DC Geräte an USB Power Delivery Ladegeräten und Powerbanks betreiben

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USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks bieten verschiedene Spannungsstufen. Im Optimalfall beim regulären USB PD Standard 5V, 9V, 12V, 15V und 20V.

Allerdings im Gegensatz zu früheren „Notebook-Powerbanks“ kannst du bei USB Power Delivery nicht eine Spannung manuell einstellen. Diese wird automatisch zwischen Ladegerät und Endgerät ausgehandelt.

Aber was, wenn du beispielsweise ein reguläres DC Gerät, einen LED Streifen oder ähnliches an einem USB Power Delivery Ladegerät betreiben willst?

Ist es möglich hier eine spezielle Spannungsstufe abzurufen? Ja, aber dies ist nur mit gewissen Hilfsmitteln möglich.

Mehr dazu in diesem Artikel!

 

USB PD ist kalt

USB A Ports hatten immer eine Spannung von 5V. Diese Spannung wird auch immer von USB A Ports ausgegeben, solange das Ladegerät aktiv ist. Du kannst also bei einem USB A zu microUSB einfach das Kabel abschneiden und die schwarze und rote Ader freilegen und entsprechend ein 5V Gerät an diese hängen.

Bei USB Power Delivery funktioniert sowas nicht! USB C Power Delivery Ports sind „kalt“. Schließt du einfach ein USB C Kabel an einem Power Delivery Port an gibt es am anderen Ende keine Spannung bzw. Nur eine geringe Standbyspannung.

Ein Gerät muss sich erst „anmelden“ und mit dem Ladegerät eine Spannung aushandeln. Erst dann wird die gewählte Spannung ausgegeben.

Einfach das Ende von einem USB C Kabel abschneiden und ein DC Gerät ans Ende hängen funktioniert also nicht.

 

Wir brauchen einen USB PD Trigger

Damit wir also DC Geräte an einem USB PD Ladegerät betreiben können, brauchen wir neben ein wenig Bastellust einen USB PD Trigger. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Chip welcher mit dem Ladegerät/Powerbank kommuniziert und entsprechend eine Spannung abruft.

 

USB PD Trigger sind nicht teuer!

Erfreulicherweise sind solche USB PD Trigger Boards aber nicht teuer. Diese bekommst du bei AliExpress aus China für sehr wenig Geld!

Je nach Funktionsumfang reden wir hier von 1-3€!

Die ganz einfachen „Basis-Boards“ wählst du in der gewünschten Spannung aus und das wars.

Du hast hier dann zwei Lötpads, an welche du ein entsprechendes DC Kabel anlöten musst und es wird die gewählte Spannung ausgegeben.

Es gibt aber auch „luxuriösere“ Modelle mit Schraubterminals für entsprechende Adern usw.

Sei nur vorsichtig bei Modellen mit Wahltaste. Solltest du ein 12V Gerät verbinden und solch eine Wahltaste versehentlich drücken wird auf 15V hochgeschaltet und dein Gerät ist möglicherweise kaputt.

Daher würde ich entweder Bords mit fixer Spannung oder Dip-Schaltern wählen.

 

 

Komplette Kabel

Neben solchen Trigger Boards, welche in der Regel Löten oder zumindest ein DC Kabel erfordern das Du „opfern“ musst, gibt es auch passende DC Kabel mit entsprechenden Triggern integriert.

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Solche sind aber etwas spezieller und du musst genau auf die Durchmesser des Steckers usw. achten.

 

Fazit

Dieser kleine Artikel sollte als Hinweis dienen, dass es durchaus möglich ist beispielsweise 12V Geräte mit passenden Trigger-Boards und Adapter-Kabeln an USB Power Delivery Ladegeräten / Powerbanks zu betreiben.

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Michael Barton
Michael Barton
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