Baseus Spacemate RD1 Pro im Test: 15-in-1-Dock mit 3x 100 W USB-C, 160 W Powerbudget und Qi2

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Baseus hat mit der RD1 Pro eine neue Docking-Station auf den Markt gebracht, welche sich vor allem durch die hohe Ladeleistung auszeichnet. So besitzt die Dockingstation insgesamt 3x 100 W USB C Ports.

Einer für dein Notebook und 2x weitere für Smartphone, Tablet, Powerbank und Co. Hinzu kommen natürlich diverse Anschlüsse für andere USB Geräte, Monitore, LAN usw.

Eine weitere Besonderheit, das Qi-Ladegerät auf der Oberseite und das integrierte Display, welches dich über die ausgegebene Leistung informiert.

Wollen wir uns die Baseus Spacemate RD1 Pro 15-in-1 Docking-Station doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zur-Verfügung-Stellen der Docking Station für diesen Test.

 

Baseus Spacemate RD1 Pro 15-in-1 im Test

Die Baseus Spacemate RD1 Pro Docking Station setzt auf ein „Säulen“-Design, wie wir dies von z. B. High End Powerbanks kennen. Hierdurch hebt sich die Docking Station etwas von den typischen 08/15-Modellen ab.

Dabei ist die Verarbeitungsqualität des Docks sehr gut! Dieses sieht nicht nur schick aus, sondern ist auch massiv und stabil gearbeitet.

Das Dock steht sicher auf deinem Tisch.

Dabei teilt auch das externe Netzteil den durchaus hochwertigen Eindruck.

 

Anschlüsse des Docks

Das Wichtigste bei einem Dock sind die Anschlüsse. Diese sind auf die Front und Rückseite verteilt.

Front:

  • 2x 100 W USB C Ladeports (nur Ladeports)
  • 2x USB A 3.2 Gen 1 5 Gbit

Rückseite:

  • 2x USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit
  • 2x HDMI 2.1 4K/120Hz
  • 2x USB A 2.0
  • 1x SD Karten Slot
  • 1x microSD Karten Slot
  • 1x Gbit LAN
  • 1x USB C „Uplink“ mit bis zu 100 W
  • 1x DC Eingang

Grundsätzlich denke ich, dass dies eine gute Portausstattung ist! Ich finde es lediglich etwas schade, dass die Front USB C Ports nur Ladeports sind.

Allerdings sind High Power Ladeports, wie wir sie hier haben, + Datenanbindung gar nicht so leicht oder überhaupt praktisch umzusetzen.

Das Einzige, was mir vielleicht fehlt, wäre ein 3,5 mm Audio Ausgang.

Neben diesen Anschlüssen haben wir noch das ausklappbare Qi2-Ladepad mit bis zu 25 W auf der Oberseite.

 

Display

Auf der Front des Docks findet sich ein kleines LCD-Display.

Dies zeigt dir im Betrieb an, wie viel Leistung über die 3x „Lade“ USB C Ports übertragen wird. Nett! Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Einstellungsmöglichkeiten gewünscht, aber das Display ist schon hilfreich.

 

USB C Dock!

Wichtig, dies ist kein „Thunderbolt“-Dock, sondern ein reguläres USB C Dock. Dieses ist also universell kompatibel zu diversen Geräten.

Der Uplink ist genau genommen USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit. Entsprechend ist auch die maximale Datenrate aller USB C Ports gemeinsam 10 Gbit.

Entsprechend funktioniert das Dock grundsätzlich an allen USB C Ports, egal ob nun USB C 3.2, Thunderbolt oder USB 4.

Genau genommen funktioniert das Dock sogar an USB A Ports mit einem entsprechenden USB A auf C Kabel! Lediglich Monitore funktionieren hier dann nicht.

 

3x 100 W und 160 W Powerbudget

Grundsätzlich besitzt der Spacemate RD1 Pro 3x 100 W USB C Ports. Beide USB C Ports auf der Front bieten jeweils bis zu 100 W und auch der USB C Uplink kann bis zu 100 W an dein Notebook schicken.

  • USB C Uplink – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C Ladeports – 100 W USB PD – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A + PPS 5 – 20 V bei bis zu 5 A.

Das sieht doch sehr gut aus!

Allerdings liegt die maximale Leistung bei 160 W! Das Netzteil, das beiliegt, bietet 180 W, 20 W werden fürs Dock reserviert.

Erfreulicherweise besitzt das Dock eine „dynamische“ Leistungsverteilung. Die meisten USB PD Netzteile verteilen ihre Leistung statisch.

Heißt, das Dock verteilt seine Leistung in einem gewissen Rahmen, je nachdem, was deine Geräte wirklich brauchen.

Grundsätzlich hat der Uplink USB C Port Vorrang. Braucht dein Notebook 100 W, bekommen die beiden Front USB C Ports maximal 60 W bzw. 2x 30 W. Braucht dein Notebook keine Leistung aus dem Dock, da du ein gesondertes Netzteil nutzt, haben die vorderen USB C Ports 160 W komplett für sich bzw. 100 + 60 W, wenn du sie voll ausreizt.

Suchst du ein Dock mit guter Ladeleistung, ist das Baseus Spacemate RD1 Pro 15-in-1 durchaus für dich eine gute Wahl!

 

Monitor Support

Grundsätzlich besitzt das Dock 2x HDMI Ports, welche 4K/120 Hz bieten können. Praktisch hängt allerdings der Monitor Support stark von deinem Notebook ab!

Unter Windows kannst du vor allem an Thunderbolt und USB 4 Geräten damit rechnen, dass du hier auch wirklich zwei Monitore parallel nutzen kannst.

An den MacBooks funktioniert hingegen nur ein Monitor Ausgang.

 

Nur Gbit LAN

Die RD1 Pro besitzt natürlich einen LAN Port. Leider ist dies aber nur ein Standard Gbit LAN Port mit Standard Realtek Chip im Inneren. An sich OK, aber ein 2,5 Gbit LAN Port wäre nett gewesen.

 

microSD und SD Karten Slot

Laut Baseus besitzt das Dock einen „v3.0“-Kartenleser integriert. Was heißt das? SD und microSD Speicherkarten können mit bis zu ± 95 – 105 MB/s gelesen werden.

Etwas schade, dass hier keine UHS-II Geschwindigkeiten erreicht werden können.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Docks schwankt stark, je nachdem, was du für Geräte an diesem anschließt.

Hast du keine Geräte mit dem Dock verbunden, zieht dieses rund 3,7 W aus der Steckdose im Leerlauf, was etwas viel ist!

Ist das Dock mit einem Notebook verbunden, das nicht über das Dock geladen wird, braucht dieses ca. 6 W, was recht wenig ist.

Kurzum, der Standby-Verbrauch ist leider etwas hoch, im Betrieb ist der Stromverbrauch wiederum relativ niedrig.

 

Fazit

Das Baseus Spacemate RD1 Pro ist ein schönes Dock, für alle, die eine Art Hybrid aus Ladegerät und klassischer Dockingstation suchen.

Sicherlich die größte Stärke sind die Ladefähigkeiten mit einer Gesamtleistung von 160 W, welche sich recht intelligent über 3x 100 W USB C Ports wie auch das 22,5 W Ladepad auf der Oberseite verteilt.

Auch die generelle Anschlussvielfalt ist gut! 2x schnelle USB A und C Ports, 2x Monitor-Anschlüsse, Kartenleser und LAN, da gibt es nichts zu meckern.

Leider ist der LAN Port allerdings nur Gbit und der SD Kartenleser vergleichsweise langsam (nur UHS-I Geschwindigkeiten).

Allerdings, für ein USB C Dock, das nicht Thunderbolt oder USB 4 benötigt, bin ich sehr zufrieden mit dem RD1 Pro. Der einzige Kritikpunkt, der etwas schwerer zu entschuldigen ist, ist der hohe Leerlauf-Stromverbrauch.

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Michael Barton
Michael Barton
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