Welche offenen Clip-Ohrhörer sind die besten? Für diesen Vergleich habe ich sechs Bluetooth-Modelle im Alltag getestet und bewerte Klang, Tragekomfort und Preis/Leistung. Offene Clip-Ohrhörer sind für mich einer der spannendsten Trends bei Bluetooth-Ohrhörern. Warum? Weil sie im Alltag etwas bieten, das normale In-Ears selbst mit einem guten Transparenzmodus nur bedingt hinbekommen: Musik hören und die Umgebung gleichzeitig ganz natürlich wahrnehmen.
Gerade beim Spazieren mit meinen Hunden finde ich das toll! Ich kann Musik oder ein Hörbuch hören, bekomme aber weiter mit, was um mich herum passiert. Hinzu kommt ein wunderbar leichtes und luftiges Tragegefühl. Nichts steckt im Gehörgang, nichts versiegelt die Ohren. Selbst ein sehr guter Transparenzmodus wie bei den AirPods Pro 2 ersetzt für mich nicht dieses freie Tragegefühl, denn die Ohrstöpsel bleiben im Gehörgang.
Mittlerweile hatte ich sechs Modelle dieser Bauform für Techtest im Einzeltest: die Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT, HUAWEI FreeClip 2, Baseus Bowie MC2, EarFun Clip 2, Anker Soundcore AeroClip und JBL Soundgear Clips.
Aber welche sind die besten Clip-Ohrhörer? Welches Modell klingt am besten und wo bekommst du die beste Preis/Leistung? Schauen wir uns die Unterschiede an!
Die besten Clip-Ohrhörer: Meine Empfehlungen auf einen Blick
| Empfehlung | Modell | Warum? |
|---|---|---|
| Bester Klang | Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT | Der vollste und direkteste Klang im Vergleich, mit vergleichsweise kräftigem Bass und natürlichen Stimmen |
| Bester Tragekomfort | HUAWEI FreeClip 2 | Besonders unauffälliger Sitz, angenehm klein und leicht; dazu der zweitbeste Klang |
| Beste Preis/Leistung | Baseus Bowie MC2 | Für rund 60 € sehr guter Tragekomfort und guter Klang; knapp vor den EarFun Clip 2 |
Wichtig: Die rund 60 € für die Baseus Bowie MC2 sind die Preisorientierung aus meinem Test. Preise und Angebote können sich ändern.
Meine Ranglisten beruhen auf meinen Höreindrücken und Erfahrungen mit den sechs getesteten Modellen. Klang und Tragekomfort bewerte ich getrennt, denn der klanglich beste Ohrhörer muss nicht automatisch auch der bequemste sein. Eine pauschale Gesamtnote würde diese Unterschiede eher verdecken.
Was sind offene Clip-Ohrhörer überhaupt?
Bei normalen In-Ears steckt ein Ohrstöpsel in deinem Gehörgang, welcher diesen für Umgebungsgeräusche versiegelt. Clip-Ohrhörer funktionieren anders. Diese werden um deine Ohrmuschel geklemmt. Auf der einen Seite sitzt der Lautsprecher vor dem Gehörgang, auf der anderen Seite befindet sich ein zweiter Teil hinter dem Ohr. Verbunden wird das Ganze über einen Bügel.
Das sieht zunächst etwas ungewöhnlich aus, fast wie ein Ohrring, der Musik spielt. In der Praxis funktioniert es aber erstaunlich gut!
Vor allem bleibt dein Gehörgang frei. Du hast nicht dieses typische Gefühl, permanent etwas in den Ohren stecken zu haben. Alle sechs Modelle tragen sich für mich deutlich leichter und luftiger als normale In-Ears, auch wenn sich der Anpressdruck und die Größe unterscheiden.
Dabei handelt es sich hier um Ohrhörer mit kleinen Lautsprechern, die den Schall in Richtung deiner Ohren abgeben. Das Clip-Design ist also nicht mit einem Knochenschall-System gleichzusetzen. Ein anderes Open-Ear-Konzept mit Nackenbügel zeigen beispielsweise die Shokz OpenRun Pro 2.
Clip-Ohrhörer oder In-Ears: Warum normale In-Ears meist besser klingen
Das muss ich ganz deutlich sagen: Suchst du ausschließlich den besten Klang und den druckvollsten Bass, dann sind reguläre In-Ears fast immer die bessere Wahl!
In-Ears mit Silikonaufsätzen versiegeln deinen Gehörgang. Hierdurch haben sie es bauartbedingt deutlich leichter, einen direkten und kräftigen Klang zu erzeugen. Gerade beim Bass ist der Unterschied sehr gut zu hören. Clip-Ohrhörer spielen offener und lockerer, bringen aber weniger Druck und Punch mit.
Das gilt auch für die teureren Modelle in diesem Vergleich. Selbst die Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT als mein klanglicher Favorit ersetzen keine guten normalen In-Ears, wenn du deren satten und unmittelbaren Klang suchst.
Schlecht klingt hier allerdings keines der sechs Modelle! Du musst nur wissen, welche Art Klang du kaufst. Am ehesten erinnern mich offene Clip-Ohrhörer an zwei kleine Lautsprecher, die direkt neben deinen Ohren spielen. Musik klingt weniger abgeschottet, Stimmen wirken oft ausgesprochen natürlich und du bleibst mit deiner Umgebung verbunden.
Genau darin liegt der Reiz dieser Bauform. Beim Spaziergang Musik und gleichzeitig die Vögel hören, im Haushalt die Türklingel mitbekommen oder nebenbei mit jemandem sprechen können: Dafür sind Clip-Ohrhörer klasse!
Umgekehrt fehlt dir auch die Abschirmung gegen störenden Lärm. In einer lauten Bahn oder an einer stark befahrenen Straße können Umgebungsgeräusche deine Musik überlagern. Wie gut du die Umgebung wahrnimmst, hängt außerdem von deiner Hörlautstärke ab.
Klang-Ranking: Welche Clip-Ohrhörer klingen am besten?
| Platz | Modell | Meine Einschätzung zum Klang |
|---|---|---|
| 1 | Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT | Vergleichsweise voller, warmer und direkter Klang; der stärkste Bass im Testfeld |
| 2 | HUAWEI FreeClip 2 | Sehr runder und natürlicher Klang mit brillanten Höhen und guter räumlicher Darstellung |
| 3 | Baseus Bowie MC2 | Klar, luftig und sauber; etwas mehr Bass als die EarFun Clip 2 |
| 4 | EarFun Clip 2 | Sehr ähnlich zu den Baseus, mit leicht weniger Bass und einem offenen Klangbild |
| 5 | Anker Soundcore AeroClip | Leicht warmer, entspannter Klang mit hervorragenden Stimmen und guter Pegelfestigkeit |
| 6 | JBL Soundgear Clips | Klare Höhen und natürliche, gut aufgelöste Stimmen; beim Bass etwas zurückhaltender |
Vor allem zwischen den Baseus Bowie MC2 und EarFun Clip 2 sind die Unterschiede klein. Beide spielen auf einem sehr ähnlichen Niveau. Die Baseus haben für mich tendenziell die Nase vorne, unter anderem durch den Hauch mehr Bass.
Auch die hinteren Plätze bedeuten hier nicht, dass die Ohrhörer schlecht klingen. Die Soundcore AeroClip gefallen beispielsweise mit ihrem entspannten Klang und der natürlichen Stimmenwiedergabe. Die JBL punkten ebenfalls bei Stimmen, lassen bei bassbetonter Musik aber etwas mehr Volumen vermissen.
Tragekomfort-Ranking: Welche Clip-Ohrhörer sitzen am bequemsten?
| Platz | Modell | Meine Einschätzung zum Tragekomfort |
|---|---|---|
| 1 | HUAWEI FreeClip 2 | Besonders angenehm abgestimmter Anpressdruck; klein, leicht und nach kurzer Zeit kaum noch zu spüren |
| 2 | Baseus Bowie MC2 | Extrem angenehmer und entspannter Sitz, auch über längere Zeit |
| 3 | EarFun Clip 2 | Fast auf dem Niveau der Baseus; ebenfalls ausgesprochen leicht und bequem |
| 4 | JBL Soundgear Clips | Lockerer und sehr angenehmer Sitz, hervorragend für längeres Tragen |
| 5, gemeinsam | Anker Soundcore AeroClip | Etwas strafferer Bügel und höherer Anpressdruck, dennoch sehr guter Komfort |
| 5, gemeinsam | Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT | Etwas größer und fester sitzend, aber weiterhin sehr angenehm und luftig |
Hier muss ich nochmals betonen: Das ist Meckern auf einem sehr hohen Niveau! Auch die Soundcore und Beyerdynamic tragen sich für mich sehr gut. Sie sitzen lediglich etwas präsenter am Ohr als die besten Modelle in diesem Vergleich.
Die HUAWEI FreeClip 2 treffen den Anpressdruck für meine Ohren am besten. Nicht zu locker, nicht zu fest. Nach einigen Minuten kannst du regelrecht vergessen, dass du überhaupt Ohrhörer trägst.
Baseus und EarFun liegen auch beim Komfort sehr dicht zusammen. Der kleine Vorsprung der Baseus ist kein Unterschied zwischen „bequem“ und „unbequem“, sondern eine Feinheit zwischen zwei ausgesprochen angenehmen Modellen. Wie gut ein Clip sitzt, hängt natürlich auch von deiner Ohrform ab.
Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT: Meine Empfehlung für den besten Klang
Wenn du die klanglich besten Clip-Ohrhörer aus meinem Testfeld suchst, dann sind die Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT meine erste Wahl!
Ihre größte Stärke ist der für diese Bauform vergleichsweise volle Bass. Dieser bringt mehr Volumen und Masse mit, wodurch Musik etwas satter und direkter wirkt. Dazu kommt eine leicht warme Abstimmung, die sehr angenehm ist.
Gerade Stimmen gefallen mir ebenfalls ausgesprochen gut. Bei Podcasts und Hörbüchern wirkt es fast so, als würde jemand neben dir sprechen. Diese natürliche Darstellung passt wunderbar zum offenen Design.
Die Höhen sind von Haus aus etwas weicher und weniger brillant als beispielsweise bei Baseus oder EarFun. Magst du es hier etwas schärfer, kannst du über die gut gelungene Beyerdynamic-App nachhelfen.
Einen kleinen Haken gibt es an der oberen Lautstärkegrenze. Ab etwa 75 % Lautstärke legt der Tiefbass nicht mehr entsprechend zu. Der Klang ist daher bei etwas gemäßigterem Pegel am besten. Allerdings sind die AMIRON ZERO SPORT für offene Ohrhörer auch überdurchschnittlich laut.
Beim Komfort müssen sie sich HUAWEI, Baseus und EarFun geschlagen geben. Sie sind etwas größer und sitzen fester, was vermutlich auch der Grund für den besseren Bass ist. Unangenehm sind sie deswegen keineswegs! Auch beim Joggen haben sie in meinem Test sicher gehalten.
Der höhere Preis und die Laufzeit von rund sechs Stunden sind die wesentlichen Kompromisse. Ist der Klang dein wichtigstes Kriterium, sind sie dennoch mein Favorit.
Zum ausführlichen Test der Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT
HUAWEI FreeClip 2: Der beste Tragekomfort und sehr guter Klang
Die HUAWEI FreeClip 2 sind meine Empfehlung, wenn du besonders viel Wert auf Tragekomfort legst, aber auch klanglich möglichst wenig Abstriche machen möchtest.
Der Sitz ist für mich das Highlight. Die Ohrhörer sind angenehm klein und leicht, der Bügel hält sie sicher am Ohr, ohne unnötig fest zu drücken. Auch das glatte, chromartig wirkende Material fühlt sich angenehm an.
Klanglich landen die FreeClip 2 direkt hinter Beyerdynamic. Die Höhen sind sauber und brillant, ohne schrill zu werden. Dazu kommen ein rundes Klangbild, ein für offene Ohrhörer erfreulich voller Bass und eine recht breite Klangbühne.
Den kräftigsten und direktesten Klang liefern für mich die AMIRON ZERO SPORT, aber HUAWEI verbindet sehr guten Klang mit dem besten Komfort. Gerade für längere Spaziergänge oder viele Stunden im Alltag ist das ein starkes Gesamtpaket!
Auch die sehr kompakte, hochwertig verarbeitete Ladebox gefällt mir. Diese lässt sich per USB-C oder kabellos laden. Praktisch würde ich die Akkulaufzeit der Ohrhörer bei etwa 7,5 bis 8 Stunden einordnen.
Wie bei Beyerdynamic lohnt es sich, die Lautstärke nicht komplett auszureizen: Auf den letzten rund 20 % wird der Klang hörbar schlechter. Auch der gehobene Preis gehört zu den Punkten, die du gegen den hervorragenden Komfort abwägen musst.
Zum ausführlichen Test der HUAWEI FreeClip 2
Baseus Bowie MC2: Mein Preis/Leistungstipp für rund 60 €
Die Baseus Bowie MC2 sind für mich der Preis/Leistungstipp in diesem Vergleich. Für rund 60 € bekommst du ein sehr überzeugendes Gesamtpaket!
Beim Komfort liegen sie direkt hinter den HUAWEI FreeClip 2. Die MC2 sitzen angenehm entspannt am Ohr und bleiben auch über längere Zeit sehr bequem. Gerade wenn du das Gefühl von normalen In-Ears im Gehörgang nicht magst, sind diese ausgesprochen spannend.
Klanglich gefallen mir die klaren, luftigen Höhen und die natürliche Stimmenwiedergabe. Podcasts und Hörbücher machen mit den MC2 richtig Freude. Aber auch Musik klingt gut, solange du die bauartbedingten Einschränkungen beim Bass im Hinterkopf behältst.
Verglichen mit den EarFun Clip 2 liefern die Baseus einen Hauch mehr Bass. Das ist kein riesiger Unterschied, reicht für mich aber für den kleinen Vorsprung. Auch beim Komfort liegen sie tendenziell vorne.
Hinzu kommen eine für die Preisklasse überdurchschnittlich wertige Ladebox, rund acht Stunden Laufzeit pro Ladung und eine optionale App mit EQ-Einstellungen.
Du bekommst hier weder den besten Klang noch den allerbesten Komfort im gesamten Testfeld. Aber die Kombination aus beidem ist für den Preis ausgesprochen stark. Willst du nicht viel Geld ausgeben, würde ich zuerst zu den Bowie MC2 greifen.
Zum ausführlichen Test der Baseus Bowie MC2
EarFun Clip 2: Sehr nah an Baseus, mit guter Ausdauer
Die EarFun Clip 2 sind ebenfalls sehr empfehlenswerte offene Ohrhörer. Ihr größter Pluspunkt ist der hervorragende Tragekomfort. Sie sind ausgesprochen leicht, kaum zu spüren und haben in meinem Test auch beim Joggen sicher gehalten.
Klanglich sind sie den Baseus Bowie MC2 sehr ähnlich. Du bekommst klare, luftige Höhen, natürliche Stimmen und einen runden Bass. Letzterer fällt lediglich einen Hauch zurückhaltender aus als bei Baseus.
Auch wenn ich die MC2 beim Klang und Komfort knapp vorne sehe: Die Unterschiede sind klein! Gefällt dir der Sitz der EarFun an deinen Ohren besser, spricht absolut nichts dagegen, diese zu wählen.
Für EarFun sprechen außerdem die gute Akkulaufzeit und die umfangreiche App. Während der Hersteller bis zu elf Stunden verspricht, würde ich in der Praxis mit etwa acht bis zehn Stunden rechnen. Die App bietet neben dem EQ auch eine Multipunktverbindung und einen Game-Modus. Hinzu kommt IP55-Schutz.
Bei den rund 80 € aus meinem Einzeltest haben die günstigeren Baseus die attraktivere Preis/Leistung. Wird der Preisabstand kleiner oder ist dir die Ausdauer besonders wichtig, werden die EarFun entsprechend interessanter.
Zum ausführlichen Test der EarFun Clip 2
Anker Soundcore AeroClip: Entspannter Klang und gute Pegelfestigkeit
Die Soundcore AeroClip spielen etwas wärmer und weicher. Das ist durchaus angenehm, vor allem bei Stimmen. Hörbücher, Podcasts und Gesang klingen mit ihnen ausgesprochen natürlich.
Auch der Bass ist rund und sauber, ohne dass die AeroClip dumpf wirken. Ein Pluspunkt ist die für diese Bauform gute Pegelfestigkeit. Sie werden überdurchschnittlich laut und behalten auch bei höheren Lautstärken einen sauberen Klang.
In meiner Klang-Rangliste landen sie hinter den EarFun Clip 2. Magst du eine etwas entspanntere Abstimmung, können sie dennoch sehr gut zu dir passen.
Beim Tragekomfort fällt zunächst der etwas straffere Bügel auf. Am Ohr relativiert sich dies aber. Die AeroClip sitzen gut, bleiben auch über längere Zeit angenehm und bringen zusätzliche Gummihüllen zur Anpassung des Halts mit.
Die Soundcore-App bietet umfangreiche Klanganpassungen und Einstellungen für die Touchsteuerung. Auch zwei Geräte lassen sich gleichzeitig koppeln. Die Laufzeit liegt bei rund acht Stunden; die schlichte Ladebox wird ausschließlich per USB-C geladen.
Für die rund 90 € zum Zeitpunkt meines Einzeltests fand ich die AeroClip fair. Als generellen Preis/Leistungstipp sehe ich die Baseus aber vorne.
Zum ausführlichen Test der Anker Soundcore AeroClip
JBL Soundgear Clips: Sehr bequem, beim Bass zurückhaltender
Die JBL Soundgear Clips punkten vor allem beim Tragekomfort. Sie sitzen locker und angenehm am Ohr. Auch nach längerer Zeit fühlen sie sich schön leicht und luftig an.
Klanglich gefallen mir ihre klaren Höhen und die natürliche Stimmenwiedergabe. Gerade die Auflösung in den Mitten ist gut. Für Hörbücher und Podcasts sind die JBL daher durchaus spannend.
Beim Bass fehlt allerdings etwas Volumen. Musik klingt nicht falsch oder unangenehm, aber die anderen Modelle in diesem Vergleich bieten insgesamt etwas mehr. Deshalb landen die Soundgear Clips in meiner Klang-Rangliste auf dem letzten Platz.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass sie schlecht klingen! Ihre Stärke ist ein leichtes und offenes Klangbild, weniger ein satter Bass. Zudem werden sie für diese Klasse überdurchschnittlich laut und bleiben dabei erfreulich pegelfest.
Mein Tipp: Aktiviere den Bass Boost in der JBL-App. Dieser wertet den Klang für mich spürbar auf. Die App bietet außerdem Einstellungen zur Touchsteuerung und einen Low-Latency-Modus.
Die Ladebox ist eher einfach gehalten. Bei der Laufzeit würde ich praktisch eher mit gut sechs Stunden als mit den beworbenen acht Stunden rechnen. Suchst du vor allem bequeme Ohrhörer für Stimmen und einen lockeren Alltagsklang, bleiben die JBL eine brauchbare Wahl.
Zum ausführlichen Test der JBL Soundgear Clips
Clip-Ohrhörer im Vergleich: Akkulaufzeit im Überblick
| Modell | Laufzeit pro Ladung |
|---|---|
| EarFun Clip 2 | Etwa 8–10 Stunden |
| Baseus Bowie MC2 | Rund 8 Stunden |
| Anker Soundcore AeroClip | Rund 8 Stunden |
| HUAWEI FreeClip 2 | Etwa 7,5–8 Stunden |
| JBL Soundgear Clips | Eher gut 6 Stunden |
| Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT | Rund 6 Stunden |
Diese Angaben dienen zur Orientierung. Es handelt sich nicht um eine gemeinsame Laufzeitmessung unter identischen Bedingungen; Lautstärke und Nutzung beeinflussen die Laufzeit.
Fazit: Welche Clip-Ohrhörer solltest du kaufen?
Wirklich schlecht ist keines der sechs Modelle! Alle bieten dieses wunderbar freie und luftige Tragegefühl, das für mich den großen Reiz offener Clip-Ohrhörer ausmacht.
Willst du den besten Klang innerhalb dieser Bauform, dann sind die Beyerdynamic AMIRON ZERO SPORT meine Empfehlung. Sie liefern den vollsten und direktesten Klang im Vergleich, besonders beim Bass. Dafür sind sie teurer und sitzen etwas fester am Ohr.
Ist dir der Tragekomfort besonders wichtig, würde ich zu den HUAWEI FreeClip 2 greifen. Diese sind für mich die bequemsten Modelle im Testfeld und klingen zugleich sehr gut. Die Kombination macht sie zur besonders starken Wahl für lange Nutzung im Alltag.
Mein Preis/Leistungstipp sind aber die Baseus Bowie MC2. Für rund 60 € bekommst du sehr guten Tragekomfort und guten Klang. Die EarFun Clip 2 liegen dicht dahinter, die Baseus haben für mich jedoch bei beiden Punkten tendenziell die Nase vorne.
Und nochmals ganz klar: Suchst du vor allem satten Bass, maximale Klangqualität und Abschirmung gegen Umgebungslärm, dann sind gute normale In-Ears meist überlegen. Möchtest du hingegen Musik hören, deine Umgebung weiter wahrnehmen und nichts im Gehörgang stecken haben, sind Clip-Ohrhörer eine tolle Alternative!










