Das MacBook Neo ist eines der überraschendsten Apple-Produkte seit langem! Denn bei dem MacBook Neo handelt es sich um einen absoluten Preisbrecher. Für 699€ bekommst du hier ein qualitativ sehr hochwertiges Notebook, mit gutem Display, starkem Akku und ausreichend hoher Leistung.
Etwas, was zu diesem Preis ansonsten gar nicht so leicht zu finden ist, und das von Apple!
Das Neo hat aber die PC-Hersteller zur Reaktion gezwungen, so auch Dell, das gestern das neue XPS 13 vorgestellt hat.
Das neue XPS 13
XPS ist die „Premium“-Serie von Dell, in welcher diese nun etwas überraschend einen kleinen Preis-Leistungs-Hit ankündigt, welcher in vielen Punkten sogar das MacBook Neo übertreffen soll.
Das neue XPS 13 ist mit gerade einmal 12,7 mm Höhe und rund einem Kilogramm Gewicht das dünnste und leichteste XPS, das Dell je gebaut hat. Das Gehäuse ist aus CNC-gefrästem Aluminium gefertigt und folgt der typischen, cleanen XPS-Designsprache: nur vier Schrauben auf der Unterseite, minimale Spaltmaße und Lüftungsschlitze, die gleichzeitig als Lautsprecheröffnungen dienen. Aussuchen kannst du zwischen zwei Farben: Sky (hell) und Storm (dunkelgrau).
| Kategorie | Dell XPS 13 (DX13260) | Apple MacBook Neo |
| Display | 13,4″ 2,5K IPS-LCD (2560 × 1600), InfinityEdge | 13″ Liquid-Retina-IPS-LCD (2408 × 1506, 219 ppi) |
| Touchscreen | Ja (Standard) | Nein |
| Helligkeit | 500 Nits | ca. 500 Nits |
| Bildwiederholrate | 30–120 Hz (variabel, VRR) | 60 Hz |
| Farbraum | 100 % DCI-P3, HDR 400, Eyesafe | sRGB, 10-Bit; ohne True Tone |
| Prozessor | Intel Core 5 320 (6 Kerne) bis Core Ultra 7 355 (8 Kerne) | Apple A18 Pro (6-Core-CPU, 5-Core-GPU), iPhone-16-Pro-Chip |
| Arbeitsspeicher | 8 / 16 / 32 GB LPDDR5X | 8 GB, fest verbaut, nicht erweiterbar |
| Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB PCIe-Gen4-SSD | 256 GB oder 512 GB SSD |
| Akku | 52 Wh | 36,5 Wh |
| Akkulaufzeit (Streaming) | bis zu 17 Std. (Zielwert) | bis zu 16 Std. (Apple-Angabe) |
| Kühlung | Dual-Lüfter | lüfterlos (Apple Silicon) |
| Tastatur | Beleuchtete Chiclet-Tastatur | farblich abgestimmt, ohne Beleuchtung |
| Anschlüsse | 2× USB-C (Core) bzw. 2× Thunderbolt 4 (Core Ultra), DisplayPort 2.1 | 2× USB-C (1× USB 3.2 Gen 2 mit DisplayPort 1.4, 1× nur USB 2.0), 3,5-mm-Klinke, kein Thunderbolt |
| WLAN / Bluetooth | Wi-Fi 7 + Bluetooth 6.0 | Wi-Fi 6E + Bluetooth 6 |
| Webcam | 2 MP/1080p + IR (Windows Hello) | 1080p FaceTime-HD |
| Lautsprecher | 4 Lautsprecher, 8 W, Dolby Atmos | Stereo |
| Gehäuse | CNC-Aluminium | Aluminium-Unibody |
| Maße / Gewicht | 12,7 mm, ab 1 kg | 12,7 mm, 1,23 kg |
| Farben | Sky, Storm | Silber, Rosa, Zitrus, Indigo |
| Biometrie | Windows Hello (Gesicht) | Touch ID nur beim 512-GB-Modell |
| Betriebssystem | Windows 11 Home/Pro | macOS Tahoe |
| Preis | ab 799 € (Back-to-School, Schüler/Studenten); regulärer Preis noch offen | 699 € (256 GB) / 799 € (512 GB); Bildungspreis ab 599 € |
Das Display ist der eigentliche Hingucker
Hier wird klar, wo Dell das MacBook Neo angreifen will: Das XPS 13 bekommt ein 2,5K-LCD-Touchdisplay (2560 × 1600) mit InfinityEdge-Rahmen, 100 % DCI-P3, 500 Nits, Eyesafe-Technik und einer variablen Bildwiederholrate von 30 bis 120 Hz. Heißt: butterweiches Scrollen, wenn du es brauchst, und Stromsparen, wenn nicht. Ein Touchscreen ist hier übrigens Standard, etwas, das du beim MacBook Neo so nicht bekommst.
Genug Leistung für den Alltag
Unter der Haube arbeiten wahlweise Prozessoren der Intel Core Series 3 oder der stärkeren Intel Core Ultra Series 3, kombiniert mit bis zu 32 GB LPDDR5X-RAM und bis zu 1 TB SSD. Ein Dual-Lüfter-Kühlsystem soll das Gerät auch unter Last kühl halten. Dazu kommen Wi-Fi 7, vier Lautsprecher mit Dolby Atmos und beim Akku wird’s interessant: bis zu 17 Stunden Streaming. Das ist solide, aber kein Spitzenwert, und Dell schreibt selbst „targeting up to“, also abwarten, bis unabhängige Tests da sind.
Allerdings besitzt das Startmodell „lediglich“ 8 GB RAM und eine 256 GB SSD, wie das MacBook Neo.
Und jetzt der Preis
In den USA startet das MacBook Neo ab 699$ bzw. 599$ für Schüler und Studenten, was ein hervorragender Preis ist!
In seiner Pressemitteilung spricht Dell von einem Marktstart im Herbst und einem Preis für Schüler und Studenten von 799€. Das wäre etwas schade, denn wenn es dem US-Preismuster folgt, wäre es ein regulärer Preis von 899€.
Welche Konfiguration wir dafür bekommen, steht allerdings noch in den Sternen, teils neigte Dell dazu, in Deutschland die „ultra Low End“-Konfigurationen nicht anzubieten, was den höheren Preis erklären würde.
Ich hoffe aber auf eine 899-€-Version mit 16 GB RAM und 512-GB-Version, falls ja, könnte das XPS 13 ein sehr beliebtes Notebook werden!








