Creative bietet mit der Sound Blaster GS5 eine einfache und recht kompakte Soundbar für den Schreibtisch und das kleine Wohnzimmer an.
Neben den recht kompakten Abmessungen und dem günstigen Preis von um die 70 € kann diese dabei vor allem mit einer netten Anschlussvielfalt punkten. Neben Bluetooth ist auch ein optischer Eingang, USB- und AUX-Eingang vorhanden.
Liest sich doch ganz gut! Aber was kann die Creative Sound Blaster GS5 in der Praxis und vor allem wie klingt sie? Finden wir es im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zur-Verfügung-Stellen der Sound Blaster GS5 für diesen Test.
Die Creative Sound Blaster GS5 Soundbar im Test
Mit 510 x 102,7 x 82,6 mm ist die GS5 eine recht kompakte Soundbar. Diese sehe ich weniger für den Einsatz in einem großen Wohnzimmer und mehr am Schreibtisch oder im Jugendzimmer.
Gerade für die Nutzung am Schreibtisch vor dem Monitor ist die Größe der GS5 gut passend.
Dabei setzt diese auf den ersten Blick auf eine recht schlichte Optik. So ist die Soundbar weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt. Große Farbakzente gibt es keine.
Die Verarbeitungsqualität ist dabei solide, aber auch nichts Besonderes.
Gesteuert wird die Soundbar wahlweise direkt am Gerät, seitlich haben wir hier entsprechende Steuerungstasten, oder über die beiliegende Fernbedienung.
Stromversorgung
In der GS5 ist KEIN Akku verbaut. Die Soundbar muss über ein beiliegendes 24V/1A Netzteil mit Strom versorgt werden.
Umfangreiche Verbindungsmöglichkeiten
Neben Bluetooth bringt die GS5 auch einige kabelgebundene Verbindungsmöglichkeiten mit.
- Bluetooth
- 3,5 mm AUX-Eingang
- Optischer Toslink-Eingang
- USB-C
Zunächst haben wir den ganz klassischen 3,5-mm-Audio-Eingang „AUX“. Neben diesem haben wir den ebenfalls weiter sehr verbreiteten Toslink-Anschluss. Wenn möglich, solltest du diesen bei einem TV-Setup nutzen.
Zu guter Letzt kannst du aber die Soundbar auch via USB mit einem PC verbinden. Dort wird die Soundbar als „Soundgerät“ erkannt.
Das Einzige, was vielleicht fehlt, wäre ein HDMI-ARC-Eingang, aber abseits davon sind die Anschlussmöglichkeiten der GS5 sehr großzügig.
LED-Leiste
Am unteren Rand besitzt die Soundbar eine kleine RGB-LED-Leiste. Diese kann im Betrieb in verschiedenen Modi leuchten oder du kannst sie auch ausschalten.
Das Ganze ist ein Gimmick.
PC-Software
Verbindest du die Soundbar mit einem PC, kannst (musst du nicht) die Creative Software herunterladen.
Diese erlaubt noch einige Klanganpassungen, EQ-Settings und eine erweiterte Steuerung der LED-Leiste.
Klanganpassungen auch via Fernbedienung
Du kannst den Klang der GS5 Soundbar nicht nur über die PC-Software anpassen (wenn auch hier etwas umfangreicher), sondern auch direkt über die Fernbedienung. Neben zwei Raumklang-Modi kannst du hier auch Höhen und Tiefen anpassen.
Klang der Creative Sound Blaster GS5
Wie so oft im Leben kommt es auch bei der Sound Blaster GS5 etwas auf deine Erwartungshaltung an. Wir haben hier im Kern einen relativ kompakten (vom Volumen) Stereo-Lautsprecher, ohne Subwoofer-Support.
Entsprechend kann der Sound Blaster GS5 keinen „Raum zum Beben bringen“. Erwartest du dies hier, wirst du enttäuscht.
Aber was kann der Sound Blaster GS5? Bei dem GS5 handelt es sich um ein Upgrade zu Lautsprechern, die in einem Monitor oder einfachen Fernseher verbaut sind.
Dabei liefert die Soundbar einen sehr runden und klaren Klang. Die Höhen sind sauber und angenehm brillant, ohne zu überschärfen. Gerade für einen Lautsprecher ohne gesonderte Hochtöner macht die GS5 hier einen sehr guten Job!
Auch die Bässe sind erstaunlich rund und satt. Gerade bei einem niedrigen bis mittleren Sitzabstand klingt die Soundbar sehr schön rund. Der Bass hat ein gutes Volumen und einen ordentlichen Tiefgang.
Ja, ein großer Subwoofer liefert noch mehr Bass, aber für eine Soundbar in dieser Größenklasse ohne Subwoofer-Support gibt es absolut nichts zu bemängeln. Vor allem der Tiefgang ist solide!
Selbst die Mitten sind gelungen. Stimmen und Gesang werden gut und natürlich dargestellt, ohne dass die Soundbar blechern klingt.
Allgemein klingt die Soundbar erfreulich hochwertig und „natürlich“, mit einer Einschränkung.
Die GS5 bringt zwei Klang-Modi mit, Standard und Super Wide. Mit dem Super-Wide-Modus konnte ich mich nicht anfreunden. Ja, die Soundbar klingt „breiter“, aber bekommt auch einen leicht blechernen Unterton in den Mitten.
Bei einem „Schreibtisch“-Sitzabstand, wenn du die Soundbar dort unter deinem Monitor nutzt, klingt sie auch im Standard-Modus bereits ausreichend breit und generell hochwertiger, „echter“ und ausgewogener.
Fazit zur Creative Sound Blaster GS5
Die Creative Sound Blaster GS5 ist aus meiner Sicht eine solide und vor allem klanglich überzeugende Soundbar, wenn du sie im richtigen Umfeld einsetzt.
Und dieses Umfeld ist für mich ganz klar der Schreibtisch. Genau hier spielt die GS5 ihre Stärken aus. Die kompakten Abmessungen passen wunderbar unter einen Monitor und beim typischen Schreibtisch-Sitzabstand klingt die Soundbar rund, klar und erstaunlich hochwertig. Die Höhen sind sauber und angenehm brillant, die Mitten natürlich und selbst der Bass hat für die Größenklasse einen wirklich ordentlichen Tiefgang. Für ein Setup ohne separaten Subwoofer in dieser Preisklasse gibt es hier kaum etwas zu meckern.
Als Upgrade zu den mageren Lautsprechern in einem Monitor oder einem einfachen Fernseher macht die GS5 also einen richtig guten Job. Was du hier allerdings nicht erwarten solltest, ist ein großes Wohnzimmer, das zum Beben gebracht wird. Dafür ist die GS5 schlicht nicht gemacht, wer den ganzen Raum beschallen will, ist mit einer größeren Soundbar samt Subwoofer ganz klar besser bedient.
Positiv fallen außerdem die üppigen Anschlussmöglichkeiten auf. Mit Bluetooth, AUX, Toslink und USB-C bist du bestens aufgestellt, einzig ein HDMI-ARC-Eingang fehlt. Die RGB-LED-Leiste ist ein nettes Gimmick, mehr aber auch nicht.
Unterm Strich: Für rund 70 € bekommst du mit der Creative Sound Blaster GS5 eine kompakte Soundbar mit tollem Klang für den Schreibtisch und kleinere Räume. Wenn du genau das suchst, kann ich dir die GS5 empfehlen.














