Birdfy Nest im Test, Nistkasten mit Akku-Überwachungskamera !Update!

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Ich liebe es, die Vögel in meinem Garten zu beobachten. Vielleicht gilt das Gleiche für dich und du hast dir gewünscht, auch einmal in ein Vogelnest schauen zu können. Gerade auch wenn du Kinder hast, ist dies eine spannende Sache.

Ich habe mir jetzt das Birdfy Nest gekauft. Beim Birdfy Nest handelt es sich um einen Nistkasten mit einer integrierten Akku-Kamera.

Hierdurch kannst du jederzeit in den Nistkasten schauen und beobachten, was dort vor sich geht und im besten Falle das Aufwachsen von Küken beobachten.

Die große Besonderheit beim Birdfy Nest ist, dass die Kamera im Inneren akkubetrieben ist und über eine lange Kabelfernbedienung zum manuellen Laden wie auch über ein Solarpanel verfügt. Hierdurch kannst du dieses flexibel positionieren und musst nicht auf die Stromversorgung achten.

Des Weiteren haben wir KI-Features, die automatisch Vögel und Entwicklungsstadien erkennen.

Ich habe mir diesen Nistkasten im Winter 2025 gekauft und aufgehängt. Natürlich noch zu früh für echte Vogelbeobachtungen, werfen wir aber dennoch einen Blick auf das Birdfy Nest und wie gut das Konzept umgesetzt ist.

 

Das Birdfy Nest im Test

Das Birdfy Nest besteht im Kern aus drei Komponenten. So haben wir hier zunächst einen Nistkasten aus Holz, welcher allerdings auf der Oberseite metallverkleidet ist.

Das Metall soll hier als Regenschutz dienen, was durchaus Sinn macht. Auf der Oberseite ist dabei ein Haken zum Aufhängen.

Auf der Front finden wir den Eingang (Durchmesser 38-40 mm) und an der Seite eine Klappe, welche wir öffnen können, um den Nistkasten zu reinigen. Im Nistkasten ist ein „doppelter“ Boden, ein Wasserablaufloch und an der Seite ein kleines Fenster, welches mit Plexiglas verschlossen ist.

Ich vermute, Letzteres ist einfach, um etwas mehr Licht in den Nistkasten zu lassen, was der Kamera hilft.

Wo wir bei der Kamera sind, diese ist auf den ersten Blick eine einfache Akku-Überwachungskamera, welche mithilfe einer Halterung im Deckel montiert wird. Allerdings hat sie ein paar Besonderheiten.

So ist die WLAN-Antenne extra groß und extern und viel wichtiger, wir haben eine Kabelfernbedienung! Es handelt sich hierbei um eine „Verlängerung“ mit USB-C-Port, Status-LEDs und Tasten zum Zurücksetzen, Ein-/Ausschalten usw.

Warum ist das wichtig? Was ist, wenn der Akku der Kamera trotz Solarpanel leer wird, aufgrund von anhaltend schlechtem Wetter? Oder die Kamera hängt sich auf? Du kannst ja, während die Vögel brüten, nicht einfach ins Vogelhaus, um die Kamera zu laden oder zurückzusetzen. Und ja, mir ist das schon bei einer Kamera eines anderen Herstellers passiert, diese hatte die WLAN-Verbindung verloren und musste manuell an der Kamera zurückgesetzt werden.

Daher halte ich die „Kabelfernbedienung“ für sehr sinnvoll!

Neben der Kamera haben wir noch ein kleines Solarpanel mit entsprechender Halterung.

 

Die Aufhängung

Spannenderweise ist das Birdfy Nest gemacht, frei an z. B. einem Ast aufgehängt zu werden. Es gibt lediglich auf der Oberseite einen Haken.

Dies finde ich etwas unpraktisch und habe den Nistkasten mithilfe eines Winkels an einer Wand montiert.

 

Die App von Birdfy

Birdfy hat bei seinen Produkten nicht einfach nur eine normale 0815-Überwachungskamera in Vogelhäusern usw. verbaut, sondern nutzt eine App, die speziell auf die „Vogelüberwachung“ zugeschnitten ist.

Dies fällt hier besonders auf! Denn die Kamera hat eine ganz andere Art aufzuzeichnen.

Anstelle dass die Kamera dir einfach Bewegungen anzeigt und aufnimmt, haben wir ein „Story“-Feature.

So soll eine KI die diversen Stadien beim Brüten überwachen und dir entsprechend Clips raussuchen, aufzeichnen und speichern.

  • Vorspiel
  • Nestbau
  • Grübeln
  • Nestling
  • Ästling
  • Ende

Leider kann ich noch nicht beurteilen, wie gut dies funktioniert. Grundsätzlich ist die Birdfy-KI sehr gut, zumindest bei anderen Produkten. Hier funktioniert die Vogelerkennung sehr stark.

Ob dies jetzt bei Birdfy Nest auch der Fall ist, kann ich bisher noch nicht sagen.

Neben den Aufzeichnungen haben wir allerdings auch eine reguläre Live-Ansicht, die du jederzeit starten kannst.

Hier kannst du auch manuell Aufnahmen erstellen.

 

Akkulaufzeit?

Leider ist die Akkulaufzeit auch ein Punkt, den ich derzeit nicht so recht beurteilen kann. Akku-Überwachungskameras filmen in der Regel nur, wenn sie eine Bewegung erkennen. Müssen diese dauerhaft filmen, zieht dies den Akku selbst von den besten Modellen in wenigen Tagen komplett leer!

In einem Vogelnest ist aber unter Umständen konstant Bewegung. Das würde bei einer normalen Akku-Kamera diese in 1-5 Tagen leeren.

Vermutlich ist dies daher auch der Grund, dass wir dieses KI-Aufnahme-Feature haben, dass nicht alles konstant aufgenommen wird.

Entsprechend ist natürlich das Solarpanel sehr wichtig und gerade im Frühjahr und Sommer sollte dieses gut „gegenladen“ können. Zudem haben wir das Verlängerungskabel/Kabelfernbedienung, welches dir das Nachladen der Kamera via Powerbank usw. erlauben würde.

Derzeit braucht die Kamera im Winter praktisch keinen Strom im Standby und wird komplett vom Solarpanel getragen.

Allerdings wie es jetzt im Frühling beim Nisten aussieht, kann ich (noch) nicht sagen.

 

Die Bildqualität

Ein Punkt, wo mich das Birdfy Nest massiv überrascht hat, war bei der Bildqualität. Grundsätzlich haben wir hier eine Full-HD-Kamera, was an sich nichts „Besonderes“ ist.

Aber in der Praxis liefert die Kamera ein perfekt fokussiertes und sehr klares Bild. Dies sowohl bei Tag wie auch bei Nacht.

Bei Nacht hast du die Wahl, ob du einfach ein schwarz-weißes IR-Bild oder den integrierten Scheinwerfer für farbige Nachtsicht nutzen willst.

Generell ist die Bildqualität tadellos und der Fokus genau auf die Distanz im Nistkasten eingestellt.

 

Update – Anfang 2026

Anfang 2026 gab es Aktivität in meinem Nistkasten! Es haben erste Nestbau-Versuche gestartet.

Noch ist das „Nest“ sehr klein. Aber die KI hat korrekt erkannt das der Nestbau gestartet ist.

 

Fazit

Derzeit kann ich zum Birdfy Nest noch kein vollständiges Fazit ziehen. Dies werde ich erst können, wenn in diesem bei mir auch Vögel eingezogen sind.

Erst dann wird sich zeigen, wie gut das KI-Story-Feature und die Akkulaufzeit ist.

Allerdings sehe ich sehr viele positive Tendenzen. So ist der Nistkasten gut und durchdacht gebaut. Selbiges gilt auch für die Überwachungskamera im Inneren, welche vor allem dank der Kabelfernbedienung von außen aufladbar ist, sollte mal das Solarpanel nicht ausreichen.

Auch die App ist speziell auf die Vogelbeobachtung zugeschnitten und die Kamera liefert eine top Bildqualität.

Soweit kann ich also das Birdfy Nest empfehlen, aber es wird voraussichtlich 2026 ein Update geben, sofern bei mir Vögel eingezogen sind.

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Michael Barton
Michael Barton
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