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Gruppe 24 LiFePO4 Akku mit Bluetooth von Power Queen im Test

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Wenn du nach günstigen LiFePO4-Akkus suchst, wirst du mit Sicherheit auf Power Queen stoßen. Diese bieten nach meiner Erfahrung (und ich nutze Power-Queen-Akkus wirklich in der Praxis) wirklich gute LiFePO4-Akkus. Nun haben sie ein neues, smartes Modell auf den Markt gebracht, den „Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4“.

Wie der Name schon sagt, haben wir hier einen Akku mit 100 Ah (laut Hersteller) im „Gruppe 24“-Format, welcher zudem mit Bluetooth für App-Support ausgestattet ist. Wollen wir uns den Akku einmal im Test ansehen? Wird die Kapazität von 100 Ah eingehalten? Gibt es andere Anomalien? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Power Queen für das Zurverfügungstellen dieses Akkus für diesen Test.

 

Der Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4 im Test

Der Power-Queen-Akku setzt auf das „Gruppe 24“-Format. Hierbei handelt es sich um einen vom „Battery Council International“ festgelegten Formfaktor (Quelle).

Der Akku misst 26 x 16,8 x 21,1 cm und gehört damit schon zu den kompakteren 100-Ah-LiFePO4-Akkus. Auch das Gewicht ist mit rund 9,7 kg eher gering.

Dabei setzt der Akku auf das für Power Queen typische beige/braune Gehäuse, welches für einen einfacheren Transport über zwei ausklappbare Bügel verfügt. Diese Bügel sind aus Kunststoff, aber ausreichend stabil. Angeschlossen wird der Akku wie üblich über M8-Anschlüsse. Passende M8-Schrauben liegen bei.

 

Mit Bluetooth und App-Support!

Ein Feature, das ich bei LiFePO4-Akkus sehr schätze, ist das Bluetooth-BMS. Warum? Das Bluetooth-BMS erlaubt es, über eine spezielle App den aktuellen Ladestand und andere Leistungswerte auszulesen.

Es ist bei LiFePO4-Akkus über externe Messgeräte sehr schwer, genau festzustellen, wie voll oder leer der Akku ist. Warum? LiFePO4-Akkus haben einen sehr flachen Spannungsverlauf, und anhand der Spannung zu erkennen, wie voll oder leer der Akku ist, ist entsprechend sehr schwierig. Das Bluetooth-BMS hingegen kann dies zuverlässig auslesen.

Um auf das Bluetooth-BMS zuzugreifen, benötigst du die Power Queen App. Diese ist überdurchschnittlich hochwertig gestaltet! Ich würde sogar sagen, dass sie optisch eine der besten Apps dieser Art ist, die ich bisher gesehen habe. Lediglich das Erfordernis einer Registrierung beim Hersteller stößt mir etwas sauer auf. Auch ist die deutsche Übersetzung teilweise etwas holprig, aber das sehe ich nicht so dramatisch.

Funktional informiert dich die App über Folgendes:

  • Ladestand in %
  • Restladung in Ah
  • Verbleibende Ladedauer
  • Verbleibende Entladedauer
  • Aktuelle Leistung in Watt
  • Aktueller Strom in Ampere
  • Aktuelle Spannung in Volt
  • Temperatur
  • Zyklenanzahl

Zudem kannst du über die App auch den Akku ein-/ausschalten.

 

Warum LiFePO4-Akkus so gut sind

Warum sind Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFePO4) so attraktiv? LiFePO4-Akkus bieten zwar eine geringere Energiedichte im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, zeichnen sich jedoch durch eine höhere Sicherheit und deutlich längere Lebensdauer aus.

Während Lithium-Ionen-Akkus meist nur 500 bis 1000 Ladezyklen erreichen, schaffen einfache LiFePO4-Modelle problemlos über 2000 Zyklen. Tatsächlich könnte ihre Lebensdauer, abhängig von der Entladungstiefe, in der Praxis noch weit höher sein: Power Queen verspricht hier bei einer 100%-Entladetiefe über 4000 Zyklen und bei geringeren Entladetiefen sogar bis zu 15.000 Zyklen.

Gerade als Solar-Pufferspeicher weisen LiFePO4-Akkus daher ein großes Potenzial für eine besonders lange Nutzungsdauer auf. Ein weiterer Vorteil ist ihre thermische Stabilität, selbst unter extremen Bedingungen. Sollte einmal ein Schutzmechanismus versagen, führt dies nicht direkt zum Entflammen des Akkus, wie es bei Lithium-Ionen-Akkus der Fall sein könnte.

Zusätzlich sind diese Akkus weniger empfindlich beim Laden und Entladen. Das integrierte Batterie-Management-System (BMS) schützt den Akku zuverlässig vor Tiefentladung, Überladung, Kurzschlüssen oder Überlastung.

Allerdings gibt es auch Nachteile: LiFePO4-Akkus sind bei gleicher Kapazität größer als Lithium-Ionen-Akkus und daher weniger geeignet für kompakte Geräte wie Smartphones oder Notebooks. Außerdem dürfen sie bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius nicht geladen werden, da dies zu Schäden führen könnte. Entladen ist bei diesen Temperaturen jedoch unproblematisch. Praktischerweise verfügen viele Modelle über einen Unter-Temperatur-Schutz, sodass das BMS das Laden unter 0 Grad blockiert und es ab 5 Grad wieder freigibt.

 

Wie testet Techtest.org LiFePO4-Akkus?

Ich bzw. Techtest.org nutze für das Messen der Kapazität von LiFePO4-Akkus eine sogenannte elektronische Last. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, welches Energie in Wärme umwandelt und dabei aufzeichnet, wie viel Energie aus dem Akku entladen wurde.

Hierfür habe ich den Atorch DL24MP sowie den Atorch DL24EW genutzt. Letzteren habe ich verwendet, um die Werte des ersten zu überprüfen. Zudem habe ich den Akku auch temporär an eine Offgrid-Solaranlage in meinem Büro angeschlossen.

 

Die echte Kapazität des Gruppe-24-Akkus von Power Queen

Wie hoch ist nun die Kapazität des Gruppe-24-Akkus? Dieser ist deutlich kompakter als normale 100-Ah-Akkus. Ist die Kapazität dann immer noch stimmig?

Kapazität LiFePO4 Gruppe 24 Akku in Wh Kapazität LiFePO4 Gruppe 24 Akku in Ah

Ja! Im Test schwankte die Kapazität zwischen 103,1 Ah und 105,1 Ah bzw. um die 1330 Wh. Damit übertrifft der Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4 die Herstellerangabe im Neuzustand ein Stück. Super!

Nach meiner Erfahrung sinkt die Kapazität von LiFePO4-Akkus in den ersten 50 Zyklen ein klein wenig, ehe sie sich dann für Hunderte von Zyklen stabilisiert. Ich gehe davon aus, dass sich die Kapazität praktisch ziemlich genau auf 100 Ah in der Praxis einpendeln wird.

Super! Also Daumen hoch für die Kapazität.

 

Unterspannungsabschaltung

Das integrierte BMS besitzt einen Schutz vor dem Tiefentladen der Akkuzellen. Dieser Schutz griff bei mir bei ca. 10,6 V.

 

Spannungsverlauf des Gruppe-24-Akkus

LiFePO4-Akkus besitzen einen sehr flachen Spannungsverlauf. Dies gilt natürlich auch für den Power-Queen-Akku. Das heißt, die Spannung des Akkus schwankt beim Entladen nur sehr wenig, was das Auslesen des aktuellen Ladestands nicht ganz einfach macht.

Im vollständig geladenen Zustand erreicht der Akku eine Spannung von etwa 13,4 V. Unter Last steigt die Spannung jedoch abhängig von der Belastung kurzfristig auf bis zu 13,8 V, bevor sie sich rasch wieder auf etwa 13,2 V einpendelt. Rund 90 % der Kapazität des Akkus liegen im Spannungsbereich von 13,1 V bis 12,7 V. Sinkt die Spannung unter 12,6 V, fällt sie abrupt ab und signalisiert, dass der Akku nahezu entladen ist. Dieses Verhalten ist typisch für LiFePO4-Akkus.

 

Fazit

Der „Power Queen 12V 100Ah Gruppe 24 Smart LiFePO4“-Akku ist aus meiner Sicht absolut empfehlenswert! Dies liegt auch an der Preis-Leistung. So bekommst du den Akku für 300 €, was für ein Modell mit 100 Ah Kapazität, Bluetooth-BMS und Unter-Temperatur-Abschaltung aus meiner Sicht absolut fair ist!

Das Bluetooth-BMS funktionierte bei mir absolut tadellos, und auch die Power-Queen-App ist gelungen. Wichtig ist auch, dass das Kapazitätsversprechen eingehalten wird! So erreichte der Akku bei mir praktisch um die +-103–105 Ah, also etwas mehr als vom Hersteller angegeben.

Kurzum: Suchst du einen Bluetooth-100-Ah-LiFePO4-Akku, dann schau dir auf jeden Fall einmal das Gruppe-24-Modell von Power Queen an.

UGREEN EC706 150W KFZ Ladegerät Test, KFZ Ladegerät mit 140 W USB C Port!

UGREEN bietet mit dem EC706 ein extrem interessantes KFZ-USB-Ladegerät an. So bietet dieses bis zu 150 W Leistung und einen 140 W USB-C Power Delivery Port. Dabei nutzt dieses ein zweigeteiltes Design, welches bei der Wärmeabfuhr helfen sollte.

Auch preislich ist das KFZ-Ladegerät trotz der hohen Leistung recht attraktiv. Wollen wir uns da doch einmal das UGREEN EC706 150W 4 Port USB KFZ-Ladegerät im Test ansehen!

 

Das UGREEN EC706 150W 4 Port KFZ-Ladegerät im Test

Das EC706 setzt auf ein 2-geteiltes Design. So haben wir einerseits den Stecker, welcher in den Zigarettenanzünder kommt und andererseits die „Basis-Einheit“, welche über ein 100 cm langes Kabel verbunden ist.

Am Stecker ist bereits ein USB-C-Port integriert, beispielsweise für dein „Navigations-Smartphone“. Drei weitere USB-Ports sind an der kabelgebundenen Einheit angebracht. Diese verfügt über einen Clip und kann so befestigt werden.

Dabei setzt UGREEN auf ein schickes silbernes Design. Generell wirkt das KFZ-Ladegerät sehr hochwertig und gut gebaut.

 

Anschlüsse des UGREEN 150W GaN Zigarettenanzünder USB PD3.1 Autoladegerät

Das UGREEN 150 W KFZ-Ladegerät verfügt über 4 Ports, davon 3x USB-C und 1x USB-A.

  • USB-C 1 – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-C 2 – 140 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB-C 3 – 30 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A
  • USB-A 1 – 18 W QC 3.0 und 22,5 Super Charge – 5V/3A, 9V/2A, 10V/2,25A, 12V/1,5A

Zunächst bieten zwei USB-C-Ports des Ladegerätes bis zu 30 W nach dem USB Power Delivery Standard.

Dies ist für Smartphones und kleinere Geräte gut ausreichend. Etwas spannender ist aber der USB-C-Port, welcher bis zu 140 W nach dem USB Power Delivery 3.1 Standard bietet. Damit ist dieser Port theoretisch ausreichend leistungsfähig, um sogar große Notebooks oder Powerbanks mit hoher Geschwindigkeit zu laden. Zudem haben wir noch einen USB-A-Port, welcher bis zu 18 W nach Quick Charge oder 22,5 W Super Charge bietet.

 

Volle Leistung bei 12 V

Wichtig: Viele KFZ-USB-Ladegeräte bieten nicht die volle Leistung bei einer normalen 12 V Bordspannung. Dies ist hier aber kein Problem, das UGREEN EC706 kann seine volle Leistung in einem normalen PKW liefern.

 

Auch mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt das UGREEN EC706 auch PPS auf allen USB-C-Ports.

  • USB-C 1 – 5 – 11 V bei bis zu 2,75 A
  • USB-C 2 – 5 – 21 V bei bis zu 5 A
  • USB-C 3 – 5 – 11 V bei bis zu 2,75 A

Damit hat das Ladegerät eine sehr gute PPS-Range. Gerade der große USB-C-Port bietet eine volle PPS-Range, womit dieses Ladegerät auch für Smartphones wie das Samsung S24 Ultra oder Pixel 9 Pro XL sehr gut geeignet ist. Mehr Infos zum Thema PPS:

Was ist PPS und AVS? USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS, Übersicht und Info

Konstant volle Leistung?

Viele KFZ-Ladegeräte mit hoher Leistung kämpfen etwas mit der Hitzeentwicklung. Dies liegt daran, dass diese meist sehr kompakt sind, damit sie in den Zigarettenanzünder passen. Aber dies sollte doch beim UGREEN EC706 kein so großes Problem sein, immerhin nutzt dieses ein 2-geteiltes Design, weshalb die Wärme auf größerer Fläche abgegeben werden kann. Allerdings kann das UGREEN EC706 auch nicht konstant seine maximalen 150 W bzw. 140 W abgeben. Bei mir im Test drosselte sich der 140 W USB-C-Port nach rund einer Stunde auf 65 W herunter.

Dabei war allerdings die äußere Hitzeentwicklung noch recht erträglich. Eine Last von +- 100 W scheint das Ladegerät auch konstant halten zu können.

 

Spannungsstabilität

Werfen wir einen kleinen Blick auf die Spannungsstabilität des UGREEN 150W GaN Zigarettenanzünder-Ladegerätes.

Dies sieht alles soweit passend aus. Dieses liefert nicht die aller stabilste Spannung, aber dies ist nicht dramatisch. Alle Werte bleiben innerhalb der Grenzwerte, was das Wichtigste ist.

 

Für welche Geräte geeignet?

Dank des 140 W USB-C-Ports ist das UGREEN EC706 grundsätzlich für eine Vielzahl an Geräte gut geeignet. Zunächst ist das Ladegerät dank der hohen Leistung für fast alle Smartphones ideal, egal ob nun Apple iPhone, Samsung Galaxy, Google Pixel oder die diversen chinesischen Smartphones. Aber dank der hohen Leistung eignet sich das Ladegerät auch für Tablets und Notebooks.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Effizienz des KFZ-Ladegerätes.

Im Test schwankte die Effizienz zwischen 96,3 % und 86,5 %. Etwas merkwürdig ist allerdings, dass die Effizienz mit zunehmender Last sank. Dies ist eigentlich nicht normal, aber erklärbar.

Der KFZ-Zigarettenanzünder ist, was den Kontakt angeht, nicht unbedingt der beste. Entsprechend haben wir hier einen recht hohen Widerstand, welcher bei zunehmender Last einen größeren Einfluss verursacht. Dennoch sind 96,3 % bis 86,5 % alles andere als schlecht!

 

Fazit

Wenn du wirklich ein „super High Power“ USB-Ladegerät für dein Auto brauchst, dann ist das UGREEN EC706* eine deiner besten Optionen!

Das zweigeteilte Design hilft dem Ladegerät sehr stark. Dabei ist dieses an sich auch sehr clever umgesetzt, mit dem einen USB-C-Port am Stecker und den drei Ports an der Erweiterung. Zwei der drei USB-C-Ports haben mit 30 W ausreichend Leistung für Smartphones. Das wirklich spannende ist aber der 140 W USB-C PD 3.1 Port.

Damit hat das Ladegerät mehr als genug Leistung sogar für große Notebooks und deckt auch die volle PPS-Range ab. Die volle Leistung lässt sich dabei auch in normalen 12 V PKWs aufrufen. Super!

Das einzige, was etwas gegen das UGREEN EC706 spricht, ist, dass es nicht die volle Leistung konstant halten kann. Nach rund einer Stunde mit 140 W drosselte sich das Ladegerät auf 65 W herunter. Kannst du damit leben, ist das UGREEN EC706 150W 4 Port KFZ-Ladegerät aber eine super Wahl!

UGREEN 150W Zigarettenanzünder USB C GaN, PD3.1 Auto ladegerät USB C...

  • Sehr hohe Leistung bis zu 150 W
  • 140 W USB C Port
  • 4 Ports (3x USB-C, 1x USB-A)
  • PPS Unterstützung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Nicht konstant volle Leistung 

UGREEN EC706
Positiv
Sehr hohe Leistung bis zu 150 W
140 W USB C Port
4 Ports (3x USB-C, 1x USB-A)
PPS Unterstützung
Hochwertige Verarbeitung
Gute Effizienz
Negativ
Nicht konstant volle Leistung
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High-End Powerstation: AFERIY P210 im umfassenden Test

Der Hersteller AFERIY bietet mit der P210 eine sehr interessante große Powerstation an. So bietet diese eine Leistung von satten 2400 W und eine Kapazität von 2048 Wh.

Dabei setzt die Powerstation auf einen Lithium-Eisenphosphat-Akku und bietet einen 500 W Solar-Eingang sowie die Möglichkeit des 1100 W Ladens über die Steckdose.

Auch ein 100 W USB Power Delivery-Anschluss ist mit an Bord, ebenso wie 3 Steckdosen und ein XT60-Ausgang.

Also auf dem Papier haben wir hier eine fantastische High-End-Powerstation. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

An dieser Stelle vielen Dank an AFERIY für das Zurverfügungstellen der Portable Powerstation 2400W für diesen Test.

 

Die AFERIY P210 Portable Powerstation 2400W im Test 

Aufgrund der Kapazität von satten 2048 Wh, laut Hersteller, ist die AFERIY P210 natürlich keine kompakte Powerstation.

So misst diese 398 x 280 x 315 mm und bringt satte 22 kg auf die Waage. Für einen etwas besseren Transport haben wir auf der Oberseite zwei Handgriffe, welche es doch leichter machen, die Powerstation zu bewegen.

Allerdings ist dies kein Modell, das du mehr als vom Auto zum Campingplatz transportieren willst und umgekehrt.

AFERIY setzt dabei auf ein graues Gehäuse aus Kunststoff. Dieses ist nicht “besonders”, aber an sich ganz gut gemacht. Spannenderweise finden wir auf der Oberseite eine Klappe, unter welcher ein kleines Fach ist. In diesem werden von Haus aus die Kabel der Powerstation verstaut, aber prinzipiell lässt sich dieses für eine Vielzahl an Dingen nutzen.

Die Anschlüsse sind über die Front und die Seiten verteilt. Dabei nimmt aber das Display einen großen Teil der Front in Anspruch. Dieses ist recht groß und gut ablesbar. Ebenfalls auf der Front ist ein LED-Scheinwerfer, der so ein wenig als Notbeleuchtung gedacht ist.

 

Großes Display 

Auf der Front der Powerstation finden wir ein recht großes LC-Display. Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Aktive Anschlüsse
  • Eingangsleistung in Watt
  • Ausgangsleistung in Watt
  • Verbleibende Ladedauer/Nutzungsdauer

Dies sind die üblichen Informationen, die du bei einer High-End-Powerstation findest, welche auch sehr wichtig und praktisch sind.

 

Anschlüsse der AFERIY P210 

Die AFERIY P210 besitzt eine großzügige Ausstattung an Anschlüssen, welche über die Front und die Seiten verteilt sind. So haben wir die DC-Ausgänge auf der Front, die Eingänge auf der linken Seite und die AC-Ausgänge auf der rechten Seite.

Die unterschiedlichen Anschlussgruppen lassen sich dabei individuell ein/ausschalten.

Folgende Ausgänge besitzt die AFERIY P210:

  • 3x AC-Steckdosen mit bis zu 2400 W
  • 1x USB-C – 100 W Power Delivery
  • 3x USB-C – 20 W Power Delivery
  • 2x USB-A – 18 W Quick Charge
  • 1x Zigarettenanzünder 12 V / 10 A
  • 2x DC5521 12 V / 3 A
  • 1x XT60-Ausgang 12 V / 25 A

Dies ist eine ziemlich perfekte Ausstattung an Anschlüssen!

Zunächst haben wir 3 Steckdosen mit einer Ausgangsleistung von 2400 W, was für eine Powerstation dieser Klasse sehr viel Leistung ist. Kombiniert wird dies mit praktisch allen DC-Ausgängen, die du dir wünschen kannst.

Angefangen bei einem 100 W USB-C-Port, über den wichtigen KFZ-Zigarettenanzünder-Anschluss bis hin zum XT60-Port.

Auf Seiten der Eingänge haben wir Folgendes:

  • AC-Eingang – 1100 W
  • DC XT90-Eingang – bis zu 500 W (11,5 – 50 V, max. 20 A)

In der Powerstation ist bereits ein Netzteil integriert. So kann die AFERIY P210 mit bis zu 1100 W über die Steckdose geladen werden.

 

LiFePO4-Zellen 

AFERIY setzt bei der Powerstation auf LFP bzw. LiFePO4-Akku-Zellen. Was bedeutet das? LiFePO4-Zellen haben im Vergleich mit Lithium-Ionen-Zellen einige Vorteile.

So haben wir hier eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit (3000 zu 500) und eine höhere Sicherheit, da diese Zellen nicht thermisch durchgehen können.

LiFePO4 hat allerdings auch Nachteile im Vergleich mit Lithium-Ionen-Zellen. So sind diese Akkus bei gleicher Kapazität ca. 20-30% größer/schwerer und dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden (entladen schon).

 

Die Kapazität 

Sicherlich einer der wichtigsten Punkte der AFERIY P210 ist die Kapazität. So bietet diese laut Hersteller 2048 Wh. Ich habe die Kapazität der Powerstation bei verschiedenen Laststufen gemessen.

AFERIY Portable Powerstation 2400W Kapazitätsmessung Diagramm

Im Test schwankte die Kapazität zwischen 1508 Wh im schlechtesten Fall und 1823 Wh im besten Fall.

Dies ist eine Spanne von 74 % bis 89 % der Herstellerangabe, was ein gutes Abschneiden ist.

Vor allem, da die minimale Kapazität bei einer Last von 100 W über die Steckdosen gemessen wurde. Tendenziell sind die Steckdosen bei allen Powerstations sehr ineffizient, wenn bei diesen nur eine sehr geringe Last anliegt. Daher ist hier nicht verwunderlich, dass auch die AFERIY P210 hier das schlechteste Kapazitäts-Ergebnis zeigt.

Spannenderweise wurde das beste Ergebnis bei einer Last von 500 W über die Steckdosen erreicht.

 

Die USB-C-Ports 

Die AFERIY P210 Powerstation besitzt 4 USB-Ports. Einer der USB-C-Ports bietet eine Leistung von satten 100 W, die drei weiteren Ports jeweils 20 W.

Der 100 W USB-C-Port ist dabei ziemlich perfekt. So bietet dieser:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A

Zudem wird auch PPS unterstützt mit 3,3 – 21 V bei bis zu 5 A, was eine perfekte PPS-Stufe ist.

Die 20 W USB-C-Ports bieten folgende Leistungsstufe:

  • 5V/2,4A
  • 9V/2,22A
  • 12V/1,67A

Auch hier wird PPS unterstützt, 3,3 – 11 V bei bis zu 2 A.

Damit sind die USB-C-Ports in der Praxis hervorragend, vor allem der 100 W-Port, welcher sich nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte wie Notebooks gut eignet.

 

Sehr gute Steckdosen 

Die AFERIY P210 Powerstation besitzt 3 Steckdosen, welche bis zu 2400 W Leistung bieten, dies natürlich mit einer reinen Sinuswelle.

Und ja, dies kann ich auch in der Praxis bestätigen, die Sinuswelle ist auch unter hoher Last noch sehr sauber. Entsprechend war es für mich auch kein Problem, sensiblere Geräte wie Computer an den Steckdosen zu betreiben.

Zudem habe ich diese mit Akku-Ladegeräten von Einhell und Husqvarna genutzt und auch hier keinerlei Probleme.

 

Nutzung als USV 

Es ist auch möglich, die AFERIY P210 Powerstation als USV zu nutzen, also als “Backup-Akku” beispielsweise für Server.

Die USV-Funktion soll dabei laut Hersteller innerhalb von 10 ms umschalten können, was sehr schnell ist. Praktisch war dies für die von mir getesteten Mini-PCs auch schnell genug, dass diese beim Ausfall der Netzspannung nicht ausgingen.

AFERIY Portable Powerstation 2400W USV Effizienz Diagramm

Die Effizienz der USV-Funktion schwankte bei mir zwischen 69 % und 98 %. Im Kern kannst du davon ausgehen, dass die Powerstation im “USV-Modus” immer +- 10 W mehr benötigt, als das angeschlossene Gerät.

 

Extrem leise! 

Ein absolutes Highlight an der AFERIY P210 Powerstation ist die Lautstärke. Einige Powerstations können unter Last unangenehm laut werden.

Die AFERIY P210 bleibt sowohl beim Laden als auch Entladen fast unhörbar! Selbst bei Volllast surrt die Powerstation nur sehr leise. Selbst im Schlafzimmer wäre diese also gut nutzbar.

Dies ist eine der leisesten Powerstations, die ich jemals im Test hatte.

 

Ladedauer 

Du kannst die AFERIY Powerstation wie üblich über mehrere Methoden laden.

  • An der Steckdose mit bis zu 1100 W
  • Via Solarpanel bis zu 500 W (11,5 – 50 V, max. 20 A)
  • Via Zigarettenanzünder mit bis zu +- 100 W

Konzentrieren wir uns zunächst auf das Laden an der Steckdose. Ich habe hier einen bzw. zwei Ladevorgänge mitgeloggt.

Oh! Wir können zwar sehen, dass die Powerstation in der Spitze mit fast 1200 W laden kann, aber nach rund 27 Minuten bricht die Leistungsaufnahme immer wieder kurzzeitig ein.

Diese kurzen Einbrüche werden auch nicht auf dem Display angezeigt, aber von meinem Messgerät mitgeschrieben. Ich vermute, diese sind auf die Hitzeentwicklung zurückzuführen.

Wie erwähnt ist die Powerstation extrem leise! Vermutlich um dies zu erreichen, drosselt sich die Powerstation beim Laden ab und an herunter.

Dies war auch nicht einmalig, sondern tauchte auch bei einer zweiten Messung so auf.

Aber ich will hier auch nicht zu laut meckern, denn eine vollständige Ladung ist in unter 3 Stunden erledigt!

Via DC kann die Powerstation unter optimalen Bedingungen bis zu 500 W aufnehmen. Hierbei akzeptiert die Powerstation von 11,5 V bis zu 50 V bei maximal 20 A.

Im Lieferumfang liegt auch bereits ein Adapter, sodass du normale MC4-Solarpanels mit der Powerstation verbinden kannst (MPPT-Controller integriert).

Kleine Anmerkung: Im Spannungsbereich von +- 12-14 V ist die Leistung auf 8 A limitiert (effektiv 100 W). Dies, um ein sicheres Laden in einem Auto zu garantieren.

 

Standby-Verbrauch 

Im Standby, nur mit der Steckdose verbunden, benötigt die Powerstation ca. 6 W. Aktivierst du die Steckdosen, steigt der Verbrauch auf ca. 10 W.

 

Fazit 

Die AFERIY P210 ist eine hervorragende Powerstation, die so ziemlich alles richtig macht! Dies beginnt bereits bei den Anschlüssen.

Hier haben wir eine fantastische Auswahl an AC- und DC-Anschlüssen. Angefangen bei den 3 recht mächtigen 2400 W Steckdosen, über den 100 W USB-C-Port bis hin zum XT60 DC-Ausgang.

Dabei funktionieren alle Anschlüsse auch absolut tadellos! Auch die Umschaltzeiten der Steckdosen sind super, was die Nutzung als USV erlaubt. Dabei ist die Powerstation als USV sogar relativ effizient.

Die praktische Kapazität der Powerstation schwankte im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh, was ordentliche Werte sind! Dabei nutzt die Powerstation auch die haltbaren und vor allem sicheren LiFePO4-Zellen.

Das Laden der Powerstation geht mit knapp unter 3 Stunden erfreulich flott und auch das Laden via Solar ist potenziell recht schnell.

Ein weiterer Pluspunkt ist der extrem leise Lüfter! Die Powerstation ist selbst unter Volllast kaum hörbar.

AFERIY 2400W Tragbare Powerstation, 2048Wh LiFePO4 Batterie...

  • Hohe Leistung von 2400 W
  • Verwendung von sicheren und langlebigen LiFePO4-Akkus
  • Großzügige Auswahl an Anschlüssen
  • Schnellladung über Steckdose (bis zu 1100 W) und Möglichkeit der Solarladung (bis zu 500 W)
  • Sehr leises Betriebsgeräusch, auch unter Volllast
  • Gut ablesbares und informatives LC-Display
  • Möglichkeit der Nutzung als USV (recht effizient)
  • Kapazität schwankt im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh
  • Größere Abmessungen
  • Hohes Gewicht von 22 kg

Gibt es aber auch etwas, was gegen die AFERIY P210 Powerstation spricht? Eigentlich nicht! Der Preis ist natürlich etwas gehoben, aber abseits davon ist diese herausragend!

AFERIY P210
Positiv
Hohe Leistung von 2400 W
Verwendung von sicheren und langlebigen LiFePO4-Akkus
Großzügige Auswahl an Anschlüssen
Schnellladung über Steckdose (bis zu 1100 W) und Möglichkeit der Solarladung (bis zu 500 W)
Sehr leises Betriebsgeräusch, auch unter Volllast
Gut ablesbares und informatives LC-Display
Möglichkeit der Nutzung als USV (recht effizient)
Kapazität schwankt im Test zwischen 1508 Wh und 1823 Wh
Negativ
Größere Abmessungen
Hohes Gewicht von 22 kg
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Empfehlung für Welpen-Besitzer von einem Hundebesitzer! Waschsauger sind ein Segen!

Bei mir ist vor kurzem Hund Nummer 3 eingezogen, Felia. Felia ist bei mir im Alter von 11 Wochen eingezogen, entsprechend ist Felia noch nicht stubenrein.

Daher gibt es hier einfach mal ein paar Pipi-Unfälle oder sollte ich besser sagen einige… Aber dies ist bei einem Welpen normal und ich kenne das schon von Blue und Gracie.

Es dauert einfach, bis ein Hund stubenrein ist. Wie mit der Situation umgehen? Immer Lappen und Eimer bereithalten? Geht sicherlich, aber ist auch nicht gerade elegant.

Daher von mir ein ehrlicher Tipp: Hast du einen Welpen oder willst du dir einen zulegen, dann kauf dir einen Waschsauger!

Ein Waschsauger macht das Leben und den Umgang mit Pipipfützen viel einfacher und hilft dabei, die Welpenzeit mehr zu genießen. Gerade letzteres ist ein wirklich großes Plus und ich spreche hier aus Erfahrung!

 

Was ist ein Waschsauger? 

Beginnen wir mit der Frage, was ein Waschsauger ist. Ein Waschsauger ist ein “Staubsauger”, welcher allerdings mit Wasser arbeitet und somit feucht reinigt.

Daher kann dieser nicht nur sehr gut Staub und Pollen aufnehmen, sondern auch Flecken und feuchte Verschmutzungen reinigen. Hierzu zählt auch Welpenpipi.

Dabei spült der Waschsauger seine Walzen konstant durch, so wird Schmutz nicht einfach nur verteilt, sondern auch wirklich aufgenommen. Hierfür unterteilen Waschsauger ihre Behälter in Frischwasser und Schmutzwasser.

 

Putzt ein Waschsauger wirklich so gut? 

Ja, die meisten Waschsauger putzen wirklich hervorragend, gerade die Modelle von Tineco oder Dreame, mit welchen ich die meiste Erfahrung habe.

Aber fast alle Waschsauger mit einer rotierenden Walze und zwei Wassertanks (Frischwasser und Schmutzwasser) reinigen extrem gut!

Auf glatten Böden wird praktisch jeder Schmutz, ob feucht oder trocken, aufgenommen, solange dieser nicht zu groß ist oder zu fettig.

So werden ausgelaufene Flüssigkeiten, auch zuckerhaltige, in 1-2x überfahren restlos aufgenommen und nicht einfach nur verteilt.

Ja, auch Welpen-Pipi-Pfützen werden restlos gereinigt. Ist dies auch hygienisch? Gerade wenn du die Stellen ein paar Mal überfährst, ja, dies ist sicherlich hygienischer als mit einem Lappen.

Staub, Pollen usw. werden dank des Wassers gebunden und ebenso abtransportiert. Hierdurch erreichen wir bei feineren Partikeln eine Reinigungsleistung über dem, was normale Staubsauger erreichen.

Also ja, ich bin von Waschsaugern im Großen und Ganzen absolut überzeugt und möchte diese in meinem Haushalt nicht mehr missen!

 

Ersetzen Waschsauger einen normalen Staubsauger? 

Ein Waschsauger kann zwar viele Aufgaben eines normalen Staubsaugers übernehmen, aber in der Regel kann dieser nicht alle Aufgaben übernehmen.

So haben diese beispielsweise Probleme mit extrem großen Schmutzmengen auf einmal. Hast du büschelweise Haare usw. herumliegen, wie nach einem ausgiebigen Bürsten von einem Hund, dann kann dies etwas viel sein. Auch kannst du mit diesen beispielsweise keine Möbel absaugen usw.

Es gibt allerdings “Hybrid”-Modelle, welche sich zu einem regulären Staubsauger umbauen lassen. Dies wäre z.B.

Dreame H12 Dual – https://techtest.org/dreame-h12-dual-im-test-2-in-1-waschsauger-gut-gemacht/ 

Floor One S5 Combo – https://techtest.org/test-floor-one-s5-combo-der-traum-fuer-jeden-haustierbesitzer/ 

Diese machen vor allem dann Sinn, wenn du nicht genug Platz für einen normalen Staubsauger und Waschsauger hast. In der Regel würde ich aber die Combo aus Waschsauger und einem guten Akkusauger jedoch bevorzugen.

 

Kann ein Waschsauger auf Teppichen reinigen? 

Nach meiner Erfahrung machen Welpen leider auch sehr gerne auf Teppiche. Lassen diese sich auch mit einem Waschsauger reinigen?

Jein! Eigentlich brauchst du für eine effektive Teppichreinigung einen speziellen Teppichreiniger, wie den Tineco CARPET ONE https://techtest.org/test-tineco-carpet-one-der-beste-teppichwaschsauger/ 

Aber gerade die etwas leistungsfähigeren Modelle können durchaus auch genutzt werden, um punktuell Flecken aus flachen Teppichen bzw. Teppichböden zu entfernen.

 

Schnell einsatzbereit 

Ein weiterer großer Vorteil ist die Geschwindigkeit. Du hast einen Waschsauger einfach immer auf seiner Basisstation stehen und dieser ist sofort greifbar, um Flecken zu entfernen.

Du musst keinen schmutzigen Lappen in die Hand nehmen oder Ähnliches.

Am Ende der Reinigung musst du lediglich den Schmutztank entleeren (in die Toilette) und/oder die Selbstreinigung starten.

 

Welche Waschsauger würde ich empfehlen und welche nicht? 

Ich hatte mittlerweile einige Waschsauger im Test und auch einige privat genutzt. Entsprechend habe ich hier einige Erfahrungswerte sammeln können + ich hatte mittlerweile 3 Welpen, wo die Waschsauger echt viele Nerven gespart haben!

Welche Modelle würde ich hier empfehlen? Grundsätzlich sind die meisten Modelle mit der rotierenden Walze und zwei Wassertanks empfehlenswert. Von einigen “Hybrid”-Modellen, die einfach nur ein Tuch am Fuß haben, würde ich hingegen die Finger lassen. Damit meine ich z.B. die Philips SpeedPro Aqua.

Welche Modelle würde ich nun aber speziell aus eigener Erfahrung empfehlen?

Dies wären so die 4 Modelle, die ich derzeit empfehlen würde. Es gibt auch noch andere gute Modelle wie von Ultenic oder auch der Dyson WashG1. Allerdings habe ich mit dem Dyson noch keine Erfahrungen, und Tineco und Dreame haben verglichen mit kleineren Modellen den Zubehörvorteil.

So bekommst du auch in X Jahren noch Zubehör von Tineco und Dreame, was bei “No-Name”-Herstellern nicht selbstverständlich ist.

Persönlich nutze ich zurzeit den Tineco Floor One S6 Flashdry Pet, welcher im Kern ein verbesserter Tineco Floor One S5 ist.

Der Tineco Floor One S5 ist aber teils mit Coupon-Codes usw. doch ein Stück günstiger zu bekommen.

Der Dreame H12 Dual wäre meine Wahl, wenn du ein 2-in-1-Modell suchst. Dieser macht hier sowohl als Staubsauger wie auch als Waschsauger einen guten Job. Der Staubsaugerteil ist nicht perfekt (gerade auf Teppichen), aber in einer kleinen Wohnung ohne Teppiche kann dieser sinnvoll sein.

Den Dreame H11 Core würde ich als Budget-Option empfehlen. Für 150€ ist dieser sehr gut! Auf glatten Böden ist er kaum schlechter als die 400€-Modelle. Vielleicht auf Teppichen ist dieser etwas schwächer.

 

Ich hoffe, ich konnte helfen 

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem kleinen Artikel helfen. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, dass ein Waschsauger, gerade wenn du einen Welpen hast, wirklich ein Segen ist! Es muss kein “High-End-Modell” sein, bereits der Dreame H11 Core ist besser als nichts.

Diese machen das Putzen um einiges einfacher und angenehmer! Und vor allem hilft dir das dabei, die Welpenzeit mehr zu genießen, und das ist unbezahlbar!

Test: ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition – leichter und besser als Superlight?

ASUS bietet mit der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition eine sehr spannende Maus an. Sie folgt dem aktuellen Trend zu minimalistischen Mäusen mit einem möglichst niedrigen Gewicht. Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition wiegt lediglich 54 g und ist eine komplett kabellose Maus.

Schauen wir uns im Test an, wie gut die Maus ist und ob sie ihrem Preis von 100 € gerecht wird. Anmerkung: Ich habe mir diese Maus für meine private Nutzung gekauft und bin daher besonders gespannt, ob sie ein gutes Investment war.

 

Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition im Test

ASUS setzt bei der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition auf ein sehr minimalistisches Design. Die Maus ist in Schwarz oder Weiß verfügbar und setzt auf das klassische Gaming-Maus-Design. Sie ist weitestgehend gleichmäßig auf beiden Seiten geformt. Lediglich die Daumentasten, die nur auf einer Seite vorhanden sind, verhindern ein komplett ambidextrous Design.

Ich habe die weiße Version, die mir optisch sehr gut gefällt. ASUS verzichtet weitestgehend auf RGB-LEDs. Lediglich im Mausrad ist eine LED verbaut, die dieses auf Wunsch im Dunkeln beleuchtet.

Der verwendete Kunststoff verfügt über eine Art „Eierschalen-Textur“ und liegt daher sehr gut und rutschfest in der Hand. Mir gefällt das Gefühl dieses Kunststoffs, und ich denke, dass er sich nicht groß abnutzen wird. Bei der weißen Version besteht lediglich die Gefahr, dass sie im Laufe der Zeit vergilbt.

ASUS hat die Seiten der Maus zudem mit einer Rillenstruktur versehen, die aber, offen gesagt, keinen großen Unterschied macht.

Die Akkulaufzeit liegt laut ASUS bei 79 Stunden mit LED im Mausrad und 90 Stunden ohne Beleuchtung. Ich kann praktisch bestätigen das die Akkulaufzeit extrem gut ist! Ich komme über eine Woche ohne laden der Maus aus.

 

Nur 54 g

Sicherlich das wichtigste Merkmal der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist das Gewicht, das lediglich bei 54 g liegt.

Mit 54 g ist die ASUS-Maus sogar noch etwas leichter als die Logitech Superlight und generell eine der leichtesten Mäuse auf dem Markt. So sind wir hier schon an dem Punkt angekommen, wo die Maus in der Hand kaum vom Gewicht spürbar ist.

 

Flexible Verbindung (Kabel, Bluetooth und 2,4 GHz)

Ein weiteres Highlight ist für mich die flexible Verbindung der Maus. Du kannst die ROG Harpe Ace zunächst kabelgebunden nutzen, aber auch über einen beiliegenden USB-Empfänger oder Bluetooth! Die Bluetooth-Verbindung ist natürlich primär als „Backup“ gedacht, wenn du unterwegs bist und vielleicht eh nicht spielen willst. Ich finde dies sehr praktisch, gerade wenn du vielleicht mehrere Computer oder Notebooks hast.

Der Funkempfänger der Maus lässt sich auf der Unterseite in der Maus verstauen – super! Über diesen kannst du auch „die volle“ Leistung erreichen, und er ist als primäre Art der Nutzung gedacht.

 

1000 Hz

Via Kabel und auch über den USB-Funkempfänger besitzt die ROG Harpe Ace eine Polling-Rate von 1000 Hz. Also nein, wir haben hier noch keine der „überzüchteten“ 8000 Hz Mäuse. Dies ist in der Theorie ein kleiner Nachteil dieser Maus, verglichen mit anderen Modellen in dieser Klasse. Via Bluetooth scheint die Polling-Rate bei ± 200 Hz zu liegen.

 

Was kann der ROG AimPoint Sensor?

Das Herzstück der ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition stellt der ROG AimPoint Sensor dar. Dieser Sensor bietet laut ASUS folgende Leistungswerte:

  • 36000 DPI
  • 650 IPS maximale Geschwindigkeit
  • 50 G maximale Beschleunigung

Damit handelt es sich um einen absoluten High-End-Sensor! Wer sich mit Gaming-Mäusen auskennt, weiß, dass es hier im Kern nur einen Hersteller für Sensoren von Gaming-Mäusen gibt, und das ist PixArt. Alle anderen Hersteller wie Logitech, Razer und auch ASUS kaufen die Sensoren von PixArt zu und modifizieren sie höchstens. Hinter dem ROG AimPoint Sensor steckt vermutlich ein modifizierter PixArt PAW3395.

Hier hat ASUS aber einen fantastischen Job gemacht! Der PAW3395 ist in dieser Maus absolut sauber umgesetzt mit perfektem Tracking und ohne Anomalien. Die Maus reagiert wunderbar schnell und reaktionsfreudig, das Tracking ist sauber und ohne „Modifikationen“. Beim Sensor und dem generellen Tracking wird die ROG Harpe Ace ihrem High-End-Anspruch absolut gerecht – viel besser geht es derzeit kaum! Allerdings sind mittlerweile die meisten Sensoren in aktuellen Gaming-Mäusen sehr gut. Sie haben einen Punkt erreicht, an dem selbst einfachere Sensoren extrem gut sind.

 

leichte Tasten

Die Maustasten setzen auf ASUS eigengebrandete Taster, die „ASUS ROG Micro“. In der Praxis sind die Maustasten recht leichtgängig mit geringem Widerstand und kurzem Weg. Hierdurch fühlt sich das Klicken sehr reaktionsfreudig an, und du kannst auch sehr schnell klicken, da die Tasten vergleichsweise leicht sind und wenig „Weg“/Hub haben und somit schnell zurücksetzen. Die Tasten sitzen auch sehr straff und haben effektiv kein Spiel.

Sicherlich ist es etwas Geschmackssache, wie straff du die Tasten deiner Maus magst, aber ich denke, die leichteren und schnelleren Tasten werden den meisten Gamern gefallen. Auch ist der Klick relativ leise. Nicht aktiv gedämpft, aber auch nicht unnötig laut hallend.

 

Schönes Mausrad

Das Mausrad der ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist nicht nur schön beleuchtet, sondern auch generell sehr angenehm. Es ist relativ leichtgängig, aber mit gut spürbaren Abstufungen. Ich denke, ASUS ist hier eine gute Balance zwischen Präzision und Geschwindigkeit gelungen.

 

ASUS Armoury Crate

Zur Steuerung der Maus kannst du die ASUS Armoury Crate Software installieren. Die Armoury Crate ist so eine Sache. Ich finde sie teils etwas „klobig“, aber funktional ist sie tadellos.

Du kannst nicht nur Makros erstellen oder die Beleuchtung anpassen, sondern auch die Maus auf dein Mauspad kalibrieren, die Lift-Off-Distance einstellen usw.

 

In der Praxis

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sehr gut! Die ROG Harpe Ace ist aus meiner Sicht ziemlich perfekt, wenn es dir um eine „minimale“ und leichte Maus geht. Gerade in Shootern macht sie mir richtig viel Spaß! Das Tracking ist perfekt, und die schnellen, leichtgängigen Maustasten erlauben eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit bzw. „Tapping Speed“.

Habe ich einen Unterschied zu Mäusen mit 8000 Hz Polling-Rate gespürt? Das ist super schwer zu sagen. Anfangs meinte ich vielleicht ja, aber das kann auch Einbildung sein, denn bereits nach wenigen Minuten habe ich es wieder völlig vergessen.

Dank des niedrigen Gewichts und des sehr guten Sensors konnte ich schnell meine „volle Gaming-Leistung“ abrufen. Klar, ich bin absolut kein Pro-Gamer, aber ich fühlte mich mit der Maus sehr konstant. Die Gleitfähigkeit ist ebenfalls sehr gut! Sie schwebt regelrecht über das Mauspad. Für Shooter ist das super, für RTS wäre vielleicht etwas mehr Widerstand für eine höhere Kontrolle besser.

Für mich ist einer der wichtigsten Punkte bei einer Maus die Form und das Gefühl in der Hand. Hier ist ASUS kein Risiko eingegangen. Die Maus liegt gut in der Hand, und die Textur gefällt mir ausgesprochen gut. Ist es die ergonomischste Maus aller Zeiten? Nein! Bietet sie das beste Handgefühl, das ich jemals bei einer Gaming-Maus hatte? Auch eher nein, aber sie ist so gut, dass für mich alles passt. Es gibt nichts an der Form der Maus, das mir irgendwie negativ aufgefallen wäre.

 

Fazit

Die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition ist aus meiner Sicht ein absoluter Geheimtipp! Besonders, wenn du eine superleichte und reaktionsfreudige Maus suchst. Sie ist nicht nur superleicht mit 54 g (leichter als die Logitech Superlight), sondern verfügt auch über einen extrem starken Sensor! Der ROG AimPoint (PAW3395) ist hervorragend umgesetzt und ein absoluter Flaggschiff-Sensor. Auch die Maustasten sind wunderbar schnell und reaktionsfreudig.

Weitere Pluspunkte gibt es für die flexiblen Verbindungsoptionen, inklusive Bluetooth.

Gibt es auch etwas zu kritisieren? Die ASUS Armoury Crate Software ist durchwachsen, und wenn du nicht bereits im ASUS-Ökosystem bist, haben Konkurrenzmodelle von Logitech oder Razer bessere Software. Aber abgesehen davon ist die ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition eine herausragende Maus, wenn du etwas Leichtes und Schnelles, besonders für Shooter, suchst.

 

ASUS ROG Harpe Ace Aim Lab Edition
Positiv
Extrem leicht (nur 54 g)
Starker Sensor
Flexible Verbindungsoptionen – Kabelgebunden, 2,4 GHz Funk und Bluetooth
Gute Akkulaufzeit
Angenehme Textur
Minimalistisches Design
Gutes Mausrad – leichtgängig, mit gut spürbaren Abstufungen
Negativ
"Nur" 1000 Hz Polling-Rate
92

Wärmebildkamera unter 200 €: HIKMICRO Mini2 V2 im Test

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Eine Wärmebildkamera kann in vielen Situationen praktisch sein. So benutze ich für Techtest beispielsweise die Bosch GTC 400 C, welche allerdings mit rund 900 € preislich für die meisten Heim-Nutzer vielleicht etwas zu viel ist.

HIKMICRO bietet mit der Mini2 eine Wärmebildkamera für lediglich 200 €, welche sogar eine höhere Auflösung als mein Modell von Bosch bieten soll.

Wobei der Vergleich etwas hinkt, denn bei der HIKMICRO Mini2 (V2) Wärmebildkamera handelt es sich nicht um eine Stand-alone-Wärmebildkamera, sondern um ein USB-C-Modul, das du mit deinem Smartphone verbindest.

Dabei wird eine Kombination aus der Kamera deines Smartphones und dem Wärmesensor der Mini2 genutzt.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen, wie gut dies funktioniert!

An dieser Stelle vielen Dank an HIKMICRO für das Zurverfügungstellen der Mini2 für diesen Test.

 

Die HIKMICRO Mini2 (V2) Wärmebildkamera im Test

Bei der HIKMICRO Mini2 V2 handelt es sich um ein kleines USB-C-Modul, welches einfach an dein Smartphone angesteckt wird.

Dieses wird in einer kleinen Transporttasche geliefert, in der sich auch ein USB-C-Verlängerungskabel und ein Lightning-Adapter befinden. So lässt sich die Wärmebildkamera prinzipiell sowohl an Android- wie auch Apple-Smartphones nutzen.

Dabei besitzt die Wärmebildkamera keinen integrierten Akku, sondern wird mit deinem Smartphone versorgt.

Die Mini2 macht dabei ihrem Namen alle Ehre. Die Wärmebildkamera ist absolut winzig! Aber die Verarbeitungsqualität ist erfreulich gut.

 

Mini 2 vs. Mini 2 V2

Es gibt von der Mini 2 zwei Versionen, die normale und “V2” Version. Die V2 Version unterstützt neben Android auch IOS. Ansonsten sind beide Versionen weitestgehend identisch. 

Hier im Test ist genau genommen die V2 Version.

 

Eine gute und umfangreiche App

Um die Wärmebildkamera zu nutzen, benötigst du die HIKMICRO Viewer App. Diese hat bei mir auch tadellos am Samsung S24 Ultra funktioniert.

Steckst du die Mini2 an dein Smartphone, wirst du gefragt, ob die App gestartet werden soll. Sagst du ja, landest du auch ohne große Verzögerung in der Wärmebild-Ansicht.

Diese läuft auch sehr schön flüssig und ist gut erkennbar.

Dort kannst du dann live die Hitzeentwicklung beobachten und an von dir gewählten Punkten messen. Diese Punkte lassen sich frei auf dem Bild verteilen.

Ebenso erlaubt die App auch einen “Picture-in-Picture”-Modus, in welchem zeitgleich ein Bild der Hauptkamera eingeblendet wird, als Referenz.

Zudem lassen sich noch einige andere Bildparameter festlegen, wie Temperatur-Bereiche, die angezeigten Farben usw.

 

Die Auflösung und Messbereich

Prinzipiell bietet die HIKMICRO Mini2 V2 eine Auflösung von 256 x 192 Pixeln. Dies mag jetzt sehr überschaubar klingen, ist aber für eine Wärmebildkamera gar nicht übel!

Meine Bosch GTC 400 C (900 €) hat nur 160 x 120 Pixel Auflösung. Auch eine FLIR C5 Compact (700 €) bietet nur 160 x 120 Pixel. Von daher sind die 256 x 192 Pixel der HIKMICRO Mini2 V2 erst einmal sehr beachtlich!

Dabei liegt der messbare Temperaturbereich bei – 20 bis 350 Grad, was ebenfalls sehr beachtlich ist! Die Bosch GTC 400 C kommt mit +400 Grad zwar noch etwas höher aber dafür mit – 10 Grad nicht ganz so tief.

Technisch haben wir hier also auf dem Papier eine sehr gute Wärmebildkamera!

 

Über 160 Grad muss eingestellt werden

Wichtig, die Mini2 V2 hat zwei Temperatur-Bereiche zwischen welchen du umschalten musst.

  • Erste Stufe: -20 bis 150 Grad
  • Zweite Stufe: 100 bis 350 Grad (400 Grad)

 

Aufnahme von Bildern und Videos

Im Gegensatz zu meiner Bosch GTC 400 C erlaubt die HIKMICRO Mini2 V2 nicht nur das Aufnehmen von Wärmebildern, sondern auch von Videos!

Bilder und Videos werden dabei in einer Auflösung von 960 x 720 Pixeln gespeichert.

Bei Bildern lassen sich im Nachhinein über die App auch noch weitere Messpunkte mit einer genauen Temperaturmessung hinzufügen.

 

Wie genau sind die Messwerte?

Laut Hersteller soll die Mini2 V2 eine Genauigkeit von bis zu ±2 °C / ±2 % bieten. Bei Wärmebildkameras ist dies eh so eine Sache, denn je nach Oberfläche schwankt die Qualität der Messung massiv!

Stark reflektierende Oberflächen sind beispielsweise kaum genau zu messen. Am besten funktioniert die Messung bei matt-schwarzen Oberflächen.

Um nun zu überprüfen, wie genau die HIKMICRO Mini2 misst, habe ich diese mit der Bosch GTC 400 C in diversen Situationen verglichen. Sollte diese ± wie die 900 € Bosch messen, würde ich dies als Erfolg werten.

(HIKMICRO = 43,7 Grad / Bosch = 43,3 Grad )

(HIKMICRO = 41,5 Grad / Bosch = 42,3 Grad )

(HIKMICRO = 60,1 Grad / Bosch = 62,1 Grad )

(HIKMICRO = 145,6 Grad / Bosch = 146,2 Grad )

Und ja, die Werte der Bosch GTC 400 C und der HIKMICRO Mini2 sind ziemlich dicht beieinander!

Meist liegen die Wärmebildkameras lediglich ±1 Grad auseinander. Entsprechend würde ich die Messungen der HIKMICRO Mini2 als plausibel und akkurat einstufen.

 

Fazit

Wärmebildkameras sind traditionell recht teuer, gerade wenn du auch halbwegs gute Messwerte willst. Daher sind diese meist weniger etwas für den technikbegeisterten Normalnutzer oder Handwerker.

Allerdings mit 199 € ist die HIKMICRO Mini2 (V2) sehr bezahlbar und dabei vor allem auch sehr gut! So bietet diese sogar verglichen mit einer professionellen “Stand-Alone”-Wärmebildkamera eine sehr gute Leistung!

Was die Messgenauigkeit angeht, tun sich diese nicht viel bzw. nicht genug, um irgendwie den Preisunterschied zu rechtfertigen. Ganz im Gegenteil, die HIKMICRO Mini2 hat sogar eine höhere Auflösung als meine Bosch GTC 400 C und unterstützt das Aufnehmen von Videos.

Dabei ist auch die HIKMICRO Viewer App absolut gelungen! Die App ist einfach zu nutzen und bietet alle Funktionen, die ich im Normalfall brauche. Vielleicht eine gesonderte Zeitraffer-Funktion wäre noch nett gewesen, aber das war es auch schon an Funktionswünschen.

Wärmebildkamera HIKMICRO Mini2 V2, 512x384 Auflösung mit SuperIR...

  • Hohe Auflösung
  • Wärmebilder und Videos
  • Umfangreiche App
  • Herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kompakt und leicht
  • Großer Lieferumfang
  • Sehr gute Messgenauigkeit
  • Abhängigkeit vom Smartphone
  • Potenzieller Einfluss auf die Smartphone-Akkulaufzeit

Du kannst sogar noch zusätzliche Messpunkte in Bildern nach der Aufnahme einfügen usw.

Kurzum, ja für 199 € ist die HIKMICRO Mini2 bzw. 239€ für die Mini2 V2  Wärmebildkamera aus meiner Sicht absolut empfehlenswert. Dies sogar durchaus auch für etwas “professionellere” Nutzer wie Architekten usw.

HIKMICRO Mini2
Positiv
Hohe Auflösung
Wärmebilder und Videos
Umfangreiche App
Herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Kompakt und leicht
Sehr gute Messgenauigkeit
Negativ
Abhängigkeit vom Smartphone
Potenzieller Einfluss auf die Smartphone-Akkulaufzeit
90

Das Dell XPS 16 im Test, wunderschön und speziell

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Dell bietet mit dem XPS 16 ein außergewöhnliches, aber durchaus kontroverses Notebook an. Das XPS 16 hebt sich durch sein Design und einige generelle Designentscheidungen massiv von anderen Notebooks auf dem Markt ab. In diesem Test wollen wir uns ansehen, ob das Dell XPS 16 einfach ein herausstechendes Notebook ist oder ob Dell hier zu weit gegangen ist, um das XPS 16 von der Masse abzuheben.

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des Notebooks für diesen Test.

 

Das Dell XPS 16 im Test

Das XPS 16 ist eines der schönsten Windows-Notebooks derzeit auf dem Markt! Dell setzt hier auf ein sehr modernes und minimalistisches Design. Mit 18,7 x 240 x 358 mm ist das XPS 16 wunderbar kompakt für einen 16-Zöller. Das Gewicht von 2,1 kg ist zwar nicht extrem hoch, aber zugegeben, das leichteste Notebook ist das XPS 16 auch nicht.

Dies liegt vor allem an der Materialwahl. Das Notebook setzt auf eine Mischung aus Metall und sehr viel Glas. Einerseits ist das Display von Glas bedeckt, andererseits ist auch die Handballenauflage komplett aus Glas gefertigt. Dabei ist das Notebook sehr geradlinig und „stylisch“ gestaltet.

Es ist wirklich ein wunderschönes und auch extrem hochwertiges Gerät. Allerdings gibt es zwei kritische Punkte: die vordere Kante des Notebooks ist sehr hart und die Anschlüsse sind sehr limitiert:

  • 3x USB-C mit Thunderbolt 4 (40 Gbit)
  • 1x microSD-Kartenleser
  • 1x 3,5 mm Kopfhörer-/Headset-Anschluss

Wir haben drei sehr mächtige USB-C-Ports, die Thunderbolt 4 bieten und über die das Notebook auch geladen wird. Außerdem gibt es einen microSD-Kartenleser und einen 3,5 mm Headset-Anschluss – das war’s.

Zwar sind dies die besten USB-C-Ports, die du in einem Notebook finden kannst, aber dafür gibt es kein USB-A oder HDMI – das nur über Adapter.

 

Ein unsichtbares Trackpad

Sicherlich einer der ersten Punkte, die am XPS 16 auffallen, ist das Trackpad bzw. das Nichtvorhandensein eines sichtbaren Trackpads. Es ist optisch komplett unsichtbar in die Handballenauflage integriert – es gibt keine Markierung, wo sich dieses befindet, und es gibt auch keine physischen Tasten.

Im ersten Moment mag das merkwürdig sein, und ich hätte mir sicherlich eine leichte Markierung des Trackpads gewünscht (vielleicht durch einen LED-Rand oder Ähnliches), aber in der Praxis würde ich das Trackpad sogar als positiv bezeichnen. Es ist genau da, wo es bei anderen Notebooks auch ist – mittig auf der Handballenauflage. Da es einen recht großen Bereich abdeckt, ist es problemlos und instinktiv zu finden.

Die Glasoberfläche ist sehr angenehm und das generelle Tracking fantastisch! Auch das haptische Feedback bei einem Klick, das hier über Vibrationsmotoren läuft, ist sehr überzeugend. Kurzum: Das Trackpad ist leicht gewöhnungsbedürftig, aber technisch super!

 

Streitbare Tastatur

Auch die Tastatur des XPS 16 hebt sich ein gutes Stück von der Konkurrenz ab. Sie setzt nicht auf das „Chiclet-Tastatur“-Design, sondern besitzt Tastenkappen ohne freien Zwischenraum. Dadurch sind die Tastenkappen sehr groß. Praktisch ist die Tastatur daher sehr gewöhnungsbedürftig! Es ist schwerer, genau zu erfühlen, wo eine Taste beginnt und die andere endet, da sie so dicht beieinander liegen.

Die Tasten sind allerdings technisch hervorragend! Der Druckpunkt ist Weltklasse und das Tastatur-Deck extrem stabil. Dell baut meiner Meinung nach die besten Tastaturen, und das zeigt sich auch hier. Die Tastatur ist nur sehr gewöhnungsbedürftig.

Sehr streitbar sind hingegen die „F-Tasten“. So fehlt der Tastatur die komplette oberste Reihe physischer Tasten. Diese sind reine Touch-Tasten oberhalb der Tastatur. Wenn du regelmäßig mit den F-Tasten, ESC usw. arbeitest, ist das natürlich nicht optimal. Es hat einen Grund, warum Apple beispielsweise nach dem Touch-Bar-Experiment wieder zu physischen Tasten zurückgekehrt ist.

Brauchst du keine F-Tasten und nutzt diese eh nur als Media-Tasten, wird dies für dich vermutlich weniger dramatisch sein. Allerdings hätte ich reguläre F-Tasten klar bevorzugt.

 

Hervorragende Lautsprecher

Das Dell XPS 16 besitzt seine Lautsprecher neben der Tastatur. Hier können wir es recht kurz machen, denn sie sind einfach herausragend! Die Lautsprecher des XPS 16 sind laut und auch klanglich sehr stark. Das Notebook klingt erfreulich voll und satt. Es gibt sogar brauchbaren Tiefgang und fantastische Höhen. Die Lautsprecher sind besser als bei 99% aller Notebooks. Dies sind die besten Lautsprecher, die ich bisher in einem Windows-Notebook gehört habe.

 

Ein fantastisches Display

Dell bietet das XPS 16 mit zwei Display-Optionen an:

  • 41,4 cm (16,3″)-FHD+-Display, 1.920 x 1.200, 500 cd/m², reflexionsarm, ohne Touchfunktion, mit InfinityEdge
  • 41,4 cm (16,3″)-OLED-UHD+-Display, 3.840 x 2.400, 400 cd/m², entspiegelt, schmutzabweisend, mit Touchfunktion und InfinityEdge

Wir haben einerseits eine Full-HD-Display-Option, andererseits ein 4K-OLED-Display. Full HD auf 16 Zoll ist grenzwertig, gerade bei einem High-End-Notebook. Allerdings beeinflusst das Display auch die Akkulaufzeit stark. Dell gibt folgende Werte an:

  • Full HD – 28 Stunden Netflix
  • OLED 4K – 12 Stunden Netflix

Das ist ein gewaltiger Unterschied! Ist dir die Akkulaufzeit besonders wichtig, nimm das Full-HD-Display. Ich habe jedoch die Version mit dem OLED-Panel und es sieht fantastisch aus! Es ist extrem scharf, hat fantastische Farben und OLED-typisch überragende Kontraste. Bilder sehen wunderbar plastisch und fast schon dreidimensional aus. OLED ist einfach eine fantastische Technologie.

Das OLED-Display erreichte im Test 100 % sRGB, 100 % DCI-P3 und 88 % AdobeRGB Farbraumabdeckung. Auch die Helligkeit ist mit 399 cd/m² gut. Kurzum: Das OLED-Display sieht fantastisch aus, ist aber nicht ideal für die Akkulaufzeit.

 

Performance des XPS 16

Dell bietet das XPS 16 in verschiedenen Konfigurationen an. Zunächst hast du bei der CPU die Wahl aus drei Modellen:

  • Intel Core Ultra 7 155H
  • Intel Core Ultra 7 165H
  • Intel Core Ultra 9 185H

Alle drei Prozessoren verfügen über 16 Kerne in einem 6 + 8 + 2 Kerne Design. Die Unterschiede zwischen den Modellen liegen nur im maximalen Takt. Da die Leistung des XPS 16 durch Leistungsaufnahme und Temperatur begrenzt ist, macht die Version mit dem Intel Core Ultra 7 155H aus Preis-Leistungs-Sicht am meisten Sinn.

Auch bei der Grafikkarte haben wir einige Optionen:

  • Intel Arc
  • NVIDIA GeForce RTX 4050, 6 GB GDDR6, 50 W
  • NVIDIA GeForce RTX 4060, 8 GB GDDR6, 50 W
  • NVIDIA GeForce RTX 4070, 8 GB GDDR6, 60 W

Wichtig zu erwähnen ist, dass die NVIDIA-Grafikkarten im XPS 16 durch das relativ niedrige Power-Limit von 50 W bzw. 60 W im Vergleich zu Gaming-Notebooks deutlich limitiert sind. Daher werden sich die verschiedenen Versionen mit NVIDIA-GPU in der Praxis nicht viel nehmen.

Beim RAM und der SSD gibt es ebenfalls verschiedene Optionen. Das Notebook kann mit bis zu 64 GB RAM und 4 TB SSD ausgestattet werden. In der „Top“-Version kostet das Notebook zum Zeitpunkt des Tests knapp über 4.000 €.

Im Test habe ich die Version mit Intel Core Ultra 7 155H und NVIDIA GeForce RTX 4070. Werfen wir einen Blick auf die CPU-Temperatur und deren Leistungsaufnahme, die ein wichtiger Faktor für die Performance ist.

Die CPU fährt zunächst auf über 80 W hoch, die Temperatur steigt dabei direkt auf 100 Grad. Daher drosselt sie sich auf 70 W herunter, ehe sie sich bei 45 W und 85 Grad stabilisiert. Für ein so schlankes Notebook ist dies zu erwarten.

Erfreulicherweise sehen die Benchmarks sehr gut aus! Auf Seiten der CPU ist es zwar nicht das schnellste Notebook auf dem Markt, aber es schlägt sich erfreulich gut. Es kann durchaus mit den „High-End“-Notebooks mithalten.

Was allerdings die Gaming-Performance betrifft, sieht es etwas düsterer aus.

Die Auflösung von 3.840 x 2.400 ist für die RTX 4070 mit dem relativ geringen Power-Limit etwas viel. Es ist natürlich möglich, auf dem XPS 16 zu spielen, aber bei voller Auflösung wirst du bei den meisten aktuellen Spielen die Details etwas reduzieren müssen.

 

Die SSD

In meinem XPS 16 ist eine KIOXIA KXG80ZNV1T02 (KIOXIA XG8 Series) verbaut.

Die SSD ist kein absolutes High-End-Modell, liefert aber mit 6.999 MB/s lesend und 5.764 MB/s schreibend Werte, die in der Praxis völlig ausreichend sind. Zudem bleibt die SSD vergleichsweise kühl.

 

Ein erfreulich leises Notebook

Das XPS 16 ist ein sehr leises Notebook! Im Leerlauf und bei normaler Last ist es praktisch unhörbar. Selbst unter Volllast bleibt das XPS 16 sehr leise, auch wenn es dann leicht hörbar ist.

 

Akkulaufzeit mit OLED schwierig

Der Akku des XPS 16 hat mit 99 Wh die Maximalgröße. Dell wirbt mit folgenden Werten in der Windows 11 Netflix-App:

  • Full-HD-Display – bis zu 28 Stunden
  • 4K-OLED – bis zu 12 Stunden

Das ist ein ziemlich gewaltiger Unterschied, je nach Display. Ich habe hier nur die OLED-Version getestet, aber ich gehe davon aus, dass beide Versionen in der Praxis (vor allem, wenn die CPU stärker belastet wird) etwas dichter beieinanderliegen, als diese Werte abbilden.

In der Praxis konnte ich eine Laufzeit von 7 bis 8 Stunden bei normaler Webnutzung ohne Hintergrundanwendungen erreichen – was akzeptabel ist.

 

Fazit zum Dell XPS 16

Das XPS 16 ist kein ganz einfaches Notebook. Es hebt sich stark von der Masse ab, vor allem durch das Design und die Eingabegeräte. Das Dell XPS 16 ist ein wunderschönes Notebook und auch extrem wertig – das steht außer Frage.

Allerdings hat Dell hier teilweise nach dem Motto „Function follows Design“ gearbeitet. Ich spreche hier von der IO (nur USB-C), dem unsichtbaren Trackpad und der Tastatur, vor allem mit der Touch-Leiste. Es ist offensichtlich, dass es Dell wichtiger war, ein schönes Notebook zu bauen, als ein reines Arbeitstier – was nicht zwingend negativ gemeint ist.

Das XPS 16 ist ein schönes Notebook mit einem fantastischen Display, herausragenden Lautsprechern und nach Eingewöhnung auch guten Eingabegeräten (Tastatur und Trackpad). Auch die Leistung ist soweit gut. Auf Seiten der CPU macht der Intel Core Ultra 7 155H einen super Job, auch wenn das Notebook keine Rekorde aufstellt. Es bleibt den anderen High-End-Notebooks jedoch auf den Fersen.

Die NVIDIA-Grafikkarten sind durch das relativ niedrige Power-Limit natürlich etwas limitiert, aber gerade für Content Creation und leichtes Gaming ist das XPS 16 super. Dabei bleibt es auch recht ruhig.

Das OLED-Display sieht zwar sehr gut aus, kostet aber einiges an Akkulaufzeit im Vergleich zum Full-HD-Display (laut Dell wird die Laufzeit fast halbiert). Eine mittlere Option, etwa ein 2K-OLED- oder IPS-Panel, wäre nett gewesen.

Ein dicker Brocken ist auch der Preis. In einer vernünftigen Ausstattung kratzen wir schon an der 3.000 €-Marke. Das XPS 16 kann diesen Preis aber durchaus wert sein, wenn du ein außergewöhnliches Notebook suchst, das sich deutlich von der Masse an Windows-Geräten abhebt.

ASUS GT-BE98 Test: Der ultimative Quad-Band WLAN 7 Router

ASUS bietet schon seit einigen Jahren immer wieder absolut verrückte High-End WLAN-Router an. Zu diesen „verrückten“ Modellen zählt auch der ASUS GT-BE98.

Ich denke, bereits auf den ersten Blick sollte klar sein, warum dies ein etwas außergewöhnliches Modell ist. Falls nicht, werfen wir einen Blick auf die technischen Daten.

  • Quad-Band WiFi 7
  • Bis zu 25 Gbit WLAN-Durchsatz
  • 10 Gbit LAN
  • 650 €

So verfügt der GT-BE98 über wahnsinnige bis zu 25 Gbit Datenrate via WLAN. Dies liegt an einem Quad-Band-Design, bei dem wir 1x 2,4 GHz, 2x 5 GHz und 1x 6 GHz haben. Passend dazu verfügt der Router auch über 4x 2,5 Gbit und 2x 10 Gbit LAN-Ports. Gewaltig!

Dies trifft aber auch auf den Preis zu, denn du musst für den GT-BE98 rund 650 € ausgeben, was saftig für einen WLAN-Router ist. Wollen wir uns einmal den ASUS GT-BE98 näher im Test ansehen! An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des GT-BE98 für diesen Test.

 

Der ASUS GT-BE98 im Test

Der ASUS GT-BE98 setzt auf ein sehr außergewöhnliches und vor allem auffälliges Design. So setzt der Router auf ein rundliches Design mit Antennen auf praktisch allen Seiten.

Der ASUS GT-BE98 besitzt gleich 8 Antennen, wodurch er fast etwas von einer Spinne oder Ähnlichem hat. Um das Design noch außergewöhnlicher zu gestalten, hat ASUS die Oberseite des Routers mit einem durchsichtigen Fenster und Kühlöffnungen versehen. Wir haben hier einen absolut „überzüchteten“ Router, und ASUS embraced dies auch beim Design.

Auf der Front des GT-BE98 finden wir 8 Status-LEDs. Zudem haben wir eine Beleuchtung auf der Oberseite. Die Anschlüsse sind auf zwei Seiten der Rückseite verteilt, und hier war ASUS sehr großzügig!

  • 2x 10 Gbit LAN (WAN)
  • 4x 2,5 Gbit LAN
  • 1x 1 Gbit LAN
  • 1x USB A 3.0
  • 1x USB A 2.0

Wie es sich für einen High-End-Router gehört, hat der GT-BE98 nicht nur schnelles WLAN, sondern auch schnelles LAN! So haben wir 2x 10 Gbit LAN-Ports sowie 4x 2,5 Gbit LAN-Ports. Wahlweise kann einer der 10 Gbit oder 2,5 Gbit LAN-Ports auch als WAN-Port genutzt werden. Zudem haben wir noch 2x USB-Ports für Speichermedien usw.

 

Router, Repeater, Access Point

Du kannst den ASUS GT-BE98 wahlweise als Router, Access Point oder Repeater nutzen. Bedenke aber, dass kein Modem verbaut ist! Du brauchst also höchstwahrscheinlich weiterhin ein Modem, FritzBox, Speedport oder Ähnliches, vor allem, wenn du eine DSL-Leitung hast.

 

Software

Der GT-BE98 nutzt die bewährte und bekannte ASUS-Standardsoftware, die bei nahezu allen Modellen zum Einsatz kommt. Hier allerdings im „ROG“ / Gaming-Design. Generell zeichnet sich die ASUS-WebUI durch eine Fülle von Funktionen aus, doch in optischer Hinsicht gibt es Raum für Verbesserungen. An einigen Stellen wirkt die Benutzeroberfläche etwas überladen und unübersichtlich. Ähnlich wie schon bei der Hardware ist hier das Motto: mehr = besser.

So ist die ASUS-Software/UI extrem umfangreich! Du hast hier sehr umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Zudem gibt es auch einige „Gaming“-Features, wie die Möglichkeit, gewissen Traffic automatisch zu priorisieren. Diese Funktionen sind allerdings in der Praxis auch nicht zu relevant, aber ein netter Bonus. Teilweise würde ich mir aber auch ein kleines Facelift für die WebUI wünschen.

Zusätzlich zur WebUI bietet ASUS eine App an, die vermutlich das angesprochene „Facelift“ repräsentiert.

 

AiMesh

Dank AiMesh gibt es bei ASUS WLAN-Routern die Möglichkeit, mehrere Modelle zu einem Mesh-System zu verbinden. Dies ist insofern spannend, da es auch möglich ist, verschiedene Modelle in einem Mesh-System zusammenzufassen. Hast du einen alten ASUS WLAN-Router, besteht eventuell die Möglichkeit, diesen mit dem ASUS GT-BE98 einfach als zusätzlichen Knotenpunkt zu nutzen.

 

USB-Freigabe

Dank des USB 3.0-Ports ist es möglich, ein USB-Laufwerk (externe HDD/SSD) an den Router anzuschließen und über dein Netzwerk freizugeben. Es gibt hier eine einfache Benutzerverwaltung und die Möglichkeit, verschiedene freigegebene Ordner zu erstellen und mit einfachen Zugriffsrechten je nach Nutzer auszustatten.

 

Technik des ASUS GT-BE98

Das Spannende am GT-BE98 ist aber natürlich die Technik. Wir haben hier drei WLAN-Bänder: 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz. Genau genommen haben wir sogar 2x 5 GHz; entsprechend ist der GT-BE98 ein „Quad-Band“-WLAN-Router.

  • 2,4 GHz – 1376 Mbit – 4×4
  • 5 GHz – 5764 Mbit – 4×4 (beide 5 GHz-Bänder)
  • 6 GHz – 11529 Mbit – 4×4

Wir haben hier einen absoluten High-End WLAN 7 Router vor uns. Dieser setzt auf allen Bändern auf ein 4×4-Design. Dabei kann dieser auf dem 6 GHz-Band theoretisch bis zu 11529 Mbit, also über 10 Gbit übertragen. WOW! Dabei werden aber natürlich auch ältere WLAN-Standards unterstützt.

 

Leistung in der Praxis

In der Praxis ist die Leistung des ASUS GT-BE98 nur schwer ausnutzbar. Es gibt einfach keinen Client, der diese Leistung ausnutzen kann. Am dichtesten kommt die MediaTek MT7927 mit 5760 Mbit auf dem 6 GHz-Band und die Intel Wi-Fi 7 BE200 mit ebenfalls 5760 Mbit auf dem 6 GHz-Band an das Ausreizen der Leistung.

Wollen wir uns die Leistung des ASUS GT-BE98 einmal in der Praxis mit diesen WLAN-Karten ansehen. Die Leistung habe ich dabei auf eine Distanz von ± 4-5 Metern zu einem lokalen Server, welcher via 10 Gbit angebunden war, gemessen.

Starten wir mit dem 6 GHz-Band, welches klar die beste Leistung bietet, aber die niedrigste Reichweite.

MediaTek MT7927
Intel BE200

Und hier sehen wir wirklich beeindruckende Werte! So erreichte die MediaTek MT7927 satte 2491 MBit im Download und 3388 MBit im Upload in Kombination mit dem ASUS GT-BE98. Die Intel BE200 im ASUS ProArt StudioBook 16 OLED erreichte sogar noch bessere Werte mit 3364 Mbit im Download bzw. 3559 Mbit im Upload. Diese Werte sind zwar weit entfernt von den theoretischen 11529 Mbit, aber wir haben hier kabellos eine Leistung, die über der einer 2,5 Gbit LAN-Verbindung liegt! Dies ist klar die beste kabellose Leistung, die ich bisher im Test gesehen habe. Wir dürfen hier auch nicht vergessen, dass der ASUS GT-BE98 dank der hohen theoretischen Leistung noch jede Menge Reserven hat, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig nutzt, was meist der große Vorteil von High-End-Routern ist.

Aber wie sieht es auf dem 5 GHz-Band aus?

MediaTek MT7927
Intel BE200

Mit der MediaTek MT7927 WLAN-Karte erreichte ich auf dem 5 GHz-Band ca. 17xx MBit Upload/Download. Mit der Intel BE200 konnte ich sogar satte 21xx Mbit erreichen, was für eine 2×2 WLAN-Karte fantastisch ist!

MediaTek MT7927
Intel BE200

Auf dem 2,4 GHz-Band sieht es bei beiden WLAN-Karten etwas dürftiger aus. Allerdings wird 2,4 GHz meist eh nur noch als „Fallback“ und für Smart Home genutzt.

 

NAS-Funktion

Es ist auch möglich, angeschlossene USB-Laufwerke im Netzwerk freizugeben. Logischerweise bietet der ASUS GT-BE98 hier nicht so viele Optionen wie ein „richtiges“ NAS, aber eine einfache Datei-Freigabe ist gut möglich. Aber welche Geschwindigkeit kann hier erreicht werden?

Via 10 Gbit LAN konnte ich mithilfe von CrystalDiskMark 416 MB/s lesend und 165 MB/s schreibend erreichen. Via WLAN war es etwas langsamer mit ca. 150 MB/s lesend und 130 MB/s schreibend. Beides sind aber wirklich beachtliche Werte!

 

Leistungsaufnahme

Mit großer Leistung kommt auch eine große Leistungsaufnahme; meistens ist es zumindest so. Auch der ASUS GT-BE98 ist wenig überraschend kein besonders sparsamer Router, brauchte aber weniger Energie, als ich befürchtet hatte.

Im Normalbetrieb mit einem 10 Gbit Uplink und einer Handvoll WLAN-Clients brauchte der ASUS GT-BE98 rund 21 W. Mit mehr schnellen LAN-Verbindungen stieg der Verbrauch auf bis zu 30 W an. Sicherlich nicht wenig, aber für einen Quad-Band-Router, 10/2,5 GBit Switch auch nicht extrem viel.

 

Fazit

Der ASUS GT-BE98 ist ein absolut übertriebener WLAN-Router. ASUS hat hier im Kern die „extremste“ Hardware und Technik genommen, die auf dem Markt verfügbar ist, und diese in einem WLAN-Router vereint. So kommen wir auf die „bis zu 25 Gbit WLAN-Durchsatz“.

In der Praxis lässt sich solch eine hohe Leistung aber kaum abrufen. Dies primär, da es keine WLAN-Karten/Endgeräte gibt, die solch eine Leistung nutzen können. Selbst mit den besten WLAN 7 Netzwerkkarten konnte ich „nur“ bis zu 3364 Mbit im Download bzw. 3559 Mbit im Upload erreichen. Wobei wir das hier klar in Anführungszeichen setzen müssen, denn dies sind die besten Werte, die ich bei einem WLAN-Router jemals gesehen habe! Wir überschreiten hier auf dem 6 GHz-Band die Geschwindigkeit einer 2,5 Gbit LAN-Verbindung. Dabei bietet der ASUS GT-BE98 dank der hohen Maximalleistung auch noch genug Reserven, wenn du mehrere Geräte gleichzeitig nutzt, auch wenn mit einem Gerät die volle Leistung nicht nutzbar ist.

Ein wichtiger Punkt beim ASUS GT-BE98 sind zudem die LAN-Ports. Wir haben 2x 10 Gbit Ports und 4x 2,5 Gbit Ports; damit ist WLAN und LAN super schnell! Auch softwareseitig ist der Router mit allem ausgestattet, was du dir nur wünschen kannst. Teilweise ist dieser hier etwas „überladen“, aber ASUS hat alles an Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten untergebracht, die du dir nur vorstellen kannst.

Und ich denke, dies passt ganz gut zum Fazit. Der ASUS GT-BE98 ist absolut übertrieben, was auch für den Preis von 600 €+ gilt. Dies ist kein WLAN-Router, den du brauchst, aber wenn du die absolute maximale Leistung suchst, dann ist dieser die beste Option auf dem Markt.

ASUS GT-BE98
Positiv
Extrem hohe WLAN-Leistung: Bis zu 25 Gbit Datenrate durch Quad-Band WiFi 7
10 Gbit und 2,5 Gbit LAN-Ports
Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
Vielfältige Einsatzmodi: Kann als Router, Access Point oder Repeater genutzt werden
Umfangreiche Software-Funktionen
Negativ
Sehr hoher Preis
Gehobene Leistungsaufnahme
Kein eingebautes Modem
96

Ueetop BK-112D USB-C-Ladestation: Stärken, Schwächen und Hitzetest

Bei meinem üblichen Rundgang über Aliexpress bin ich auf ein sehr interessantes USB-Ladegerät gestoßen, die Ueetop BK-112D Charging Station.

Diese verfügt über 6 USB-Ports, eine Leistung von bis zu 175 W und ein kleines Display, welches die aktuelle Leistung anzeigt. Das alles für einen Preis von 30 €! Klingt doch erst einmal sehr gut. Schauen wir uns die Charging Station doch einmal im Test an.

 

Die Ueetop 175 W GaN USB-C Charging Station

Die Ueetop BK-112D Charging Station setzt auf einen „Desktop-Charger“-Formfaktor.

So ist die Ladestation ziemlich breit, aber flach. Dieses Design macht auch Sinn, denn die Front ist fast komplett von den USB-Ports der Ladestation bedeckt, die einen vernünftigen Abstand zueinander haben.

Auf der Rückseite finden wir einen C8-Port für das Netzkabel. Qualitativ macht die Ueetop BK-112D auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist in Ordnung, aber auch nichts Besonderes.

 

Anschlüsse

Die Ueetop BK-112D Charging Station besitzt 4x USB-C und 2x USB-A.

USB-C 1/2/3 – 100 W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
USB-C 4 – 20 W Power Delivery – 5V/3A, 9V/2,22A, 12V/1,67A
USB-A – 60 W – Quick Charge, FCP, SCP, AFC

Die drei primären USB-C-Ports können theoretisch bis zu 100 W nach dem USB Power Delivery-Standard liefern. Dies ist ausreichend Leistung auch für größere Geräte. USB-C 4 bietet bis zu 20 W, was für Smartphones ausreichend ist.

Die USB-A-Ports sind etwas undurchsichtig. Diese sollen bis zu 60 W liefern, aber es ist unklar, nach welchem Standard. Die Ports unterstützen Quick Charge, FCP, SCP und AFC, aber weitere Lade-Standards konnten nicht ermittelt werden.

 

Volle PPS-Range

Die drei USB-C-Ports mit 100 W Leistung bieten die volle PPS-Range:
3,3 bis 21 V bei bis zu 5A.

Damit sind diese Ports ideal für Samsung Galaxy Smartphones, Google Pixel und auch diverse chinesische Smartphones geeignet. Der 20-W-USB-C-Port bietet 3,3 bis 11 V bei bis zu 1,8 A, was ebenfalls nicht schlecht ist.

 

Unfassbar schlechte Leistungsverteilung

Das Ueetop-Ladegerät soll eine Leistung von bis zu 175 W bieten können, verfügt aber allein über drei 100-W-USB-C-Ports. Entsprechend drosselt das Ladegerät seine Anschlüsse, wenn mehrere Ports gleichzeitig genutzt werden. Dies geschieht jedoch auf eine Art, dass der Hersteller anscheinend vermeiden möchte, dass die vollen 175 W genutzt werden.

Wird ein zweiter 100-W-Port verwendet, werden diese auf 65 + 45 W gedrosselt. Werden alle drei 100-W-Ports verwendet, dann werden sie auf 65 + 30 + 20 W reduziert. Warum die 100-W-Ports so stark gedrosselt werden, ist schwer zu erklären. Erst bei der Nutzung von vier oder fünf Ports ist es effektiv möglich, die volle Leistung des Ladegeräts auszureizen.

 

Ein heißes Ladegerät

Ich belaste normalerweise all meine Ladegeräte für Zeitraum X mit 100 % Last, um zu prüfen, ob sie die vom Hersteller beworbene Leistung wirklich liefern können. Hierfür nutze ich eine elektronische Last. Aufgrund der Leistungsverteilung hatte ich hier jedoch Probleme, da ich derzeit keine vier oder fünf elektronische Lasten habe. Daher habe ich das Ladegerät mit lediglich 100 W belastet, was mir schon ausreichend Informationen lieferte.

Das Ladegerät konnte 100 W über drei Stunden liefern, allerdings erwärmte es sich dabei extrem! Auf der Unterseite konnte ich Temperaturen von über 90 Grad messen. Daher gehe ich fest davon aus, dass es die 175 W nicht konstant liefern könnte! Über 90 Grad sind absolut grenzwertig – und das bereits bei rund 60 % der vom Hersteller versprochenen Leistung. Ich vermute, dies ist auch der Grund für die etwas merkwürdige Leistungsverteilung: Der Hersteller möchte wirklich vermeiden, dass die volle Leistung genutzt wird.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery-Ladegeräten prinzipiell nicht mehr ganz so wichtig für die Ladegeschwindigkeit wie bei normalen USB-A-Ladegeräten. Dennoch ist eine stabile Spannung immer ein gutes Zeichen für hochwertige Elektronik.

Die generelle Spannungsstabilität des Ueetop BK-112D ist in Ordnung. Nicht fantastisch, aber fast etwas besser als erwartet.

 

Effizienz

Wie steht es um die Effizienz der Ueetop BK-112D Charging Station?

Diese schwankte im Test zwischen 73 % bei niedriger Last und 88 % bei 100 W Last. Dies ist keine absolut schlechte Effizienz, aber bei einer Last von über 100 W würde ich eigentlich eine Effizienz von über 90 % erwarten. Dies zeigt, dass hier nicht die „modernste“ Technik verbaut ist, was auch zur hohen Hitzeentwicklung passt.

 

Fazit

Auf den ersten Blick ist die Ueetop BK-112D Charging Station wirklich interessant, und grundsätzlich liefert sie auch weitgehend die versprochene Leistung. Wir haben 3x 100-W-USB-C-Ports, die auch 100 W liefern können, inklusive einer vollen PPS-Range. Auch die weiteren Ports sind an sich ordentlich. Dass wir insgesamt sechs USB-Ports haben, ist klasse, und das kleine Display mit Leistungswerten ist ein netter Bonus.

Allerdings wird es im Detail etwas problematisch! Im Test erreichte das Ladegerät bei einer Last von nur 100 W eine kritische Temperatur von über 90 Grad. Bei den vollen 175 W würde es mit Sicherheit überhitzen. Ich glaube, das weiß der Hersteller auch, denn die Leistungsverteilung bei der Nutzung mehrerer Ports ist merkwürdig und scheint fast so gewählt, dass verhindert wird, die Leistung von 175 W voll auszureizen. Passend hierzu ist auch die mittelmäßige Effizienz.

Kurzum: Die Ueetop BK-112D Charging Station ist nicht total schlecht, aber sie wäre auch absolut nicht meine erste Wahl, und ich würde von einer Kaufempfehlung absehen.

Tipp: Akku-Staubreiniger mit extremer Leistung!

Druckluftspray oder ein Kompressor kann extrem praktisch sein, um Staub und ähnliche Verschmutzungen zu entfernen – ob nun in Computern oder beispielsweise in den Feinstaubfiltern von Staubsaugern oder Saugrobotern.
Aber Druckluftspray ist teures Verbrauchsmaterial, und einen Kompressor hat nicht jeder zu Hause.
So habe ich bisher den IT Dusters CompuCleaner genutzt, ein 550 W „Gebläse“, das speziell für die Reinigung von Staub gedacht ist.
Der IT Dusters CompuCleaner funktioniert auch super. Einziger Nachteil ist, dass er eine Steckdose benötigt, und gerade Filter usw. wollen wir ja, wenn möglich, draußen reinigen.

Bei AliExpress bin ich nun über ein kleines Akku-Gebläse gestolpert, das eine ähnliche Leistung in einem kompakten Formfaktor verspricht. Und ich muss gestehen, ich war sehr positiv überrascht!

 

CAER 140.000 U/min Luftgebläse

Das „CAER 140.000 U/min Luftgebläse“ sieht auf den ersten Blick recht „einfach“ aus. Wir haben ein wirklich sehr simples Kunststoffgehäuse und praktisch kein Hersteller-Branding oder Ähnliches.

So ist der erste Eindruck eher mäßig positiv, wenn ich ehrlich bin.
Allerdings macht das Gehäuse das, was es soll. Wir haben einen großen Handgriff, in dem der Akku integriert ist. An diesem finden wir einen Ein-/Ausschalter sowie einen Drehknopf für die Leistung und einen USB-C-Ladeport.

Oberhalb des Handgriffs ist das eigentliche Gebläse angebracht. Dieses ist absolut winzig! Allerdings kann ich im Inneren eine „Turbine“ aus Metall erkennen. Diese Turbine wird wie üblich durch ein Gitter geschützt. Bei mir waren im Lieferumfang gleich zwei Aufsätze dabei, die magnetisch aufgesetzt werden.

Etwas merkwürdig und nicht die sicherste Befestigung, aber es funktioniert in der Praxis.

 

Unheimlich viel Leistung!

Aber das Wichtigste ist die Leistung. Der Hersteller wirbt mit „140.000“ Umdrehungen des Motors. Es gibt allerdings sehr ähnlich aussehende Modelle mit anderen Umdrehungsangaben, entsprechend können wir auf diese nicht allzu viel geben.
Wie auch immer, das kleine Gebläse hat richtig viel Power!

Ich denke, dieses Video sagt mehr als 1000 Worte. Das Gebläse hat mehr als ausreichend Power, um locker durch einen typischen HEPA-Filter hindurch den Schmutz herauszublasen.
Entsprechend hat es auch mehr als genug Leistung, um z. B. einen PC zu reinigen oder Ähnliches – besonders mit dem Aufsatz, der den Luftstrom etwas fokussiert.
Effektiv hat dieses handgehaltene Gebläse hier ähnlich viel Power wie der IT Dusters CompuCleaner.

Der CompuCleaner hat mit seinem 550-W-Motor etwas mehr Luftdurchsatz und einen breiteren Luftstrom, aber das CAER 140.000 U/min Luftgebläse schafft einen ähnlich schnellen, punktuellen Luftstrom, was für die Reinigung das Wichtigste ist.
Es ist schon extrem beachtlich, dass ein Akku-Gebläse mit einem 550-W-netzbetriebenen Gerät mithalten kann.

 

Fazit

Ich kann das „CAER 140.000 U/min Luftgebläse“ mit gutem Gewissen empfehlen und halte es für etwas, das in jedem Haushalt Sinn macht – egal, ob zum Reinigen von Elektronik oder zum Ausblasen von Feinstaubfiltern.

Dabei hat es in der Tat mehr als ausreichend Leistung für diese Aufgaben! Das „CAER 140.000 U/min Luftgebläse“ schafft es problemlos, durch einen HEPA-Filter hindurch den Schmutz herauszublasen.
Das kompakte Akku-Design ist dabei auch sehr praktisch und nimmt wenig Stauraum ein. Kurz gesagt, das „CAER 140.000 U/min Luftgebläse“ ist klasse und aus meiner Sicht definitiv eine Anschaffung wert!

Ich verlinke hier das Modell, das ich bei AliExpress gekauft habe, aber es gibt auch bei Amazon usw. „verdächtig“ ähnliche Modelle.