Tipp: TuxMate – Linux-Programme schnell & einfach auf einen Schlag installieren

-

Linux ist zwar sicherlich weiterhin ein Nischen-Betriebssystem, aber die Verbreitung ist im Jahr 2025/2026 doch ein gutes Stück gestiegen und auf einem Rekordhoch! Sogar ich nutze Linux mittlerweile auf mehreren Rechnern, und hätten wir eine bessere Adobe-Unterstützung, würde ich es mittlerweile sogar auf allen Computern verwenden.

Für Windows gibt es ein sehr praktisches Programm/eine sehr praktische Webseite: Ninite. Vielleicht kennen einige von Euch Ninite bereits.

Ninite erlaubt es, mehrere Programme auf einmal zu installieren, wie diverse Webbrowser, Office-Programme usw. Praktisch, wenn du regelmäßig Systeme neu aufsetzt.

Ich bin vor einer Weile über ein ähnliches „Programm“ für Linux gestoßen: TuxMate. In diesem Artikel möchte ich dich einfach auf dieses praktische Linux-Tool hinweisen.

 

Mehrere Programme auf einen Schlag installieren

TuxMate ist im Kern einfach nur eine Webseite: https://tuxmate.com/.

Hier findest du eine große Liste an verschiedenen „Basis-Programmen“, z. B.:

  • Firefox
  • Chromium
  • Brave
  • Google Chrome
  • Discord
  • Telegram
  • Darktable
  • GIMP
  • VS Code
  • Arduino IDE
  • VLC
  • Spotify
  • Audacity
  • HandBrake
  • Docker
  • VirtualBox
  • Steam
  • LibreOffice
  • OnlyOffice
  • Usw.

Zudem kannst du hier dein Betriebssystem wählen, und entsprechend wird die Liste der verfügbaren Programme angepasst:

  • Ubuntu
  • Debian
  • Arch
  • Fedora
  • OpenSUSE
  • Nix

Zudem werden auch Paketmanager wie Flatpak oder Snap unterstützt.

TuxMate ist kein eigenständiges Programm, sondern gibt dir einen Code, den du in deine Konsole einfügst, über den dann die Programme installiert werden.

Dabei nutzt TuxMate die offiziellen Paketquellen. So sieht z. B. der Code für Firefox, Chromium, Thunderbird, GIMP und LibreOffice für Ubuntu aus:

sudo apt install -y firefox chromium-browser thunderbird gimp libreoffice

TuxMate generiert dir also einfach nur einen Code für die jeweiligen offiziellen Paketquellen – optimal für die Sicherheit!

Interessant ist auch die Unterstützung für z. B. Flatpak. Hier dieselben Programme über Flatpak:

flatpak remote-add –if-not-exists flathub https://dl.flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo && flatpak install flathub -y org.mozilla.firefox org.chromium.Chromium org.mozilla.Thunderbird org.gimp.GIMP org.libreoffice.LibreOffice

 

Ein Komfortgewinn

Natürlich kannst du die Programme einfach selbst heraussuchen und über das Terminal oder den „App Store“ installieren.

Aber TuxMate ist einfach eine schöne Übersicht und macht es gerade nach dem Neuaufsetzen einer Linux-Installation sehr schnell, alle Basis-Programme „heranzuschaffen“.

Sehr praktisch ist auch, dass du direkt sehen kannst, welche Programme über welche Paketquellen verfügbar sind.

Kurzum: Ich finde die Webseite https://tuxmate.com/ einfach eine schöne Sache, bei der ich auch helfen möchte, sie etwas bekannter zu machen – vor allem, wenn du Ninite schon unter Windows genutzt hast.

 

Transparenz / Info: In diesem Artikel sind Affiliate /Werbe Links enthalten. Solltest Du diese nutzen, dann wird Techtest am Verkaufserlös beteiligt, ohne das sich für Dich der Preis verändert. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Dies ist eine wichtige Hilfe das hier auch in Zukunft neue Artikel entstehen können. 

Michael Barton
Michael Barton
Hi, hier schreibt der Gründer und einzige Redakteur von Techtest.org. Vielen Dank für das Lesen des Beitrags, ich hoffe dieser konnte dir weiterhelfen. Mehr Informationen über den Autor

Weitere spannende Artikel

Aktueller denn je, Fake Powerbanks! Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. im Test. Taugen die günstigen 26800mAh Powerbanks etwas? (nein)

Wenn Ihr aktuell bei Amazon nach Powerbanks sucht, dann werdet Ihr über diverse Hersteller mit sehr kryptischen Namen stolpern. Hierzu gehört Ekrist oder auch Trswyop....

Technik Made in Germany – welche Hersteller gibt es 2026 noch?

Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass 99 % aller Elektronikprodukte aus China oder allgemein aus Asien kommen. Es gibt so gut wie keine...

Welche Powerbank Ende 2023 kaufen? Empfehlung und Vergleich

Powerbanks sind etwas extrem Praktisches und mittlerweile auch sehr universell einsetzbar. So können immer mehr Geräte via USB C laden, nicht nur Smartphones, Tablets,...

Neuste Beiträge

OSCAL PowerMax 6000 im Test: Die gewaltige 6000W Power Station

OSCAL bietet mit der PowerMax 6000 eine gewaltige Power Station an! So bietet diese eine maximale Ausgangsleistung von 6000 W und eine Kapazität von...

Narwal Flow 2 Test 2026: Neuer König unter den Saugrobotern?

Derzeit sind die drei fortschrittlichsten Saugroboter-Hersteller vermutlich Roborock, Dreame und EcoVacs. Allerdings versucht sich nun schon längere Zeit ein neues Gesicht in die Top-Ränge...

DJI Power 1000 Mini im Test – 1008 Wh, leise und in einer Stunde geladen

DJI hat mit der Power 1000 Mini frisch eine neue Powerstation auf den Markt gebracht. Diese, wie der Name schon vermuten lässt, ist eine...

Wissenswert

Warum haben Powerbanks weniger Kapazität als draufsteht?

Wenn du eine Powerbank mit 10.000 mAh kaufst, erwartest du sicherlich auch, dass diese 10.000 mAh in der Praxis liefern kann, oder? Leider ist dies...

Technik Made in Germany – welche Hersteller gibt es 2026 noch?

Ich denke, es ist ein offenes Geheimnis, dass 99 % aller Elektronikprodukte aus China oder allgemein aus Asien kommen. Es gibt so gut wie keine...

Was ist PPS und AVS? USB Power Delivery Ladegeräte mit PPS, Übersicht und Info

USB Power Delivery Ladegeräte sind nichts Neues mehr. Es gibt hunderte Modelle auf dem Markt, und diese sind mittlerweile der de-facto-Standard. Auch fast alle Smartphone-Hersteller...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein