mittlerweile Bosch die Nase vorn, verglichen mit Tado. Das System ist ausgereift, verzichtet auf nervige Abomodelle (bei der Heizungssteuerung) und bietet mit Matter/Thread echte Zukunftssicherheit. Wer ein flexibles Smart Home aufbauen möchte, das sich bei Bedarf auch mit anderen Komponenten kombinieren lässt, trifft mit Bosch eine gute Wahl.

Das perfekte DIY NAS Gehäuse! 12 Hot Swap Schächte! Das Jonsbo N5 im Test

Mit dem N5 bietet Jonsbo den Traum jedes Data Hoarders an. Wir haben hier ein „NAS“-Gehäuse, welches neben Platz für E-ATX-Mainboards vor allem Raum für 12x 3,5-Zoll-HDDs mit entsprechender Backplane bietet.

12 3,5-Zoll-Hot-Swap-HDDs sind schon eine Ansage in einem NAS-/Desktop-Gehäuse. Dafür möchte Jonsbo aber auch knapp über 200 € haben. Ein stolzer Preis, aber auch nicht bescheuert viel für dieses Alleinstellungsmerkmal.

Wollen wir uns das Jonsbo N5 einmal in einem kleinen Test ansehen!

 

Das Jonsbo N5 im Test

Jonsbo setzt bei seinem N5 durchaus auf ein schickes Design. So haben wir hier eine Mischung aus schwarzem Metall und einer Holzabdeckung auf der Front, welche das Design etwas auflockert.

An der Verarbeitungsqualität habe ich nichts zu bemängeln. Zwar ist das Gehäuse von seiner Grundstruktur recht einfach, aber gut gemacht mit hochwertigen Materialien und einem guten Finish.

Mit 355 x 350 x 403 mm ist das N5 aber schon ein ziemlicher Brocken! So hat das Gehäuse ein Volumen von rund 50 L.

Willst du also ein kompaktes NAS bauen, ist dies nicht das optimale Gehäuse. Allerdings ist im Gegenzug das Platzangebot als großzügig zu bezeichnen.

 

Zweigeteilter Aufbau

Das N5 ist in zwei Abteilungen aufgeteilt: Wir haben die obere Hälfte für das Mainboard, CPU-Kühler und Grafikkarte.

In der unteren Hälfte sind die Hotswap-Schächte und das Netzteil.

Diese Aufteilung in Kombination mit dem großen Platzangebot macht das Bauen im N5 sehr einfach! So kannst du beispielsweise alle überschüssigen Kabel einfach in den unteren Bereich stopfen und oben sieht der PC wunderbar aufgeräumt aus.

 

Extrem viel Platz

Im Gegensatz zum Jonsbo N3, welches fast so etwas wie die Mini-Version dieses Gehäuses ist, musst du dir beim N5 nicht viele Gedanken über die Hardwarekompatibilität machen.

  • Mainboard – bis E-ATX
  • CPU-Kühler – maximal 160 mm
  • GPU-Länge – maximal 350 mm
  • Netzteil – ATX bis maximal 240 mm
  • AIO – 240 oder 280 mm in der Front

Du bekommst in dieses Gehäuse praktisch jede Hardware, die du dir wünschen kannst, ob nun für ein einfaches NAS oder für einen GPU-Server.

Gerade dass wir großzügig Platz für größere CPU-Kühler oder sogar AIOs haben, ist begrüßenswert.

Bedenke nur: Beim Nutzen einer AIO reduziert dies die maximale Länge der GPU. Auch würde ich kein zu großes Netzteil nehmen, da ansonsten die Kabel etwas mit der Backplane für die Festplatten kollidieren können.

 

Platz für Lüfter

Auch für Lüfter bietet das Gehäuse ausreichend Platz.

Oberer Bereich:

  • 1x 120 mm Rückseite
  • 2x 120/140 mm Front

Unterer Bereich:

  • 2x 120 mm Rückseite

Es lassen sich hier Lüfter mit normaler Dicke verbauen.

 

Hot-Swap-Backplane

Das Highlight am N5 sind die 12x Hot-Swap-Schächte in der Front. Genau genommen sind dies allerdings 8 + 4. So ist die Backplane in 2 geteilt, vermutlich damit Jonsbo die Backplane aus älteren Modellen wiederverwenden kann. In der Praxis ist dies aber kein Problem.

Jeder Slot verfügt über einen eigenen SATA-Port.

Jonsbo N5 Backplane

Die 8er-Backplane verfügt für die Stromversorgung über 2x MOLEX-Anschlüsse und einen SATA-Stromstecker. Ich habe hier die beiden MOLEX-Anschlüsse genutzt und den SATA-Stromstecker freigelassen.

Die 4er-Backplane verfügt über 1x MOLEX und 1x SATA, hier habe ich den SATA-Stromstecker verwendet.

Dies ist eine recht „netzteilfreundliche“ Konfiguration, da du nicht für jede HDD einen eigenen Stromanschluss benötigst.

Neben diesen Anschlüssen haben wir noch insgesamt 3x 3-Pin-Lüfteranschlüsse. Diese scheinen aber nicht über eine besondere Steuerung zu verfügen.

 

Hotswap-Halterung

Die Hotswap-Schächte sind beim N5 etwas einfacher gestaltet als beispielsweise bei UGREEN-, QNAP- oder Synology-NAS-Systemen.

So werden die Festplatten einfach mit Gummihaltern ausgestattet und eingeschoben. Funktioniert an sich problemlos, ist aber natürlich eher eine einfache Lösung.

 

Lüfter mit im Lieferumfang

Mit im Lieferumfang des N5 sind 3x 120-mm-Lüfter. Diese sind recht einfache Lüfter mit 3-Pin-Anschluss.

Grundsätzlich bewegen die Lüfter ganz ordentlich Luft auf höheren Drehzahlen. Die Lautstärke geht generell in Ordnung, allerdings hatten diese bei einer mittleren Drehzahl bei mir einen etwas nervigen Unterton, welcher störender war als die eigentliche Lautstärke.

Ich würde und werde die Lüfter austauschen, aber für den Anfang oder wenn das NAS in einer entfernten Ecke steht, mögen diese ausreichen.

 

Kühlung im N5

Ich habe offen gesagt die Kühlung im N5 nicht bis ans Limit getrieben, zumindest nicht im oberen Bereich. So habe ich folgende Hardware im N5 verbaut:

  • Intel Core Ultra 5 225
  • ASUS Pro Q870M-C-CSM
  • be quiet! Pure Rock 3 Black
  • be quiet! Pure Power 13 M 750W ATX 3.1
  • 12x 3,5-Zoll-HDDs

Dank des recht offenen Aufbaus gab es hier gerade im oberen Bereich keinerlei Probleme mit der Kühlung. Selbst unter Volllast erreichte die CPU kaum 60 Grad, was natürlich auch für den be quiet! Pure Rock 3 Black spricht.

Allerdings ist auch der 120-mm-Lüfter auf der Rückseite mehr als ausreichend, um bei solch einem System die warme Luft abzutransportieren.

Etwas spannender waren die Festplattentemperaturen. So sind die 3,5-Zoll-Festplatten recht dicht gepackt. Allerdings pendelten sich selbst meine großen 18- und 26-TB-HDDs bei 38 – 44 Grad unter Last ein, mit den beiden 120-mm-Lüftern in einer mittleren Geschwindigkeit.

Der Luftstrom im unteren Bereich des Gehäuses ist also auch ausreichend, um die Festplatten gut zu kühlen.

 

Anmerkungen

  • Das Gehäuse besitzt auf der Front 8 HDD-Status-LEDs. Die HDDs in der 4er-Backplane haben keine externen Status-LEDs.
  • Die Status-LEDs sind extrem hell, lassen sich aber im Zweifel abklemmen.
  • Der Deckel wird von Flachkopf-Hex-Schrauben gehalten, welche bei Verlust kaum zu ersetzen sind.
  • Es sind keine Abstandshalter vorinstalliert, liegen aber natürlich bei.
  • Metallkanten sind ausreichend abgerundet, aber weiterhin etwas härter.
  • Die Frontabdeckung für die HotSwap-Schächte wird magnetisch gehalten (sehr gut!).
  • In den Hot-Swap-Schächten lassen sich keine 2,5-Zoll-HDDs/SSDs ohne Adapter verbauen.

 

Fazit

Das Jonsbo N5 ist ein super einzigartiges Gehäuse, welches etwas von seinen 12 Hot-Swap-3,5-Zoll-Schächten lebt.

Brauchst du nicht so viele Hot-Swap-Schächte, dann gibt es für dich andere und auch günstigere Optionen am Markt.

Suchst du allerdings ein Gehäuse, das möglichst viel Platz für Festplatten und andere Hardware bietet, ist das N5 eine hervorragende Wahl!

So bietet das Gehäuse auch abseits der 12 Hot-Swap-Schächte jede Menge Platz. So kannst du hier Mainboards bis E-ATX-Größe verbauen, CPU-Kühler bis 160 mm oder eine 280er-AIO, moderne Grafikkarten usw.

Das Gehäuse limitiert dich nicht in deiner Hardware-Wahl und ist auch generell gut umgesetzt. Die Hot-Swap-Schächte funktionieren problemlos, die Kühlung ist tadellos und dank des großen Platzangebotes ist das Bauen im N5 problemlos.

Die beiliegenden Lüfter sind zwar eher mäßig, aber für den Anfang ausreichend.

Lediglich die extrem hellen Front-LEDs stören mich etwas, zumal wir hier auch nur für 8 der 12 HDDs entsprechende Status-LEDs haben.

Abseits davon habe ich aber an sich nichts Größeres zu bemängeln. Mit einem Preis von knapp über 200 € ist das N5 sicherlich kein Schnäppchen, aber aufgrund der 12er-Backplane auch nicht zu teuer.